{"id":1729,"date":"2025-08-21T07:48:59","date_gmt":"2025-08-21T07:48:59","guid":{"rendered":"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/?p=1729"},"modified":"2025-08-21T07:48:59","modified_gmt":"2025-08-21T07:48:59","slug":"153-672-tonnen-kirche-uebersiedelt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/index.php\/2025\/08\/21\/153-672-tonnen-kirche-uebersiedelt\/","title":{"rendered":"153 \/ 672-Tonnen-Kirche \u00fcbersiedelt"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Uebersiedelt-Kirche-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1730\" srcset=\"https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Uebersiedelt-Kirche-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Uebersiedelt-Kirche-300x225.jpg 300w, https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Uebersiedelt-Kirche-768x576.jpg 768w, https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Uebersiedelt-Kirche-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/henry1.manuso.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Uebersiedelt-Kirche.jpg 1998w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk \u00fcber eine sehr ungew\u00f6hnliche \u00dcbersiedlung. ORF und einige Tageszeitungen berichteten dar\u00fcber.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Im Internet \u2013 WDR &#8211; Nachrichten gab es folgende Meldung:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mega-Transport: Schwedische Kirche zieht samt Geb\u00e4ude um<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Stand:&nbsp;19.08.2025, 16:43 Uhr<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Eine Schwedische Kirche zieht um &#8211; dazu muss das 672-Tonnen-Holzgeb\u00e4ude \u00fcber zwei Tage rund f\u00fcnf Kilometer verschoben werden. Viele Schaulustige verfolgen das Transport-Spektakel vor Ort.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die 1912 gebaute Holzkirche wird im Schritt-Tempo an einen neuen Standort etwa f\u00fcnf Kilometer \u00f6stlich verlegt. Das Spektakel begann nach einem Gottesdienst am Dienstag und soll zwei Tage dauern. Rund 10.000 Schaulustige werden erwartet. Wer nicht vor Ort ist, kann den&nbsp;Umzug im Livestream des schwedischen Fernsehens&nbsp;verfolgen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ganze Stadt durch Bergbau einsturzgef\u00e4hrdet<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nicht nur die Kirche muss umziehen: Der ganze Ort Kiruna, in dem die Kirche steht, muss umgesetzt werden. Denn in dem Ort gibt es die gr\u00f6\u00dfte unterirdische Eisenerzgrube der Welt &#8211; und die hat den Untergrund so instabil gemacht, dass die Kirche und rund 6.000 Bewohner umgesiedelt werden m\u00fcssen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mehr als 20 Geb\u00e4ude sind bereits umgesetzt worden. Bis sp\u00e4testens 2035 soll die gesamte Stadt am neuen Standort angekommen sein. Die Verlegung der Kirche sorgt f\u00fcr besonders viel Aufsehen, weil es zum einen das gr\u00f6\u00dfte &#8220;umziehende&#8221; Geb\u00e4ude und zudem das Wahrzeichen der Stadt ist. 2001 wurde die Kirche zum sch\u00f6nsten Geb\u00e4ude Schwedens gew\u00e4hlt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Eigens gebaute Transportkonstruktion<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die rund 672 Tonnen schwere Kirche erinnert architektonisch an ein Zelt. F\u00fcr den Umzug wurde eine eigene Transportkonstruktion entwickelt: Das Bauwerk liegt auf Stahltr\u00e4gern und wird von einem Schwertransporter mit maximal einem Kilometer pro Stunde \u00fcber eine vorher angelegte Strecke geschoben.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der Umzug kostet rund 44 Millionen Euro und wird vom staatlichen Bergbauunternehmen&nbsp;LKAB&nbsp;getragen, das den Vorgang als &#8220;weltweit einzigartig&#8221; bezeichnet. W\u00e4hrend des Transports werden die historische Orgel aus dem Jahr 1957 sowie ein Altarbild von Prinz Eugen von Schweden im Inneren der Kirche besonders gesch\u00fctzt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 1: \u201eNahezu unvorstellbar, dass man diese 672-Tonnen-Kirche 5 Kilometer weit \u00fcbersiedeln kann. Verst\u00e4ndlich, dass man nun alles versucht, um diese Kirche zu retten, da ja laut Meldungen sich in diesem Ort die gr\u00f6\u00dfte unterirdische Eisenerzgrube der Welt befindet, und der Untergrund unstabil geworden ist.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 2: \u201eDiese Kirche und 6.000 Bewohner umzusiedeln ist sicherlich eine Mammutaufgabe.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 3: \u201eDie Umzugskosten von rund 44 Millionen Euro sind enorm. Allerdings sollen diese vom Bergbauunternehmen getragen werden.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 4: \u201eMan kann ohne \u00dcbertreibung sagen, dass diese \u00dcbersiedelung tats\u00e4chlich als weltweit einzigartig bezeichnet werden kann.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 2: \u201eEs gibt doch den Ausspruch, die Kirche im Dorf lassen. In diesem speziellen Fall hat man sich daran nicht gehalten.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kollege 3: \u201e\u00dcberrascht mich nicht, dass bei diesem besonderen Umzug 10.000 Schaulustige erwartet werden.\u201c<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk \u00fcber eine sehr ungew\u00f6hnliche \u00dcbersiedlung. ORF und einige Tageszeitungen berichteten dar\u00fcber. 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