{"id":2611,"date":"2025-12-04T20:11:50","date_gmt":"2025-12-04T20:11:50","guid":{"rendered":"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/?p=2611"},"modified":"2025-12-04T20:11:50","modified_gmt":"2025-12-04T20:11:50","slug":"237-kaum-vorstellbar-kamele-statt-pferde-fuer-fiaker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/index.php\/2025\/12\/04\/237-kaum-vorstellbar-kamele-statt-pferde-fuer-fiaker\/","title":{"rendered":"237 Kaum vorstellbar &#8211; Kamele statt Pferde f\u00fcr Fiaker"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Fiaker-1-1052-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2612\" srcset=\"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Fiaker-1-1052-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Fiaker-1-1052-300x225.jpg 300w, https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Fiaker-1-1052-768x576.jpg 768w, https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Fiaker-1-1052-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Fiaker-1-1052-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"772\" src=\"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Fiaker-2-1024x772.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2613\" srcset=\"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Fiaker-2-1024x772.jpg 1024w, https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Fiaker-2-300x226.jpg 300w, https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Fiaker-2-768x579.jpg 768w, https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Fiaker-2.jpg 1429w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk \u00fcber Fiakerpferde, welche \u201eJemand\u201c schon vor Monaten durch Kamele ersetzen wollte.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wir alle wollten wissen, seit wann es eigentlich Fiaker in Wien gibt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>F\u00fcr solche Fragen ist nat\u00fcrlich ein Blick ins\u00a0Internet sehr zu empfehlen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mit dem Fr\u00fchling ziehen jedes Jahr die Fiaker und ihre Gespanne wieder in die Wiener Innenstadt ein. W\u00e4hrend der Wintermonate ist nur ein Drittel der Wiener Fiaker im Einsatz; diese Zeit wird genutzt, um die zum Teil fast 100 Jahre alten Kutschen aufwendig zu restaurieren.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Fiaker sind eine Wiener Institution, wie der Stephansdom, der Wurstelprater oder das Riesenrad. Und das nicht allein f\u00fcr die vielen Touristen, die sich eine Kutschfahrt durch die Stadt leisten wollen, sondern auch f\u00fcr die Wienerinnen und Wiener selbst. Eine Fiaker\u00adfahrt ist sicher die gem\u00fctlichste Art des Sight\u00adseeings \u2013 wenn auch nicht die g\u00fcnstigste.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Im Jahr 1693 wurde die erste Fiakerlizenz in Wien erteilt \u2013 und bereits um 1700 sollen schon 700 Fiaker unterwegs gewesen sein.<\/u><\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der H\u00f6chststand lag bei rund 1.000, um das Jahr 1900. Heute sind rund 320 Fiakerpferde vor ihre Kutschen gespannt, und seit 1984 werden manche von diesen auch von Kutscherinnen gef\u00fchrt. Auch sie m\u00fcssen die traditionelle Zunftkleidung und die Melone \u2013 diese ist verpflichtend \u2013 tragen. Und trotz aller Kritik, vor allem von Tierschutz\u00adorganisationen, w\u00e4re das Stadtbild ohne die Fiaker, die wienerischsten aller Taxis, ganz sicher nicht mehr dasselbe.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Seit vielen Jahren schon sind die Arbeits\u00adzeiten der Fiakerpferde streng begrenzt. Jeder Fiaker, jede Fiakerin muss ein Fahrtenbuch f\u00fchren, in dem auch Pausen und F\u00fctterungen eingetragen werden m\u00fcssen; ein Fiakerpferd darf nicht mehr als 18 Tage im Monat arbeiten. So will es das Gesetz. Das Wichtigste f\u00fcr die Stadt und ihre Bewohner ist allerdings, dass der Fiaker bzw. die Fiakerin in den allermeisten F\u00e4llen ein Original ist \u2013 und immer schon war. Davon zeugen nicht zuletzt die Denkm\u00e4ler, die ihnen in Wien gesetzt wurden.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u00dcbrigens am 1. August 2017, 15:08 bekamen in Wien \u2013 Innere Stadt \u2013 bei 35,4 Grad Fiakerpferde erstmals hitzefrei.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fahrer mussten unverz\u00fcglich ihre Standpl\u00e4tze r\u00e4umen. Wer unerlaubt wiedergekommen ist, wurde angezeigt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Von meinen Funkkollegen gab es dazu auch einige Wortmeldungen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 1: \u201eSicherlich gibt es viele Menschen, denen diese Fiakerpferde leidtun. Sie haben es tats\u00e4chlich nicht ganz leicht. Zwar wurden schon vor vielen Jahren die Arbeitszeiten dieser Pferde streng begrenzt. Sie d\u00fcrfen angeblich auch nicht mehr als 18 Tage im Monat arbeiten.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 2: \u201eFinde es auch sehr gut, dass auch Fahrtenb\u00fccher gef\u00fchrt werden. Pausen und F\u00fctterungen m\u00fcssen eingetragen werden.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 3: \u201eWas dieses Thema Fiaker bzw. Fiakerpferde betrifft, gibt es eben recht unterschiedliche Ansichten. Die einen wollen auch in Zukunft die Fiakerpferde und die Fiaker in Wien haben. Sie sind der Meinung, dass diese ein Original sind und immer schon waren. Die anderen, vor allem Tierschutzorganisationen und viele Tierliebhaber wollen diese Fiakerpferde und Fiaker in Wien nicht mehr haben.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 4: \u201eMag schon sein, dass f\u00fcr viele das Stadtbild ohne die Fiaker nicht mehr dasselbe sein wird.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 2: \u201eZum Gl\u00fcck brauchen wir nicht entscheiden, Fiaker ja, oder Fiaker nein. F\u00fcr den Berufsstand der Fiaker w\u00e4re allerdings ein nein sehr schlimm. Was sollen die dann alle machen. Sehr viel wurde sicherlich investiert. Allerdings f\u00fcr uns alle kaum vorstellbar, bei Hitze Kamele statt Fiakerpferde.\u201c &nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>   <\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk \u00fcber Fiakerpferde, welche \u201eJemand\u201c schon vor Monaten durch Kamele ersetzen wollte. Wir alle wollten wissen, seit wann es eigentlich Fiaker in Wien gibt. F\u00fcr solche Fragen ist nat\u00fcrlich ein Blick ins\u00a0Internet sehr zu empfehlen. 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