{"id":4913,"date":"2026-08-01T19:48:59","date_gmt":"2026-08-01T19:48:59","guid":{"rendered":"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/?p=4913"},"modified":"2026-08-01T19:48:59","modified_gmt":"2026-08-01T19:48:59","slug":"367-15-elefanten-durch-vergiftete-tomaten-gestorben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/index.php\/2026\/08\/01\/367-15-elefanten-durch-vergiftete-tomaten-gestorben\/","title":{"rendered":"367 \/ 15 Elefanten durch vergiftete Tomaten gestorben"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Elefanten-durch-Tomaten-getoetet-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4914\" srcset=\"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Elefanten-durch-Tomaten-getoetet-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Elefanten-durch-Tomaten-getoetet-300x225.jpg 300w, https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Elefanten-durch-Tomaten-getoetet-768x576.jpg 768w, https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Elefanten-durch-Tomaten-getoetet.jpg 1232w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk \u00fcber eine unglaubliche Zeitungsmeldung.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Tageszeitung \u201eKurier\u201c berichtete:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kenia: 15 Elefanten durch vergiftete Tomaten gestorben<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Labortests wiesen Cyanid als Todesursache nach, wobei die Parkbeh\u00f6rde vermutet, dass Landwirte ihre Tomaten mit dem Zellgift bespr\u00fcht haben, um ihre Felder vor den Tieren zu sch\u00fctzen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>In\u00a0Kenia\u00a0sind nach Angaben der nationalen Parkbeh\u00f6rde\u00a015 Elefanten mutma\u00dflich durch den\u00a0Verzehr vergifteter Tomaten\u00a0gestorben. Labortests h\u00e4tten nachgewiesen, dass das gef\u00e4hrliche\u00a0Zellgift Cyanid f\u00fcr den Tod der Elefanten verantwortlich sei, die zwischen dem 24. Juni und dem 24. Juli im\u00a0Amboseli-Nationalpark\u00a0verendet waren, sagte\u00a0Isaac Lekoolol, Leiter der Abteilung f\u00fcr Veterin\u00e4rmedizin der Kenya Wildlife Service, in einem Interview am Donnerstag im nationalen Fernsehen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>In den M\u00e4gen der Dickh\u00e4uter seien viele Tomaten gefunden worden, so Lekoolol. Diese k\u00f6nnten der Beh\u00f6rde zufolge von Landwirten mit Cyanid bespr\u00fcht worden sein.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zu viele Elefanten in Thailand: Erstmals Verh\u00fctungsspritze eingesetzt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>In dem Naturschutzgebiet, das im S\u00fcden an Tansania grenzt, sind auch Bauern angesiedelt, auf deren Felder oftmals Elefanten eindringen und die Ernte fressen. Konflikte zwischen Landwirten und Wildtieren sind in dem ostafrikanischen Land daher weit verbreitet. Der genaue Ort, an dem die Dickh\u00e4uter vergiftet wurden, ist weiter unklar.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>L\u00e4hmung und schneller Tod<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Elefanten zeigten laut der Beh\u00f6rde Symptome von L\u00e4hmung, die dazu f\u00fchrte, dass sie nicht mehr aufstehen konnten, bevor sie innerhalb von ein bis zwei Tagen starben. Vor allem Elefantenk\u00fche und ihre K\u00e4lber seien betroffen gewesen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nach Angaben der Parkbeh\u00f6rde k\u00f6nne die Cyanid-Kontamination weitreichende Folgen haben, auch f\u00fcr andere Wildtiere und Weidevieh, wie Ziegen und Rinder. F\u00fcr Menschen bestehe aktuell keine unmittelbare Gefahr.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 1: \u201eVermutlich ist es f\u00fcr uns alle unvorstellbar, dass f\u00fcnfzehn Elefanten durch vergiftete Tomaten verstorben sind.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 2: \u201eEs ist sicherlich verst\u00e4ndlich, dass viele Bauern verzweifelt sind, wenn oft ihre gesamte Ernte von Elefanten gefressen wird. Dass man allerdings so weit ging und Elefanten vergiftete, werden so manche nicht verstehen.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 3: \u201eDiese Bauern sind total hilflos, da Elefanten ihre Existenz bedrohen. Sicherlich werden viele der Meinung sein, so weit kann man doch nicht gehen, dass man deshalb diese Tiere vergiftet. Und au\u00dferdem muss es f\u00fcr diese bedauernswerten Tiere ein sehr qualvoller Tod sein.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 4: \u201eAngeblich werden in Thailand bereits Verh\u00fctungsspritzen eingesetzt. Vermutlich wird es noch l\u00e4ngere Zeit dauern, bis es dadurch zu einer Reduzierung der Elefanten f\u00fchrt.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 2: \u201eScheinbar gibt es zu viele Elefanten. Was mich aber sehr \u00fcberrascht, denn gerade Elefanten sollen weltweit doch zu den am st\u00e4rksten bedrohten Tierarten z\u00e4hlen.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 3: \u201eWenn man auch mit den Verh\u00fctungsspritzen die Anzahl der Elefanten reduzieren will, soll man nicht vergessen, dass die Lebenserwartung von Elefanten sehr hoch ist. Habes schon vor einiger Zeit in einem Buch gelesen, dass Elefanten 60 bis 70 Jahre alt werden k\u00f6nnen. Sogar ein Alter von bis zu 80 Jahren ist m\u00f6glich.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 1: \u201eHabe schon gewusst, dass Elefanten recht alt werden k\u00f6nnen. Aber dass diese sogar bis zu 80 Jahre alt werden k\u00f6nnen, hat mich jetzt doch \u00fcberrascht. Bleibt nur zu hoffen, dass man recht bald f\u00fcr die Bauern, als auch f\u00fcr die Elefanten, einen goldenen Mittelweg findet.\u201c<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk \u00fcber eine unglaubliche Zeitungsmeldung. Die Tageszeitung \u201eKurier\u201c berichtete: Kenia: 15 Elefanten durch vergiftete Tomaten gestorben Labortests wiesen Cyanid als Todesursache nach, wobei die Parkbeh\u00f6rde vermutet, dass Landwirte ihre Tomaten mit dem Zellgift bespr\u00fcht haben, um ihre Felder vor den Tieren zu sch\u00fctzen. 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