
VORSICHT – DIESER BEITRAG KANN FÜR MANCHE LESERINNEN UND LESER EKELERREGEND SEIN!
Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über eine sehr ungewöhnliche Zeitungsmeldung.
Die „Kronen Zeitung“ berichtete:
Polizei nimmt Kannibalen (30) fest
Ungarn. Die Handschellen klickten für einen 30-jährigen in Budapest, als bei ihm in der Wohnung Leichenteile gefunden wurden. In einem Verhör erklärte der Ungar, dass er die menschlichen Überreste aus dem Krankenhaus stahl, in dem er arbeitete. Weiters gab der junge Mann zu, dass ihn Körperteile anziehen. Teilweise kochte er Knochen und aß sie. Das Kuriose: Familie und Verwandte wussten von seinem krankhaften Verhalten. Der Kannibale grub sogar auf Friedhöfen in der Slowakei und Ungarn Leichen aus.
Es ist tatsächlich unglaublich, dass es Menschen gibt, welche zu Kannibalen werden.
Wie werden Menschen zu Kannibalen?
Die Wissenschaft (Kriminologie, Psychiatrie und Anthropologie) unterscheidet im Wesentlichen drei Hauptgründe, warum Menschen in der modernen Welt zu Kannibalen werden:
- Schwere psychiatrische Störungen: In modernen Kriminalfällen (wie dem von Ihnen erwähnten Fall) liegt fast immer eine tiefgreifende Psychose, Schizophrenie oder eine extreme Form der dissozialen Persönlichkeitsstörung vor. Die Täter handeln oft unter dem Einfluss von extremen Wahnvorstellungen oder schweren Realitätsverlusten.
- Paraphilie (Sexuelle Deviation): In seltenen, spektakulären Kriminalfällen (bekannt als „krimineller Kannibalismus“) ist der Akt mit sadistischen Trieben, absolutem Macht- und Kontrollbegehren oder dem Wunsch nach einer extremen, physischen Einverleibung des Partners verknüpft.
- Überlebenskannibalismus: Dies ist eine psychologisch völlig andere Kategorie. Menschen greifen in extremen Notsituationen (z. B. nach Flugzeugabstürzen in Eiswüsten oder bei extremen Hungersnöten) auf das Fleisch Verstorbener zurück, um das eigene Überleben zu sichern. Hier liegt keine psychische Störung, sondern ein biologischer Selbsterhaltungstrieb vor.
2. Wie viele Kannibalen gibt es weltweit? (Schätzung)
Es gibt keine offiziellen Statistiken, aber Kriminologen und Forensiker gehen weltweit von einer extrem geringen Zahl im niedrigen dreistelligen Bereich aus.
- Krimineller Kannibalismus: Fälle von modernem, pathologischem Kannibalismus sind extrem selten. Weltweit werden pro Jahrzehnt meist nur eine Handvoll Fälle wirklich bekannt und juristisch aufgearbeitet. Experten schätzen die Zahl der weltweit aktiven oder unerkannten Täter (außerhalb isolierter Stammeskulturen) auf weit unter 100 Personen gleichzeitig.
- Traditioneller/Ritualisierter Kannibalismus: In vereinzelten, extrem isolierten Gebieten der Erde (wie Teilen von Papua-Neuguinea oder dem Amazonasbecken) gab es historisch rituellen Kannibalismus (oft als Ahnenverehrung). Dieser gilt heute durch den Einfluss der Moderne und staatliche Verbote selbst in den entlegensten Regionen als nahezu vollständig erloschen.
Informationen stammen aus Internet – und KI – Quellen.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Wir sprachen ja am Funk schon über viele unglaubliche Dinge. Allerdings zählt diese Meldung der Kronenzeitung mit Abstand zu den grauenhaftesten und ungustiösesten. Für mich und vermutlich viele andere Menschen unvorstellbar, dass es so etwas überhaupt gibt.“
Kollege 2: „Bin zwar kein Mediziner, aber ich könnte mir sehr wohl vorstellen, dass dieser junge Kannibale doch sehr schwere psychiatrische Störungen hat.“
Kollege 3: „Bin mir sicher, dass er für sein unglaubliches Verhalten gar nichts dafür kann. Für mich ist er ein bedauernswerter Mensch, der vermutlich nie ein normales Leben führen kann.“
Kollege 4: „Auf alle Fälle hat dieser Mann eine schwere Persönlichkeitsstörung. Wenn auch in der Kronenzeitung berichtet wird, dass sowohl Familie und Verwandte von seinem krankhaften Verhalten wussten, so denke ich, niemand wollte es, vermutlich aus Mitleid, an offizieller Stelle melden, denn dann würde er von der Polizei festgenommen werden. Nun ist es doch geschehen.“
Kollege 1: „Verbrecher ist er, obwohl er Furchtbares getan hat, nicht. Auch ich bin der Meinung, dass dieser junge Mann niemals mehr ein normales Leben führen kann.“