{"id":5160,"date":"2026-09-22T08:45:57","date_gmt":"2026-09-22T08:45:57","guid":{"rendered":"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/?p=5160"},"modified":"2026-09-22T09:04:58","modified_gmt":"2026-09-22T09:04:58","slug":"382-comeback-einer-moerderin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/index.php\/2026\/09\/22\/382-comeback-einer-moerderin\/","title":{"rendered":"382 Comeback einer M\u00f6rderin"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"759\" src=\"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Comeback-einer-Moerderin-1-1024x759.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5161\" srcset=\"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Comeback-einer-Moerderin-1-1024x759.jpg 1024w, https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Comeback-einer-Moerderin-1-300x222.jpg 300w, https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Comeback-einer-Moerderin-1-768x569.jpg 768w, https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Comeback-einer-Moerderin-1.jpg 1149w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Ausf\u00fchrlicher Beitrag.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Symbolfoto am Beginn habe ich gemacht, war gar nicht so einfach, diese Gottesanbeterin zu erkennen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk \u00fcber diese unglaubliche M\u00f6rderin.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der aktuelle Artikel \u201eComeback einer M\u00f6rderin\u201c in der Krone Bunt zeigt die rasante und durch den Klimawandel beg\u00fcnstigte Ausbreitung der Europ\u00e4ischen Gottesanbeterin in \u00d6sterreich. Trotz ihres Rufs und des charakteristischen sexuellen Kannibalismus w\u00e4hrend der Paarungszeit ist das Insekt f\u00fcr den Menschen vollkommen harmlos und wirkt als n\u00fctzlicher N\u00fctzling im Garten.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bringe hier einige Ausschnitte dieses Artikels:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Liebesspiel mit t\u00f6dlichem Ausgang! Denn hinter den unschuldig gefalteten Vorderbeinen verbirgt sich eine der faszinierendsten R\u00e4uberinnen unserer Insektenwelt! Dass sich die w\u00e4rmeliebende Gottesanbeterin bei uns immer h\u00e4ufiger dem Sexkannibalismus hingibt, liegt am Klimawandel.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Regungslos verharrt sie im warmen Gras. Die Fangarme vor der Brust gefaltet, als w\u00fcrde sie beten. Doch der friedliche Eindruck t\u00e4uscht gewaltig. Denn die Gottesanbeterin ist eine hochger\u00fcstete J\u00e4gerin. Stundenlang kann die Gottesanbeterin so auf ihre Beute lauern. Dann geht alles ganz blitzschnell: Die Fangarme schnellen nach vorne, Dornen daran verhindern jede Flucht. Heuschrecken, Grillen, Schaben und andere Insekten landen auf dem Speiseplan. Gefressen und oft auch in St\u00fccke gerissen wird das Opfer bei lebendigem Leib. Auch Schmetterlinge sind nicht sicher. Und einmal wurde eine Gottesanbeterin dabei beobachtet, wie sie eine Zauneidechse t\u00f6tete \u2013 ein Beleg daf\u00fcr, dass die etwa sechs bis 7,5 Zentimeter gro\u00dfe Fangschrecke auch gro\u00dfe Beute \u00fcberw\u00e4ltigen kann.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>M\u00e4nnchen wird oft schon bei der Paarung gefressen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Besonders makaber wird es beim Liebesspiel. Das deutlich kleinere M\u00e4nnchen n\u00e4hert sich vorsichtig dem Weibchen und spring auf seinen R\u00fccken. Die Paarung kann mehrere Stunden dauern. Danach beginnt f\u00fcr den Liebhaber ein Wettlauf ums \u00dcberleben. Denn in bis zu 30 Prozent der F\u00e4lle kommt es zum Sexkannibalismus: Das Weibchen verspeist das M\u00e4nnchen w\u00e4hrend der Paarung. Grausam? Aus Sicht der Evolution durchaus sinnvoll. Das Weibchen kann bis zu 200 Eier produzieren, und das Gelege macht einen betr\u00e4chtlichen Teil seines K\u00f6rpergewichts aus. Ein gut gen\u00e4hrtes Weibchen hat daher bessere Chancen auf zahlreichen Nachwuchs. Der geopferte Freier hilft damit gewisserma\u00dfen, seine eigene Gene weiterzutragen. Bei der Gottesanbeterin liegen Liebe, Hunger und \u00dcberleben dicht beieinander.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 1: \u201eMir l\u00e4uft es kalt den R\u00fccken runter, wenn ich bedenke, w\u00e4re ich eine m\u00e4nnliche Gottesanbeterin, wie oft w\u00e4re ich wohl schon gefressen worden?\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 2: \u201e\u00dcbertreibst du da nicht etwas? Wir alle m\u00fcssen sehr dankbar sein, dass es das Leben so gut mit uns gemeint hat und wir keine m\u00e4nnlichen Gottesanbeterinnen geworden sind.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 3: \u201eVermutlich ahnen die M\u00e4nnchen gar nicht, was ihnen nach einer mehrst\u00fcndigen Paarung bevorsteht. Viele von ihnen sind danach ja v\u00f6llig kopflos.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 4: \u201eLiebe Freunde, jetzt seht ihr erst, wie gut es uns M\u00e4nnern geht. Vielleicht hat zwar schon mal eine Frau zu ihrem Partner gesagt, ich k\u00f6nnte dich vor Liebe fressen. Ich denke aber nicht, dass Frauen tats\u00e4chlich schon M\u00e4nner gefressen haben.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 1: \u201eVielleicht, wenn die Dame eine Kannibalin war.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 2: \u201eAber jetzt Scherz beiseite, es ist eigentlich unvorstellbar, dass es ein Wesen wie die weibliche Gottesanbeterin gibt. Auch h\u00e4tte ich niemals gedacht, dass sie sogar Eidechsen t\u00f6tet.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 3: \u201eAuch die Bezeichnung, die Gottesanbeterin sei eine der faszinierendsten R\u00e4uberinnen unserer Insektenwelt, ist nicht falsch, denn sie raubt ja tats\u00e4chlich so manchem armen M\u00e4nnchen das Leben.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 4: \u201eDa das Weibchen bis zu 200 Eier produziert, d\u00fcrfte es durchaus sinnvoll sein, dass 30 Prozent der M\u00e4nnchen nach dem Sex gefressen werden. Damit wird die Vermehrung wohl etwas reguliert.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 1: \u201eAuf alle F\u00e4lle ein sehr interessanter, wenn auch f\u00fcr mich nahezu unglaublicher Artikel, den die Kronen Zeitung da gebracht hat.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 2: \u201eLiebe Freunde, das Wichtigste ist doch, dass diese Gottesanbeterin f\u00fcr Menschen ungef\u00e4hrlich ist. Ganz besonders wichtig, sie tut auch uns M\u00e4nnern nichts und frisst uns auch nichts ab.\u201c<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausf\u00fchrlicher Beitrag. Das Symbolfoto am Beginn habe ich gemacht, war gar nicht so einfach, diese Gottesanbeterin zu erkennen. Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk \u00fcber diese unglaubliche M\u00f6rderin. Der aktuelle Artikel \u201eComeback einer M\u00f6rderin\u201c in der Krone Bunt zeigt die rasante und durch den Klimawandel beg\u00fcnstigte Ausbreitung der Europ\u00e4ischen Gottesanbeterin in \u00d6sterreich. 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