{"id":3714,"date":"2026-03-03T08:26:01","date_gmt":"2026-03-03T08:26:01","guid":{"rendered":"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/?p=3714"},"modified":"2026-03-03T08:26:01","modified_gmt":"2026-03-03T08:26:01","slug":"305-millionaer-fuhr-740-mal-schwarz-zugverbot","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/index.php\/2026\/03\/03\/305-millionaer-fuhr-740-mal-schwarz-zugverbot\/","title":{"rendered":"305 Million\u00e4r fuhr 740 Mal schwarz: Zugverbot!"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Schwarzfahren-1-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3715\" srcset=\"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Schwarzfahren-1-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Schwarzfahren-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Schwarzfahren-1-768x576.jpg 768w, https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Schwarzfahren-1.jpg 1320w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk \u00fcber einen ganz au\u00dfergew\u00f6hnlichen Million\u00e4r.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Tageszeitung \u201eHeute\u201c berichtete:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Million\u00e4r fuhr 740 Mal schwarz: Zugverbot! Gericht sprach ihn wegen Betrugs schuldig.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ein kurioser Gerichtsprozess besch\u00e4ftigt die Briten. 740 Mal soll Joseph M. (53) mithilfe eines Tricks nur einen Teil seiner Pendelstrecke bezahlt haben. Dabei war der Mann bis vor Kurzem Abteilungsleiter bei der Gro\u00dfbank HSBC, ist laut Anklage Million\u00e4r. Wie er aufflog, ist nicht bekannt. Sehr wohl aber, dass er f\u00fcr die Erschleichung der Dienstleistung enorme kriminelle Energie an den Tag legte. So benutzte er f\u00fcr den digitalen Ticketkauf falsche Namen und Adressen. Der Schaden laut Southeastern Railway: 6.700 Euro. Das Gericht verurteilte M. wegen Betrugs zu zehn Monaten bedingter Haft, Sozialstunden und einem Zugfahrverbot. Dabei fehlte es M. definitiv nicht am n\u00f6tigen Kleingeld. Er schickte sich im Vorjahr selbst in den Ruhestand. \u00a0<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollegen 1, Kollegen 2, Kollegen 3 und Kollegen 4.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 1: \u201eWas mich immer wieder \u00fcberrascht, wir sprachen am Funk doch schon \u00fcber viele ungew\u00f6hnliche Ereignisse. Es kommen aber immer wieder neue ungew\u00f6hnliche Ereignisse dazu. Es ist kaum vorstellbar, dass es ein Million\u00e4r n\u00f6tig hat, 740 Mal schwarz zu fahren.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 2: \u201eGlaube nicht, dass es dieser Million\u00e4r wirklich n\u00f6tig hatte, so oft schwarz zu fahren. Vermutlich suchte er einen gewissen Nervenkitzel.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 3: \u201eAuf alle F\u00e4lle ist es mehr als beachtlich, dass er es \u00fcberhaupt geschafft hat, 740 Mal schwarz zu fahren. Das Gericht sprach ihn wegen Betrugs schuldig und ein Zugverbot hat er nun auch. Den angerichteten Schaden wird er sicherlich bezahlen m\u00fcssen. Auch nicht gerade angenehm, wenn ein Million\u00e4r zu zehn Monaten bedingter Haft verurteilt wird.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 4: \u201eDieser Schwarzfahrer hat doch auch sicherlich Freunde und Bekannte. Wie steht er nun als verurteilter Straft\u00e4ter da. K\u00f6nnte mir durchaus vorstellen, das einige seiner Freunde und Bekannten mit ihm nichts mehr zu tun haben wollen.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 1: \u201eEs gibt doch diesen Ausspruch, ehrlich w\u00e4hrt am l\u00e4ngsten. Trifft f\u00fcr diesen Million\u00e4r sicherlich nicht zu.&nbsp; Vielleicht eher dieser Ausspruch, Geld verdirbt den Charakter.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 2: \u201eVielleicht sollte man diese Gro\u00dfbank, in denen dieser Kriminelle auch Abteilungsleiter war, noch etwas genauer unter die Lupe nehmen. W\u00fcrde mich nicht wundern, wenn er auch dort seine kriminelle Energie eingesetzt hat.\u201c <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 3: <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk \u00fcber einen ganz au\u00dfergew\u00f6hnlichen Million\u00e4r.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Tageszeitung \u201eHeute\u201c berichtete:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Million\u00e4r fuhr 740 Mal schwarz: Zugverbot! Gericht sprach ihn wegen Betrugs schuldig.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ein kurioser Gerichtsprozess besch\u00e4ftigt die Briten. 740 Mal soll Joseph M. (53) mithilfe eines Tricks nur einen Teil seiner Pendelstrecke bezahlt haben. Dabei war der Mann vor Kurzem Abteilungsleiter bei der Gro\u00dfbank HSBC, ist laut Anklage Million\u00e4r. Wie er aufflog, ist nicht bekannt. Sehr wohl aber, dass er f\u00fcr die Erschleichung der Dienstleistung enorme kriminelle Energie an den Tag legte. So benutzte er f\u00fcr den digitalen Ticketkauf falsche Namen und Adressen. Der Schaden laut Southeastern Railway: 6.700 Euro. Das Gericht verurteilte M. wegen Betrugs zu zehn Monaten bedingter Haft, Sozialstunden und einem Zugfahrverbot. Dabei fehlte es M. definitiv nicht am n\u00f6tigen Kleingeld. Er schickte sich im Vorjahr selbst in den Ruhestand. &nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollegen 1, Kollegen 2, Kollegen 3 und Kollegen 4.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 1: \u201eWas mich immer wieder \u00fcberrascht, wir sprachen am Funk doch schon \u00fcber viele ungew\u00f6hnliche Ereignisse. Es kommen aber immer wieder neue ungew\u00f6hnliche Ereignisse dazu. Es ist kaum vorstellbar, dass es ein Million\u00e4r n\u00f6tig hat, 740 Mal schwarz zu fahren.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 2: \u201eGlaube nicht, dass es dieser Million\u00e4r wirklich n\u00f6tig hatte, so oft schwarz zu fahren. Vermutlich suchte er einen gewissen Nervenkitzel.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 3: \u201eAuf alle F\u00e4lle ist es mehr als beachtlich, dass er es \u00fcberhaupt geschafft hat, 740 Mal schwarz zu fahren. Das Gericht sprach ihn wegen Betrugs schuldig und ein Zugverbot hat er nun auch. Den angerichteten Schaden wird er sicherlich bezahlen m\u00fcssen. Auch nicht gerade angenehm, wenn ein Million\u00e4r zu zehn Monaten bedingter Haft verurteilt wird.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 4: \u201eDieser Schwarzfahrer hat doch auch sicherlich Freunde und Bekannte. Wie steht er nun als verurteilter Straft\u00e4ter da. K\u00f6nnte mir durchaus vorstellen, das einige seiner Freunde und Bekannten mit ihm nichts mehr zu tun haben wollen.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 1: \u201eEs gibt doch diesen Ausspruch, ehrlich w\u00e4hrt am l\u00e4ngsten. Trifft f\u00fcr diesen Million\u00e4r sicherlich nicht zu.&nbsp; Vielleicht eher dieser Ausspruch, Geld verdirbt den Charakter.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 2: \u201eVielleicht sollte man diese Gro\u00dfbank, in denen dieser Kriminelle auch Abteilungsleiter war, noch etwas genauer unter die Lupe nehmen. W\u00fcrde mich nicht wundern, wenn er auch dort seine kriminelle Energie eingesetzt hat.\u201c &nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 3: \u201e\u00dcberraschte mich auch, dass sich ein Abteilungsleiter selbst in den Ruhestand schicken kann. 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