{"id":3452,"date":"2026-02-08T15:42:20","date_gmt":"2026-02-08T15:42:20","guid":{"rendered":"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/?p=3452"},"modified":"2026-02-08T15:42:20","modified_gmt":"2026-02-08T15:42:20","slug":"291-verfruehte-e-auto-euphorie-kostet-stellantis-22-milliarden-euro","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/index.php\/2026\/02\/08\/291-verfruehte-e-auto-euphorie-kostet-stellantis-22-milliarden-euro\/","title":{"rendered":"291 Verfr\u00fchte E-Auto-Euphorie kostet Stellantis 22 Milliarden Euro"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Elektroauto-1-weniger-Text-Handy-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3453\" srcset=\"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Elektroauto-1-weniger-Text-Handy-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Elektroauto-1-weniger-Text-Handy-300x225.jpg 300w, https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Elektroauto-1-weniger-Text-Handy-768x576.jpg 768w, https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Elektroauto-1-weniger-Text-Handy-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Elektroauto-1-weniger-Text-Handy-2048x1535.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Mit einigen Kollegen \u2013 keine Fans von E-Autos \u2013 sprach ich am Funk \u00fcber das Thema: Verfr\u00fchte E-Auto-Euphorie.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Einige Meldungen der \u201eKronenzeitung\u201c (auch meine Funkkollegen hatten dar\u00fcber gelesen):<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Verfr\u00fchte E-Auto-Euphorie kostet Stellantis 22 Milliarden Euro.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Autobauer Stellantis verabschiedet sich von seiner Elektro-Strategie und nimmt daf\u00fcr Abschreibungen von mehr als 22 Milliarden Euro in Kauf.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der seit Mai amtierende Chef Antonio Filosa bricht endg\u00fcltig mit den Pl\u00e4nen seines Vorg\u00e4ngers Carlos Tavares, das aus Fiat, Chrysler, Peugeot und Citroen entstandene Konglomerat ganz auf Elektroautos auszurichten.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kunden der Opel-Mutter sollen wieder die Wahl haben, ob sie Verbrenner, Hybrid- oder Elektro-Modelle kaufen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>An der B\u00f6rse brach der Stellantis-Kurs um \u00fcber 20 Prozent ein.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die \u201eKronenzeitung\u201c berichtete auch, dass es nun Billigpreise f\u00fcr gebrauchte E-Pkw gibt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Jahrelang hat die EU auf ein Verbrenner-Aus gepocht und E-Autos forciert. Damit hat man klar am Markt vorbei Politik gemacht. Elektromobile haben haupts\u00e4chlich Firmen wegen der Steuervorteile gekauft. Schlussendlich daher auch das Aus vom Verbrenner-Aus. E-Pkw \u00fcberschwemmen hingegen jetzt den Gebrauchtwagenmarkt. Weil Private darauf wenig abfahren und Unternehmen keine Gebrauchten kaufen, sind sie ein Ladenh\u00fcter. Bravo.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>In einem weiteren Beitrag der \u201eKronenzeitung\u201c berichtet diese auch \u00fcber den R\u00fcckzugsgrund:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der R\u00fcckzug hat einen simplen Grund: Viele Kunden wollen den schnellen Umstieg auf Elektroautos nicht mitmachen. Die Fahrzeuge waren zu teuer, die Reichweite zu unsicher., das Laden zu kompliziert. Vor allem in den USA blieb das Interesse aus \u2013 Stellantis musste dort Milliardenprojekte stoppen. Gro\u00dfe Elektro-Pick-ups wurden gestrichen, geplante Modelle wanderten direkt in den Papierkorb. Stattdessen setzt der Konzern wieder auf das, was sich wirklich verkauft: kr\u00e4ftige Motoren und bew\u00e4hrte Technik. In Europa kippt man ebenfalls eine fr\u00fchere Entscheidung. Opel wird nicht wie geplant ab 2028 vollelektrisch, sondern bleibt bei Hybridautos. K\u00fcnftig soll nicht mehr der politische Zeitplan z\u00e4hlen, sondern das, was Autofahrer tats\u00e4chlich kaufen \u2013 und womit der Konzern endlich wieder Geld verdient.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schock f\u00fcr die E-Auto-Branche: Statt E-Power feiert der gute alte Verbrenner sein Comeback.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dazu gab es von meinen Funkkollegen auch viele Wortmeldungen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4. Bringe allerdings nur einen Teil (zu umfangreich).<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 1: \u201eWas manchen E-Auto-K\u00e4ufern, welche sicherlich f\u00fcr die Umwelt was Gutes tun wollen, gar nicht bekannt ist, dass es bei der Herstellung von E-Auto-Batterien angeblich einen CO2-Aussto\u00df von bis zu 17 Tonnen geben soll. Zwar ist diese Information schon etwas \u00e4lter, bin mir aber sicher, dass der CO2-Austo\u00df noch immer recht hoch ist. Elektromobile wurden doch haupts\u00e4chlich von verschiedenen Firmen gekauft, aber sicherlich nicht wegen der Umweltfreundlichkeit, sondern der Steuervorteile.&#8221;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 2: \u201eEs wurde ja auch der Grund angef\u00fchrt, wieso viele den Umstieg auf Elektroautos nicht machen wollen. Die Fahrzeuge sind zu teuer und die Reichweite ist noch immer zu unsicher. Auch das Laden ist zu kompliziert und Ladestationen gibt es noch immer zu wenige. Die Dauer des Ladevorgangs ist f\u00fcr viele zu lange.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 3: \u201eWas mich eigentlich etwas \u00fcberrascht hat, dass vermutlich viele privaten E-Auto-Fahrer sicherlich f\u00fcr die Umwelt was Gutes tun wollen. Haben die aber auch daran gedacht, dass ein immer h\u00f6herer Stromanteil bereits Atomstrom ist. Ach so, habe ganz vergessen, der wurde ja bereits zum gr\u00fcnen Strom gemacht. Also somit doch umweltfreundlich.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 4: \u201eWas man auch nicht vergessen soll, es hat doch schon einige Vorf\u00e4lle mit brennenden E-Autos gegeben, die man kaum l\u00f6schen konnte. Die Akkus sind das gro\u00dfe Problem f\u00fcr die Feuerwehren.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 1: \u201eDenke aber, obwohl wir nicht gerade zu den Fans von Elektroautos z\u00e4hlen, soll es trotzdem zul\u00e4ssig sein, dass Menschen unterschiedlicher Meinung sein d\u00fcrfen. Habe selbst zwei gute Freunde, die bereits sehr zufriedene Elektroautobesitzer sind. Kann mir aber durchaus vorstellen, dass z. B. e-hybrid-Autos, f\u00fcr so manche noch Unentschlossene, der goldene Mittelweg w\u00e4re.\u201c \u00a0\u00a0<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>    <\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit einigen Kollegen \u2013 keine Fans von E-Autos \u2013 sprach ich am Funk \u00fcber das Thema: Verfr\u00fchte E-Auto-Euphorie. Einige Meldungen der \u201eKronenzeitung\u201c (auch meine Funkkollegen hatten dar\u00fcber gelesen): Verfr\u00fchte E-Auto-Euphorie kostet Stellantis 22 Milliarden Euro. Autobauer Stellantis verabschiedet sich von seiner Elektro-Strategie und nimmt daf\u00fcr Abschreibungen von mehr als 22 Milliarden Euro in Kauf. 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