317 Steuerzahler kostet jeder Häftling 182 Euro pro Tag

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über die hohen Kosten, welche Häftlinge in Österreich verursachen.

Information aus dem Internet – Gefängnisreport der „Kronen Zeitung“:

Der aktuelle Gefängnisreport enthüllt, dass die Österreicher hinter Gittern bereits in der Minderheit sind.

Brisante Zahlen nach den parlamentarischen Anfragen des für die FPÖ im Nationalrat sitzenden Justizwachebeamten Christian Lausch. Demnach wurden im vergangenen Jahr insgesamt 18.812 zu Haftstrafen verurteilte Verbrecher in den heimischen Justizanstalten sowie auch forensisch-therapeutischen Einrichtungen für geistig abnorme Straftäter angehalten. Nicht einmal die Hälfte davon hatte 2025 einen österreichischen Pass.

Und wie hoch waren die durchschnittlichen Kosten pro Hafttag? Für den Steuerzahler beliefen sich diese pro Häftling auf eine stolze Nettosumme von exakt 182,28 Euro am Tag.

In der „Kronen Zeitung“ – Sonntag, 29. März 2026 stand:

66.532 EURO PRO JAHR

So viel kostete 2025 den Steuerzahler ein Häftling, wenn er von Jänner bis Dezember in einer Justizanstalt inhaftiert war.

Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.

Kollege 1: „Es stimmt natürlich schon recht nachdenklich, wenn nicht einmal die Hälfte der Straftäter in den Gefängnissen einen österreichischen Pass hat.“

Kollege 2: „Wir haben ja schon öfter am Funk über dieses Thema gesprochen. Viele Kollegen sagen, man soll jene, welche kein Asylrecht haben, gar nicht zu uns nach Österreich kommen lassen. Das ist aber gar nicht so einfach. Das Problem beginnt bereits, wenn Flüchtlinge im Mittelmehr z. B. in einem Schlauchboot in Seenot geraten. Kapitäne sind völkerrechtlich verpflichtet, Menschen in Seenot Hilfe zu leisten. Somit kommen diese bereits nach Europa. Zwar müssen z. B. Flüchtlinge aus Afrika ihren Asylantrag grundsätzlich in dem ersten EU-Mitgliedstaat stellen, den sie betreten. Bin mir aber sicher, dass dies kaum gemacht wird, sonst würde es ja in Österreich nicht so viele Asylanträge geben.“

Kollege 3: „Es sind natürlich sehr viele Menschen dabei, die gar kein Asylrecht hätten. Um wieder beim Thema zu bleiben. Leider gibt es bei den Asylanten auch viele Straftäter, wie ja im Gefängnisreport berichtet wird.“

Kollege 1: „Da es mich sehr interessiert hat, habe ich im Internet inzwischen nachgelesen, welches die 20 reichsten Länder der Welt sind. Höret und staunet. Österreich belegt aktuell den 17. Platz unter den reichsten Ländern der Welt. Diese Platzierung basiert auf dem globalen Wohlstandsbericht 2025/2026. Die Rangliste der reichsten Länder variiert je nach Messmethode (BIP pro Kopf, Kaufkraftparität oder Gesamtvermögen). Im aktuellen Global Wealth Report rangiert Österreich immerhin auf Platz 17 der reichsten Nationen der Welt. In der EU wird Österreich, vermutlich für viele sehr überraschend, sogar als das viertreichste EU-Land geführt. In Zeiten wie diesen, durchaus beachtlich. Auch die Sozialleistungen sind bei uns, verglichen mit anderen Ländern, doch recht hoch. Wird sicherlich ein ganz wesentlicher Grund sein, dass so viele Asylanten in den letzten Jahren zu uns nach Österreich kamen. Allein im Jahr 2015 kamen ca. 24.500 Antragsteller aus Syrien, ca. 25.500 aus Afghanistan und ca. 13.600 aus dem Irak. Natürlich gab es darunter auch viele Kriminelle, aber auch recht viele, die sich gut integriert haben, mit denen es auch keine Probleme gibt und die durchaus, wenn es auch manche nicht so sehen, eine wertvolle Hilfe für unser Land sind. Sie arbeiten z. B. am Bau, in der Gastronomie, im Reinigungswesen, im Handel. Manche wurden auch schon im Pflegediensten eingesetzt. Auch Krankenschwestern und Krankenpfleger gibt es schon. Voraussetzung sind natürlich die unbedingt erforderlichen Deutschkenntnisse.”

Kollege 4: „Wir alle sind doch schon sehr lange am Funk. Jeder soll auch seine Meinung haben. Keine Frage, auch wir hatten schon zu verschiedenen Themen recht unterschiedliche Meinungen. Bei uns am Funk gibt es also Meinungsfreiheit. Meine Meinung ist aber die, es sollte sich doch bald etwas ändern. Bin ganz ehrlich, ich wüsste allerdings nicht wie. Bin zum Glück auch kein Politiker. Nicht jeder gute Vorschlag eines Politikers kann auch in die Tat umgesetzt werden, wenn andere Politiker einem guten Vorschlag nicht zustimmen. Unsere Gefängnisse sind bereits ausgelastet. Soll man nun deshalb nicht alle Straftäter einsperren? Oder soll man vielleicht auch einige Straftäter wieder entlassen. Oder soll man neue Gefängnisse bauen. Es gibt gerade bei der Justizwache großen Personalmangel. Man kann es aber auch so machen, wie die ungarische Regierung unter Orban, die bis Anfang 2025 insgesamt rund 2.500 ausländische Schlepper vorzeitig aus der Haft entlassen hat. Natürlich nicht ohne Begründung. Die ungarische Regierung unter Ministerpräsident Viktor Orbán hat nach offiziellen Angaben bis Anfang 2025 insgesamt rund 2.500 ausländische Schlepper vorzeitig aus der Haft entlassen. Natürlich gab es auch eine Begründung. Massive Überbelegung der Gefängnisse und die hohen Haftkosten für ausländische Staatsbürger, die die ungarischen Steuerzahler tragen müssen. So geht es natürlich auch, ob das der richtige Weg ist, da bin ich mir nicht ganz sicher.“

Kollege 1: „Auch wenn wir angeblich die 17 reichste Nation der Welt sind, gibt es auch für uns Hürden, die sehr schwer, aber manchmal auch gar nicht zu überwinden sind.”


Posted

in

by

Tags: