{"id":4638,"date":"2026-06-13T18:37:31","date_gmt":"2026-06-13T18:37:31","guid":{"rendered":"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/?p=4638"},"modified":"2026-06-13T18:44:30","modified_gmt":"2026-06-13T18:44:30","slug":"349-polizei-sprengt-kakerlakenzucht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/index.php\/2026\/06\/13\/349-polizei-sprengt-kakerlakenzucht\/","title":{"rendered":"349 Polizei sprengt Kakerlakenzucht"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"775\" src=\"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Polizei-sprengt-1-1024x775.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4639\" srcset=\"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Polizei-sprengt-1-1024x775.jpg 1024w, https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Polizei-sprengt-1-300x227.jpg 300w, https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Polizei-sprengt-1-768x582.jpg 768w, https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Polizei-sprengt-1-1536x1163.jpg 1536w, https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Polizei-sprengt-1-2048x1551.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk \u00fcber eine ganz besondere Sprengung der Polizei. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Tageszeitung \u201eHeute\u201c berichtete:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Polizei sprengt Kakerlakenzucht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kurioser Einsatz in Australien: Bei einer Hausdurchsuchung in Bathurst bei Sydney fand die Polizei rund 100.000 lebende Madagaskar-Fauchschaben. Die Insekten werden bis zu neun Zentimeter gro\u00df und wurden als Reptilienfutter gez\u00fcchtet. Das Problem: Die Art ist in Australien nicht heimisch \u2013 ein schwerer Versto\u00df gegen die strengen Naturschutzgesetze. Dem Halter droht eine hohe Geldstrafe.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>F\u00fcr mich war diese Schabenart v\u00f6llig neu. Eine Blick ins Internet brachte folgende Informationen: Die Madagaskar-Fauchschabe geh\u00f6rt zu den gr\u00f6\u00dften Schabenarten weltweit. Sie stammt aus den tropischen W\u00e4ldern Madagaskars und f\u00e4llt besonders durch ihre lautstarken Fauchger\u00e4usche auf.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die wichtigsten Merkmale auf einen Blick:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gr\u00f6\u00dfe: Beeindruckende 5,5 bis 7 Zentimeter L\u00e4nge bei einem Gewicht von bis zu 25 Gramm.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aussehen: Fl\u00fcgel loser, robuster K\u00f6rper mit einer braun-r\u00f6tlichen bis schwarzen F\u00e4rbung.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Geschlechtsunterschiede: M\u00e4nnchen tragen zwei markante H\u00f6rner auf dem Halsschild f\u00fcr Revierk\u00e4mpfe.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Klettertalent: Dank spezieller Haftf\u00fc\u00dfe klettern sie problemlos an glatten Glasw\u00e4nden hoch.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Alter: In menschlicher Obhut erreichen die Tiere eine Lebensdauer von 3 bis 5 Jahren.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Warum die Schabe faucht<br>Das Fauchen dient der Kommunikation und schreckt Fressfeinde ab. Da die Tiere keine Stimmb\u00e4nder besitzen, pressen sie f\u00fcr das Ger\u00e4usch Luft mit hohem Druck durch ihre Atem\u00f6ffnungen (Tracheen) am Hinterleib.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lebensraum und Ern\u00e4hrung<br>In ihrer Heimat leben die Tiere am schattigen Waldboden unter Laub und totem Holz. Als Allesfresser ern\u00e4hren sie sich von Fr\u00fcchten und Pflanzenresten. Sie spielen eine wichtige Rolle als Zersetzer im \u00d6kosystem. Im Terrarium gelten sie als pflegeleicht, da sie auch trockenere Phasen gut \u00fcberstehen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mich hat auch interessiert, warum es so ein schwerer Versto\u00df gegen die strengen Naturschutzgesetze ist, wenn man diese Tiere als Reptilienfutter z\u00fcchtet?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Auch da fand ich die Antwort im Internet:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bedrohung der Fauna: Exotische Insekten k\u00f6nnen Milben, Pilze, Viren oder Bakterien in sich tragen, gegen die heimische australische Tiere keine Abwehrkr\u00e4fte besitzen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gefahr f\u00fcr die Nahrungskette: Schaben werden in der Terraristik h\u00e4ufig als Futtertiere f\u00fcr Reptilien und Amphibien gez\u00fcchtet. Entweichen infizierte Schaben oder werden sie verf\u00fcttert, k\u00f6nnen neuartige Krankheitserreger in die Tierwelt eingeschleppt werden.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Da ich nicht angenommen habe, dass meine Funkkollegen \u00fcberhaupt wissen, dass es Fauchschaben gibt und wie diese aussehen, habe ich ihnen bereits am Vortag, ein von mir gezeichnetes Symbolbild geschickt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zu dieser Zeitungsmeldung gab es einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 1: \u201eHenry danke dir f\u00fcr das gar nicht so schlecht gelungene, von dir gezeichnete Symbolbild. Habe noch nie geh\u00f6rt, dass es Fauchschaben gibt. Sind ja recht h\u00e4ssliche Riesendinger.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 2: \u201e\u00dcber die Gr\u00f6\u00dfe dieser Schabe war man sich anscheinend nicht ganz einig. Die Zeitung schreibt, dass diese Insekten bis neun Zentimeter gro\u00df werden, bei den Infos aus dem Internet ist man da etwas bescheidener, da werden diese h\u00e4sslichen Zeitgenossen nur h\u00f6chstens sieben Zentimeter. Wenn der Reptilienhalter gegen dieses strenge Naturschutzgesetz versto\u00dfen hat, wird er tats\u00e4chlich mit einer saftigen Strafe rechnen m\u00fcssen. Hat er nicht gewusst, dass die Z\u00fcchtung dieser Schaben strengstens verboten ist, oder dachte er sich, man wird mich schon nicht erwischen?\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 3: \u201eEs ist ja sicherlich eine sehr gro\u00dfe Gefahr, wenn durch diese Fauchschaben Milben, Pilze, Viren oder Bakterien \u00fcbertragen werden, wenn Tiere in Australien keine Abwehrkr\u00e4fte besitzen.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 4: \u201eDa sind wir ja bei uns mit K\u00fcchenschaben oder Baumschaben noch relativ gut dran. Auch ich h\u00e4tte niemals gedacht, dass es solche riesigen Schaben gibt. K\u00f6nnte mir vorstellen, wenn es bei uns K\u00fcchenschaben in dieser Gr\u00f6\u00dfe geben w\u00fcrde, dass so manchen fast der Schlag trifft.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 1: \u201eWas mich besonders \u00fcberrascht hat, dass diese Riesenschaben ein Alter von drei bis f\u00fcnf Jahren erreichen.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 3: \u201eDiese Tiere werden als Reptilienfutter gez\u00fcchtet, kann mir aber kaum vorstellen, wenn sie auch noch so fauchen, dass dies eine Python, Boa, einen Leguan&nbsp; oder ein Krokodil davon abh\u00e4lt, diese Fauchschaben gen\u00fcsslich zu verspeisen.\u201c<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk \u00fcber eine ganz besondere Sprengung der Polizei. 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