298 Der Spürsinn vierbeiniger Kommissare

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über das Thema „Drogenspürhunde“

Sind sie doch tatsächlich vierbeinige Kommissare

Im Internet – WIKIPEDIA – gibt es über diese Hunde folgende Information (schreibe darüber nur teilweise): 

Ein Suchtmittelspürhund (Drogenspürhund, Drogensuchhund) ist ein Haushund, der zum Aufspüren von Suchtmittel, im allgemeinen Sprachgebrauch Drogen, ausgebildet wurde. Eingesetzt werden sie von der Polizei, dem Zoll oder anderen Sicherheitsbehörden und privaten Sicherheitsunternehmen.

So, wie der Mensch schon seit Jahrhunderten die Vielfalt des Hundes nutzt, wird auch bei einem Suchtmittelspürhund der ausgeprägte Geruchssinn in Verbindung mit dem Spieltrieb genutzt, um Drogen aufzuspüren.

Die aufzuspürenden Stoffe besitzen einen jeweils individuellen Geruch, der für den Menschen nicht – oder nicht immer – wahrnehmbar ist. Man spricht hier von der Leitsubstanz, die, die Droge beinhaltet. Die Wirkung einer bestimmten Droge wird dagegen von deren Wirksubstanz hervorgerufen.

Ausbildung

Bei der Ausbildung zum Suchtmittelspürhund wird der Geruchssinn angesprochen, zur Motivation das Spielverhalten genutzt. Das heißt, dass das Bringsel (Spielzeug) mit Drogen bestückt ist und vorerst nur gespielt wird. Im Zuge des Spielens, das dem Hund Freude bereitet, wird er mit dem Geruch der einzelnen Drogen konfrontiert, ohne mit diesen in Kontakt zu kommen. In den weiteren Schritten wird dieses Bringsel dann versteckt und der Hund muss es suchen, um weiter zu spielen. So lernt der Hund nicht nur die einzelnen Gerüche der verschiedenen Drogen kennen, sondern er lernt dadurch auch, dass sein Spielzeug an einem für ihn unerreichbaren Ort versteckt sein kann. In diesem Fall soll der Hund seinem Hundeführer „anzeigen“, wo sein Bringsel versteckt ist.

Die Hunde sind in der Regel auf die Grundsubstanzen von Kokain, Heroin, Cannabis und Amphetaminen ausgebildet.

Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.

Kollege 1: „Habe schon vor einiger Zeit in Erfahrung gebracht, dass Hunde extrem empfindliche Nasen haben. Der Geruchssinn eines Hundes übertrifft das Riechvermögen bei Weitem. Habe vorhin noch einen Blick ins Internet gemacht, da ich mir die Anzahl der Riechzellen nicht mehr genau gemerkt habe. Hätte fast gesagt, Alzi ruft. Zum Glück, ganz so weit ist es aber noch nicht. Menschen haben etwa 5 bis 6 Millionen Riechzellen in der Nase, Hunde können aber, je nach Rasse, über 200 bis 300 Millionen dieser spezialisierten Zellen haben.“

Kollege 2: „Mein Wissen über Drogenhunde ist sehr bescheiden. Nur dass Hunde einen wesentlich besseren Geruchssinn haben, als wir Menschen, war mir bekannt.“

Kollege 3: „Es ist zwar schon längere Zeit her, da stoppten vierbeinige Kommissare, so kann man diese Drogenhunde durchaus bezeichnen, am Airport einen Drogenhändler. 14 Kilo Kokain waren da in einem Rollstuhl versteckt.“

Kollege 4: „Die Ausbildung eines geeigneten Hundes zu einem Drogenspürhund ist sicherlich aufwendig und auch kostspielig. Dennoch sind diese Hunde mit Sicherheit den Aufwand, als auch die Kosten wert.“


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