{"id":2258,"date":"2025-11-02T19:53:39","date_gmt":"2025-11-02T19:53:39","guid":{"rendered":"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/?p=2258"},"modified":"2025-11-03T22:24:40","modified_gmt":"2025-11-03T22:24:40","slug":"213-frau-verspeist-nach-paarung-den-kopf-des-mannes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/index.php\/2025\/11\/02\/213-frau-verspeist-nach-paarung-den-kopf-des-mannes\/","title":{"rendered":"213 &#8220;Frau&#8221; verspeist nach Paarung den Kopf des &#8220;Mannes&#8221;"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Gottesanbeterin-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2259\" srcset=\"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Gottesanbeterin-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Gottesanbeterin-300x225.jpg 300w, https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Gottesanbeterin-768x576.jpg 768w, https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Gottesanbeterin-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Gottesanbeterin-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Mit \u201eFrau\u201c am Foto ist die \u201eFrau-Gottesanbeterin\u201c gemeint, mit \u201eMann\u201c der bedauernswerte Partner.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Da ich mich schon seit vielen Jahren mit der Erforschung des Mikrokosmos (Insektenforschung) besch\u00e4ftige, war mir die Gottesanbeterin nicht unbekannt. Es gibt mit Sicherheit weit edlere Gesch\u00f6pfe in der Tierwelt, als sie, die mit t\u00f6dlicher T\u00e4uschung und manipulierten Duftsignalen ihre m\u00e4nnlichen Partner verf\u00fchrt und oft auch frisst.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk \u00fcber sie.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Im Internet \u2013 \u201eSPIEGEL \u2013 Wissenschaft\u201c wird diese Gottesanbeterin recht ausf\u00fchrlich aber sehr gut beschreiben:&nbsp;&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>T\u00f6dliche T\u00e4uschung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gottesanbeterin verf\u00fchrt mit manipulierten Duftsignalen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Unwahrheiten beim Dating sind nicht nur menschlich. Eine Studie legt nahe, dass Gottesanbeterinnen mit Pheromonen ihren schlechten Fitnesszustand verschleiern. Die Paarung endet f\u00fcr die M\u00e4nnchen oft t\u00f6dlich.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>01.09.2025, 11.02 Uhr<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Es ist eine der gr\u00f6\u00dften Sorgen beim Dating: Ist mein Gegen\u00fcber wirklich die Person, f\u00fcr die sie sich ausgibt? Besonders im Internet erschleichen sogenannte Catfishs mit erfundener Identit\u00e4t die Gef\u00fchle anderer.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Doch wer glaubt, solche Tricks seien reine Menschensache, irrt. Auch in der Natur wird get\u00e4uscht, verf\u00fchrt und manipuliert.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>BEI GOTTESANBETERINNEN ENDET DER FLIRT UNTER FALSCHEN TATSACHEN NICHT MIT EINEM GEBROCHENEN HERZ, SONDERN MIT EINEM ABGEBISSENEN KOPF.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ein Team der\u00a0Universit\u00e4t Hamburg\u00a0hat herausgefunden, dass Weibchen der s\u00fcdafrikanischen Fangschrecken-Art Miomantis caffra mit ihren Pheromonen gezielt M\u00e4nnchen t\u00e4uschen. Weibchen in schlechter k\u00f6rperlicher Verfassung senden demnach besonders attraktive Duftstoffe aus. F\u00fcr die M\u00e4nnchen wirken weniger fitte Weibchen dadurch offenbar attraktiver.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Doch das Rendezvous kann t\u00f6dlich enden. Bei vielen Arten geh\u00f6rt sexueller Kannibalismus zum Paarungsverhalten. Das Weibchen \u00fcberw\u00e4ltigt das M\u00e4nnchen mitunter schon w\u00e4hrend des Akts und frisst es anschlie\u00dfend auf. Die Studie zeigt nun, wie strategisch die Weibchen dabei vorgehen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>M\u00e4nnchen mussten aufgrund von Duftsignalen w\u00e4hlen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Im Labor zogen die Forscher Tiere aus 25 Gelegen auf und teilten die Weibchen in zwei Gruppen ein. Eine Gruppe erhielt acht Fliegen pro Woche, die andere nur zwei. Nach Erreichen der Geschlechtsreife setzte das Team je ein hungriges und ein gut gen\u00e4hrtes Weibchen an die Enden eines T-f\u00f6rmigen Labyrinths. Ein M\u00e4nnchen startete in der Mitte und musste allein anhand von Duftsignalen entscheiden, welchem Weibchen es folgen wollte.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Eigentlich sollten die M\u00e4nnchen das ges\u00fcndere Weibchen w\u00e4hlen, denn Pheromone verraten normalerweise den k\u00f6rperlichen Zustand. Doch mehr als zwei Drittel der M\u00e4nnchen entschieden sich f\u00fcr die unterern\u00e4hrten Weibchen. Diese griffen ihre Partner nach der Paarung dreimal h\u00e4ufiger an und fra\u00dfen sie viermal \u00f6fter als ihre gut gen\u00e4hrten Artgenossinnen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Warnte meine Funkkollegen schon vor unserem Gespr\u00e4ch, dass es sich um eine etwas l\u00e4ngere Beschreibung dieser Gottesanbeterin handelt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Es gab dazu auch einige Wortmeldungen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 1: \u201eEs war zwar eine recht lange, aber keinesfalls uninteressante Beschreibung. Fast unvorstellbar, dass es auch in der Tierwelt bei Rendezvous solche t\u00f6dlichen Paarungsverhalten gibt. Man muss sich vorstellen, dass das Weibchen das M\u00e4nnchen bereits bei der Paarung \u00fcberw\u00e4ltigt und mitunter schon w\u00e4hrend des Akts frisst.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 2: \u201eDa k\u00f6nnen wir ja wirklich sehr froh sein, dass wir nicht zu der Gattung der Gottesanbeter geh\u00f6ren. M\u00f6chte mir gar nicht vorstellen, wie oft man mich da schon gefressen h\u00e4tte.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 3: \u201eKann das sein, dass du da etwas \u00fcbertreibt? Vielleicht hat schon eine Partnerin zu dir gesagt, sie hat dich zum Fressen gerne, aber gefressen hat sie dich ja dann doch nicht.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 4: \u201eAuch mir war nicht ganz unbekannt, dass Gottesanbeterinnen bei der Paarung ihre M\u00e4nnchen t\u00f6ten. Allerdings dass sie sich so, w\u00fcrde sagen so unmenschlich verhalten, war mir bis jetzt unbekannt.\u201c&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>    <\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit \u201eFrau\u201c am Foto ist die \u201eFrau-Gottesanbeterin\u201c gemeint, mit \u201eMann\u201c der bedauernswerte Partner. Da ich mich schon seit vielen Jahren mit der Erforschung des Mikrokosmos (Insektenforschung) besch\u00e4ftige, war mir die Gottesanbeterin nicht unbekannt. 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