
Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über das Thema: Nicht alle paradiesischen Inseln sind ohne Gefahren.
Infos – GMX (nur teilweise)
Viele Inseln sind paradiesische Urlaubsziele mit traumhaften Stränden. Doch manchmal verstecken sich hinter diesen idyllischen Szenerien Gefahren durch Naturkatastrophen, tödliche Schlangen oder Radioaktivität. Planen Sie auf folgende Inseln also besser keinen Trip. Hinweis: Dies ist eine Galerie aus unserem Archiv.
Die deutsche Insel Riems
Trotz der idyllischen Landschaft ist Riems wohl die gefährlichste Insel Deutschlands und damit Sperrgebiet. Denn dort befindet sich die älteste virologische Forschungsstätte der Welt. Diese wurde 1910 von Friedrich Loeffler gegründet, um Tierseuchen zu untersuchen. Hinter den Mauern des Hochsicherheitslabors lauern die gefährlichsten Bakterien und Viren der Welt.
North Sentinel Island im Indischen Ozean
Ein Besuch auf der knapp 60 Quadratkilometer großen North Sentinel Island im Indischen Ozean kann lebensgefährlich sein. Einige Menschen wurden bei versuchtem Zutritt verjagt oder sogar getötet. Etwa 2018 der US-Amerikaner und Missionar John Allen Chau, der nach einigen Warnungen von den Sentinelesen mit Pfeilen getötet wurde. Die geschätzt 50 Bewohner gelten als letztes steinzeitliches Volk der Welt.
Queimada Grande vor der Küste Brasiliens
Die kleine Insel Queimada Grande liegt vor der Küste Brasiliens und zählt zu den gefährlichsten Orten der Welt. Grund dafür ist die hohe Anzahl an Insel-Lanzenotter – eine hochgiftige Schlangenart aus der Familie der Vipern. Nach einigen tödlichen Schlangenbissen steht die nur 43 Hektar große Insel seit 1984 unter Naturschutz und ein Betreten ist somit strengstens verboten.
Ramree Island in Myanmar
Ramree Island in Myanmar ist auch als “Insel des Grauens” bekannt – seit dem Massaker im Zweiten Weltkrieg, als rund 800 japanische Soldaten in den dichten Mangrovensümpfen zu Tode kamen. Denn dort lauerten Hunderte Krokodile. Historiker zweifeln die hohe Zahl der Toten zwar an, aber laut Guinness-Buch der Rekorde ist es das “größte Desaster, was Tiere unter Menschen jemals angerichtet haben”.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Was mich etwas überrascht hat, dass gerade Riems die gefährlichste Insel Deutschlands und ein Sperrgebiet ist. Dort gibt es also die gefährlichsten Bakterien und Viren der Welt.“
Kollege 2: „Kann man sich kaum vorstellen, dass es in der heutigen Zeit noch solche Inseln, wie die im Indischen Ozean gibt. Dort soll es angeblich noch 50 steinzeitliche Bewohner geben, die letzten auf dieser Welt. Auf alle Fälle werden dort unerwünschte Besucher verjagt oder sogar getötet. Tatsächlich eine lebensgefährliche Insel.“
Kollege 3: „Bin mir ziemlich sicher, dass es auf dieser Welt genug Inseln und Orte gibt, auf denen zwar keine steinzeitlichen Bewohner leben, die aber weit gefährlicher sind, als die auf dieser Insel.“
Kollege 4: „Aber auch die Insel des Grauens ist keinesfalls empfehlenswert. Dort soll es unzählige Krokodile und Sümpfe geben.“
Kollege 2: „Allerdings zählt eine kleine Insel vor der Küste Brasiliens zu den gefährlichsten Orten der Welt. Dort soll es sehr viele hochgiftige Lanzenottern geben. Dies Insel steht unter Naturschutz. Beteten strengstens verboten. Denke aber, dass auf diese Insel ohnehin kaum jemand kommen möchte.“
Kollege 3: „Bei uns in Wien gibt es zwar die Donauinsel, wird sicherlich nicht sehr gefährlich sein, aber man darf nicht vergessen, Gefahren lauern überall.“