
Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über sehr erfreuliche Zeitungsmeldungen.
Die „Kronen Zeitung“ berichtete:
Österreich kann so richtig durchatmen
Es wird zwar immer Luft nach oben geben, doch selbst die allerkritischsten Aktivisten müssen – nach den jüngsten Messwerten des Umweltbundesamts – eingestehen, dass der eingeschlagene Naturpfad mehr als nur zum Aufatmen ermuntert.
Ökologisch konkret: Sei 2005 sind die Emissionen zentraler Luftschadstoffe bei uns massiv gesunken! Schwefeldioxid etwa um 59 Prozent, Stickstoffoxide um 56 Prozent. Und auch der atmosphärische Feinstaub wurde mit minus 43 Prozent deutlich reduziert.
„Hinter diesen Zahlen steckt ein radikaler Umbau – sauberere Motoren, moderne Abgasreinigung, ein stetiger ansteigender Anteil erneuerbarer Energie und ein wachsender Anteil an umweltfreundlicher Mobilität. Wir konnten einige der strengen Vorgaben aus Brüssel weit vor der Frist im Jahr 2030 erfüllen und sind nicht nur in dieser Hinsicht ein Vorzeigeland“, versicherte Umweltminister Norbert Totschnig. Bei Nichterfüllung der Vorgaben drohen milliardenschwere EU-Strafzahlungen.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Regenwald kann sich gut erholen
Feine Nachricht für die Erde: Zerstörte Regenwaldflächen wachsen schneller nach als gedacht – wenn man sie lässt. Das zeigt eine Langzeit-Studie aus Ecuador, wo zurückgekaufte Weideflächen innerhalb von 30 Jahren wieder 90 Prozent des ursprünglichen Waldzustandes erreicht haben.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollegen 1, Kollegen 2, Kollegen 3 und Kollegen 4.
Kollege 1: „Leider werden wir alle zum überwiegenden Teil von schlechten Meldungen überhäuft. Es tut daher recht gut, wenn man von diesen sehr guten Meldungen erfährt.“
Kollege 2: „Um ganz ehrlich zu sein, überraschen mich beide Zeitungsmeldungen sehr. Hoffentlich zweifeln nicht alle Aktivisten diese Meldungen an, dass sowohl die Messwerte des Umweltbundesamtes unmöglich stimmen können und auch die Meldung, dass sich der Regenwald gut erholt.“
Kollege 3: „Zähle zwar nicht zu den Aktivisten, freue mich aber, dass es diese positiven Meldungen gibt.“
Kollege 4: „Wenn man allerdings die vielen Meldungen über die Luftverschmutzung hört bzw. darüber liest, kann man es ja tatsächlich kaum glauben, dass unsere Luft immer reiner wird. Und was den Regenwald betrifft, der sich angeblich gut erholen kann, bin ich mehr als überrascht. Zu viele negative Meldungen wurden gerade über den Regenwald schon gebracht.“
Kollege 1: „Was die immer reiner werdende Luft bei uns in Österreich betrifft, bin ich sicher, dass saubere Motoren, moderne Abgasreinigung und der Anstieg erneuerbarer Energie und eine Zunahme der umweltfreund-lichen Mobilität dazu beigetragen haben. Obwohl der Schwerverkehr wesentlich zur Umweltverschmutzung beiträgt. Habe vor einigen Tagen an einem sehr großen Wohnmobil gelesen, mein Diesel wird mit viel Liebe verbrannt.“
Kollege 2: „Wenn uns unser Umweltminister nicht angeschwindelt hat, so soll Österreich ein Vorzeigeland sein. Liebe Freunde, sind wir doch alle stolz auf unser Vorzeigeland. Ein sehr guter Funkkollege hat schon öfter gesagt, wenn wir uns über die vielen Mängel und Missstände, die es bei uns in Österreich gibt, beschwerten, wir jammern auf höchstem Niveau.“