{"id":1748,"date":"2025-08-22T19:37:25","date_gmt":"2025-08-22T19:37:25","guid":{"rendered":"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/?p=1748"},"modified":"2025-08-22T19:51:18","modified_gmt":"2025-08-22T19:51:18","slug":"157-wer-schlaeft-taeglich-in-einem-bett-mit-jemand-den-man-gar-nicht-mag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/index.php\/2025\/08\/22\/157-wer-schlaeft-taeglich-in-einem-bett-mit-jemand-den-man-gar-nicht-mag\/","title":{"rendered":"157 Wer schl\u00e4ft t\u00e4glich in einem Bett, mit jemand den man gar nicht mag?"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Milben-im-Bett-vorrangig-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1749\" srcset=\"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Milben-im-Bett-vorrangig-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Milben-im-Bett-vorrangig-300x225.jpg 300w, https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Milben-im-Bett-vorrangig-768x576.jpg 768w, https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Milben-im-Bett-vorrangig-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Milben-im-Bett-vorrangig.jpg 1874w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk \u00fcber dieses au\u00dfergew\u00f6hnliche Thema. Nachdem es von mir kam, informierte ich mich bereits am Vortag im Internet etwas genauer \u00fcber diesen \u201eJemand\u201c. Dieser \u201eJemand\u201c ist die Hausstaubmilbe (Zeichnung am Beginn dieses Beitrags). <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schon vor einiger Zeit gab es im ORF eine Sendung \u00fcber die Hausstaubmilben.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Es sind nur einige Informationen aus dem Internet. War \u00fcberrascht, wie ausf\u00fchrlich \u00fcber diese unliebsamen G\u00e4ste in unseren Betten berichtet wurde:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hausstaubmilben<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Es ist gut zu wissen, dass sich im Bett&nbsp;bis zu 1,5 Millionen&nbsp;Hausstaubmilben aufhalten k\u00f6nnen&nbsp;und sich diese ganz einfach vermehren.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Leint\u00fccher und Decken nehmen Schwei\u00df und abgestorbene Hautzellen auf, die den Milben als Nahrung dienen. Mit der Zeit k\u00f6nnen so allergische Reaktionen oder Asthma entstehen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hausstaubmilben sind etwa 0,1 bis 0,5&nbsp;mm gro\u00df und wei\u00df. Ihr K\u00f6rper tr\u00e4gt haarf\u00f6rmige Borsten.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Experten empfehlen, das Bett nach dem Aufstehen mehrere Stunden lang zu l\u00fcften, denn die frische Luft und das Licht sind f\u00fcr die Beseitigung der Parasiten f\u00f6rderlich.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Menschen verlieren jeden Tag etwa zwei Gramm Hautschuppen und Haare \u2013 ein wahres Festmahl f\u00fcr Milben der Gattung&nbsp;Dermatophagoides. Diese Hausstaubmilben, auch Bettmilben genannt, leben in Innenr\u00e4umen, besonders im Bett oder in Polsterm\u00f6beln. Die Milben sind nicht mal einen halben Millimeter lang und mit blo\u00dfem Auge nicht zu erkennen. Hausstaubmilben leben nicht auf Mensch oder Tier und saugen kein Blut oder andere K\u00f6rperfl\u00fcssigkeiten. Allerdings k\u00f6nnen Eiwei\u00dfe in ihren Ausscheidungen eine Hausstaubmilbenallergie ausl\u00f6sen.&nbsp;Laut wissenschaftlichen Sch\u00e4tzungen hat fast jede bzw. jeder vierzehnte Deutsche eine Hausstaubmilbenallergie. Wenn allergische Personen den kontaminierten Staub einatmen, haben sie mit einer laufenden Nase, tr\u00e4nenden Augen und Halskratzen zu k\u00e4mpfen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie sieht ein Milbenbefall bei Menschen aus?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Symptome bei einem Milbenbefall k\u00f6nnen bei Menschen sehr unterschiedlich sein. M\u00f6glich sind Hautver\u00e4nderungen wie R\u00f6tungen und Hautausschlag, mitunter kann starker Juckreiz auftreten. Handelt es sich um eine Milbenart, die von Hund oder Katze auf den Menschen \u00fcbergegangen ist, sind oft Hautstellen betroffen, die im t\u00e4glichen Leben eng mit dem Tier in Kontakt sind (z. B. Unterarme). Generell gilt: Wenn Sie auffallende Symptome bei sich entdecken, sollten Sie auf jeden Fall direkt Ihren betreuenden Arzt\/betreuende \u00c4rztin kontaktieren.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lebenszyklus und Vermehrung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hausstaubmilben sind getrenntgeschlechtig, wobei die M\u00e4nnchen deutlich kleiner sind als die Weibchen (Weibchen erreichen ein Lebendgewicht von 5,8 Mikrogramm, M\u00e4nnchen nur 3,5). Nach der&nbsp;Kopula&nbsp;legen die Weibchen die Eier ab, allerdings nicht als Gelege, sondern einzeln \u00fcber einen langen Zeitraum verteilt. Die Lebensdauer der Weibchen ist stark von Temperatur und Luftfeuchte abh\u00e4ngig und auch von Art zu Art etwas verschieden; sie reicht von etwa 30 bis zu 100 Tagen. In dieser Zeit legen sie zwischen 40 und 80 Eier ab. Aus den Eiern schl\u00fcpft eine&nbsp;Deutonymphe (Larve), welche sich in eine&nbsp;Tritonymphe wandelt, aus der die&nbsp;adulten&nbsp;Tiere hervorgehen (zwei Larvenstadien). Jeder Umwandlungsschritt ist dabei mit einer Ruheperiode unterschiedlicher L\u00e4nge verbunden, w\u00e4hrend derer die Tiere erheblich widerstandsf\u00e4higer gegen widrige Umweltbedingungen sind. Die gesamte Lebensperiode vom Ei zum Geschlechtstier ist sehr variabel; sie dauert unter g\u00fcnstigen Bedingungen etwa 30 bis 50 Tage.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hausstaubmilben kommen beinahe ausschlie\u00dflich in menschlichen Wohnungen vor.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Es h\u00e4tte noch wesentlich mehr Informationen \u00fcber diese Hausstaubmilbe gegeben.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zu diesen \u00fcber 1,5 Millionen ungewollten Besuchern &#8211; in allen unseren Betten \u2013 gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese mit Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 1: \u201eAuch ich habe vor einiger Zeit diese ORF Sendung \u00fcber diese Hausstaubmilben gesehen. Denke, es w\u00e4re f\u00fcr uns alle besser gewesen, wir h\u00e4tten \u00fcber diese Tiere gar nichts erfahren.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 2: \u201eGerade wir haben am Funk \u00fcber sehr viel unliebsame und ungute Themen gesprochen, dass es jetzt auf dieses Thema auch nicht mehr ankommt. W\u00e4re allerdings ein L\u00fcgner, wenn ich jetzt sagen w\u00fcrde, es ist mir egal mit wieviel Millionen Tiere ich in meinem Bett schlafe.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 3: \u201eMan kann nur hoffen, dass es nicht auch Leserinnen und Leser gibt, die nicht sehr gl\u00fccklich sind, dass sie hier diesen Beitrag gelesen haben.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 4: \u201eEs ist f\u00fcr mich nahezu unvorstellbar, dass sich in einem Bett bis zu 1,5 Millionen dieser gr\u00e4sslichen Hausstaubmilben befinden. Vielleich ein Vorteil, dass sie so klein sind, dass man sie gar nicht sieht. Ein Nachteil, dass es sie aber dennoch gibt.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 3: \u201eHenry hat ja eigentlich nur ein Thema aufgegriffen, \u00fcber welches der ORF schon vor einiger Zeit berichtet hat. Bin mir sicher, dass diese ORF Sendung damals weit mehr Frauen gesehen haben, als Frauen diesen Beitrag hier lesen werden.&#8221;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 1: \u201eLeider k\u00f6nnen durch diese Milben auch bei manchen Menschen allergische Reaktionen und sogar Asthma auftreten.&#8221;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk \u00fcber dieses au\u00dfergew\u00f6hnliche Thema. Nachdem es von mir kam, informierte ich mich bereits am Vortag im Internet etwas genauer \u00fcber diesen \u201eJemand\u201c. Dieser \u201eJemand\u201c ist die Hausstaubmilbe (Zeichnung am Beginn dieses Beitrags). Schon vor einiger Zeit gab es im ORF eine Sendung \u00fcber die Hausstaubmilben. 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