{"id":2855,"date":"2025-12-20T10:22:52","date_gmt":"2025-12-20T10:22:52","guid":{"rendered":"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/?p=2855"},"modified":"2025-12-20T10:22:52","modified_gmt":"2025-12-20T10:22:52","slug":"255-lebende-alarmanlagen-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/index.php\/2025\/12\/20\/255-lebende-alarmanlagen-2\/","title":{"rendered":"255 Lebende Alarmanlagen"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"769\" src=\"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Alarmanlagen-Hunde-1-1024x769.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2830\" srcset=\"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Alarmanlagen-Hunde-1-1024x769.jpg 1024w, https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Alarmanlagen-Hunde-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Alarmanlagen-Hunde-1-768x576.jpg 768w, https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Alarmanlagen-Hunde-1.jpg 1227w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk \u00fcber diverse Alarmanlagen und die Hilfe durch die Polizei. Wir erinnerten uns auch an ein Funkgespr\u00e4ch, welches wir schon vor vielen Jahren gef\u00fchrt hatten. Es war im Jahr 2005, als es am 1. Juli 2005 die Zusammenlegung von Polizei und Gendarmerie gab. Das Thema war damals: Hunde als lebende Alarmanlagen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Es gibt bereits sehr viele Wohnh\u00e4user aber auch teilweise Wohnungen, welche mit Alarmanlagen ausgestattet sind. Dies sicherlich aus gutem Grund, denn Haus- und Wohnungseinbr\u00fcche haben leider in den letzten Jahren stark zugenommen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aber was hilft z. B. in M\u00fcnchendorf (N\u00d6) bei einem Gartenhaus im Falle eines Einbruchs&nbsp;die beste Alarmanlage, wenn sich die n\u00e4chstgelegene \u201ePolizeidienststelle\u201c in Laxenburg befindet. Durch Postenauflassungen gibt es diesen Posten (fr\u00fcher Gendarmerie) in M\u00fcnchendorf schon seit Jahren nicht mehr.&nbsp;&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Und nun kommt noch eine kleine \u201eSteigerungsstufe\u201c \u2013 Ab 22 Uhr gibt es dann \u00fcberhaupt nur noch die f\u00fcr M\u00fcnchendorf zust\u00e4ndige \u201ePolizeidienststelle\u201c in M\u00f6dling (N\u00d6). Im Alarmfall kann ein Streifenwagen trotz Blaulicht und Folgetonhorn kaum innerhalb von 20 Minuten den \u201eTatort\u201c in M\u00fcnchendorf erreichen. Es ist dann sehr wahrscheinlich, dass die Einbrecher bereits \u201e\u00fcber alle Berge\u201c sind.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das war nat\u00fcrlich nur ein \u201eEinzelbeispiel\u201c. Vermutlich k\u00f6nnte man da mehrere Beispiele anf\u00fchren, bei denen im Alarmfall&nbsp;die Polizei viel zu sp\u00e4t kommt. M\u00f6chte aber gleich betonen, dass dies keinesfalls das Verschulden der Polizeibeamten&nbsp;ist. Es wurden ganz einfach in den letzten Jahren zu viele Gendarmerieposten (fr\u00fcher) und Polizeidienststellen aufgelassen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Da n\u00fctzt es auch herzlich wenig, wenn man bei uns in \u00d6sterreich aus der Gendarmerie die Polizei gemacht hat, alle neue Einheitsuniformen bekamen und ein Polizeiwachzimmer zu einer Polizeiinspektion wurde.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mit ein bisschen Gl\u00fcck kann sich nat\u00fcrlich ein Polizeifunkwagen sehr wohl in unmittelbarer N\u00e4he eines \u201eTatorts\u201c befinden und dadurch in wesentlich k\u00fcrzerer Zeit an diesem erscheinen. Allerdings wurden bei diversen Einsparungen auch die Anzahl der Einsatzfahrzeuge reduziert.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Eine Studie hat ergeben, dass Hunde Einbrecher am besten abschrecken. Sie sind \u201elebende Alarmanlagen!\u201c &nbsp;Mehr als 50 Prozent der vom Grazer Strafrechtsinstitut befragten einschl\u00e4gig Vorbestraften sagen, dass sie nie in eine Wohnung oder ein Haus eindringen w\u00fcrden, wenn ein Hund dort lebt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dabei kommt es nicht auf die Gr\u00f6\u00dfe an: Es reicht, wenn es hinter der T\u00fcre knurrt und bellt. Der gro\u00dfe Vorteil, die \u201elebende Alarmanlage\u201c ist zudem immer \u201ebetriebsbereit\u201c.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Obwohl ein Hund der sich noch im Garten befindet und bellt, sicherlich f\u00fcr manche Einbrecher eine gewisse \u201eabschreckende Wirkung\u201c hat, empfiehlt die Kriminalpolizei dennoch, ihn im Haus zu lassen, damit er nicht bet\u00e4ubt oder sogar get\u00f6tet werden kann.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zu diesem Thema gab es einige Wortmeldungen meiner Kollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 1: \u201eSicherlich k\u00f6nnen Alarmanlagen kein Nachteil sein. Allerdings gibt es eben H\u00e4user, wie die z. B. in M\u00fcnchendorf, die eben viel zu weit entfernt von einer Polizeidienststelle liegen. Geht jetzt wirklich ein Au\u00dfenalarm an, so kann es ein Fehlalarm sein oder es ist tats\u00e4chlich ein Einbruch gemacht worden. Sehr selten wagen sich Anrainer dann, eventuelle Einbrecher zu stellen. Vermutlich wird die Polizei informiert.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 2: \u201eLeider kann es dann zu lange dauern, bis die Polizei tats\u00e4chlich eintrifft. Im g\u00fcnstigsten Fall kann ein Polizeifunkwagen zuf\u00e4llig ganz in der N\u00e4he sein und zufahren. Es wird schon stimmen, was 50 Prozent von Vorbestrafte sagen, dass sie nie in eine Wohnung oder ein Haus eindringen w\u00fcrden, wenn ein Hund dort lebt.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 3: \u201eSehr schlecht war es nat\u00fcrlich, dass man schon fr\u00fcher viele Gendarmerieposten, vermutlich aus Kostengr\u00fcnden, eingespart hat. Heute sind es eben teilweise Polizeiinspektionen.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 4: \u201eWenn man Polizeiinspektionen aus Spargr\u00fcnden gesperrt hat, w\u00e4re es nat\u00fcrlich sehr wichtig, dass man mehr Funkstreifen einsetzt. \u00c4hnlich wie in Wien, die dann auch viel unterwegs sind und Stra\u00dfen und Gassen genauer beobachten. Sicherlich geht es dabei um das liebe Geld. W\u00e4re dies ausreichend vorhanden, k\u00f6nnte man doch wesentlich mehr zur Sicherheit beitragen.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 2: \u201eUnd wenn auch ausreichend Geld vorhanden w\u00e4re, so ben\u00f6tigt man auch ausreichend Damen und Herren, die bei der Polizei ihren Dienst versehen wollen.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 3: \u201eWir sprachen am Funk schon dar\u00fcber, dass die Latte f\u00fcr die Ausbildung vielleicht doch etwas zu hoch liegt. Da gab es aber auch Kollegen, die sagten, eine sehr gute Ausbildung sei schon notwendig, denn wir brauchen gute Polizistinnen und Polizisten und keine Kappelst\u00e4nder. Was die Ausbildung betrifft, der Sohn eines Kollegen scheiterte daran, dass er bei der Schwimmpr\u00fcfung die Punkteanzahl nur gering verfehlte. Machte dann extra eine Schwimmausbildung. Konnte wieder antreten und bestand. Inzwischen versieht er schon lange bei der Polizei seinen Dienst. Es gibt da noch einige andere Beispiele, wo man weniger streng sein k\u00f6nnte, ohne dass deshalb aus den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern weniger gute Polizistinnen und Polizisten werden. Aber gerade wir am Funk wissen, es kann \u00fcber gewisse Dinge immer unterschiedliche Meinungen geben. Es soll ja auch jeder seine eigene Meinung haben d\u00fcrfen.\u201c &nbsp;&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Liebe Leserinnen, liebe Leser, m\u00f6gen niemals Einbrecher kommen, ganz egal ob ihr nun eine sehr gute Alarmanlage oder einen sehr wachsamen Hund habt!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk \u00fcber diverse Alarmanlagen und die Hilfe durch die Polizei. Wir erinnerten uns auch an ein Funkgespr\u00e4ch, welches wir schon vor vielen Jahren gef\u00fchrt hatten. Es war im Jahr 2005, als es am 1. Juli 2005 die Zusammenlegung von Polizei und Gendarmerie gab. 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