329 Teenie wegen 10 Euro niedergestochen

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über einen Überfall einer Syrer-Bande.

Die Tageszeitung „oe24“ berichtete:

Syrer-Bande überfiel 19-Jährigen auf Treppelweg an der Donau in Wien

Wien. Am Treppelweg entlang der Donau in Wien ist es zu einer schweren Körperverletzung gekommen. Ein 19-jähriger Syrer alarmierte kurz vor Mitternacht selbst den Polizeinotruf, nachdem er von mehreren Landsleuten attackiert worden war. Der junge Mann gab den angerückten Polizisten gegenüber an, im Zuge eines Streits – dabei soll es um lediglich 10 Euro gegangen sein – von drei ihm flüchtig bekannten Männern angegriffen worden zu sein. Dabei erlitt er Stichverletzungen im Bereich des rechten Oberschenkels sowie am Rücken.

Die mutmaßlichen Täter flüchteten unmittelbar nach der Tat in Richtung Brigittenauer Brücke.

Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.

Kollege 1: „Ob es gelingen wird, die Straftäter zu fassen? Sollte man sie doch erwischen, was werden sie für Strafen bekommen. Ihr könnt auch sicherlich an unseren Kollegen B. erinnern, der fast immer sagte, die gehören alle eingesperrt. Wenn man all diese Straftäter einsperren würde, hätten wir ein sehr großes Problem. In unseren Gefängnissen gibt es sehr großen Platzmangel. Viele sind stark überbelegt. Außerdem gibt es sicherlich genügend Menschen, die der Meinung sind, einsperren ist nicht immer der richtige Weg.“

Kollege 2: „Unser B. war immer dafür, alle Straftäter einzusperren. Du hast es ja gesagt, es fehlt an den Plätzen in unseren Gefängnissen. Und ist immer einzusperren der richtige Weg. Leider gibt es sehr viele Wiederholungstäter.“

Kollege 3: „Was recht interessant ist, angeblich, was mich sehr überrascht hat, soll die Jugendkriminalität deutlich zurückgegangen sein. Allerdings sollen Messerangriffe und Gewaltakte durch Minderjährige stark zugenommen haben.“

Kollege 4: „Darf ich fragen, woher du diese Informationen hast.“

Kollege 3: „Nachdem ich vor einiger Zeit in der Zeitung wieder von einer Messerstecherei unter Jugendlich gelesen habe, informierte ich mich darüber im Internet.“

Kollege 4: „Habe auf alle Fälle den Eindruck, dass es vor Jahren bei uns, speziell in Wien, keinesfalls so viele Auseinandersetzungen von Banden gegeben hat, welche recht oft mit Messern ausgetragen werden.“

Kollege 3: „Auch darüber las ich im Internet, dass es diese Bandenkriege recht oft unter Jugendlichen Syrern, Tschetschenen, Afghanen, Algerier, Marokkaner und Tunesier gibt. Wie sagte unser Henry schon oft am Funk, man soll nicht alle in einen Topf werden. Bin mir sicher, dass es zum Glück auch genug von den Syrern bis zu den Tunesiern gibt, mit denen es keinerlei Probleme gibt.“


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