{"id":395,"date":"2025-07-12T14:05:11","date_gmt":"2025-07-12T14:05:11","guid":{"rendered":"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/?p=395"},"modified":"2025-07-26T08:10:35","modified_gmt":"2025-07-26T08:10:35","slug":"unvergessliche-zeiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/index.php\/2025\/07\/12\/unvergessliche-zeiten\/","title":{"rendered":"37 Unvergessliche Zeiten"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"888\" height=\"663\" src=\"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/01-BH-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-396\" srcset=\"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/01-BH-1.jpg 888w, https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/01-BH-1-300x224.jpg 300w, https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/01-BH-1-768x573.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 888px) 100vw, 888px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"886\" height=\"619\" src=\"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/01-BH-2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-397\" srcset=\"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/01-BH-2.jpg 886w, https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/01-BH-2-300x210.jpg 300w, https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/01-BH-2-768x537.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 886px) 100vw, 886px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"889\" height=\"654\" src=\"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/01-BH-3.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-398\" srcset=\"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/01-BH-3.jpg 889w, https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/01-BH-3-300x221.jpg 300w, https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/01-BH-3-768x565.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 889px) 100vw, 889px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Mit einem Kollegen sprach ich am Funk \u00fcber &#8220;Unvergessliche Zeiten&#8221;.&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der Grund, weshalb wir eigentlich \u00fcber &#8220;Unvergessliche Zeiten&#8221; sprachen war der, da die Tageszeitung &#8220;Heute&#8221; \u00fcber einen Oberleutnant berichtete, der f\u00fcr lange Haare 3.000 Euro Strafe zahlen musste.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>In einer haarigen Angelegenheit war ein Oberleutnant des Bundesheeres verwickelt, er verstie\u00df gegen das Haartracht-Verordnungsblatt. In diesem hei\u00dft es: &#8220;Die Haare von Soldaten m\u00fcssen kurz geschnitten sein. Augen und Ohren d\u00fcrfen nicht bedeckt sein. Das Haar ist so zu tragen, dass bei aufrechter Kopfhaltung Uniform- und Hemdkragen nicht ber\u00fchrt werden.&#8221;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Doch der zweifache Vater hatte sich die Haare wachsen lassen, trug sie zu einem Pferdeschwanz gebunden. Weil er sich seine M\u00e4hne nicht schneiden lassen wollte, erstattete sein Vorgesetzter Meldung, der Mann selbst zudem Selbstanzeige. In einem Antrag f\u00fchrte er aus, dass er sich gegen\u00fcber weiblichen Soldaten diskriminiert f\u00fchle (die einen Pferdeschwanz tragen d\u00fcrfen). Die Bundesdisziplinarbeh\u00f6rde verh\u00e4ngte daraufhin eine Strafe in der H\u00f6he von 3.000 Euro. Da er im System des Verteidigungsministeriums als m\u00e4nnlich eingetragen sei, gelten f\u00fcr ihn auch die (Haar-) Regeln f\u00fcr M\u00e4nner, so die Beh\u00f6rde.&nbsp; &nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Durch diese Zeitungsmeldung wurden wir beide wieder an unsere Wehrdienstzeit beim &#8220;\u00d6sterreichischen Bundesheer&#8221; erinnert. Dann erz\u00e4hlten wir uns \u00fcber diese &#8220;Unvergesslichen Zeiten&#8221;. Da mein Kollege von mir etwas genauer erfahren wollte, wo und wie ich diese &#8220;Unvergesslichen Zeiten&#8221; erlebt habe, schickte ich ihm per E-Mail auch drei Fotos.\u00a0<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte. Nachdem es drei Bilder waren, w\u00e4ren das \u00fcber 3.000 Worte.\u00a0<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vor vielen Jahren machte ich im Fliegerhorst Langenlebarn als &#8220;Flieger&#8221; meine sehr schwere Grundausbildung und einen noch schwereren Chargenkurs. Dieser wurde uns noch zus\u00e4tzlich abverlangt, weil es damals zu wenig Ausbildner gab. Wenn man alle erforderlichen Pr\u00fcfungen sehr gut bestanden hatte, sollten einige von uns &#8220;Flieger&#8221; ebenfalls Ausbildner werden.<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mein Funkkollege meinte: &#8220;Es gibt im Leben unvergessliche Zeiten, die recht sch\u00f6n sein k\u00f6nnen, aber auch weniger sch\u00f6ne. Was du mir alles erz\u00e4hlt hast und die Fotos die du mir geschickt hast, so denke ich, deine Zeit beim Bundesheer d\u00fcrfte doch eher zu den weniger sch\u00f6nen unvergesslichen Zeiten z\u00e4hlen. Da erschien mir auch die Diskriminierung des Herrn Oberleutnant, betreffend seiner langen Haare, weniger bedeutungsvoll.&#8221;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Henry beim &#8220;Robben&#8221; &#8211; habe noch im Internet nachgesehen, was \u00fcber &#8220;Robben&#8221; steht&#8230;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mit sieben bis zehn Monaten beginnen die meisten Kinder zu robben. Das Baby krabbelt also auf dem Bauch und benutzt nur die Arme. Kurze Zeit sp\u00e4ter benutzt das Baby auch die Beine und beginnt zu krabbeln. Aber jedes Kind ist anders und lernt das Krabbeln etwas fr\u00fcher oder sp\u00e4ter.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>War doch etwas \u00fcberrascht, als ich beim Heer, wie sieben bis zehn Monate alte Kinder, wieder zu robben begann. Allerdings im Kampfanzug, mit Stahlhelm, Sturmgewehr, ohne Schnuller und mit viel Gewicht am R\u00fccken.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der Kamerad der viele Fotos machen durfte, hatte eine Schulterprellung und musste deshalb bei dieser &#8220;Gro\u00df\u00fcbung&#8221; &#8211; mit \u00fcber hundert Soldaten &#8211; nicht teilnehmen. Die Fotos gab es nur in SW, da Farbfilme damals f\u00fcr Soldaten etwas zu teuer waren.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit einem Kollegen sprach ich am Funk \u00fcber &#8220;Unvergessliche Zeiten&#8221;.&nbsp; Der Grund, weshalb wir eigentlich \u00fcber &#8220;Unvergessliche Zeiten&#8221; sprachen war der, da die Tageszeitung &#8220;Heute&#8221; \u00fcber einen Oberleutnant berichtete, der f\u00fcr lange Haare 3.000 Euro Strafe zahlen musste. In einer haarigen Angelegenheit war ein Oberleutnant des Bundesheeres verwickelt, er verstie\u00df gegen das Haartracht-Verordnungsblatt. 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