
Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über recht ausgefallene Hochzeiten.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Fescher Friese bringt Bräute zum Altar
Während viele Bräute mit einer Limousine vorfahren, setzen manche auf 1 PS: Sie reiten auf dem Rücken von „Marino“ ein. Der 13-jährige Friese hat sich zu einem gefragten Hochzeitsbegleiter entwickelt: „Er legt gerne mal eine kleine Show ein, Kinder können ihn streicheln und alle freuen sich“, so Beate Reiterer (47), die mit ihrem „Partner und besten Freund“ bereits zu über zehn Hochzeiten galoppierte. So war das Duo im Mai bei der Feier von Vanessa und Laurentin im Schloss Ebenfurth (NÖ). Dort kam sogar ein zweites Pferd zum Einsatz. „Der Bräutigam wollte auch seinen großen Auftritt“, schmunzelte Reiterer. H. Maier
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Liebe Freunde, verglichen mit anderen ausgefallenen Hochzeiten, sind diese Hochzeiten, bei denen Bräute zum Altar angeritten kommen, gar nicht so ausgefallen.“
Kollege 2: „Solange Bräute nicht auf einem Besen zum Altar reiten, wird das Reiten auf Marino weder für den Bräutigam noch für die Hochzeitsgäste ein Problem sein.“
Kollege 3: „Finde die Idee gar nicht schlecht, wenn Bräute zur Hochzeit anreiten. Vermutlich wird solch eine Hochzeit von Zaungästen sehr bestaunt werden.“
Kollege 4: „Es hat schon einige Hochzeiten gegeben, da wollten Paare unbedingt ins Fernsehen kommen, oder in Zeitungen oder Illustrierten erscheinen. Manche ließen sich mit einem Kran in die Höhe ziehen, um sich ihr Jawort zu geben. Es gab auch schon Hochzeiten in einem Haifischbecken.“
Kollege 2: „Auch gab es schon Hochzeiten in einer Tropfsteinhöhle und in der Geisterbahn. Könnte das schon Sensationslust sein? Also das Bedürfnis nach abwechslungsreichen Reizen. Ob da gerade die eigene Hochzeit für derartige Bedürfnisse geeignet ist?“
Kollege 3: „Eigentlich sollte es ja egal sein, wo die Hochzeit stattfindet, wenn sich Braut und Bräutigam über den Hochzeitsort einig sind. Ganz wesentlich ist doch, dass sie eine glückliche und zufriedene Ehe führen.“
Kollege 1: „Wenn meine Frau und ich in einer gemütlichen Runde im Freundeskreis gefragt werden, wo habt denn ihr eigentlich geheiratet? Und ich müsste darauf sagen, in einem Haifischbecken, so wäre mir das etwas unangenehm.“
Kollege 4: „Paare welche in einem Haifischbecken geheiratet haben, die haben sicherlich einen ganz anderen Freundeskreis wie deine Frau und du. Die sitzen vielleicht mit jenen beisammen, die in einer Geisterbahn oder in einer Tropfsteinhöhle geheiratet haben.“