UND AUCH EINIGE WENIGER UNGLAUBLICHE.
17 Sie tötet alle 30 Sekunden einen Menschen


Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über folgendes Thema. Die Gefährlichkeit mancher Tiere …
Es gibt auf dieser Welt Tiere, die zu den „Giftigsten“ zählen. Krustenanemone, Pfeilfrosch, Inlandstaipan, Blauring-Krake und Seewespe, um nur einige dieser „Gifttiere“ zu nennen. Diese sind nicht nur giftig, sondern „Lebensgefährlich“.
Seit vielen Jahren zählt die „Erforschung des Mikrokosmos“ (Insektenforschung) zu meinen Hobbys. Habe bereits über 4000 Insektenpräparate selbst angefertigt. Bei meinen Forschungstätigkeiten (Bestimmungen von Präparaten, Beobachtungen, Beantwortung diverser Fachfragen) war mir besonders die hilfreiche Unterstützung der Universität Wien – Fakultät Naturwissenschaft – Abteilung Evolutionsbiologie, sehr wichtig. Gerade mit dieser Massenmörderin, die alle 30 Sekunden einen Menschen tötet, habe ich mich schon sehr lange und intensiv beschäftigt. Es ist mir daher ein besonderes Anliegen, allen interessierten Leserinnen und Lesern etwas mehr über diese „Massenmörderin“ zu berichten.
Obwohl nur Reiskorn groß, ist die STECHMÜCKE das gefährlichste Tier der Welt. Sie ist – und das möge niemand der Leserinnen und Leser unterschätzen – Träger von über 200 verschiedenen Bakterien und Viren, und löst damit in ihren Lebensgebieten 85 Prozent der potentiellen Krankheiten aus. Wissenschaftlichen Berechnungen nach hat sie die Hälfte aller Menschen, die jemals auf dieser Welt gelebt haben, indirekt getötet. Man hat übrigens bei Stechmücken die böse Erfahrung gemacht, dass sie gegen Insektengifte wie DDT höchst resistent sind.
Außerdem sind gerade Mücken in der Widerstandsfähigkeit gegen Kälte unübertroffen. Sie überleben bei Minus 197,5 Grad Celsius.
Nachtrag:
Dieser ältere Beitrag – „Sie tötet alle 30 Sekunden einen Menschen“ – wurde schon in meiner deaktivierten Homepage („hPage“) mit Abstand am häufigsten angeklickt und vermutlich auch gelesen.
Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk nochmals über dieses Thema.
Mücken gehören nach wie vor zu den gefährlichsten Tieren der Welt. Sind sie frei von Krankheitserregern, hinterlassen ihre Stiche meist nur eine juckende Quaddel oder leichte Hautirritationen. Gefährlich wird es, wenn sich eine Mücke zuvor bei einem infizierten Wirt (Mensch oder Tier) ansteckt. Nach einer Entwicklungsphase des Erregers im Insekt wird das Virus oder Bakterium beim nächsten Stich über das Speichelsekret in die menschliche Haut übertragen. Dabei ist nicht jede Mücke für jeden Erreger empfänglich; unterschiedliche Arten übertragen spezifische Krankheiten. Neben heimischen Stechmücken und Gelsen breiten sich mittlerweile auch tropische Arten in Österreich aus. Weltweit existieren über 3.500 Mückenarten, die insgesamt rund 200 Krankheiten auf den Menschen übertragen können.
Dazu gab es auch noch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Hätte niemals gedacht, dass gerade die Stechmücke das gefährlichste Tier der Welt ist und es über 3.500 Mückenarten gibt.”
Kollege 2: „Es überrascht mich nicht, dass gerade dieser Beitrag, sie tötet alle 30 Sekunden einen Menschen, am häufigsten angeklickt wurde. Niemand kann sich wirklich vorstellen, dass die Stechmücke alle 30 Sekunden einen Menschen tötet. Zwar nur indirekt, aber dennoch unglaublich.“
Kollege 3: „Auch unglaublich, dass Mücken fast 200 Grad Celsius überleben.“
Kollege 4: „Schon etwas beunruhigend, dass es bereits tropische Arten der Stechmücken in Österreich geben soll. Aber auch Gelsen sind nicht ganz ungefährlich. Auch sie können Krankheiten übertragen.“
Kollege 1: „Es gibt da ein Zitat von Erich Kästner, das Leben ist lebensge- fährlich. Sicherlich nicht allein durch die Stechmücke, es gibt noch viele andere Dinge, die lebensgefährlich sind. So gesehen sind wir alle noch recht gut über die Runden gekommen, sonst wären wir sicherlich nicht schon so alt geworden.“
Kollege 2: „Altwerden soll angeblich nichts für Feiglinge sein. Wir sind doch keine Feiglinge, oder?“
31 Feuerwehr durfte keine Mädchen retten

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über die aufopferungsvollen Tätigkeiten der vielen Feuerwehren und Freiwilligen Feuerwehren …
Vor einiger Zeit habe ich etwas über Feuerwehren in Erfahrung gebracht, was vermutliche manche Leserinnen und Leser nur für ein sehr böses Gerücht halten werden.
Sowohl meine Funkkollegen, als auch ich hoffen noch nachträglich, dass es sich tatsächlich nur um ein böses Gerücht handelte.
Vor vielen Jahren gab es einen Brand in einer Mädchenschule in Mekka, der 15 Schülerinnen das Leben kostete. Sie durften damals von der Feuerwehr nicht in Sicherheit gebracht werden, weil sie keine Kopftücher trugen …
Der Funkkollegenschaft war durchaus klar, dass es bei Bränden auch zu Extremsituationen kommen kann, bei denen Feuerwehrleute durch eine Rettungsaktion in akute Lebensgefahr geraten können, und ihnen befohlen wird, diese deshalb nicht durchzuführen.
Nur durften damals, völlig unabhängig von der Situation, überhaupt keine Mädchen ohne Kopftuch durch die Feuerwehr gerettet werden. Vermutlich würde kaum ein Feuerwehrkommandant auf der ganzen Welt seinen Kameraden jemals so einen Befehl geben: „Wenn auch diese Schule brennt, Mädchen ohne Kopftücher dürfen nicht gerettet werden“. Vielleicht zählte sich Saudi-Arabien damals noch nicht zur „Ganzen Welt“.
Obwohl 15 Mädchen in Mekka sterben mussten, kam man erst mit vielen Jahren Verspätung wieder zur „Vernunft“. Es darf nun die Feuerwehr in Saudi-Arabien auch wieder Mädchen ohne Kopftücher retten.
Ein Funkkollege meinte – wer auch immer der Hauptverantwortliche für diesen Wahnsinnsbefehl war – hätte er auch diesen gegeben, wenn seine eigene Tochter – ohne Kopftuch – in dieser brennenden Schule gewesen wäre?
Ein anderer Funkrundenteilnehmer sagte: „Ich befürchte fast, er hätte …“
Man kann für die Zukunft nur hoffen, dass in einem Katastrophenfall weltweit alle Frauen und Mädchen – auch ohne Kopftücher – durch Feuerwehren gerettet werden …
143 Mit 3 Jahren Bürgermeister
Älterer Beitrag

Leserinnen! Liebe Leser!
Auf dieser Homepage gibt es viele Beiträge. Diese handeln von Funkgesprächen, die zum Großteil in „Funkrunden“ stattfinden. Eine „Funkrunde“ dauert ca. eine Stunde. Natürlich sprechen wir in dieser Stunde über verschiedene Themen. Also keinesfalls wird z. B. über einen Bürgermeister, der erst 3 Jahre alt ist, eine Stunde lang gesprochen.
Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk auch über das Thema:
Es gibt mehr Dumme als Bürgermeister
Selbstverständlich sprachen wir nicht nur über die „Dummen“, sondern auch über Bürgermeister und ihre Aufgaben. Einige Funkkollegen meinten, manche Ortschefs seien viel zu alt für dieses Amt. Ich konnte kontern: Es gibt sie auch in viel zu jung!
Im Örtchen Dorset im US-Bundesstaat Minnesota gab es einen Bürgermeister, der bei seinem Amtsantritt – man lese und staune – gerade einmal drei Jahre alt war. Kein Tippfehler: DREI JAHRE! Bei nur 28 Einwohnern bleibt die Amtstätigkeit natürlich überschaubar. Bobby Tufts regierte ein ganzes Jahr lang zur vollsten Zufriedenheit aller. Die Bewohner lobten seinen guten Charakter; ganz Dorset war stolz auf ihn.
Das Wahlsystem dort ist ohnehin kurios: Der Bürgermeister wird jedes Jahr bei einem Fest per Lotterie ermittelt. Jeder darf mitmachen und unbegrenzt Stimmzettel für je einen Dollar in den Topf werfen.
Wenn man bedenkt, wie viele korrupte und unfähige Politiker weltweit das Sagen haben, fährt Dorset mit dem niedlichen Bobby wohl gar nicht schlecht. Am Funk waren wir uns jedenfalls einig: Auch mit seinen inzwischen stolzen vier Jahren bleibt er der jüngste Bürgermeister der Welt!
Weil der Bürgermeister in einer Art Lotterie gewählt wurde, könnte das nicht auch schon bei der Wahl mancher Politiker so, oder zumindest so ähnlich abgelaufen sein? Manche vermuten, dass auch schon Führerscheine in der Lotterie gewonnen wurden.
7 Hubschrauber als Babymacher

Als ich am Funk meinen Kollegen über einen Hubschrauber berichtete, den man auch als Babymacher bezeichnete, waren sie mehr als erstaunt.
Es ist zwar schon einige Jahre her, da streifte ein Heereshubschrauber (keiner vom Österreichischen Bundesheer) in Amerika eine Überlandleitung. Der Hubschrauber stürzte zwar nicht ab, es wurde auch niemand verletzt, aber es gab für eine US-Kleinstadt einen dreitägigen Stromausfall.
Die große Überraschung – Nach 9 Monaten stiegen in dieser US-Kleinstadt die Geburtenraten sprunghaft an.
Somit kann man diesen Hubschrauber durchaus als “Babymacher” bezeichnen.
Ein Kollege meinte, eigentlich traurig, dass man einen Hubschrauber benötigt, dass wieder etwas mehr Liebe gemacht wird.
290 “Delfinküsser” – die unglaublichsten Berufe der Welt

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über das Thema: Die unglaublichsten Berufe der Welt.
Es ist schon einige Zeit her, als ich von diesen „Unglaublichsten Berufen der Welt“ erfahren habe.
Allen Leserinnen und Leser berichte ich nun über diese „10“ Berufe.
Drei davon habe ich „Erfunden“, also diese Berufe gibt es gar nicht. „Lösung“ am Ende dieses Beitrags.
Beruf 1 – Sockenwender: Socken werden von gigantischen Strickmaschinen produziert. Anschließend müssen sie gedreht und an den Zehen zugenäht werden. Dafür muss ein so genannter Sockenwender her.
Beruf 2 – Delfinküsser: Wer sich innerhalb Europas den Traum vom Schwimmen mit Delfinen ermöglichen möchte, für den sind die Azoren, rund 1.000 Kilometer westlich von Portugal, das richtige Reiseziel. Dort gibt es auch den Beruf Delfinküsser. Er gibt Unterricht über das Schwimmen mit Delfinen. Wer möchte, darf auch unter der Anleitung des Delfinküssers, selbst einen Delfin küssen. Von solchen Küssen werden auch sehr viele Erinnerungsfotos gemacht.
Beruf 3 – Vogelzähler: In speziellen Schutzgebieten sitzen Vogelzähler bewegungslos und in khakifarbener Tarnkleidung auf einem Hochstand und warten. Wenn zum Beispiel eine Amsel auftaucht, macht der Vogelzähler einen Strich, genauso für den Star, für den Fink etc.
Beruf 4 – Volkszähler: Sind bei „Volkszählungen“ im Einsatz. Ist allerdings nur ein kleiner “Nebenjob“. Volkszähler teilen Erhebungsblätter aus bzw. sind auch beim „Ausfüllen“ dieser Bögen behilflich. Sie „Zählen“ also Menschen, das schließt allerdings nicht aus, dass auch so mancher „Seltsame Vogel“ mitgezählt wird.
Beruf 5 – Vogelvertreiber: Airports auf der ganzen Welt beschäftigen Vogelvertreiber. Diese ballern mit Schreckschusspistolen und Leuchtmunition durch die Gegend oder klatschen, um Vogelschwärme zu vertreiben.
Beruf 6 – Ausredengestalter: Hilft im Bedarfsfall mit ganz ausgezeichneten Ausreden. Ist in besonderen Notfällen sogar zu „Notlügen“ bereit.
Beruf 7 – Apfel-Etikettierer: Granny Smith, Golden Delicios – um Ordnung ins Chaos zu bringen, gibt’s in manchen Ländern eine Etikettierungspflicht für Äpfel. Weil das wegen der weichen Schale nicht maschinell möglich ist, muss es per Hand erledigt werden.
Beruf 8 – Tatortreiniger: Wenn nach einem Verbrechen die Spurensicherung der Polizei fertig ist, müssen Tatorte sehr gründlich gereinigt werden.
Beruf 9 – Anbahner: Wenn Herren eine Beziehung beginnen wollen – und sich bei der Formulierung von Liebesbriefen schwer tun, dann können sich diese an einen Anbahner wenden. Dieser beherrscht sowohl die Recht-schreibung, als auch besonders einschmeichelnde Formulierungen. Er kann wunderschöne Liebesgedichte schreiben. Selbstverständlich können sich auch Damen an einen Anbahner wenden.
Beruf 10 – Schlussmacher: Der Schlussmacher beendet im Bedarfsfall Beziehungen per Brief oder auch im persönlichen Gespräch.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Diesen Kollegen verriet ich allerdings noch nicht, dass 3 der 10 unglaublichsten Berufe der Welt, von mir erfunden wurden.
Kollege 1: „Es ist ja tatsächlich unglaublich, welche Berufe es weltweit gibt.“
Kollege 2: „Ein Berufsküsser dürfte vielleicht gar kein so schlechter Beruf sein, kommt natürlich darauf an, wen er gerne küssen möchte und küssen darf. Allerdings ein Delfinküsser möchte ich keinesfalls sein.“
Kollege 3: „Sockenwender stelle ich mir auch nicht gerade als Traumberuf vor.“
Kollege 4: „Was mich ganz besonders überrascht, sind nicht nur die unglaublichsten Berufe der Welt, sondern dass man mit diesen auch ausreichend verdient, um davon leben zu können.“
Kollege 1: „Ihr alle kennt ja meinen Hauptberuf, war aber selbst im Nebenjob eines Volkszählers tätig. Ein Kollege von mir, der ebenfalls als Volkszähler eingesetzt war, erzählte mir nach der Volkszählung, von den über 700 von ihm ausgeteilten Erhebungsblättern waren nur 72 richtig ausgefüllt. Dazu gab es auch einen unschönen Kommentar.“
LÖSUNG
Die 3 von mir erfundenen Berufe:
Beruf 2 – Delfinküsser / Beruf 6 – Ausredengestalter / Beruf 9 – Anbahner
Meine Funkkollegen wurden nachträglich über diese von mir erfundenen Berufe informiert.
Da es bereits einen Schlussmacher gibt, vielleicht wird es auch recht bald einen Anbahner geben.
Es gibt doch einen Delfinküsser (siehe Foto am Beginn), Beruf ist das allerdings noch nicht.
191 ZWEI UHR FRÜH – ZWEI MÄNNER MIT ZWEI MASCHINENPISTOLEN VOR UNSERER EINGANGSTÜRE…
Älterer Beitrag

Vor einiger Zeit sprach ich mit Kollegen am Funk über das Thema “Unangenehme Urlaubsereignisse”. Dieser Beitrag würde viel zu lange werden, wenn ich über alles berichte, was die Kollegen über ihre unangenehmen Urlaubsereignisse erzählten.
Als ich allerdings von meinem besonderen Urlaubsereignis erzählte, waren die Kollegen doch etwas überrascht.
Meine Frau und ich hatten sich in Lignano Riviera (Italien) für 14 Tage eine Ferienwohnung gemietet. In dieser Wohnung gab es 2 Ebenen. Es ist eher ungewöhnlich, dass unsere Wohnung die Nr. 68 hatte, die Wohnung neben uns die Nr. 45 und die Nachbarn unter uns wohnten.
Meine Frau und ich waren nicht sehr erfreut, als bei uns um 2 Uhr früh sehr lange geläutet wurde. Als ich die Eingangstüre öffnete, standen 2 Männer mit Maschinenpistolen vor mir. Meine Frau und ich waren etwas entspannter, als wir sahen, dass es sich um 2 uniformierte Polizisten handelte. Ein Polizist ersuchte mich (sprach sehr gut Deutsch), ob sie unseren Balkon betreten dürfen, um auf den darunterliegenden Balkon zu sehen, denn eine Räuberbande hätte viele geraubte Handtaschen (geraubt in Lignano und Bibione) auf diesen Balkon geworfen. Viele geraubte Handtaschen wurden tatsächlich sichergestellt und die Räuberbande verhaftet. Es war noch ein größeres Polizeiaufgebot im Einsatz.
266 Papagei verpetzt Drogenhändlerring

Vor einiger Zeit sprach ich mit Kollegen am Funk über einige ganz besondere Unglaublichkeiten.
Die Kronenzeitung berichtete:
Wie Papagei „Mango“ eine Drogenbande hinter Gitter brachte
Drei Worte eines Haustiers wurden einer Drogenbande im britischen Blackpool zum Verhängnis. Der Papagei „Mango“ war von der Freundin des Bandenchefs darauf trainiert worden, vor der Handykamera Drogen anzubieten. Sein Krächzen – „Zwei für 25!“ – war ein gängiger Code unter Dealern und lieferte der Polizei den entscheidenden Ermittlungserfolg.
Bei einer Razzia stießen die Ermittler auf die Videos und deckten ein großes Netzwerk auf. Der Bandenchef Adam Garnett leitete die Geschäfte mit Heroin, Kokain, Ketamin und Cannabis direkt aus dem Gefängnis – koordiniert über Smartphones und illegale WLAN-Router.
Die Komplizen machten es der Justiz besonders leicht: Auf den beschlagnahmten Handys fanden sich unzählige Videos und Fotos, auf denen die Mitglieder mit Bargeld und Drogen prahlten. Sogar die Beweise der Drogenübergaben hielten sie digital fest.
Das Ergebnis dieser digitalen Unvorsichtigkeit: Insgesamt 103 Jahre Haft für die 14 Bandenmitglieder. Der ohnehin inhaftierte Kopf der Bande muss nun für weitere 19 Jahre hinter Gitter.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Es ist ja nahezu unglaublich, dass durch das verräterische Gekrächze eines Papageis gleich 14 Dealer durch die Polizei festgenommen werden konnten.“
Kollege 2: „Für mich ist aber auch völlig unglaublich, dass ein Dealer, der bereits im Gefängnis sitzt, mit seinen Komplizen ungehindert kommunizieren kann.“
Kollege 3: „Wie ist es überhaupt möglich, dass ein Dealer im Gefängnis zu einem Smartphone und WLAN-Router kommt.“
Kollege 4: „Ein Skandal, dass so etwas überhaupt in Gefängnissen in England passieren kann.“
Kollege 2: „Könnte mir durchaus vorstellen, dass man in diesem Gefängnis sehr genaue Untersuchungen einleiten wird, wer für diese, sage es ganz offen, Schweinerei verantwortlich ist. Gibt es dort keine genauen Kontrollen.“
Kollege 1: „Das sind ja tatsächlich Unglaublichkeiten. Papagei der den Drogenhändlerring verpetzte. Das Gefängnis, in dem ein Drogendealer, anscheinend problemlos, mit Smartphone und WLAN-Router mit 14 Komplizen kommunizieren konnte. Die gesamte Bande, die eigentlich blöder ist, als die Polizei erlaubt. Sämtliche Infos auf Video festgehalten, Drogenangebote und Videogespräche. Auf den beschlagnahmten Handys waren Videos und Fotos gespeichert, auf denen man prahlte, mit Geld und ihren Geschäften.“
Kollege 3: „Wir sprachen schon sehr oft am Funk über Unglaublichkeiten, allerdings drei in nur einer Zeitungsmeldung gab es noch nie.“
135 Baby war bei Geburt 30 Jahre alt

Mit einem Kollegen sprach ich am Funk über einen besonderen Weltrekord.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Frau adoptierte 1994 eingefrorenen Embryo
Es ist kaum zu glauben, dass es so etwas überhaupt gibt. Sicherlich ist diese Geburt ein kleines Wunder. Es wurde der Embryo von Thaddeus Daniel Pierce , der am 26. Juli zur Welt kam, tiefgekühlt aufbewahrt. Obwohl seine leibliche Mutter , Linda Archard aus Oregon , ihren Kinderwunsch nicht aufgeben wollte, gab sie ihren Embryo aber doch zur Adoption frei. Lindsey Pierce aus Ohio trug das Baby aus. Die 34-Jährige , die sieben Jahre vergeblich versuchte schwanger zu werden, sprach zwar von einer schweren Geburt, doch sie ist überglücklich. Mit der heute 62-jährigen Embryonen-Spenderin ist man in Kontakt. Das kleine Baby hat bereits eine 30-jährige Schwester.
Sowohl für meinen Funkkollegen, als auch für mich, nahezu unvorstellbar, was in der heutigen Zeit alles möglich ist. Das Baby hat tatsächlich eine 30-jährige Schwester. Auf alle Fälle ist es jetzt schon ein sehr berühmtes Baby.
110 Eine Fahrt mit dem Polizeiboot “Wien”
Älterer Beitrag – für meinen Kollegen und für mich unglaublich interessant








Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über eine Fahrt mit dem Polizeiboot „Wien“, der Wasserpolizei. Ein Kollege und ich (siehe Foto am Beginn) fuhren vor einiger Zeit mit diesem Polizeiboot.
Wir wurden von den Beamten der Wasserpolizei sehr freundlich empfangen. Wir sprachen bei dieser Fahrt auch ausführlich über das Thema „Funk“. Die Polizeibeamten erzählten uns auch über einige ihrer recht interessanten, aber nicht immer ganz ungefährlichen Diensterlebnisse.
Natürlich wollten wir auch etwas mehr über Wasserpolizei und das Polizeiboot „Wien“ wissen. Wir wurden auch sehr gut informiert.
Die Wasserpolizei verfügt über neun Polizeiboote – vom Kabinenboot bis zur Zille. Diese Flotte gewährleistet eine bestmögliche Abwicklung von Einsätzen, Lebensrettungen, Seenotbergungen und Kontrollmaßnahmen.
Das bekannteste Boot ist die „Wien“, ein 15,5 Meter langes und 3,9 Meter breites Kabinenboot mit einem Gewicht von 15 Tonnen. Dank der Eisverstärkung am Rumpf sind Fahrten durch geschlossene Eisdecken problemlos möglich. Der 700 PS starke, emissionsarme Motor ist für den Betrieb mit Biodiesel geeignet und beschleunigt das Schiff auf bis zu 40 km/h. Die Steuereinrichtung und das Motormanagement stammen dabei aus der Technologie eines rund 40 Meter langen Personenschiffes. Für Einsätze in kontaminierten Bereichen lässt sich die Kabine hermetisch abschotten. Ein Dräger-Filtersystem versorgt das Steuerhaus mit gereinigter Luft, während die Motoren bei Explosionsschutz-Fahrten mit Wasser gekühlt werden, um Zündquellen auszuschließen.
Zur umfangreichen technischen Ausstattung gehören:
- Navigation & Funk: Radar mit DoRIS (Donau River Information Service) für taktische Verkehrsbilder und Nachtfahrten, 3D-Grafikecholot, Schiffs- und Polizeifunk sowie eine bordeigene Kamera.
- Sicherheit & Kommunikation: Alarmanlage mit Türsensoren, Bewegungsmeldern und Bilgewasseralarm, Typhon-Horn und -Licht, bordeigene Telefon- und Sprechanlage.
- Einsatzmittel: Zwei 1000-Watt-Hochleistungssuchscheinwerfer, ein Notstromaggregat sowie ein Beiboot für Rettungs-, Tauch- und Spürhundeeinsätze. Lenz- und Löschanlage: Eine Station mit zwei Pumpen zum Lenzen des eigenen Rumpfes, zur Havariehilfe für fremde Schiffe oder für den ersten Löscheinsatz bis zum Eintreffen der Feuerwehr.
Wortmeldungen einiger Funkkollegen. Bezeichne diese mit Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Lieber Henry, war sicherlich sehr interessant, was du uns alles über die Wien erzählt hast. Bitte um Verständnis, alles habe ich mir allerdings nicht gemerkt.
Kollege 2: „Was mich sehr interessiert hätte, was hat dieses Polizeiboot eigentlich gekostet?
Kollege 3: „Kann mir gut vorstellen, dass dieses Boot, mit der reichlichen Ausstattung, nicht ganz wartungsarm sein wird.“
Kollege 4: „Was mich etwas überraschte, dass es die Bezeichnung Wasserpolizei gibt. Kann mich noch daran erinnern, dass es früher die Bezeichnung Strompolizei gab“.
Im Internet unter www.diepresse.com (2. Jänner 2017) wurde der genaue Preis angegeben: 960.000 Euro
276 Vergangene Zeiten Corona (Covid-19)

Mit einem Kollegen sprach ich am Funk über vergangene Zeiten, die leider nicht immer die schönsten waren.
Meine Frau und ich wollten sich gegen Corona die „Erste Impfung“ geben lassen. Im Jänner 2020 ließen wir uns beide vorher noch testen. Die unangenehme Überraschung, sowohl bei meiner Frau als auch bei mir wurde Corona (Covid 19) festgestellt. Für uns gab es nun Quarantäne und Ausgangsverbot. Zwei Tage später ging es uns sehr schlecht. Meine Frau wurde mit starken Atembeschwerden (Atemnot) ins Spital gebracht.
Die „Corona–Zeit“ von damals war eigentlich das Hauptthema unseres Funkgesprächs, Corona spaltete auch die Gesellschaft. Ein Teil nahm Corona sehr ernst, ließ sich auch Impfen, der andere Teil verweigerte die Impfung und protestierte auch gegen alle Anordnungen.
Da meine Frau und ich eben schwer an Corona erkrankten, zählten wir zu dem Teil der Gesellschaft, welche Corona sehr ernst nahmen.
Am Beginn gibt es ein Foto (mit Text), welches ich noch auf meiner alten, leider deaktivierten Homepage brachte.
Wurde damals sehr häufig angeklickt.
Vermutlich für manche unglaublich, dass ein Tiger an der Leine geführt wird.
297 Parksheriff hält Auto für ein Motorrad



Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über einen ganz besonderen Parksheriff.
Die Tageszeitung „Heute“, welche wir fast täglich lesen, und uns schon einige unglaubliche Funkthemen lieferte, berichtete:
Parksheriff verwechselte Auto mit Bike, Wienerin soll zahlen
Eine Wienerin parkte ihr Auto in Hietzing. Als sie wenige Minuten später zurückkam, fand sie auf ihrem Volvo-SUV einen Strafzettel für ein Yamaha-Motorrad. Zahlen soll sie aber trotzdem.
Mitarbeiter der Parkraumüberwachung sollten sich eigentlich perfekt mit Auto- und Motorradmarken auskennen. Ein Parksheriff in Hietzing bewies nun das Gegenteil: Anita M. (Name geändert) war mit ihrem Volvo XC 60 kurz in der Nähe eines Sportplatzes in Ober-St.-Veit stehen geblieben, um etwas abzuholen. Doch schon wenigen Minuten reichten aus, um einen Strafzettel zu kassieren. Die Liesingerin erhob bei der MA 67 Einspruch, weil sie aufgrund der Verwechslung keinen Grund sehe, „die nachweislich falsche Verfügung zu begleichen“.
Prompt kam die Abfuhr: Duch „Irrtümliche Eingabefehler bedingte vermeintliche Unrichtigkeit“ würde an der Strafe nichts ändern. Das Kennzeichen sei fotografiert worden.
50 € seien zu zahlen.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: Henry, schönen Dank für die Zusendung der drei beschrifteten Fotos des Motorrads, des Autos und des Auto-Motorrads. Ihr kennt doch alle diesen Ausspruch. Irren ist menschlich. Selbst in ganz jungen Jahren meines Lebens war ich aber nie so menschlich, dass ich nicht ein Auto von einem Motorrad unterscheiden konnte.“
Kollege 2: „Da ich ja nicht annehme, dass bei den Parksheriffs Kleinstkinder ihren Dienst versehen, gehe ich davon aus, dass es sich natürlich um einen recht peinlichen Irrtum gehandelt hat. Wer von uns hat sich noch nie geirrt?“
Kollege 3: „Bei Autofahrerinnen und Autofahrern sind Parksheriffs nicht gerade sehr beliebt, es könnte daher nach dieser Verwechslung durchaus einige unschöne Meldungen geben.“
Kollege 4: „Der Sohn meines Schwagers ist schon einige Jahre Parksheriff. Sehr oft wurde er schon beschimpft und sogar angespuckt. Dass er nicht gerade zu den beliebtesten Erdenbürgern zählt, dessen ist er sich schon lange bewusst. Er hat auch schon gemeint, ob er nicht sogar ein Buch schreibt, über die vielen Vorfälle und auch Ausreden von Falschparkerinnen und Falschparkern.“
Kollege 1: „So ein Buch würde ich mir sogar kaufen, wenn die Ausreden auch etwas nützen.“
Kollege 2: „Es ist schon länger her, als noch Polizisten den ruhenden Verkehr überwachten. Natürlich stellte damals die Polizei auch Strafzettel aus. Diskussionen mit der Polizei waren nicht empfehlenswert. Hatte auch den Eindruck, dass man vor der Polizei noch mehr Respekt hatte und sich Falschparker wesentlich mehr zurückgehalten haben. Auch Beschimpfungen kamen nicht gut an, handelte es sich ja da bereits um eine Amtsehrenbeleidigung.“
Kollege 4: „Finde es auch durchaus in Ordnung, dass diese Dame die Strafe zu bezahlen hat, da ja auch das Kennzeichen fotografiert wurde.“
Kollege 1: „Etwas verwirrt wären vermutlich einige Parksheriffs, wenn das Auto-Motorrad falsch parken würde. Ist dieses Fahrzeug jetzt ein Auto, oder doch ein Motorrad?“
318 Im Körper eines Menschen leben 30 bis 38 Billionen Bakterien und über 380 Billionen Viren
RECHT AUSFÜHRLICHER BEITRAG

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über etwas UNGLAUBLICHES, nahezu UNVORSTELLBARES.
Im ORF gab es in einer Fernsehsendung eine Meldung, dass es in einem Menschen Billionen von Bakterien geben soll. Da ich darüber mehr wissen wollte, gab es für mich nur das Internet.
Ja, das ist absolut richtig. In und auf dem menschlichen Körper leben schätzungsweise 30 bis 38 Billionen Bakterien. Im Vergleich dazu besteht ein Mensch selbst aus etwa 30 Billionen eigenen Zellen. Die mikrobiellen Gäste sind uns zahlenmäßig also ebenbürtig oder sogar leicht überlegen.
Wo leben die Bakterien?
Die überwiegende Mehrheit (über 95 %) besiedelt den Dickdarm. Aber auch die Haut, der Mund und die Atemwege sind dicht bewohnt. Dieses Gesamtsystem nennt man Mikrobiom – bei einem Erwachsenen wiegt es stolze 1 bis 2 Kilogramm.
Wie sehen sie stark vergrößert aus?
- Bakterien sind winzig und meist nur 1 bis 5 Mikrometer groß (ein Tausendstel Millimeter). Unter starker Vergrößerung zeigen sie sich in drei typischen Grundformen:
- Kugeln (Kokken): Sie sehen aus wie winzige Perlen und treten oft in Ketten oder Haufen auf.
- Stäbchen (Bazillen): Längliche, zylinderförmige Gebilde, die manchmal kleine Härchen (Geißeln) zur Fortbewegung besitzen.
- Spiralen (Spirillen/Spirallform): Korkenzieherartige, gewundene Strukturen.
Während ein Lichtmikroskop (ab 500-facher Vergrößerung) diese Formen als kleine Punkte oder Striche zeigt, macht ein Elektronenmikroskop faszinierende Details sichtbar. Die Oberflächen wirken dann oft wie dreidimensionale, fremdartige Landschaften oder bizarre Skulpturen.
Es gab zwar mehrere Fotos dieser Bakterien. Da diese Aufnahmen aber urheberrechtlich geschützt sind, darf ich sie hier nicht bringen. Im Internet gibt es aber mehrere Fotos von Bakterien zu sehen. Nur eingeben: Fotos von Bakterien.
Zu diesem Thema „Bakterien“, gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen.
Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Mir war sehr wohl bekannt, dass es in einem Menschen zahlreiche Bakterien gibt. Allerdings das es 30 bis 38 Billionen sind, ist für mich nahezu unvorstellbar.“
Kollege 2: „Dass Bakterien extrem klein sind, wissen wir alle. Aber nur einen Mikrometer, also einen tausendstel Millimeter, wird vermutlich sehr viele überraschen.“
Kollege 3: „Mit normalen Mikroskopen hat man sicherlich keine Chance, Bakterien zu sehen, allerdings mit einem Elektronenmikroskop ist es möglich.“
Kollege 4: „Da es mich interessierte, was ein Elektronenmikroskop überhaupt kostet, habe ich im Internet nachgesehen. Liebe Kollegen, höret und staunet. Tisch-Rasterelektronenmikroskope, Desktop SEM. Diese kompakteren Modelle sind der günstigste Einstieg für Neugeräte und liegen preislich oft zwischen 45.000 € und 100.000 €. Vollwertige Forschungs-Elektronenmikroskope, SEM/TEM. Große Standgeräte für hochauflösende Forschung kosten zwischen 100.000 € und mehreren Millionen Euro.“
Kollege 2: „Denke, dass unser Henry mit der Erforschung des Mikrokosmos, Insektenforschung und seinen dafür erforderlichen Mikroskopen auf alle Fälle das preisgünstigere Hobby gewählt hat.“
Kollege 1: „Es gibt also Bakterien im Darm, auf der Haut, im Mund und auch in den Atemwegen. Hätte allerdings nicht gedacht, dass dieses Mikrobiom, wie es genannt wird, ein Gewicht von 1 bis 2 Kilogramm hat.“
Kollege 3: „Es war sicherlich sehr interessant zu wissen, dass man in seinem Körper 30 bis 38 Billionen Bakterien hat. Will ganz ehrlich zu euch sein, mir wäre fast lieber gewesen, ich hätte es nicht gewusst. Ab heute schlafe ich, falls ich das überhaupt noch kann, mit Billionen von Bakterien in meinem Bett.
Kollege 2: „Was noch sehr interessant gewesen wäre. Wie viele Viren es in einem Menschen gibt?“
Teilte meinen Kollegen mit, dass sie noch etwas warten mögen, ich werde ihnen in einigen Minuten darauf eine Antwort geben können. Natürlich nur, durch einen „Blick“ ins Internet.
Zur Frage, wie viele Viren hat ein Mensch.
In einem durchschnittlichen menschlichen Körper leben schätzungsweise 380 Billionen Viren. Diese virale Gemeinschaft heißt Virom.
- 10-mal mehr als Bakterien: Viren übertreffen die körpereigene Bakterienanzahl um das Zehnfache.
- Brennpunkt Darm: Der Großteil der Virenmasse besiedelt den menschlichen Verdauungstrakt.
- Nützliche Wächter: Sogenannte Bakteriophagen töten schädliche Bakterien und schützen das Mikrobiom.
Kollege 2: „Vielen Dank Henry, für diese ausführlichen Informationen. Somit müssen wir dankbar sein, dass es so viele Viren gibt, die krankheitserregende Bakterien in Schach halten.
Kollege 3: „Lieber Henry, wenn ich heute nicht schlafen kann, dann liegt es vermutlich an deinen sehr genauen Informationen. Somit gehe ich heute mit 38 Billionen Bakterien und über 380 Billionen Viren ins Bett. In der Hoffnung, dass ich vielleicht doch noch einschlafen kann.“
178 Wollte er mich auf die Schaufel nehmen? Er erzählte mir, dass es sogar “Anti-Nobelpreise” gibt

Also so viel konnte ich über den „Nobelpreis“ bereits in Erfahrung bringen.
Der Nobelpreis wird von der „Nobelstiftung“ alljährlich an Personen, aber auch Institutionen in den Bereichen der Physik, Chemie, Physiologie und Medizin, Literatur, Weltfrieden (Friedensnobelpreis) und Wirtschaftswissenschaften verliehen.
Ausgenommen der Wirtschaftsnobelpreis, dieser ist erst im Jahre 1969 hinzugekommen.
Während eines gemütlichen Funkgesprächs mit einem Kollegen unseres HFFÖ – Clubs fragte er mich, ob ich weiß, dass auch „Anti-Nobelpreise“ verliehen werden. Meine Antwort war „Nein“ und ich stellte ihm sofort die Gegenfrage: „Willst du mich auf die Schaufel nehmen?“ – Nein, das wollte er nicht, es gibt tatsächlich solche „Anti-Nobelpreise“.
Übrigens wurde der „Letzte“ im Oktober 2006 in Harvard verliehen.
Möchte den Leserinnen und Lesern keinesfalls meine Informationen, die ich von meinem Funkkollegen erhielt, vorenthalten.
Leset und staunet:
Fruchtbarkeitsexperten zermartern sich seit Jahrzehnten das Hirn, um verlässlich sagen zu können, wann eine Frau ihren Eisprung hat. Dieses „Geheimnis“ wurde zumindest bei Striptease-Tänzerinnen gelüftet. Ihr Eisprung soll angeblich immer dann stattgefunden haben, wenn sie das meiste Trinkgeld zugesteckt bekamen. Und genau für diese „Sensationelle Entdeckung“ bekamen die Forscher – und vermutlich auch emsige Besucher von „Striptease-Lokalen“ – den Anti-Nobelpreis für Ökonomie.
Der „Anti-Friedensnobelpreis“ etwa ging in die Schweiz. Dort hat die Ethik-Kommission für Biotechnologie ein Rechtsprinzip entwickelt, wonach die „Würde von Pflanzen“ offiziell anerkannt wird.
Nun werde ich in Zukunft ein furchtbar schlechtes Gewissen haben, wenn ich im Garten beim „Unkrautvernichten“ die „Würde dieser Pflanzen“ auf das schwerste verletze, oder sogar für immer vernichte.
Für alle Leserinnen und Leser die mit Sicherheit „Würde“ haben und es ganz genau wissen wollen:
Würde ist der Wert, den man als Mensch hat und den andere Menschen respektieren sollen.
Ab sofort gilt diese Ergänzung:
Würde ist der Wert den eine Pflanze hat und den Menschen respektieren (bzw. beim „Kauf“ zahlen) sollen (müssen).
Ausgezeichnet wurden auch drei Veterinärmediziner, die nachgewiesen hatten, dass Hundeflöhe um 20 Zentimeter weiter springen als ihre Verwandten bei Katzen.
Dafür erhielten sie den „Ig-Nobelpreis“ für Biologie.
Kleiner Hinweis: „Ig“ steht für „Ignoble“ – Deutsch = unwürdig.
Ein Ozeanologe aus Amerika erhielt ebenfalls eine Auszeichnung. Er konnte endlich all diejenigen beruhigen, die sich schon immer über verknotete Kabel oder Schnürsenkel geärgert haben. Der Mann brachte den mathematischen Beweis, dass sich alles, was lang und dünn ist, irgendwann verknotet.
Henry 1 ist zwar kein Physiker, kein Chemiker, kein Mathematiker und auch kein Ozeanologe, diesen Verdacht hatte ich schon seit vielen Jahren, nur den mathematischen Beweis konnte ich noch nicht erbringen: Was lang und dünn ist, verknotet sich irgendwann!
Ausnahme: Ein ehemaliger Arbeitskollege von mir ist sehr lang (2,13 Meter) und dünn, hat sich aber bis jetzt, Gott sei Dank, noch nie verknotet.
Niemand möge solch einen „Anti-Nobelpreis“ anstreben.
Begründung: Man wird von manchen Menschen nur abfällig belächelt.
152 / Männer sollen mit Robotern schlafen – für Nachwuchs

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über eine Meldung der Tageszeitung „Heute“.
Schickte ihnen noch vor unserem Funkgespräch das beschriftete Foto eines “Weiblichen Roboter” (ohne Echtheitsgarantie).
Die Tageszeitung Heute berichtete auch darüber.
China plant den ersten Schwangerschaftsroboter weltweit
Die Pläne klingen für viele Menschen wie Science-Fiction: In China wird an der weltweit ersten künstlichen Gebärmutter gearbeitet, die eine Schwangerschaft komplett simulieren und ein Kind austragen kann. Das System versorgt den Fötus über Schläuche mit allen notwendigen Nährstoffen. Laut dem Erfinder Zhang Qifeng ist die künstliche Gebärmutter bereits weit ausgereift. Dass die Technologie funktioniert, zeigten Tests in der Vergangenheit: Frühgeborene Lämmer wuchsen erfolgreich in künstlichen Fruchtwassersäcken heran, entwickelten sich normal und setzten sogar Wolle an.
Eine zentrale Frage bleibt jedoch offen: Wie gelangen Eizelle und Sperma in das System?
Für Aufsehen sorgt ein kontroverser Ansatz der Forscher. Sie ziehen in Erwägung, dass Männer direkt durch Intimkontakt mit dem Roboter für den biologischen Nachwuchs sorgen sollen. Das Projekt stößt bereits jetzt auf scharfe Kritik.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Liebe Freunde, die zweite Kritik an dem Projekt gibt es bereits von mir.“
Kollege 2: „Sind wir tatsächlich schon so weit gesunken, dass Männer mit Robotern schlafen sollen, damit es Nachwuchs gibt?“
Kollege 3: „Sehr erfreulich ist an dieser Meldung, dass noch nicht genau geklärt ist, wie genau Eizellen und Spermien ins System kommen sollen.“
Kollege 4: „Da fällt mir wieder dieser Satz ein, deren Sorgen möchte ich haben.“
Kollege 3: „Henry vielen Dank für das zugesendete Foto dieses recht gut gemachten weiblichen Roboter. Vielleicht brauchen die Forscher gar nicht so lange überlegen, dass echte Männer mit dem Roboter schlafen und diesen schwängern sollen. Wenn man es schafft, dass die weiblichen Roboter so, oder so ähnlich aussehen, wie auf dem Foto von dir, könnte es vielleicht doch noch gelingen.“
Kollege 1: „Bin immer wieder überrascht, was alles erforscht wird.“
1 Blaulicht für Leichenwagen

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über eine unglaubliche Anfrage eines Bestatters.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Bestattung wollte Leichen mit Blaulicht transportieren
Ein Unternehmer beantragte Blaulicht und Folgetonhorn für seine fünf Leichenwägen. Vor Gericht blitzte er aber damit ab.
Von Österreich Heute
19.03.2025
Gleich fünf Fahrzeuge wollte ein Bestattungsunternehmen aus NÖ mit Blaulicht und Folgetonhorn ausstatten, um damit tödlich Verunglückte schneller von der Autobahn holen zu können. Doch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner wies den Antrag ab. Der Bestatter wandte sich daher ans Verwaltungsgericht, berichtet die “Presse”.
Es sei notwendig, tödlich Verunglückte bei Unfällen auf der Autobahn würdevoll abtransportieren zu können. Ein rasches Eintreffen sei erforderlich, damit die Feuerwehr ihre Arbeiten verrichten könne und nicht durch einen Leichnam in einem Wrack blockiert werde. Auch könnten Staus rascher aufgelöst werden, wenn ein Leichenwagen zügiger an den Einsatzort gelange, lauteten die Argumente. Zudem seien seine Leichenwägen in der Rettungsgasse oft blockiert oder “geschnitten” worden, klagte der Unternehmer.
Kein öffentliches Interesse vorhanden
Doch der Bestatter blitzte sowohl vor dem Landesverwaltungsgericht NÖ, als auch vor dem Verwaltungsgerichtshof ab. Denn: Für den Einsatz von Warnlicht und -ton gibt es drei Kriterien, die erfüllt sein müssen: Es muss ein öffentliches Interesse bestehen, es darf keine Bedenken in Sachen Verkehrs- und Betriebssicherheit geben und drittens muss das Fahrzeug für den öffentlichen Hilfsdienst oder zur Leistung dringender Hilfsdienste gedacht sein.
Es gab einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen zum Blaulichtwunsch des Bestatters. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Hätte niemals gedacht, dass ein Bestatter für seine Autos um ein Blaulicht ansucht. Manche könnten sagen, die Toten kommen sicherlich noch zeitgerecht zum Friedhof.“
Kollege 2: „Sicherlich wird dieser Bestatter bei der Zufahrt auf der Autobahn, wenn es bei einem schweren Verkehrsunfall auch Tote gibt, mehr Schwierigkeiten haben, als Rettung, Feuerwehr und Polizei. Aber das Ansuchen um Blaulicht und Folgetonhorn finde ich stark überzogen.“
Kollege 3: „Mich überrascht es nicht, dass der Bestatter beim Landesverwaltungsgericht abblitzte.“
Kollege 4: „Bin mir ganz sicher, ein Hingucker wäre es für manche schon gewesen, wenn sie auf einem Bestattungsauto ein Blaulicht gesehen hätten. Aber dieser Bestatter ist ja mit seinem Wunsch ja ohnehin abgeblitzt.“
3 Optimaler Diebstahlschutz





Vor einiger Zeit machte ich eine ganz besondere Entdeckung. Berichtete auch einigen Kollegen am Funk über diesen optimalen Diebstahlschutz. Schickte ihnen auch per E-Mail Fotos.
Vermutlich wurde dieser optimale Diebstahlschutz nicht vom Fahrzeugbesitzer errichtet. Durchaus möglich, dass dieser sein Fahrzeug für geplante Bauarbeiten nicht umparken wollte. Kleine Rache einiger Bauarbeiter?
Wie auch immer, vermutlich haben diese Fotos einen gewissen “Seltenheitswert”.
284 Kluge Kuh verblüfft Wissenschaft

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über eine besondere Meldung im Internet – auch im ORF gab es darüber einen Bericht:
Tierische Intelligenz – auch die Kronen Zeitung berichtete darüber
Kluge Kärntner Kuh verblüfft Wissenschaft
Wer hätte jemals gedacht, dass eine Kuh gezielt Werkzeuge gezielt und flexibel verwendet. Wenn es sie juckt, dann kratzt sie sich mit einem Besen, aber auch, je nach Bedarf mit Stiel oder Borsten. Diese 13-jährige Kuh Veronika aus Kärnten könnte die klügste Kuh der Welt sein. Wissenschaftler sind verblüfft, ein solches Verhalten kannte man bisher nur von Menschen und Schimpansen.
Diese intelligente Kuh, ist eine Braunvieh-Kuh, welche auf einer Almwiese im Kärtner Gailtal lebt. Diese gehört der Familie von Witgar Wiegele. Er ist Biobauer. und hält diese Kuh wie eine Art Haustier. Sie wird also nicht zur Milch-oder Fleischproduktion gehalten.
Aus wissenschaftlicher Sicht ist Veronikas Verhalten nicht nur unüblich, sondern weltweit bisher sogar einzigartig.
Dass Veronika beim Kratzen offensichtlich gezielt entscheidet, welche Seite des Besens gerade die richtige ist, und das Werkzeug sogar mit ihrer Zunge vorab dementsprechend ausrichtet, sei für die Wissenschaft besonders spannend. Es gibt laut Auersperg zwar viele Tiere, die unterschiedliche Werkzeuge nutzen können, aber, „dass ein Gegenstand auf unterschiedliche Art benutzt wird, wurde über Anekdoten hinaus bisher nur bei Schimpansen beobachtet“.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Für mich war es nahezu unvorstellbar, dass sich eine Kuh so verhält. Habe auch im ORF den Beitrag über diese Wunderkuh gesehen.“
Kollege 2: „Um ganz ehrlich zu sein, mir haben Kühe eigentlich schon immer recht gut gefallen. Für mich strahlen sie Ruhe und Friedlichkeit aus. Schon als Kind habe ich kleine Kälber sehr gerne gehabt. Bei einem Sommerurlaub auf einem Bauernhof durfte ich auch öfter zu den Kälbern. Was auch mich sehr überrascht hat, dass sich eine Kuh so verhält.“
Kollege 3: „Veronika entscheidet noch vor dem Kratzen, welche Seite des Besens für sie die richtige Seite ist. Auch für mich kaum vorstellbar, dass sie die Seite des Besens bestimmt. Das hätte ich einer Kuh niemals zugetraut.“
Kollege 4: „Auch ich sah diesen ORF Beitrag über diese Wunderkuh. Sie benützte sogar ihre Zunge, um damit die Gegenstände richtig auszurichten. Die Bezeichnung – dumme Kuh – trifft für Veronika sicherlich nicht zu.“
Kleiner Hinweis zum Foto am Beginn. Habe geschrieben: Diese beiden Kühe haben die Wissenschaft noch nicht verblüfft.
Mich haben diese beiden Kühe doch verblüfft. Es ist vermutlich schon etwas ungewöhnlich, dass sich zwei Kühe so direkt ansehen. Verblüfft war ich allerdings deshalb, da dieses “Ansehen” fast fünf Minuten dauerte. Deshalb fotografierte ich auch diese beiden “Wunderkühe”.
47 Manche Fliegen machen sogar um 12 Uhr eine Mittagspause

Mit einigen Kollegen, welche selbst recht gerne fotografieren, sprach ich am Funk auch über das Thema – Fotos die nicht alltäglich sind.
Schickte den Kollegen bereits vor unserer „Funkrunde“ das Foto einer Fliege, die sich um 12 Uhr mittags auf meine Uhr setzte.
Da es kaum vorkommt, dass sich eine Fliege um 12 Uhr auf eine Armbanduhr setzt – brachte ich hier dieses Foto.
Ein Funkkollege sagte: „Danke für die Zusendung dieses Fotos. Kann man als eine Fotorarität bezeichnen.“
9 Treppe ins Nichts

Vor einige Zeit machte ich mit einem Funkkollegen eine Autofahrt – „Dachstein“. Wir ließen uns auch einen „Besuch ins Nichts“ nicht entgehen. Sprachen am Funk nochmals darüber.
Für alle Leserinnen und Leser, diese Info gibt es im Internet – Dachstein Gletscher:
Begib dich ins Nichts – am Dachsteingletscher
Am Dachstein erwartet dich ein echtes Highlight – 14 schmale Stufen führen dich hinab auf ein Glaspodest in schwindelerregender Höhe. Wer diese Treppe betritt, steht direkt in der Felswand 400 m über dem Wandfuß.
Die „Treppe ins Nichts“ wurde im Juli 2013 fertiggebaut und schließt nun direkt an die Hängebrücke an. Das Gewicht der Treppe beträgt insgesamt 5 Tonnen.
Damit das Bauphänomen Hängebrücke und die „Treppe ins Nichts“ ermöglicht werden konnten, wurden 58 mm dicke Stahlseile, 63 Tonnen Stahl und Beton, der mit Pistengeräten hertransportiert wurde, verwendet.
Wenn du dich auf die „Treppe ins Nichts“ wagst, wird dein Mut schließlich mit einer unglaublichen Rundum-Sicht auf die umliegenden Bergwelten belohnt. Sie bietet Platz für maximal 4 Personen.
Besucher, die den Mut haben, die „Treppe ins Nichts“ zu betreten, werden mit einem unvergleichlichen Panorama belohnt. Von hier aus bietet sich eine Rundum-Sicht auf die umliegenden Bergwelten, die den Atem raubt. Der weite Blick über die Gletscherlandschaft, die schroffen Felswände und die majestätischen Gipfel vermittelt ein Gefühl der Freiheit und lässt den Alltag für einen Moment in den Hintergrund treten.
Mein Funkkollege und ich waren damals sehr beeindruckt von dieser „Treppe ins Nichts“ – sind es allerdings noch heute. Die Errichtung ist sicherlich eine Meisterleistung. Gewicht dieser Treppe beträgt immerhin 5 Tonnen. 58 mm dicke Stahlseile, 63 Tonnen Stahl und Beton. Das alles in schwindelnder Höhe. Auf alle Fälle sehenswert!
12 Babyboom im Kinderkrankenhaus

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über einen fast unglaublichen kuriosen Zufall.
Die Tageszeitung “Heute” berichtete:
Es grenzt an ein medizinisches Wunder: Gleich 14 Krankenschwestern der Geburtenstation am St.-Vincent-Kinderkrankenhaus in Green Bay erwarten nahezu zeitgleich Nachwuchs. Was wie ein perfekt geplanter Streich wirkt, ist laut den werdenden Müttern reiner Zufall. Alle beteuern einstimmig: „Das war absolut nicht abgesprochen!“
Dazu gab es von meinen Funkkollegen auch einige Wortmeldungen. Bezeichne diese mit Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: “Wir haben ja am Funk schon über sehr viele unglaubliche Dinge gesprochen. Dieser fast gleichzeitige Nachwuchs zählt mit Sicherheit dazu. Hoffentlich geht alles gut aus, für die 14 Mütter und deren Babys.”
Kollege 2: “Falls diese Zeitungsmeldung stimmt, könnte man ja bereits von einem Wunder sprechen. 14 Damen erwarten fast gleichzeitig Nachwuchs. Wird es ja sicherlich sehr oft geben, aber alle Krankenschwestern von einer Geburtenstation.”
Kollege 3: “Es wurde auch mitgeteilt, das war nicht abgesprochen. Frage mich, wie hätte das auch gehen sollen. Auch für mich unglaublich, dass es so etwas überhaupt gibt.”
Kollege 4: “Die Freude über den gleichzeitigen Nachwuchs wird sich sicherlich für diese Geburtenstation in Grenzen halten. Von wo bekommt man so viel Ersatzpersonal?”
15 Frau ist ihr eigener Zwilling

Mit einem Kollegen sprach ich am Funk über einen unglaublichen Artikel in der Illustrierten “Die ganze Woche” (Nr. 4/25).
Unzertrennlich im Wunderkörper
Sie sind wohl die bekanntesten siamesischen Zwillinge der Welt. Abigail und Brittany Hensel, 34, aus dem US-Bundesstaat Minnesota haben zwei Köpfe, teilen sich aber einen Körper.
Spektakuläre Computergrafiken zeigen, wie sie miteinander verbunden sind. So hat jeder Zwilling sein eigenes Gehirn, Herz, die eigene Wirbelsäule, Lunge, Speiseröhre und einen eigenen Magen.
Alle Organe ab der Taille abwärts teilen sie sich – darunter den Darm, die Blase und die Fortpflanzungsorgane. Trotzdem haben sie ein erfülltes Leben und machten schon mit 16 Jahren ihren Führerschein. “Abigail bedient Pedale und Schaltung, ich kümmere mich um Blinker und Licht. Gemeinsam lenken wir”, so Brittany. Beruflich arbeiten die Zwillinge als Mathematiklehrerinnen in einer Volksschule.
Und auch diese Zusammenarbeit beeindruckt. “Eine kann unterrichten, während die andere aufpasst und Fragen beantwortet”, berichtet Abigail, die im vorigen Jahr einen 33jährigen Armee-Veteran geheiratet hat. Über einen Kinderwunsch sagten die Zwillinge damals: “Wir werden eines Tages Mütter sein, aber wir wollen noch nicht darüber reden, wie das funktionieren soll.”
Sowohl für meinen Funkkollegen als auch für mich nahezu unvorstellbar – teilen sich den Darm, die Blase und die Fortpflanzungsorgane. Haben einen Führerschein, eine unterrichtet, die andere passt auf und beantwortet Fragen. Abigail hat sogar geheiratet. Sie werden eines Tages sogar Mütter sein. Ganz wesentlich – sie haben ein erfülltes Leben…
24 In Wien gibt es vermutlich einen der kürzesten Radwege der Welt

Da ich schon seit frühester Jugend leidenschaftlicher Radfahrer bin, sprach ich am Funk mit Kollegen, welche auch öfter mit dem Fahrrad unterwegs sind, über die recht gut ausgebauten Radwege in Wien.
Vor einiger Zeit machte ich eine unglaubliche Entdeckung. In Wien 23 – Bezirk Liesing – gibt es am Liesinger Hauptplatz (siehe Foto) mit nur 7,28 m vermutlich einen der kürzesten Radwege der Welt.
Alle anderen Radwege in Wien sind natürlich w e s e n t l i c h l ä n g e r . . .
27 Name mit 35 Buchstaben

Mit einem Kollegen sprach ich vor einigen Tagen am Funk über das Thema – ausgefallene Namen.
Einige ausgefallene Namen fielen uns beiden ein. Nicht für jeden der Namensträger immer sehr angenehm. Es gibt sehr viele Familiennahmen, die man vermutlich gar nicht so gerne haben möchte.
Allerdings gibt es auch Namen die kann kaum ein Mensch flüssig (also ohne stocken) aussprechen. Vor allem, wenn dieser Name auch noch eine extreme Überlänge hat.
Für Janice Keihanaikukauakahihuliheekahaunaele änderte der US-Bundesstaat Hawaii sogar ein Gesetz: Weil die US-Amerikanerin vehement darauf beharrte, ihren vollständigen, 35 Buchstaben langen Nachnamen auf ihren Dokumenten zu tragen, wurden die Namensbegrenzungen auf Ausweisen aufgehoben. Seither stellt der Bundesstaat extra große Karten aus, damit der monumentale Familienname ohne Abkürzungen Platz findet
Wenn diese Dame nach ihren Namen gefragt wird, könnte ich mir sehr gut vorstellen, dass dies fast immer für Verwirrung sorgt.
133 Erschossener Bär tötet Jäger
Mit einem Kollegen sprach ich am Funk über einen sehr ungewöhnlichen Todesfall.

Im Internet gab es folgende Meldung:
Skurriler Todesfall in den USA: Ein Bär klettert auf einen Baum, als eine Gruppe Jäger auf ihn schießt. Als das Tier tödlich getroffen wird, fällt es in die Tiefe – genau auf einen Jäger.
Ein Jäger ist in den USA unter ungewöhnlichen Umständen gestorben. Der Mann war im US-Bundesstaat Virginia mit einer Gruppe anderer Jäger unterwegs, als sie auf einen Bären stießen, berichtet unter anderem die Zeitung „USA Today“ unter Berufung auf die zuständige Wildtierbehörde.
Demnach habe das Tier versucht, sich in Sicherheit zu bringen und sei auf einen Baum geklettert. Ein Jäger aus der Gruppe traf den Bären schließlich tödlich. Das schwere Tier fiel vom Baum drei Meter in die Tiefe – genau auf einen anderen Jäger der Gruppe – und verletzte den 58-Jährigen schwer. Eine Sprecherin der Wildtierbehörde sagte der Zeitung, der Jäger sei ins Krankenhaus gebracht worden und dort gestorben.
Es gab auch noch weitere Vorfälle mit Bären:
Bär rutscht Abhang runter, Jäger fallen von Klippe
„Mein Vater war der härteste Arbeiter, den ich kenne. Er war entweder bei der Arbeit oder beim Jagen“, äußerte sich der Sohn des Toten gegenüber „People“. Der Verstorbene wurde zudem als leidenschaftlicher Naturliebhaber beschrieben. Er hinterlässt eine Frau und fünf Kinder.
Es ist nicht der erste tödliche Vorfall dieser Art in den USA, berichtet die „New York Post“. 2018 wurde ein Mann in Alaska schwer verletzt, nachdem sein Jagdpartner einen Bären auf einem Bergrücken erschossen hatte. Das Tier stürzte einen Abhang hinunter und traf den Mann sowie Steine, die sich gelöst hatten.
Sowohl für meinen Funkkollegen, als auch für mich unvorstellbar, dass ein bereits getöteter Bär einen Jäger töten kann. Aber auch die weiteren Meldungen sind kaum zu glauben.
Schrieb schon viele Beiträge über unglaubliche Ereignisse. Auf alle Fälle zählt dieser erschossene Bär, welcher einen Jäger getötet hat, ebenfalls zu den unglaublichen Ereignissen.
142 Sogar Hunde heiraten

Vor einigen Tagen konnte ich wieder etwas ganz „Unglaubliches“ in Erfahrung bringen.
Darüber erzählte ich auch einigen meiner Kollegen am Funk.
Hundehochzeiten in China: Zwischen Luxusaltar und Kochtopf
In Chinas wohlhabenden Metropolen wie Peking und Shanghai gibt es einen skurrilen Trend: Wohlhabende Hundebesitzer führen ihre Vierbeiner vor den Traualtar. Ob das tierische Brautpaar dabei auch Hochzeitsgeschenke bekommt, bleibt offen. Tierschützer betrachten das Luxusspektakel jedoch mit bitterer Ironie. Sie kritisieren die extreme Kluft im Land: Während in den reichen Städten pompös gefeiert wird, landen Hunde in den armen Provinzen noch immer im Kochtopf.
Bleibt nur zu hoffen, dass keiner der Hundebesitzer seinen Vierbeiner ZUM FRESSEN GERNE HAT…
Ein Funkkollege meinte: „Hat so eine Ehe überhaupt Gültigkeit. Bin mir ganz sicher, dass weder das Hundemännchen, noch das Hundeweibchen, ihr Jawort geben wird und kann.“
104 Unglaublich – Die ungewöhnlichste Operation

In einer unserer Funkrunden sprachen wir auch über das Thema Lebensretter.
Die Möglichkeiten, Menschenleben zu retten, sind recht umfangreich. Es wurden Menschen aus brennenden Häusern und Autos gerettet, aus Lawinen, Kinder wurden vor dem Ertrinkungstod, oder vor dem Erstickungstod bewahrt.
Für alle Funkrundenteilnehmer war allerdings folgende Lebensrettung nahezu einmalig und unglaublich. Ein Funkkollege berichtete darüber.
Lebensrettung mit der Heimwerker-Bohrmaschine
Nahe Melbourne stürzt ein 13-jähriger Junge vom Fahrrad. Als er über heftige Kopfschmerzen klagt, diagnostiziert ein Landarzt das Schlimmste: Schädelbruch und akute Hirnblutungen. Jede Sekunde zählt, doch die Zeit für den Transport in eine Spezialklinik fehlt. Der Arzt handelt instinktiv. Er leiht sich die Akkubohrmaschine eines Handwerkers von einer nahegelegenen Baustelle und bohrt dem Jungen ein Loch in den Schädel. Das gestaute Blut fließt ab, der Druck lässt nach, das Leben des Jungen ist gerettet. „In so einer Situation tust du es einfach“, kommentierte der Mediziner nüchtern seine wohl ungewöhnlichste Operation. Zwar gehören medizinische Bohrer im OP zum Alltag – eine handelsübliche Heimwerkermaschine hat so jedoch mit Sicherheit noch nie Leben gerettet.
Als der Funkkollegen von diesem „Außergewöhnlichen Ereignis“ berichtet hatte, waren alle sehr überrascht, dass sich ein Arzt wagte, solch einen gefährlichen „Noteingriff“ durchzuführen. Ich fragte auch noch die Funkkollegenschaft, was wäre gewesen, wenn dieser „Noteingriff“ bei uns – z. B. in Wien – abgelaufen wäre – nur mit dem wesentlichen Unterschied – der 13-Jährige hätte diesen Eingriff nicht überlebt.
Könnte mir so einige Zeitungsschlagzeilen bzw. Berichte vorstellen.
Irrer Mediziner bohrt 13-Jährigen mit einer Bohrmaschine den Schädel auf – Kind tot!
Arzt tötet 13-Jährigen mit einer Schlagbohrmaschine!
Wahnsinniger Arzt bohrt Kind den Schädel auf – Kind überlebte nicht!
Operation mit Schlagbohrmaschine – 13-Jähriger wurde dabei getötet!
Gar nicht auszudenken, wie viele medizinische Sachverständige sich viele Wochen mit diesem Fall beschäftigt hätten. Vermutlich wären sie zu der Ansicht gekommen, dass dieser Eingriff unverantwortlich war.
Die Meinung anderer Sachverständigen: Ein Arzt kann ohne genauere Untersuchungen gar nicht feststellen, ob tatsächlich eine Gehirnblutung vorliegt, bzw. wie schwer diese ist.
Ein Funkkollege meinte: „Stellt euch vor, wie oft in einem Jahr alleine bei uns in Österreich Kinder mit dem Fahrrad stürzen, sich Kopfverletzungen zuziehen und über Kopfschmerzen klagen. Vermutlich würde es kein Mediziner wagen, auch wenn der Verdacht einer Gehirnblutung vorliegt, deshalb mit einer rasch herbeigeholten Bohrmaschine, an Ort und Stelle, ein Loch in den Schädel des Unfallopfers zu bohren.“
Es würde tatsächlich kein Arzt wagen, deshalb bleibt es vermutlich eine der „Ungewöhnlichsten“ aber auch riskantesten Operationen.
Die Begeisterung für diese Lebensrettung hielt sich bei der Funkkollegenschaft in Grenzen, obwohl dadurch das Leben des 13-Jährigen gerettet werden konnte.
226 Hund schießt Mann in den Rücken

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über einen nahezu unfassbaren Vorfall.
Hund schießt Mann in den Rücken
Die Kronenzeitung berichtete darüber:
USA. Herrchen reinigt Waffe, Vierbeiner löste wohl Schuss aus
Schussverletzungen stehen bei vielen US-Cops an der Tagesordnung. Doch dieser Fall ist speziell: Als die Beamten zu einem Notruf in Shillington kamen, fanden sie nach der Ankunft einen 53-Jährigen mit blutender Wunde auf dem Fußboden seines Schlafzimmers vor. Die Tatwaffe lag auf dem Bett, der „Täter“ stand schwanzwedelnd neben seinem Opfer. Es war der Hund des Angeschossenen.
Der Mann hatte sein Gewehr gereinigt und auf sein Bett gelegt. Als Nächstes ist sein Hund ebenfalls aufs Bett gesprungen und hat dann einen Schuss ausgelöst, der den Mann in den Rücken traf. So steht es im Polizeiprotokoll.
Laut Polizeichef Michael Schoone gibt es bei der Story noch einige Ungereimtheiten: „Der Mann weiß nicht genau, in welchem Stadium der Reinigung er war und wieso sich eine Kugel im Lauf befand. Oder es handelt sich um einen Herstellungsfehler.“
Bislang gehen die Cops von einem tragischen Unfall durch eine Verkettung unglücklicher Umstände aus. Schoone: „Den Schützen können wir ja leider nicht fragen, sonst wäre die Sache sicherlich schon geklärt.“
„Wie ist es wirklich zu diesem Schuss gekommen?“, fragt sich die Nachbarschaft von Shillington nach diesem Fall.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Also wenn tatsächlich der Hund den Schuss ausgelöst hat, dann wäre es vermutlich ein Fall, den es weltweit nur sehr selten, oder überhaupt noch nie gegeben hat.“
Kollege 2: „Wenn dieser angeschossene Mann sagt, er hätte gar nicht gewusst, in welchem Stadium er bei der Reinigung war, so könnte es der Schock gewesen sein. Denn er hat nicht damit rechnen können, dass ihn jemand in den Rücken schießt.“
Kollege 3: „Oberstes Gebot wäre natürlich bei jeder Gewehrreinigung gewesen, dass man sich überzeugt, dass sich eben keine Patrone im Lauf befindet.“
Kollege 4: „Ob es sich auch um einen Herstellungsfehler handelt könnte, glaube ich nicht. Allerdings muss ich zugeben, dass ich mich mit Waffen nicht besonders auskenne. Ausgenommen meine Wehrdienstzeit beim Österreichischen Bundesheer, die bereits eine Ewigkeit zurückliegt. Da konnte ich mein Gewehr sogar in der Dunkelheit zerlegen und dann wieder in der Dunkelheit zusammensetzen.“
Kollege 2: „Obwohl dieser sehr ungewöhnliche Vorfall leider nicht unblutig ausgegangen ist, so hat dieser Mann dennoch viel Glück gehabt, denn der Schuss in den Rücken hätte auch tödlich sein können.“
225 Polizeikommissar wurde Frau, um befördert zu werden
Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über einen Kommissar der Frau wurde, nur um früher befördert zu werden.
Alle Besucherinnen und Besucher, die schon einige meiner Beiträge lasen, werden bemerkt haben, dass es auch recht unglaubliche bzw. kuriose Beiträge gibt. Dieser Beitrag zählt zu den kuriosen.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Selbstbestimmungsgesetz sorgt für Ärger.
Seit Inkrafttreten des Selbstbestimmungsgesetz im Vorjahr ist es Volljährigen in Deutschland unbürokratisch möglich, das eingetragene Geschlecht ändern zu lassen. Ein Polizeikommissar aus Düsseldorf, Mitte 30, soll das ausgenützt haben, um dank Frauenbeförderungsrichtlinien früher befördert zu werden. Tatsächlich verbesserte sich der Rang des Kommissars in der Beförderungs-Rangliste durch die „Umwandlung“ zur Kommissarin um 43 Plätze. Doch Polizeipräsidentin Miriam Brauns kaufte „ihr“ die Geschichte nicht ab, verhängte einen Beförderungsstopp und erstattete Betrugsanzeige. Die Kommissarin ortet eine „queerfeindliche Haltung“*** im Polizeiapparat und wehrt sich mit einem Anwalt gegen die „Diskriminierung“.
Doch Brauns kontert: Die „Kommissarin“ soll bereits im Vorfeld angekündigt haben, ihren Geschlechtseintrag nach der Beförderung erneut ändern zu lassen, um als Mann zu heiraten. Jetzt beschäftigt der kuriose Fall die deutschen Gerichte.
***Queerfeindlichkeit (seltener Queerphobie) ist eine soziale Aversion (Abneigung) oder Aggressivität (Feindseligkeit), die sich gegen queere oder als solche wahrgenommene Personen, sowie deren Identität und Lebensweisen richtet.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Das ist ja tatsächlich ein sehr kurioser Fall. Die Vorgangsweise des Polizeikommissars ist für mich nur schwer nachvollziehbar. Wird zur Frau, nur um rascher Oberkommissarin zu werden.“
Kollege 2: „Finde allerdings auch das Selbstbestimmungsgesetz sehr ungewöhnlich, dass man sich das eingetragene Geschlecht ändern lassen kann.
Kollege 3: „Ganz besonders kurios finde ich, dass dieser umgewandelte Kommissar aber doch wieder ein Mann sein möchte, um heiraten zu können.“
Kollege 4: „Dieser umgewandelte Kommissar wäre doch sicherlich auf einer Polizeidienststelle tätig gewesen. Wie kann man sich da vor Kolleginnen und Kollegen als Kommissarin fühlen, obwohl man doch ein Mann ist.“
Kollege 2: „Man kann nicht ganz ausschließen, dass dieser umgewandelte Kommissar, der sich mit einem Anwalt gegen die Diskriminierung wehrt, vor Gericht doch Erfolg hat. Im Selbstbestimmungsgesetz ist eine Änderung des Geschlechts ja möglich.“
Kollege 3: „Dieser Fall wird sicherlich die deutschen Gerichte für einige Zeit zusätzlich beschäftigen. Wäre nicht uninteressant zu wissen, wie dieser Fall ausgegangen ist. Wird aber sicherlich einige Zeit dauern.“
Kollege 4: “Was mich auch etwas überrascht hat, dass es Frauenbeförderungsrichtlinien gibt, durch die Frauen doch bevorzugt werden. Bei uns in Österreich scheint das in manchen Fällen genau umgekehrt zu sein, da werden Frauen bei Beförderungen eher benachteiligt.”
224 Scheichs trinken Tasse Kaffee um 1.000 Dollar (870 Euro)

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über einen Rekordpreis für eine Tasse Kaffee.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Rekordpreis in Dubai für „schwarzes Gold“
Scheichs trinken Tasse Kaffee um 1.000 Dollar.
Im luxuriösen Szenebezirk von Dubai serviert das „Julith Cafe“ nun die weltweit bisher teuerste Tasse des schwarzen Gebräus: Sie kostet schlappe 1.000 Dollar (870 Euro)! Kreiert wird das Getränk mit den edlen „Nido 7 Geisha“-Bohnen aus Panama – für 20 Kilo wurden rund 600.000 Dollar investiert. Geschmacklich soll der Kaffee Noten von weißem Jasmin, Zitrus, Marille und Pfirsich entfalten. Allerdings gibt es nur rund 400 Tassen, die ans „einfache Volk“ ausgegeben werden, der Rest bleibt der Herrscherfamilie vorbehalten.
Im September gab es den teuersten Kaffee in Dubai noch um 600 Euro. Jetzt schoss der Preis hoch wie die Wolkenkratzer.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Wäre hoch interessant, wenn man genau erfahren könnte, wer an diesem schwarzen Gold wieviel verdient. Fürchte fast, dass diejenigen, die mit der Kaffeegewinnung am meisten zu tun haben, am wenigsten daran verdienen.“
Kollege 2: „Es ist vermutlich für sehr viele von uns unvorstellbar, dass eine Tasse Kaffee 870 Euro kosten kann. Es muss sich dabei tatsächlich um schwarzes Gold handeln.“
Kollege 3: „Wenn in der Zeitung steht, dass Scheichs eine Tasse Kaffee um 1.000 Dollar trinken, bin ich mir gar nicht mehr so sicher, ob sich nicht auch bei uns so manche als kleine Scheichs fühlen. Zumindest was die Kaffeepreise betrifft.“
Kollege 4: „Es ist doch schon vor Jahren vorgekommen, oder vielleicht kommt es noch immer vor, dass viele Tonnen von Kaffeebohnen im Meer entsorgt werden, nur um den Kaffeepreis möglichst hoch zu halten.“
Kollege 1: „Nachdem ich von dem Preis einer Tasse Kaffee um 870 Euro erfahren habe, wird mir der Kaffee, den ich ganz gerne trinke, noch viel besser schmecken. Wenn er auch nicht nach weißem Jasmin, Marille oder Pfirsich schmeckt.“
223 Falscher Kapitän flog Passagierjets

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über einen falschen Kapitän.
Die Tageszeitung “Heute” berichtete:
Falscher Kapitän flog Passagierjets
Ohne Kapitänslizenz soll ein Pilot jahrelang mit vollen Passagierjets quer durch Europa geflogen sein. Das deckte nun das deutsche Branchenmagazin „Aero Telegraph“ auf. Der bei einer Leasingfirma angestellte Betrüger soll seit Sommer auch bei „Eurowings“ eingesetzt worden sein. Das Unternehmen versicherte, die Vorwürfe „genau“ zu prüfen.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Es wird weltweit vermutlich kaum vorgekommen sein, dass ein falscher Kapitän Passagierjets geflogen ist.“
Kollege 2: „Dieser Mann kann aber keinesfalls ein Unkundiger gewesen sein, denn sonst hätte er das niemals geschafft, Passagierjets zu fliegen.“
Kollege 3: „Habe darüber auch schon gelesen. Er war auch kein Unkundiger, er war angeblich ein Co-Pilot mit gefälschten Zertifikaten.“
Kollege 4: „Und er konnte sich jahrelang als Kapitän ausgeben, mit einer gefälschten Kapitänslizenz?“
Kollege 1: „Bin mir aber sicher, dass auch ein Co-Pilot ganz sicher Passagierjets fliegen kann.“
Kollege 3: „Frage mich nur, wo bleibt da die Kontrolle? Unglaublich, dass es jahrelang nicht aufgefallen ist, dass es sich um einen falschen Kapitän handelt.“
Kollege 2: „Bekam er auch ein Gehalt eines Flugkapitäns?“
Kollege 4: „Zum Glück ist alles gut ausgegangen. Es gab in den Jahren, in denen der falsche Kapitän diese Passagierjets steuerte, keine Unglücksfälle.“
Kollege 1: „Dieser falsche Kapitän wird sicherlich bestraft. Aber was passiert mit dem Unternehmen, welches nun alles genau prüfen wird?“
Kollege 3: „Eigentlich sehr traurig, dass erst ein deutsches Branchenmagazin diese Ungeheuerlichkeit aufdeckte. Trotz allem, Co-Piloten fliegen sicherlich nicht schlechter als Kapitäne.“
222 Mit Dämon gedroht und Opfer 445.000 Euro abgenommen
Älterer Beitrag

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über etwas ganz Unglaubliches.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Die kürzlich eingebrachte Anklage gegen drei Mitglieder des „Schamanen-Clans“ bringt Unglaubliches ans Licht. Einer Wienerin mit großem Herz und noch größerer Geldbörse wurde an einem einzigen Tag 145.000 Euro in bar, Schmuck im Wert von 100.000 Euro sowie Goldmünzen abgenommen, die um 200.000 Euro gehandelt werden.
„Schamanin“ Anna soll die gutgläubige Frau im November 2022 auf offener Straße mit einer perfiden Fluch-Erzählung eingekocht haben. Später folgte der ganz große Coup. Weil ein böser Dämon angeblich die Wienerin befallen hätte, müsste sie nun ihr gesamtes Vermögen reinigen lassen. Die gutgläubige Frau übergab einen bis zum Rand gefüllten Koffer. Natürlich war dann alles weg. Brisant: Obwohl der Clan im Luxus schwelgte, kassierte die 29-Jährige frech Sozialhilfe. Anna steht mit anderen am 1. Dezember vor Gericht, die Unschuldsvermutung gilt.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Möchte dieser Wienerin keinesfalls Unrecht tun, wenn ich euch nun sage, eine Wienerin mit großem Herz und einem ganz kleinen, sehr schlecht funktionierendem Gehirn.“
Kollege 2: „Hier wurde tatsächlich Unglaubliches ans Licht gebracht. Für mich eigentlich unvorstellbar, dass es so etwas überhaupt gegeben hat. Würde diese Wienerin gar nicht mehr als gutgläubige Frau bezeichnen. Bin mir fast sicher, dieser Frau könnte man auch einige Märchen erzählen und sie würde alles glauben, als wäre es tatsächlich so geschehen.“
Kollege 3: „Frage mich nur, wie diese Dame zu so viel Geld gekommen ist? Ihre Geschäftstüchtigkeit kann es ja nicht gewesen sein. Hat sie alles, was sie in einem bis zum Rand gefüllten Koffer schön brav übergab, vielleicht geerbt?“
Kollege 4: „Auch ich möchte dieser Wienerin keinesfalls Unrecht tun. Könnte mir sogar vorstellen, da sie ja ein böser Dämon befallen hat, dass man ihr gesamtes Vermögen in einer Wäscherei reinigen lassen muss, sie hätte das womöglich geglaubt. Diese Frau würde, nach diesem unglaublichen Vorfall, ärztliche Behandlung benötigen. Ob man eine derartig abnorme Gutgläubigkeit auch mit Medikamenten behandeln kann, entzieht sich meiner Kenntnis.“
221 Unglaublich aber wahr – Sechsjähriger Schüler schießt auf Lehrerin

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über einen unglaublichen, aber wahren Vorfall.
Die „Kronenzeitung“ berichtete:
Lehrerin erhält 10 Millionen Dollar
USA. 2023 wurde Lehrerin Abigail Zwerner von einem sechsjährigen Schüler angeschossen. Die 27-Jährige erhält zehn Millionen Dollar Schadenersatz. Die Mutter des Kindes wurde wegen illegalen Waffenbesitzes verhaftet.
Es kommt gerade bei uns Funkern sehr selten vor, dass wir sprachlos sind. In diesem unglaublichen Fall waren die Kollegen fast sprachlos. Einige Wortmeldungen gab es aber trotzdem. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Vermutlich für uns alle unvorstellbar, dass bereits ein sechsjähriger Schüler auf seine Lehrerin schießt. Die Frage die man sich stellt, wieviel kriminelle Energie hat dieses Kind. Was wird aus diesem Kind?”
Kollege 2: „Unvorstellbar ist es auch für mich, dass die Mutter dieses Schülers illegal eine Waffe besitzt und diese nicht sicher verwahrt hat, denn sonst wäre ihr Sohn ja keinesfalls zu dieser Waffe gekommen. Als kleine Draufgabe, auch die Munition wurde nicht richtig verwahrt.“
Kollege 3: „Obwohl es völlig abwegig klingt, man kann ja noch von einem großen Glück sprechen, dass er nur seine Lehrerin angeschossen hat. Er hätte auch mehrere seiner Mitschüler erschießen können.“
Kollege 4: „Keine Frage, es ist sehr schlimm, was dieser Lehrerin passiert ist. Aber der Schadenersatz in der Höhe von 10 Millionen Dollar ist doch sehr hoch. Wer kann diese 10 Millionen Dollar überhaupt bezahlen?“
218 Beamte müssen ein Jahr Schwarz tragen!
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Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über sehr drastische Vorschriften in Thailand.
Die Tageszeitung „Heute“ – übrigens die Tageszeitung, über deren doch etwas ausgefallenere Meldungen wir am Funk recht oft sprechen – berichtete:
Drastische Vorschriften in Urlaubsland
Beamte müssen ein Jahr Schwarz tragen!
Das bei Österreichern beliebte Urlaubsziel Thailand macht gerade eine schwere Zeit durch. Der Grund: Die berühmte Monarchin Sirikit starb jetzt nach langer Krankheit im Alter von 93 Jahren. Die Verehrung des Königshauses kennt in Thailand beinahe keine Grenzen, daher rief der Hof eine einjährige Trauer aus. Vorerst sind alle Menschen – auch Touristen – dazu aufgerufen, 90 Tage lang schwarze oder dunkle Kleidung zu tragen. Noch strenger sind die Vorschriften bei Beamten und Mitarbeitern des öffentlichen Dienstes: Sie müssen ihrer Arbeit ein ganzes Jahr lang in Schwarz nachgehen. Für Gäste der Traumdestination soll es aber sonst keine Einschränkungen geben. Allerdings sind Vergnügungsbetriebe und Veranstalter dazu aufgerufen, in der Zeit der Trauer die Lautstärke merklich zu reduzieren.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese mit Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Auch mir war bekannt, dass in Thailand das Königshaus sehr verehrt wird. Allerdings eine einjährige Trauer ist doch eher ungewöhnlich.“
Kollege 2: „Ungewöhnlich finde ich, dass sogar Touristen aufgerufen werden, 90 Tage lang schwarze oder dunkle Kleidung zu tragen.“
Kollege 3: „Auch ich sage ebenfalls ungewöhnlich. Ungewöhnlich und vermutlich für uns in Österreich nahezu unvorstellbar, dass bei so einem Trauerfall Beamte und Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes ein Jahr lang Schwarz tragen müssen.“
Kollege 4: „Da kann man nur sagen, andere Länder, andere Sitten. Die Monarchin Sirikit war allerdings auch eine sehr beliebte und berühmte Monarchin. Ihr Alter von 93 Jahren ist sicherlich beachtlich.“
217 Bis zu 2.600 Euro Strafen für falsche Sonnencreme

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über extrem hohe Geldstrafen in Thailand.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete darüber:
Strafen für falsche Sonnencreme
Die Sonnencreme ist das Problem! Wer in Thailand zum falschen Sonnenschutz greift, dem drohen horrende Strafen. Grund sind die in vielen Produkten enthaltenen Chemikalien, die Korallenriffe schädigen. Wer daher nicht zu Zinkoxid-basierten Alternativen mit der Aufschrift „reef-safe“ greift, riskiert in Schutzzonen Geldstrafen bis zu 2.600 Euro.
Dazu gab es auch Wortmeldungen einiger Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Weiß nicht wie ihr darüber denkt. Finde die Bestrafung von Sonnencremebenützern falsch. Es sollten doch die Produzenten solcher Sonnencremen bestraft werden, bzw. sollten diese Produkte so rasch als möglich von allen Märkten bzw. Geschäften genommen werden.“
Kollege 2: „Auch ich bin da ganz deiner Meinung. Es werden da die Falschen bestraft.“
Kollege 3: „Wäre nur interessant, wenn in Österreich so etwas auf die Märkte kommt. Kann mir nicht vorstellen, dass der Benützer bestraft würde und nicht der Produzent.“
Kollege 4: „Es ist sicherlich in Ordnung, wenn man in Thailand versucht, Korallenriffe zu schützen. Auch ich würde sagen, wie es in Thailand geschieht, ist es der falsche Weg. Vor allem finde ich auch die Geldstrafen bis zu 2.600 Euro total überzogen.“
Kollege 2: „Es gibt gar nicht so wenige Österreicher, die ihre Urlaube in Thailand verbringen. Hoffentlich benützen sie dann auch alle die Zinkoxid-basierten Alternativen mit der Aufschrift reef-safe. Wenn nicht, könnte ein günstiger Thailandurlaub für manche sehr ungünstig werden.“
214 Tempolimit für Fußgänger kommt
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Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über einen sehr ungewöhnlichen Antrag eines ehemaligen Verkehrsministers.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Spott für Gesetz bei unseren Nachbarn
Echt jetzt? Tempolimit für Fußgänger kommt
Klingt wie ein verspäteter Aprilscherz, ist aber Realität: In der Slowakei müssen sich bald auch alle Fußgänger an ein striktes Tempolimit halten.
Ab 1. Jänner kommenden Jahres dürfen sich die Menschen auf Gehwegen im Ortsgebiet nicht schneller als sechs Kilometer pro Stunde fortbewegen, lautet tatsächlich die Vorschrift, die jetzt als Novelle des Verkehrsgesetzes vom Parlament in Bratislava grünes Licht bekommen hat.
Der ehemalige Verkehrsminister hatte den Antrag dazu eingebracht: „Das Hauptziel ist es, angesichts sich häufender Zusammenstöße mit Rollerfahrern die Sicherheit auf den Gehwegen zu erhöhen.“
Zu dieser Meldung gab es natürlich auch einige unschöne Wortmeldungen. Bringe hier nur die schöneren Wortmeldungen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Mich wundert es nicht, dass im Internet die Witze über diese skurrilen neuen Vorschriften explodierten. Frage mich nur, weshalb dieser Antrag vom ehemaligen Verkehrsminister eingebracht wurde. Er wird doch hoffentlich als amtierender Verkehrsminister nicht ähnliche Unsinnigkeiten eingebracht haben, und ist deshalb nur noch ehemaliger Verkehrsminister.“
Kollege 2: „Das glaube ich eigentlich nicht. Denn das glorreiche Parlament in Bratislava hat für diese Unsinnigkeit doch grünes Licht gegeben.“
Kollege 3: „Denke, dass dieser ehemalige Verkehrsminister, gewollt oder ungewollt, etwas verwechselt hat. Die zu schnellen Rollerfahrer wären zu bestrafen, doch nicht die etwas rascher gehenden Fußgänger.“
Kollege 4: „In der Zeitungsmeldung steht auch, dass es noch unklar ist, wie kontrolliert wird und welche Strafen es geben wird. Frage mich auch, bekommen nun alle Fußgänger einen Tacho, damit sie auch das vorgeschriebene Tempo von sechs Kilometer pro Stunde einhalten können.“
Kollege 1: „Wir haben am Funk in den letzten Jahren sicherlich schon über sehr viele Dinge gesprochen. Über solch eine Blödheit, wie ein Tempolimit für Fußgänger, eigentlich noch nie.“
213 “Frau” verspeist nach Paarung den Kopf des “Mannes”

Mit „Frau“ am Foto ist die „Frau-Gottesanbeterin“ gemeint, mit „Mann“ der bedauernswerte Partner.
Da ich mich schon seit vielen Jahren mit der Erforschung des Mikrokosmos (Insektenforschung) beschäftige, war mir die Gottesanbeterin nicht unbekannt. Es gibt mit Sicherheit weit edlere Geschöpfe in der Tierwelt, als sie, die mit tödlicher Täuschung und manipulierten Duftsignalen ihre männlichen Partner verführt und oft auch frisst.
Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über sie.
Im Internet – „SPIEGEL – Wissenschaft“ wird diese Gottesanbeterin recht ausführlich aber sehr gut beschreiben:
Tödliche Täuschung
Gottesanbeterin verführt mit manipulierten Duftsignalen
Unwahrheiten beim Dating sind nicht nur menschlich. Eine Studie legt nahe, dass Gottesanbeterinnen mit Pheromonen ihren schlechten Fitnesszustand verschleiern. Die Paarung endet für die Männchen oft tödlich.
Es ist eine der größten Sorgen beim Dating: Ist mein Gegenüber wirklich die Person, für die sie sich ausgibt? Besonders im Internet erschleichen sogenannte Catfishs mit erfundener Identität die Gefühle anderer.
Doch wer glaubt, solche Tricks seien reine Menschensache, irrt. Auch in der Natur wird getäuscht, verführt und manipuliert.
BEI GOTTESANBETERINNEN ENDET DER FLIRT UNTER FALSCHEN TATSACHEN NICHT MIT EINEM GEBROCHENEN HERZ, SONDERN MIT EINEM ABGEBISSENEN KOPF.
Ein Team der Universität Hamburg hat herausgefunden, dass Weibchen der südafrikanischen Fangschrecken-Art Miomantis caffra mit ihren Pheromonen gezielt Männchen täuschen. Weibchen in schlechter körperlicher Verfassung senden demnach besonders attraktive Duftstoffe aus. Für die Männchen wirken weniger fitte Weibchen dadurch offenbar attraktiver.
Doch das Rendezvous kann tödlich enden. Bei vielen Arten gehört sexueller Kannibalismus zum Paarungsverhalten. Das Weibchen überwältigt das Männchen mitunter schon während des Akts und frisst es anschließend auf. Die Studie zeigt nun, wie strategisch die Weibchen dabei vorgehen.
Männchen mussten aufgrund von Duftsignalen wählen
Im Labor zogen die Forscher Tiere aus 25 Gelegen auf und teilten die Weibchen in zwei Gruppen ein. Eine Gruppe erhielt acht Fliegen pro Woche, die andere nur zwei. Nach Erreichen der Geschlechtsreife setzte das Team je ein hungriges und ein gut genährtes Weibchen an die Enden eines T-förmigen Labyrinths. Ein Männchen startete in der Mitte und musste allein anhand von Duftsignalen entscheiden, welchem Weibchen es folgen wollte.
Eigentlich sollten die Männchen das gesündere Weibchen wählen, denn Pheromone verraten normalerweise den körperlichen Zustand. Doch mehr als zwei Drittel der Männchen entschieden sich für die unterernährten Weibchen. Diese griffen ihre Partner nach der Paarung dreimal häufiger an und fraßen sie viermal öfter als ihre gut genährten Artgenossinnen.
Warnte meine Funkkollegen schon vor unserem Gespräch, dass es sich um eine etwas längere Beschreibung dieser Gottesanbeterin handelt.
Es gab dazu auch einige Wortmeldungen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Fast unvorstellbar, dass es auch in der Tierwelt bei Rendezvous solche tödlichen Paarungsverhalten gibt. Man muss sich vorstellen, dass das Weibchen das Männchen bereits bei der Paarung überwältigt und mitunter schon während des Akts frisst.“
Kollege 2: „Da können wir ja wirklich sehr froh sein, dass wir nicht zu der Gattung der Gottesanbeter gehören. Möchte mir gar nicht vorstellen, wie oft man mich da schon gefressen hätte.“
Kollege 3: „Kann das sein, dass du da etwas übertreibt? Vielleicht hat schon eine Partnerin zu dir gesagt, sie hat dich zum Fressen gerne, aber gefressen hat sie dich ja dann doch nicht.“
Kollege 4: „Auch mir war nicht ganz unbekannt, dass Gottesanbeterinnen bei der Paarung ihre Männchen töten. Allerdings dass sie sich so, würde sagen so unmenschlich verhalten, war mir bis jetzt unbekannt.“
212 In einer Hand mehr “Lebewesen”, als es Menschen auf der Erde gibt…

Einige meiner Funkkolleginnen und Funkkollegen wurden von „Nichtfunkerinnen“ und „Nichtfunkern“ schon gefragt, über was sprecht ihr eigentlich alles am Funk. Da kann man nur die Empfehlung geben, schaut auf die Homepage: henry1.manuso.at
Man könnte aber auch umgekehrt die Frage stellen, über was sprecht ihr alles am Funk. Gar manche wären da etwas überrascht und würden antworten, wir sind doch gar keine Funker. Doch – jeder der ein Mobiltelefon benützt, ist auch Funker – Funker am „Datenfunk“.
Mit einem Kollegen sprach ich am Funk über das Thema, wie viele Lebewesen gibt es auf unserer Erde. Menschen gibt es über 8 Milliarden, das wussten wir bereits.
Was allerdings die Anzahl der Lebewesen betrifft, da gab es für uns nur noch den „Blick ins Internet“.
Unter www.hypersoil.uni-muenster.de gab es für uns eine nahezu unglaubliche Information.
Lebewesen, die dauerhaft im Boden leben, werden als Bodenorganismen bezeichnet. Sie sind in der Regel so klein, dass sie mit bloßem Auge kaum oder gar nicht zu erkennen sind, und äußerst zahlreich im Boden vertreten. Diese Bodenorganismen zeichnen sich durch eine große Arten- und Formenvielfalt aus. Dazu gehören z.B. Bakterien, Einzeller, Pilze, Algen, Würmer, Krebstiere, Spinnentiere, Tausendfüßer und zahlreiche Insektenordnungen.
In einer Handvoll Boden können zahlenmäßig gesehen mehr Bodenorganis-men leben als es Menschen auf der Erde gibt. Abhängig von der Qualität des Bodens können in einem Bodenwürfel von 10 cm Kantenlänge bis zu 10 Milliarden Bodenlebewesen vorkommen. Trotzdem beträgt der Gewichts-anteil aller ständig im Boden lebenden Organismen weniger als 1 % der gesamten Bodensubstanz. Das verdeutlicht wie klein diese Organismen sind.
Für meinen Funkkollegen und mich nahezu unvorstellbar, dass in einem Bodenwürfel von 10 cm Kantenlänge bis zu 10 Milliarden Bodenlebewesen vorkommen.
Wir können nun sagen: Wieder etwas dazugelernt – oder – man lernt nie aus.
211 Bei der gemeinsamen Hochzeit gaben sie sich den ersten Kuss im Leben

Mit zwei Kollegen sprach ich am Funk über eine nahezu unglaubliche Hochzeit. Beide Kollegen und ich lasen in der Tageszeitung „Heute“ darüber:
Wer’s mag:
Dieses Paar (nur Symbolfoto) genießt hier bei der gemeinsamen Hochzeit tatsächlich den ersten Kuss im Leben! Als Kaytlin und Drew 2021 zusammenkamen, legten sie fest, bis zur Trauung zu warten – bevor sie sich in irgendeiner Form näherkommen. Jahrelang hielten sie eisern durch. Sie blieben sogar nie ohne andere Personen in einem Haus, um nicht schwach zu werden. Jetzt durften die beiden Texaner endlich loslegen: „Es war einfach magisch!“
Dazu gab es auch Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1 und Kollege 2.
Kollege 1: „Ob es einfach magisch war, kann ich natürlich nicht beurteilen. Normal war es mit Sicherheit nicht. Was ich mich frage, ob richtig Verliebte überhaupt so lange warten, bis sie sich den ersten Kuss geben? Bleibt nur zu hoffen, dass sie nach dieser Hochzeit, wenn sie sich nun tatsächlich näherkommen, keine herben Enttäuschungen erleben. Für mich wäre es unvorstellbar gewesen, wenn ich mich in ein Mädchen oder eine Frau verliebt habe, dass ich sie nicht küsse. Es wird sicherlich Paare geben, die mit der Paarung bis zur Hochzeit warten.“
Kollege 2: „Normal war es tatsächlich nicht. Allein die Vorstellung, dass richtig Verliebte sich in Jahren nicht näherkommen. Sich nicht küssen und als Krönung, andere Personen im Haus sind, damit sie nicht schwach werden. Mit dem ersten Kuss bei ihrer Hochzeit, war es mit Sicherheit eine unglaubliche Hochzeit.“
209 Zweijährige als Göttin

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über eine nahezu unvorstellbare Tradition.
Die „Kronenzeitung“ berichtete darüber:
Zweijährige als Göttin
Aryatara Shakya (2) ist die neue Kindergöttin von Nepal. Um für diese Rolle ausgewählt zu sein, müssen Kinder einer bestimmten Kaste angehören, Aussehensmerkmale erfüllen und das Horoskop muss passen. Das Kind wird bis zum Einsetzen der Menstruation von der Außenwelt abgeschottet. Die uralte Tradition steht im heftigen Kritikfeuer von Menschenrechtsorganisationen.
Dazu gab es auch noch folgende Meldung im Internet:
8. Oktober 2025 um 09:05 Uhr
von Johanna Werning
Aryatara ist gerade einmal zwei Jahre alt – und wird schon verehrt!
Denn das kleine Mädchen wird die neue Kumari Nepals, damit ist sie offiziell eine Göttin – jedoch aus Fleisch und Blut. Die Zweijährige lebt fortan in einem Palast. Sie trägt feine Kleidung, Goldarmreifen, Perlen und Schminke. Nur selten darf sie den Palast verlassen. Ihre Füße dürfen nie den Boden berühren.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Hätte nicht gedacht, dass es in der heutigen Zeit noch solche grausamen Traditionen gibt. Es wundert mich daher auch nicht, dass diese uralte Tradition im heftigen Kritikfeuer von Menschenrechtsorganisationen steht. Anscheinend hat man es aber bis heute noch immer nicht geschafft, dass diese grausame Tradition verboten wird.“
Kollege 2: „Kann mir durchaus vorstellen, dass die Eltern, obwohl sie von ihrer Tochter sehr lange getrennt sein werden, sehr stolz darauf sind, dass gerade ihre Tochter die neue Kindergöttin von Nepal geworden ist.“
Kollege 3: „Ganz genau wissen wir es allerdings nicht, ob ihre Eltern nur stolz sind. Kann durchaus sein, dass sie auch sehr traurig sind, weil ihre Tochter doch sehr lange Zeit von der Außenwelt total abgeschottet wird.“
Kollege 4: „Unvorstellbar, was dieses arme Kind leidet, abgeschottet von der Außenwelt, getrennt von ihren Eltern. Spielen und Kontakte mit anderen Kindern wird es nicht geben. Man hat diesem Mädchen die Jugend gestohlen.“
Kollege 3: „Diese arme Göttin lebt zwar in einem Palast, wird besonders fein bekleidet, trägt Goldarmreifen, Perlen und Schminke. Das Schlimmste ist, dass sie nur ganz selten den Palast verlassen darf, und ihre Füße nie den Boden berühren dürfen. Für mich ebenfalls unvorstellbar, dass diese grausame Tradition noch immer nicht verboten wurde.“
207 Größter Autostau der Welt auf 36 Spuren
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Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über den größten Autostau der Welt. Dieses Gespräch fand bereits vor einigen Tagen statt.
Die Kronenzeitung berichtete darüber:
China. Fast 1 Milliarde Chinesen verreiste in Ferienwoche. Viele, die aufs Auto setzten, standen lange im Stau.
Die Mautstelle Wuzhuang öffnete alle 36 Spuren, doch auch das half nichts: Nichts ging mehr, und es bildete sich der größte Autostau der Welt!
Grund für das extreme Verkehrsaufkommen auf der Hushan-Autobahn (G40), einer der wichtigsten Ost-West-Verbindungen des Landes, war die sogenannte Goldene Woche im Reich der Mitte. In dieser traditionellen Ferienwoche, die mit dem Nationalfeiertag am 1. Oktober offiziell beginnt, verreisten laut offiziellen Angaben des chinesischen Verkehrsministeriums in diesem Jahr sage und schreibe fast 1 Milliarde Menschen.
Die meisten absolvierten Verwandtenbesuche in andere Teile des Landes. Die gigantische Autoschlange bildete sich am vorletzten Tag der achttägigen Ferien zum Nationalfeiertag und dem Mondfest. Der Rekord-Ansturm legte nicht nur die G40 für mehrere Stunden lahm, auch Flughäfen und Bahnhöfe wurden regelrecht gestürmt. Die G40 verbindet die Küstenmetropole Schanghai, Suzhou und Nanjing mit dem Landesinneren.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Wie oft haben wir schon über das Thema Stau gesprochen. Vor allem im Urlauberreiseverkehr gab es auch bei uns in Österreich schon zahlreiche Staus auf Autobahnen.“
Kollege 2: „Allerdings solche gigantische Staus, wie diese in China, gab es zum Glück bei uns noch nie.“
Kollege 3: „Wie oft haben wir auch schon gesagt, es wäre gut, wenn es auf den Autobahnen mehr Spuren geben würde. Auf dieser Autobahn in China gibt es sogar unvorstellbare 36 Spuren, und dennoch steckten zehntausende Fahrzeuge fest.“
Kollege 4: „Man kann sich ja kaum vorstellen, dass zehntausende Menschen zugleich auf dieser Autobahn unterwegs waren.”
Kollege 1: „Zwar gibt es in China sehr viele superreiche Chinesen, aber auch sehr viele arme Chinesen. Jedenfalls bin ich mir ganz sicher, in diesem größten Autostau der Welt steckte mit Sicherheit kein armer Chinese mit seinem Auto fest.“
Kollege 3: „Zumindest ist das der Beweis, dass es zum Glück auch in China, noch Milliarden von Chinesen gibt, die sich doch noch ein Auto leisten können.“
Kollege 2: „Was ich mich frage, gab es im größten Autostau der Welt auch Rettungsgassen? Was geschieht, wenn in diesem Superstau jemand ärztliche Hilfe benötigt? Es wird bei solch einem Superstau auch genug Menschen geben, die ihre Notdurft verrichten müssen, aber wo?
Kollege 1: „Abschließend kann ich für uns alle sagen, schätzen wir uns glücklich, dass wir in unserem kleinen Österreich und nicht in dem riesengroßen Reich der Mitte leben.“
206 Drei Ärzte für 12.000 Bürger

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über den unglaublichen Ärztemangel in manchen Gebieten von Österreich.
Die „Kronenzeitung“ berichtete:
Drei Ärzte für 12.000 Bürger
Ärztemangel im Weinviertel: Droht der medizinische Notstand?
Die medizinische Versorgung im östlichen Weinviertel steht vor einer Zerreißprobe. In den Regionen Dürnkrut und Zistersdorf bangen rund 12.000 Einwohner um ihre hausärztliche Betreuung. Finden sich keine Nachfolger für scheidende Kassenärzte, droht im schlimmsten Fall ein Betreuungsverhältnis von drei Ärzten für die gesamte Bevölkerung. Während in Zistersdorf bereits ab kommendem Frühjahr ein akuter Engpass droht, kämpft Dürnkrut mit bürokratischen Hürden: Trotz zweier interessierter Mediziner und bereitstehender Gemeindeförderungen verzögern sich die Zulassungen durch die Behörden monatlich. Die Ärztekammer verweist auf den allgemeinen Bewerbermangel. Das Thema ist so brisant, dass Gemeindevertreter im Scherz bereits besorgt fragen, wer künftig im Ernstfall überhaupt noch Totenscheine ausstellen soll.
Dazu gab es auch zahlreiche Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Einige bringe ich hier. Bezeichne diese mit Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Wenn es für 12.000 Bürger nur noch drei Ärzte gibt, braucht man sich nicht wundern, wenn einige der Bürgerinnen und Bürger sagen, wir leben in einer Bananenrepublik.“
Kollege 2: „Befürchte fast, dass es sich bei diesem unfassbaren Ärztemangel in diesen Großgemeinden um keine Einzelfälle handelt.“
Kollege 3: „Vermutlich wird es in Österreich an vielen Stellen einen Ärztemangel geben. Nur wird man es auch baldigst schaffen, diesen Mangel zu beheben?“
Kollege 4: „Die Frage stellt sich, wer trägt dafür die Schuld. Viele werden sagen, die Regierung. Einer der Gründe für diese unhaltbaren Zustände, das liebe fehlende Geld. Viele Förderungen wurden gestrichen. Aber auch junge Ärztinnen und Ärzte stellen gewisse Forderungen. Bezugsfertige Ordinationen, Mitspracherecht, Förderungen. Überlastungen wie in diesen Großgemeinden sind für manche sicherlich nicht erstrebenswert.”
Kollege 1: „Man kann nur hoffen, dass es für ganz Österreich in Zukunft eine ausreichende ärztliche und medizinische Versorgung gibt. Denke wieder an den Satz – die Hoffnung stirbt zuletzt.“
196 Erster Mensch hat mehr als 500 Milliarden $

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Er war zwar nicht der ERSTE MENSCH AUF DEM MOND, aber er ist der ERSTE MENSCH AUF DER ERDE MIT MEHR ALS 500 MILLIARDEN DOLLAR
Dieser Mensch ist ELON REEVE MUSK.
Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über Musk.
Auch die “Kronenzeitung” berichtete über diesen Milliardär
Musk hat als 1. Mensch mehr als 500 Milliarden $
Laut Echtzeit-Daten von Forbes überschritt Tesla-Boss die Marke am Mittwochnachmittag.
Viele von uns werden nicht alles über diesen Menschen wissen.
Elon Reeve Musk (* 28. Juni 1971 in Pretoria, Südafrika) ist ein südafrikanisch-kanadisch-US-amerikanischer Unternehmer und Investor. Bekannt wurde er als Gründer des PayPal-Vorgängers X.com, des Raumfahrtunternehmens SpaceX sowie als Chef und Mitinhaber des Elektroautoherstellers Tesla. Darüber hinaus gründete er weitere Technologieunternehmen und übernahm 2022 die Social-Media-Plattform X (ehemals Twitter).
Mit einem geschätzten Vermögen im dreistelligen Milliardenbereich gehört Musk zu den reichsten Menschen der Welt. Seine enorme finanzielle und mediale Reichweite nutzt er zunehmend zur Beeinflussung des weltweiten politischen Diskurses. Während er früher eher libertäre Ansichten vertrat, äußert er seit 2022 vorwiegend rechte und rechtspopulistische Positionen. Kritiker werfen ihm vor, über seine Plattform X regelmäßig Verschwörungstheorien, provokante Falschinformationen sowie transphobe oder antisemitische Inhalte zu verbreiten und durch gezieltes „Trolling“ zu polarisieren.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: “Nahezu unvorstellbar, dass ein Erdenbürger über 500 Milliarden Dollar hat. Für mich ist auch unvorstellbar, dass man mit ehrlicher Arbeit solch ein gigantisches Vermögen verdienen kann.”
Kollege 2: “Wäre interessant wie wohl und sicher sich so ein Milliardär eigentlich fühlt. Wenn meine Frau und ich einen Waldspaziergang machen, auch ohne Personenschutz, fühlen wir uns recht sicher. Wie sicher würde sich Musk bei solch einem Spaziergang fühlen?”
Kollege 3: “Vermutlich nimmt sich Musk für so einen, für ihn sicherlich nicht ganz ungefährlichen Spaziergang, gar keine Zeit. Denke, dass Musk nicht nur Fans hat, sondern auch sehr viele Gegner.”
Kollege 4: “Durch seine Verschwörungstheorien und recht provokanten Meldungen die er schon verbreitete, hat er sich mit großer Sicherheit genügend Feinde geschaffen. Bin mir ganz sicher, dass der überwiegende Teil der Menschen dieses Riesenvermögen gar nicht haben möchten und lieber mit weit weniger Geld in Zufriedenheit leben wollen.”
194 Container ersetzt jetzt den Dorfarzt

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über Container, die Dorfärzte ersetzen sollen.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Container ersetzt jetzt den Dorfarzt
Als Maßnahme gegen den Ärztemangel am Land stellt Frankreich bis Jahreswechsel in 100 Gemeinden „Selbstbedienungsboxen“ auf. Kostenpunkt: 50.000 Euro. Nach Terminvereinbarung kann man den Container, der mit Blutdruckmessgerät, Stethoskop & Co ausgestattet ist, mit einem PIN-Code betreten. Ein Arzt leitet die Untersuchung per Videostream. Geöffnet ist 7 Tage die Woche von 8 bis 20 Uhr. Sogar die Desinfektion funktioniert automatisch mit keimtötenden UV-C-Strahlen.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Hätte niemals gedacht, dass es so etwas jemals geben wird. Dass man einen Dorfarzt durch einen Container ersetzt.“
Kollege 2: „Vor allem in solch einem großen Ausmaß. Immerhin will man wegen des Ärztemangels in 100 Gemeinden solche Boxen aufstellen.“
Kollege 3: „Finde die Bezeichnung Selbstbedienungsboxen recht treffend. Kranke und Hilfesuchende sollen sich dann unter Anleitung eines Arztes per Videostream selbst behandeln.“
Kollege 4: „Bin mir ganz sicher, dass viele Menschen enttäuscht und auch verärgert sein werden, dass fehlende Dorfärzte durch diese Selbstbedienungsboxen ersetzt werden sollen. Also ein Ersatz für einen fehlenden Arzt können solche Boxen niemals sein.“
Kollege 1: „Denke, dass sehr viele Menschen der Politik und den Politikern die Schuld geben, dass es so weit gekommen ist.“
Kollege 2: „Für mich stellt sich die Frage, wer trägt eigentlich die Schuld, dass es so weit gekommen ist? Was sollen Politiker wirklich gegen diesen Ärztemangel tun. Manche werden sagen, vielleicht wäre eine bessere Bezahlung eine Möglichkeit. Vermutlich fehlt auch in Frankreich, wie in vielen Ländern dafür das Geld.“
Kollege 3: „Man kann nur hoffen, das durch diesen Ärztemangel nicht viele Menschen noch größere gesundheitliche Probleme bekommen, oder sogar früher sterben werden.”
Hoffentlich sehen die Container etwas besser aus, als der Container auf meinem Symbolfoto.“
193 Tiger tötet Freund von Joe Exotic


Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über einen fürchterlichen Zwischenfall. Star wurde während einer Show von einem Tiger totgebissen.
Drama im „Tiger King“-Umfeld: Bekannter Dompteur von eigenem Tiger getötet
Der US-amerikanische Tigertrainer Ryan Easley ist im Alter von 37 Jahren gestorben. Wie die „Kronenzeitung“ berichtet, wurde der Star der Raubtierdressur während einer Show im familieneigenen Zoo in Oklahoma vor den Augen seiner Ehefrau und seiner Tochter attackiert. Besonders tragisch: Es handelte sich um einen Tiger, den Easley selbst mit der Flasche großgezogen hatte. Jede Hilfe kam zu spät.
Easley war eng mit dem berüchtigten „Tiger King“ Joe Exotic befreundet und hatte vor rund 15 Jahren sogar das Winterquartier für seine Tiere in dessen Zoo errichtet. Später übernahm er auch Raubtiere von ihm. Exotic, der seit 2019 wegen eines versuchten Auftragsmordes eine 21-jährige Haftstrafe verbüßt, meldete sich via Facebook zu Wort: „Wir alle gehen Risiken ein, niemand kann dem Tiger die Schuld geben.“
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: “Was mich sehr wundert, dass gerade ein Tiger, den Easley mit der Flasche großgezogen hatte, diesen während einer Show totgebissen hat.”
Kollege 2: “Muss natürlich für seine Frau und seine Tochter, welche bei dieser Show anwesend waren, fürchterlich gewesen sein, als sie das mitansehen mussten.”
Kollege 3: “Tiger sind eben sehr gefährlich. Obwohl angeblich Angriffe auf Menschen relativ selten vorkommen.”
Kollege 4: “Die Meinung von Exotic, welcher sich auf Facebook zu Wort gemeldet hat, wird stimmen. Wir alle gehen Risiken ein, niemand kann dem Tiger die Schuld geben.”
Kollege 1: “Habe jetzt ganz kurz im Internet nachgesehen. So wurden z. B. in Indien zwischen 2014 und 2020 320 Menschen durch Tiger getötet. Unser Henry, der sich schon viele Jahre mit der Erforschung des Mikrokosmos – Insektenforschung beschäftigt, weiß aber, dass gerade durch Mücken weit mehr Menschen getötet werden. Jährlich sollen es 725.000 sein.”
192 Axolotl – nicht schön aber ein WUNDER DER NATUR!

Ein Kollege fragte mich am Funk, ob ich den Namen von dem Tier kenne, welches angeblich über die Fähigkeit verfügt, Gliedermaßen, Organe und sogar Teile des Gehirns und Herzens wiederherzustellen. Mir war dieser Name aus einer ORF – Sendung bekannt – das Tier heißt Axolotl. Sagte meinem Kollegen aber, dass ich mich diesbezüglich noch informieren werde.
Der Axolotl (Ambystoma mexicanum) ist ein vom Aussterben bedrohter mexikanischer Schwanzlurch aus der Familie der Querzahnmolche. Die Tiere leben ausschließlich im Wasser und erreichen eine durchschnittliche Länge von 23 Zentimetern. Das Besondere an dieser Art ist die sogenannte Neotenie: Axolotl durchlaufen keine klassische Amphibien-Metamorphose, sondern werden im Larvenstadium geschlechtsreif. Zudem besitzen sie eine außergewöhnliche biologische Eigenschaft. Sie können Gliedermaßen, Organe sowie Teile des Gehirns und Herzens vollständig und funktionstüchtig regenerieren.
Diese Fähigkeiten sind unglaublich. Mein Funkkollege und ich waren uns einig – schön ist dieses Tier nicht, aber dennoch ein Wunder der Natur. Uns ist kein Tier bekannt, welches Gliedmaßen, Organe und sogar Teile des Gehirns und Herzens wiederherstellen kann.
Allerdings stellten wir uns die Frage – wie kann man überhaupt feststellen, dass Teile des Gehirns und des Herzens wiederhergestellt werden können?
Auf alle Fälle haben wir wieder etwas dazugelernt!
228 Eltern sollen Babys um Wickel-Erlaubnis bitten

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über einen unglaublichen „Leitfaden“ einer Universität.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Kurioser Leitfaden für Kleinkindpädagogen
Eltern sollen Babys um Wickel-Erlaubnis bitten
Ein neuer Leitfaden der australischen Deakin University für Kleinkind-Erzieher sorgt für Stirnrunzeln. Darin wird empfohlen, Babys vor dem Windelwechsel um „Zustimmung“ zu bitten. Außerdem sollen stets korrekte Begriffe wie „Vulva“, „Penis“ oder „Anus“ verwendet werden. Auf Ablenkung durch Spielzeug soll verzichtet werden. Damit soll schon früh ein gesundes Körperbewusstsein entwickelt werden. „Eltern sollen nicht warten, bis ihre Kinder Teenager sind, um über (un)angemessene Berührungen sprechen“, so die Forscherinnen. Dass das Baby noch gar nicht antworten kann, ist egal. Entscheidend sei die Botschaft, die dadurch vermittelt werde: „Dein Körper gehört dir“. Das soll die Kinder später besser vor Übergriffen schützen, sind die Expertinnen überzeugt.
Dazu gab es auch einig Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Vorrangig gehören auf alle Fälle sämtliche dieser kuriosen Leitfäden für Kleinkindpädagogen beim Altpapier entsorgt.“
Kollege 2: „Vielleicht wäre zu überdenken, ob man den Forscherinnen, welche für diesen kuriosen Leitfaden die Verantwortung tragen, nicht einen anderen Beruf empfehlen sollte. Durchaus möglich, dass diese Damen auch schon sehr gute Arbeit geleistet haben. Egal, wie auch immer, überdenken sollte man es auf alle Fälle.“
Kollege 3: „Wir haben in den vielen Jahren, in denen wir am Funk schon Gespräche geführt haben, über sehr viele ausgefallene und unglaubliche Themen gesprochen. Diese Wickel-Erlaubnis zählt sicherlich zu den unglaublichsten.“
Kollege 4: „Bin mir sicher, mit diesem neuen Leitfaden hat man dieser australischen Universität sehr geschadet. Auch die Kleinkind-Erzieher werden sich über diese Uni ihren Teil gedacht haben.“
Kollege 1: „Wir alle haben Kinder. Kann mir nicht vorstellen, dass meine Frau und ich unseren Sohn, als er noch ein Baby war, um Wickel-Erlaubnis gebeten hätten. Welche Antwort hätte er gegeben. Bääääää. Hätte das ja oder nein geheißen.“
Kollege 3: „Wären diese Leitfadenproduzentinnen auch für Pflanzen zuständig, die hätten auch in einem Leitfaden für das richtige behandeln von Pflanzen geschrieben, jede Pflanze soll um Erlaubnis gebeten werden, ob sie auch gegossen werden will. Die hätte zwar nicht bääääää gesagt, sondern gar nichts. Aber man hätte nachher genauso wenig gewusst, wie bei einem Baby.“
Kollege 2: „Außerdem finde ich es auch mehr als ungewöhnlich, dass man Begriffe wie Vulva, Penis oder Anus verwenden soll. Ob dadurch schon früh ein gesundes Körperbewusstsein entwickelt werden kann, wird sicherlich von jedem normaldenkenden Menschen bezweifelt werden.“
Kollege 1: „Wir sind auf alle Fälle für diesen Bericht recht dankbar. Denn wie hätten wir sonst erfahren, welche Unglaublichkeiten es gibt. Und ihr wisst alle, wir haben schon über recht viele Unglaublichkeiten gesprochen.“
Kollege 4: „Wir wollen nicht ganz ungerecht sein, vielleicht sollte man in manchen Fällen auf die Ablenkungen durch Spielzeug verzichten. Da haben diese Expertinnen womöglich recht. Ganz wichtig ist doch, dass durch diesen kuriosen Leitfaden keinem Baby etwas passiert ist.“
157 Wer schläft täglich in einem Bett, mit jemand den man gar nicht mag?

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über dieses außergewöhnliche Thema. Nachdem es von mir kam, informierte ich mich bereits am Vortag im Internet etwas genauer über diesen „Jemand“. Dieser „Jemand“ ist die Hausstaubmilbe (Zeichnung am Beginn dieses Beitrags).
Schon vor einiger Zeit berichtete der ORF ausführlich über Hausstaubmilben. Die Fülle an Informationen über diese unliebsamen Gäste in unseren Betten ist überraschend.
Ein einzelnes Bett kann bis zu 1,5 Millionen Hausstaubmilben beherbergen. Die winzigen Spinnentiere sind mit 0,1 bis 0,5 Millimetern Größe für das bloße Auge unsichtbar, weißlich gefärbt und behaart. Sie ernähren sich von abgestorbenen Hautschuppen, von denen jeder Mensch täglich rund zwei Gramm verliert. Da Decken und Leintücher zusätzlich Schweiß aufnehmen, bieten sie den Milben der Gattung Dermatophagoides den perfekten Lebensraum.
Gefährlich für den Menschen sind die Tiere selbst nicht: Sie leben nicht auf dem Körper und saugen kein Blut. Allerdings enthalten ihre Ausscheidungen Eiweiße, die eine Hausstauballergie auslösen können. In Deutschland ist bereits fast jeder Vierzehnte betroffen. Beim Einatmen des staubbelasteten Kotes drohen Symptome wie eine laufende Nase, tränende Augen, Halskratzen oder im schlimmsten Fall Asthma.
(Hinweis zu Hautausschlägen: Echte Hausstaubmilben verursachen keine Bisse oder direkten Hautausschlag. Juckreiz und Rötungen entstehen hier nur als allergische Reaktion. Direkt auf der Haut lebende Parasiten wie Krätzmilben oder Tiermilben sind eine andere biologische Art).
Der Lebenszyklus der Weibchen dauert je nach Temperatur und Feuchtigkeit 30 bis 100 Tage. In dieser Zeit legen sie 40 bis 80 Eier einzeln ab. Über zwei Larvenstadien entwickeln sich daraus in 30 bis 50 Tagen erwachsene Milben. Da sie fast ausschließlich in menschlichen Wohnungen vorkommen, empfehlen Experten eine einfache Gegenmaßnahme: Das Bett nach dem Aufstehen mehrere Stunden lang ungemacht lüften. Frische Luft und Licht entziehen den Parasiten die lebensnotwendige Feuchtigkeit.
Zu diesen über 1,5 Millionen ungewollten Besuchern – in allen unseren Betten – gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese mit Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Auch ich habe vor einiger Zeit diese ORF Sendung über diese Hausstaubmilben gesehen. Denke, es wäre für uns alle besser gewesen, wir hätten über diese Tiere gar nichts erfahren.“
Kollege 2: „Gerade wir haben am Funk über sehr viel unliebsame und ungute Themen gesprochen, dass es jetzt auf dieses Thema auch nicht mehr ankommt. Wäre allerdings ein Lügner, wenn ich jetzt sagen würde, es ist mir egal mit wieviel Millionen Tiere ich in meinem Bett schlafe.“
Kollege 3: „Man kann nur hoffen, dass es nicht auch Leserinnen und Leser gibt, die nicht sehr glücklich sind, dass sie hier diesen Beitrag gelesen haben.
Kollege 4: „Es ist für mich nahezu unvorstellbar, dass sich in einem Bett bis zu 1,5 Millionen dieser grässlichen Hausstaubmilben befinden. Vielleich ein Vorteil, dass sie so klein sind, dass man sie gar nicht sieht. Ein Nachteil, dass es sie aber dennoch gibt.“
Kollege 3: „Henry hat ja eigentlich nur ein Thema aufgegriffen, über welches der ORF schon vor einiger Zeit berichtet hat. Bin mir sicher, dass diese ORF Sendung damals weit mehr Frauen gesehen haben, als Frauen diesen Beitrag hier lesen werden.”
Kollege 1: „Leider können durch diese Milben auch bei manchen Menschen allergische Reaktionen und sogar Asthma auftreten.”
36 Gewalt im Kreißsaal

Mit einem Kollegen sprach ich am Funk über eine nahezu unvorstellbare Meldung: Gewalt im Kreißsaal
Celina K. erhebt nach einer traumatischen Geburt schwere Vorwürfe gegen eine Wiener Klinik, wo sie Gewalt im Kreißsaal erlebte, darunter das unzulässige Drücken auf den Bauch. Die Erstgebärende, die der Empfehlung ihrer Gynäkologin folgte, kritisiert mangelnde Aufklärung über die Notwendigkeit einer Hebamme. Der Fall wirft ein Schlaglicht auf strukturelle Mängel in der Geburtshilfe. Mehr Informationen finden Sie auf krone.at.
Mutter schildert: „Einer sprang mir auf den Bauch, einer schnitt mich auf“
Sowohl mein Funkkollege als auch ich konnten es gar nicht glauben, dass es solche Vorfälle in Spitälern in Wien überhaupt geben kann.
Allerdings konnten wir uns nicht vorstellen, wie ein Arzt einer Gebärenden auf den Bauch springt. Dieser Vorfall wird sicherlich noch aufklärungsbedürftig sein.
40 Aus einer Rostlaube wurde ein recht schöner “Chevi”



Am 15.05.2024 brachte ich bereits diesen Beitrag. Allerdings fehlte damals ein Foto von diesem Chevi, wie er als “Rostlaube” aussah. Einige Funkkollegen ersuchten mich, ich möge auch ein Foto von der “Rostlaube” bringen.
Nun gibt es dieses Foto. Unzählige Teile wurden da noch “gesammelt”. Diese vielen Einzelteile waren auch nicht gerade billig und sehr schwer zu bekommen. Dennoch hat sich der große Aufwand gelohnt. Es entstand ein recht schöner Oldtimer. Ob dieser auch allen gefällt, kann ich nicht sagen.
41 Giraffe zog im US-Safaripark zwei Jahre altes Mädchen aus dem Auto

Sowohl ein Kollege als auch ich lasen in der “Kronenzeitung” über einen sehr ungewöhnlichen Zwischenfall. Wir sprachen auch am Funk darüber.
Schreckensmoment
Houston. Schocksekunden für eine junge Familie in den USA: Sie fuhren im offenen Jeep durch einen Safaripark in Texas. Als sich eine Giraffe näherte, streckte die Tochter (2) die Hand mit Tierfutter aus, während die Mutter mit dem Handy filmte. Doch plötzlich schnappte die Giraffe das Mädchen und zog es kräftig in die Höhe. Zum Glück ließ das Tier aber rasch vom Kind ab, das in die Arme der Mutter fiel.
Das Mädchen blieb unverletzt und bekam vom Park eine Stoffgiraffe geschenkt. “Wir werden sicher wiederkommen”, erklärt der Vater. “Wir sind weder auf Giraffe noch Park sauer.”
Mein Funkkollege und ich waren der Meinung, dass es sehr leichtsinnig war, dass man dieses Mädchen eine Giraffe füttern ließ. Das Tier hätte sie auch an den Fingern schwer verletzen können. Wenn die Giraffe dieses Mädchen noch weiter in die Höhe gezogen hätte, wäre es vielleicht nicht in die Arme der Mutter gefallen und hart aufgeschlagen.
Mit einem offenen Jeep durch einen Safaripark zu fahren ist sicherlich nicht ganz ungefährlich. Zum Glück blieb das Mädchen unverletzt. Ihre Eltern werden hoffentlich durch diesen Vorfall in Zukunft noch besser auf ihre Tochter achten.
2 Papagei starb nach Schnabel-OP

Mit einem Kollegen sprach ich am Funk über eine recht ungewöhnliche Klage.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Papagei tot: Familie klagt Tierarzt!
Paar aus NÖ fordert Trauergeld
Papagei nach Schnabel-OP tot – Familie will 10.000 Euro
Der schlaue Vogel starb nach einer Schnabel-OP. Laut den Besitzern soll der Tierarzt schuld sein, der Fall beschäftigte schon die Staatsanwaltschaft!
Von Thomas Peterthalner
Tierfreundin Doris L. (55) lernte in Libyen nicht nur ihren Mann (60) kennen – sondern befreite in der Hauptstadt Tripolis auch einen süßen Babypapagei aus den Fängen herzloser Tierhändler. “Sie werden in Burkina Faso gefangen und in Röhren gesteckt. Was überlebt, wird verkauft”, berichtet die Niederösterreicherin. Nach drei Jahren in Libyen brachten das Ehepaar Papagei Jacky in einer Transportbox nach Österreich. “Er war chronisch krank, die VetMed-Uni Wien hat uns geholfen, ihn aufzupäppeln”, so die Öl-Managerin.
Verhängnisvolle Schnabel-OP
Trotz seiner Wehwehchen war der süße Vogel ständig zu Späßchen aufgelegt, saß gerne auf der Schulter ihres Ehemanns. “Er war seine Bezugsperson”, erzählt Doris L. “Jacky war überall mit dabei, genau wie unsere drei Söhne, unser Hund und unsere Katze.” Doch im Vorjahr fiel der Tierfreundin auf, dass Jackys Schnabel immer länger wurde. “Wir wollten ihm den Schnabel ein bisschen abfräsen lassen”, erklärt Doris L.
Leider verstarb “Jacky” nach einer Schnabel-Operation in Wien.
Lustiger Vogel flatterte in den Himmel
Doch der Besuch bei einem Tierarzt brachte keine Besserung. “Der Arzt entdeckte etwas in der Nase, Jacky wurde operiert.” Von der Narkose sollte sich der lustige Vogel nie mehr erholen. “Er bekam noch Antibiotika und eine Infusion. In der Nacht darauf starb er.” Laut Obduktion der VetMed-Uni war eine Sepsis die Ursache für Jackys Ableben. “Wir kommen mit einem gesunden Vogel und gehen mit einem toten heim”, ärgert sich Doris L. über den Wiener Tierarzt. Dieser sei unfreundlich gewesen und habe den armen Vogel angeblich zu fest gedrückt. Die Trauer um Jacky war unvorstellbar groß, die Familie ist noch immer am Boden zerstört.
Bei jeder Operation gibt es immer ein Risiko. Dass diese Familie um ihren Jacky trauert, ist verständlich. Für meinen Kollegen und mich nicht ganz verständlich, dass dieser Wiener Tierarzt diesen Papagei angeblich zu fest gedrückt hat. Ob diese Familie auch ein Trauergeld in der Höhe von 10.000 Euro bekommen wird, so finden wir, ist äußerst fraglich.“
Da ich kein passendes Papageienfoto hatte, machte ich eine Symbolskizze.
6 Jeder Mensch darf in England ein Lama sein

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über eine Ministerin, welche die Politik spaltete.
Die Tageszeitung “Heute” berichtete:
Radikale Gender-Ministerin spaltet Politik
Jeder Mensch darf in England ein Lama sein
Politische Debatte in England: Kritik an neuer Ministerin
Nach dem Rücktritt ihres Vorgängers wegen rassistischer Chat-Nachrichten übernahm Ashley Dalton (Labour) das britische Gesundheitsministerium. Ihre Antrittsrede im Londoner Unterhaus löste sofort scharfe Kritik der konservativen Opposition aus. Die Abgeordneten warfen Dalton eine Reihe „woker“ Ansichten vor. Anlass war ein acht Jahre alter Online-Beitrag, in dem sie erklärte, dass sich Personen auch mit einem Penis als Frau identifizieren könnten. Auf die provokante Gegenfrage der Opposition, ob man sich demnach auch als Lama identifizieren dürfe, entgegnete Dalton unbeeindruckt: „Ja, und man sollte sie mit Würde und Respekt behandeln.“
Zu dieser radikalen Gender-Ministerin gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese mit Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Scherzhafte Wortmeldung – Kollege 1: “Da muss ein Mann in England recht vorsichtig sein, wenn er ein weibliches Lama am Hals krault. Wenn dieses Lama zufällig eine Dame ist, die gerade an diesem Tag zu einem Lama wurde, denn jeder Mensch darf ja in England eines sein. Da könnte es durchaus eine Anzeige wegen sexueller Belästigung geben. Welcher Mann darf schon ungestraft eine fremde Dame am Hals kraulen?”
Kollege 2: “Es ist für mich immer wieder interessant, wenn man einer Politikerin oder einem Politiker, den man nicht mag, Dinge vorwirft, die schon viele Jahre zurückliegen. In diesem Fall waren es acht Jahre.”
Kollege 3: “Immerhin hat aber diese Ministerin gepostet, dass man sich auch mit Penis als Frau identifizieren könne. War sicherlich ein Fressen für die konservative Opposition. Hat man ihr ja sehr gerne, auch noch nach acht Jahren, um die Ohren geworfen.”
Kollege 4: “Das beweist uns doch nur, dass viele Politikerinnen und Politiker mit Leib und Seele Politiker sind und sich auch Dinge um die Ohren werfen.”
Kollege 2: “Habe mir im Internet auch schon Videos angesehen, da warf man sich im Parlament nicht nur etwas um die Ohren, da wurden Politiker auch handgreiflich, sie rauften. Ungewöhnlich, aber für alle von euch, die es interessiert, im Internet zu sehen. Sie kämpfen also für ihre Bürgerinnen und Bürger.”
8 Dieb verspeiste Millionen-Ohrringe

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über einen Kriminellen, der Diamantohrringe verspeiste, nur um einer möglichen Bestrafung zu entgehen.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Dieb verspeiste Millionen-Ohrringe
Teures Frühstück: Dieb verschluckt Diamanten auf der Flucht
„Keine Beweise, kein Prozess“ – das dachte sich wohl ein 32-jähriger Texaner. Bei Tiffany’s ließ er sich Diamantohrringe im Wert von 770.000 Euro zeigen und rannte plötzlich los. Die Polizei stoppte ihn nach einer kurzen Verfolgungsjagd auf der Autobahn. Die Beute fehlte jedoch. Des Rätsels Lösung brachte erst das Röntgenbild auf der Wache: Der Mann hatte die Millionen-Ohrringe kurzerhand heruntergeschluckt.
„Ohne Beweise kein Prozess“ dachte sich wohl jener 32-jährige Texaner, der sich bei Tiffany’s 770.000 Euro teure Diamantohrringe vorführen ließ, dann aber plötzlich das Weite suchte. Nach kurzer Flucht wurde er auf der Autobahn angehalten. Davor dürfte er die Ohrringe verschluckt haben, wie sich beim Röntgen auf der Polizeiwache herausstellte.“
Über diesen außergewöhnlichen Diebstahl gab es auch Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Für mich kaum vorstellbar, dass es überhaupt möglich war, diese extrem teuren Diamantohrringe wie Erdnüsse zu verspeisen.“
Kollege 2: „Ich frage mich nur, wie war das überhaupt möglich. Bei der Vorführung von Diamantohrringen im Wert von 770.000 Euro müssten doch zumindest zwei Angestellte anwesend sein. Die werden doch hoffentlich keine Personalnot haben.“
Kollege 3: „Nachdem dieser Dieb unbemerkt Diamantringe entwenden konnte, musste er doch kurze Zeit unbeaufsichtigt gewesen sein. Eine Vorgangsweise, die für mich völlig unverständlich ist.“
Kollege 4: „Bin mir ziemlich sicher, wären diese Ohrringe beim Röntgen auf der Polizeiwache nicht zu sehen gewesen, hätte die Versicherung nichts bezahlt. Gehe davon aus, dass diese verspeisten Ohrringe auf ganz natürliche Weise vom Dieb wieder ausgeschieden wurden. Es ist besser, wenn jemand diese Diamantohrringe kauft, nicht unbedingt weiß, welch abenteuerlichen Weg diese schon gemacht haben. Stellt euch vor, eine sehr reiche und feine Dame trägt dann Diamantohrringe, die schon in einem Menschendarm waren. Nach der Ausscheidung und hoffentlich sehr guter Reinigung hätte sie diese dann bekommen.“
10 Robbe verirrte sich in US-Innenstadt

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über eine Robbe, die sich in einer Stadt verirrte.
Die „Kronenzeitung“ berichtete:
Robbe verirrte sich in US-Innenstadt
„Chappy“ auf Abwegen: Seehundbaby stoppt US-Innenstadt
Die Polizei in New Haven glaubte zuerst an einen Scherz. Erst Beweisfotos von Passanten überzeugten die Beamten, dass tatsächlich ein Seehundbaby über die Hauptstraße robbte. Officer Tyler Camp sicherte das Tier zwei Stunden lang ab, bis Experten den kleinen Grauseehund zurück zum Strand brachten.
Doch am nächsten Tag die Überraschung: Das Tier kehrte mitten nach Downtown New Haven zurück. Zum Schutz brachten Retter den Heuler in ein Aquarium. Dort wird er nun aufgepäppelt, bis er stark genug für die Wildnis ist. Per Online-Voting bekam der Ausreißer auch einen Namen: „Chappy“ – benannt nach seinem Fundort, der Chapel Street.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese mit Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Mich überraschte nicht, dass die Polizei an einen Scherz glaubte. Vermutlich wird es weltweit noch nie vorgekommen sein, dass sich eine Robbe in eine Innenstadt verirrte.“
Kollege 2: „War sicherlich nicht ungefährlich, da dieser kleine Seehund über die Hauptstraße robbte. War nicht ganz einfach, ihn zwei Stunden von der Straße fern zu halten.“
Kollege 3: „Fand es ja schon unglaublich, dass sich ein Seehund in eine Innenstadt verirrt. Allerdings auch nahezu unglaublich, dass dieses Tier bereits am nächsten Tag wieder zurückkehrte.“
Kollege 4: „Habe ganz kurz im Internet nachgesehen, gibt es da einen Unterschied zwischen Robbe und Seehund. Mein Smartphone liegt neben meinem Funkgerät und ich lese euch nun einige Zeilen vor. Da steht, ist jede Robbe ein Seehund? Mit Seehund und Robbe ist es wie mit Apfel und Obst: Robbe ist der Oberbegriff für mehrere Arten, Seehund ist eine Art. Ohrenrobben, Hundsrobben und das Walross. Hoffe sehr, ihr seid auch wieder um einiges gescheiter geworden, so wie auch ich.“
Kollege 1: „Das ist ja vermutlich einer der Hauptgründe, warum wir funken. Da werden wir sehr oft um einiges gescheiter. Ein kleines Problem habe ich dabei. Ich kann mir nicht jeden Schmarrn merken.“
Kollege 2: „Wichtig ist, es ist niemand zu Schaden gekommen. Man hat für diesen kleinen Seehund doch noch einen goldenen Mittelweg gefunden. Er wird nun mit Fisch gefüttert, liebevoll aufgepäppelt und wenn er wieder ganz fit ist, darf er in die Natur zurück.“
19 Autoschlüssel immer dabei

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über Chipimplantate in der Hand.
Autoschlüssel immer dabei: Wiener hat Chip in der Hand
Seine Leidenschaft für Sicherheitstechnik geht unter die Haut:
Der Wiener Technik-Fan Thomas Urbanek hat sich zum fünften Mal einen Chip in die Hand implantieren lassen, um seinen Autoschlüssel und weitere Zugangsfunktionen stets unter der Haut zu tragen. Insgesamt vier aktive Chips steuern seinen Alltag, ermöglichen den Zugang zu Wohnung und Büro, Alarmanlagen-Steuerung sowie bargeldloses Bezahlen, wobei alle Systeme doppelt gesichert sind. Laut dem Bericht der Tageszeitung „Heute“ hat der Wiener Technik-Fan Thomas Urbanek bereits den fünften Mikrochip unter der Haut.
Der Wiener Technik-Freak Thomas Urbanek hat sich bereits zum fünften Mal einen Chip in die Hand implantieren lassen, um seinen Autoschlüssel immer dabei zu haben.
Mit insgesamt vier Chips in seinen Händen kann er nicht nur sein Auto öffnen, sondern auch in seine Wohnung und ins Büro gelangen, Alarmanlagen steuern und sogar bargeldlos bezahlen.
Trotz der ungewöhnlichen Technik hat er keine Angst, dass seine Hand gewaltsam abhandenkommt, da alles doppelt gesichert ist.
Wortmeldung eines Funkkollegen: “Vielleicht habe auch ich gewisse Leidenschaften. Allerdings solch eine Leidenschaft ist mir unvorstellbar. Hätte nie gedacht, dass sich ein Mensch bereits zum fünften Mal einen Chip in seine Hand implantieren lässt. Ob sich das lohnt für Wohnung, Büro, Steuerung der Alarmanlagen, bargeldlos bezahlen und Öffnung seines Autos. Vielleicht hat es sich aber doch gelohnt, wie wäre dieser Wiener in die Zeitung gekommen. Nun spricht man von ihm. Vermutlich werden es viele Menschen nicht allzu klug finden, was dieser Sicherheitsunternehmer getan hat.”
Zwischenruf eines anderen Kollegen: “Auch ich finde es nicht allzu klug, was dieser Mann seinen Händen zumutet. Ob das alles sehr gesund ist, bezweifle ich.”
28 Für ein Foto – 20 Minuten nicht bewegen

Mit Kollegen und Mitgliedern unseres HFFÖ-Funkclubs besuchte ich vor einiger Zeit das Pfeilburgmuseum in Fürstenfeld. Sehr viel „Interessantes“ aus längst vergangener Zeit gab es da für uns zu sehen. Auch einen ganz besonderen Fotoapparat (siehe Foto)…
Liebe Leserinnen und Leser – leset und staunet – bis das Foto endlich im „Kasten“ war, durfte man sich 20 Minuten lang nicht bewegen.
Nahezu unvorstellbar – aber es dauerte eben so lange…
29 Nutzlose Medikamente

Vermutlich haben es auch meine Funkkollegen schon vermutet, aber es gibt sie tatsächlich: Nutzlose Medikamente …
Um es gleich am Beginn dieses Beitrags klarzustellen, der überwiegende Teil der bei uns in Österreich angebotenen Arzneimittel ist mit Sicherheit nicht nutzlos. Für viele Krankheiten und Leiden gibt es die verschiedensten Arzneimittel, ohne die vermutlich so manche Menschen gar nicht mehr leben würden.
Viele Mediziner behaupten, dass bei der Einnahme von Arzneien auch der Patient wesentlich zur „Wiedererlangung der Gesundheit“ beitragen kann (manche meinen bis zu 50%), wenn er (sie) fest an die positive Wirkung glaubt.
Meine eigene, inzwischen schon längst verstorbene Mutter, war ein „Paradebeispiel“ dafür, wie man es nicht machen soll. Egal wofür sie auch immer diverse Pulver (teilweise auch von ihrem Arzt verordnet) einnehmen sollte, nach relativ kurzer Zeit (sie hatte da kaum 3-4 Pulver eingenommen) sagte sie bereits: „Die Pulver helfen mir nicht, es ist überhaupt noch nicht besser geworden“. Sie stellte daraufhin auch öfter die von ihrem Arzt verordneten Medikamente ein, obwohl ich ihr sagte, sie müsse etwas mehr Geduld haben. Wenn man bedenkt, dass viele Krankheiten und „Wehwehchen“ nicht in kurzer Zeit entstehen, dann braucht sich auch niemand zu wundern, wenn Arzneimittel nicht immer in kurzer Zeit helfen. Keine Frage, schmerzstillende Mittel sollten sehr wohl in kurzer Zeit schmerzlindernd wirken, aber sonst ist doch eher etwas Geduld angesagt.
Schlechte Nachricht gibt es für alle Schmerzgeplagten, Verschnupften und Krankheitsanfälligen: Laut österreichischen und deutschen Medizin-Experten bleibt angeblich jedes dritte rezeptfreie Medikament ohne Wirkung.
Darüber doch etwas geschockt sind nicht nur die Patienten: Ob Aspirin Complex, Grippostad C, Wick MediNait, oder Thomapyrin intensiv – laut einer Untersuchung der „Stiftung Warentest“ sind alle diese Arzneimittel nutzlos.
Jetzt plagt mich etwas mein schlechtes Gewissen, vielleicht waren auch manche von meiner Mutter eingenommenen Arzneimittel tatsächlich nutzlos?
Deutschland prüfte 2000 rezeptfreie Präparate – jedes dritte fiel durch. Für österreichische Mediziner kommt dieses Ergebnis nicht überraschend. Experten betonen: „Viele Produkte auf dem Markt besitzen zwar eine theoretisch nachgewiesene Wirkung, lassen in der Praxis aber jeglichen Erfolg vermissen.“
Möge niemand von euch solch nutzlose Arzneimittel einnehmen.
Scherzhafter Lösungsvorschlag:
BITTE JEDES DRITTE NUTZLOSE ARZNEIMITTEL WEGLASSEN!
113 Bär im Wienerwald
Älterer Beitrag

Vermutlich für viele Leserinnen und Leser unvorstellbar, dass es im Wienerwald Bären gibt. Ein Funkkollege meinte: “Warum nicht? Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren und Heidelbeeren gibt es ja auch. Ach so, da sind Bären mit ä gemeint.”
Dieses ganz besondere Ereignis liegt schon viele Jahre zurück. Als ich meinen Kollegen am Funk darüber erzählte, waren sie sehr erstaunt.
Bin schon seit frühester Jugend ein leidenschaftlicher Radfahrer. Nachdem ich schon seit meiner Geburt in Wien wohne und da meinen Hauptwohnsitz habe, fahre ich auch recht gerne, falls es die Zeit erlaubt, mit meinem Rad ins Gütenbachtal. Es war an einem Samstag im Oktober, noch zeitig in der früh. Sehr dichter Nebel zog durchs Gütenbachtal. Bei meiner Rückfahrt wollte ich auch noch beim Pappelteich vorbeifahren. Bei einem Teil dieses Ausflugs musste ich, da es zum Pappelteich recht steil bergauf ging, das Rad auch schieben. Als ich am Waldrand bei einer sehr dichten Gebüschgruppe vorbeiging, bemerkte ich, im Abstand von ca. 5 Metern, den Hinterteil von einem sehr großen Tier. Dunkelbraunes sehr dichtes Fell – aber was war das für ein Tier? Hirsch und Rehe, da kenne ich die “Hinteransicht”. Für Reh, Wolf oder Fuchs war dieses Tier viel zu groß. Ein Bär im Wienerwald? Es wurde in den letzten Wochen schon öfter gesprochen, dass es angeblich auch Bären in Österreich geben soll. Zähle mich keinesfalls zu den ängstlichen Menschen, aber um ganz ehrlich zu sein, ein etwas mulmiges Gefühl hatte ich schon. Schob mein Fahrrad ganz vorsichtig bergauf Richtung Pappelteich, als mir ein Mann entgegenkam. Er grüßte mich und fragte, ob ich vielleicht zufällig sein schon wieder ausgebüxtes Lama gesehen hätte. Keinen Bären im Wienerwald, sondern ein Lama im Wienerwald hatte ich gesehen. Ging mit dem Mann wieder an die Stelle zurück, wo ich dachte, einen Bären gesehen zu haben. Wir brauchten nicht lange zu suchen, der Mann fand sein Lama wieder. Auch meine Funkkollegen waren etwas verwirrt, als ich ihnen von diesem Mann erzählte, der sein Lama suchte. Wer geht schon mit einem Lama im Wienerwald spazieren? Als ich mit diesem Mann und seinem Lama in Richtung Pappelteich ging, bemerkte ich eine größere Schafherde und noch ein Lama. Der Mann war also Schäfer (übrigens die Herde von der Gemeinde genehmigt). Er sagte mir noch: “Es wundert mich nicht, dass sie mein Lama von hinten für einen Bären gehalten haben. Hat ja wirklich ein Fell wie ein Bär und ausgefressen ist es auch. Nicht umsonst hat es den Spitznamen Bärli von mir bekommen.” Wünschte dem Schäfer noch einen schönen Tag und er möge gut auf sein “Bärli” aufpassen. Ein Kollege sagte noch am Funk: “Henry ich bin gar nicht so sicher, ob es mir nicht genau so ergangen wäre. Wer denkt schon daran, dass er im Wienerwald in einem dichten Gebüsch ein solch großes Tier entdeckt. Außerdem war es ja, wie du erzählt hast, auch noch sehr neblig. Aber so falsch bist du gar nicht gelegen. Es war kein Bär, sondern ein Bärli im Wienerwald.”
39 Krokodile können auch zärtlich sein

Am Funk sprach ich schon mit recht vielen Kolleginnen und Kollegen über sehr viele unterschiedliche Themen. Großteils über Zeitungsmeldungen, TV Nachrichten, persönliche Erlebnisse und auch viel “Wissenswertes” aus dem Internet.
Da ich in dieser Funkrunde mit zwei Kollegen über das Thema “Krokodile” sprach, hatte ich mich diesbezüglich bereits am Vortag über Internet etwas genauer informiert.
Faszinierende Fakten über Krokodile
Krokodile leben seit über 200 Millionen Jahren auf unserer Erde. Die anpassungsfähigen Urzeitreptilien sind exzellente Jäger, zeigen sich im Umgang mit ihrem Nachwuchs jedoch überraschend zärtlich und verspielt.
Überlebenskünstler aus der Urzeit
- Dinosaurier-Überlebende: Krokodile existierten bereits parallel zu den Dinosauriern. Während diese ausstarben, passten sich Krokodile perfekt an und veränderten sich über Jahrmillionen kaum.
- Weltweite Verbreitung: Heute besiedeln die Reptilien fast den gesamten Globus. Die Familie umfasst 23 teils schwer unterscheidbare Arten.
- Lebenslanges Wachstum: Krokodile wachsen, solange sie leben. Die Spanne reicht vom 1,20 Meter kleinen Zwergkrokodil bis zum 6 Meter langen Leistenkrokodil, das bis zu 2.000 Kilogramm wiegen kann.
Geniale Energiesparer
- Geringer Energiebedarf: Als wechselwarme Tiere nutzen Krokodile die Sonne zur Regulierung ihrer Körpertemperatur. Sie benötigen dafür nur 10 Prozent der Nahrungsmenge eines gleich großen Säugetiers.
- Monatelanges Fasten: Aufgrund ihres extrem langsamen Stoffwechsels jagen Leistenkrokodile oft nur 50 Mal im Jahr. Große Exemplare überstehen problemlos monatelange Fastenphasen, im Extremfall sogar über ein Jahr.
- Kältetoleranz: Krokodile benötigen dauerhaft Umgebungstemperaturen von über 15 Grad Celsius. Alligatoren sind toleranter und überstehen kühlere Perioden in einer Art Winterschlaf (Kältestarre).
Perfektionierte Jagdstrategie
- Unsichtbare Lauerjäger: Perfekt an das Wasser angepasst, ragen beim Warten oft nur Augen und Nasenlöcher aus der Oberfläche. Krokodile verharren manchmal wochenlang regungslos auf der Lauer.
- Ewiges Gebiss: Im Maul sitzen 60 bis 70 Zähne. Fällt ein Zahn aus, wächst sofort ein neuer nach.
- Die „Todesrolle“: Da ihr Unterkiefer starr ist, können Krokodile nicht kauen. Sie verschlingen Nahrung am Stück oder reißen Fleischbrocken heraus, indem sie sich im Wasser rasant um die eigene Achse drehen.
- Unterwasser-Schutz: Eine spezielle Klappe im Rachen dichtet den Hals ab. So können Krokodile unter Wasser das Maul öffnen, ohne zu ertrinken.
- Überraschende Sprints: Obwohl sie an Land träge wirken, können Krokodile auf kurzen Strecken enorm schnell sprinten.
(Nach einem Beitrag von Jasmin Huebner / PETA)
Wortmeldung eines Funkkollegen: “Hätte nicht gedacht, dass Krokodile auch zärtlich sein können. Henry ich glaube, als du dieses Krokodil fotografiert hast, wusstest du ja noch gar nicht, dass die auch zärtlich sein können. Zwar nur mit ihrem Nachwuchs, aber immerhin. Dass Krokodile sehr lang werden können, war mir bekannt. Aber eine Länge von bis zu sechs Metern war mir neu. Auch die Leistenkrokodile mit 2.000 Kilo sind mehr als beachtlich. Bin sehr froh, dass ich kein Leistenkrokodil bin, monatelang ohne Nahrung, unvorstellbar.”
59 Wegen einem Cent als Räuber verhaftet

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über eine außergewöhnliche Verhaftung.
Kurioser Ein-Cent-„Raub“: Mann scheitert an Bankkonto und landet in Haft
Miami. Weil er einen einzigen Cent abheben wollte, droht einem 41-Jährigen in Florida nun eine Haftstrafe wegen Bankraubs. Michael Fleming füllte in einer Bank in Lady Lake einen Auszahlungsschein über 0,01 Dollar aus und reichte ihn über den Schalter. Als der Angestellte erklärte, dass Fleming dort gar kein Konto besitze, entgegnete dieser drohend: „Soll ich jetzt das andere Wort sagen?“
Aus Angst vor einem Überfall löste der Kassierer hinter dem Panzerglas den Alarm aus.Fleming flüchtete jedoch nicht. Er setzte sich seelenruhig auf einen Stuhl und wartete auf die Polizei. Seine skurrile Begründung: „Ich dachte, er gibt mir den Cent einfach.“ Die Staatsanwaltschaft versteht allerdings keinen Spaß und klagt den bislang Unbescholtenen wegen unbewaffneten Bankraubs an. Da Fleming die Kaution von 5.000 Dollar nicht zahlen kann, wartet er nun im Gefängnis auf seinen Prozess – ohne einen Cent in der Tasche.
Wortmeldung eines Funkkollegen: “Natürlich war diese Vorgangsweise mehr als ungewöhnlich. Denke fast, er wollte nur provozieren und austesten, was nun geschieht. Aber diesen Mann wegen Banküberfall ohne Waffe den Prozess zu machen, finde ich doch etwas übertrieben. Nun sitzt er in Untersuchungshaft, dort wird er auch einige Zeit bleiben, denn er hat ja die 5000 Euro Kaution nicht.”
Ein anderer Kollege meinte: “Ich glaube eher, dass dieser Mann nicht alle Hühner am Balkon hat.”
Für alle Leserinnen und Leser – wir alle kennen diesen “Ausspruch” des Kollegen – er meint damit, dass dieser Mann nicht ganz normal ist.
60 Bub (11) brach 70 Mal ein

Mit einem Kollegen sprach ich am Funk über einen erst 11 Jahre alten Intensivstraftäter.
Der elfjährige marokkanische Intensivstraftäter, der nach 100 Fluchtversuchen und 70 Einbrüchen in Hamburg in ein Heim eingewiesen wurde, zeigt deutliche Zeichen einer schweren Verhaltensstörung. Bei einer derart hohen Rückfallquote liegt der Verdacht auf Kleptomanie nahe – eine pathologische Impulskontrollstörung aus dem Spektrum der Zwangsstörungen, die psychotherapeutisch behandelt werden muss. Die bisherigen Maßnahmen der Behörden blieben offensichtlich wirkungslos, weshalb der Junge nun dringend intensive, spezialisierte Hilfe anstelle reiner Verwahrung benötigt.
Mein Funkkollege meinte: “Dieser junge Straftäter ist vermutlich schwer verhaltensgestört. Würde sicherlich intensive Hilfe benötigen. Bei 70 Einbrüchen könnte er auch ein Kleptomane sein. Anscheinend hat man bis jetzt, trotz seiner bereits 70 Einbrüche, noch kein Mittel gefunden, um diesen jungen Straftäter wieder auf den rechten Weg zu führen.”
63 Trotz Unschuld: 43 Jahre Gefängnis
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Mit zwei Kollegen sprach ich am Funk über eine unvorstellbare Gefängnisstrafe.
Die “Kronenzeitung” berichtete…
Jefferson City. Sandra Hemme (63) ist endlich ein freier Mensch. Im Bundesstaat Missouri wurde sie vor 43 Jahren wegen Mord zu einer lebenslangen Haft verurteilt. Neue Beweise konnten sie entlasten.
Wie viele Unschuldige wurden hingerichtet?
Nach Einschätzung von Amnesty International wurden im Zeitraum von 1900 bis 1985 in den USA 350 Menschen zum Tode verurteilt, die unschuldig gewesen seien. In 88 Fällen von ihnen sei erst postum die Unschuld festgestellt worden.
Wie oft werden Unschuldige verurteilt?
Bei einer Untersuchung von 7482 Todesurteilen von 1973 bis Ende 2004 gelangten US-Forscher zu dem Schluss, mehr als 4 % der zum Tode verurteilten Straftäter seien unschuldig.
Da ein Großteil unserer HFFÖ – Funkkolleginnen und Funkkollegen die Deutsche Staatsbürgerschaft haben, fand ich es nicht ganz uninteressant, auch diese Information hier zu bringen.
Wie viele Menschen werden Unschuldig verurteilt?
Wie viele Menschen in Deutschland bereits unschuldig zu Gefängnisstrafen verurteilt wurden, ist laut Burkhard Benecken ein völlig unerforschtes Gebiet. Studien gibt es darüber keine. Der erfahrene Strafverteidiger schätzt, dass mindestens zehn Prozent der Straftäter in deutschen Gefängnissen zu Unrecht einsitzen. 07.07.2023
Unschuldig hinter Gittern: Spektakuläre Justizirrtümer in Deutschland
Auch in einem modernen Rechtsstaat wie Deutschland landen immer wieder Menschen zu Unrecht im Gefängnis. Falschaussagen, Ermittlungsfehler, mangelhafte Gutachten: Die Gründe für Fehlurteile sind vielschichtig.
Wortmeldung eines Kollegen: “Es es ist nahezu unvorstellbar, dass leider immer wieder unschuldige Menschen hohe Haftstrafen bekommen, manche sogar lebenslängliche. Es ist meiner Meinung nach noch immer besser, im Zweifel für den Angeklagten***, als die Verurteilung von völlig unschuldigen Menschen.”.
Zwischenruf des anderen Kollegen: “Man muss sich in diese Menschen hineindenken, die sich oft viele Jahre völlig unschuldig in Gefängnissen befinden. Sowie die Dame, die 43 Jahre unschuldig im Gefängnis war. Mit 20 Jahren, denke ich, war für sie ihr Leben keinesfalls noch lebenswert. Oder hatte sie noch immer einen Hoffnungsschimmer?”
233 Für manche etwas verwirrend – GRÜN und ROT für eine Fahrtrichtung

Einigen Kollegen erzählte ich am Funk über eine persönlich erlebte Besonderheit. GRÜN und ROT für eine Fahrtrichtung.
Am 24. November 2025 um 17:45 Uhr fuhren meine Frau und ich mit dem Auto auf der Triester Straße stadteinwärts. Knapp vor der Kreuzung Triester Straße – Ketzergasse – Ortsstraße entdeckten wir eine Besonderheit (siehe Skizze). Es gab einen grünen Pfeil und ROT für eine Fahrtrichtung – Triester Straße stadteinwärts. Keine Frage, sowohl meine Frau als auch ich waren uns einig, da stimmt etwas nicht. Auf dieser sehr stark befahrenen Kreuzung sicherlich nicht ungefährlich. Zum Glück leben wir im „Mobiltelefonzeitalter“ (Datenfunk). Ich meldete auch diese sehr verwirrende Besonderheit.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Diesen hatte ich bereits am Vortag die Skizze dieser etwas verwirrenden „Ampelschaltung“ geschickt.
Bezeichne diese Wortmeldungen mit Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Hätte nicht gedacht, dass es so etwas überhaupt gibt. Gerade diese Kreuzung ist doch sehr stark befahren.“
Kollege 2: „Hat man diese Signalanlage nicht richtig überprüft. Anscheinend dürfte man da schon einen sehr großen Fehler gemacht haben.“
Kollege 3: „Was wäre nun gewesen, wenn doch ein Verkehrsteilnehmer, da ja der Grüne Pfeil stadteinwärts freie Fahrt angezeigt hat, gefahren wäre und einen schweren Unfall verursacht hätte?“
Kollege 4: „Vielleicht hätte ein Verkehrssachverständiger darauf hingewiesen, dass zwei rote Ampeln mehr zählen, als ein grüner Pfeil.“
Kollege 1: „Ganz so einfach kann man es sich nicht machen. Zwei rote Ampeln zählen mehr als ein grüner Pfeil. Zum Glück ist nichts passiert. War gut, dass Henry das gleich gemeldet hat. Hoffentlich wird diese verwirrende Signalanlage bald wieder in Ordnung gebracht.
Konnte meinen Funkkollegen mitteilen, diese wurde in Ordnung gebracht. Als meine Frau und ich am 27. November 2025 um 18:10 Uhr mit dem Auto wieder zu dieser Kreuzung kamen, merkten wir, dass diese „Signalanlage“ sogar umgebaut wurde. Es war nun alles wieder sehr gut erkennbar. Gleichzeitiges GRÜN und ROT für eine Fahrtrichtung gab es also nicht mehr. Anscheinend dürfte es auch in diesem Bereich in der Zeit der „Fehlanzeige“ keinen Unfall gegeben haben. Markierungen der Polizei nach einem Unfall waren nicht erkennbar.
234 Die Fahrzeuge der Wiener Linien umrunden täglich fünf Mal die Erde!!!

Es ist zwar schon einige Zeit her, da sprach ich mit einigen Kollegen am Funk über das Thema: „Zufriedene Öffi-Fahrgäste“.
Auch gestern sprach ich mit einigen Kollegen am Funk sehr ausführlich über das Thema Öffis. Für all jene Besucherinnen und Besucher – gibt auch viele die im „Ausland“ leben – was bedeutet „Öffis“.
Öffis = Autobus, Straßenbahn und U-Bahn in Wien.
Warum sprachen wir eigentlich wieder über dieses Thema? Ein Kollege hatte mich gefragt, ob es wirklich stimmt, dass die „Öffis“ täglich mehrmals die Erde umrunden. Das weckte meine Neugier, und ich suchte im Internet nach genauen Informationen über die Leistungen der Wiener Linien.
Die Zahlen sind tatsächlich beeindruckend: Die Wiener Linien betreiben das sechstgrößte Straßenbahnnetz der Welt. Ihre Fahrzeuge legen jeden Tag rund 214.000 Kilometer zurück, was fünf Umrundungen der Erde entspricht. Den größten Anteil daran haben Busse mit etwa 50 Prozent, gefolgt von Straßenbahnen mit 30 Prozent und U-Bahnen mit 20 Prozent. Insgesamt bewältigte das Netz im Jahr 2024 eine Gesamtstrecke von 78 Millionen Kilometern.
Das Wiener Verkehrsnetz ist das größte regionale Netz Österreichs. Es umfasst 84 Kilometer U-Bahn- und 893 Kilometer Buslinien sowie ein Straßenbahnnetz mit einer Betriebslänge von 171 Kilometern. Zu dieser gewaltigen Infrastruktur gehören 109 U-Bahn-Stationen, drei Busgaragen, zehn Straßenbahnremisen, drei U-Bahn-Betriebsbahnhöfe und die Hauptwerkstätte in Simmering. Zu Spitzenzeiten sind rund 900 Fahrzeuge gleichzeitig im Einsatz, die theoretisch 210.000 Menschen auf einmal befördern können.
Die Wienerinnen und Wiener nutzen dieses Angebot intensiv: 1,3 Millionen Menschen besitzen ein Dauerticket, während nur halb so viele – nämlich 736.000 – ein eigenes Auto angemeldet haben. Dieser Trend besteht bereits seit 2015. Täglich nutzen 2,4 Millionen Fahrgäste die Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen. Im gesamten Jahr 2024 waren es 873 Millionen Passagiere, was einer Steigerung von fast 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. (Die Zahlen für 2023 wurden nach einem Systemfehler auf 817 Millionen korrigiert). Die Wiener legen 34 Prozent ihrer Wege mit den Öffis zurück, aber nur 25 Prozent mit dem Auto.
Auch ökologisch überzeugen die Öffis: Obwohl sie ein Drittel des gesamten Verkehrsaufkommens bewältigen, machen sie nur 1 Prozent des ökologischen Fußabdrucks der Stadt Wien aus. Das liegt an der effizienten Raum- und Ressourcennutzung. Ein einziger U-Bahn-Zug bietet Platz für rund 900 Menschen. Um dieselbe Anzahl an Personen zu befördern, wären im Schnitt 790 Autos nötig, da ein PKW in Wien durchschnittlich mit nur 1,14 Personen besetzt ist. Zudem fahren bereits 80 Prozent der Fahrgäste elektrisch und emissionsfrei, da U-Bahnen, Straßenbahnen und E-Busse zu 100 Prozent mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen betrieben werden. Auf zehn Buslinien wird bereits komplett elektrisch gefahren, und im Laufe des Jahres 2025 kamen drei weitere emissionsfreie Linien hinzu.
Hinter diesen Zahlen stehen mehr als 9.500 Mitarbeitende aus rund 60 Nationen, die in über 100 verschiedenen Jobprofilen arbeiten. Etwa die Hälfte davon steuert die Fahrzeuge im Linienbetrieb. Allein im Jahr 2024 wurden 337 Straßenbahnfahrer, 105 U-Bahn-Fahrer und 199 Buslenker neu ausgebildet. Zudem sichern die Wiener Linien die Zukunft durch ein ausgezeichnetes Lehrprogramm, in dem 2024 über 300 Lehrlinge ausgebildet wurden.
Da meine Funkkollegen sich sehr für dieses Thema interessierten, nutzte ich die Gelegenheit für einen längeren Funkdurchgang. Mit ihrer vollen Zustimmung las ich ihnen diesen umfassenden Bericht live über den Äther vor.
Darüber gab es auch einige Wortmeldungen meiner Kollegen. Bezeichne diese mit Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Also stimmt es tatsächlich, dass die Öffis mehrmals täglich die Erde umrunden. Sogar fünf Mal, das ist für mich nahezu unvorstellbar.“
Kollege 2: „Wenn ich mich jetzt nicht irre, fahren die Wiener Linien 214.000 Kilometer täglich. Finde, das sollten alle Öffi-Benutzer wissen, wenn sie etwas länger bei einer Haltestelle auf diese warten müssen. Könnte man alle Fahrpläne einhalten, würde es sicherlich weit weniger lange Wartezeiten geben. Ist aber leider recht oft gar nicht möglich, denn nicht nur Autos stecken im Stau, auch die Öffis. Ausgenommen natürlich die U-Bahnen.”
Kollege 3: „Hätte nicht gedacht, dass gerade die Busse die meisten Kilometer fahren. Mehr als beachtlich, es gibt über 100 U-Bahnstationen“.
Kollege 4: „Die Busse fahren also 50 % der gesamten Kilometer. Das hat mich sehr überrascht, dachte die U-Bahnen fahren mehr Kilometer. Da bin ich mit meiner Annahme völlig falsch gelegen. Gerade die fahren die wenigsten Kilometer.“
Kollege 3: „Wenn ich in nächster Zeit wieder über 12 Minuten bei der Haltestelle Alt Erlaa auf einen 66A warte, dann werde ich an die ausführlichen Informationen von heute denken. Fünf Mal um die Erde. Sechs Mal um die Erde, vielleicht wären dann manche Wartezeiten noch etwas kürzer.“
Kollege 1: „Ihr kennt mich ja alle schon länger. Bin in meinem Leben schon sehr oft mit der U-Bahn gefahren und habe diese auch am Funk schon öfter gelobt. Wartezeiten mit drei Minuten sind sicherlich mehr als lobenswert. Es wird auch Fahrgäste geben, die über die Wiener Linien schimpfen. Da fällt mir dieser Ausspruch ein, wer schimpft der kauft.“
Kollege 2: „Eigentlich können wir alle, sind ja gebürtige Wiener, die schon viele Jahre auch in Wien leben, mit den Wiener Linien recht zufrieden sein.“
Kollege 4: “Und bitte vergesst nicht – Die Öffis sind das beliebteste Fortbewegungsmittel in Wien.
235 Frau beißt Polizist blutig / Frau beißt Polizistin in Finger / Frau beißt Mann Zunge ab / Frau beißt Mann zu fest in den Po




Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über etwas „Unglaubliches“.
Gleich 4 Frauen bissen zu!
- Blutiger Polizei-Einsatz: Am Hernalser Gürtel (Wien) befand sich eine Slowakin (31) in einem psychischen Ausnahmezustand. Als Beamte ihr helfen wollten, verbiss sie sich in die Hand eines Polizisten. Beide mussten ins Spital.
- Attacke am Franz-Josefs-Kai: Eine betrunkene Kolumbianerin (32) randalierte in ihrer Wohnung, schlug ihren Partner und trat Polizisten. Bei der Festnahme biss sie einer Beamtin so fest in den Finger, dass diese im Spital landete.
- Zunge abgebissen – Freispruch: Ein Mann bedrängte eine 29-Jährige, beschimpfte sie und griff ihr in die Hose. Die Frau wehrte sich und biss ihm ein Stück der Zunge ab. Das Gericht urteilte auf Notwehr.
- Biss-Attacke auf der Bühne: Bei einer Theateraufführung am Semmering biss eine Schauspielerin ihren Kollegen zu fest in den Allerwertesten. Das Urteil: Freispruch von sexueller Belästigung, aber 2.100 Euro Schmerzensgeld.
Zu diesen “4 Frauenbissen” gab es auch mehrere Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Diese wollte ich aber hier nicht bringen – waren viel zu lang und ausführlich.
Drei kurze Wortmeldung einiger Kollegen:
Kollege 1: “Bin ja direkt froh, dass ich so eine liebe, nette und zahme Frau habe. Nach diesen vier Frauenbissen überlegt vielleicht schon mancher Mann, ob er seiner Partnerin nicht einen Beißkorb anlegen soll.”
Kollege 2: “Mit den Beißkörben für Frauen könnte es etwas schwierig werden. Ich glaube, solche Beißkörbe dürfte es noch gar nicht geben.”
Kollege 3: “Bitte machen wir doch die lieben Frauen nicht schlecht. Das waren mit Sicherheit nur vier Ausnahmefälle.”
Auf alle Fälle hätten die Kollegen Frauen so eine Bissigkeit gar nicht zugetraut.
237 Kaum vorstellbar – Kamele statt Pferde für Fiaker


Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über Fiakerpferde, welche „Jemand“ schon vor Monaten durch Kamele ersetzen wollte.
Wir alle wollten wissen, seit wann es eigentlich Fiaker in Wien gibt.
Die Legende auf vier Hufen: Seit wann gibt es Wiens Fiaker?
Wer wissen möchte, seit wann die Fiaker das Wiener Stadtbild prägen, findet die Antwort tief in der Stadtgeschichte. Sie sind eine Wiener Institution – genau wie der Stephansdom, der Wurstelprater oder das Riesenrad. Eine Kutschenfahrt gilt als die gemütlichste, wenn auch nicht günstigste Art des Sightseeings. Das schätzen Touristinnen und Touristen ebenso wie die Wiener selbst.
Die Geschichte der Wiener Fiaker begann im Jahr 1693 mit der Erteilung der ersten offiziellen Lizenz. Der Erfolg war rasant: Bereits um 1700 rollten rund 700 Gespanne durch die Straßen, um das Jahr 1900 wurde mit fast 1.000 Kutschen der historische Höchststand erreicht. Heute ist die Flotte deutlich kleiner. Rund 320 Fiakerpferde sind aktuell im Einsatz. Eine traditionsreiche Neuerung gab es 1984, als erstmals Frauen die Zügel übernahmen. Die traditionelle Zunftkleidung inklusive der obligatorischen Melone ist jedoch für alle Kutschenden bis heute Pflicht.
Pünktlich zum Frühling ziehen die Gespanne wieder verstärkt in die Innenstadt ein. Während der Wintermonate ruht der Großteil des Betriebs; nur ein Drittel der Kutschen ist dann im Einsatz. Die kalte Jahreszeit nutzen die Betriebe, um die teilweise fast 100 Jahre alten Fahrzeuge aufwendig zu restaurieren.
Trotz ihrer langen Tradition stehen die Fiaker regelmäßig in der Kritik, vor allem vonseiten der Tierschutzorganisationen. Das Gesetz greift hier streng durch: Die Arbeitszeiten der Pferde sind strikt begrenzt, der Einsatz ist auf maximal 18 Tage pro Monat limitiert und ein lückenloses Fahrtenbuch dokumentiert jede Pause und Fütterung. Ein historischer Meilenstein im Tierschutz passierte am 1. August 2017: Bei rekordverdächtigen 35,4 Grad in der Inneren Stadt bekamen die Wiener Fiakerpferde um Punkt 15:08 Uhr zum allerersten Mal hitzefrei. Die Fahrer mussten ihre Standplätze sofort räumen – uneinsichtigen Kutscherinnen und Kutschern drohte eine Anzeige. Allen Debatten zum Trotz: Ohne diese wohl traditionellste Form des Taxis wäre das Wiener Stadtbild nicht dasselbe. Das liegt vor allem an den Kutscherinnen und Kutschern selbst, die meist echte Wiener Originale sind. Als Dank für ihren unverkennbaren Charme wurden ihnen in Wien sogar eigene Denkmäler gesetzt.
Es gab auch die Überlegung, statt Pferde Kamele als Fiaker einzusetzen, da ja Kamele die Hitze viel besser vertragen.
Von meinen Funkkollegen gab es dazu auch einige Wortmeldungen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Sicherlich gibt es viele Menschen, denen diese Fiakerpferde leidtun. Sie haben es tatsächlich nicht ganz leicht. Zwar wurden schon vor vielen Jahren die Arbeitszeiten dieser Pferde streng begrenzt. Sie dürfen angeblich auch nicht mehr als 18 Tage im Monat arbeiten.“
Kollege 2: „Finde es auch sehr gut, dass auch Fahrtenbücher geführt werden. Pausen und Fütterungen müssen eingetragen werden.“
Kollege 3: „Was dieses Thema Fiaker bzw. Fiakerpferde betrifft, gibt es eben recht unterschiedliche Ansichten. Die einen wollen auch in Zukunft die Fiakerpferde und die Fiaker in Wien haben. Sie sind der Meinung, dass diese ein Original sind und immer schon waren. Die anderen, vor allem Tierschutzorganisationen und viele Tierliebhaber wollen diese Fiakerpferde und Fiaker in Wien nicht mehr haben.“
Kollege 4: „Mag schon sein, dass für viele das Stadtbild ohne die Fiaker nicht mehr dasselbe sein wird.“
Kollege 2: „Zum Glück brauchen wir nicht entscheiden, Fiaker ja, oder Fiaker nein. Für den Berufsstand der Fiaker wäre allerdings ein nein sehr schlimm. Was sollen die dann alle machen. Sehr viel wurde sicherlich investiert. Allerdings für uns alle kaum vorstellbar, bei Hitze Kamele statt Fiakerpferde.“
238 Löwin zerfleischt Eindringling in Zoo

Mit einem Kollegen sprach ich am Funk über eine schockierende Meldung der Tageszeitung „oe24“:
Löwin zerfleisch Eindringling in Zoo
Brasilien. In Brasilien hat eine Löwin einen Mann getötet, der unerlaubt in ihr Gehege im Zoo eingedrungen war. Der Vorfall ereignete sich in der touristischen Küstenstadt Joao Pessoa im Nordostendes südamerikanischen Landes. Der Tierpark werde bis zum Abschluss der Untersuchungen geschlossen.
Der Mann sei bisher nicht identifiziert worden. Videos auf Social Media zeigen, wie der Mann über ein Gitter auf einer Mauer läuft und dann an einem Baum in das Gehege der Löwin im Zoo hinunterrutscht. Als die Löwin merkt, dass sich der Mann im Baum befindet, läuft sie dorthin und zieht ihn herunter. Man sieht, wie sich im Gebüsch etwas bewegt und wie der Mann noch kurz läuft.
Mein Funkkollege und ich waren der Meinung, dieser Mann war nicht leichtsinnig, sondern wahnsinnig. Läuft über ein Gitter auf einer Mauer und rutscht dann an einem Baum in das Gehege der Löwin im Zoo. Die Löwin zieht den Mann vom Baum und zerfleischte ihn. Wir stellten uns allerdings nochmals die Frage, war dieser Mann leichtsinnig, wahnsinnig, war es eine Mutprobe oder war er geistesgestört.
240 Mann lag Tage unter Bett, um Ex auszuspionieren

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über einen außergewöhnlichen Stalker.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Mann lag Tage unter Bett, um Ex auszuspionieren
Sein Schnarchen entlarvte den Stalker
Was für ein Schreck für eine Frau aus dem französischen Elsass: Mitten in der Nacht wachte sie auf, weil sie unter dem Bett plötzlich ein Schnarchen hörte. Wie sich herausstellte, handelte es sich um ihren Ex-Mann – dieser hatte sich mehrere Nächte hier versteckt, um seine ehemalige Gemahlin auszuspionieren…
Der Mann wurde geschnappt und stand jetzt in Straßburg vor Gericht. Dabei kam heraus, dass er sich nicht nur in das Haus seiner Ex-Frau, wo diese mit ihrem kleinen Sohn wohnte, eingeschlichen hatte – er hatte sich auch Zugang zu ihrem Mobiltelefon verschafft und Nachrichten an ihre männlichen Bekannten verschickt. Dazu kamen Drohungen. Vor Gericht bekam der Stalker nun die Rechnung: Er erhielt ein Jahr auf Bewährung und strenge Auflagen. Doch die hatte er schon zuvor ignoriert.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Was für mich total unverständlich ist, dass dieser Stalker Tage unter dem Bett seiner Ex lag und die das nicht schon früher gemerkt hat.“
Kollege 2: „Kann mir auch nicht vorstellen, dass die Ex ihren Ex-Mann erst bemerkte, als er unter ihrem Bett lag und schnarchte.“
Kollege 3: „Obwohl die Zeitung über diesen Stalker berichtete, bleibt es für mich eine nahezu unglaubliche Geschichte. Er hätte sich mehrere Nächte im Haus versteckt und dann auch noch unter dem Bett seiner Ex. Und man hat das mehrere Nächte nicht bemerkt.“
Kollege 4: „Vielleicht ist seine Ex schwerhörig. Das wäre noch eine annähernd logische Erklärung.“
Kollege 1: „Angeblich hatte sich dieser Stalker auch Zugang zu ihrem Mobiltelefon verschafft und Nachrichten an männliche Bekannte seiner Ex verschickt, sogar mit Drohungen. Um ehrlich zu sein, ich kann mir das gar nicht vorstellen, dass alles so abgelaufen ist.“
242 Österreich reich wie nie! Haushalte sitzen schon auf 936,7 Milliarden Euro

Mit vier Kollegen sprach ich am Funk über einen für uns unvorstellbaren Reichtum.
Nachdem wir alle fast regelmäßig die Tageszeitung „Heute“ lesen, sind wir recht gut über manch unvorstellbare Dinge und Ereignisse informiert.
„Heute“ berichtete über diesen für uns und auch manche Leserinnen und Leser unvorstellbaren Reichtum:
Österreich reich wie noch nie!
Getrieben von den unsicheren Zeiten, haben Haushalte 2024 gut 29,5 Milliarden Euro zur Seite gelegt. Laut Analyse der Nationalbank ist das der höchste jemals verzeichnete Wert. Parallel ist unser Geldvermögen auf ein Rekordhoch von 936,7 Milliarden Euro geklettert. Was die Erhebung der OeNB noch zeigt:
Aktien Mit Stand Juni 2025 hatten wir 197,3 Milliarden in Wertpapieren angelegt – das sind rund 50 % mehr als noch im Jahr 2020.
Krypto Erstmals erhoben: Erst 3,9 % der Haushalte besitzen Krypto-Assets. Halter sind typischerweise junge, gebildete, männliche Städter.
Frauen ärmer Single-Männer kommen auf ein Finanzvermögen von 28.400 Euro, Single-Frauen auf 24.600 Euro.
Schulden Nur 30 % der Haushalte müssen Kredite abzahlen.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Somit gibt es wieder für uns alle die Bestätigung, wir jammern recht oft auf höchstem Niveau. Ich hoffe ihr glaubt auch alle, dass Österreich so reich ist, wie noch nie.“
Kollege 2: „Bin gar nicht so sicher, dass alle Österreicherinnen und Österreicher auch glauben, dass bei uns die Haushalte schon auf 935,7 Milliarden Euro sitzen.“
Kollege 3: „Bis jetzt ist mir scheinbar entgangen, dass ja auch ich, nachdem ich gebürtiger Österreicher bin, zu denen gehören, die so reich wie noch nie sind. Wenn die Haushalte schon auf Milliarden Euro sitzen, habe ich meine Frau in Verdacht, dass womöglich sie auf dem Geld sitzt und ich dadurch von dem vielen Geld noch gar nichts bemerkt habe.“
Kollege 3: „Bin mir fast sicher, dass es einige Österreicherinnen und Österreicher gibt, die sich jetzt nicht so ganz auskennen. Österreich hat derzeit Staatsschulden von 416 Milliarden, 610 Millionen, 654 Tausend und 436 Euro. Bin deshalb so ausgezeichnet informiert, weil ich gerade im Internet bin und mir die Staatsschulden der Republik Österreich ansehe.“
Kollege 4: „Auch ich zähle mich jetzt nicht zu den Unwissenden. Mache ebenfalls gerade einen Blick ins Internet. Immer vorausgesetzt, dass alle Angaben richtig sind, sind wir bei einer Übersicht der 100 reichsten Länder der Welt 2024, geordnet nach BIP, auf Platz Nummer 17. Wir dürfen nicht vergessen, dass es 195 Länder weltweit gibt. Also steht doch Österreich gar nicht so schlecht da.“
Kollege 1: „Will jetzt keinesfalls als der Obergescheite dastehen. BIP klingt so unscheinbar. Bruttoinlandsprodukt ist aber eine gängige Maßeinheit. Was ich bereits heute schon gesagt habe, wir jammern anscheinend doch öfter auf höchstem Niveau.“
Kollege 2: „Gar manche Österreicherinnen und Österreich werden es nicht ganz verstehen, über 416 Milliarden Euro Staatsverschuldung. Österreich ist so reich wie noch nie und die Haushalte sitzen schon auf über 936 Milliarden Euro. Liebe Freunde, um ehrlich zu sein, ich verstehe es auch nicht.“
Kollege 1: „Bin jetzt doch der Obergescheite. Die Österreicherinnen und Österreicher sind eben mit fast 937 Milliarden wesentlich reicher als der Staat, mit einer Staatsverschuldung von über 416 Milliarden.“
Kollege 4: “Die Frage stellt sich, wäre es besser, wenn es genau umgekehrt wäre?”
236 Längster Flug der Welt dauert 29 Stunden

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Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über eine sehr außergewöhnliche Meldung einer Zeitung.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
29 Stunden: China Eastern startet längsten Flug der Welt
Neuer Rekord für Langstrecken-Fans: Ab dem 4. Dezember fliegt China Eastern Airlines von Shanghai direkt nach Buenos Aires. Trotz eines kurzen Tankstopps in Neuseeland gilt die 29-stündige Verbindung offiziell als der längste Direktflug der Welt.
Zu dieser außergewöhnlichen Zeitungsmeldung gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Konnte mir bis jetzt gar nicht vorstellen, dass ein Flug 29 Stunden dauert.“
Kollege 2: „Für mich nahezu unglaublich, dass es überhaupt solche unendlich lange Flüge gibt.“
Kollege 3: „Würde mich sehr interessieren, ob ein Flugzeug dieser China Eastern Airlines, welche 29 Stunden unterwegs ist, überhaupt voll besetzt ist. Denke mir, es werden nur wenige Passagiere sein, die sich das antun.“
Kollege 4: „Vielleicht gibt es doch für einige die dringende Notwendigkeit, von Shanghai rasch nach Buenos Aires zu kommen.“
Kollege 2: „Ich glaube du hast das mit rasch nicht ganz ernst gemeint. 29 Stunden sind für mich nicht rasch.“
Kollege 4: „Auf alle Fälle wird man von Shanghai, mit dieser China Airline, rascher nach Buenos Aires kommen, als mit irgendeinem anderen Verkehrsmittel. Allerdings wird es auch Flüge geben, also nicht diesen Direktflug, wo man zwar noch länger benötigt, aber sicherlich mit einigen Zwischenstopps besser erträglich.“
Kollege 1: „Stelle mir das furchtbar vor, 29 Stunden, bis auf den kurzen Ausstieg in Neuseeland, in einem Flugzeug zu sitzen. Kurze Spaziergänge im Flugzeug werden vermutlich nicht erlaubt sein. “
Kollege 3: „Also Urlauber werden bei diesem längsten Flug der Welt wohl kaum an Bord sein.“
Kollege 4: „Wäre interessant, wieviel dieser unendliche Flug eigentlich kostet.“
Kollege 2: „Bin mir jedenfalls ganz sicher, dass keiner von uns in seinem Leben, einen Flug mit 29 Stunden Flugdauer machen wird.“
Kollege 3: „Sicherlich wäre auch interessant, wieviel dieser Flug kostet. Noch interessanter für mich wäre aber, wer eigentlich die Passagiere sind.“
Kollege 4: “Also genau heute, 4. Dezember 2025, beginnt der längste Flug der Welt.”
241 Ein sehr utopischer Truck


Es ist schon etwas länger her, da entdeckte ich vor einem Hotel in Himberg (NÖ) ein ganz außergewöhnliches Fahrzeug. Für mich war es ein „Utopischer Truck“. Natürlich machte ich von diesem Truck zwei Fotos, sieht man ja nicht alle Tage. Schickte diese auch an meine vier Funkkollegen, mit denen ich sehr oft Funkgespräche führe. Da ich etwas mehr über dieses Fahrzeug wissen wollte, informierte ich mich darüber im Internet.
Über Funk sprach ich mit den vier Kollegen über diesen „utopischen Truck“ und teilte einige Internet-Informationen mit ihnen:
Dallmeier: Mit Panomera auf Europa-Tour
Der Show-Truck ist – genau wie die Panomera-Technologie – ein echtes Highlight. Die exklusive Zugmaschine des Star-Designers Luigi Colani zieht mit ihrem futuristischen Design sofort alle Blicke auf sich. Mit kraftvollen 460 PS bewegt sich der 16,5 Meter lange und 36 Tonnen schwere Truck überraschend elegant durch den Verkehr.
Besonders nachhaltig: Das Fahrzeug passt perfekt zur „Green Global Security”-Philosophie von Dallmeier. Dank der aerodynamischen Bauweise der Colani-Zugmaschine spart der Truck bis zu 25 Prozent Kraftstoff im Vergleich zu herkömmlichen Modellen.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Auch ich hätte diesen Brummer als utopischen Truck bezeichnet. Hätte nicht gedacht, dass es überhaupt solche Fahrzeuge gibt.“
Kollege 2: „Und ich hätte nicht gedacht, dass solche Trucks überhaupt für den normalen Straßenverkehr zugelassen sind. Dass dieses Fahrzeug alle Blicke auf sich zieht, überrascht mich allerdings nicht.“
Kollege 3: „Ganz beachtlich finde ich auch die 460 PS. Was mich sehr interessiert hätte, wie gut der Lenker solch eines Trucks alles sehen kann. Würde meinen, dass die Sicht doch etwas schlechter sein wird, als bei normalen Trucks.“
Kollege 4: „Was ich besonders beachtlich finde, dass dieser Truck durch seine aerodynamische Bauweise bis zu 25% weniger Treibstoff benötigt, als normale Brummis.“
243 Für Babynamen-Tipp kassiert sie 30.000 Dollar


Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über eine Dame, die Unsummen kassiert.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Kalifornierin arbeitet als „Namensberaterin“
Für Babynamen-Tipp kassiert sie 30.000 $
Die Suche nach dem „richtigen“ Babynamen kann ganz schön schwierig sein. Familientradition, Trends, Karrierechancen – all diese Überlegungen spielen eine Rolle. Wo, wenn nicht in Kalifornien, könnte daraus eine Geschäftsidee geboren werden? In San Francisco bietet Taylor A. Humphreys den vielen Topverdienern des Silicon Valley ihre Dienste als „Baby-Namensberaterin“ an. Auf Instagram gewährt sie Einblicke in die teils skurrilen Anfragen: „Der Name sollte kraftvoll klingen, wenn er über eine Jacht gerufen wird“, heißt es da etwa. Im Schnitt 1.500 Dollar verdient die 37-Jähige pro Kunde. Von einer Namensliste um 200 Dollar über ein „VIP-Paket“ mit Ahnenforschung bis hin zu einer „Baby Name Branding“*** – Kampagne um 30.000 Dollar, um das „Markenpotenzial“ des Kindes voll auszuschöpfen, deckt sie alle Preissegmente ab – und schlichtet damit auch so manche Streitereien unter werdenden Eltern.
*** Frei aus dem Englischen übersetzt, bedeutet „Baby-Branding“ soviel wie ein „Baby mit einer Marke versehen“
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Was mich immer wieder überrascht, dass es doch recht viele unglaubliche Dinge gibt. Diese Dame mit den Babynamen-Tipps zu Höchstpreisen zählt da auf alle Fälle dazu.“
Kollege 2: „Was diese Kalifornierin für diese Tipps verlangt, ist ja ein Irrsinn. Bin mir sicher, dass da schon einige zum Affen gemacht wurden.“
Kollege 3: „Wer für Babynamen-Tipps solche Unsummen bezahlt, wurde nicht zum Affen gemacht, er zählt bereits zu ihnen.“
Kollege 4: „Es ist ja nur gut, dass da anscheinend zum überwiegenden Teil nur Topverdiener zur Kasse gebeten werden.“
Kollege 1: „Man kann dieser Dame aus Kalifornien vermutlich auch keine Ungesetzlichkeiten vorwerfen. Außerdem kommen ja werdende Eltern zu ihr, um ihre Dienste als Namensberaterin in Anspruch zu nehmen.“
Kollege 2: „Allerdings muss man doch so ehrlich sein, wer bezahlt nicht gerne 30.000 Dollar, wenn die Dame aus Kalifornien es schafft, manche Streitereien unter werdenden Eltern zu schlichten.“
Kollege 1: „Vielleicht soll man nicht vergessen, es gibt auch viele Eltern, die ihren Kindern Vornamen verpassen, mit denen diese lebenslänglich keine Freude haben. Als kleines Beispiel. Eine gute Bekannte von mir erhielt von ihren Eltern einen Vornamen, mit dem sie keinesfalls glücklich ist. Sie hat den Vornamen Hermenegildis. Diesen Vornamen fand ich auch im Internet nicht. Allerdings fand ich den Namen Hermenegild. Hermenegild war ein westgotischer Königssohn. In der katholischen Kirche wird er als Märtyrer verehrt.“
Kollege 3: „Möchte euch nur mitteilen, wer beliebte oder auch ausgefallene Vornamen sucht, um 16 Euro gibt es ein Taschenbuch.“
244 Welt rüstet um 2.300 Milliarden Euro auf

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über die weltweite Aufrüstung.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Welt rüstet um 2.300 Milliarden Euro auf
Unvorstellbare 2.322 Milliarden Euro gab die Welt im Vorjahr für Militärgüter aus. Ein Anstieg um über 20 % binnen eines Jahres – und ein Rekord. Größter Nutznießer dieser Entwicklung sind die USA. Von den 100 größten Rüstungsherstellern der Welt stammen 39 aus den USA – auf sie entfällt fast die Hälfte des Jahresumsatzes. Aber auch in Europa (ohne Russland) klingeln die Kassen: 26 der größten Konzerne haben hier ihren Sitz. Sie steigerten ihren Umsatz im Vorjahr um 13 Prozent auf 130 Milliarden Euro.
Wie ich erfahren habe, soll auch das Österreichische Bundesheer massiv aufrüsten. 4 Milliarden für Raketen, Drohnen und Nachfolger für die Eurofighter.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Sehr viele Länder dieser Welt haben ihr Militär, so wird jedenfalls behauptet, nur zur Verteidigung. Schade, dass sich nicht alle Länder daran halten.“
Kollege 2: „Es ist ja tatsächlich unvorstellbar, dass bereits im Vorjahr über 2.300 Milliarden Euro für Militärgüter ausgegeben wurde.“
Kollege 3: „Viele Menschen werden sagen, was hätte man mit diesen, bereits ausgegebenen Milliarden, alles tun können. Bekämpfung von Hungersnöten, Bekämpfung der Armut und sehr viele andere vernünftige Dinge.“
Kollege 4: „Das ist sicherlich richtig, aber man darf nicht vergessen, wie viele Menschen arbeiten in der Rüstungsindustrie. Auch unzählige Zulieferfirmen profitieren von der Rüstung. Allerdings ist das alles ein sehr hoher Preis.“
Kollege 3: „Auch unser Bundesheer rüstet mit 4 Milliarden auf.“
Kollege 2: „Sicherlich werden viele Menschen in unserem Land gegen die Beschaffung eines modernen Luftabwehrsystems sein. Vor allem die Ausgaben von 4 Milliarden Euro werden sehr viele als viel zu teuer bezeichnen. Auch das könnte, fast so ähnlich wie bei Corona, die Bevölkerung spalten.“
245 Maschine für Menschen-Wäsche

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über Menschen, die für ihre Reinigung 360.000 Euro ausgeben.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Maschine für Menschen-Wäsche
Wird ab jetzt verkauft
Etwas für Mutige: Die „Mirai Human Washing Machine“ ist ab jetzt für Sauberkeitsfanatiker käuflich zu erstehen. In 15 Minuten soll sie Männlein und Weiblein blitzblank machen. Reinlichkeit hat ihren Preis – saubere 360.000 Euro kostet die wilde Waschmaschine.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Wahnsinn hat eben seinen Preis. Glaube kaum, dass es viele Menschen gibt, die diese Form der Reinlichkeit als normal bezeichnen.“
Kollege 2: „Normal ist ja auch nicht, dass man Menschen für 15 Minuten in eine Waschmaschine steckt, damit sie dann blitzblank, also fast wie neu, aus dieser Waschmaschine entsteigen.“
Kollege 3: „Würde mich sehr interessieren, welche Vollkoffer überhaupt auf die Idee kamen, dass man solche Waschmaschinen herstellt.“
Kollege 4: „Mich wieder würde es sehr interessieren, wie viele dieser Waschmaschinen überhaupt verkauft werden.“
Kollege 1: „Werden mit Sicherheit nicht viele sein, allerdings hat man erreicht, dass man mit dieser idiotischen Erfindung sogar in Zeitungen steht.“
Kollege 2: „Und nicht nur das, wir sprechen sogar heute am Funk über diese idiotische Erfindung.“
Kollege 3: „Hoffentlich ersäuft nicht einer der Mutigen bei dieser 15 Minuten dauernden Totalwäsche.“
Kollege 1: „Jedenfalls müssen wir der Tageszeitung Heute für ihre ungewöhnlichen Meldungen, über die wir ja schon sehr oft sprachen, wieder recht dankbar sein.“
Kollege 2: „Was mich immer wieder überrascht, dass gerade diese Zeitung über solche Unglaublichkeiten berichtet. In anderen Zeitungen erfährt man von solchen Dingen nichts.“
Kollege 3: „Es ist zwar schon einige Zeit her, da habe ich gelesen, Studien ergaben, dass unser Gehirn im Leben vier Mal neu verdrahtet wird. Bei manchen Leuten kommt es da offenbar zu Fehlverbindungen. Die Erfinder dieser Maschine zählen da sicherlich auch dazu.“
246 Pensionist (82) zahlte neuen Bus für Caritas

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über einen sehr edlen anonymen Spender.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Wiener mit Herz kauft VW um 50.000 Euro
Pensionist (82) zahlte neuen Bus für Caritas
Im TV hörte ein Pensionist (82) von einem kaputten Kältebus der Caritas, der obdachlose Menschen in der Nacht Wärme und Hilfe bringt. Der Wiener wollte sofort helfen, rief bei der Caritas an und erklärte, einen neuen VW-Transporter kaufen zu wollen. Bei einem Gespräch wurden die Details geklärt und der 82-Jährige machte sein Versprechen wahr: Er spendete der Cartas einen neuen VW-Transporter im Wert von rund 50.000 Euro.
TV-Star Dirk Stermann berichtete bei der Präsentation des Gruft-Winterpakets von dem herzerwärmenden Fall. Da es sich um einen Kältebus handelt, wollte der Pensionist auf Extras nicht verzichten. „Er hat gesagt: Ich kaufe einen mit Lenkrad- und Sitzheizung. Ich hoffe, das ist okay für Sie“, so Stermann in der Gruft. Der Bus ist bereits auf den Straßen unterwegs, um Obdachlosen zu helfen. Der großzügige Spender will anonym bleiben.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Das ist wirklich ein herzerwärmender Fall. Gerade in Zeiten wie diesen, in denen man von wesentlich mehr negativen, als positiven Meldungen erfährt.“
Kollege 2: „Es handelt sich bei diesem edlen Spender um einen Pensionisten, der sicherlich über genügend Geld verfügt. Aber es wird genügend andere Menschen geben, die über sehr viel Geld verfügen und niemals so eine großzügige Spende gegeben hätten.“
Kollege 3: „Dieser Wiener mit Herz will zwar anonym bleiben, aber er hätte sich für diese edle Tat einige Pokale verdient.“
Kollege 4: „Es ist sehr schön zu erfahren, dass es in Zeiten wie diesen, auch noch solche Menschen gibt.“
Kollege 2: „Bin mir ganz sicher, dass man mit diesem neuen Kältebus doch einigen Obdachlosen und Menschen, die gerade in den Wintermonaten Hilfe benötigen, auch helfen kann.“
Kollege 1: „Aus Neugier habe ich bei Wikipedia nachgelesen, in welchen Monaten Kältebusse eigentlich im Einsatz sind. Diese Busse – oft auch Wärmebus, Mitternachtsbus oder Winterbus genannt – sind ein wichtiges Angebot der Obdachlosenhilfe. Zwischen November und März fahren haupt- und ehrenamtliche Teams nachts durch Großstädte, um Obdachlose aufzusuchen. Sie suchen das Gespräch und bieten konkrete Hilfe an: heiße Getränke, Kleidung oder warme Schlafsäcke. Wer es nicht aus eigener Kraft in eine Notschlafstelle schafft, wird auf Wunsch direkt in eine Notübernachtung gefahren. Das Konzept zeigt allerdings nur dann Wirkung, wenn die Betroffenen das Angebot auch annehmen.“
Kollege 4: „Auf alle Fälle sind solche Kältebusse eine sehr hilfreiche Unterstützung für viele Menschen, die gerade in den Wintermonaten dringend Hilfe benötigen.“
249 Verbrecher war in Krippe versteckt

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über ein außergewöhnliches Versteck eines Verbrechers.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Verbrecher war in Krippe versteckt
Festnahme in der Weihnachtskrippe: Gesuchter Verbrecher flog wegen Bart auf
Ein 38-jähriger Mann aus Ghana hatte das perfekte Versteck im Auge. Mit einem langen Mantel und einem prächtigen Bart stellte er sich einfach zu den lebensgroßen Figuren der Weihnachtskrippe im Zentrum der süditalienischen Stadt Lecce. Doch sein Tarn-Coup ging schief. Ausgerechnet der Bürgermeister schöpfte Verdacht und rief die Polizei. Die Beamten staunten nicht schlecht: Der lebendige „Heilige“ wurde bereits wegen Körperverletzung gesucht. Statt Besinnlichkeit gab es die Handschellen.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Es ist sicherlich noch nie vorgekommen, dass sich ein Verbrecher in einer Weihnachtskrippe versteckt hat.“
Kollege 2: „Für mich unverständlich, dass er sich gerade in einer Weihnachtskrippe versteckte. Die Gefahr dort entdeckt zu werden, war doch sehr groß. Hätte es in der Stadt Lecce kein besseres Versteck gegeben?“
Kollege 3: „Auch ein Zufall, dass gerade der Bürgermeister diesen angeblich so gut getarnten Mann entdeckte und die Polizei verständigte.“
Kollege 4: „Wichtig ist, dass man diesen Verbrecher entdeckt hat und er von der Polizei festgenommen wurde.“
250 Weltrekord in Baum-Umarmung

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über einen sehr außergewöhnlichen Weltrekord.
Die „Kronenzeitung“ berichtete:
Weltrekord für den Wald: 72 Stunden Baum-Umarmung!
Großartige Leistung in Kenia! Die 22-jährige Klimaaktivistin Truphena Muthoni hat einen neuen Weltrekord aufgestellt. Sie umarmte 72 Stunden lang ununterbrochen einen Baum. Mit dieser spektakulären Aktion setzt sie ein starkes Zeichen für den weltweiten Schutz unserer Wälder.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Habe bis jetzt nicht gewusst, dass es auch Weltrekorde für Baum-Umarmungen gibt. Vermutlich weiß das kaum jemand.“
Kollege 2: „Auf alle Fälle eine einzigartige Leistung, zu der man ihr gratulieren kann. Dieser Klimaaktivistin ist es gelungen, dass man von ihr spricht und über ihren Weltrekord auch in Zeitungen schreibt. Ganz besonders wichtig, dass diese junge Dame damit auf den Schutz unserer Wälder aufmerksam machen wollte.“
Kollege 3: „Ob durch diese Baumumarmung auch künftig etwas weniger Bäume gefällt werden, wage ich zu bezweifeln.“
Kollege 4: „Was aus dieser Zeitungsmeldung nicht hervorgeht, ob diese junge Dame, ohne Unterbrechung, tatsächlich 72 Stunden lang einen Baum umarmte. Für mich einfach unvorstellbar. Man konnte ihr etwas zu trinken und essen geben, aber 72 Stunden ganz ohne WC – Pausen?“
251 Autopanne durch Nüsse

Mit einem Kollegen sprach ich am Funk über eine sehr außergewöhnliche Autopanne.
In einem Autoklubjournal fand ich folgende Meldung:
Autopanne durch Nüsse
Nach einem Waldspaziergang streikte beim Auto von Ehepaar H. bei der Heimfahrt die Schaltung – nur noch erster und zweiter Gang funktionierten. In Sorge um das Getriebe fuhren sie in ein nahegelegenes Autoprüfzentrum, wo ein Techniker rasch die Ursache fand: Rund 20 Nüsse – vermutlich von einem eifrigen Eichhörnchen im Motorraum verstaut – sorgten für diese unvorhergesehene Panne.
Nach kurzer „Entrümpelung“ lief das Auto wieder einwandfrei und das Ehepaar nahm nicht nur ein funktionierendes Fahrzeug, sondern auch ein paar extra Nüsse und eine nette Anekdote mit nach Hause.
Mein Funkkollege und ich fanden es sicherlich nicht alltäglich, dass sich vermutlich ein Eichhörnchen einen Nussvorrat im Motorraum eines Autos angelegt hat. Wichtig war, man konnte dem Ehepaar helfen und deren Auto lief wieder einwandfrei. Auf alle Fälle noch besser ein Eichhörnchen legt sich in einem Motorraum einen Nussvorrat an, als es kommt ein Marder, legt sich zwar gar nichts an, aber knabbert Kabeln oder Schläuche an.
252 / Sekunden vor Einäscherung: Frau (65) wacht im Sarg auf

Mit einem Kollegen sprach ich am Funk über eine Frau, welche im Sarg wieder aufwachte.
Die Tageszeitung oe24 berichtete:
Thailand: Für tot erklärte 65-Jährige lebte
Bangkok. Die Angehörigen der Frau hatten den Sarg zum Tempel Wat Rat Prakongtham in Nonthaburi nahe Bangkok gebracht, wo die Feuerbestattung stattfinden sollte, wie die Zeitung „Bangkok Post“ unter Berufung auf Mitarbeiter berichtete. Der Tempel übertrug die Zeremonie per Livestream. Als der Sarg für die letzten Vorbereitungen vor der Einäscherung noch einmal geöffnet wurde, bemerkten die Mitarbeiter Bewegungen der Frau – und stellten fest, dass sie noch lebt. Sie wurde umgehend ins Krankenhaus gebracht.
Ein Arzt bestätigte, dass die Frau keinerlei Anzeichen eines Herzstillstandes oder Atemversagen gezeigt habe. Stattdessen habe sie an einem kritisch niedrigen Blutzuckerspiegel gelitten.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Es ist ja nahezu unvorstellbar, dass diese 65 Jahre alte Frau noch lebte. Wäre fürchterlich gewesen, wenn man nicht in den letzten Sekunden bemerkt hätte, dass sie noch am Leben ist.“
Kollege 2: „Es sterben Millionen von Menschen, und doch kam es schon vor, dass ganz wenige, zumindest hatte ich darüber gelesen, wieder ins Leben zurückkehrten. Auch diese Frau zählt nun dazu.“
Kollege 3: „Es musste doch der Arzt oder die Ärztin, welche den Tod dieser Frau feststellten, gemerkt haben, dass es ja doch noch Lebenszeichen gegeben hat. Nun bestätigte aber ein anderer Arzt, dass diese Frau keinerlei Anzeichen eines Herzstillstands oder Atemversagen hatte.“
Kollege 4: „Wäre sicherlich sehr interessant, wie so etwas überhaupt möglich ist.“
Kollege 1: „Sicherlich wird man diesen Fall noch genauer untersuchen. Wichtig ist, wenn diese Frau schon ins Leben zurückgekehrt ist, dass dieses auch für sie noch schön und lebenswert ist.“
Kollege 2: „Was empfanden die Angehörigen dieser Frau? Die Rückkehr von den Toten zu den Lebenden. Vermutlich war es ein großer Schock, aber auch Freude.”
253 Der Hund als Doktor hilft Menschen
Älterer Beitrag

Mit einem Kollegen, selbst langjähriger Hundebesitzer, sprach ich am Funk über ein recht ungewöhnliches Thema: „Der Hund als Doktor“.
Der Hund als Doktor
Es ist zwar schon etwas länger her, da habe ich etwas über >Der Hund als Doktor< gelesen.
Ihr habt völlig richtig gelesen, obwohl kein einziges Semester Medizin studiert, niemals auf einer Universität gewesen und trotzdem „Doktor“. Natürlich dürft ihr das nicht ganz wörtlich nehmen. Eine Injektion wird keiner von euch jemals von einem Hund bekommen. Auch das Blutdruckmessen ist nicht unbedingt „Hundesache“.
Der Hund ist mit Sicherheit „Der beste Freund des Menschen“. All jene von euch, die schon ein- oder sogar mehrmals von Hunden gebissen wurden, werden vermutlich darüber anders denken. Aber einer meiner Lieblingsaussprüche – „Niemals alle in einen Topf werfen“! – Auch ich selbst wurde schon, in meinem etwas längeren Leben, von Hunden gebissen. In unserer Familie, bei Schwiegertochter und Sohn, gibt es eine „Berner Sennenhündin“ (Alissa – siehe Foto). Da es einen größeren Garten gibt, hat diese Hündin genügend Auslauf. Hat man nur eine kleine Wohnung, wäre es nicht empfehlenswert, sich solch eine Hund anzuschaffen.
„Der Hund als Doktor“ hilft Menschen.
Wie eine Studie beweist, haben Haustiere einen positiven Einfluss auf die Gesundheit des Menschen.
Das verblüffende Ergebnis einer groß angelegten Studie mit 12.000 Haushalten und 24.000 Personen besagt, dass die Zahl der Arztbesuche bei Menschen ohne Haustiere (speziell Hunden) um 18,5 Prozent höher lag als bei jenen, die Tiere halten.
Auch die Dauer des Zusammenlebens ist entscheidend. Offensichtlich profitieren vor allem jene Menschen davon, die ihr Tier länger als fünf Jahre besaßen.
Vor der Anschaffung eines Hundes sollte man niemals vergessen, es handelt sich um ein sehr sensibles Lebewesen, dass nicht nur die nötige Pflege, sondern auch Liebe und Zuneigung benötigt, die aber in den meisten Fällen wieder an das „Frauerl“, an das „Herrl“ oder aber auch an die ganze Familie zurückgegeben wird.
Mein Kollege und ich waren doch sehr von dieser Studie überrascht. Sollen doch angeblich die Zahl der Arztbesuche bei Menschen ohne Haustiere, speziell bei Hunden, um über 18 Prozent höher liegen, als bei jenen, die Tiere haben. Auch bei einer Dauer des Zusammenlebens, länger als fünf Jahre, sollen die Menschen davon profitieren.
Es wird niemand von uns solche Studien überprüfen können. Entweder man glaubt diesen, oder man glaubt ihnen nicht.
258 Eisbär-Mama adoptiert Waisenjunges

Mit einem Kollegen, der auch regelmäßig die Tageszeitung „Heute“ liest, sprach ich am Funk über eine sehr seltene Beobachtung.
„Heute“ berichtete:
Eine seltene Beobachtung gelang Eisbärforschern in der kanadischen Hudson Bay: Ein mit GPS-Sender verfolgte Eisbärmama hatte von einem Tag auf den anderen plötzlich zwei Jungtiere statt nur einem, beide etwa 10 bis 11 Monate alt. Wie ein DNA-Vergleich nun bewies, sind die beiden keine Geschwister. Bei 4.600 beobachteten Eisbären in 45 Jahren sei das der erste derartige Fall, sind sich die Wissenschafter fasziniert. Sie vermuten einen starken Mutterinstinkt als Motiv: „Wir glauben, dass sie ein Junges nicht einfach schreiend in der Tundra zurücklassen konnte“, so ein Forscher.
Mein Funkkollege und ich fanden, dass dies ein sehr berührendes und recht ungewöhnliches Motiv dieser Eisbär-Mama war. Immerhin war es, wie die Wissenschafter mitteilten, bei 4.600 beobachteten Eisbären in 45 Jahren der erste derartige Fall. Wichtig ist, dass dieses schreiende Junge doch noch eine Mama bekommen hat.
257 Schweizer Familie lebt seit 25 Jahren auf Boot – 20 Quadratmeter

Schweizer Familie lebt seit 25 Jahren auf Boot
Mit einem Kollegen sprach ich am Funk über eine Schweizer Familie, die seit 25 Jahren auf einem Boot lebt. Wir beide hatten schon früher von dieser Familie gehört. Genaueres konnten wir im Internet unter www.blick.ch erfahren:
Sechs Schwangerschaften auf hoher See
Eine Schweizer Familie hat mit ihren sechs Kindern ihr Daheim auf einem Segelboot gefunden. Für ihr Umweltprojekt sind die Schwörers seit 25 Jahren in den Weiten des Meeres unterwegs. Jetzt kommt ihr Leben ins Kino. Auf 20 Quadratmeter Wohnraum inmitten des Ozeans sechs Kinder großziehen: Was für viele beengt oder gar gefährlich klingt, bedeutet für die Schwörers Freiheit und Geborgenheit. «Unsere Wände sind nicht das Schiff, sondern der Horizont. Das Dach ist der Himmel», sagt Dario Schwörer (56). Der Bergführer stach vor 25 Jahren mit seiner Frau Sabine (49) in See, um mit der Expedition TOPtoTOP die nächste Generation für den Klimaschutz zu begeistern. Die Schweizer Regisseurin Livia Vonaesch (39) hat die Familie während sieben Jahren immer wieder mit der Kamera begleitet: Jetzt kommt der Dok-Film <> in die Schweizer Kinos.
Mein Funkkollege und ich hätten sehr viele Fragen an diese Schweizer Familie gehabt.
Nur einige der Fragen: Wie oft müsst ihr anlegen für diverse Lebensmittel, Wasser auftanken, wo lernen die Kinder, was passiert in Krankheitsfällen, wie läuft das Zusammenleben ab, wie stellt man sich die Zukunft der Kinder vor…
Wir hatte mit dem „Lesen im Internet“ etwas zu früh aufgehört, denn für einige unserer Fragen gab es bereits Antworten:
Sechs Kinder auf dem Ozean zu Hause
Anstatt sich zwischen ihren Expeditionen und einer Familie zu entscheiden, wählten die Schwörers einfach beides. „Es war anfangs nicht leicht, Sabine zu überzeugen“, erinnert sich Dario. Seine Frau war zwar schon immer begeisterte Seglerin und Bergsteigerin, hatte aber noch andere Interessen: „Sie spielt leidenschaftlich Klavier. Also musste ich ihr versprechen, in jedem Hafen ein Instrument für sie zu organisieren.“ Ob im Kloster oder bei Privatleuten – dieses Versprechen zeigte Wirkung. Dario schmunzelt: „So haben wir überall auf der Welt tiefe Freundschaften geschlossen. Das ist heute unser größter Schatz.“
Wie ernst es dem Paar mit dem Leben auf See war, zeigte sich auch vor der Geburt des dritten Kindes: Dario Schwörer absolvierte kurzerhand einen Hebammenkurs. Da ein echtes Klavier auf dem 15 Meter langen Segelschiff keinen Platz findet, reisen stattdessen kleinere Musikinstrumente mit. Der Alltag der Großfamilie spielt sich ohnehin auf engstem Raum ab – vom Homeschooling bis zur gemeinsamen Weihnachtsfeier. Die Auswanderer verbringen mehrere Monate im Jahr auf dem offenen Meer, ankern in Häfen oder schlafen an Land im Zelt. Unter Segeln nutzen sie die reine Kraft des Windes; an Land ist die sportbegeisterte Familie zu Fuß, mit dem Fahrrad oder auf Skiern unterwegs. Um die Reisekasse aufzubessern, arbeiten die Eltern zwischendurch an Land – er als Bergführer, sie als Krankenschwester. Zudem sammelt Dario als Klimatologe in den entlegensten Winkeln der Erde wertvolle Proben für verschiedene Universitäten.
Für uns unvorstellbar, dass es so etwas überhaupt gibt. Zusammenleben einer Großfamilie – 25 Jahre auf 20 Quadratmeter.
Allerdings gab es ja doch einige „Landgänge“.
Das Foto am Beginn zeigt ein sehr großes, komfortables Schiff, da könnte man sich ein kürzeres Zusammenleben auf 20 Quadratmetern durchaus vorstellen.
243 Hund und sein Frauerl bissen zu


Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über eine bissige Frau und ihren bissigen Hund.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Hund und sein Frauerl bissen zu.
Hier wurde gleich zweimal zugeschnappt: Als Polizisten in der Wiener City eine Frau in der Wohnung aufsuchten, weil sie trotz Hundeverbots einen Vierbeiner hielt, eskalierte alles. Tatsächlich war der Samojede, der Tage zuvor einen anderen Hund totgebissen hatte, vor Ort. Doch seine Besitzerin wollte die Beamten nicht in die Wohnung lassen und versuchte, einen Uniformierten zu beißen. Nun sitzt der Samojede im TierQuar-Tier, sein Frauerl in der Justizanstalt.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Wir sprachen am Funk schon über recht viele recht ungewöhnliche Ereignisse. Könnte mich nicht erinnern, dass ein Hund einen anderen Hund totgebissen hat, und die Hundebesitzerin sogar einen Polizisten versuchte zu beißen.“
Kollege 2: „Nun sitzen sie beide. Der bissige Hund im Tierquartier, und seine fast bissige Besitzerin in der Justizanstalt.“
Kollege 3: „Es überrascht mich immer wieder, wenn Frauen zubeißen oder zubeißen wollen. Bei Hunden kann das schon vorkommen, aber bei Frauen?“
Kollege 4: „Zum Glück kommt es ja auch nicht oft vor, dass ein Hund einen anderen Hund tot beißt.“
259 Über 4.700 Bakterienarten besiedeln die Handinnenflächen


Mit einem Kollegen und langjährigen Freund sprach ich am Funk über das Thema: Erforschung des Mikrokosmos.
Da er sich sehr für Insekten und Kleinstlebewesen interessierte, lud ich ihn einige Tage später zu mir ein. Es sah sich auch einige von mir angefertigte Präparate (nur einige von 4.000) mit dem Mikroskop an.
Da ich mich schon seit vielen Jahren mit der Erforschung des Mikrokosmos (Insektenforschung / Bakterien und Kleinstlebewesen) beschäftige, konnte ich ihm auch einige Informationen geben.
Was allerdings Bakterien betrifft, konnte ich ihm keine Präparate zeigen, da keines meiner Mikroskope (Foto) für die Betrachtung von Bakterien geeignet ist.
Er fragte mich auch, ob ich ihm sagen kann, wie viele Bakterien es z. B. auf der Handinnenfläche gibt, bzw. überhaupt am oder im Körper eines Menschen. Darüber bekam er auch einige Informationen von mir.
MÖCHTE ALLE LESERINNEN UND LESER DIESES BEITRAGS WARNEN. ER KÖNNTE FÜR MANCHE ETWAS UNAPPETITLICH SEIN UND BEI MANCHEN AUCH RECHT UNGUTE GEFÜHLE AUSLÖSEN!
Unsere Hände sind wahre Mikrokosmos-Welten: Forscher schätzen, dass sich allein auf den Handinnenflächen über 4.700 verschiedene Bakterienarten tummeln. Allgemein leben auf jedem Quadratzentimeter unserer Haut im Schnitt bis zu 10 Millionen Bakterien. Diese hohe Dichte hat Kehrseiten, denn bis zu 80 Prozent aller ansteckenden Infektionskrankheiten – wie Erkältungen, Grippe oder Magen-Darm-Infekte – werden über die Hände übertragen. Wir Menschen sind ohnehin permanente Bakterienschleudern und geben pro Minute rund 37 Millionen Mikroben an unsere direkte Umwelt ab.
Ein Leben ohne diese winzigen Untermieter wäre für uns jedoch absolut unmöglich. Als biologisches Schutzschild auf der Haut und den Schleimhäuten wehren sie schädliche Erreger ab, sodass feindliche Keime beispielsweise schon im Mund kaum eine Chance haben. Im Speichel befinden sich bereits bis zu eine Milliarde Bakterien. Zudem unterstützen uns die Winzlinge bei der Verdauung, indem sie Proteine im Körper zersetzen.
Ein Funkkollege fragte mich kürzlich, wie viele Bakterien der Mensch insgesamt im Körper hat. Die Antwort ist gigantisch: Unser Körper wird von Billionen Mikroorganismen bevölkert. Allein im Darm leben schätzungsweise 40 bis 100 Billionen Bakterien. Hinzu kommen unzählige weitere Kleinstlebewesen wie Viren, Parasiten, Pilze und sogar winzige Spinnentierchen oder Amöben, die wir gar nicht wahrnehmen.
Da ich meinen Kollegen mit nicht noch mehr Informationen überfordern wollte, beendete ich auch diese. Es hätte allerdings noch sehr viele weitere gegeben.
Mein Funkkollege bedankte sich und meinte noch am Ende meiner „Informationen“: „Also meiner Frau hätte mit Sicherheit nur gegraust. Der werde ich darüber nicht allzu viel erzählen. Die kreischt schon auf, wenn sie nur eine Spinne sieht. Für sie vermutlich unerträglich, wenn sie wüsste, dass auf ihr Spinnentierchen und Amöben herumkrabbeln und sich bis zu tausend Millionen Bakterien in ihrem Speichel befinden. Es war zwar recht interessant, was du mir da alles erzählt hast, aber wenn ich ehrlich bin, habe ich jetzt doch ein etwas ungutes Gefühl. Wenn ich daheim bin, werde ich mich sofort gründlich duschen.“
Meine Antwort: „Eine gründliche Mundspülung nicht vergessen. Das wird dir aber nicht allzu viel nützen, diese Bakterien und Kleinstlebewesen wird keiner mehr von uns los“.
Hoffe nur, dass all jene, die diesen Beitrag gelesen habe, nicht unter der riesigen Last von 100 Billionen Bakterien zusammenbrechen, die sie ständig mit sich herumschleppen müssen…
260 Frau von gerettetem Hirsch getötet

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über den tragischen Tod einer Frau.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Jodi P. (64) aus Ohio zog Kalb groß – nun wurde sie von dem Tier getötet
Ohio. Im Jahr 2013 wurde Jodi P. Zeugin, wie eine Hirschkuh von einem Auto getötet wurde. Sie fand daneben ein kleines Kalb – und entschied sich, das kleine Tier mit der Flasche großzuziehen.
Um das Tier behalten zu dürfen, gründete die US-Amerikanerin ein Rehabilitationszentrum für Hirsche – mit den Jahren kamen weitere Hirsche in die Auffangstation in der Gemeinde Stewartsville.
Am 15. November erhielt die Polizei einen Notruf. Jodi sei von einem ihrer Hirsche angegriffen worden. Als die Beamten eintrafen, befand sich Jodi schwer verletzt im Gehege.
Die Polizisten mussten den aggressiven Hirsch erschießen, um zu ihr zu kommen. Doch die 64-Jährige war schon tot.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Fast unvorstellbar, dass gerade der Hirsch, welchen diese Frau schon als Kalb liebevoll aufgezogen hat, diese Frau tötet.“
Kollege 2: „Ein sehr tragischer Tod dieser Frau. Es ist zwar schon einige Zeit her, da sprach ich in einem Sommerurlaub, den ich mit meiner Frau in der Steiermark verbrachte, mit einem Jäger über die Gefährlichkeit von Tieren, die es in unseren Wäldern gibt. Bei Wildschweinen war mir bekannt, eine Bache wird ihre Frischlinge immer beschützen, man soll auch deshalb nicht zu nahekommen. Wenn sich ein Wildschwein bedroht fühlt, kann es auch durchaus angreifen. Hirsche, so sagte mir der Jäger, sind eigentlich scheue Tiere, dennoch kann es Situationen geben, in denen sie gefährlich werden können. Hirschbullen in der Brunft und Hirschkühe mit einem Kalb.“
Kollege 3: „Auch für mich schwer vorstellbar, dass gerade dieser Hirsch, den Jodi schon als Baby mit der Flasche großgezogen hat, sie tötete.“
Kollege 4: „Sicherlich ist dieser tragische Vorfall für uns nicht ganz verständlich. Wenn wir an uns Menschen denken, haben nicht auch schon Söhne, die von ihren Müttern großgezogen wurden, diese getötet.“
261 Sie ist erst 12, studiert aber schon an der Uni

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über eine Jugendliche, die für Aufsehen sorgt.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Deutsche Jugendliche sorgt für Aufsehen
Mit 12 Jahren im Hörsaal: Deutschlands jüngste Studentin startet durch
Deutsche Jugendliche sorgt für Aufsehen
Schon in der 1. Klasse Volksschule wurde Lina Heider als „hochbegabt“ identifiziert. Sie übersprang daraufhin die restliche Volksschulzeit und maturierte nach fünf Jahren Gymnasium mit elf Jahren als Deutschlands jüngste Maturantin. Da hatte sie bereits beide Teile von Goethes „Faust“ gelesen. Nun hat Lina, mittlerweile zwölf Jahre alt, an der Universität Bonn ein Volkswirtschaftsstudium begonnen. Von Überforderung keine Spur: „Es macht Spaß und ist besser als Schule.“ Diese habe sie zuletzt „durchgehend gelangweilt“, so das Wunderkind. Jetzt sitzt sie mit Studenten, die teilweise doppelt so alt sind wie sie, gemeinsam im Hörsaal. Freunde zu finden, fällt ihr dennoch nicht schwer: „Ich hatte noch nie das Gefühl, ausgeschlossen zu werden“, so die selbstbewusste Überfliegerin.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4:
Kollege 1: „Es ist nahezu unglaublich, dass ein Mädchen mit 12 Jahren bereits an der Uni studiert. Sie behauptet auch, dass ihr das Studium Spaß macht und besser als die Schule sei. Sie war in der Schule keinesfalls überfordert, sondern eher unterfordert und zuletzt sogar durchgehend gelangweilt.“
Kollege 2: „Dieses Mädchen darf man ohne Übertreibung als Wunderkind bezeichnen.“
Kollege 3: „Nach der ersten Klasse Volksschule bereits die restliche Volksschulzeit überspringen und nach fünf Jahren war sie mit 11 Jahren Deutschlands jüngste Maturantin. Für mich unvorstellbar, dass es so etwas überhaupt gibt.“
Kollege 4: „Liebe Freunde, dieses Wunderkind wird ja auch älter und vermutlich einen Freund haben. Sollte Lina heiraten, kann ihr Ehemann zwar auf sie recht stolz sein, aber ganz leicht wird er es mit einem ehemaligen Wunderkind, so glaube ich, nicht haben.“
Kollege 2: „Vielleicht hat es ihr Ehemann leichter als man denkt, denn schließlich kann doch aus diesem Wunderkind durchaus eine Wunderfrau werden.“
Kollege 3: „Bin sehr beeindruckt von Lina, aber eine Ehefrau zu haben, die noch gescheiter als ich ist, wäre für mich nur schwer erträglich.“
Kollege 1: „Ist denn nicht jetzt schon das Leben mit deiner Frau für dich schwer erträglich, da auch sie schon gescheiter ist als du. Was ich jetzt gesagt habe, brauchst du nicht allzu ernst nehmen, denn auch was du vorhin gesagt hast, wird wohl kaum jemand von uns ernst genommen haben.“
264 Wolle nur von schwulen Schafen

Besucherinnen und Besuchern meiner Homepage, die schon einige meiner Beiträge gelesen haben, wird vermutlich aufgefallen sein, dass sehr oft am Beginn meiner Beiträge steht: Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über…
Dabei handelt es sich um vier Funkkollegen – alles gebürtige Wiener, welche auch in Wien wohnen – mit denen ich schon seit vielen Jahren recht oft Funkgespräche führe. Diese vier Kollegen und auch ich lesen sehr häufig die Tageszeitung „Heute“. Diese Zeitung bringt oft recht ungewöhnliche bzw. unglaubliche Meldungen, über diese sprechen wir dann auch am Funk. Bringe von diesen Gesprächen auch öfter einige Wortmeldungen dieser vier Funkkollegen.
Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über eine ganz unglaubliche Meldung der Tageszeitung „Heute“:
Wolle nur von schwulen Schafen
Ungewöhnliches Fashion-Debüt in New York: Erstmals wurde Mode präsentiert, die ausschließlich von homosexuellen Schafen stammt. Kein Scherz: In Deutschland wurden schwule Schafe vor dem Schlächter gerettet und bilden nun eine Herde – ihre Wolle wird von „I wool survive“ zu Designerstücken verarbeitet.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Wäre diese Zeitungsmeldung, Wolle nur von schwulen Schafen, ein Aprilscherz gewesen, im Dezember ohnehin sehr ungewöhnlich, hätte ich es niemals geglaubt.“
Kollege 2: „Für mich unvorstellbar, dass tatsächlich Mode präsentiert wird, die ausschließlich von homosexuellen Schafen stammen soll.“
Kollege 3: „Da die Zeitung Heute uns schon sehr viele ungewöhnliche, ja sogar unglaubliche Gesprächsthemen geliefert hat, denke ich, dass auch diese Meldung stimmt.“
Kollege 4: „Für mich stellt sich eine ganz wesentliche Frage. Wer kann überhaupt feststellen, ob ein Schaf schwul ist. Selbst bei Männern ist das nicht immer ganz einfach. Allerdings in den letzten Jahren bekennen sich doch so einige, sogar vor laufenden TV – Kameras, dass sie schwul sind. Nur bei Schafen kann ich mir das nicht vorstellen, die können doch nicht sprechen. Aber vermutlich gibt es einige Auserwählte, die Schafe ganz genau beobachten und dann feststellen, dass diese schwul sind.“
Kollege 2: „Das Wichtigste ist doch, dass schwule Schafe vor dem Schlächter gerettet wurden.“
267 Harmloses Melonen-Wettessen endete tödlich

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über das Thema Tragödien.
Eine furchtbare Urlaubstragödie ereignete sich in Brasilien.
Die Kronenzeitung berichtete:
Eine furchtbare Urlaubstragödie ereignete sich in Brasilien.
Die Kronenzeitung berichtete:
Brasilien. Es sollte ein harmloser Spaß im Urlaub werden, doch für Carlos Cerasomma endete ein harmloses Melonen-Wettessen tödlich. Der vierfache Vater nahm im Ferienort von Sao Pedro an einem Wettbewerb teil, bei dem Teilnehmer ein Stück Wassermelone essen sollten – möglichst schnell und ohne Hände. Als Hauptpreis winkte eine Portion Pommes Frites. Doch Carlos verschluckte sich und erstickte vor den Augen seiner Familie.
Seine Ehefrau Kimberly erhebt jetzt schwere Vorwürfe: Vom Hotelpersonal beherrschte niemand das Heimlich-Manöver. Erst nach 25 Minuten trafen Sanitäter ein. Da war es schon zu spät.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Ein Tragödie, dass dieser Mann an solch einem harmlosen Spaß erstickte. Ganz schlimm war es sicherlich für die gesamte Familie, dass Carlos auch noch vor seiner Frau und seinen Kindern erstickte.“
Kollege 2: „Dass seine Ehefrau, in ihrer Verzweiflung schwere Vorwürfe erhebt, ist zu verstehen. Allerdings wird es auch bei anderen Wettessen kaum Vortester geben. Vermutlich wird man dieses Hotel kaum klagen können.“
Kollege 3: „Besonders tragisch ist, dass wegen dieses Melonen-Wettessens eine Frau zur Witwe wird und vier Kinder zu Halbweisen.“
Kollege 4: „Es ist sicherlich schon öfter vorgekommen, dass sich Menschen verschluckten und erstickten, ohne an einem Wettessen teilgenommen zu haben. Leider dauerte es immerhin 25 Minuten, bis Sanitäter eintrafen. Vielleicht hätten sie, bei früherem Eintreffen, Carlos doch noch retten können.“
268 Österreichische Schüler können die Uhr nicht lesen

Mit einem Kollegen sprach ich am Funk über das Thema: Österreichische Schüler können die Uhr nicht lesen.
Dieses Thema kam von mir. Habe darüber folgendes erfahren:
Österreichische Schüler können die Uhr nicht lesen
„Das digitale Zeitalter fordert sein erstes Kulturkreis-Opfer: Die Zeitrechnung“
Ein aktueller Erfahrungsbericht eines niederösterreichischen Pädagogen offenbart ein erschreckendes Bildungsdefizit an unseren Schulen. Jugendliche im Alter von 16 Jahren scheitern im Unterricht an einer fundamentalen Kulturtechnik: dem Ablesen einer analogen Uhr.
- Systemversagen: Obwohl diese Kompetenz fest im Lehrplan der Sekundarstufe I verankert ist, bleibt das Wissen im digitalen Zeitalter auf der Strecke.
- Verlorenes Abstraktionsvermögen: Die visuelle Aufteilung einer Stunde in Viertel- und Halbschritte stellt für viele Jugendliche eine unüberwindbare kognitive Hürde dar.
- Verlust von Kulturgut: Selbst tief verwurzelte, regionale Zeitangaben sterben in der jungen Generation schlichtweg aus, da das sprachliche Verständnis dafür fehlt.
Ein lautstarker Weckruf, der zeigt, dass Digitalisierung nicht ungeprüft analoge Basiskompetenzen ersetzen darf.
Uns überraschte das nicht, denn viele Schülerinnen und Schüler lesen die Zeit von ihren Handys ab. Mein Funkkollege und ich befinden sich bereits im fortgeschrittenen Alter, in unserer Jugend gab es noch Uhren in der klassischen Form. Also Stunden- und Minutenzeiger. Als Steigerung gab es auch noch den Sekundenzeiger. Hat auch bei uns eine Zeit gedauert, bis wir die Uhrzeit lesen konnten. Allerdings war das noch in der Volksschule.
Kleiner Trost – nicht nur in Österreich, auch in anderen Ländern sind viele 16-jährige Schüler nicht in der Lage, die Uhr zu lesen. Aber nicht nur Schüler!
272 Zug bis zu 26 Mal teurer als Flug


Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über die großen Preisunterschiede von „Zug und Flug“.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete bereits im August 2025:
Greenpeace-Check
Umweltfreundliches Reisen als Luxus
Das Klima kippt.
Doch wer umweltfreundlich mit dem Zug statt im Jet verreisen möchte, muss teils tief in die Tasche greifen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von Greenpeace, für die 143 Reiserouten (109 davon grenzüberschreitend) in Europa einem Preischeck unterzogen wurden.
Die Bilanz
Nur 39 % der internationalen Verbindungen waren mit dem Zug immer oder fast immer günstiger. Bei Inlandsstrecken waren es immerhin gut 70 %.
Österreich
Zugfahrten im Inland bzw. nach Deutschland waren im Check durchwegs günstiger als Flugtickets. Unterm Strich ist die Schiene international in 46 % der Fälle die billigere Variante.
Negativ-Spitzenreiter
14,99 € für den Flug, 389 € für den Zug! Zwischen Barcelona und London zahlt man fürs Reisen am Boden 26 Mal so viel wie in der Luft. Österreich-Ausreißer: London-Wien, wo die Bahn mit 266,90 € fast 13 Mal so viel kostet wie der Flug (21,11 €)
Hauptforderung
Der Zug als klimafreundliche Alternative müsse, so Greenpeace, auf allen Strecken in Europa günstiger werden.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Also mit fast 15 Euro für den Flug und fast 390 Euro für den Zug dürfte dieser Preisunterschied tatsächlich der Negativ-Spitzenreiter sein.“
Kollege 2: „Tatsächlich ein enormer Preisunterschied. Kennt wer von euch die Gründe, wieso das so ist?“
Kollege 3: „So weit ich weiß, zahlen ja Fluggesellschaften auf internationale Tickets keine Kerosinsteuer und auch keine Mehrwertsteuer.“
Kollege 4: „Genau so ist es, allerdings die Bahngesellschaften zahlen schon in vielen Ländern Energiesteuern und Mehrwertsteuern.“
Kollege 3: „Angeblich werden in vielen Ländern auch Trassennutzungsgebühren kassiert.“
Kollege 2: „Euer Wissen überrascht mich. Wenn das so ist, dann finde ich, ist das mehr als unfair.“
Kollege 3: „Wenn dich unser Wissen überrascht, das stammt aus dem Internet. Vermutlich haben wir uns wesentliche Dinge doch noch gemerkt. Habe allerdings schon viele andere Dinge längst vergessen.“
Kollege 1: „Bleibt nur zu hoffen, dass sich der Wunsch von Greenpeace bald erfüllen möge, und die Züge auf allen Strecken bald günstiger werden. Leider gibt es da ein sehr großes Problem, es fehlt leider hinten und vorne das nötige Geld.“
274 Duo überwältigt Auto-Einbrecher

Mit einigen Kollegen, welche auch die Tageszeitung „Heute“ gelesen haben, sprach ich am Funk über zwei Männer, die einen Auto-Einbrecher überwältigten.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete
„Schützen unseren Besitz“:
Duo fasst Auto-Einbrecher
Auf frischer Tat erwischten Dario (33) und Mehmed (32) in Wien-Favoriten einen Autoeinbrecher. Der Mann saß noch im Mercedes des 33-Jährigen! Gemeinsam hielten sie ihn fest, bis die Polizei kam.
„Dario und ich waren gemeinsam unterwegs, gingen gerade zu meinem Auto, als wir den Mann in Darios Auto sahen, das gleich in der Nähe parkte“, erinnert sich Mehmed an den Vorfall am 3. Jänner bei der Quellenstraße. Die beiden Männer liefen zu dem Mercedes E-Klasse, der 33-jährige Autobesitzer riss die Fahrertür auf schrie den Einbrecher an. „Der Mann wollte daraufhin bei der Beifahrertür aussteigen und flüchten. Aber da stand schon ich und hab‘ die Tür zugeschlagen. Dabei wurde sein Bein eingeklemmt und er kam nicht weg“, schildert Mehmed. Er wählte den Notruf, nach wenigen Minuten war die Polizei da und nahm den Verdächtigen – ein Ungar (26), gegen den ein Aufenthaltsverbot bestand – fest. Er befindet sich laut Polizei in Gewahrsam.
Wie der Ungar in das Auto kam, ist den beiden Freunden schleierhaft, denn Einbruchsspuren gab es keine. Fix ist aber für die zwei Wiener: „Wir beschützen unseren Besitz!“
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Es ist sicherlich gut, wenn man seinen Besitz schützt. Die Frage stellt sich, schützen unter allen Umständen? Wenn auch den zwei Wienern, Dario und Mehmed, schleierhaft ist, wie der Ungar in das Auto kam, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass es unversperrt war. Bei einem Mercedes E-Klasse kommt man nicht so leicht rein, noch dazu gab es keine Einbruchsspuren.“
Kollege 2: „Keinesfalls unter allen Umständen seinen Besitz schützen. Was wäre gewesen, wenn sich dieser Einbrecher gewehrt hätte, z. B. mit einer Pistole. Er könnte aber auch einen, mit einer Pistole bewaffneten, Komplizen gehabt haben. Hätte dieser dann zur Waffe gegriffen und womöglich geschossen?“
Kollege 3: „Kein Besitz kann so schützenswert sein, dass man durch solche, oder ähnliche Zugriffe sein Leben riskiert. Wie oft ist es schon passiert, dass sich Kriminelle, wenn man sie bei Straftaten erwischt und festhalten will, auch wehren. Schusswaffen und Messer wurden schon öfter angewendet, und manche, die sich denen entgegenstellten, wurden schon verletzt oder sogar getötet.“
Kollege 4: „Da bin ich auch deiner Meinung. Auch die Polizei rät davon ab, selbst gegen Kriminelle vorzugehen. Wenn man uns vielleicht auch als Feiglinge bezeichnet, aber man darf nicht vergessen, wie viele Mutige haben ihren Mut schon mit dem Leben bezahlt.“
Kollege 1: „Wenn die zwei Wiener auch sagen, wir beschützen unseren Besitz, wird das auch immer gut ausgehen? Zum Glück ist diesmal noch alles gut ausgegangen und der Auto-Einbrecher konnte von der Polizei festgenommen werden.“
273 Polizist stiehlt Kollegin Nacktfotos: Geldstrafe

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über eine ungewöhnliche Affäre bei der Wiener Polizei. Sowohl meine Kollegen als auch ich, lasen in der Tageszeitung „Heute“ folgenden Bericht:
Polizist inspiziert Nacktbilder von Kollegin, kassiert Strafe
Ein Polizist wurde wegen des unbefugten Eindringens in den Spind einer Kollegin und des achtminütigen Durchsuchens ihrer privaten Festplatte mit Nacktfotos zu einer Geldstrafe von 10.800 Euro verurteilt. Die Bundesdisziplinarbehörde attestierte kriminelle Energie, beließ den Beamten jedoch vorerst im Dienst, drohte bei erneutem Fehlverhalten jedoch mit Entlassung.
Dazu gab es einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Eine sehr ausgefallene Neugierde dieses Polizisten. Würde es eigentlich nicht als Neugierde, sondern als Frechheit bezeichnen, den Spind seiner Kollegin, ohne deren Wissen, zu öffnen.“
Kollege 2: „Von wem wusste eigentlich der Polizist von einer Festplatte mit intimen Fotos seiner Kollegin?“
Kollege 3: „War ja nur gut, dass dieser unerlaubte Zugriff auch protokolliert wurde. Nun beschäftigt sich auch die Bundesdiziplinarbehörde mit diesem Fall. Wenn ich nicht in Heute von dieser Bundesdiziplinarbehörde gelesen hätte, hätte ich gar nicht gewusst, dass es diese überhaupt gibt.“
Kollege 4: „Dieser neugierige Beamte bekam zwar eine recht hohe Strafe, in der Höhe von 10.800 Euro, allerdings hätte ich eher damit gerechnet, dass man diesen Polizeibeamten fristlos entlässt.“
Kollege 1: „Vielleicht wurde er auch deshalb noch nicht entlassen, da es bei der Polizei noch immer einen Personalnotstand gibt.“
Kollege 3: „Könnte auch sein, dass er eine sehr gute Dienstbeurteilung hat. Vermutlich schadet dieser Vorfall aber dem Ansehen der Polizei.“
278 “Installateur” kassiert 2.238 Euro für NICHTS

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über das Thema: 2.238 Euro für NICHTS kassiert.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Installateur kam, kassierte und tauchte ab
2.238 € weg! Notdienst nahm eine Familie aus
Wasser am Küchenboden, der Siphon defekt – nichts ging mehr. Am 1. Jänner geriet Elisabeth T. (58, Name von der Red. geändert) aus dem Bezirk Neusiedl am See (Burgenland) in eine Ausnahmesituation. Sie griff zum Telefon und rief einen Installateur-Notdienst an, landete bei einer zentralen Vermittlungsstelle für mehrere Bundesländer. Wenig später meldete sich ein „Installateur“. Er erschien dann auch mit einem Helfer, meinte aber, der defekte Siphon sei ein Spezialmodell, das man bestellen müsse. Dann kassierte das Team 2.238 Euro – angeblich für die Bestellung, die am nächsten Tag montiert werden sollte – und verschwand auf Nimmerwiedersehen!
Elisabeth T. will vor den Betrügern warnen, der Fall wurde bei der Polizei angezeigt.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Das war sicherlich kein schöner Neujahrsbeginn. 2.238 Euro für nichts kassieren ist ja nahezu unglaublich.“
Kollege 2: „Für mich aber genauso unglaublich, dass man für das angebliche Spezialmodell eines Siphons, welches man erst bestellen muss, über 2.200 Euro gleich bezahlte.“
Kollege 3: „Ein böses Gebrechen, in einer Wohnung oder in einem Haus, kann ja immer passieren. Aber mir wäre das nicht passiert, dass ich diesem Installateur 2.238 Euro gegeben hätte. Warum, weil ich gar nicht so viel Geld daheim gehabt hätte.“
Kollege 4: „Wir alle wissen ja, dass Notdienste nicht gerade billig sind. Aber dieser hohe Preis hätte mich sehr wohl stutzig gemacht. Hätte erst nach Fertigstellung des Defekts bezahlt. Glaube mich nicht zu irren, das ist doch der normale Ablauf. Zuerst die Ware, dann das Geld. Durchaus möglich, dass es für manche Firmen zu riskant ist, teure Ersatzteile zu bestellen, die aber dann, aus welchen Gründen auch immer, nicht bezahlt werden. Also kassieren sie bereits vorher.“
Kollege 1: „Vielleicht fragt auch ihr euch, was muss das für ein Spezialmodell sein, welches man am 1. Jänner bestellt und bereits am nächsten Tag montiert werden kann?“
Kollege 3: „Bleibt nur zu hoffen, dass man diesen Betrüger findet und die Dame das gesamte Geld, welches sie für nichts bezahlt hat, doch noch zurückbekommt.“
Kollege 2: „Wie sagt unser Henry öfter am Funk, man soll nicht alle in einen Topf werfen. Das werden auch wir nicht tun, denn es gibt genug Notdiensteinsätze mit denen die Leute sehr zufrieden waren, und vor allem sehr froh, dass es sie überhaupt gibt. Betrifft natürlich auch die Notdiensteinsätze der Installateure“.
279 Weißer Hund fährt schwarz: 133 € Strafe

Mit einer Kollegin sprach ich am Funk über eine 133 Euro hohe Strafe, für einen Schwarzfahrer. Der Schwarzfahrer war ein kleiner Malteser.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Weißer Malteser als Schwarzfahrer ertappt
Große Strafe für kleinen „Bobbi“ in Wiener Öffis
Eine junge Wienerin, die im Besitz einer Jahreskarte ist, ließ ihren kleinen Malteser bei ihrem Neffen. Allerdings hatte der junge Mann nicht am Schirm, dass „Bobbi“ auch einen Fahrschein benötigt. Zu seinem Pech kam es zu einer Fahrscheinkotrolle – und dabei flog der weiße Malteser als eiskalter Schwarzfahrer auf. Folge: 133 Euro Strafe.
Über Facebook bat die Frau die Wiener Linien, von der Strafe abzusehen, „da keine Absicht bestand, gegen die Beförderungsbedingungen zu verstoßen.“ Aber: „Auch bei diesen besonders süßen Hundeaugen“ können die Wiener Linien leider kein Auge zudrücken, so eine Sprecherin zu „Heute“. Kostenlos ist die Mitnahme eines Hundes ausschließlich für Besitzer einer Jahreskarte. In allen anderen Fällen ist ein ermäßigtes Einzelticket (1,60 Euro am Automaten) erforderlich. „Wer – egal ob Mensch, oder Tier – ohne gültiges Ticket unterwegs ist, muss bei einer Kontrolle mit einer Mehrgebühr rechnen“, so die Sprecherin.
Nicht nur meine Funkkollegin, auch manche Leserinnen und Leser dieser Zeitungsmeldung, werden die Strafe von 133 Euro für den kleinen Bobbi sehr hoch finden. Leider half da auch ein Schreiben an die Wiener Linien nichts, von der Strafe abzusehen, da ja keine Absicht bestand, gegen die Beförderungsbedingungen zu verstoßen. Auch für den kleinsten und süßesten Hund, drückten die Wiener Linien kein Auge zu.
Man müsste sich da immer erst vorher erkundigen, wann die Mitnahme von Hunden kostenlos ist. Natürlich wird das der Neffe der Dame nicht getan haben. Die Mitnahme kann nach Verkehrsbetrieb, Land und Region unterschiedlich sein. Bei der Deutschen Bahn z. B. reisen kleine Hunde ausschließlich in Transportboxen kostenlos.
Natürlich hätte man bereits bei der Fahrscheinkontrolle ein Auge zudrücken können. Das hat man nicht getan und sich eben streng an die Beförderungsbedingungen gehalten.
280 Cobra-Cop gesteht: Vermisste Frau ist tot

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über einen Frauenmord.
Tageszeitungen berichteten darüber
Kronenzeitung: Polizist verscharrte Todesopfer im Wald
Oe24: Sex-Unfall im Auto – Vermisste Schwangere von Cop getötet
Heute: Cobra-Cop gesteht: Vermisste Frau ist tot
Die Tageszeitung Heute – Bericht im Internet:
Johanna G. (34) ist tot
“Bei Sex-Unfall erwürgt” – Cobra-Polizist packt aus
Der Fall um die vermisste Steirerin Johanna G. scheint (fast) gelöst. Der verhaftete Cobra-Beamte legte nun ein Geständnis ab. Die 34-Jährige ist tot.
Der verdächtige Polizeibeamte saß seit Montagfrüh bei Kollegen von der Kripo, wurde von Ermittlern stundenlang bearbeitet. Der Grund: Wie berichtet, war der 30-Jährige der Letzte, den Johanna G. (34) vor ihrem Verschwinden am Freitag getroffen hatte.
Die Beharrlichkeit der Verhör-Spezialisten zeigte Erfolg. Am Dienstag gestand der Cobra-Cop, dass die Fitnesstrainerin tot ist. Seine Version, wie es dazu gekommen war: Zwischen Johanna G. und ihm sei es zu Intimitäten in einem Auto gekommen.
“Würgespiele”
Das habe, so der Polizist, zu “Würgespielen” geführt, die für die Frau schließlich tödlich geendet hätten. Eine Mord-Absicht streitet der Mann weiterhin ab, sprach von einem Unfall. In Panik habe der 30-Jährige dann den leblosen Körper der Frau in einem Loch verscharrt.
Die Hintergründe des Dramas müssen nun wohl vor Gericht geklärt werden
Johanna war schwanger
Denn entgegen der Aussage des Verdächtigen soll es zwischen dem Mann und der Fitnesstrainerin in letzter Zeit nicht zu Liebeleien, sondern zu Streit gekommen sein. Laut Informationen aus ihrem Umfeld war die Frau von ihm schwanger.
Allerdings lebte der Cobra-Beamte mit einer anderen zusammen. Eine Obduktion soll nun die genaue Todesursache von Johanna G. klären. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Dazu gab es einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Über diesen Mord gibt es recht unterschiedliche Zeitungsmeldungen. Nicht verwunderlich, da dieser Elite-Cop bei seinen Verhören auch widersprüchliche Angaben gemacht hat.“
Kollege 2: „Also ich kenne niemand, außer jetzt diesen Cobra-Beamten, bei dem es beim Sex zu Würgespielen gekommen wäre.”
Kollege 3: „Überrascht mich allerdings nicht, wer würde es schon jemanden erzählen, dass er beim Sex seine Partnerin würgt.“
Kollege 4: „Der Polizist sagte im Verhör, dass dieses Würgespiel schließlich tödlich geendet hätte. Dann streitet er noch eine Mord-Absicht ab. Wie stark muss er bei diesem perversen Würgespiel die Frau gewürgt haben, dass sie dabei den Tod fand. Und im Verhör bezeichnet er noch das alles als Unfall. Keine Frage, für die Polizei und ganz besonders für die Cobra ist dieser Mord mehr als schlimm.”
Kollege 2: „Ganz böse Zungen werden vielleicht behaupten, da seht ihr, bei der Polizei gibt’s ja auch Mörder und Kriminelle.”
Kollege 3: „Auch hier gilt wieder der Ausspruch von unserem Henry. Nicht alle in einen Topf werfen. Bin mir sicher, dass es sehr viele Menschen gibt, die froh sind, dass unsere Polizei für Ordnung und Sicherheit sorgt. Und einfach haben es Polizistinnen und Polizisten gerade in der heutigen Zeit sicherlich nicht. Auf alle Fälle gibt es weit ungefährlichere Jobs, mit wesentlich besserer Bezahlung.“
281 Lenker ließ den Motor laufen: 600 € Strafe

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über einen gnadenlosen Schnellrichter.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Vereisten Wagen geheizt: Mann muss 600 € zahlen
Ein gnadenloser Schnellrichter strafte ab
Eiskalter Polizeieinsatz in Wien-Ottakring: Ayhan C. wollte am Abend mit seinem Auto nach Hause fahren. Aufgrund der frostigen Temperaturen waren die Fenster seines Fahrzeugs stark vereist. Um freie Sicht zu bekommen, stieg er in seinen Wagen, startete den Motor und wartete rund drei Minuten, bis das Eis mithilfe des Heizsystems im Innenraum auftauen konnte. Doch dann wurde es turbulent.
Denn neben ihm stand ein Auto mit Zivilpolizisten samt Schnellrichter. Die kontrollierten den Lenker und herrschten ihn an: „Nach dem Start muss gefahren werden.“ Der Schnellrichter verhängte dann saftige 600 Euro Strafe.
Der Lenker versuchte zu erklären, dass er keinen Eiskratzer im Auto habe und lediglich auf das Auftauen der Scheiben wartete, doch ohne Erfolg. Das Warmlaufen des Motors im Stand ist nämlich streng verboten, da es eine Luftverunreinigung darstellt, so der ÖAMTC.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Auch ich würde diesen Schnellrichter als gnadenlos bezeichnen. Nicht nur gnadenlos, hat der überhaupt eine Ahnung von einem Strafrahmen? Dieser legt eben fest, wieviel sich eine Strafe zwischen Mindestmaß und Höchstmaß bewegen darf. Kann mir also nicht vorstellen, dass wegen des laufenden Motors eine Strafe von 600 Euro zu bezahlen war.“
Kollege 2: „Dieser Schnellrichter würde vermutlich einem Autofahrer, der in einer 30er Zone 40 km/h fährt, zu einer Strafe von 2.000 Euro verdonnern. Wenn er an diesem Tag vielleicht noch ganz schlecht drauf ist, dann kommt es womöglich noch zu einer Führerscheinabnahme.“
Kollege 3: „Also das könnte auch dieser gnadenlose Schnellrichter nicht machen, darum gibt es ja diesen Strafrahmen. Allerdings wissen wir alle, vor Gericht entscheidet dann der Richter, ob jemand 1 Jahr oder 5 Jahre bekommt. Strafrahmen zwischen 1 und 5 Jahre.”
Kollege 4: „Auch mir erscheint die Strafe von 600 Euro immens hoch. Aber nachdem wir ja alle bei dieser Amtshandlung nicht anwesend waren, wissen wir nicht, wie sich dieser Mann gegenüber dem Schnellrichter verhalten hat. Wir sprachen doch schon am Funk über Respektlosigkeiten gegenüber der Polizei. Da ist es schon vorgekommen, wenn ein Polizist von jemanden seine Autopapiere überprüfen wollte, dass dieser sagte, was du wollen? Vielleicht konnte der aber auch noch nicht so gut Deutsch und wollte eigentlich nur sagen, was wünschen sie? Es gab schon genug negative Vorfälle, in ein offenes Seitenfenster einer Polizeifunkstreife wurde schon hineingespuckt. Polizistinnen und Polizisten wurden schon oft beschimpft, manche auch tätlich angegriffen.“
Kollege 2: „Was ich etwas schlampig finde, dass dieser bestrafte Autofahrer in dieser Jahreszeit keinen Eiskratzer im Auto hatte.“
Kollege 1: „Ihr kennt doch sicherlich diesen Ausspruch, irren ist menschlich. Womöglich hat sich dieser Schnellrichter nur um eine Null geirrt. Also statt 600 Euro nur 60 Euro. Diese Strafe, so finde ich, wäre angemessen gewesen.“
282 Unser Familienliebling überbringt die Eheringe-sogar im Laufschritt



Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über ein recht schönes Thema – Hochzeiten.
Leserinnen und Leser werden schon gemerkt haben, dass wir am Funk über sehr viele verschiedene Themen sprechen.
Was bei manchen Hochzeiten doch recht unglaublich ist, wo diese schon stattgefunden haben.
Um hier nur einige anzuführen: In einer Tropfsteinhöhle, im Heißluftballon, unter Wasser im Taucheranzug, in einem Aquarium, über 1800 Meter Seehöhe, in edlem Gewand auf einer Burg mit Hofnarr und Akrobaten. Für mich eine der unglaublichsten Hochzeiten. Sie fand auf den Tragflächen eines fliegenden alten Doppeldeckers statt. Natürlich waren sowohl das Brautpaar als auch der Standesbeamte gut angegurtet.
Erzählte auch meinen Funkkollegen, dass mein Sohn schon vor einiger Zeit geheiratet hat. Keinesfalls so unglaublich, wie die vorher angeführten Hochzeiten. Aber vielleicht doch etwas ungewöhnlich. Wurden doch die Eheringe durch unseren Familienliebling, eine weiße Schweizer Schäferhündin, im Laufschritt zum Brautpaar gebracht.
Schickte meinen Kollegen auch Fotos von der geglückten Überbringung.
Auch meine Kollegen erzählten ihre Erlebnisse über Hochzeiten. Diese bringe ich aber hier nicht mehr, da sie viel zu umfangreich gewesen wären.
283 Ohne Nobelpreis kein Frieden?

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über eine besondere Information. Teletext – Seite 121 – „Ohne Nobelpreis kein Frieden?“:
US-Präsident Trump bekräftigt trotz des entschiedenen internationalen Widerstands seinen Anspruch auf Grönland. „Die Welt ist nicht sicher, bis wir die vollständige und totale Kontrolle über Grönland haben“, so Trump in einer heute veröffentlichen Mitteilung an Norwegens Ministerpräsidenten Störe.
Trump betont auch, dass Frieden für ihn nicht mehr das wichtigste politische Ziel sei. „Angesichts der Tatsache, dass ihr Land entschlossen hat, mir für die Beendigung von acht Kriegen und mehr nicht den Friedensnobelpreis zu geben, fühle ich mich nicht mehr verpflichtet, nur noch an Frieden zu denken“, so Trump wörtlich.
Da auch meine Kollegen am Funk diesbezüglich auf Seite 121 – Telext – diese Zeilen gelesen hatten, gab es einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Es ist sehr zu bezweifeln, dass durch die vollständige und totale Kontrolle über Grönland durch Trump, die Welt dadurch sicher sein wird.“
Kollege 2: „Bei Trump überraschen mich auch solche Aussagen nicht mehr.“
Kollege 3: „Besonders überrascht hat mich auch seine Aussage, dass er acht Kriege und mehr beendet hat, und man ihn dafür nicht den Friedensnobelpreis gab.“
Kollege 4: „Trotz allem müssen wir uns alle an den Gaza-Friedensplan erinnern. Da gab es auch im Oktober 2015 folgende Meldung. Immer wieder scheiterten die Gespräche zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas. Nun läuft die erste Phase des Plans und Trump inszeniert sich als Friedensstifter. Für viele galt er ja doch als Friedenstifter. Viele hätten ihn damals schon den Friedensnobelpreis verliehen.“
Kollege 2: „Vielleicht sollte man Trump doch eine ganz besondere Medaille für den Friedensnobelpreis geben. Beschriftung – TRUMP FIRST. Vielleicht gelingt es dann doch, dass er sich dadurch wieder verpflichtet fühlt, nur noch an Frieden zu denken. Wäre ein großer Schritt in die richtige Richtung.“
287 Teuerstes Schnitzel in Österreich kostet 699 Euro

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über das teuerste Schnitzel in Österreich.
Die „Kronenzeitung“ berichtete:
Kärnten
Teuerstes Schnitzel nicht in Wien, sondern am Millstätter See zu haben
In Wien muss man 398 Euro hinlegen, wenn man ein „Kaiser Franz“-Schnitzel aus fein marmoriertem Wagyu-Filet in der „Spelunke“ am Donaukanal genießen will.
Das ist nicht das teuerste Schnitzel in Österreich. 699 Euro kostet ein Schnitzel bei Peppino-Wirt Stefan Lercher aus Millstadt: „Wir haben ein Cordon bleu kreiert. Es besteht aus den besten Zutaten!“, betont er und will auf die hochwertige Qualität hinweisen: „Allein das Schnitzel kostet mich im Einkauf 380 Euro. Das Filet ist von einem Kobe Beef direkt aus Japan, mit der allerhöchsten Marmorierungsstufe-A5, BMS 12.“
Aus Neugierde machte ich noch einen Blick ins Internet. Folgendes gab es darüber zu lesen:
Das original Kobe Steak vom originalen japanischen Kobe Rind zergeht förmlich auf der Zunge. Der Geschmack – einzigartig! Nicht umsonst wird das ORIGINAL KOBE Rind / Rindfleisch auch das teuerste Fleisch der Welt genannt! Aufgrund der einzigartigen Genetik und der enorm aufwendigen Tierhaltung ist dieses Kobe Steak unvergleichbar zart und delikat und den Preis einfach wert.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Da hat ja Kärnten mit fast 700 Euro die Nase ganz schön weit vorne. Würde mich interessieren, wie oft dieses sündteure Schnitzel in einer Woche konsumiert wird.“
Kollege 2: „Denke, dass recht oft konsumiert wird. Vergessen wir alle nicht, es gibt immerhin doch einige Erdenbürger, bei denen spielen solch hohe Preise überhaupt keine Rolle.“
Kollege 3: „Was mich schon etwas überraschte, dass man bereits in einer Spelunke in Wien, für ein Schnitzel fast 400 Euro zu bezahlen hat. Allerdings die fast 700 Euro für dieses Superschnitzel am Millstätter See finde ich doch etwas utopisch.“
Kollege 4: „Was man natürlich nicht vergessenen darf, dass es sich dabei, zumindest wird es auch so im Internet beschrieben, um das teuerste Fleisch der Welt handelt.“
Kollege 2: „Also mich würde ein Schnitzel gar nicht reizen, wenn das Fleisch förmlich auf der Zunge zergeht, allerdings soll ja der Geschmack einzigartig sein. Trotzdem muss dieses Schnitzel nicht allen schmecken.“
Kollege 1: „Hätten wir das nötige Kleingeld, würden wir vielleicht nur aus Neugierde, doch dieses Cordon bleu genießen.“
289 Auto – mindestens haltbar bis – siehe Boden

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über das Thema: Gut sichtbare Anbringung des Mindesthaltbarkeitsdatum.
Bereits am Vortag lasen wir diesbezüglich im Internet unter www.lebensmittelklarheit.de eine recht gute Information:
Laut EU-Recht muss das Mindesthaltbarkeitsdatum an einer gut sichtbaren Stelle deutlich und gut lesbar aufgedruckt werden. Verbraucherbeschwerden zeigen aber, dass der Aufdruck vielfach schwer zu finden oder kaum lesbar ist. Die Verbraucherzentralen fordern daher eine Schriftgröße von mindestens 3 Millimeter sowie einen ausreichenden Kontrast zwischen Schrift und Hintergrund.
In der EU-Lebensmittelinformationsverordnung ist festgelegt, in welcher Form und Schriftgröße das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) auf Lebensmitteln stehen muss. Demnach muss es “an einer gut sichtbaren Stelle deutlich und gut lesbar” auf der Verpackung oder dem Etikett angebracht werden. Außerdem ist eine Schriftgröße von mindestens 1,2 Millimeter bezogen auf die Schrifthöhe des kleinen x vorgeschrieben. Eine Vorgabe, an welcher Stelle die Angabe, beispielsweise auf Getränkeflaschen oder –dosen, zu finden sein muss, gibt es nicht.
Die Verordnung sieht außerdem vor, dass die EU-Kommission eine spezielle Rechtsvorschrift zur Lesbarkeit erlassen kann in der diese Faktoren genauer definiert werden. Bislang wurde eine solche Rechtsvorschrift aber noch nicht erlassen.
Immer wieder beschweren sich Verbraucher:innen bei Lebensmittelklarheit.de über Produkte mit kaum auffindbarem oder nur schwer lesbarem MHD. Eine aktuelle Umfrage bei Lebensmittelklarheit.de zeigt, dass jede(r) zweite Befragte bei Lebensmitteln oft lange nach dem MHD suchen muss.
Die Verbraucherzentralen sind bereits vereinzelt rechtlich gegen schwer lesbare Kennzeichnungen vorgegangen.
Eine echte Verbesserung für Verbraucher:innen kann es aus Sicht von Lebensmittelklarheit nur geben, wenn die rechtlichen Vorgaben zur Lesbarkeit konkreter gefasst werden. Genaue Vorgaben zur Lesbarkeit sind aus unserer Sicht längst überfällig.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Komme wieder auf die Aussage von Henry. Nicht alle in einen Topf werfen. Möchte ich auch nicht tun, es gibt durchaus viele Lebensmittel, bei diesen funktioniert sehr wohl die gut lesbare und auch leicht auffindbare Angabe der Haltbarkeitsdaten. Allerdings gibt es auch viele Lebensmittel, da funktioniert das überhaupt nicht. Möchte nur ein kleines Beispiel nennen. Esse schon seit längerer Zeit sehr gerne Haselnusschrem-Stangerl. Dort das – mindestens haltbar bis: siehe Seitenfläche – zu finden, war nahezu unmöglich. Allerdings seit einiger Zeit funktioniert es. Zu meiner großen Überraschung, nun auch auf der Seitenfläche ganz gut lesbar. Kenne den Grund nicht, wieso es nun funktioniert, wichtig ist, es funktioniert.“
Kollege 2: „Besonders ärgerlich finde ich auch die unterschiedlichen Haltbarkeitsdaten.“
Kollege 3: „Habe mich schon öfter gefragt, wer dafür verantwortlich ist, wenn auf einem durchsichtigen Flaschenhals in ganz kleiner schwarzer Schrift das Haltbarkeitsdatum bzw. Ablaufdatum angebracht wurde, wenn es sich bei dem Flascheninhalt um ein dunkles Getränk handelt. Ganz ausgezeichnet nicht lesbar.“
Kollege 4: „Nicht selten drehte ich schon ein Produkt in alle Richtungen, um endlich das Haltbarkeitsdatum zu finden. Auch mich überrascht es, dass z. B. diese Verbraucherzentralen oder dafür Verantwortliche bei der EU anscheinend doch noch nicht genügend getan haben und es angeblich noch gar keine gesetzliche Regelung gibt.“
Kollege 2: „Vermutlich haben die dafür zuständigen Leute bei der EU, noch keine befriedigende Lösung gefunden.“
Kollege 3: „Es wird für die EU bzw. Verbraucherzentralen sicherlich nicht ganz einfach sein, bei den unzähligen angebotenen Produkten, alles unter einen Hut zu bringen.“
Kollege 2: „Liebe Freunde, die Hoffnung stirbt zuletzt, vielleicht gibt es auch da noch eine befriedigende Lösung für uns alle. Außerdem gibt es noch viel wichtigere Dinge, die auch erst gelöst werden müssen. Aber nachdem wir gerade am Funk über sehr viele Dinge sprechen, warum nicht auch über das Haltbarkeitsdatum”.
Kollege 1: „Wir haben uns ja noch gar nicht bei unserem Henry für die Zusendung des Fotos, Auto mit Mindesthaltbarkeitsdatum bedankt. Also Henry, spreche gleich für uns alle, vielen Dank. Passt ja super zum Thema, allerdings bei diesem Auto, zählt auch schon zu den Lebensmittel, werden wir das Ablaufdatum niemals erfahren. Warum sage ich Lebensmittel, Autos sind in der heutigen Zeit sicherlich ein Mittel zum Leben.”
295 13-jähriger Held rettete seine Familie aus Seenot

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über einen besonderen Helden.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
„Übermenschlich nennen Seenotretter, was der 13-jährige Austin in Quindalup Beach (Australien) vollbracht hat! Er war mir seiner Mutter Joanne (47) und zwei Geschwistern (8, 12) mit einem Kajak und Stand-up-Paddels im Meer, als sie vom Wind abgetrieben wurden. Die raue See ließ das Boot volllaufen. Da beschloss Austin, Hilfe zu holen. „Ich wusste, dass er der Stärkste war und es schaffen könnte“, erklärte die Mutter später „die schwierigste Entscheidung ihres Lebens, während sie seine Geschwister über Wasser hielt.
Als Austin nach vier Stunden den Strand erreichte, war es bereits finster. Völlig erschöpft lief er zwei Kilometer zum nächsten Telefon, brach bewusstlos zusammen. Um 20.30 Uhr fand ein Hubschrauber die unterkühlte Familie – 14 Kilometer vor der Küste: Rettung in letzter Sekunde.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Für mich nahezu unvorstellbar, dass Austin 4 Stunden geschwommen ist, um Hilfe zu holen.“
Kollege 2: „Ein Hubschrauber konnte zum Glück die unterkühlte Familie doch noch retten. Hätte auch nicht gedacht, dass der 13-jährige Austin überhaupt 14 Kilometer schwimmen kann.“
Kollege 3: „Es war für die Mutter sicherlich die schwierigste Entscheidung ihres Lebens, als sie ihren Sohn um Hilfe schickte.“
Kollege 4: „Auf alle Fälle ist Austin ein großer Held. Ohne seine Heldentat hätte die Familie mit großer Sicherheit nicht überlebt.“
Kollege 1: „Habe noch kurz im Internet nachgesehen, wie lange und wie weit Männer und Frauen, bereits nach einer gewissen Grundtechnik, schwimmen können. Mit ein bisschen Training sollte man in einer Dreiviertelstunde schon auf 2.000 Meter kommen. Übermenschliches hat Austin geleistet.“
Kollege 3: „In der Zeitungsmeldung steht auch, dass die Mutter die Geschwister von Austin über Wasser hielt. Auch ich machte noch einen Blick ins Internet, da ich mir nicht vorstellen konnte, wie man seine Geschwister so lange über Wasser halten konnte. Alle hatten Schwimmwesten.“
300 Verantwortungsloser (krimineller) Autofahrer nach Schneefall in Wien…

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über einen sehr verantwortungslosen Autofahrer.
Es ist zwar schon 13 Jahre her, als ich im Winter mit meinem Auto in Wien Liesing unterwegs war. Leserinnen und Leser meiner Homepage wissen, dass ich auch recht gerne über unglaubliche Dinge (Ereignisse) berichte. Für mich war es damals eine meiner unglaublichsten Beobachtungen, als mir ein völlig mit Schnee bedeckter, nicht gesäuberter Pkw entgegenkam. An der Windschutzscheibe gab es nur eine kleine Stelle, welche schneefrei war. Im Rückspiegel sah ich noch, dass dieser Pkw, der allerdings recht langsam unterwegs war, von Fußgängern angehalten wurde.
Da es am 19. und 20. Jänner 2026 in Wien sehr starke Schneefälle gab, machte ich nachträglich ein Symbolfoto meines Autos, mit einer kleinen schneefreien Stelle an der Windschutzscheibe. Schickte meinen Kollegen noch vor unserer „Funkrunde“ eine Kopie des Symbolfotos, damit sich diese auch vorstellen konnten, wie dieser verantwortungslose Autofahrer unterwegs war.
Sprach dann mit den Funkkollegen über meine unglaubliche Beobachtung.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Wir alle sind ja schon sehr lange Autofahrer. Habe selbst im Winter viele recht schlecht vom Schnee gesäuberte Pkws gesehen. Aber einen Pkw mit solch einem kleinen Ausguck noch nie.“
Kollege 2: „In diesem Fall kann man nicht nur von einem verantwortungslosen Autofahrer sprechen. Für mich ist es bereits ein krimineller Autofahrer. Egal wie weit er so fahren wollte, und wenn es auch nur 500 Meter gewesen wären, so unterwegs zu sein ist ein Irrsinn.“
Kollege 3: „Wenn die Polizei diesen Kriminellen, auch ich bezeichne diesen Autofahrer so, angehalten hätte, wäre ich nicht überrascht gewesen, wenn es zu einer Führerscheinabnahme gekommen wäre.“
Kollege 4: „Was uns Henry da berichtet, ist tatsächlich unglaublich. Ich zweifle auch gar nicht daran, dass dieser Irre tatsächlich so unterwegs war, wie auf dem Symbolfoto zu sehen ist. Stelle euch allen die Frage, kann es nicht auch unter den vielen Autofahrerinnen und Autofahrern Geisteskranke geben?“
Kollege 1: „Beantworte deine Frage mit, ja es kann und es wird auch einige Geisteskranke darunter geben. Habe in den vielen Jahren, in denen ich unzählige Kilometer mit dem Auto unterwegs war, schon mit einigen Geisteskranken zu tun gehabt. Bin zwar kein Mediziner, aber als Laie hätte ich gesagt, geisteskrank.“
Kollege 2: „Sicherlich haben wir alle auch schon Fahrfehler gemacht und uns nicht immer ganz richtig im Straßenverkehr verhalten. Aber so eine irre Aktion traue ich keinem von uns zu.“
304 Wie viele Jahre braucht ein Österreicher, bis er Chinesisch im Profi-Niveau beherrscht?

Mit einem Kollegen sprach ich am Funk – nicht Chinesisch – sondern über das Thema – wie lange braucht z. B. eine Österreicherin oder ein Österreicher bis sie bzw. er Chinesisch schreiben kann.
Bringe hier ein kleines Beispiel.
Folgender Text befindet sich am Beginn meiner Homepage:
Mein Skip-Rufname am Funk ist Henry 1 – bin Präsident des HFFÖ-Funkclub: Henrys – Funk – Freunde – Österreichs (313 Mitglieder in 8 Ländern der Welt)
Auch Vizepräsident des Internationalen EFW – Funkclub (838 Mitglieder in 40 Ländern der Welt)
Nach 12 Jahren wurde leider meine HFFÖ-Homepage von “hPage” deaktiviert. Über 1.300 meiner Beiträge mit sehr vielen Fotos. Auf dieser gab es zuletzt 204.672 Besucher und 459.786 Seitenaufrufe.
So sieht dieser Text in „Chinesisch“ aus:
我的电台呼号是 Henry 1。我是 HFFÖ 无线电俱乐部(Henrys – Funk – Freunde – Österreichs,即“亨利–奥地利无线电之友”)的主席。该俱乐部在全世界 8 个国家拥有 313 名会员。同时,我也担任国际 EFW 无线电俱乐部(International EFW – Funkclub)的副主席,该俱乐部在全世界 40 个国家拥有 838 名会员。非常遗憾的是,在运营 12 年后,我的 HFFÖ 主页被“hPage”停用了。该网页曾发布过 1,300 多篇文章及大量照片,累计访问人数达 204,672 人,页面浏览量达 459,786 次。
Diese Antwort stammt aus dem Internet –
Google KI:
Wie lange braucht ein Österreicher, bis er Chinesisch schreiben kann.
Das hängt ganz davon ab, was du unter „schreiben“ verstehst. Da Chinesisch keine Buchstaben hat, ist der Weg für uns Österreicher (bzw. Deutschsprachige) etwas weiter als bei Spanisch oder Englisch.
Hier sind die realistischen Zeitspannen:
1. Die Basics (Überlebensmodus)
- Zeitaufwand: ca. 3 bis 6 Monate (bei etwa 1 Stunde täglichem Lernen).
- Was du kannst: Du lernst die ersten 150 bis 300 Schriftzeichen. Damit kannst du einfache Nachrichten tippen oder deinen Namen und einfache Sätze schreiben.
2. Alltagstauglichkeit (Zeitungen lesen & Briefe schreiben)
- Zeitaufwand: ca. 2 bis 3 Jahre.
- Was du kannst: Um eine Zeitung halbwegs flüssig zu lesen oder komplexere Texte zu verfassen, brauchst du etwa 2.000 bis 3.000 Schriftzeichen. Laut Experten sind dafür insgesamt rund 1.200 bis 1.500 Lernstunden nötig.
3. Profi-Niveau (Fließend in Wort und Schrift)
- Zeitaufwand: 5 Jahre oder länger.
- Was du kannst: Professionelles Schreiben auf universitärem Niveau erfordert bis zu 5.000 Zeichen. Das US-amerikanische Foreign Service Institute (FSI) schätzt, dass man für eine echte “Professional Proficiency” etwa 2.200 intensive Unterrichtsstunden braucht.
Im Internet konnten sich mein Funkkollege, als auch ich, da es uns einfach interessierte, über Chinesisch doch recht genau informieren.
Für uns beide nahezu unvorstellbar, dass es doch einige Deutsche, aber auch Österreicher gibt, die Chinesisch gelernt haben. Wir fanden, dass es sicherlich auch ein großes Problem ist, da Chinesisch keine Buchstaben hat. Wenn man Chinesisch im Profi-Niveau beherrschen möchte, so kann dies 5 Jahre, oder auch länger dauern.
Wir kennen alle den „Ausspruch“ – Deutsche Sprache, schwere Sprache. Was ist aber erst Chinesisch?
305 Millionär fuhr 740 Mal schwarz: Zugverbot!

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über einen ganz außergewöhnlichen Millionär.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Millionär fuhr 740 Mal schwarz: Zugverbot! Gericht sprach ihn wegen Betrugs schuldig.
Ein kurioser Gerichtsprozess beschäftigt die Briten. 740 Mal soll Joseph M. (53) mithilfe eines Tricks nur einen Teil seiner Pendelstrecke bezahlt haben. Dabei war der Mann bis vor Kurzem Abteilungsleiter bei der Großbank HSBC, ist laut Anklage Millionär. Wie er aufflog, ist nicht bekannt. Sehr wohl aber, dass er für die Erschleichung der Dienstleistung enorme kriminelle Energie an den Tag legte. So benutzte er für den digitalen Ticketkauf falsche Namen und Adressen. Der Schaden laut Southeastern Railway: 6.700 Euro. Das Gericht verurteilte M. wegen Betrugs zu zehn Monaten bedingter Haft, Sozialstunden und einem Zugfahrverbot. Dabei fehlte es M. definitiv nicht am nötigen Kleingeld. Er schickte sich im Vorjahr selbst in den Ruhestand.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollegen 1, Kollegen 2, Kollegen 3 und Kollegen 4.
Kollege 1: „Was mich immer wieder überrascht, wir sprachen am Funk doch schon über viele ungewöhnliche Ereignisse. Es kommen aber immer wieder neue ungewöhnliche Ereignisse dazu. Es ist kaum vorstellbar, dass es ein Millionär nötig hat, 740 Mal schwarz zu fahren.“
Kollege 2: „Glaube nicht, dass es dieser Millionär wirklich nötig hatte, so oft schwarz zu fahren. Vermutlich suchte er einen gewissen Nervenkitzel.“
Kollege 3: „Auf alle Fälle ist es mehr als beachtlich, dass er es überhaupt geschafft hat, 740 Mal schwarz zu fahren. Das Gericht sprach ihn wegen Betrugs schuldig und ein Zugverbot hat er nun auch. Den angerichteten Schaden wird er sicherlich bezahlen müssen. Auch nicht gerade angenehm, wenn ein Millionär zu zehn Monaten bedingter Haft verurteilt wird.“
Kollege 4: „Dieser Schwarzfahrer hat doch auch sicherlich Freunde und Bekannte. Wie steht er nun als verurteilter Straftäter da. Könnte mir durchaus vorstellen, das einige seiner Freunde und Bekannten mit ihm nichts mehr zu tun haben wollen.“
Kollege 1: „Es gibt doch diesen Ausspruch, ehrlich währt am längsten. Trifft für diesen Millionär sicherlich nicht zu. Vielleicht eher dieser Ausspruch, Geld verdirbt den Charakter.“
Kollege 2: „Vielleicht sollte man diese Großbank, in denen dieser Kriminelle auch Abteilungsleiter war, noch etwas genauer unter die Lupe nehmen. Würde mich nicht wundern, wenn er auch dort seine kriminelle Energie eingesetzt hat.“
Kollege 3:
Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über einen ganz außergewöhnlichen Millionär.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Millionär fuhr 740 Mal schwarz: Zugverbot! Gericht sprach ihn wegen Betrugs schuldig.
Ein kurioser Gerichtsprozess beschäftigt die Briten. 740 Mal soll Joseph M. (53) mithilfe eines Tricks nur einen Teil seiner Pendelstrecke bezahlt haben. Dabei war der Mann vor Kurzem Abteilungsleiter bei der Großbank HSBC, ist laut Anklage Millionär. Wie er aufflog, ist nicht bekannt. Sehr wohl aber, dass er für die Erschleichung der Dienstleistung enorme kriminelle Energie an den Tag legte. So benutzte er für den digitalen Ticketkauf falsche Namen und Adressen. Der Schaden laut Southeastern Railway: 6.700 Euro. Das Gericht verurteilte M. wegen Betrugs zu zehn Monaten bedingter Haft, Sozialstunden und einem Zugfahrverbot. Dabei fehlte es M. definitiv nicht am nötigen Kleingeld. Er schickte sich im Vorjahr selbst in den Ruhestand.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollegen 1, Kollegen 2, Kollegen 3 und Kollegen 4.
Kollege 1: „Was mich immer wieder überrascht, wir sprachen am Funk doch schon über viele ungewöhnliche Ereignisse. Es kommen aber immer wieder neue ungewöhnliche Ereignisse dazu. Es ist kaum vorstellbar, dass es ein Millionär nötig hat, 740 Mal schwarz zu fahren.“
Kollege 2: „Glaube nicht, dass es dieser Millionär wirklich nötig hatte, so oft schwarz zu fahren. Vermutlich suchte er einen gewissen Nervenkitzel.“
Kollege 3: „Auf alle Fälle ist es mehr als beachtlich, dass er es überhaupt geschafft hat, 740 Mal schwarz zu fahren. Das Gericht sprach ihn wegen Betrugs schuldig und ein Zugverbot hat er nun auch. Den angerichteten Schaden wird er sicherlich bezahlen müssen. Auch nicht gerade angenehm, wenn ein Millionär zu zehn Monaten bedingter Haft verurteilt wird.“
Kollege 4: „Dieser Schwarzfahrer hat doch auch sicherlich Freunde und Bekannte. Wie steht er nun als verurteilter Straftäter da. Könnte mir durchaus vorstellen, das einige seiner Freunde und Bekannten mit ihm nichts mehr zu tun haben wollen.“
Kollege 1: „Es gibt doch diesen Ausspruch, ehrlich währt am längsten. Trifft für diesen Millionär sicherlich nicht zu. Vielleicht eher dieser Ausspruch, Geld verdirbt den Charakter.“
Kollege 2: „Vielleicht sollte man diese Großbank, in denen dieser Kriminelle auch Abteilungsleiter war, noch etwas genauer unter die Lupe nehmen. Würde mich nicht wundern, wenn er auch dort seine kriminelle Energie eingesetzt hat.“
Kollege 3: „Überraschte mich auch, dass sich ein Abteilungsleiter selbst in den Ruhestand schicken kann. Bei uns scheint das nicht so einfach zu sein.”
306 Neuer Weltrekord – Hündin bekam “Siebzehnlinge”

Mit einem Kollegen, selbst langjähriger Hundebesitzer, sprach ich am Funk über einen ganz besonderen Weltrekord.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Neuer Weltrekord aufgestellt
Hündin bekam „Siebzehnlinge“
Ein „großer Wurf“ ist Marigold gelungen. Die zweijährige Irish-Setter-Hündin brachte 17 gesunde Welpen zur Welt, ist ihr Frauchen Miranda Pelecchia (42) begeistert. Ein neuer Weltrekord bei dieser Hunderasse, berichtet die „Daily Mail“. Das stößt auf großes Interesse. Die Britin bietet die acht Wochen alten Welpen um 1.480 Euro zum Verkauf an.
Was meinen Kollegen und auch mich überraschte, dass diese Irish-Setter- Hündin 17 gesunde Welpen zur Welt brachte. In der Regel gebären diese Hunde nur etwa 8 bis 12 Welpen pro Wurf. Zwar ist das Frauchen über diesen Rekordwurf begeistert. Ob die Hundemamma ebenso begeistert ist, entzieht sich unserer Kenntnis. Ist sicherlich eine sehr große Belastung für die Hündin. Wenn die Welpen hungrig sind, wird es vermutlich zu einer großen Drängerei kommen – eine weit größere als am Foto. Da wird man auch mit einigen Fläschchen zufüttern müssen. Wichtig ist, dass alle Welpen gesund zur Welt kamen und hoffentlich auch gesund bleiben.
Es gab allerdings bereits im Jahr 2010 eine Irish-Setter-Hündin in Deutschland, welche sogar 18 Welpen zur Welt brachte (11 Weibchen und 7 Rüden).
307 Nach Geldregen prasseln Strafen

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über eine völlig irre Aktion eines Influencers in Wien.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Der Influencer Maximilian Weißenböck alias „MaxaMillion“ warf von einem Balkon auf der Mariahilfer Straße Bargeld im Wert von 10.000 Euro in die Menge. Hunderte Jugendliche stürzten sich auf die Geldscheine. Die Polizei hingegen fand diese Aktion nicht cool, reagierte mit einer Strafverfügung – der Verkehr wurde gestört.
Auch die Werbebehörde wird sich noch einschalten. „Ich habe damit gerechnet,“ so der Wiener, der als Nächstes Socken verschenken will.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Dieser irre Influencer ist doch tatsächlich dümmer, als die Polizei erlaubt. Was ich mich nur frage, wie kommt jemand auf solch eine irre Idee, dass man Bargeld im Wert von 10.000 Euro in die Menge wirft.“
Kollege 2: „Dass sich hunderte Menschen, in diesem Fall waren es Jugendliche, auf die Geldscheine stürzte, überrascht mich nicht.“
Kollege 3: „Was mich interessieren würde, durften die Jugendlichen das Geld, auf welches sie sich gestürzt haben, auch behalten?“
Kollege 4: „Vielleicht für manchen unverständlich, dass man für diesen Geldregen bestraft wird. Normal ist diese Vorgangsweise mit Sicherheit nicht. Dieser Influencer muss allerdings darauf achten, dass er beim geplanten Verschenken von Socken, nicht wieder bestraft wird.“
Kollege 3: „Kann mich noch immer nicht daran gewöhnen, dass es einen Influencer gibt. Influencer sagt man doch, wenn man eine Grippe hat.“
Kollege 2: „Da verwechselst du etwas. Die Grippe wird noch immer als Influenza bezeichnet. Allerdings etwas anders geschrieben. Der vorletzte Buchstabe ist ein z. Dieser irre Influencer, bei dem ist der vorletzte Buchstabe ein c.“
Kollege 1: „Schaue gerade ins Internet. Lese euch nur ganz kurz das Wesentliche vor. Influenza. Vorletzter Buchstabe ist ein z. Eine ernsthafte Infektionskrankheit der Atemwege. Influencer, vorletzter Buchstabe ist ein c. Es beschreibt Personen, die aufgrund ihrer Reichweite in sozialen Medien Einfluss auf die Meinung oder das Kaufverhalten anderer ausüben.“
Kollege 4: „Ein richtiger Influencer dürfte dieser Maximilian doch nicht sein, denn mit dieser Aktion hat er mit Sicherheit keinen Einfluss auf die Meinung oder das Kaufverhalten anderer ausgeübt.“
308 Sheriff trotz Mordanklage

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über eine unglaubliche Meldung in der Kronenzeitung:
Diese Story aus Arkansas klingt beinahe zu unglaublich, um wahr zu sein. Aaron Spencer ist angeklagt, einen 67-jährigen Mann kaltblütig erschossen zu haben. Während er auf seinen Mord-Prozess wartet, beschloss der Angeklagte, den obersten Gesetzeshüter in Lonoke County herauszufordern. Mit Erfolg.
Der Armee-Veteran schlug jetzt bei den republikanischen Vorwahlen in Arkansas den amtierenden Sheriff John Staley und könnte im November dessen Amt übernehmen – falls er nicht hinter Gitter sitzt.
Spencer hatte am 8. Oktober 2024 gegen 1.30 Uhr den Notruf gewählt. Er gab an, seine Teenie-Tochter im Truck von Michael Fosler entdeckt zu haben. Dieser war drei Monate zuvor wegen Internet-Stalkings und sexuellem Missbrauch gegen die 14-Jährige verhaftet worden, kam aber trotz über 40 Anklagepunkten gegen 50.000 Dollar Kaution wieder frei.
Spencer machte seinen Fall zum Thema im Wahlkampf um den Sheriff-Posten. Er erklärte in einem Interview: „Zum Preis eines Rasenmähers kann man aus dem Gefängnis kommen, nachdem man ein sexuelles Verbrechen an einem Kind begangen hat.“
Es kam zur Konfrontation mit Fosler, bei der der tödliche Schuss fiel. Die Festnahme des Vaters und dessen Anklage wegen Mordes zweiten Grades sorgte in ganz Arkansas für riesige Empörung. Diese richtete sich insbesondere gegen Sheriff John Stanley, der die unpopuläre Entscheidung eisern verteidigte: „Auch wer einen Sexualverbrecher umbringt, muss sich vor dem Gesetz verantworten.“
Spencer, der bis zu seiner Verhandlung im Mai auf freiem Fuß bleiben darf, kündigte auf Facebook an, dass er Stanley den Job abjagen will: „Ich bin der Vater, der seine Tochter beschützt hat, weil das System sie im Stich gelassen hat“, schrieb er. Er kritisierte die Polizei und Justiz scharf und versprach mehr Sicherheit für alle 75.000 Einwohner von Lonoke County.
Seine Botschaft kam an. 53 Prozent der republikanischen Wähler gaben ihm ihre Stimme. Somit darf er im November gegen den demokratischen Kandidaten Brian Mitchell Sr. antreten, dem im erzkonservativen Lonoke County kaum Chancen eingeräumt werden. Es sei denn, er wird in seinem Prozess verurteilt.
Staatsanwalt kämpferisch: „Wir leben nicht im Wilden Westen“
Staatsanwalt Chuck Graham machte noch einmal klar, dass er sich nicht von seinem Vorhaben abbringen lassen wird, Spencer hinter Gitter zu bringen: „Wir leben nicht im Wilden Westen.“ Spencers Anwalt Michael Kiel Kaiser rechnet dagegen mit einem Freispruch für seinen „heldenhaften“ Mandanten: „Nach dem Gesetz von Arkansas hat er in Notwehr gehandelt, um sich und seine Tochter zu schützen.“
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Diese Meldung aus Arkansas klingt ja tatsächlich unglaublich. Tatsache ist, dass Spencer ja tatsächlich einen Mann erschossen hat.“
Kollege 2: „Natürlich hat der Staatsanwalt nicht ganz Unrecht, wenn er sagt, wir leben nicht im Wilden Westen.“
Kollege 3: „Allerdings behauptet der Anwalt von Spencer, dem vielleicht zukünftigen Sheriff, sein Mandant hätte sich sogar heldenhaft verhalten und hat nach dem Gesetz von Arkansas in Notwehr gehandelt, um sich und seine Tochter zu schützen. Freispruch für seinen heldenhaften Mandanten.“
Kollege 4: „Es stellt sich nun die entscheidende Frage, ist Spencer nun ein kaltblütiger Mörder, oder hat er tatsächlich nur in Notwehr gehandelt, um sich und seine Tochter zu schützen.“
Kollege 2: „Für mich ist es tatsächlich unvorstellbar, dass man, wie Spencer behauptet, zum Preis eines Rasenmähers aus dem Gefängnis kommen kann, nachdem man ein sexuelles Verbrechen an einem Kind begangen hat. Angeblich gab es über 40 Anklagepunkte.“
Kollege 3: „Bleibt nur zu hoffen, dass es ein gerechtes Urteil gibt. Viele werden hoffen, dass Spencer doch Sheriff wird.“
310 Raserin: “Blieb am Gaspedal hängen”

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über eine Raserin, die eine unglaubliche und kuriose Ausrede hatte.
Die „Kronenzeitung“ berichtete:
Erwischte Drogenlenkerin hatte nach Wahnsinnsfahrt kuriose Ausrede parat
Eine Spitzengeschwindigkeit von 190 km/h, mehrmaliges Drängeln, viele Überholmanöver am rechten Fahrstreifen – durch ihre äußerst riskante Fahrweise zog eine Lenkerin auf der Westautobahn im Bezirk Amstetten auch die Aufmerksamkeit einer Zivilstreife auf sich. Rund 25 Kilometer lang fuhren die Beamten der Frau im dichten Verkehr nach, ehe eine sichere Anhaltung auf Höhe Oed möglich wurde.
Danach staunten die Beamten nicht schlecht, als sie die Ausrede der 21-jährigen Wienerin hörten. Sie habe einen wichtigen Termin und sei dabei leider mit dem Fuß am Gaspedal hängen geblieben. Eine amtsärztliche Untersuchung stellte wenig später fest: Die junge Frau stand unter Drogeneinfluss. Ihr Führerschein wurde abgenommen.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Bisher berichtete fast immer die Tageszeitung Heute über unglaubliche Vorfälle. Diesmal war es die Kronenzeitung. Ich würde nicht von einer kuriosen Ausrede sprechen, sondern eher von einer ganz blöden Ausrede. Wie kann jemand am Gaspedal hängen bleiben?“
Kollege 2: „Und sogar 25 Kilometer lang fuhr die Drogenlenkerin mit dem Fuß, welcher angeblich am Gaspedal hängen blieb.“
Kollege 3: „Habe schön langsam den Eindruck, dass Drogenlenkerinnen und Drogenlenker die ungewöhnlichsten Sachen fabrizieren.“
Kollege 4: „Dabei kann man nur von einem großen Glück sprechen, dass bei dieser irren Fahrt dieser Drogenlenkerin niemand verletzt oder getötet wurde.“
Kollege 1: „Dieser Dame wurde zwar der Führerschein abgenommen, vermutlich wäre es besser und vor allem viel sicherer, wenn sie auch nie mehr einen Führerschein bekommen würde.“
Kollege 3: „Garantie für die Sicherheit gibt es allerdings nicht, wer garantiert uns, dass diese Dame nicht in Zukunft ohne Führerschein unterwegs ist?“
Kollege 2: „Vor allem hat sie den großen Vorteil, dass man ihr auch keinen mehr abnehmen kann.“
Kollege 4: „Habe jetzt kurz im Internet nachgesehen, wie viele eigentlich in Österreich ohne Führerschein unterwegs waren. Von 2018 bis 2022 waren 2.400 Personen ohne gültigen Führerschein bereits an Unfällen in Österreich beteiligt. Zehn von ihnen kamen laut Statistik Austria bereits im Jahr 2022 ums Leben.“
Kollege 3: „Jetzt haben wir bereits 2026. Da wird es sicherlich noch viel mehr Personen ohne gültigen Führerschein geben, welche an Unfällen beteiligt sind. Die Dunkelziffer von Verkehrsteilnehmern, die ohne Führerschein unterwegs sind, dürfte demnach recht hoch sein.“
311 Frau belästigt: Polizei nahm nun Roboter fest

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über einen kuriosen Vorfall.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Eine 70-jährige Frau war im Zentrum von Macau im Süden Chinas spazieren, fühlte sich verfolgt. Als sie sich umdrehte, traf sie fast der Schlag: Ein mannsgroßer Roboter stand direkt hinter ihr und fuchtelte mit den Armen. Sichtlich geschockt schrie ihn die Seniorin an: „Hast du nichts Wichtigeres zu tun? Warum spinnst du hier so herum? Bist du verrückt?“ Augenzeugen filmten die Szene, die sich rasch im Internet verbreitete. Herbeigerufene Polizei führten den Roboter wie einen Verdächtigen ab. Schließlich stellte sich heraus, dass der „Unitree G1“ vom Mitarbeiter eines Bildungszentrums ferngesteuert wurde. Die Frau wurde wegen Herzrasens sicherheitshalber in ein Krankenhaus gebracht, war aber unverletzt. Die Polizei ermahnte den Mann, in Zukunft keine Fußgänger mehr zu erschrecken.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Das ist tatsächlich ein kurioser Vorfall. Wer hätte je gedacht, dass man von einem Roboter belästigt werden kann?“
Kollege 2: „Was mich etwas überraschte, dass eine sichtlich geschockte Dame überhaupt zu diesem Roboter sagte, ob er nichts Wichtigeres zu tun hätte, warum er spinnt und ob er verrückt sei. Bin mir sicher, dass viele andere, sichtlich geschockte Erdenbürger, keinen Ton hervorgebracht hätten.“
Kollege 3: „Vermutlich ist es weltweit kaum jemals vorgekommen, dass die Polizei, aus welchen Gründen auch immer, einen Roboter festgenommen hätte.“
Kollege 4: „Eigentlich war ja der Roboter völlig unschuldig, da er ja von einem Mitarbeiter eines Bildungszentrums ferngesteuert wurde.“
Kollege 1: „Haben die in einem Bildungszentrum nichts Wichtigeres zu tun, als mit einem ferngesteuerten Roboter Leute zu erschrecken?“
Kollege 3: „Diese kuriose Aktion war gar nicht so ungefährlich, hätte diese Dame doch fast der Schlag getroffen. Was wäre gewesen, wenn sie tatsächlich der Schlag getroffen hätte. Sie wurde ja auch sicherheitshalber wegen Herzrasens ins Spital gebracht.“
Kollege 1: „Der Mann, welcher den Roboter ferngesteuert hatte, ist mit einer Ermahnung durch die Polizei noch recht gut davongekommen.“
313 Schmuggler wollte mit Sex-Ameisen durch Zoll

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über das Thema – Sex-Ameisen.
Die „Kronenzeitung“ berichtete:
Kenia/China. Flugpassagier flog mit krabbelnder Ware im Gepäck auf und muss sich nun vor Gericht verantworten
Sex-Ameisen gelten als Aphrodisiakum und bringen am chinesischen Schwarzmarkt bis zu 100 Euro pro Stück – die Rede ist von der Riesenernteameise, auch Messor cephalotes genannt.
Mit mehr als 2000 Tierchen dieser Art im Gepäck wollte ein Chinese von Kenia in die Heimat fliegen.
Doch die Zöllner am Flughafen in Nairobi hatten den richtigen Riecher und zogen ihn bei einer Routinekontrolle aus dem Verkehr.
Die kleinen Krabbeltiere waren einzeln in Mini-Reagenzgläsern und Klopapierrollen in seinem Gepäck verstaut. Kurze Zeit später klickten auch im kenianischen Rift Valley für einen Afrikaner die Handschellen. Dieser steht unter dringendem Tatverdacht, die 2000 Sex-Ameisen an den Chinesen verkauft zu haben. Überdies geht die kenianische Justiz davon aus, dass der Kenianer auch in Vorjahr Ameisen an zwei Belgier und einen Vietnamesen verkauft hatte. Die Belgier wurden – wie berichtet – vor Gericht zu einer Geldstrafe von 6150 Euro verdonnert. Auch der jetzt gefasste Chinese und der „Ameisen-Dealer“ müssen sich wegen illegalen Wildtierhandels und Verabredung einer Straftat vor Gericht verantworten. Durch eine Gesetzesnovelle drohen nun bis zu sieben Jahre Gefängnis. Das Duo plädierte vorab in einer Anhörung auf „nicht schuldig“!
Ergänzung von Henry 1
In der Kronenzeitung wurde zwar über Festnahmen und Verurteilungen berichtet, aber nicht darüber, wofür diese Sex-Ameisen eigentlich gut sein sollen.
Im Internet gab es darüber folgende Information:
In der Natur und im ökologischen System haben Ameisen wichtige Funktionen: sie lockern Böden auf, fördern die Humusbildung und dienen als Nahrungsquelle für andere Tiere. Speziell im Kontext von „Sex-Ameisen“ geht es jedoch um die Nutzung als Nahrungsergänzungsmittel oder vermeintliches Aphrodisiakum.
In der TCM: Extrakte aus schwarzen Ameisen werden traditionell zur allgemeinen Kräftigung, zur Stärkung des Immunsystems und zur Steigerung der Libido eingesetzt.
“Sex-Ameisen” (Hormigas Culonas) werden in Kolumbien traditionell als Snack verzehrt. Sie werden nicht lebend gegessen, sondern vor dem Verzehr geröstet oder gebraten.
Verzehr und Zubereitung
- Einzeln oder in Gruppen: Die Ameisen werden oft in kleinen Tüten als Snack verkauft und wie Erdnüsse einzeln verzehrt.
- Tötung und Vorbereitung: Die Ameisen werden üblicherweise lebend in einen Topf gegeben und geröstet oder gebraten. Um einen bitteren Geschmack zu vermeiden, müssen sie bis zum Moment des Kochens am Leben bleiben.
Informierte auch meine Funkkollegen, was es im Internet über diese Sex-Ameisen zu lesen gab.
Dazu gab es auch von den Funkkollegen einige Wortmeldungen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Vermutlich für uns alle unvorstellbar, dass man am chinesischen Schwarzmarkt bis zu 100 Euro pro Stück für diese Sex-Ameisen verlangt.“
Kollege 2: „Auch unvorstellbar, dass man diese sündteuren Sex-Ameisen in kleinen Tüten als Snack verkauft und wie Erdnüsse einzeln verzehrt.“
Kollege 3: „Wenn man am chinesischen Schwarzmarkt bis zu 100 Euro pro Ameise bezahlt, wieviel kostet dann erst eine kleine Tüte. Kann mir nicht vorstellen, dass sich ein Durchschnittsbürger solch eine Tüte leisten kann.“
Kollege 4: „Die armen Ameisen werden auch lebend in einem Topf geröstet und gebraten. Was tut man nicht alles zur allgemeinen Kräftigung, zur Stärkung des Immunsystems und vor allem zur Steigerung der Libido. Vermutlich werdet ihr es ohnehin alle wissen, was Steigerung der Libido bedeutet. Da ich mich nicht als Obergescheiter aufspielen möchte. Habe kurz im Internet nachgelesen. Eine Steigerung der Libido bezeichnet die Zunahme des Verlangens nach sexueller Aktivität oder Lust.“
Kollege 2: „Würde mich gar nicht wundern, wenn es manche Männer gibt, die nun beginnen, bei Ameisenhaufen Ameisen zu sammeln. Vielleicht steigern auch unsere heimischen Ameisen, wenn man diese verzehrt, das Verlangen nach sexueller Aktivität oder Lust. Das Sammeln von Ameisen lohnt sich vielleicht doch.“

315 Darm-Sprechstunde in der Oldtimer-Tram
Dieser Beitrag ist sehr ausführlich. Es gibt viele Infos über Darmkrebs


Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk recht ausführlich über das Thema: Darmkrebs und die Wichtigkeit der Darmgesundheit. Da ich selbst beinahe an Darmkrebs gestorben wäre, war es mir ein großes Anliegen, alle Leserinnen und Leser über die Wichtigkeit einer rechtzeitigen Darmuntersuchung zu informieren.
Da dieser Beitrag sehr ausführlich ist, möchte ich gleich am Beginn allen Leserinnen und Lesern mitteilen:
HÄUFFIGKEIT VON BEFUNDEN: BEI RUND 99 % ALLER TEILNEHMER EINER VORSORGEDARMSPIEGELUNG (KOLOSKOPIE) WURDE KEIN DARMKREBS FESTGESTELLT.
Warum viele Menschen die Vorsorgekoloskopie meiden, ist die Angst, dass bei der Untersuchung Krebs entdeckt werden könnte.
Vermutlich weltweit einmalig, dass es in einer Oldtimer-Tram – in Wien – eine „Darm-Sprechstunde“ gibt.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete schon vor einigen Tagen:
März = Monat der Darmgesundheit
Am 18. März ab 16 Uhr laden AKH, MedUni und Selbsthilfe Darmkrebs zur Ringstraßen-Sonderfahrt – Fachärzte beantworten Fragen der Mitreisenden. Eintritt frei, Anmeldungen: info@selbsthilfe-darmkrebs.at
Im Internet gab es noch recht viele Informationen über Darmkrebs:
In Deutschland sterben derzeit jährlich rund 24.100 Menschen an Darmkrebs. Diese Zahl ist in den letzten 20 Jahren um etwa 17 % gesunken (im Jahr 2003 waren es noch 28.900 Todesfälle).
Wichtige Fakten zur Sterblichkeit in Deutschland
- Neuerkrankungen: Jährlich erkranken etwa 61.000 Menschen neu an Darmkrebs.
- Rückgang: Dank besserer Therapiemöglichkeiten und Früherkennung sinkt die Sterblichkeit kontinuierlich.
- Prävention: Eine rechtzeitige Vorsorge-Darmspiegelung kann das Sterberisiko laut Studien um bis zu 70 % senken.
- Trends: Während die Gesamtzahl der Todesfälle sinkt, beobachten Forscher einen leichten Anstieg der Erkrankungen und Todesfälle bei jüngeren Menschen unter 50 Jahren.
Situation in anderen Ländern (Beispiele)
- Österreich: Hier gab es zuletzt ebenfalls einen Rückgang der Neuerkrankungen und Todesfälle durch verstärkte Vorsorgeprogramme.
- Weltweit: Darmkrebs gehört global zu den häufigsten krebsbedingten Todesursachen. Im Jahr 2020 wurden weltweit rund 19,3 Millionen Krebsneuerkrankungen (alle Arten) geschätzt.
Am Beginn dieses Beitrags gibt es ein Foto meines Kollegen und sehr guten Freundes, der durch seine Beharrlichkeit, ich möge mir auf alle Fälle eine Dickdarmspiegelung (Koloskopie) machen lassen, zu meinem Lebensretter wurde. Bei einer bei mir durchgeführten Dickdarmspiegelung wurden vier krebsartige Polypen entfernt. Wären diese Polypen nicht entfernt worden, hätte man mir ein Stück Darm entfernen müssen. Ein künstlicher Darmausgang (Stoma) wäre mir nicht erspart geblieben. Der Chirurg sagte noch zu mir: „Sie sind gerade noch rechtzeitig gekommen. Ein weiteres Jahr ohne Operation hätten sie nicht überlebt.“
Erklärung aus dem Internet:
Ein künstlicher Darmausgang wird in der Medizin als Stoma bezeichnet. In der Fachsprache nutzt man zudem oft den lateinischen Begriff Anus praeter (kurz für Anus praeternaturalis).
Das „Säckchen“, das den Stuhl auffängt, nennt man schlicht Stomabeutel oder Auffangbeutel.
Wichtige aktuelle Entwicklungen
In Österreich wurde die Altersgrenze für die kostenfreie Vorsorgekoloskopie kürzlich auf 45 Jahre gesenkt. Auch medizinische Fachgesellschaften raten zunehmend dazu, bereits ab 45 Jahren mit der Vorsorge zu beginnen, da Darmkrebsfälle bei jüngeren Menschen zunehmen.
Standard-Intervalle zur Früherkennung
Für Personen ohne besondere Risikofaktoren gelten in Österreich und Deutschland folgende Empfehlungen:
- Regelintervall: Alle 10 Jahre.
- Beginn: In Österreich wird die Vorsorgekoloskopie für alle Versicherten bereits ab dem 45. Lebensjahr kostenlos angeboten.
- Begründung: Darmkrebs entwickelt sich meist sehr langsam aus gutartigen Vorstufen (Polypen). Dieser Prozess dauert in der Regel etwa zehn Jahre.
Verkürzte Abstände bei erhöhtem Risiko
Unter bestimmten Umständen sind deutlich engere Kontrollen notwendig:
- Nach Polypenentfernung: Wurden bei einer vorangegangenen Koloskopie Polypen (Adenome) gefunden und entfernt, wird das nächste Intervall je nach Anzahl, Größe und Gewebetyp der Polypen oft auf 3 bis 5 Jahre verkürzt
Prävention: Eine rechtzeitige Vorsorge-Darmspiegelung kann das Sterberisiko laut Studien um bis zu 70 % senken.
- Regelmäßige Inanspruchnahme (10-Jahres-Zeitraum):
- Etwa 58,7 % der Frauen (ab 55 Jahren) und 53,4 % der Männer (ab 50 Jahren) geben an, innerhalb der letzten zehn Jahre eine Koloskopie durchgeführt zu haben.
- Andere Erhebungen schätzen die Quote der Personen im vorsorgeberechtigten Alter, die in den letzten 10 Jahren eine Spiegelung hatten, insgesamt auf rund 40 %.
- Jährliche Screening-Beteiligung:
- Die jährliche Nutzung der Vorsorge-Koloskopie liegt bei etwa 2 % bis 2,5 % der anspruchsberechtigten Versicherten.
Dazu gab es von meinen Funkkollegen viele ausführliche Wortmeldungen. Einige bringe ich hier. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Um ganz ehrlich zu sein, habe mir auch noch nie eine Vorsorgekoloskopie machen lassen. Glaube, dass es bei mir die Bedenken waren, lasse ich eine Koloskopie machen, womöglich entdeckt man doch noch Krebs. Henry hat mir am Telefon mitgeteilt, dass diese Untersuchung völlig schmerzfrei ist. Man bekommt eine Beruhigungsspritze und schläft kurz darauf ein. Wenn man wieder munter wird, ist bereits alles vorbei. Etwas unangenehm soll die Vorbereitung für diese Untersuchung sein. Man muss viel Flüssigkeit und ein Medikament zur gründlichen Darmentleerung einnehmen. Soll aber laut Henry nicht so schlimm sein. Habe mir bereits einen Termin für diese Vorsorgekoloskopie geben lassen.“
Kollege 2: „War vor etwas drei Jahren bei der Koloskopie. Zum Glück war bei mir alles in Ordnung. Es ist bei mir alles genau so abgelaufen, wie es dir Henry bereits am Telefon mitgeteilt hat. Etwas unangenehm, die viele Flüssigkeit und das Medikament bei der Vorbereitung.“
Kollege 3: „Was mich doch etwas überrascht hat, dass 61.000 Menschen neuerlich jährlich an Darmkrebs erkranken.“
Kollege 4: „Zähle vermutlich auch zu denen, welche aus Angst keine Koloskopie machen lassen. Könnten vielleicht doch bei mir einen Darmkrebs entdecken. Immerhin gehört gerade der Darmkrebs zu den häufigsten krebsbedingten Todesursachen. Auch ich werde meine Angst nun überwinden und mich ebenfalls zu einer Vorsorgekoloskopie anmelden.“
Kollege 2: „Für uns alle sehr wichtig, eine rechtzeitige Vorsorge-Darmspiegelung kann das Sterberisiko laut Studien um bis zu 70 % senken.“
Liebe Besucherinnen! Liebe Besucher!
Dieser Beitrag war sehr lang und recht ausführlich. Vielleicht können sich einige Damen und Herren, bei denen bis jetzt noch keine Vorsorgekolo-skopie gemacht wurde, nun doch für eine solche entscheiden.
316 Giraffen fielen Besucherin an

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über einen außergewöhnlichen Zwischenfall in einem Safaripark.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Riesen-Schreck im Safari-World-Park in Bangkok. Eine Reisegruppe lockte Giraffen mit einer Schüssel Gemüse an. Doch kaum hatten die Pflanzen-fresser ihre Hälse durch die Fenster des Busses gesteckt, stürzten sie sich gierig auf die mit Stoff-Bananen dekorierten Flip-Flops einer Touristin. Während die Frau den Schock ihres Lebens erlitt, hatten die Mitreisenden den Spaß ihres Lebens.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Habe zwar schon gehört, dass auch Giraffen Menschen attackieren können, allerdings soll das nur ganz selten vorkommen.“
Kollege 2: „Giraffen sind eigentlich sehr friedfertige Tiere, welche eher flüchten, wenn sie sich gestört fühlen. Aber in diesem Fall waren sie gierig auf das ihnen angebotene Futter. Ganz besonders auf die Stoff-Bananen, dabei kam es zu diesem außergewöhnlichen Zwischenfall.“
Kollege 3: „Vermutlich können Muttertiere aggressiv werden, wenn sie ihr Kalb bedroht sehen. Auch wenn sich eine Giraffe in die Enge getrieben fühlt, oder ihr der Fluchtweg versperrt wird, kann sie sich wehren.“
Kollege 4: „Es ist zwar schon längere Zeit her, da sprachen wir auch über eine Giraffe in einem US-Safaripark. Wenn ich mich recht erinnere, fütterte ein kleines Mädchen aus einem Jeep heraus, mit Tierfutter eine Giraffe. Dann hat die Giraffe plötzlich das Mädchen geschnappt und in die Höhe gezogen. Hat es aber sehr rasch wieder fallen gelassen. Zum Glück ist dem Mädchen nichts passiert.“
Kollege 2: „Bin ja richtig stolz auf dich, hast noch ein recht gutes Langzeitgedächtnis. Wenn ich mich nicht irre, die größeren Probleme kann es dann im höheren Alter mit dem Kurzzeitgedächtnis geben.“
Kollege 3: „Während die Frau, welche von den Giraffen bedrängt wurde, den Schock ihres Lebens erlitt, hatten die anderen Mitreisenden angeblich den Spaß ihres Lebens. Also nette Mitreisende stelle ich mir anders vor.“
319 Personalhöchststand bei der Polizei

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über eine recht erfreuliche Meldung in der „Kronen Zeitung“:
Personalhöchststand bei der Polizei
Neuaufnahmen sichern den Personalstand:
32.500 Polizistinnen & Polizisten im Dienst
„Der aktuelle Personalstand bei der Polizei wird durch weitere Aufnahmen abgesichert. Die Stärkung der Exekutive für die Sicherheit der Menschen in unserem Land wird dadurch fortgesetzt“, so bringt Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) die Aufnahmeplanung für das Jahr 2026 auf den Punkt.
Konkret werden ab September bundesweit insgesamt 580 weitere Polizeischülerinnen und -schüler in die Ausbildung aufgenommen. 1.400 Neuaufnahmen sind für heuer geplant und zum Teil bereits umgesetzt.
Wegen vieler Personalabgänge in den vergangenen Jahren stand das Ministerium vor einer gewaltigen Herausforderung. „Durch Aufnahmen ist es nicht nur gelungen, Abgänge auszugleichen, sondern den Personalstand auszubauen“, heißt es aus dem Ministerium.
„Personalabgänge werden 1:1 nachbesetzt.“ Die Zahl der Polizistinnen und Polizisten in den vergangenen zehn Jahren ist um mehr als 4.100 angewachsen.
Christoph Matzl
Vielleicht nicht ganz uninteressant, der Anteil an Frauen in der Exekutive steigt stetig und liegt bei den Neuaufnahmen mittlerweile bei etwa 40 Prozent.
In Wien sind laut aktuellen Angaben von Anfang 2026 rund 7.300 Polizistinnen und Polizisten im Dienst.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Sicherlich recht erfreulich, dass in Wien rund 7.300 Polizistinnen und Polizisten ihren Dienst versehen. Auch sehr erfreulich, dass sich in den letzten 10 Jahren der Personalstand bei der Polizei in Österreich um 4.100 erhöht hat.“
Kollege 2: „Allerdings wird es auch einige Menschen in unserem Österreich geben, die weit weniger erfreut sind, dass es nun bei der Polizei einen Personalhöchststand gibt.“
Kollege 3: „Was mich überrascht hat, dass der Frauenanteil bei den Neuaufnahmen bei ca. 40 Prozent liegt.“
Kollege 4: „Kann mich noch recht gut daran erinnern, als es die ersten Polizistinnen gab, also die, welche bereits eine Schusswaffe tragen durften, da haben so manche gemeint, was sollen die schon bei einem Raufhandel ausrichten. Oder bei der Verfolgung bzw. Festnahmen von gewalttätigen Personen. Andere allerdings waren der Ansicht, dass eine junge, gut ausgebildete und durchtrainierte Polizistin mehr bringt, als ein bereits älterer, in die Jahre gekommener Kollege mit Übergewicht. Soll aber keine Kritik an den älteren Polizisten sein, die haben in ihren vielen Dienstjahren sicherlich schon viel geleistet.“
Kollege 1: „Möchte jetzt keinesfalls schlecht über unsere Polizei sprechen, aber mich wundert es, obwohl es einen Personalhöchststand bei der Polizei gibt, dass es zwar in Wien Funkstreifenwagen gibt, aber kaum bzw. gar keine Fußstreifen.“
Kollege 3: „Meine Familie und ich verbrachten recht oft Urlaub in Italien. Fuhren auch schon viel Autobahnkilometer. Polizei war nahezu keine zu entdecken. Meine Frau sagte mir dann immer, da sind eben sehr viele Zivilstreifen im Einsatz.“
Kollege 2: „Ich glaube, ich kann da für uns alle sprechen, in der heutigen Zeit Polizistin oder Polizist zu sein, ist mit Sicherheit kein leichter Beruf und obendrein nicht ungefährlich. Sind wir also alle froh, dass es die Polizei gibt.“
320 Auch Hunde können Schutzengel haben


Mit einem Kollegen, seit vielen Jahren Hundebesitzer, sprach ich am Funk über das Thema: Können auch Hunde „Schutzengel“ haben?
Also was unseren Familienliebling Nelly betrifft, sie ist eine „Weiße Schweizer Schäferhündin“, fünf Jahre alt, können wir alle in unserer Familie nur sagen – ja – Hunde können einen Schutzengel haben.
Bei meiner Schwiegertochter und meinem Sohn hat Nelly seit fünf Jahren ihr Zuhause. Großer Garten mit viel Auslaufmöglichkeiten ist vorhanden. An einem Zaun entlang gibt es allerdings einige Hecken und Sträucher. Nelly ist eine recht gute Wachhündin, sie läuft recht gerne den Zaun entlang, besonders wenn Passanten mit Hunden vorbeigehen. Leider verletzte sie sich dabei an einem vermutlich abgebrochenen Zweig, ganz knapp unter ihrem linken Auge (siehe Foto). Nur einige Zentimeter höher und sie hätte vermutlich ihr linkes Auge verloren. Sehr rasch wurde begonnen, diese Seite des Zaunes mit den Sträuchern und Gebüschen, durch einen zusätzlich etwas niedrigeren Zaun abzusichern. Leider war dieser Zaun noch nicht ganz fertig und Nelly verletzte sich nochmals. Diesmal ganz knapp unter dem rechten Auge (siehe Foto). Nur einige Zentimeter höher und sie hätte vermutlich ihr rechtes Auge verloren. Der „Sicherheitszaun“ ist fertig und Nelly kann sich zum Glück nun bei den Sträuchern und Hecken nicht mehr verletzen.
Mein Funkkollege meinte, dass Nelly sogar zwei Schutzengel hatte. Einen für das linke Auge und einen Schutzengel für das rechte Auge. Leider kann man so etwas kaum verhindern. Er erzählte mir, dass sich vor Jahren auch einer seiner Hunde, die er bis jetzt schon hatte, bei einem Strauch eine Augen-verletzung zuzog. Zum Glück war die Verletzung nicht sehr schwer, das Auge war nach einigen Tagen wieder völlig in Ordnung.
321 Handtasche ab 428.000 Euro

Leserinnen! Liebe Leser!
Derzeit gibt es auf dieser Homepage 320 Beiträge. Diese handeln von Funkgesprächen, die zum Großteil in „Funkrunden“ stattfinden. Eine „Funkrunde“ dauert ca. eine Stunde. Natürlich sprechen wir in dieser Stunde über verschiedene Themen. Also keinesfalls wird z. B. über eine Damenhandtasche, möge diese auch noch so teuer sein, eine Stunde lang gesprochen.
Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über eine sehr teure Handtasche.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete darüber:
Erste Handtasche aus T-Rex-Leder
Aus Knochengewebe gezüchtet
Forschern ist es gelungen, mit Collagen aus T-Rex-Fossilien „echtes“ Dino-Leder nachzuzüchten. Die daraus hergestellte Handtasche ist nun in Amsterdam zu sehen, bevor sie zum Rufpreis von 428.000 Euro versteigert wird.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Für mich nahezu unvorstellbar, dass sich Forscher damit beschäftigen, aus Knochengewebe T-Rex-Leder für Damenhandtaschen nachzuzüchten.“
Kollege 2: „Möchte hier keinesfalls Tätigkeiten von Forschern kritisieren. Nur in diesem Fall mache ich eine Ausnahme. Dass man für so etwas viel Zeit aufwendet.“
Kollege 3: „Auch ich sehe das genauso. Ganz anders wäre es gewesen, wenn man z. B. mit diesen Collagen aus T-Rex-Fossilien ein gut wirksames Mittel zur Verhinderung von Krebs hergestellt hätte.“
Kollege 4: „Eigentlich bedauere ich jetzt schon die Damen, welche diese sündteure Handtasche aus Dino-Leder auf der Straße trägt. Kein Schwein dreht sich um, keine Sau interessiert sich für diese Tasche.“
Kollege 2: „Aber vielleicht nur deshalb, weil niemand weiß, wie das Leder hergestellt wurde.“
Kollege 3: „Da die Forscher für ihre Forschungstätigkeiten auch bezahlt wurden, hätte es mich sehr interessiert, wie viel sie für diese Dino-Leder-Nachzüchtung bekommen haben.“
Kollege 1: „Wenn diese Tasche zum Rufpreis von 428.000 Euro versteigert wird, so werden vermutlich die Forscher auch einige Euro erhalten.“
Kollege 2: „Habe zwar von diesem T-Rex schon gehört. Genaueres weiß ich allerdings über diesen Dinosaurier nicht.“
Nützte eine kurze Funkpause, um meinen Funkkollegen noch genauere Informationen über diesen T-Rex zu geben. Diese Informationen stammen aus dem Internet:
Der Tyrannosaurus rex (kurz T-Rex) ist einer der bekanntesten fleischfressenden Dinosaurier und gilt oft als der „König der Dinosaurier“. Er lebte am Ende der Kreidezeit vor etwa 68 bis 66 Millionen Jahren im heutigen Nordamerika.
Die wichtigsten Fakten auf einen Blick:
Name: Die Bezeichnung stammt aus dem Griechischen (Tyrannosaurus = „Tyrannenechse“) und Lateinischen (Rex = „König“), was zusammen „König der Tyrannenechsen“ bedeutet.
Größe & Gewicht: Er wurde bis zu 13 Meter lang und etwa 4 Meter hoch (Hüfthöhe). Sein Gewicht betrug je nach Schätzung zwischen 7 und 9 Tonnen.
Körperbau:
Kopf: Ein massiver, bis zu 1,5 Meter langer Schädel mit einer enormen Beißkraft.
Kollege 2: „Vielen Dank Henry, für deine Information. Hätte nicht gedacht, dass diese teure Handtasche mit dem König der Dinosaurier zu tun hat.“
322 Krokodile sollen Grenzen schützen

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über ganz ungewöhnliche „Grenzschützer“.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Mit einer radikalen Maßnahme will Indien jetzt illegale Grenzübertritte verhindern. Schlangen und Krokodile sollen dort künftig die Armee beim Grenzschutz unterstützen. Denn die 4.000 Kilometer lange Grenze zu Bangladesch verläuft vielerorts entlang von Flüssen und durch sumpfiges Gelände. Fluchtbewegungen aus dem armutsgeplagten Nachbarland können nur schwer kontrolliert werden. Ein Grenzschutz-Offizier berichtete davon, mit der Prüfung der „innovativen Idee“ beauftragt worden zu sein. Kritiker sind skeptisch: Wer garantiert, dass die Tiere nicht einheimische Fischer und Bauern anfallen?
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Ich glaube, da sind wir uns alle einig. Die Tageszeitung Heute berichtet recht oft über sehr unglaubliche Ereignisse. Dieser Grenzschutz durch Schlangen und Krokodile gehört da sicherlich dazu.“
Kollege 2: „Es ist sicherlich sehr schwierig, eine Grenze die 4.000 Kilometer lang ist, zu kontrollieren. Vor allem soll es entlang dieser Grenze auch Flüsse und sumpfiges Gelände geben.“
Kollege 3: „Sicherlich könnten Schlangen und Krokodile die Fluchtbewe-gungen etwas reduzieren. Ist natürlich mehr als unmenschlich, denn es fliehen ja Menschen in Not aus dem armutsgeplagten Bangladesch.“
Kollege 4: „Es ist aber auch verständlich, dass man sich in Indien gegen die illegalen Grenzübertritte schützen will.“
Kollege 1: „Angeblich soll das durchschnittliche Monatseinkommen in Bangladesch kaum über 200 Euro pro Kopf liegen.“
Kollege 3: „Verständlich, dass Kritiker dieses ungewöhnlichen Grenzschutzes durch Schlangen und Krokodile skeptisch sind, denn es gibt keine Garantie, dass diese Tiere nicht auch einheimische Fischer und Bauern anfallen.“
323 Österreichisches Bundesheer – Unlogische Dienstgrade bei den Offizieren
Es folgt ein recht ausführlicher Beitrag für Besucherinnen und Besucher, die sich für die Rangabzeichen des Österreichischen Bundesheeres interessieren bzw. über teilweise unlogische Dienstgrade.
Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über die teilweisen unlogischen Dienstgrade bei den Offizieren.
Da wir doch erfahren wollten, wieso das schon seit vielen Jahren so ist, gab es nur noch den „Blick ins Internet“.
Diese Information stammt aus dem Internet:
Was im Österreichischen Bundesheer (ÖBH) oft als „unlogisch“ empfunden wird, resultiert meist aus historischen Reformen, bei denen Bezeichnungen geändert wurden, um internationaler oder moderner zu klingen, während die traditionellen Strukturen im Kern erhalten blieben.
Hier sind die Punkte, die häufig für Verwirrung sorgen:
1. Der “Generalmajor” vs. “Generalleutnant”
In der Logik vieler militärischer Laien müsste ein Major eigentlich über einem Leutnant stehen (was er bei den Stabsoffizieren auch tut). Bei den Generalsgraden ist es jedoch umgekehrt:
Generalleutnant (GenLt) ist ranghöher als der Generalmajor (GenMjr).
Hintergrund: Historisch stammt der Generalmajor vom „Generalwachtmeister“ ab, während der Generalleutnant der direkte Stellvertreter („Lieutenant“) des Generals war. Diese Hierarchie ist internationaler Standard (NATO-kompatibel), wirkt aber auf den ersten Blick unlogisch.
2. Namensänderungen der obersten Ränge
Österreich hat mehrfach die Bezeichnungen der höchsten Offiziere geändert, was zu einer “begrifflichen Unruhe” führt:
Divisionär & Korpskommandant: Zwischen 1980 und 2002 hießen die Ränge zwischen Brigadier und General so.
Aktuell: Heute verwendet man wieder die klassischen Begriffe Generalmajor und Generalleutnant, um die Vergleichbarkeit mit dem Ausland zu erhöhen.
Wikipedia
3. Der Brigadier (Ein-Stern-General)
4. Fähnrich: Offizier oder nicht?
Der Fähnrich (Fhr) nimmt eine Zwitterstellung ein:
Er ist formal der niedrigste Offiziersdienstgrad..
Faktisch handelt es sich jedoch um einen Offiziersanwärter in Ausbildung (meist an der Theresianischen Militärakademie). Er trägt bereits die Uniform der Offiziere, hat aber noch nicht den Status eines „fertigen“ Leutnants.
Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Wie mir unser Henry schon vor einiger Zeit erzählte, kam er noch in seiner Jugend in den Genuss, 9 Monate Wehrdienst. Somit ist er von uns allen, da wir ja alle nur einen 6 Monat dauernden Grundwehrdienst geleistet haben, vermutlich sehr gut ausgebildet. Wurde ihm doch, wie er mir erzählte, zu seiner Grundausbildung als Flieger im Fliegerhorst Langenlebarn, noch ein sehr harter Chargenkurs befohlen. Damals gab es zu wenig Ausbildner, das war auch der Grund dieses Befehls. Wir wissen alle, dass es bereits am Beginn unserer Grundausbildung ganz besonders wichtig war, sämtliche Dienstgrade, wenn möglich im Schlaf zu beherrschen. Wer es nicht bald schaffte, wurde recht oft mit Reinigungsdiensten und Küchendiensten bestraft. Gerade weil wir vermutlich alle noch die Dienstgrade beherrschen, waren für uns schon damals die Generalsränge mehr als unlogisch.“
Kollege 2: „Genau so war es. Viele Rekruten welche geprüft wurden, hatten gerade bei den Generalsrängen Probleme. Sie gaben falsche Antworten.“
Kollege 3: „Um ganz ehrlich zu sein, ich verstehe es bis heute noch nicht, dass ein Generalleutnant ranghöher ist, als ein Generalmajor. Henry hat uns zwar die Informationen aus dem Internet gegeben, diese sind zwar interessant, aber für mich nicht überzeugend.“
Kollege 4: „Ein Major hat einen Silberstern auf Gold. Ein Generalmajor allerdings zwei Silbersterne auf Gold. Auch für mich war das schon in meiner Wehrdienstzeit unverständlich. Wir alle hier am Funk verstehen es, dass wir gerade über dieses Thema etwas ausführlicher sprechen, denn wir wurden ja mit diesen Dienstgraden doch recht oft gequält. Auch mit Henry sprach ich schon früher am Funk über dieses Thema. Bei ihm wurden damals auch noch die Farben der diversen Waffengattungen geprüft und zu welcher Waffengattung jemand gehörte. Artillerie, Flieger, Panzer, Jäger, Sanität, Pionier, Garde usw.“
Kollege 2: „Was hätte ein Major gesagt, der kurz vor der Beförderung zum Oberstleutnant war, wenn er nun Leutnant wird. Es ging ja nicht nur um die Dienstgrade am Kragenspiegel. Wir mussten diese Dienstgrade natürlich auch auf Tellerkappen und Schulterklappen erkennen.“
Kollege 3: „Könnte mir fast vorstellen, dass sogar heute noch ein Generalmajor nicht ganz glücklich ist, wenn er nach einer Beförderung, sicherlich mit höheren Bezügen, zum Generalleutnant ernannt wurde.“
Kollege 1: Könnte mir einen goldenen Mittelweg vorstellen, vermutlich für manche etwas utopisch. Neue Generalsdienstgrade, Brigadier wird Generalmajor, Generalmajor wird Generaloberstleutnant und Generalleutnant wird Generaloberst.“
Eine Anfrage von mir – Internet – Google KI:
Bin Präsident eines Funkclub (derzeit 313 Mitglieder) und schreibe auch in meiner Homepage über Themen von einigen Funkgesprächen. Es gab auch das Thema – unlogische Dienstgrade beim Bundesheer. z. B. Generalmajor mit 2 Sternen, Generalleutnant mit 3 Sternen. Dazu möchte ich auch in meinem Beitrag einen Ausschnitt der Offiziellen Dienstgradtafel des Bundesheeres bringen (Abbildung). Frage, ist das zulässig, oder verletze ich damit bereits Urheberrechte?
Antwort:
Die Verwendung der Dienstgrade des Bundesheeres auf Ihrer Homepage ist grundsätzlich urheberrechtlich zulässig, sofern Sie einige wichtige Details beachten.
Rechtliche Einordnung in Österreich
Nach dem österreichischen Urheberrechtsgesetz (§ 7 UrhG) genießen amtliche Werke, die vorwiegend zum amtlichen Gebrauch hergestellt wurden, keinen urheberrechtlichen Schutz. Dazu zählen:
Gesetze und Verordnungen.
Amtliche Erlässe und Bekanntmachungen.
Werke, die der Information der Öffentlichkeit oder der Regelung des Dienstbetriebs dienen (wie die offizielle Dienstgradtafel des Bundesheers).
Für alle Besucherinnen und Besucher, welche sich für die Dienstgrade interessieren, bringe ich hier eine Übersicht von sämtlichen Dienstgrad–abzeichen:

Quelle: https://www.bmlv.gv.at/abzeichen/pdf/dienstgradtafel.pdf (letzter Abruf am 19.04.2026)
324 Unsere Luft wird immer reiner und erfüllt EU-Limits früher als vorgegeben

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über sehr erfreuliche Zeitungsmeldungen.
Die „Kronen Zeitung“ berichtete:
Österreich kann so richtig durchatmen
Es wird zwar immer Luft nach oben geben, doch selbst die allerkritischsten Aktivisten müssen – nach den jüngsten Messwerten des Umweltbundesamts – eingestehen, dass der eingeschlagene Naturpfad mehr als nur zum Aufatmen ermuntert.
Ökologisch konkret: Sei 2005 sind die Emissionen zentraler Luftschadstoffe bei uns massiv gesunken! Schwefeldioxid etwa um 59 Prozent, Stickstoffoxide um 56 Prozent. Und auch der atmosphärische Feinstaub wurde mit minus 43 Prozent deutlich reduziert.
„Hinter diesen Zahlen steckt ein radikaler Umbau – sauberere Motoren, moderne Abgasreinigung, ein stetiger ansteigender Anteil erneuerbarer Energie und ein wachsender Anteil an umweltfreundlicher Mobilität. Wir konnten einige der strengen Vorgaben aus Brüssel weit vor der Frist im Jahr 2030 erfüllen und sind nicht nur in dieser Hinsicht ein Vorzeigeland“, versicherte Umweltminister Norbert Totschnig. Bei Nichterfüllung der Vorgaben drohen milliardenschwere EU-Strafzahlungen.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Regenwald kann sich gut erholen
Feine Nachricht für die Erde: Zerstörte Regenwaldflächen wachsen schneller nach als gedacht – wenn man sie lässt. Das zeigt eine Langzeit-Studie aus Ecuador, wo zurückgekaufte Weideflächen innerhalb von 30 Jahren wieder 90 Prozent des ursprünglichen Waldzustandes erreicht haben.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollegen 1, Kollegen 2, Kollegen 3 und Kollegen 4.
Kollege 1: „Leider werden wir alle zum überwiegenden Teil von schlechten Meldungen überhäuft. Es tut daher recht gut, wenn man von diesen sehr guten Meldungen erfährt.“
Kollege 2: „Um ganz ehrlich zu sein, überraschen mich beide Zeitungsmeldungen sehr. Hoffentlich zweifeln nicht alle Aktivisten diese Meldungen an, dass sowohl die Messwerte des Umweltbundesamtes unmöglich stimmen können und auch die Meldung, dass sich der Regenwald gut erholt.“
Kollege 3: „Zähle zwar nicht zu den Aktivisten, freue mich aber, dass es diese positiven Meldungen gibt.“
Kollege 4: „Wenn man allerdings die vielen Meldungen über die Luftverschmutzung hört bzw. darüber liest, kann man es ja tatsächlich kaum glauben, dass unsere Luft immer reiner wird. Und was den Regenwald betrifft, der sich angeblich gut erholen kann, bin ich mehr als überrascht. Zu viele negative Meldungen wurden gerade über den Regenwald schon gebracht.“
Kollege 1: „Was die immer reiner werdende Luft bei uns in Österreich betrifft, bin ich sicher, dass saubere Motoren, moderne Abgasreinigung und der Anstieg erneuerbarer Energie und eine Zunahme der umweltfreund-lichen Mobilität dazu beigetragen haben. Obwohl der Schwerverkehr wesentlich zur Umweltverschmutzung beiträgt. Habe vor einigen Tagen an einem sehr großen Wohnmobil gelesen, mein Diesel wird mit viel Liebe verbrannt.“
Kollege 2: „Wenn uns unser Umweltminister nicht angeschwindelt hat, so soll Österreich ein Vorzeigeland sein. Liebe Freunde, sind wir doch alle stolz auf unser Vorzeigeland. Ein sehr guter Funkkollege hat schon öfter gesagt, wenn wir uns über die vielen Mängel und Missstände, die es bei uns in Österreich gibt, beschwerten, wir jammern auf höchstem Niveau.“
325 Hund beißt Mann und frisst ihn bei lebendigem Leib

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über ein erschütterndes Drama.
GMX – News > Panorama – folgende Meldung:
Hund beißt Mann – und frisst ihn bei lebendigem Leib
Besitzer muss 12 Jahre in Haft
Untersuchungen hätten ergeben, dass der XL-Bully Toretto bereits angefangen hatte, den Mann bei lebendigem Leib zu fressen, berichtet die Nachrichtenagentur PA. © dpa / Cheshire Police/PA Wire
Ein alter Mann kehrt abends von einem Pub nach Hause zurück, als ihn in einer Einfahrt ein Hund angreift. Der Besitzer muss nun für viele Jahre ins Gefängnis – die Details des Falls sind erschütternd.
Der Besitzer eines XL-Bully-Hundes ist zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt worden, weil das Tier einen 84 Jahre alten Mann in Nordwestengland zu Tode gebissen hat. Der angegriffene Mann sei im Februar 2025 abends auf dem Heimweg von einem Pub in der Einfahrt eines Hauses von dem Hund attackiert worden, wie die britische Nachrichtenagentur PA mit Verweis auf Gerichtsangaben berichtete. Der Mann sei seinen Verletzungen schließlich einen Monat nach dem Angriff erlegen.
Vor Gericht sei von “katastrophalen Gesichtsverletzungen” die Rede gewesen. Der Angriff habe 45 Minuten gedauert. Währenddessen sei das Opfer die ganze Zeit bei Bewusstsein gewesen und habe unerträgliche Schmerzen erlitten. Bewaffnete Polizisten erschossen den 46 Kilogramm schweren Hund namens “Toretto” mit zehn Schüssen, schreibt PA. Später hätten Untersuchungen ergeben, dass Toretto bereits angefangen hatte, den Mann bei lebendigem Leib zu fressen.
XL-Bullies in Großbritannien verboten
Der 31-jährige Angeklagte wurde für schuldig befunden, Halter eines gefährlich außer Kontrolle geratenen Hundes gewesen zu sein. Ein “Katalog von Versäumnissen” habe zu dem Angriff geführt. So sei der Hund nur unzureichend – auf einer Terrasse durch ein Tor mit einem Riegel – gesichert gewesen. Der Hundebesitzer bekannte sich schuldig, einen XL-Bully ohne Ausnahmegenehmigung gehalten zu haben. Seit Februar 2024 ist in Großbritannien die Haltung von XL-Bullies untersagt, es sei denn, sie waren bereits vor dem Inkrafttreten des Verbots registriert.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Kaum vorstellbar, dass dieses Drama 45 Minuten gedauert hat. Dieser Hund wurde zwar von der Polizei erschossen, dennoch für mich unerklärlich, dass es so lange gedauert hat, bis man diesen Hund erschossen hat.“
Kollege 2: „Vor allem war das Opfer die ganze Zeit bei Bewusstsein. Welch unerträgliche Schmerzen musste dieser alte Mann erleiden.“
Kollege 3: „Sicherlich gab es da einige Versäumnisse, auf alle Fälle war dieser Hund unzureichend gesichert. Was nützt es, dass sich der Hundebesitzer schuldig bekannt hat, dass er diesen Bully ohne Ausnahmegenehmigung gehalten hat. Die unerträglichen Schmerzen, welche das bedauernswerte Opfer zu ertragen hatte, kann man nicht mehr ungeschehen machen.“
Kollege 4: „Spätere Untersuchungen sollen ja sogar ergeben haben, dass dieser Hund ja bereits begonnen hat, den Mann bei lebendigem Leib zu fressen. Es gibt Millionen von Hunden und auch viele tausende XL-Bullies, aber solche furchtbaren Vorfälle zum Glück nur ganz selten.“
Kollege 1: „Der Besitzer dieses Hundes wurde zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt. Vielleicht erscheint so manchen die Bestrafung recht hoch, da ja keine Vorsätzlichkeit vorlag. Es war also eine fahrlässige Tötung.“
Kollege 2: „Wenn der Besitzer eines XL-Bullie die Kontrolle über das Tier verliert und dieses noch unzureichend gesichert ist, kann ein Tiger kaum gefährlicher sein.“
Kollege 4: „Weil es mich interessiert hat, wie viele Hunde im Jahr 2025 ungefähr Menschen getötet haben und wie viele Tiger, habe ich im Internet nachgesehen. Im Jahr 2025 wurden weltweit schätzungsweise 50 bis 100 Menschen durch Tiger getötet, während die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Hunden mit etwa 30.000 bis 70.000 um ein Vielfaches höher liegt. Dabei gibt es jedoch einen wichtigen Unterschied in der Art der Todesfälle. Während Tiger Menschen meist direkt durch Angriffe töten, sterben bei Hunden die allermeisten Opfer an den Folgen einer Tollwut nach einem Biss.“
327 Viele Kamele waren bei Bewerb gebotoxt

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über einen Skandal bei tierischem Beauty-Contest.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
In den Golf-Staaten war Reichtum über Jahrhunderte an der Zahl der Kamele erkennbar. Aus manchen Viehmärkten entwickelten sich aber richtige Schönheitswettbewerbe – mit Preisgeldern in Millionenhöhe. Kein Wunder, dass da auch getrickst wird. Bei einem Bewerb im Oman wurden nun 20 Kamele ausgeschlossen, weil Tierärzte aufgespritzte Lippen, Silikon-Implantate und Botox-Einsatz festgestellt haben. Auch Nasen-OPs und Doping mit Hormonen wurden beanstandet. Nicht der erste Fall: 2018 wurden ein Dutzend Tiere vom „Super-Bowl“ der Kamelschau in Saudi-Arabien disqualifiziert. Dort ging es um unglaubliche 66 Millionen Dollar.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Wir sprachen am Funk ja schon sehr oft über recht ungewöhnliche Dinge und Ereignisse. Dieser Skandal bei diesem tierischen Beauty-Contest gehört mit Sicherheit zu den ungewöhnlichen Ereignissen.“
Kollege 2: „Ist aber wieder ein Beweis dafür, wenn es ums liebe Geld geht, in diesem Fall um sehr viel Geld, dass man Dinge anwendet, die für uns alle unverständlich sind. Hätte niemals gedacht, dass Kamele gebotoxt werden.“
Kollege 3: „Für mich unvorstellbar, dass man einigen Kamelen die Lippen aufgespritzt hat, sogar Silikon-Implantate festgestellt hat, auch Nasenoperationen wurden gemacht.“
Kollege 4: „Vor einigen Wochen wusste ich nicht, was gebotoxt überhaupt ist. Habe aber damals gelesen, dass man das z. B. zur Faltenglättung von Stirnfalten, Mimikfalten und auch Krähenfüßen verwendet. Auch für mich völlige unverständlich, dass man das auch bei den Kamelen einsetzt.“
Kollege 2: „Bleibt nur zu hoffen, dass jene Kamele, welche gebotoxt wurden, nicht all zu große Schmerzen erleiden mussten. Erfreulich ist eigentlich nur, dass es zu Disqualifizierungen kam. Ob die Besitzer dieser Kamele daraus gelernt haben, dass diese in Zukunft nicht mehr gebotoxt werden dürfen, ist ungewiss. Zumindest war das nicht der erste Fall.“
Für alle Leserinnen und Leser, die etwas mehr über „gebotoxt“ wissen wollen, diese Information stammt aus dem Internet:
Der Begriff „gebotoxt“ beschreibt eine Person, die sich einer Behandlung mit Botulinumtoxin (kurz Botox) unterzogen hat.
Dabei wird das Nervengift in geringen Dosen in bestimmte Muskeln gespritzt, um diese vorübergehend zu lähmen oder zu entspannen.
Warum macht man das?
Faltenglättung: Es wird meist in der ästhetischen Medizin genutzt, um Mimikfalten wie Zornesfalten, Stirnfalten oder Krähenfüße zu glätten.
Prävention: Viele nutzen es frühzeitig, damit sich tiefe Falten gar nicht erst bilden.
Medizinische Gründe: Botox hilft auch bei neurologischen Erkrankungen, chronischer Migräne, übermäßigem Schwitzen (Hyperhidrose) oder Zähneknirschen.
333 Finger eingezwickt: Schüler klagte Schule

Mit einem Kollegen sprach ich am Funk über eine unglaubliche Klage.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Streit nach schmerzhaftem Unfall
Beim Umzug in die renovierte HTL Villach hatte sich der Teenager eingezwickt. Er klagte die Schule nach seiner Matura auf Schmerzensgeld. Die Klage wurde abgewiesen, kein Lehrer hätte die Aufsicht vernachlässigt.
Für meinen Funkkollegen und mich handelte es sich um eine sehr unglaubliche Klage. Es dürfte für diesen Maturanten, trotz seines schmerhaften Unfalls kein Ruhmesblatt sein, dass er deshalb die Schule auf Schmerzensgeld klagte. Wir können uns durchaus vorstellen, dass er sich dadurch bei seinen Mitschülerinnen und Mitschülern mehr als lächerlich gemacht hat.
„Heute“ berichtete, dass kein Lehrer die Aufsichtspflicht vernachlässigt hat.
Bleibt nur zu hoffen, dass dieser Maturant künftig keine Aufsichtsperson benötigt, damit er sich nicht wieder irgendwo einen Finger einzwickt.
Die Abweisung der Klage hat uns natürlich keinesfalls überrascht.
334 Vermutlich Weltrekord – Nasenendoskopie beidseitig in 45 Sekunden

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über Ärzte, bei denen man länger auf einen Termin warten muss, es auch lange Wartezeiten gibt, allerdings der Aufenthalt bei der „Behandlung“ eher recht kurz ist.
Überraschte meine Funkkollegen, als ich ihnen von meiner HNO – Ärztin berichtete. Man bekommt bei ihr immer recht rasch einen Termin, oft kann man auch gleich kommen. Wartezeiten sind bei dieser Ärztin sehr kurz. Die große Überraschung war aber, dass die „Behandlungsdauer“ immer extrem kurz ist. Vermutlich ist das auch der Grund, dass man sehr rasch einen Termin bekommt.
Es ist bis jetzt noch nie vorgekommen, dass ich die Aufenthaltsdauer bei einer Ärztin oder einem Arzt mit der Uhr gestoppt habe. Nachdem es bei dieser HNO – Ärztin aber immer so flott geht, habe ich die Aufenthaltsdauer gestoppt. Diese betrug 45 Sekunden. Für alle Leserinnen und Leser, kein Tippfehler, fünfundvierzig Sekunden.
Vermutlich war das für eine beidseitige Nasenendoskopie Weltrekord. In diesen 45 Sekunden gab es eine kurze Begrüßung, nahm Platz, die Nasenendoskopie wurde durchgeführt. Das Endoskop ermöglicht einen detaillierten Blick in die hinteren Nasengänge und zu den Öffnungen der Nasennebenhöhlen (siehe Skizze am Beginn). Es wurde mir von der Frau Doktor ein Nasenspray verordnet, Eingabe über ihren Computer. Kommen sie in drei Wochen wieder zur Kontrolle, Verabschiedung – und das war es dann auch schon.
Eine normale Nasenendoskope geht recht rasch. Dauer ca. 2 bis 5 Minuten. 45 Sekunden bleiben für mich aber trotzdem Weltrekord!
Teilte meinen Kollegen noch mit, dass diese Ärztin eine sehr gute Diagnostikerin ist.
Meine Funkkollegen konnten es nicht fassen, dass es eine so kurze Behandlungsdauer überhaupt gibt. Ein Kollege meinte, wenn sich diese HNO-Ärztin nur so wenig Zeit für ihre Patientinnen und Patienten nimmt, würde er sicherlich nicht zu ihren Patienten zählen, wenn sie auch noch so eine gute Diagnostikerin ist.
335 Lehrer legte Kinder an Leine

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über einen Lehrer, der seine Schülerinnen und Schüler angeleint haben soll.
Die Tageszeitung „oe24“ berichtete:
„Platz“ Lehrer soll Kinder angeleint haben
Verniedlichend als „Hundespielchen“ bezeichnet
Pervers. „Hundeabrichtung hat immer was mit Unterwürfigkeit zu tun“, erklärte ein wütender Vater gegenüber oe24, „und ich will nicht, dass meine Tochter zu Hündchen abgerichtet wird.
Und dann erzählte er eine wahrlich befremdende Geschichte. Die Eltern besorgte das Verhalten ihrer 7-jährigen Tochter, die zu Hause plötzlich in die Rolle eines Hundes schlüpfte.
Was ein Pädagoge in einem Hort einer Bundesbildungsanstalt eines nördlichen Stadtteils von St. Pölten verniedlichend als „Hundespielchen“ bezeichnete, finden der anklagende Vater höchst fragwürdig. Die Tochter offenbarte den Eltern: Der Hortlehrer habe die Kinder an die Leine gelegt. „Platz und Sitz“ mit den Volksschulkindern trainiert, auch habe er Hundehütten errichtet. Der beschuldigte Mann soll die Kinder, die sich angeblich in seinen Schoß „kuschelten“, mit den Worten „Braves Hündchen“ gestreichelt haben.
Die Eltern haben bei der Hortdirektorin Protest eingelegt und wurden angeblich ausgelacht. Für alle Beteiligten gilt die Unschuldsvermutung.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Da fällt mir wieder dieser Ausspruch ein, es gibt nichts, was es nicht gibt. Bin mir ziemlich sicher, dass es solche Hundespielchen mit Schülerinnen und Schülern nur ganz selten, oder vielleicht überhaupt noch nie gab.“
Kollege 2: „Hätte als Vater einer 7-jährigen Tochter vermutlich genau so gehandelt, wie dieser wütende Vater. Es ist sicherlich nichts zu sagen, wenn ein Lehrer in einem gewissen Rahmen auch etwas verniedlicht. Allerdings das mit den Hundespielchen finde ich pervers.“
Kollege 3: „Sogar Hundehütten wurden für die Volksschulkinder errichtet.“
Kollege 4: „Auch das Verhalten der Hortdirektorin finde ich mehr als ungewöhnlich, als die Eltern wegen dieser Hundespielchen protestierten. Angeblich wurden diese nur ausgelacht.“
Kollege 2: „Könnte mir vorstellen, dass Eltern es keinesfalls wollten, dass gerade dieser Pädagoge ihre Kinder, die sich angeblich in seinen Schoß gekuschelt haben, auch als brave Hündchen bezeichnete und sie gestreichelt haben soll.“
Kollege 3: „Wäre nur interessant, was nun mit diesem Lehrer geschieht? Wird er nur verwarnt? Wird er sogar bestraft? Oder wird er nur versetzt. Bleibt nur zu hoffen, dass er diese Hundespielchen mit Volksschülerinnen und Volksschülern in Zukunft unterlässt!“
Kollege 4: „Die Krönung dieser Hundespielchen wäre ja gewesen, wenn das mit dem Platz und Sitz gut geklappt hätte, dass die Schülerinnen und Schüler womöglich noch mit einem Leckerli belohnt worden wären.“
Kollege 1: „Ganz wichtig finde ich dieses Satz, der fast immer gebracht wird, für alle Beteiligten gilt die Unschuldsvermutung.“
336 Krokodil fraß Mann

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über einen Geschäftsmann, der in Südafrika verschollen war.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete darüber:
Krokodil fraß Mann: Heli-Einsatz
Ein Geschäftsmann (59), der in Südafrika verschollen war, wurde nun im Bauch eines Krokodils gefunden. Das ungewöhnlich dicke Tier war bei der Suchaktion aufgefallen, wurde getötet und per Heli abtransportiert. Ein DNA-Test soll nun Gewissheit bringen, ob es sich bei der Leiche um den Gesuchten handelt. Es wurden nämlich insgesamt sechs verschiedene Schuhe im Inneren des Reptils gefunden.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Schon allein der Gedanke, dass ein Mensch von einem Krokodil gefressen wird, lässt einem erschaudern. Was muss so ein Mensch durchmachen, bis er tot ist?“
Kollege 2: „Die Frage stellt sich natürlich, wie kam es zu diesem schrecklichen Unglück. War der Mann leichtsinnig, war es ein Unfall. Habe gehört, dass es gar nicht so selten vorkommt, dass Krokodile auch Menschen töten.“
Kollege 3: „Es ist schon einige Monate her, da habe ich gelesen, dass in einem Jahr bis zu 1.000 Menschen durch Krokodile getötet werden. Manche dieser Menschen werden von Krokodilen auch gefressen.“
Kollege 4: „Kann mir durchaus vorstellen, dass womöglich weit mehr Menschen von Krokodilen getötet werden. Vermutlich werden gar nicht alle dieser Fälle bekannt sein. Es wird auch abgelegene Gebiete geben, wo Krokodile Menschen töten. Da werden sicherlich nicht immer alle dieser Todesfälle den Behörden gemeldet.“
Kollege 2: „Nachdem im Inneren dieses Krokodils angeblich sechs verschiedene Schuhe gefunden wurden, ist nicht auszuschließen, dass dieses Tier auch noch andere Menschen schwer verletzt, getötet oder sogar gefressen hat.“
Kollege 1: „Hätte keinesfalls gedacht, dass Krokodile schon so viele Menschen getötet haben.“
337 Frau lief in Garten in Selbstschuss-Anlage

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über einen unglaublichen Vorfall in Sachsen-Anhalt.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Sie lief nur ihrem Hund nach -Täter bleibt frei
Unglaublicher Vorfall in Sachsen-Anhalt. Am Nachhauseweg mit den Wochenend-Einkäufen büxte einer 54-jährigen Frau der Hund aus. Sie lief ihm auf das Nachbargrundstück nach, wo sie plötzlich von unzähligen Schrotkugeln zu Boden gestreckt wurde.
Zeugen riefen die Polizei. Das SEK rückte mit einem Panzerwagen aus – noch war unklar, was genau vorgefallen war. Schließlich stellte sich heraus: Der amtsbekannte Nachbar und Waffennarr hatte eine Selbstschuss-Anlage auf seinem Grundstück errichtet.
Unfassbar: Nach seiner Einvernahme wurde er auf freiem Fuß angezeigt – obwohl er keinen Waffenschein besitzt und illegal Gewehre und Munition hortete.
Währenddessen kämpft die Frau im Krankenhaus um ihr Leben. Ihr wurden fast 100 Schrotkugeln aus Brust und Gesicht operiert.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Dieser Mann, der diese Selbstschuss-Anlage auf seinem Grundstück errichtet hat, ist ja ein Wahnsinniger. Es ist keine Frage, dass man sein Eigentum gut schützen möchte. Dagegen ist auch nichts einzuwenden, aber doch keinesfalls mit einer Selbstschuss-Anlage. Außerdem besitzt dieser Wahnsinnige keinen Waffenschein, hortete aber Gewehre und Munition.“
Kollege 2: „Auch ich bezeichne diesen Mann als wahnsinnig. Immerhin wurde durch diese Selbstschuss-Anlage seine Nachbarin durch zahlreiche Schrotkugeln schwer verletzt und kämpft um ihr Leben.“
Kollege 3: „Für mich ist es auch unfassbar, dass dieser kriminelle Nachbar nur auf freiem Fuß angezeigt wurde. Sicherlich aufklärungsbedürftig, ob das die richtige Vorgangsweise war.“
Kollege 4: „Kenne einen guten Bekannten, welcher auch sein Haus optimal schützen möchte. Der hat mir gesagt, er hätte immer ein geladenes Flobertgewehr unter seinem Bett liegen, sollte ein Einbrecher ins Haus kommen, so würde er auf diesen auch schießen.“
Kollege 2: „So viel mir bekannt ist, sind in ganz Österreich die Errichtungen von Selbstschuss-Anlagen verboten. Dieses Verbot wird auch in Sachsen-Anhalt gelten.“
Kollege 3: „Es ist sicherlich verständlich, dass diese Frau dem ausgebüxten Hund nachgelaufen ist. Dabei ist sie leider auf das Grundstück ihres irren Nachbarn gelangt. Vermutlich würde auch keiner damit rechnen, dass er dabei in eine Selbstschuss-Anlage geraten könnte.“
Kollege 4: „Wegen der schweren Verletzung dieser Hundebesitzerin kann ich mir durchaus vorstellen, dass der Errichter dieser Selbstschuss-Anlage eine mehrjährige Haftstrafe bekommt. Auch steht dieser schwer verletzten Frau mit Sicherheit ein hohes Schmerzengeld zu.“
Kollege 1: „Bleibt nur zu hoffen, dass diese Frau wieder völlig gesund wird.“
302 Alles Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde



Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über Pferde und auch über das Sprichwort: Alles Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde.
Schickte bereits am Vortag unseres Funkgesprächs meinen Kollegen Pferdefotos (1, 2 und 3).
Woher stammt eigentlich das Sprichwort:
Alles Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde
Im Internet unter GfdS – Gesellschaft für deutsche Sprache e.V. – gab es folgendes zu lesen (schreibe darüber aber nur teilweise):
Woher stammt das Sprichwort vom Glück auf dem Rücken der Pferde?
Stimmt es eigentlich, dass das bekannte und vor allem unter Pferdeliebhabern geläufige Sprichwort Alles Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde arabischen Ursprungs ist? Was sagen Ihre Quellen aus?
Nach dem, was wir in Erfahrung bringen konnten, geht dieses – mittlerweile kann man es schon sagen ‒ Sprichwort auf den Schriftsteller Friedrich von Bodenstedt zurück. Von einer Herleitung aus dem Arabischen ist uns nichts bekannt; auch der Dozent und Übersetzer Hatem Lahmar, Wiesbaden, aus Tunis gebürtig, kann sie nicht bestätigen.
Den ältesten Beleg fanden wir im großen Deutschen Sprichwörter-Lexikon (5. Band: Zusätze und Ergänzungen; Leipzig 1880, Sp. 1647) von Karl F. W. Wander, der zitiert: »Das Paradies der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde, in Gesundheit des Leibes und am Herzen des Weibes. Arabisches Sprichwort, angeführt in Lieder des Mirza-Schaffy.«
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege: „Vielen Dank Henry, für die Zusendung der Pferdefotos. Das Pferd, wie du uns schon mitgeteilt hast, ist ein 4 Jahre alter Wallach, der bei einem Turnier den zweiten Platz gemacht hat. Obwohl ich von Pferde nicht viel verstehen, es ist ein sehr schönes, aber auch ein sehr großes Pferd. Die Fotos 2 und 3 machen selbst einen Nichtpferdekenner betroffen. Ist dieses Pferd alt, krank oder?“
Kollege 2: „Das Pferd auf Foto 2 und 3 sieht ja wirklich sehr schlecht aus. Wenn es nicht alt oder krank ist, würde ich sagen, verwahrlost. Auch ich finde den Wallach am Foto 1 sehr schön. Zählt in meinen Augen auch schon zu den ärmeren Männern. Warum? Ein Wallach ist ein männliches kastriertes Pferd. Aber mit Sicherheit nicht so arm wie das Pferd am Foto 2 und 3.“
Kollege 3: „Am Foto 1 steht, alles Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde. Also von einer Herleitung aus dem Arabischen dürfte nichts bekannt sein. Obwohl dieses Sprichwort vielen nicht unbekannt ist, aber anscheinend weiß man darüber doch nichts genaueres.“
Kollege 4: Auch ich finde das Pferd auf Foto 2 und 3 bedauernswert. Bleibt nur zu hoffen, dass man diesem Tier bald helfen kann. Was das Sprichwort alles Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde betrifft, könnte vielleicht der Partner der hübschen Reiterin dieses etwas abwandeln. Alles Glück dieser Erd sitzt am Rücken von diesem Pferd.“
338 Großeinsatz der Polizei für den Eurovision Song Contest 2026 in Wien

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über einen Teil der Aufgabenbereiche der Polizistinnen und Polizisten, die heute – 16. Mai 2026 – anlässlich des Eurovision Song Contests in Wien, außerhalb der Wiener Stadthalle, ihren Dienst versehen.
Folgende Informationen stammen aus dem Internet:
Genaue Einsatzzahlen und konkrete Stundenpläne für den heutigen Außenbereich rund um das Eurovision Song Contest (ESC) Finale 2026 in der Wiener Stadthalle werden von der Landespolizeidirektion Wien aus taktischen und sicherheitsrelevanten Gründen nicht öffentlich bekannt gegeben.
Dennoch lassen sich aus den offiziellen Informationen zum Großeinsatz klare Rahmenbedingungen ableiten:
Das Aufgebot im Außenbereich
- Einsatzstärke: Die Polizei spricht für den heutigen Final- und Protesttag von einem massiven Großaufgebot an Beamten und Spezialkräften im öffentlichen Raum. Täglich sind im Rahmen der ESC-Woche ohnehin mehrere Hundert Polizistinnen und Polizisten im Dienst.
Aufgrund einer angemeldeten Großdemonstration mit rund 3.000 erwarteten Teilnehmenden im Nahbereich der Stadthalle (räumlich getrennt durch die eingerichtete Sperrzone) sowie weitreichender Verkehrssperren auf der Ringstraße ist die Präsenz im unmittelbaren Außenbereich heute auf dem Jahreshöchststand.
- Spezialeinheiten: Neben den regulären Kräften patrouillieren Einsatzeinheiten (EE), die Bereitschaftseinheit (BE) sowie Beamte der Spezialeinheit Cobra und die polizeiliche Drohnenabwehr im Außenbereich.
- Dienstzeiten und Ablösung
- Ablösung: Die Polizistinnen und Polizisten werden im Schichtbetrieb abgelöst. Ein ununterbrochener Einsatz über die gesamte Dauer des Finaltages durch dieselben Kräfte ist ausgeschlossen.
- Maximale Dienstzeit: Bei solchen Großlagen arbeiten die Kräfte in flexiblen Schichtmodellen. In Österreich gilt seit Kurzem eine reformierte Regelung für das Dienstzeitmanagement, bei der die maximale Dienstzeit am Stück streng gedeckelt ist, um extreme Überlastungen zu verhindern. Typische Einsatzerststreckungen bei Großdemos und Event-Absicherungen bewegen sich meist in Schichten von 8 bis maximal 12 oder 13 Stunden am Stück, bevor die Ablösung durch die nächste Dienstschicht erfolgt.
- Einsatzdauer der Verordnung: Die polizeilichen Maßnahmen und das Platzverbot rund um die Stadthalle laufen heute gezielt von 10:00 Uhr morgens bis voraussichtlich 03:00 Uhr nachts des Folgetages, weshalb die Posten über diesen gesamten Zeitraum mehrfach durchgewechselt werden.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Diese Informationen waren für mich, der sich auch für das Rundherum dieses Song Contests interessiert, recht interessant und aufschlussreich.“
Kollege 2: „Mich überraschte es auch nicht, dass die Polizei keine genaueren Zahlen über die eingesetzten Beamtinnen und Beamten bekannt gibt. Auf alle Fälle zählt dieser heutige Tag zu einem Großeinsatztag der Polizei in Wien.“
Kollege 3: „Vermutlich etwas ungewöhnlich, aber ich stelle mir schon die Frage, wo können Polizistinnen und Polizisten nach vielen Stunden im Freien ihre Notdurft verrichten? Denn angeblich machen die Beamtinnen und Beamten ja 8 bis maximal 12 oder 13 Stunden Dienst, bevor sie wieder abgelöst werden.“
Kollege 4: „Auch für mich nicht vorstellbar, dass es jemand, egal, ob Frau oder Mann, 8 oder gar bis 13 Stunden aushält, ohne eine Toilette aufzusuchen.“
Kollege 2: „Da für dieses Großereignis in Wien nicht genügend Polizistinnen und Polizisten zur Verfügung standen, wurden angeblich Kolleginnen und Kollegen aus sechs verschiedenen Bundesländern zusammengezogen..“
Kollege 1: „Bleibt nur zu hoffen, dass dieser Song Contest gut abläuft und es auch bei der angekündigten Großdemo keine größeren Zwischenfälle gibt.“
339 Gibt es einen Einparkweltmeister? JA





Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über einen sehr guten Freund von mir, den ich als „Einparkweltmeister“ bezeichne. Schickte meinen Funkkollegen auch 5 „Beweisfotos“.
Treffe diesen Freund, welcher ein recht schönes Haus besitzt, recht oft. Dort führt eine Straße vorbei, die allerdings nicht besonders breit ist. Gegenüber vom Haus befindet sich ein Windschutz. Die Durchfahrt muss für Einsatzfahrzeuge möglich sein. Deshalb parkt er seinen Ford immer sehr knapp ein, im Retourgang, mit Blick in den Rückspiegel und einem Abstand zu seinem Grundstück, der wohl knapper kaum sein kann. Was für mich besonders beachtlich ist, dass er diesen Ford noch nie beim Einparken beschädigt hat.
Wenn ich meinen Freund als Einparkweltmeister bezeichnet habe, wollte ich natürlich wissen, ob es tatsächlich schon einen solchen gibt. Im Internet fand ich dann folgende Information:
Ja, es gibt offizielle Weltrekordhalter im Einparken, die im Guinness-Buch der Weltrekorde geführt werden. Bei diesen Rekorden geht es darum, ein Auto per Handbremswendung (Drift) parallel in eine extrem enge Parklücke zu befördern, ohne die anderen Fahrzeuge zu berühren.
Aktuelle Rekordhalter
Der weltweite Rekord: Der Chinese Han Yue hält den offiziellen Rekord für das engste parallele Einparken. Er driftete einen Mini Cooper in eine Lücke, die nur 8 Zentimeter länger war als das Auto selbst.
Also im parallelen Einparken ist mein Freund zwar nicht Weltmeister, für mich bleibt er aber dennoch „Einparkweltmeister“.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Lieber Henry, schönen Dank für die Zusendung dieser 5 Beweisfotos. Gut dass ich diese gesehen habe. Wenn mir jemand gesagt hätte, es gibt Autofahrer die oft ihr Auto bis auf nur einen Zentimeter Abstand, vor allem ohne Beschädigung, einparken können, hätte ich es nicht geglaubt.“
Kollege 2: „Fahre selbst schon viele Jahre mit Autos. Dachte immer, ich kann eigentlich recht gut einparken, allerdings gegen deinen Freund bin ich fast noch ein Anfänger.“
Kollege 3: „Also auch von mir, nachdem ich die Fotos gesehen hatte, wäre dein Freund ebenfalls Einparkweltmeister geworden.“
Kollege 4: „Auch ich war beeindruckt von diesen Fotos. Mich wundert, dass man das überhaupt schafft, so oft ohne Beschädigung des Autos, so knapp einzuparken.“
Kollege 1: „Bei diesem geringen Abstand kann man schon sagen, da passt ja keine Zeitung mehr dazwischen.“
Kollege 3: „Wünsche deinem Freund, dass er es immer schafft, ohne Beschädigung seines Fords, so knapp einzuparken. Auf alle Fälle eine tolle Leistung.”
341 Frau hatte 55 Koffer als Urlaubsgepäck mit

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über eine Dame, welche – leset und staunet – mit 55 Koffer Urlaubsgepäck unterwegs war.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete;
Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen – und zwar den Beamten der Schweizer Zollbehörde. Denn dass eine Landsfrau mit einem ganzen Kastenwagen voll Gepäck aus dem Urlaub zurückkehrte, kam den gründlich arbeitenden Eidgenossen einigermaßen spanisch vor. Also musste sie auspacken: einen Koffer nach dem anderen. Insgesamt 55 gingen schließlich durch das Röntgen – wofür die Schweizer nur 20 Minuten brauchten. Der Verdacht, sie könnte etwas schmuggeln, erhärtete sich nicht.
Die Koffer enthielten „diverse persönliche Gegenstände der Reisenden. Es gab nichts zu beanstanden“, erklärte ein Sprecher. Ob die Frau auch mit weniger als 55 Koffern im Urlaub ausgekommen wäre, bleibt ungeklärt.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Es ist ja sicherlich nicht außergewöhnlich, dass es einige Damen gibt, die doch etwas mehr Urlaubsgepäck auf einer Urlaubsreise mitnehmen. Für mich unvorstellbar, dass es doch tatsächlich Damen gibt, die mit 55 Koffer als Urlaubgepäck unterwegs sind.“
Kollege 2: „Diesen unglaublichen Luxus konnte sich diese Landsfrau, wie sie in der Zeitungsmeldung bezeichnet wird, nur deshalb erlauben, da sie mit einem Kastenwagen unterwegs war.“
Kollege 3: „Die Schweizer Zollbehörde wird sicherlich schon oft mit Unglaublichkeiten zu tun gehabt haben. Aber diese 55 Koffer werden auch für sie eine der ungewöhnlichsten Überprüfungen gewesen sein.“
Kollege 4: „Da waren die am Zoll aber recht flott, wenn sie zur Überprüfung mittels Röntgen, für diese Koffer nur 20 Minuten gebraucht haben.“
Kollege 2: „Zähle mich nicht unbedingt zu den Neugierigen. Aber in diesem Fall hätte es mich schon sehr interessiert, was die Dame in diesen Koffern alles mitgenommen hat.!“
Kollege 1: „Die Zeitung schreibt doch, die Koffer enthielten nur diverse persönliche Gegenstände.“
Kollege 3: „Mich hätte noch interessiert, wie lange sie zum Packen der 55 Koffer gebraucht hat. Finanziell dürfte es dieser Dame keinesfalls schlecht gehen. Bin eigentlich recht froh, dass meine Frau mit einem größeren Koffer und einer größeren Reisetasche auskommt. Natürlich habe auch ich Urlaubsgepäck mit. Aber mit dieser Ausrüstung sind wir mit dem eigenen Auto unterwegs.”
Kollege 4: „Wenn sich diese Dame mit der Anzahl ihrer Koffer nicht wesentlich einschränkt, wird sie niemals mit dem Flugzeug unterwegs sein können, auch nicht mit der Bahn. Auch eine Kreuzfahrt wäre für sie unmöglich.“
Kollege 1: „Weil wir doch alle etwas neugierig sind, welchen Beruf hat diese Dame? Oder ist sie bereits Pensionistin? Wo verbrachte sie ihren Urlaub. Wo wurden die vielen Koffer abgestellt? In welchen Koffer hat sie was verpackt? Wurde ihr bei der Beladung des Kastenwagens auch geholfen? Ganz wichtig war aber, dass es nichts zu beanstanden gab.“
Kollege 2: „Es würde mich nicht wundern, wenn manche Leserinnen und Leser dieser Zeitungsmeldung der Meinung sind, dass diese Dame vielleicht doch psychiatrische Unterstützung benötigt.“
342 Hund schießt Frau auf Parkplatz an

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über einen unglaublichen Vorfall.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Kurz nach Mitternacht ging bei der Polizei von Scottsbluff (Nebraska, USA) ein Notruf ein: An einer Tankstelle wurde eine Frau angeschossen. Die Fahndung nach dem mutmaßlichen Schützen führte rasch zu einem Auto auf dem Parkplatz. Der einzige Insasse: ein Hund! Er dürfte beim Herumtollen auf der Rückbank versehentlich den Abzug einer Schrotflinte ausgelöst haben. Eine Kugel traf den Arm einer Autofahrerin, die in der Folge im Krankenhaus behandelt werden musste. Der Waffenbesitzer wurde angezeigt.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Tatsächlich ein unglaublicher Vorfall. Wer kommt schon auf die Idee, dass ein Hund einen Menschen anschießen könnte.“
Kollege 2: „Solche unglaubliche Ereignisse werden weltweit vermutlich nur sehr selten vorkommen. Es hätte noch viel schlimmer ausgehen können, wenn diese Frau durch diesen Schuss getötet worden wäre.“
Kollege 3: „War auch sicherlich unverantwortlich, dass der Waffenbesitzer dieser Schrotflinte, diese ungesichert in unmittelbarer Nähe des Hundes abgelegt hat.“
Kollege 4: „Weil es mich sehr interessiert hat, ob solche Ereignisse weltweit wirklich so selten vorkommen, möchte ich euch diese Information aus dem Internet vorlesen. Habe nicht nur mein Funkgerät, sondern auch meinen Laptop vor mir stehen. Beginne also mit der Information aus dem Internet. Solche Vorfälle sind weitaus häufiger, als man vermutet, und allein in den USA registrieren Organisationen wie die GVPedia im Schnitt etwa ein bis zwei Fälle pro Jahr. Über das letzte Jahrhundert hinweg lassen sich weltweit dutzende, historisch wahrscheinlich sogar hunderte solcher Missgeschicke dokumentieren, da ungesicherte Jagdwaffen und herumtollende Hunde ein wiederkehrendes Risiko darstellen. Statistische Häufigkeit. Da internationale Behörden Schüsse durch Haustiere nicht als eigene Kategorie erfassen, sondern unter unabsichtliche fahrlässige Schussabgabelisten, gibt es keine weltweite Gesamtzahl. Dennoch existieren für die USA verlässliche Auswertungen von Forschungsnetzwerken. Der Zeitraum 2014 bis 2025. Die US-Datenbank verzeichnete in dieser Dekade mindestens 23 Vorfälle, bei denen ein Hund einen Menschen mit einer Schusswaffe verletzte oder tötete. Bei diesen 23 Vorfällen starben zwei Menschen. Kuriose Relation, die US-Sicherheitsinitiative zeigt in Berichten auf, dass in manchen Jahren in den USA statistisch mehr Menschen unabsichtlich von Hunden angeschossen werden, als Amokläufe von einem guten Bürger mit Waffe gestoppt werden.“
Kollege 2: „Da bin ich mit meiner Vermutung, dass solche Ereignisse weltweit nur sehr selten vorkommen, doch etwas falsch gelegen.“