{"id":3899,"date":"2026-03-29T14:26:22","date_gmt":"2026-03-29T14:26:22","guid":{"rendered":"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/?p=3899"},"modified":"2026-03-30T09:46:44","modified_gmt":"2026-03-30T09:46:44","slug":"317-steuerzahler-kostet-jeder-haeftling-182-euro-pro-tag-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/index.php\/2026\/03\/29\/317-steuerzahler-kostet-jeder-haeftling-182-euro-pro-tag-2\/","title":{"rendered":"317 Steuerzahler kostet jeder H\u00e4ftling 182 Euro pro Tag"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Haeftlingskosten-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3893\" srcset=\"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Haeftlingskosten-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Haeftlingskosten-300x225.jpg 300w, https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Haeftlingskosten-768x576.jpg 768w, https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Haeftlingskosten-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Haeftlingskosten-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk \u00fcber die hohen Kosten, welche H\u00e4ftlinge in \u00d6sterreich verursachen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Information aus dem Internet \u2013 Gef\u00e4ngnisreport der \u201eKronen Zeitung\u201c:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der aktuelle Gef\u00e4ngnisreport enth\u00fcllt, dass die \u00d6sterreicher hinter Gittern bereits in der Minderheit sind.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Brisante Zahlen nach den parlamentarischen Anfragen des f\u00fcr die FP\u00d6 im Nationalrat sitzenden Justizwachebeamten Christian Lausch. Demnach wurden im vergangenen Jahr insgesamt 18.812 zu Haftstrafen verurteilte Verbrecher in den heimischen Justizanstalten sowie auch forensisch-therapeutischen Einrichtungen f\u00fcr geistig abnorme Straft\u00e4ter angehalten. Nicht einmal die H\u00e4lfte davon hatte 2025 einen \u00f6sterreichischen Pass.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Und wie hoch waren die durchschnittlichen Kosten pro Hafttag? F\u00fcr den Steuerzahler beliefen sich diese pro H\u00e4ftling auf eine stolze Nettosumme von exakt 182,28 Euro am Tag.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>In der \u201eKronen Zeitung\u201c \u2013 Sonntag, 29. M\u00e4rz 2026 stand:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>66.532 EURO PRO JAHR<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>So viel kostete 2025 den Steuerzahler ein H\u00e4ftling, wenn er von J\u00e4nner bis Dezember in einer Justizanstalt inhaftiert war.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 1: \u201eEs stimmt nat\u00fcrlich schon recht nachdenklich, wenn nicht einmal die H\u00e4lfte der Straft\u00e4ter in den Gef\u00e4ngnissen einen \u00f6sterreichischen Pass hat.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 2: \u201eWir haben ja schon \u00f6fter am Funk \u00fcber dieses Thema gesprochen. Viele Kollegen sagen, man soll jene, welche kein Asylrecht haben, gar nicht zu uns nach \u00d6sterreich kommen lassen. Das ist aber gar nicht so einfach. Das Problem beginnt bereits, wenn Fl\u00fcchtlinge im Mittelmehr z. B. in einem Schlauchboot in Seenot geraten. Kapit\u00e4ne sind v\u00f6lkerrechtlich verpflichtet, Menschen in Seenot Hilfe zu leisten. Somit kommen diese bereits nach Europa. Zwar m\u00fcssen z. B. Fl\u00fcchtlinge aus Afrika ihren Asylantrag grunds\u00e4tzlich&nbsp;in dem&nbsp;ersten EU-Mitgliedstaat&nbsp;stellen, den sie betreten. Bin mir aber sicher, dass dies kaum gemacht wird, sonst w\u00fcrde es ja in \u00d6sterreich nicht so viele Asylantr\u00e4ge geben.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 3: \u201eEs sind nat\u00fcrlich sehr viele Menschen dabei, die gar kein Asylrecht h\u00e4tten. Um wieder beim Thema zu bleiben. Leider gibt es bei den Asylanten auch viele Straft\u00e4ter, wie ja im Gef\u00e4ngnisreport berichtet wird.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 1: \u201eDa es mich sehr interessiert hat, habe ich im Internet inzwischen nachgelesen, welches die 20 reichsten L\u00e4nder der Welt sind. H\u00f6ret und staunet. \u00d6sterreich belegt aktuell den\u00a017. Platz\u00a0unter den reichsten L\u00e4ndern der Welt. Diese Platzierung basiert auf dem globalen Wohlstandsbericht 2025\/2026.\u00a0Die Rangliste der reichsten L\u00e4nder variiert je nach Messmethode (BIP pro Kopf, Kaufkraftparit\u00e4t oder Gesamtverm\u00f6gen). Im aktuellen Global Wealth Report rangiert \u00d6sterreich immerhin auf Platz 17 der reichsten Nationen der Welt. In der EU wird \u00d6sterreich, vermutlich f\u00fcr viele sehr \u00fcberraschend, sogar als das viertreichste EU-Land gef\u00fchrt. In Zeiten wie diesen, durchaus beachtlich. Auch die Sozialleistungen sind bei uns, verglichen mit anderen L\u00e4ndern, doch recht hoch. Wird sicherlich ein ganz wesentlicher Grund sein, dass so viele Asylanten in den letzten Jahren zu uns nach \u00d6sterreich kamen. Allein im Jahr 2015 kamen ca. 24.500 Antragsteller aus Syrien, ca. 25.500 aus Afghanistan und ca. 13.600 aus dem Irak. Nat\u00fcrlich gab es darunter auch viele Kriminelle, aber auch recht viele, die sich gut integriert haben, mit denen es auch keine Probleme gibt und die durchaus, wenn es auch manche nicht so sehen, eine wertvolle Hilfe f\u00fcr unser Land sind. Sie arbeiten z. B. am Bau, in der Gastronomie, im Reinigungswesen, im Handel. Manche wurden auch schon im Pflegediensten eingesetzt. Auch Krankenschwestern und Krankenpfleger gibt es schon. Voraussetzung sind nat\u00fcrlich die unbedingt erforderlichen Deutschkenntnisse.&#8221; <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 4: \u201eWir alle sind doch schon sehr lange am Funk. Jeder soll auch seine Meinung haben. Keine Frage, auch wir hatten schon zu verschiedenen Themen recht unterschiedliche Meinungen. Bei uns am Funk gibt es also Meinungsfreiheit. Meine Meinung ist aber die, es sollte sich doch bald etwas \u00e4ndern. Bin ganz ehrlich, ich w\u00fcsste allerdings nicht wie. Bin zum Gl\u00fcck auch kein Politiker. Nicht jeder gute Vorschlag eines Politikers kann auch in die Tat umgesetzt werden, wenn andere Politiker einem guten Vorschlag nicht zustimmen. Unsere Gef\u00e4ngnisse sind bereits ausgelastet. Soll man nun deshalb nicht alle Straft\u00e4ter einsperren? Oder soll man vielleicht auch einige Straft\u00e4ter wieder entlassen. Oder soll man neue Gef\u00e4ngnisse bauen. Es gibt gerade bei der Justizwache gro\u00dfen Personalmangel. Man kann es aber auch so machen, wie die ungarische Regierung unter Orban, die bis Anfang 2025 insgesamt rund 2.500 ausl\u00e4ndische Schlepper vorzeitig aus der Haft entlassen hat. Nat\u00fcrlich nicht ohne Begr\u00fcndung. Die ungarische Regierung unter Ministerpr\u00e4sident Viktor Orb\u00e1n hat nach offiziellen Angaben bis Anfang 2025 insgesamt rund\u00a02.500 ausl\u00e4ndische Schlepper\u00a0vorzeitig aus der Haft entlassen. Nat\u00fcrlich gab es auch eine Begr\u00fcndung. Massive \u00dcberbelegung der Gef\u00e4ngnisse und die hohen Haftkosten f\u00fcr ausl\u00e4ndische Staatsb\u00fcrger, die die ungarischen Steuerzahler tragen m\u00fcssen. So geht es nat\u00fcrlich auch, ob das der richtige Weg ist, da bin ich mir nicht ganz sicher.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 1: \u201eAuch wenn wir angeblich die 17 reichste Nation der Welt sind, gibt es auch f\u00fcr uns H\u00fcrden, die sehr schwer, aber manchmal auch gar nicht zu \u00fcberwinden sind.&#8221;<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk \u00fcber die hohen Kosten, welche H\u00e4ftlinge in \u00d6sterreich verursachen. Information aus dem Internet \u2013 Gef\u00e4ngnisreport der \u201eKronen Zeitung\u201c: Der aktuelle Gef\u00e4ngnisreport enth\u00fcllt, dass die \u00d6sterreicher hinter Gittern bereits in der Minderheit sind. Brisante Zahlen nach den parlamentarischen Anfragen des f\u00fcr die FP\u00d6 im Nationalrat sitzenden Justizwachebeamten Christian Lausch. 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