344 Mann zückte bei Streit eine alte Maschinenpistole

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über einen sehr ungewöhnlichen Vorfall.

Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:

Mann zückte bei Streit eine alte Maschinenpistole

Kriegsrelikt war funktionstüchtig

Ein Bosnier geriet in Wien-Floridsdorf beim Spaziergang mit seiner Mutter aneinander. Er begann die Rollstuhlfahrerin anzuschreien und zu schütteln. Ein Mann ging dazwischen. Daraufhin bedrohte ihn der 44-Jährige mit einer historischen Maschinenpistole. Die Polizei nahm ihm die Waffe ab. Angeblich war es ein Erbstück.

Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.

Kollege 1: „Für mich unfassbar, dass dieser Bosnier überhaupt mit einer Maschinenpistole spazieren geht.“

Kollege 2: „Für die Bedrohung des Mannes, welcher dazwischen ging, um die Mutter des Bosniers zu schützen, wird es sicherlich eine höhere Strafe geben.“

Kollege 3: „Auch ich hätte nie gedacht, dass jemand mit einer Maschinenpistole spazieren geht und damit auch noch jemanden bedroht. Muss ein feiner Sohn sein, der seine Mutter im Rollstuhl schüttelt.“

Kollege 4: „Heute schreibt ja, dass diese Maschinenpistole noch funktionstüchtig war. Hoffentlich war sie nicht auch noch geladen. Wichtig ist, dass bei diesem ungewöhnlichen Vorfall niemand zu Schaden gekommen ist.“


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