{"id":984,"date":"2025-07-25T07:28:06","date_gmt":"2025-07-25T07:28:06","guid":{"rendered":"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/?p=984"},"modified":"2025-07-26T07:45:27","modified_gmt":"2025-07-26T07:45:27","slug":"baer-im-wienerwald","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/index.php\/2025\/07\/25\/baer-im-wienerwald\/","title":{"rendered":"113 B\u00e4r im Wienerwald"},"content":{"rendered":"\n<p>\u00c4lterer Beitrag<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"760\" src=\"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/01-Baer-Wienerwald-1024x760.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-985\" srcset=\"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/01-Baer-Wienerwald-1024x760.jpg 1024w, https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/01-Baer-Wienerwald-300x223.jpg 300w, https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/01-Baer-Wienerwald-768x570.jpg 768w, https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/01-Baer-Wienerwald.jpg 1414w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td><em><strong>Vermutlich f\u00fcr viele Leserinnen und Leser unvorstellbar, dass es im Wienerwald B\u00e4ren gibt. Ein Funkkollege meinte: &#8220;Warum nicht? Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren und Heidelbeeren gibt es ja auch. Ach so, da sind B\u00e4ren mit \u00e4 gemeint.&#8221;<\/strong><\/em><br><br><em><strong>Dieses ganz besondere Ereignis liegt schon viele Jahre zur\u00fcck. Als ich meinen Kollegen am Funk dar\u00fcber erz\u00e4hlte, waren sie sehr erstaunt.<\/strong><\/em><br><em><strong>Bin schon seit fr\u00fchester Jugend ein leidenschaftlicher Radfahrer. Nachdem ich schon seit meiner Geburt in Wien wohne und da meinen Hauptwohnsitz habe, fahre ich auch recht gerne, falls es die Zeit erlaubt, mit meinem Rad ins G\u00fctenbachtal. Es war an einem Samstag im Oktober, noch zeitig in der fr\u00fch. Sehr dichter Nebel zog durchs G\u00fctenbachtal. Bei meiner R\u00fcckfahrt wollte ich auch noch beim Pappelteich vorbeifahren. Bei einem Teil dieses Ausflugs musste ich, da es zum Pappelteich recht steil bergauf ging, das Rad auch schieben. Als ich am Waldrand bei einer sehr dichten Geb\u00fcschgruppe vorbeiging, bemerkte ich, im Abstand von ca. 5 Metern, den Hinterteil von einem sehr gro\u00dfen Tier. Dunkelbraunes sehr dichtes Fell &#8211; aber was war das f\u00fcr ein Tier? Hirsch und Rehe, da kenne ich die &#8220;Hinteransicht&#8221;. F\u00fcr Reh, Wolf oder Fuchs war dieses Tier viel zu gro\u00df. Ein B\u00e4r im Wienerwald? Es wurde in den letzten Wochen schon \u00f6fter gesprochen, dass es angeblich auch B\u00e4ren in \u00d6sterreich geben soll. Z\u00e4hle mich keinesfalls zu den \u00e4ngstlichen Menschen, aber um ganz ehrlich zu sein, ein etwas mulmiges Gef\u00fchl hatte ich schon. Schob mein Fahrrad ganz vorsichtig bergauf Richtung Pappelteich, als mir ein Mann entgegenkam. Er gr\u00fc\u00dfte mich und fragte, ob ich vielleicht zuf\u00e4llig sein schon wieder ausgeb\u00fcxtes Lama gesehen h\u00e4tte. Keinen B\u00e4ren im Wienerwald, sondern ein Lama im Wienerwald hatte ich gesehen. Ging mit dem Mann wieder an die Stelle zur\u00fcck, wo ich dachte, einen B\u00e4ren gesehen zu haben. Wir brauchten nicht lange zu suchen, der Mann fand sein Lama wieder. Auch meine Funkkollegen waren etwas verwirrt, als ich ihnen von diesem Mann erz\u00e4hlte, der sein Lama suchte. Wer geht schon mit einem Lama im Wienerwald spazieren? Als ich mit diesem Mann und seinem Lama in Richtung Pappelteich ging, bemerkte ich eine gr\u00f6\u00dfere Schafherde und noch ein Lama. Der Mann war also Sch\u00e4fer (\u00fcbrigens die Herde von der Gemeinde genehmigt). Er sagte mir noch: &#8220;Es wundert mich nicht, dass sie mein Lama von hinten f\u00fcr einen B\u00e4ren gehalten haben. Hat ja wirklich ein Fell wie ein B\u00e4r und ausgefressen ist es auch. Nicht umsonst hat es den Spitznamen B\u00e4rli von mir bekommen.&#8221; W\u00fcnschte dem Sch\u00e4fer noch einen sch\u00f6nen Tag und er m\u00f6ge gut auf sein &#8220;B\u00e4rli&#8221; aufpassen. Ein Kollege sagte noch am Funk: &#8220;Henry ich bin gar nicht so sicher, ob es mir nicht genau so ergangen w\u00e4re. Wer denkt schon daran, dass er im Wienerwald in einem dichten Geb\u00fcsch ein solch gro\u00dfes Tier entdeckt. Au\u00dferdem war es ja, wie du erz\u00e4hlt hast, auch noch sehr neblig. Aber so falsch bist du gar nicht gelegen. Es war kein B\u00e4r, sondern ein B\u00e4rli im Wienerwald.&#8221;<\/strong><\/em><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00c4lterer Beitrag Vermutlich f\u00fcr viele Leserinnen und Leser unvorstellbar, dass es im Wienerwald B\u00e4ren gibt. Ein Funkkollege meinte: &#8220;Warum nicht? Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren und Heidelbeeren gibt es ja auch. Ach so, da sind B\u00e4ren mit \u00e4 gemeint.&#8221; Dieses ganz besondere Ereignis liegt schon viele Jahre zur\u00fcck. 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