{"id":3056,"date":"2026-01-04T13:08:23","date_gmt":"2026-01-04T13:08:23","guid":{"rendered":"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/?p=3056"},"modified":"2026-01-04T13:08:23","modified_gmt":"2026-01-04T13:08:23","slug":"269-nobellokal-verrechnet-automatisch-trinkgeld-in-der-hoehe-von-3540-euro","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/index.php\/2026\/01\/04\/269-nobellokal-verrechnet-automatisch-trinkgeld-in-der-hoehe-von-3540-euro\/","title":{"rendered":"269 Nobellokal verrechnet automatisch Trinkgeld in der H\u00f6he von 35,40 Euro"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Trinkgeld-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3057\" style=\"width:650px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Trinkgeld-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Trinkgeld-300x225.jpg 300w, https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Trinkgeld-768x576.jpg 768w, https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Trinkgeld-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Trinkgeld-2048x1537.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk \u00fcber das Thema: \u201eTrinkgeld\u201c.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Es ist zwar schon etwas l\u00e4nger her, da berichtete die Tageszeitung \u201eoe24\u201c \u00fcber ein Nobellokal in Wien, welches automatisch Trinkgeld verrechnet.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Plachutta kassiert 35,40 Euro von Gast<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wien. Ein aufgebrachter Leser meldete sich bei oe24 und berichtet, dass beim Plachutta im 19. Wiener Gemeindebezirk jetzt automatisch 20 Prozent Trinkgeld auf die Rechnung aufgeschlagen werden.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201eNachdem ich die Rechnung bezahlt habe, sah ich, dass mir 35,40 Euro Trinkgeld verrechnet wurden. Dieser Vorgang ist mir neu, es war nirgendwo angek\u00fcndigt\u201c, schildert der Leser. \u201eIch f\u00fchle mich \u00fcber den Tisch gezogen\u201c, kritisiert er weiter. Zus\u00e4tzlich zum automatischen Trinkgeld hatte er dem Kellner bereits 10 Euro zugesteckt. \u201e45 Euro Trinkgeld f\u00fcr drei Essen ist eine Frechheit\u201c.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Plachutta: \u201eEs ist ein Fehler passiert\u2026\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Auf oe24-Anfrage hei\u00dft es im Namen von Lokal-Besitzer Mario Plachutta, dem Kellner sei ein Fehler passiert, er habe zwei Tische falsch abgerechnet. Es handelte sich um einen Einzelfall. Man wolle auch das zu Unrecht verrechnete Trinkgeld dem Gast zur\u00fcckzahlen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese mit Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4. &nbsp;&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 1: \u201eIch finde das \u00fcberhaupt nicht richtig, dass ein Trinkgeld automatisch verrechnet wird. Dann noch in dieser H\u00f6he von \u00fcber 35 Euro. Soll aber angeblich in einigen L\u00e4ndern bereits \u00fcblich sein.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 2: \u201eAuch ich bin da deiner Meinung. F\u00fcr mich keine Frage, wenn ich in einem Lokal mit der Bedienung zufrieden bin, dann gebe ich gerne ein angemessenes Trinkgeld. Wenn ich aber mit der Bedienung gar nicht zufrieden bin, dann gebe ich auch weniger.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 3: \u201eIch unterscheide aber schon, zwischen Bedienung und dem Essen. Was kann ein sehr freundlicher Ober daf\u00fcr, wenn z. B. mein Fleisch zu hart war. W\u00fcrde also dennoch ein angemessenes Trinkgeld geben.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 4: \u201eVermutlich bin ich da etwas ungerecht, aber wenn ich mit dem Essen \u00fcberhaupt nicht zufrieden bin, dann gebe ich auch weniger Trinkgeld. Angeblich soll es in Japan gar nicht \u00fcblich sein, dass man ein Trinkgeld gibt. Soll sogar als unh\u00f6flich gelten.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 1: \u201eAndere L\u00e4nder, andere Sitten\u201c.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 2: \u201eZwar behauptete der Lokalbesitzer Plachutta, auf eine Anfrage von oe24 , dem Kellner sei ein Fehler passiert, da er bei zwei Tischen falsch abgerechnet hat. Es handle sich also nur um einen Einzelfall. Auch wolle man das zu Unrecht verrechnete Trinkgeld dem Gast zur\u00fcckzahlen. F\u00fcr mich unverst\u00e4ndlich, da ja auf der Rechnung das Wort Trinkgeld und der Betrag von 35,40 Euro aufscheint, also genau 20 Prozent, von dem was konsumiert wurde. Was hat das also mit einer falschen Abrechnung des Obers zu tun?\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 1: \u201eDa es in diesem Nobellokal ja sicherlich mehrere ausgestellte Rechnungen gab, h\u00e4tte man doch sehr leicht feststellen k\u00f6nnen, ob auch auf anderen Rechnungen das Wort Trinkgeld mit Geldbetrag, also genau 20 Prozent, von dem was konsumiert wurde, steht. Wenn ja, dann h\u00e4tte man doch sehr leicht gewusst, dass es kein Einzelfall war, und es auch nicht der Ober war, dem ein Fehler passiert ist. Man soll aber nicht ungerecht sein, auch f\u00fcr Herrn Mario Plachutta gilt die Unschuldsvermutung.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Liebe Besucherinnen! Liebe Besucher!<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Da nicht alle die \u201eInformationen f\u00fcr Besucherinnen und Besucher\u201c lesen, gibt es hier nochmals folgenden Hinweis:<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Die Themen meiner Beitr\u00e4ge stammen zumeist aus Tageszeitungen, dem Internet, TV, ORF \u2013 Teletext oder pers\u00f6nlichen Erlebnissen \u2013 dazu gibt es auch einige Wortmeldungen der Funkkolleginnen bzw. Funkkollegen. Da es aber nicht immer m\u00f6glich ist, mir bei l\u00e4ngeren Wortmeldungen den gesamten Text \u201cwortw\u00f6rtlich\u201d zu merken, mache ich auch Sprachaufnahmen. Diese werden dann nachtr\u00e4glich von mir angeh\u00f6rt und der Text (teilweise gek\u00fcrzt) in meine Beitr\u00e4ge geschrieben.&nbsp;<\/em><\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Habe von allen Funkkolleginnen und Funkkollegen, die ich auch pers\u00f6nlich kenne und mit denen ich sehr oft Funkkontakt habe die Erlaubnis, von ihnen Sprachaufnahmen zu machen. Nach der Bearbeitung (Eintrag in diverse Beitr\u00e4ge) werden diese unverz\u00fcglich wieder gel\u00f6scht.<\/em><\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>          <\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk \u00fcber das Thema: \u201eTrinkgeld\u201c. Es ist zwar schon etwas l\u00e4nger her, da berichtete die Tageszeitung \u201eoe24\u201c \u00fcber ein Nobellokal in Wien, welches automatisch Trinkgeld verrechnet. Plachutta kassiert 35,40 Euro von Gast Wien. 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