UND AUCH EINIGE WENIGER UNGLAUBLICHE. Alle wurden als Einzelbeiträge bereits gebracht
17 Sie tötet alle 30 Sekunden einen Menschen


Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über folgendes Thema. Die Gefährlichkeit mancher Tiere …
Es gibt auf dieser Welt Tiere, die zu den „Giftigsten“ zählen. Krustenanemone, Pfeilfrosch, Inlandstaipan, Blauring-Krake und Seewespe, um nur einige dieser „Gifttiere“ zu nennen. Diese sind nicht nur giftig, sondern „Lebensgefährlich“.
Seit vielen Jahren zählt die „Erforschung des Mikrokosmos“ (Insektenforschung) zu meinen Hobbys. Habe bereits über 4000 Insektenpräparate selbst angefertigt. Bei meinen Forschungstätigkeiten (Bestimmungen von Präparaten, Beobachtungen, Beantwortung diverser Fachfragen) war mir besonders die hilfreiche Unterstützung der Universität Wien – Fakultät Naturwissenschaft – Abteilung Evolutionsbiologie sehr wichtig. Gerade mit dieser Massenmörderin, die alle 30 Sekunden einen Menschen tötet, habe ich mich schon sehr lange und intensiv beschäftigt. Es ist mir daher ein besonderes Anliegen, allen interessierten Leserinnen und Lesern etwas mehr über diese „Massenmörderin“ zu berichten.
Obwohl nur Reiskorn groß, ist die STECHMÜCKE das gefährlichste Tier der Welt. Sie ist – und das möge niemand der Leserinnen und Leser unterschätzen – Träger von über 200 verschiedenen Bakterien und Viren, und löst damit in ihren Lebensgebieten 85 Prozent der potentiellen Krankheiten aus. Wissenschaftlichen Berechnungen nach hat sie die Hälfte aller Menschen, die jemals auf dieser Welt gelebt haben, indirekt getötet. Man hat übrigens bei Stechmücken die böse Erfahrung gemacht, dass sie gegen Insektengifte wie DDT höchst resistent sind.
Außerdem sind gerade Mücken in der Widerstandsfähigkeit gegen Kälte unübertroffen. Sie überleben bei Minus 197,5 Grad Celsius.
Etwas ausführlicher Nachtrag:
Dieser ältere Beitrag – „Sie tötet alle 30 Sekunden einen Menschen“ – wurde schon in meiner deaktivierten Homepage („hPage“) mit Abstand am häufigsten angeklickt und vermutlich auch gelesen.
Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk nochmals über dieses Thema.
Es hat sich nichts geändert, Mücken zählen auch weiterhin zu den gefährlichsten Tieren der Welt. Sind Mücken frei von Krankheitserregern, hinterlassen sie lediglich eine juckende Einstichstelle, eventuell eine Quaddel oder eine leichte Infektion.
Damit eine Stechmücke eine Krankheit auf einen Menschen übertragen kann, muss sich die Mücke an einem bereits infizierten Wirt (z. B. Tier oder Mensch) infizieren. Dann durchläuft der Krankheitserreger in der Mücke eine Weiterentwicklung und kann wieder übertragen werden.
Die Übertragung erfolgt in der Regel über das Speichelsekret der Mücke, welches beim Stichvorgang mit der „aufgestochenen“ Haut und dem Blut des Menschen in Kontakt kommt. Allerdings sind nur spezielle Mückenarten mit speziellen Erregern „kompatibel“. Unterschiedliche Mückenarten können unterschiedliche Infektionen verursachen.
Aber nicht nur Stechmücken, auch Gelsen können Krankheiten übertragen. Inzwischen machen sich auch tropische Arten in Österreich breit.
Für manche Leserinnen und Leser vielleicht unvorstellbar, aber es gibt über 3.500 Mückenarten, diese können etwa 200 Krankheiten auf den Menschen übertragen.
Dazu gab es auch noch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Hätte niemals gedacht, dass gerade die Stechmücke das gefährlichste Tier der Welt ist und es über 3.500 Mückenarten gibt.”
Kollege 2: „Es überrascht mich nicht, dass gerade dieser Beitrag, sie tötet alle 30 Sekunden einen Menschen, am häufigsten angeklickt wurde. Niemand kann sich wirklich vorstellen, dass die Stechmücke alle 30 Sekunden einen Menschen tötet. Zwar nur indirekt, aber dennoch unglaublich.“
Kollege 3: „Auch unglaublich, dass Mücken fast 200 Grad Celsius überleben.“
Kollege 4: „Schon etwas beunruhigend, dass es bereits tropische Arten der Stechmücken in Österreich geben soll. Aber auch Gelsen sind nicht ganz ungefährlich. Auch sie können Krankheiten übertragen.“
Kollege 1: „Es gibt da ein Zitat von Erich Kästner, das Leben ist lebensgefährlich. Sicherlich nicht allein durch die Stechmücke, es gibt noch viele andere Dinge, die lebensgefährlich sind. So gesehen sind wir alle noch recht gut über die Runden gekommen, sonst wären wir sicherlich nicht schon so alt geworden.“
Kollege 2: „Altwerden soll angeblich nichts für Feiglinge sein. Wir sind doch keine Feiglinge, oder?“
31 Feuerwehr durfte keine Mädchen retten

Mit einigen Funkkollegen sprach ich am Funk über die aufopferungsvollen Tätigkeiten der vielen Feuerwehren und Freiwilligen Feuerwehren …
Vor einiger Zeit habe ich etwas über Feuerwehren in Erfahrung gebracht, was vermutliche manche Leserinnen und Leser nur für ein sehr böses Gerücht halten werden.
Sowohl meine Funkkollegen, als auch ich hoffen noch nachträglich, dass es sich tatsächlich nur um ein böses Gerücht handelte.
Vor vielen Jahren gab es einen Brand in einer Mädchenschule in Mekka, der 15 Schülerinnen das Leben kostete. Sie durften damals von der Feuerwehr nicht in Sicherheit gebracht werden, weil sie keine Kopftücher trugen …
Der Funkkollegenschaft war durchaus klar, dass es bei Bränden auch zu Extremsituationen kommen kann, bei denen Feuerwehrleute durch eine Rettungsaktion in akute Lebensgefahr geraten können, und ihnen befohlen wird, diese deshalb nicht durchzuführen.
Nur durften damals, völlig unabhängig von der Situation, überhaupt keine Mädchen ohne Kopftuch durch die Feuerwehr gerettet werden. Vermutlich würde kaum ein Feuerwehrkommandant auf der ganzen Welt seinen Kameraden jemals so einen Befehl geben: „Wenn auch diese Schule brennt, Mädchen ohne Kopftücher dürfen nicht gerettet werden“. Vielleicht zählte sich Saudi-Arabien damals noch nicht zur „Ganzen Welt“.
Obwohl 15 Mädchen in Mekka sterben mussten, kam man erst mit vielen Jahren Verspätung wieder zur „Vernunft“. Es darf nun die Feuerwehr in Saudi-Arabien auch wieder Mädchen ohne Kopftücher retten.
Ein Funkkollege meinte – wer auch immer der Hauptverantwortliche für diesen Wahnsinnsbefehl war – hätte er auch diesen gegeben, wenn seine eigene Tochter – ohne Kopftuch – in dieser brennenden Schule gewesen wäre?
Ein anderer Funkrundenteilnehmer sagte: „Ich befürchte fast, er hätte …“
Man kann für die Zukunft nur hoffen, dass in einem Katastrophenfall weltweit alle Frauen und Mädchen – auch ohne Kopftücher – durch Feuerwehren gerettet werden …
143 Mit 3 Jahren Bürgermeister
Älterer Beitrag

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk auch über das Thema: Es gibt mehr Dumme als Bürgermeister.
Selbstverständlich sprachen wir nicht nur über die „Dummen“, sondern auch über die Bürgermeister – und deren Aufgabenbereiche. Einige Kollegen meinten, dass es auch Bürgermeister gibt, die seien viel zu alt für dieses Amt. Konnte den Funkkollegen berichten, dass es auch Bürgermeister gibt, die viel zu jung für dieses Amt sind.
In Dorset im Bundesstaat Minnesota gibt es einen Bürgermeist, der war bei seinem Amtsantritt – liebe Besucherinnen und Besucher, leset und staunet – nicht älter als 3 Jahre. Kein Tippfehler „DREI JAHRE“. Bei einer Einwohnerzahl von 28 Gemeindemitgliedern ist sicherlich die Amtstätigkeit überschaubar. Ein Jahr war Bobby Tufts bereits Bürgermeister. Die Bewohner von Dorset sind voll des Lobs für ihn: „Er hat im vergangenen Jahr gute Arbeit geleistet. Bobby ist ein niedlicher, kleiner Bursche, mit gutem Charakter und ein Aushängeschild für den Ort.“
Der Bürgermeister wird in Dorset jedes Jahr bei einem Fest in einer Art Lotterie gewählt. Daran darf jedes Gemeindemitglied teilnehmen und so viele Stimmzettel in den Topf werfen, wie es möchte. Einzige Vorschrift: Jeder Zettel kostet einen Dollar. Deshalb rührt Bobby Tufts kräftig die Werbetrommeln, um Geld zu sammeln und möglichst viele Stimmzettel abgeben zu können.
Wenn man bedenkt, wie viele korrupte und unfähige Bürgermeister es weltweit gibt, ist man vielleicht in Dorset mit dem niedlichen, kleinen Bobby, der obendrein noch einen guten Charakter hat, gat nicht so schlecht dran.
Darüber waren wir uns auch am Funk einig, immerhin hätte dann diese Gemeinde wieder – obwohl nun schon 4 Jahre alt –
DEN JÜNGSTEN BÜRGERMEISTER DER WELT!!!
Weil der Bürgermeister in einer Art Lotterie gewählt wurde, könnte das nicht auch schon bei der Wahl mancher Politiker so, oder zumindest so ähnlich abgelaufen sein? Manche vermuten, dass auch schon Führerscheine in der Lotterie gewonnen wurden.
7 Hubschrauber als Babymacher

Als ich am Funk meinen Kollegen über einen Hubschrauber berichtete, den man auch als Babymacher bezeichnete, waren sie mehr als erstaunt.
Es ist zwar schon einige Jahre her, da streifte ein Heereshubschrauber (keiner vom Österreichischen Bundesheer) in Amerika eine Überlandleitung. Der Hubschrauber stürzte zwar nicht ab, es wurde auch niemand verletzt, aber es gab für eine US-Kleinstadt einen dreitägigen Stromausfall.
Die große Überraschung – Nach 9 Monaten stiegen in dieser US-Kleinstadt die Geburtenraten sprunghaft an.
Somit kann man diesen Hubschrauber durchaus als “Babymacher” bezeichnen.
Ein Kollege meinte, eigentlich traurig, dass man einen Hubschrauber benötigt, dass wieder etwas mehr Liebe gemacht wird.
266 Papagei verpetzt Drogenhändlerring

Vor einiger Zeit sprach ich mit Kollegen am Funk über einige ganz besondere Unglaublichkeiten.
Die Kronenzeitung berichtete:
England. Als Vogel „Mango“ sprach, nahm die Polizei gleich 14 Dealer fest
Es waren harmlose drei Worte eines Papageis, die einer Drogenbande im britischen Blackpool zum Verhängnis wurden. Denn: „Mango“ war von der Freundin des Bandenchefs Adam Garnett darauf trainiert worden, vor laufender Handykamera Drogen anzubieten. So krächzte der Vogel „Zwei für 25!“, also zwei Einheiten Drogen für 25 Pfund – eine Phrase unter Dealern. Bei einer Razzia stieß die Polizei auf die Videos und damit auf ein weit verzweigtes Netzwerk der Drogendealer. Garnett, der vom Gefängnis aus mit Heroin, Kokain, Ketamin und Cannabis dealte, kommunizierte per Smartphone und WLAN-Router mit 14 Komplizen. Die Ermittler fanden bei seiner Freundin Shannon große Mengen Drogen, Bargeld und weitere belastende Aufnahmen. Besonders dumm: Sie hatte sämtliche Infos auf Video festgehalten, von den Drogen-Angeboten bis hin zu Videogesprächen mit Garnett.
Auch auf den beschlagnahmten Handys der festgenommenen Komplizen waren Videos und Fotos gespeichert, auf denen die Mitglieder der Bande mit Geld und ihren Geschäften prahlten.
Bilanz: 103 Jahre Haft für die Bande – allein Garnett muss nach seiner aktuellen 15-jährigen Gefängnisstrafe noch weitere 19 Jahre absitzen.
Kollege 1: „Es ist ja nahezu unglaublich, dass durch das verräterische Gekrächze eines Papageis gleich 14 Dealer durch die Polizei festgenommen werden konnten.“
Kollege 2: „Für mich ist aber auch völlig unglaublich, dass ein Dealer, der bereits im Gefängnis sitzt, mit seinen Komplizen ungehindert kommunizieren kann.“
Kollege 3: „Wie ist es überhaupt möglich, dass ein Dealer im Gefängnis zu einem Smartphone und WLAN-Router kommt.“
Kollege 4: „Ein Skandal, dass so etwas überhaupt in Gefängnissen in England passieren kann.“
Kollege 2: „Könnte mir durchaus vorstellen, dass man in diesem Gefängnis sehr genaue Untersuchungen einleiten wird, wer für diese, sage es ganz offen, Schweinerei verantwortlich ist. Gibt es dort keine genauen Kontrollen.“
Kollege 1: „Somit schrieb die Kronenzeitung eigentlich über drei Unglaublichkeiten. Den Papagei der den Drogenhändlerring verpetzte. Das Gefängnis, in dem ein Drogendealer, anscheinend problemlos, mit Smartphone und WLAN-Router mit 14 Komplizen kommunizieren konnte. Die gesamte Bande, die eigentlich blöder ist, als die Polizei erlaubt. Sämtliche Infos auf Video festgehalten, Drogenangebote und Videogespräche. Auf den beschlagnahmten Handys waren Videos und Fotos gespeichert, auf denen man prahlte, mit Geld und ihren Geschäften.“
Kollege 3: „Wir sprachen schon sehr oft am Funk über Unglaublichkeiten, allerdings drei in nur einer Zeitungsmeldung gab es noch nie.“
135 Baby war bei Geburt 30 Jahre alt

Mit einem Kollegen sprach ich am Funk über einen besonderen Weltrekord.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Frau adoptierte 1994 eingefrorenen Embryo
Diese Geburt ist ein kleines Wunder – und auf jeden Fall ein Weltrekord. 30,5 Jahre wurde der Emryo von Thaddeus Daniel Pierce, der am 26. Juli zur Welt kam, tiefgekühlt aufbewahrt. Seine leibliche Mutter, Linda Archard aus Oregon, wollte ihren Kinderwunsch nicht aufgeben, gab ihre Embryonen aber schließlich zur „Adoption“ frei. Ausgetragen wurde das Baby nun von Lindsey Pierce aus Ohio. „Es war eine schwere Geburt, aber jetzt geht es uns beiden gut“, so die überglückliche 34-Jährige, die sieben Jahre vergeblich versucht hatte, schwanger zu werden. Mit der heute 62-jährigen Embryonen-Spenderin ist man in Kontakt. Das kleine Baby hat bereits eine 30-jährige Schwester.
Sowohl für meinen Funkkollegen, als auch für mich, nahezu unvorstellbar, was in der heutigen Zeit alles möglich ist. Das Baby hat tatsächlich eine 30-jährige Schwester. Auf alle Fälle ist es jetzt schon ein sehr berühmtes Baby.
110 Eine Fahrt mit dem Polizeiboot “Wien”
Älterer Beitrag – für meinen Kollegen und für mich unglaublich interessant








Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über eine Fahrt mit dem Polizeiboot „Wien“, der Wasserpolizei. Ein Kollege und ich (siehe Foto am Beginn) fuhren vor einiger Zeit mit diesem Polizeiboot.
Wir wurden von den Beamten der Wasserpolizei sehr freundlich empfangen. Wir sprachen bei dieser Fahrt auch ausführlich über das Thema „Funk“. Die Polizeibeamten erzählten uns auch über einige ihrer recht interessanten, aber nicht immer ganz ungefährlichen Diensterlebnisse.
Natürlich wollten wir auch etwas mehr über Wasserpolizei und das Polizeiboot „Wien“ wissen. Wir wurden auch sehr gut informiert.
Auch im Internet gab es Informationen über die Wasserpolizei und die „Wien“:
Die Wasserpolizei verfügt über 9 Polizeiboote – vom Kabinenboot bis zur Zille. Dies dient dazu, um eine bestmögliche Abwicklung von Einsätzen, Lebensrettungen, Seenotbergungen und Kontrollmaßnahmen zu gewährleisten.
Das wohl bekannteste Boot ist das Polizeiboot „Wien“, ein 15,5 Meter langes und 3,9 Meter breites Kabinenboot. Das Polizeiboot „Wien“ verfügt über folgende Ausstattung: Eisverstärkung am Rumpf, somit sind Fahrten durch geschlossene Eisdecken kein Problem! – Der 700 PS starke Motor ist extrem Abgas arm und auch für Biodiesel geeignet. Das 15 Tonnen schwere Schiff kann somit auf 40 km/h beschleunigt werden. – Die Kabine kann hermetisch abgeschottet werden, damit man auch in kontaminierte Bereiche einfahren kann, um Personen zu retten oder zu bergen. Die Luft wird über Dräger Systeme gefiltert in das Steuerhaus geblasen. – Die Motoren werden bei Explosion-Schutzfahrten im kontaminierten Bereich mit Wasser gekühlt, damit das Polizeiboot keine Zündquelle sein kann. – Die gesamte Technologie des Polizeiboots Wien ist für ein circa 40 Meter langes Personenschiff ausgelegt, wie insbesondere die Steuereinrichtung und das Motormanagement. – Es verfügt über einen Radar mit dem „DoRIS“ (DonauRiverInformationsService), wo zur Nachtfahrtauglichkeit mittels Radar zusätzlich eine überlagernde Abbildung des Verkehrsgeschehens auf der Donau dargestellt wird:.) Die Darstellung Taktischer Verkehrsbilder .) Daten zur Abfrage über den Standort der Schiffe .) Darstellung der Schifffahrtsrouten und sonstigen polizeilich notwendigen Informationen der einzelnen Schiffe- 3-D Grafikecholot – Bordeigene Kamera – Typhon Horn und Typhon Licht – Bordeigene Sprechanlage zum Vor- und Achterschiff – Bordeigenes Telefon – Schiffsfunk- und Polizeifunkanlage- Bordeigene Alarmanlage mit Türsensoren, Bewegungsmelder und Bilgewasseralarm- Zwei Hochleistungssuchscheinwerfer mit je 1000 Watt Leistung – Notstromaggregat- Ein Beiboot für Rettungszwecke, Taucheinsätze mit Tauchern und auch für Sucheinsätze mit Spürhunden- Eine Lenzstation mit zwei Pumpen, um:.) aus den einzelnen Sektionen eventuell eingedrungenes Wasser auspumpen zu können.) ein fremdes Schiff vor dem Sinken bewahren zu können; .) auch als Löschboot bis zum Eintreffen der Feuerwehr tätig sein zu können.
Wortmeldungen einiger Funkkollegen. Bezeichne diese mit Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Lieber Henry, war sicherlich sehr interessant, was du uns alles über die Wien erzählt hast. Bitte um Verständnis, alles habe ich mir allerdings nicht gemerkt.
Kollege 2: „Was mich sehr interessiert hätte, was hat dieses Polizeiboot eigentlich gekostet?
Kollege 3: „Kann mir gut vorstellen, dass dieses Boot, mit der reichlichen Ausstattung, nicht ganz wartungsarm sein wird.“
Kollege 4: „Was mich etwas überraschte, dass es die Bezeichnung Wasserpolizei gibt. Kann mich noch daran erinnern, dass es früher die Bezeichnung Strompolizei gab“.
Im Internet unter www.diepresse.com (2. Jänner 2017) wurde der genaue Preis angegeben: 960.000 Euro
276 Vergangene Zeiten Corona (Covid-19)

Mit einem Kollegen sprach ich am Funk über vergangene Zeiten, die leider nicht immer die schönsten waren.
Meine Frau und ich wollten sich gegen Corona die „Erste Impfung“ geben lassen. Im Jänner 2020 ließen wir uns beide vorher noch testen. Die unangenehme Überraschung, sowohl bei meiner Frau als auch bei mir wurde Corona (Covid 19) festgestellt. Für uns gab es nun Quarantäne und Ausgangsverbot. Zwei Tage später ging es uns sehr schlecht. Meine Frau wurde mit starken Atembeschwerden (Atemnot) ins Spital gebracht.
Die „Corona–Zeit“ von damals war eigentlich das Hauptthema unseres Funkgesprächs, Corona spaltete auch die Gesellschaft. Ein Teil nahm Corona sehr ernst, ließ sich auch Impfen, der andere Teil verweigerte die Impfung und protestierte auch gegen alle Anordnungen.
Da meine Frau und ich eben schwer an Corona erkrankten, zählten wir zu dem Teil der Gesellschaft, welche Corona sehr ernst nahmen.
Am Beginn gibt es ein Foto (mit Text), welches ich noch auf meiner alten, leider deaktivierten Homepage brachte.
Wurde damals sehr häufig angeklickt.
Vermutlich für manche unglaublich, dass ein Tiger an der Leine geführt wird.
178 Wollte er mich auf die Schaufel nehmen? Er erzählte mir, dass es sogar “Anti-Nobelpreise” gibt

Also so viel konnte ich über den „Nobelpreis“ bereits in Erfahrung bringen.
Der Nobelpreis wird von der „Nobelstiftung“ alljährlich an Personen, aber auch Institutionen in den Bereichen der Physik, Chemie, Physiologie und Medizin, Literatur, Weltfrieden (Friedensnobelpreis) und Wirtschaftswissenschaften verliehen.
Ausgenommen der Wirtschaftsnobelpreis, dieser ist erst im Jahre 1969 hinzugekommen.
Während eines gemütlichen Funkgesprächs mit einem Kollegen unseres HFFÖ – Clubs fragte er mich, ob ich weiß, dass auch „Anti-Nobelpreise“ verliehen werden. Meine Antwort war „Nein“ und ich stellte ihm sofort die Gegenfrage: „Willst du mich auf die Schaufel nehmen?“ – Nein, das wollte er nicht, es gibt tatsächlich solche „Anti-Nobelpreise“.
Übrigens wurde der „Letzte“ im Oktober 2006 in Harvard verliehen.
Möchte den Leserinnen und Lesern keinesfalls meine Informationen, die ich von meinem Funkkollegen erhielt, vorenthalten.
Leset und staunet:
Fruchtbarkeitsexperten zermartern sich seit Jahrzehnten das Hirn, um verlässlich sagen zu können, wann eine Frau ihren Eisprung hat. Dieses „Geheimnis“ wurde zumindest bei Striptease-Tänzerinnen gelüftet. Ihr Eisprung soll angeblich immer dann stattgefunden haben, wenn sie das meiste Trinkgeld zugesteckt bekamen. Und genau für diese „Sensationelle Entdeckung“ bekamen die Forscher – und vermutlich auch emsige Besucher von „Striptease-Lokalen“ – den Anti-Nobelpreis für Ökonomie.
Der „Anti-Friedensnobelpreis“ etwa ging in die Schweiz. Dort hat die Ethik-Kommission für Biotechnologie ein Rechtsprinzip entwickelt, wonach die „Würde von Pflanzen“ offiziell anerkannt wird.
Nun werde ich in Zukunft ein furchtbar schlechtes Gewissen haben, wenn ich im Garten beim „Unkrautvernichten“ die „Würde dieser Pflanzen“ auf das schwerste verletze, oder sogar für immer vernichte.
Für alle Leserinnen und Leser die mit Sicherheit „Würde“ haben und es ganz genau wissen wollen:
Würde ist der Wert, den man als Mensch hat und den andere Menschen respektieren sollen.
Ab sofort gilt diese Ergänzung:
Würde ist der Wert den eine Pflanze hat und den Menschen respektieren (bzw. beim „Kauf“ zahlen) sollen (müssen).
Ausgezeichnet wurden auch drei Veterinärmediziner, die nachgewiesen hatten, dass Hundeflöhe um 20 Zentimeter weiter springen als ihre Verwandten bei Katzen.
Dafür erhielten sie den „Ig-Nobelpreis“ für Biologie.
Kleiner Hinweis: „Ig“ steht für „Ignoble“ – Deutsch = unwürdig.
Ein Ozeanologe aus Amerika erhielt ebenfalls eine Auszeichnung. Er konnte endlich all diejenigen beruhigen, die sich schon immer über verknotete Kabel oder Schnürsenkel geärgert haben. Der Mann brachte den mathematischen Beweis, dass sich alles, was lang und dünn ist, irgendwann verknotet.
Henry 1 ist zwar kein Physiker, kein Chemiker, kein Mathematiker und auch kein Ozeanologe, diesen Verdacht hatte ich schon seit vielen Jahren, nur den mathematischen Beweis konnte ich noch nicht erbringen: Was lang und dünn ist, verknotet sich irgendwann!
Ausnahme: Ein ehemaliger Arbeitskollege von mir ist sehr lang (2,13 Meter) und dünn, hat sich aber bis jetzt, Gott sei Dank, noch nie verknotet.
Niemand möge solch einen „Anti-Nobelpreis“ anstreben.
Begründung: Man wird von manchen Menschen nur abfällig belächelt.
152 / Männer sollen mit Robotern schlafen – für Nachwuchs

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über eine Meldung der Tageszeitung „Heute“.
Schickte ihnen noch vor unserem Funkgespräch das beschriftete Foto eines “Weiblichen Roboter” (ohne Echtheitsgarantie).
Heute berichtete:
Männer sollen mit Robotern schlafen – für Nachwuchs!
China plant den weltweit ersten Schwangerschaftsroboter. Der Humanoid der Firma Kaiwa Technology soll eine Schwangerschaft simulieren und das Kind sogar zur Welt bringen können. Dem Roboter wird eine künstliche Gebärmutter eingesetzt, die über Schläuche mit Nährstoffen versorgt wird. „Die Technologie der künstlichen Gebärmutter ist in einem ausgereiften Stadium“, sagte der Erfinder Zhang Qifeng. In der Vergangenheit konnten bereits zu früh geborene Lämmer in einem künstlichen Fruchtwassersack heranwachsen – sie entwickelten sich normal, nahmen zu und bekamen sogar Wolle.
Doch wie genau Eizellen und Spermen ins System gelangen sollen, ist noch nicht geklärt. Die Forscher überlegen, dass echte Männer mit dem Roboter schlafen und diesen schwängern sollen.
… Allerdings gibt es erste Kritik an dem Projekt.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Liebe Freunde, die zweite Kritik an dem Projekt gibt es bereits von mir.“
Kollege 2: „Sind wir tatsächlich schon so weit gesunken, dass Männer mit Robotern schlafen sollen, damit es Nachwuchs gibt?“
Kollege 3: „Sehr erfreulich ist an dieser Zeitungsmeldung, dass noch nicht genau geklärt ist, wie genau Eizellen und Spermien ins System kommen sollen.“
Kollege 4: „Da fällt mir wieder dieser Satz ein, deren Sorgen möchte ich haben.“
Kollege 3: „Henry vielen Dank für das zugesendete Foto dieses recht gut gemachten weiblichen Roboter. Vielleicht brauchen die Forscher gar nicht so lange überlegen, dass echte Männer mit dem Roboter schlafen und diesen schwängern sollen. Wenn man es schafft, dass die weiblichen Roboter so, oder so ähnlich aussehen, wie auf dem Foto von dir, könnte es vielleicht doch noch gelingen.“
Kollege 1: „Bin immer wieder überrascht, was alles erforscht wird.“
1 Blaulicht für Leichenwagen

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über eine unglaubliche Anfrage eines Bestatters.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Bestattung wollte Leichen mit Blaulicht transportieren
Ein Unternehmer beantragte Blaulicht und Folgetonhorn für seine fünf Leichenwägen. Vor Gericht blitzte er aber damit ab.
Von Österreich Heute
19.03.2025
Gleich fünf Fahrzeuge wollte ein Bestattungsunternehmen aus NÖ mit Blaulicht und Folgetonhorn ausstatten, um damit tödlich Verunglückte schneller von der Autobahn holen zu können. Doch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner wies den Antrag ab. Der Bestatter wandte sich daher ans Verwaltungsgericht, berichtet die “Presse”.
Es sei notwendig, tödlich Verunglückte bei Unfällen auf der Autobahn würdevoll abtransportieren zu können. Ein rasches Eintreffen sei erforderlich, damit die Feuerwehr ihre Arbeiten verrichten könne und nicht durch einen Leichnam in einem Wrack blockiert werde. Auch könnten Staus rascher aufgelöst werden, wenn ein Leichenwagen zügiger an den Einsatzort gelange, lauteten die Argumente. Zudem seien seine Leichenwägen in der Rettungsgasse oft blockiert oder “geschnitten” worden, klagte der Unternehmer.
Kein öffentliches Interesse vorhanden
Doch der Bestatter blitzte sowohl vor dem Landesverwaltungsgericht NÖ, als auch vor dem Verwaltungsgerichtshof ab. Denn: Für den Einsatz von Warnlicht und -ton gibt es drei Kriterien, die erfüllt sein müssen: Es muss ein öffentliches Interesse bestehen, es darf keine Bedenken in Sachen Verkehrs- und Betriebssicherheit geben und drittens muss das Fahrzeug für den öffentlichen Hilfsdienst oder zur Leistung dringender Hilfsdienste gedacht sein.
Es gab einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen zum Blaulichtwunsch des Bestatters. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Hätte niemals gedacht, dass ein Bestatter für seine Autos um ein Blaulicht ansucht. Manche könnten sagen, die Toten kommen sicherlich noch zeitgerecht zum Friedhof.“
Kollege 2: „Sicherlich wird dieser Bestatter bei der Zufahrt auf der Autobahn, wenn es bei einem schweren Verkehrsunfall auch Tote gibt, mehr Schwierigkeiten haben, als Rettung, Feuerwehr und Polizei. Aber das Ansuchen um Blaulicht finde ich stark überzogen.“
Kollege 3: „Mich überrascht es nicht, dass der Bestatter beim Landesverwaltungsgericht abblitzte. Denn drei wesentliche Kriterien werden ja tatsächlich nicht erfüllt, die vom Gericht aufgezählt wurden.“
Kollege 4: „Bin mir ganz sicher, ein Hingucker wäre es für manche schon gewesen, wenn sie auf einem Bestattungsauto ein Blaulicht gesehen hätten. Aber dieser Bestatter ist ja ohnehin abgeblitzt.“
3 Optimaler Diebstahlschutz





Vor einiger Zeit machte ich eine ganz besondere Entdeckung. Berichtete auch einigen Kollegen am Funk über diesen optimalen Diebstahlschutz. Schickte ihnen auch per E-Mail Fotos.
Vermutlich wurde dieser optimale Diebstahlschutz nicht vom Fahrzeugbesitzer errichtet. Durchaus möglich, dass dieser sein Fahrzeug für geplante Bauarbeiten nicht umparken wollte. Kleine Rache einiger Bauarbeiter?
Wie auch immer, vermutlich haben diese Fotos einen gewissen “Seltenheitswert”.
284 Kluge Kuh verblüfft Wissenschaft

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über eine besondere Meldung im Internet – auch im ORF gab es darüber einen Bericht:
Tierische Intelligenz
Kluge Kärntner Kuh verblüfft Wissenschaft
Die 13-jährige Veronika aus Kärnten könnte die klügste Kuh der Welt sein. Denn sie verwendet Werkzeuge gezielt und flexibel. Wenn es sie juckt, kratzt sie sich mit einem Besen – abhängig von der Körperstelle mit Stiel oder Borsten. Ein Verhalten, das man bisher nur von Menschen und Schimpansen kannte.
Veronika ist eine Braunvieh-Kuh, die auf einer Almwiese im Kärntner Gailtal lebt. Sie gehört der Familie von Witgar Wiegele, einem Biobauern, der Veronika nicht zur Milch- oder Fleischproduktion hält – die Kuh sei vielmehr eine Art Haustier, erklärte Wiegele gegenüber dem ORF.
Wie viele Haustiere habe auch Veronika ihre Eigenheiten. Schon vor einigen Jahren beobachtete der Biobauer, dass sie kleine Äste vom Boden aufhob, um sich damit gegen Fliegen zu wehren und juckende Körperstellen zu kratzen. Im Laufe der Zeit wurde sie darin immer besser – mittlerweile nutzt Veronika auch Rechen, Schrubber und Besen, um an schwer erreichbare Körperstellen zu kommen und ihren Juckreiz gezielt zu lindern.
Einzigartiges Verhalten
Aus wissenschaftlicher Sicht ist Veronikas Verhalten nicht nur unüblich, sondern weltweit bisher sogar einzigartig. Denn die Kärntner Kuh hat im Laufe der Zeit gelernt, die Stöcke und Besen auf unterschiedliche Arten zu nutzen. Auf ihrem Rücken kratzt sich Veronika am liebsten mit den Borsten des Besens und großflächigen Schwungbewegungen – bei empfindlicheren Körperstellen wie dem Bauch und Euter nutzt sie hingegen den Besenstiel und vorsichtigere Stoßbewegungen.
Dass Veronika beim Kratzen offensichtlich gezielt entscheidet, welche Seite des Besens gerade die richtige ist, und das Werkzeug sogar mit ihrer Zunge vorab dementsprechend ausrichtet, sei für die Wissenschaft besonders spannend. Es gibt laut Auersperg zwar viele Tiere, die unterschiedliche Werkzeuge nutzen können, aber, „dass ein Gegenstand auf unterschiedliche Art benutzt wird, wurde über Anekdoten hinaus bisher nur bei Schimpansen beobachtet“.
Eine „dumme Kuh“ ist Veronika jedenfalls nicht. Mit ihrem durchdachten Verhalten durchbricht sie die Vorurteile über die Intelligenz von Nutztieren und zeigt, dass auch Tiere auf der Weide und im Stall oft zu weit mehr in der Lage sind, als man ihnen bisher zutraut.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Für mich war es nahezu unvorstellbar, dass sich eine Kuh so verhält. Habe auch im ORF den Beitrag über diese Wunderkuh gesehen.“
Kollege 2: „Um ganz ehrlich zu sein, mir haben Kühe eigentlich schon immer recht gut gefallen. Für mich strahlen sie Ruhe und Friedlichkeit aus. Schon als Kind habe ich kleine Kälber sehr gerne gehabt. Bei einem Sommerurlaub auf einem Bauernhof durfte ich auch öfter zu den Kälbern. Was auch mich sehr überrascht hat, dass sich eine Kuh so verhält.“
Kollege 3: „Veronika entscheidet noch vor dem Kratzen, welche Seite des Besens für sie die richtige Seite ist. Auch für mich kaum vorstellbar, dass sie die Seite des Besens bestimmt. Das hätte ich einer Kuh niemals zugetraut.“
Kollege 4: „Auch ich sah diesen ORF Beitrag über diese Wunderkuh. Sie benützte sogar ihre Zunge, um damit die Gegenstände richtig auszurichten. Die Bezeichnung – dumme Kuh – trifft für Veronika sicherlich nicht zu.“
Kleiner Hinweis zum Foto am Beginn. Habe geschrieben: Diese beiden Kühe haben die Wissenschaft noch nicht verblüfft.
Mich haben diese beiden Kühe doch verblüfft. Es ist vermutlich schon etwas ungewöhnlich, dass sich zwei Kühe so direkt ansehen. Verblüfft war ich allerdings deshalb, da dieses “Ansehen” fast fünf Minuten dauerte. Deshalb fotografierte ich auch diese beiden “Wunderkühe”.
47 Manche Fliegen machen sogar um 12 Uhr eine Mittagspause

Mit einigen Kollegen, welche selbst recht gerne fotografieren, sprach ich am Funk auch über das Thema – Fotos die nicht alltäglich sind.
Schickte den Kollegen bereits vor unserer „Funkrunde“ das Foto einer Fliege, die sich um 12 Uhr mittags auf meine Uhr setzte.
Da es kaum vorkommt, dass sich eine Fliege um 12 Uhr auf eine Armbanduhr setzt – brachte ich hier dieses Foto.
Ein Funkkollege sagte: „Danke für die Zusendung dieses Fotos. Kann man als eine Fotorarität bezeichnen.“
12 Babyboom im Kinderkrankenhaus

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über einen fast unglaublichen kuriosen Zufall.
Die Tageszeitung “Heute” berichtete:
Gleich 14 Ausfälle muss die Geburtenstation des St.-Vincent-Kinderkrankenhauses in Green Bay (Wisconsin) hinnehmen – denn so viele Krankenschwestern erwarten fast gleichzeitig Nachwuchs. Ein kurioser Zufall, beteuern alle: “Das war nicht abgesprochen!”
Dazu gab es von meinen Funkkollegen auch einige Wortmeldungen. Bezeichne diese mit Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: “Wir haben ja am Funk schon über sehr viele unglaubliche Dinge gesprochen. Dieser fast gleichzeitige Nachwuchs zählt mit Sicherheit dazu. Hoffentlich geht alles gut aus, für die 14 Mütter und deren Babys.”
Kollege 2: “Falls diese Zeitungsmeldung stimmt, könnte man ja bereits von einem Wunder sprechen. 14 Damen erwarten fast gleichzeitig Nachwuchs. Wird es ja sicherlich sehr oft geben, aber alle Krankenschwestern von einer Geburtenstation.”
Kollege 3: “Es wurde auch mitgeteilt, das war nicht abgesprochen. Frage mich, wie hätte das auch gehen sollen. Auch für mich unglaublich, dass es so etwas überhaupt gibt.”
Kollege 4: “Die Freude über den gleichzeitigen Nachwuchs wird sich sicherlich für diese Geburtenstation in Grenzen halten. Von wo bekommt man so viel Ersatzpersonal?”
15 Frau ist ihr eigener Zwilling

Mit einem Kollegen sprach ich am Funk über einen unglaublichen Artikel in der Illustrierten “Die ganze Woche” (Nr. 4/25).
Unzertrennlich im Wunderkörper
Sie sind wohl die bekanntesten siamesischen Zwillinge der Welt. Abigail und Brittany Hensel, 34, aus dem US-Bundesstaat Minnesota haben zwei Köpfe, teilen sich aber einen Körper.
Spektakuläre Computergrafiken zeigen, wie sie miteinander verbunden sind. So hat jeder Zwilling sein eigenes Gehirn, Herz, die eigene Wirbelsäule, Lunge, Speiseröhre und einen eigenen Magen.
Alle Organe ab der Taille abwärts teilen sie sich – darunter den Darm, die Blase und die Fortpflanzungsorgane. Trotzdem haben sie ein erfülltes Leben und machten schon mit 16 Jahren ihren Führerschein. “Abigail bedient Pedale und Schaltung, ich kümmere mich um Blinker und Licht. Gemeinsam lenken wir”, so Brittany. Beruflich arbeiten die Zwillinge als Mathematiklehrerinnen in einer Volksschule.
Und auch diese Zusammenarbeit beeindruckt. “Eine kann unterrichten, während die andere aufpasst und Fragen beantwortet”, berichtet Abigail, die im vorigen Jahr einen 33jährigen Armee-Veteran geheiratet hat. Über einen Kinderwunsch sagten die Zwillinge damals: “Wir werden eines Tages Mütter sein, aber wir wollen noch nicht darüber reden, wie das funktionieren soll.”
Sowohl für meinen Funkkollegen als auch für mich nahezu unvorstellbar – teilen sich den Darm, die Blase und die Fortpflanzungsorgane. Haben einen Führerschein, eine unterrichtet, die andere passt auf und beantwortet Fragen. Abigail hat sogar geheiratet. Sie werden eines Tages sogar Mütter sein. Ganz wesentlich – sie haben ein erfülltes Leben…
24 In Wien gibt es vermutlich einen der kürzesten Radwege der Welt

Da ich schon seit frühester Jugend leidenschaftlicher Radfahrer bin, sprach ich am Funk mit Kollegen, welche auch öfter mit dem Fahrrad unterwegs sind, über die recht gut ausgebauten Radwege in Wien.
Vor einiger Zeit machte ich eine unglaubliche Entdeckung. In Wien 23 – Bezirk Liesing – gibt es am Liesinger Hautplatz (siehe Foto) mit nur 7,28 m vermutlich einen der kürzesten Radwege der Welt.
Alle anderen Radwege in Wien sind natürlich w e s e n t l i c h l ä n g e r . . .
27 Name mit 35 Buchstaben

Mit einem Kollegen sprach ich vor einigen Tagen am Funk über das Thema – ausgefallene Namen.
Einige ausgefallene Namen fielen uns beiden ein. Nicht für jeden der Namensträger immer sehr angenehm. Wer möchte z. B. schon Trotteldorf heißen? Aber auch Knoflitscheck, Klitschpera, Babilaqua, Eierl und Sucharippa sind nicht gerade Familiennamen die man sehr gerne haben möchte.
Allerdings gibt es auch Namen die kann kaum ein Mensch flüssig (also ohne stocken) aussprechen. Vor allem, wenn dieser Name auch noch eine extreme Überlänge hat.
Für eine Frau Janice KEIHANAIKUKAUAKAHIHULIHEEKAHAUNAELE ändert der US-Staat Hawaii sogar ein Gesetz zur Längenbegrenzung von Namen auf Ausweisen: Die Dame beharrt darauf, einen Führerschein mit ihrem vollen 35 Buchstaben umfassenden Familiennamen zu bekommen – jetzt gibt es deshalb sogar größere Karten.
Wenn diese Dame nach ihren Namen gefragt wird, könnte ich mir sehr gut vorstellen, dass dies fast immer für Verwirrung sorgt.
133 Erschossener Bär tötet Jäger
Mit einem Kollegen sprach ich am Funk über einen sehr ungewöhnlichen Todesfall.

Im Internet gab es folgende Meldung:
Skurriler Todesfall in den USA: Ein Bär klettert auf einen Baum, als eine Gruppe Jäger auf ihn schießt. Als das Tier tödlich getroffen wird, fällt es in die Tiefe – genau auf einen Jäger.
Ein Jäger ist in den USA unter ungewöhnlichen Umständen gestorben. Der Mann war im US-Bundesstaat Virginia mit einer Gruppe anderer Jäger unterwegs, als sie auf einen Bären stießen, berichtet unter anderem die Zeitung „USA Today“ unter Berufung auf die zuständige Wildtierbehörde.
Demnach habe das Tier versucht, sich in Sicherheit zu bringen und sei auf einen Baum geklettert. Ein Jäger aus der Gruppe traf den Bären schließlich tödlich. Das schwere Tier fiel vom Baum drei Meter in die Tiefe – genau auf einen anderen Jäger der Gruppe – und verletzte den 58-Jährigen schwer. Eine Sprecherin der Wildtierbehörde sagte der Zeitung, der Jäger sei ins Krankenhaus gebracht worden und dort gestorben.
Es gab auch noch weitere Vorfälle mit Bären:
Bär rutscht Abhang runter, Jäger fallen von Klippe
„Mein Vater war der härteste Arbeiter, den ich kenne. Er war entweder bei der Arbeit oder beim Jagen“, äußerte sich der Sohn des Toten gegenüber „People“. Der Verstorbene wurde zudem als leidenschaftlicher Naturliebhaber beschrieben. Er hinterlässt eine Frau und fünf Kinder.
Es ist nicht der erste tödliche Vorfall dieser Art in den USA, berichtet die „New York Post“. 2018 wurde ein Mann in Alaska schwer verletzt, nachdem sein Jagdpartner einen Bären auf einem Bergrücken erschossen hatte. Das Tier stürzte einen Abhang hinunter und traf den Mann sowie Steine, die sich gelöst hatten.
Sowohl für meinen Funkkollegen, als auch für mich unvorstellbar, dass ein bereits getöteter Bär einen Jäger töten kann. Aber auch die weiteren Meldungen sind kaum zu glauben.
Schrieb schon viele Beiträge über unglaubliche Ereignisse. Auf alle Fälle zählt dieser erschossene Bär, welche einen Jäger getötet hat, ebenfalls zu den unglaublichen Ereignissen.
142 Sogar Hunde heiraten

Vor einigen Tagen konnte ich wieder etwas ganz „Unglaubliches“ in Erfahrung bringen.
Darüber erzählte ich auch einigen meiner Kollegen am Funk.
Angeblich sollen in China (Peking) Hundebesitzer ihre Vierbeiner zur tierischen Trauung führen. Allerdings nur in den reicheren Städten wie Shanghai oder Peking dürfen Hunde vor den Traualtar treten. Ob es auch Hochzeitsgeschenke für die „Glücklichen Hochzeitspaare“ gibt, konnte ich nicht in Erfahrung bringen.
Tierschützer kritisieren: „In den armen Provinzen landen sie meist im Kochtopf.“
Bleibt nur zu hoffen, dass keiner der Hundebesitzer seinen Vierbeiner ZUM FRESSEN GERNE HAT…
Ein Funkkollege meinte: „Hat so eine Ehe überhaupt Gültigkeit. Bin mir ganz sicher, dass weder das Hundemännchen, noch das Hundeweibchen, ihr Jawort geben wird und kann.“
104 Unglaublich – Die ungewöhnlichste Operation

In einer unserer Funkrunden sprachen wir auch über das Thema Lebensretter.
Die Möglichkeiten, Menschenleben zu retten, sind recht umfangreich. Es wurden Menschen aus brennenden Häusern und Autos gerettet, aus Lawinen, Kinder wurden vor dem Ertrinkungstod, oder vor dem Erstickungstod bewahrt.
Für alle Funkrundenteilnehmer war allerdings folgende Lebensrettung nahezu einmalig und unglaublich.
Bei Melbourne, Australien, hatte ein Landarzt einem 13-Jährigen, der nach einem Sturz vom Fahrrad über Kopfschmerzen klagte, mit einer Bohrmaschine (ähnlich wie die am Foto, allerdings mit Akku) das Leben gerettet. Der Arzt stellte eine Fraktur und Hirnblutungen fest. Er borgte sich die Bohrmaschine eines in unmittelbarer Nähe arbeitenden Handwerkers aus und bohrte ein Loch in den Schädel des Buben, damit das Blut abfließen konnte. „In einer solchen Situation tust du einfach solche Sachen“, erklärte der Landarzt und Lebensretter nach dieser vermutlich „Ungewöhnlichsten Operation“. Sicherlich ist es nicht ungewöhnlich, dass bei einer Kopfoperation eine „Bohrmaschine“ verwendet wird, aber mit Sicherheit noch nie die eines Handwerkers.
Als ich meinen Funkkollegen von diesem „Außergewöhnlichen Ereignis“ berichtet hatte, waren alle sehr überrascht, dass sich ein Arzt wagte, solch einen gefährlichen „Noteingriff“ durchzuführen. Ich fragte auch noch die Funkkollegenschaft, was wäre gewesen, wenn dieser „Noteingriff“ bei uns – z. B. in Wien – abgelaufen wäre – nur mit dem wesentlichen Unterschied – der 13-Jährige hätte diesen Eingriff nicht überlebt?
Könnte mir so einige Zeitungsschlagzeilen bzw. Berichte vorstellen.
Irrer Mediziner bohrt 13-Jährigen mit einer Bohrmaschine den Schädel auf – Kind tot!
Arzt tötet 13-Jährigen mit einer Schlagbohrmaschine!
Wahnsinniger Arzt bohrt Kind den Schädel auf – Kind überlebte nicht!
Operation mit Schlagbohrmaschine – 13-Jähriger wurde dabei getötet!
Gar nicht auszudenken, wie viele medizinische Sachverständige sich viele Wochen mit diesem Fall beschäftigt hätten. Vermutlich wären sie zu der Ansicht gekommen, dass dieser Eingriff unverantwortlich war.
Die Meinung andere Sachverständigen: Ein Arzt kann ohne genauere Untersuchungen gar nicht feststellen, ob tatsächlich eine Gehirnblutung vorliegt, bzw. wie schwer diese ist.
Ein Funkkollege meinte: „Stellt euch vor, wie oft in einem Jahr alleine bei uns in Österreich Kinder mit dem Fahrrad stürzen, sich Kopfverletzungen zuziehen und über Kopfschmerzen klagen. Vermutlich würde es kein Mediziner wagen, auch wenn der Verdacht einer Gehirnblutung vorliegt, deshalb mit einer rasch herbeigeholten Bohrmaschine, an Ort und Stelle, ein Loch in den Schädel des Unfallopfers zu bohren.“
Es würde tatsächlich kein Arzt wagen, deshalb bleibt es vermutlich eine der „Ungewöhnlichsten“ aber auch riskantesten Operationen.
Die Begeisterung für diese Lebensrettung hielt sich bei der Funkkollegenschaft in Grenzen, obwohl dadurch das Leben des 13-Jährigen gerettet werden konnte.
226 Hund schießt Mann in den Rücken

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über einen nahezu unfassbaren Vorfall.
Hund schießt Mann in den Rücken
Die Kronenzeitung berichtete darüber:
USA. Herrchen reinigt Waffe, Vierbeiner löste wohl Schuss aus
Schussverletzungen stehen bei vielen US-Cops an der Tagesordnung. Doch dieser Fall ist speziell: Als die Beamten zu einem Notruf in Shillington kamen, fanden sie nach der Ankunft einen 53-Jährigen mit blutender Wunde auf dem Fußboden seines Schlafzimmers vor. Die Tatwaffe lag auf dem Bett, der „Täter“ stand schwanzwedelnd neben seinem Opfer. Es war der Hund des Angeschossenen.
Der Mann hatte sein Gewehr gereinigt und auf sein Bett gelegt. Als Nächstes ist sein Hund ebenfalls aufs Bett gesprungen und hat dann einen Schuss ausgelöst, der den Mann in den Rücken traf. So steht es im Polizeiprotokoll.
Laut Polizeichef Michael Schoone gibt es bei der Story noch einige Ungereimtheiten: „Der Mann weiß nicht genau, in welchem Stadium der Reinigung er war und wieso sich eine Kugel im Lauf befand. Oder es handelt sich um einen Herstellungsfehler.“
Bislang gehen die Cops von einem tragischen Unfall durch eine Verkettung unglücklicher Umstände aus. Schoone: „Den Schützen können wir ja leider nicht fragen, sonst wäre die Sache sicherlich schon geklärt.“
„Wie ist es wirklich zu diesem Schuss gekommen?“, fragt sich die Nachbarschaft von Shillington nach diesem Fall.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Also wenn tatsächlich der Hund den Schuss ausgelöst hat, dann wäre es vermutlich ein Fall, den es weltweit nur sehr selten, oder überhaupt noch nie gegeben hat.“
Kollege 2: „Wenn dieser angeschossene Mann sagt, er hätte gar nicht gewusst, in welchem Stadium er bei der Reinigung war, so könnte es der Schock gewesen sein. Denn er hat nicht damit rechnen können, dass ihn jemand in den Rücken schießt.“
Kollege 3: „Oberstes Gebot wäre natürlich bei jeder Gewehrreinigung gewesen, dass man sich überzeugt, dass sich eben keine Kugel im Lauf befindet.“
Kollege 4: „Ob es sich auch um einen Herstellungsfehler handelt könnte, glaube ich nicht. Allerdings muss ich zugeben, dass ich mich mit Waffen nicht besonders auskenne. Ausgenommen meine Wehrdienstzeit beim Österreichischen Bundesheer, die bereits eine Ewigkeit zurückliegt. Da konnte ich mein Gewehr sogar in der Dunkelheit zerlegen und dann wieder in der Dunkelheit zusammensetzen.“
Kollege 2: „Obwohl dieser sehr ungewöhnliche Vorfall leider nicht unblutig ausgegangen ist, so hat dieser Mann dennoch viel Glück gehabt, denn der Schuss in den Rücken hätte auch tödlich sein können.“
225 Polizeikommissar wurde Frau, um befördert zu werden

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über einen Kommissar der Frau wurde, nur um früher befördert zu werden.
Alle Besucherinnen und Besucher, die schon einige meiner Beiträge lasen, werden bemerkt haben, dass es auch recht unglaubliche bzw. kuriose Beiträge gibt. Dieser Beitrag zählt zu den kuriosen.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Selbstbestimmungsgesetz sorgt für Ärger.
Seit Inkrafttreten des Selbstbestimmungsgesetz im Vorjahr ist es Volljährigen in Deutschland unbürokratisch möglich, das eingetragene Geschlecht ändern zu lassen. Ein Polizeikommissar aus Düsseldorf, Mitte 30, soll das ausgenützt haben, um dank Frauenbeförderungsrichtlinien früher befördert zu werden. Tatsächlich verbesserte sich der Rang des Kommissars in der Beförderungs-Rangliste durch die „Umwandlung“ zur Kommissarin um 43 Plätze. Doch Polizeipräsidentin Miriam Brauns kaufte „ihr“ die Geschichte nicht ab, verhängte einen Beförderungsstopp und erstattete Betrugsanzeige. Die Kommissarin ortet eine „queerfeindliche Haltung“*** im Polizeiapparat und wehrt sich mit einem Anwalt gegen die „Diskriminierung“.
Doch Brauns kontert: Die „Kommissarin“ soll bereits im Vorfeld angekündigt haben, ihren Geschlechtseintrag nach der Beförderung erneut ändern zu lassen, um als Mann zu heiraten. Jetzt beschäftigt der kuriose Fall die deutschen Gerichte.
***Queerfeindlichkeit (seltener Queerphobie) ist eine soziale Aversion (Abneigung) oder Aggressivität (Feindseligkeit), die sich gegen queere oder als solche wahrgenommene Personen, sowie deren Identität und Lebensweisen richtet.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Das ist ja tatsächlich ein sehr kurioser Fall. Die Vorgangsweise des Polizeikommissars ist für mich nur schwer nachvollziehbar. Wird zur Frau, nur um rascher Oberkommissarin zu werden.“
Kollege 2: „Finde allerdings auch das Selbstbestimmungsgesetz sehr ungewöhnlich, dass man sich das eingetragene Geschlecht ändern lassen kann.
Kollege 3: „Ganz besonders kurios finde ich, dass dieser umgewandelte Kommissar aber doch wieder ein Mann sein möchte, um heiraten zu können.“
Kollege 4: „Dieser umgewandelte Kommissar wäre doch sicherlich auf einer Polizeidienststelle tätig gewesen. Wie kann man sich da vor Kolleginnen und Kollegen als Kommissarin fühlen, obwohl man doch ein Mann ist.“
Kollege 2: „Man kann nicht ganz ausschließen, dass dieser umgewandelte Kommissar, der sich mit einem Anwalt gegen die Diskriminierung wehrt, vor Gericht doch Erfolg hat. Im Selbstbestimmungsgesetz ist eine Änderung des Geschlechts ja möglich.“
Kollege 3: „Dieser Fall wird sicherlich die deutschen Gerichte für einige Zeit zusätzlich beschäftigen. Wäre nicht uninteressant zu wissen, wie dieser Fall ausgegangen ist. Wird aber sicherlich einige Zeit dauern.“
Kollege 4: “Was mich auch etwas überrascht hat, dass es Frauenbeförderungsrichtlinien gibt, durch die Frauen doch bevorzugt werden. Bei uns in Österreich scheint das in manchen Fällen genau umgekehrt zu sein, da werden Frauen bei Beförderungen eher benachteiligt.”
224 Scheichs trinken Tasse Kaffee um 1.000 Dollar (870 Euro)

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über einen Rekordpreis für eine Tasse Kaffee.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Rekordpreis in Dubai für „schwarzes Gold“
Scheichs trinken Tasse Kaffee um 1.000 Dollar.
Im luxuriösen Szenebezirk von Dubai serviert das „Julith Cafe“ nun die weltweit bisher teuerste Tasse des schwarzen Gebräus: Sie kostet schlappe 1.000 Dollar (870 Euro)! Kreiert wird das Getränk mit den edlen „Nido 7 Geisha“-Bohnen aus Panama – für 20 Kilo wurden rund 600.000 Dollar investiert. Geschmacklich soll der Kaffee Noten von weißem Jasmin, Zitrus, Marille und Pfirsich entfalten. Allerdings gibt es nur rund 400 Tassen, die ans „einfache Volk“ ausgegeben werden, der Rest bleibt der Herrscherfamilie vorbehalten.
Im September gab es den teuersten Kaffee in Dubai noch um 600 Euro. Jetzt schoss der Preis hoch wie die Wolkenkratzer.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Wäre hoch interessant, wenn man genau erfahren könnte, wer an diesem schwarzen Gold wieviel verdient. Fürchte fast, dass diejenigen, die mit der Kaffeegewinnung am meisten zu tun haben, am wenigsten daran verdienen.“
Kollege 2: „Es ist vermutlich für sehr viele von uns unvorstellbar, dass eine Tasse Kaffee 870 Euro kosten kann. Es muss sich dabei tatsächlich um schwarzes Gold handeln.“
Kollege 3: „Wenn in der Zeitung steht, dass Scheichs eine Tasse Kaffee um 1.000 Dollar trinken, bin ich mir gar nicht mehr so sicher, ob sich nicht auch bei uns so manche als kleine Scheichs fühlen. Zumindest was die Kaffeepreise betrifft.“
Kollege 4: „Es ist doch schon vor Jahren vorgekommen, oder vielleicht kommt es noch immer vor, dass viele Tonnen von Kaffeebohnen im Meer entsorgt werden, nur um den Kaffeepreis möglichst hoch zu halten.“
Kollege 1: „Nachdem ich von dem Preis einer Tasse Kaffee um 870 Euro erfahren habe, wird mir der Kaffee, den ich ganz gerne trinke, noch viel besser schmecken. Wenn er auch nicht nach weißem Jasmin, Marille oder Pfirsich schmeckt.“
223 Falscher Kapitän flog Passagierjets

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über einen falschen Kapitän.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Falscher Kapitän flog Passagierjets
Ohne Kapitänslizenz soll ein Pilot jahrelang mit vollen Passagierjets quer durch Europa geflogen sein. Das deckte nun das deutsche Branchenmagazin „Aero Telegraph“ auf. Der bei einer Leasingfirma angestellte Betrüger soll seit Sommer auch bei „Eurowings“ eingesetzt worden sein. Das Unternehmen versicherte, die Vorwürfe „genau“ zu prüfen.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Es wird weltweit vermutlich kaum vorgekommen sein, dass ein falscher Kapitän Passagierjets geflogen ist.“
Kollege 2: „Dieser Mann kann aber keinesfalls ein Unkundiger gewesen sein, denn sonst hätte er das niemals geschafft, Passagierjets zu fliegen.“
Kollege 3: „Habe darüber auch schon gelesen. Er war auch kein Unkundiger, er war angeblich ein Co-Pilot mit gefälschten Zertifikaten.“
Kollege 4: „Und er konnte sich jahrelang als Kapitän ausgeben, mit einer gefälschten Kapitänslizenz.“
Kollege 1: „Bin mir aber sicher, dass auch ein Co-Pilot ganz sicher Passagierjets fliegen kann.“
Kollege 3: „Frage mich nur, wo bleibt da die Kontrolle? Unglaublich, dass es jahrelang nicht aufgefallen ist, dass es sich um einen falschen Kapitän handelt.“
Kollege 2: „Bekam er auch ein Gehalt eines Flugkapitäns?“
Kollege 4: „Zum Glück ist alles gut ausgegangen. Es gab in den Jahren, in denen der falsche Kapitän diese Passagierjets steuerte, keine Unglücksfälle.“
Kollege 1: „Dieser falsche Kapitän wird sicherlich bestraft. Aber was passiert mit dem Unternehmen, welches nun alles genau prüfen wird?“
Kollege 3: „Eigentlich sehr traurig, dass erst ein deutsches Branchenmagazin diese Ungeheuerlichkeit aufdeckte. Trotz allem, Co-Piloten fliegen sicherlich nicht schlechter als Kapitäne.“
222 Mit Dämon gedroht und Opfer 445.000 Euro abgenommen

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über etwas ganz Unglaubliches.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Die kürzlich eingebrachte Anklage gegen drei Mitglieder des „Schamanen-Clans“ bringt Unglaubliches ans Licht. Einer Wienerin mit großem Herz und noch größerer Geldbörse wurde an einem einzigen Tag 145.000 Euro in bar, Schmuck im Wert von 100.000 Euro sowie Goldmünzen abgenommen, die um 200.000 Euro gehandelt werden.
„Schamanin“ Anna soll die gutgläubige Frau im November 2022 auf offener Straße mit einer perfiden Fluch-Erzählung eingekocht haben. Später folgte der ganz große Coup. Weil ein böser Dämon angeblich die Wienerin befallen hätte, müsste sie nun ihr gesamtes Vermögen reinigen lassen. Die gutgläubige Frau übergab einen bis zum Rand gefüllten Koffer. Natürlich war dann alles weg. Brisant: Obwohl der Clan im Luxus schwelgte, kassierte die 29-Jährige frech Sozialhilfe. Anna steht mit anderen am 1. Dezember vor Gericht, die Unschuldsvermutung gilt.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Möchte dieser Wienerin keinesfalls Unrecht tun, wenn ich euch nun sage, eine Wienerin mit großem Herz und einem ganz kleinen, sehr schlecht funktionierendem Gehirn.“
Kollege 2: „Hier wurde tatsächlich Unglaubliches ans Licht gebracht. Für mich eigentlich unvorstellbar, dass es so etwas überhaupt gegeben hat. Würde diese Wienerin gar nicht mehr als gutgläubige Frau bezeichnen. Bin mir fast sicher, dieser Frau könnte man auch einige Märchen erzählen und sie würde alles glauben, als wäre es tatsächlich so geschehen.“
Kollege 3: „Frage mich nur, wie diese Dame zu so viel Geld gekommen ist? Ihre Geschäftstüchtigkeit kann es ja nicht gewesen sein. Hat sie alles, was sie in einem bis zum Rand gefüllten Koffer schön brav übergab, vielleicht geerbt?“
Kollege 4: „Auch ich möchte dieser Wienerin keinesfalls Unrecht tun. Könnte mir sogar vorstellen, da sie ja ein böser Dämon befallen hat, dass man ihr gesamtes Vermögen in einer Wäscherei reinigen lassen muss, sie hätte das womöglich geglaubt. Diese Frau würde, nach diesem unglaublichen Vorfall, ärztliche Behandlung benötigen. Ob man eine derartig abnorme Gutgläubigkeit auch mit Medikamenten behandeln kann, entzieht sich meiner Kenntnis.“
221 Unglaublich aber wahr – Sechsjähriger Schüler schießt auf Lehrerin

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über einen unglaublichen, aber wahren Vorfall.
Die „Kronenzeitung“ berichtete:
Lehrerin erhält 10 Millionen Dollar
USA. 2023 wurde Lehrerin Abigail Zwerner von einem sechsjährigen Schüler angeschossen. Die 27-Jährige erhält zehn Millionen Dollar Schadenersatz. Die Mutter des Kindes wurde wegen illegalen Waffenbesitzes verhaftet.
Es kommt gerade bei uns Funkern sehr selten vor, dass wir sprachlos sind. In diesem unglaublichen Fall waren die Kollegen fast sprachlos. Einige Wortmeldungen gab es aber trotzdem. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Vermutlich für uns alle unvorstellbar, dass bereits ein sechsjähriger Schüler auf seine Lehrerin schießt. Die Frage die man sich stellt, wieviel kriminelle Energie hat dieses Kind. Was wird aus diesem Kind?”
Kollege 2: „Unvorstellbar ist es auch für mich, dass die Mutter dieses Schülers illegal eine Waffe besitzt und diese nicht sicher verwahrt hat, denn sonst wäre ihr Sohn ja keinesfalls zu dieser Waffe gekommen. Als kleine Draufgabe, auch die Munition wurde nicht richtig verwahrt.“
Kollege 3: „Obwohl es völlig abwegig klingt, man kann ja noch von einem großen Glück sprechen, dass er nur seine Lehrerin angeschossen hat. Er hätte auch mehrere seiner Mitschüler erschießen können.“
Kollege 4: „Keine Frage, es ist sehr schlimm, was dieser Lehrerin passiert ist. Aber der Schadenersatz in der Höhe von 10 Millionen Dollar ist doch sehr hoch. Wer kann diese 10 Millionen Dollar überhaupt bezahlen?“
218 Beamte müssen ein Jahr Schwarz tragen!

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über sehr drastische Vorschriften in Thailand.
Die Tageszeitung „Heute“ – übrigens die Tageszeitung, über deren doch etwas ausgefallenere Meldungen wir am Funk recht oft sprechen – berichtete:
Drastische Vorschriften in Urlaubsland
Beamte müssen ein Jahr Schwarz tragen!
Das bei Österreichern beliebte Urlaubsziel Thailand macht gerade eine schwere Zeit durch. Der Grund: Die berühmte Monarchin Sirikit starb jetzt nach langer Krankheit im Alter von 93 Jahren. Die Verehrung des Königshauses kennt in Thailand beinahe keine Grenzen, daher rief der Hof eine einjährige Trauer aus. Vorerst sind alle Menschen – auch Touristen – dazu aufgerufen, 90 Tage lang schwarze oder dunkle Kleidung zu tragen. Noch strenger sind die Vorschriften bei Beamten und Mitarbeitern des öffentlichen Dienstes: Sie müssen ihrer Arbeit ein ganzes Jahr lang in Schwarz nachgehen. Für Gäste der Traumdestination soll es aber sonst keine Einschränkungen geben. Allerdings sind Vergnügungsbetriebe und Veranstalter dazu aufgerufen, in der Zeit der Trauer die Lautstärke merklich zu reduzieren.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese mit Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Auch mir war bekannt, dass in Thailand das Königshaus sehr verehrt wird. Allerdings eine einjährige Trauer ist doch eher ungewöhnlich.“
Kollege 2: „Ungewöhnlich finde ich, dass sogar Touristen aufgerufen werden, 90 Tage lang schwarze oder dunkle Kleidung zu tragen.“
Kollege 3: „Auch ich sage ebenfalls ungewöhnlich. Ungewöhnlich und vermutlich für uns in Österreich nahezu unvorstellbar, dass bei so einem Trauerfall Beamte und Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes ein Jahr lang Schwarz tragen müssen.“
Kollege 4: „Da kann man nur sagen, andere Länder, andere Sitten. Die Monarchin Sirikit war allerdings auch eine sehr beliebte und berühmte Monarchin. Ihr Alter von 93 Jahren ist sicherlich beachtlich.“
217 Bis zu 2.600 Euro Strafen für falsche Sonnencreme

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über extrem hohe Geldstrafen in Thailand.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete darüber:
Strafen für falsche Sonnencreme
Die Sonnencreme ist das Problem! Wer in Thailand zum falschen Sonnenschutz greift, dem drohen horrende Strafen. Grund sind die in vielen Produkten enthaltenen Chemikalien, die Korallenriffe schädigen. Wer daher nicht zu Zinkoxid-basierten Alternativen mit der Aufschrift „reef-safe“ greift, riskiert in Schutzzonen Geldstrafen bis zu 2.600 Euro.
Dazu gab es auch Wortmeldungen einiger Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Weiß nicht wie ihr darüber denkt. Finde die Bestrafung von Sonnencremebenützern falsch. Es sollten doch die Produzenten solcher Sonnencremen bestraft werden, bzw. sollten diese Produkte so rasch als möglich von allen Märkten bzw. Geschäften genommen werden.“
Kollege 2: „Auch ich bin da ganz deiner Meinung. Es werden da die Falschen bestraft.“
Kollege 3: „Wäre nur interessant, wenn in Österreich so etwas auf die Märkte kommt. Kann mir nicht vorstellen, dass der Benützer bestraft würde und nicht der Produzent.“
Kollege 4: „Es ist sicherlich in Ordnung, wenn man in Thailand versucht, Korallenriffe zu schützen. Auch ich würde sagen, wie es in Thailand geschieht, ist es der falsche Weg. Vor allem finde ich auch die Geldstrafen bis zu 2.600 Euro total überzogen.“
Kollege 2: „Es gibt gar nicht so wenige Österreicher, die ihre Urlaube in Thailand verbringen. Hoffentlich benützen sie dann auch alle die Zinkoxid-basierten Alternativen mit der Aufschrift reef-safe. Wenn nicht, könnte ein günstiger Thailandurlaub für manche sehr ungünstig werden.“
214 Tempolimit für Fußgänger kommt

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über einen sehr ungewöhnlichen Antrag eines ehemaligen Verkehrsministers.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Spott für Gesetz bei unseren Nachbarn
Echt jetzt? Tempolimit für Fußgänger kommt
Klingt wie ein verspäteter Aprilscherz, ist aber Realität: In der Slowakei müssen sich bald auch alle Fußgänger an ein striktes Tempolimit halten.
Ab 1. Jänner kommenden Jahres dürfen sich die Menschen auf Gehwegen im Ortsgebiet nicht schneller als sechs Kilometer pro Stunde fortbewegen, lautet tatsächlich die Vorschrift, die jetzt als Novelle des Verkehrsgesetzes vom Parlament in Bratislava grünes Licht bekommen hat.
Der ehemalige Verkehrsminister hatte den Antrag dazu eingebracht: „Das Hauptziel ist es, angesichts sich häufender Zusammenstöße mit Rollerfahrern die Sicherheit auf den Gehwegen zu erhöhen.“
Im Internet explodierten die Witze über die skurrile neue Vorschrift. „Kommt jetzt ein Radar für hurtige Fußgänger?“, wird da etwa gefragt. Wie kontrolliert wird und welche Strafen es gibt, ist noch unklar.
Zu dieser Zeitungsmeldung gab es natürlich auch einige unschöne Wortmeldungen. Bringe hier nur die schöneren Wortmeldungen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Mich wundert es nicht, dass im Internet die Witze über diese skurrilen neuen Vorschriften explodierten. Frage mich nur, weshalb dieser Antrag vom ehemaligen Verkehrsminister eingebracht wurde. Er wird doch hoffentlich als amtierender Verkehrsminister nicht ähnliche Unsinnigkeiten eingebracht haben, und ist deshalb nur noch ehemaliger Verkehrsminister.“
Kollege 2: „Das glaube ich eigentlich nicht. Denn das glorreiche Parlament in Bratislava hat für diese Unsinnigkeit doch grünes Licht gegeben.“
Kollege 3: „Denke, dass dieser ehemalige Verkehrsminister, gewollt oder ungewollt, etwas verwechselt hat. Die zu schnellen Rollerfahrer wären zu bestrafen, doch nicht die etwas rascher gehenden Fußgänger.“
Kollege 4: „In der Zeitungsmeldung steht auch, dass es noch unklar ist, wie kontrolliert wird und welche Strafen es geben wird. Frage mich auch, bekommen nun alle Fußgänger einen Tacho, damit sie auch das vorgeschriebene Tempo von sechs Kilometer pro Stunde einhalten können.“
Kollege 1: „Wir haben am Funk in den letzten Jahren sicherlich schon über sehr viele Dinge gesprochen. Über solch eine Blödheit, wie ein Tempolimit für Fußgänger, eigentlich noch nie.“
213 “Frau” verspeist nach Paarung den Kopf des “Mannes”

Mit „Frau“ am Foto ist die „Frau-Gottesanbeterin“ gemeint, mit „Mann“ der bedauernswerte Partner.
Da ich mich schon seit vielen Jahren mit der Erforschung des Mikrokosmos (Insektenforschung) beschäftige, war mir die Gottesanbeterin nicht unbekannt. Es gibt mit Sicherheit weit edlere Geschöpfe in der Tierwelt, als sie, die mit tödlicher Täuschung und manipulierten Duftsignalen ihre männlichen Partner verführt und oft auch frisst.
Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über sie.
Im Internet – „SPIEGEL – Wissenschaft“ wird diese Gottesanbeterin recht ausführlich aber sehr gut beschreiben:
Tödliche Täuschung
Gottesanbeterin verführt mit manipulierten Duftsignalen
Unwahrheiten beim Dating sind nicht nur menschlich. Eine Studie legt nahe, dass Gottesanbeterinnen mit Pheromonen ihren schlechten Fitnesszustand verschleiern. Die Paarung endet für die Männchen oft tödlich.
01.09.2025, 11.02 Uhr
Es ist eine der größten Sorgen beim Dating: Ist mein Gegenüber wirklich die Person, für die sie sich ausgibt? Besonders im Internet erschleichen sogenannte Catfishs mit erfundener Identität die Gefühle anderer.
Doch wer glaubt, solche Tricks seien reine Menschensache, irrt. Auch in der Natur wird getäuscht, verführt und manipuliert.
BEI GOTTESANBETERINNEN ENDET DER FLIRT UNTER FALSCHEN TATSACHEN NICHT MIT EINEM GEBROCHENEN HERZ, SONDERN MIT EINEM ABGEBISSENEN KOPF.
Ein Team der Universität Hamburg hat herausgefunden, dass Weibchen der südafrikanischen Fangschrecken-Art Miomantis caffra mit ihren Pheromonen gezielt Männchen täuschen. Weibchen in schlechter körperlicher Verfassung senden demnach besonders attraktive Duftstoffe aus. Für die Männchen wirken weniger fitte Weibchen dadurch offenbar attraktiver.
Doch das Rendezvous kann tödlich enden. Bei vielen Arten gehört sexueller Kannibalismus zum Paarungsverhalten. Das Weibchen überwältigt das Männchen mitunter schon während des Akts und frisst es anschließend auf. Die Studie zeigt nun, wie strategisch die Weibchen dabei vorgehen.
Männchen mussten aufgrund von Duftsignalen wählen
Im Labor zogen die Forscher Tiere aus 25 Gelegen auf und teilten die Weibchen in zwei Gruppen ein. Eine Gruppe erhielt acht Fliegen pro Woche, die andere nur zwei. Nach Erreichen der Geschlechtsreife setzte das Team je ein hungriges und ein gut genährtes Weibchen an die Enden eines T-förmigen Labyrinths. Ein Männchen startete in der Mitte und musste allein anhand von Duftsignalen entscheiden, welchem Weibchen es folgen wollte.
Eigentlich sollten die Männchen das gesündere Weibchen wählen, denn Pheromone verraten normalerweise den körperlichen Zustand. Doch mehr als zwei Drittel der Männchen entschieden sich für die unterernährten Weibchen. Diese griffen ihre Partner nach der Paarung dreimal häufiger an und fraßen sie viermal öfter als ihre gut genährten Artgenossinnen.
Warnte meine Funkkollegen schon vor unserem Gespräch, dass es sich um eine etwas längere Beschreibung dieser Gottesanbeterin handelt.
Es gab dazu auch einige Wortmeldungen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Es war zwar eine recht lange, aber keinesfalls uninteressante Beschreibung. Fast unvorstellbar, dass es auch in der Tierwelt bei Rendezvous solche tödlichen Paarungsverhalten gibt. Man muss sich vorstellen, dass das Weibchen das Männchen bereits bei der Paarung überwältigt und mitunter schon während des Akts frisst.“
Kollege 2: „Da können wir ja wirklich sehr froh sein, dass wir nicht zu der Gattung der Gottesanbeter gehören. Möchte mir gar nicht vorstellen, wie oft man mich da schon gefressen hätte.“
Kollege 3: „Kann das sein, dass du da etwas übertreibt? Vielleicht hat schon eine Partnerin zu dir gesagt, sie hat dich zum Fressen gerne, aber gefressen hat sie dich ja dann doch nicht.“
Kollege 4: „Auch mir war nicht ganz unbekannt, dass Gottesanbeterinnen bei der Paarung ihre Männchen töten. Allerdings dass sie sich so, würde sagen so unmenschlich verhalten, war mir bis jetzt unbekannt.“
212 In einer Hand mehr “Lebewesen”, als es Menschen auf der Erde gibt…

Einige meiner Funkkolleginnen und Funkkollegen wurden von „Nichtfunkerinnen“ und „Nichtfunkern“ schon gefragt, über was sprecht ihr eigentlich alles am Funk. Da kann man nur die Empfehlung geben, schaut auf die Homepage: henry1.manuso.at
Man könnte aber auch umgekehrt die Frage stellen, über was sprecht ihr alles am Funk. Gar manche wären da etwas überrascht und würden antworten, wir sind doch gar keine Funker. Doch – jeder der ein Mobiltelefon benützt, ist auch Funker – Funker am „Datenfunk“.
Mit einem Kollegen sprach ich am Funk über das Thema, wie viele Lebewesen gibt es auf unserer Erde. Menschen gibt es über 8 Milliarden, das wussten wir bereits.
Was allerdings die Anzahl der Lebewesen betrifft, da gab es für uns nur noch den „Blick ins Internet“.
Unter www.hypersoil.uni-muenster.de gab es für uns eine nahezu unglaubliche Information.
Lebewesen, die dauerhaft im Boden leben, werden als Bodenorganismen bezeichnet. Sie sind in der Regel so klein, dass sie mit bloßem Auge kaum oder gar nicht zu erkennen sind, und äußerst zahlreich im Boden vertreten. Diese Bodenorganismen zeichnen sich durch eine große Arten- und Formenvielfalt aus. Dazu gehören z.B. Bakterien, Einzeller, Pilze, Algen, Würmer, Krebstiere, Spinnentiere, Tausendfüßer und zahlreiche Insektenordnungen.
In einer Handvoll Boden können zahlenmäßig gesehen mehr Bodenorganis-men leben als es Menschen auf der Erde gibt. Abhängig von der Qualität des Bodens können in einem Bodenwürfel von 10 cm Kantenlänge bis zu 10 Milliarden Bodenlebewesen vorkommen. Trotzdem beträgt der Gewichts-anteil aller ständig im Boden lebenden Organismen weniger als 1 % der gesamten Bodensubstanz. Das verdeutlicht wie klein diese Organismen sind.
Für meinen Funkkollegen und mich nahezu unvorstellbar, dass in einem Bodenwürfel von 10 cm Kantenlänge bis zu 10 Milliarden Bodenlebewesen vorkommen.
Wir können nun sagen: Wieder etwas dazugelernt – oder – man lernt nie aus.
211 Bei der gemeinsamen Hochzeit gaben sie sich den ersten Kuss im Leben

Mit zwei Kollegen sprach ich am Funk über eine nahezu unglaubliche Hochzeit. Beide Kollegen und ich lasen in der Tageszeitung „Heute“ darüber:
Wer’s mag:
Dieses Paar (nur Symbolfoto) genießt hier bei der gemeinsamen Hochzeit tatsächlich den ersten Kuss im Leben! Als Kaytlin und Drew 2021 zusammenkamen, legten sie fest, bis zur Trauung zu warten – bevor sie sich in irgendeiner Form näherkommen. Jahrelang hielten sie eisern durch. Sie blieben sogar nie ohne andere Personen in einem Haus, um nicht schwach zu werden. Jetzt durften die beiden Texaner endlich loslegen: „Es war einfach magisch!“
Dazu gab es auch Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1 und Kollege 2.
Kollege 1: „Ob es einfach magisch war, kann ich natürlich nicht beurteilen. Normal war es mit Sicherheit nicht. Was ich mich frage, ob richtig Verliebte überhaupt so lange warten, bis sie sich den ersten Kuss geben? Bleibt nur zu hoffen, dass sie nach dieser Hochzeit, wenn sie sich nun tatsächlich näherkommen, keine herben Enttäuschungen erleben. Für mich wäre es unvorstellbar gewesen, wenn ich mich in ein Mädchen oder eine Frau verliebt habe, dass ich sie nicht küsse. Es wird sicherlich Paare geben, die mit der Paarung bis zur Hochzeit warten.“
Kollege 2: „Normal war es tatsächlich nicht. Allein die Vorstellung, dass richtig Verliebte sich in Jahren nicht näherkommen. Sich nicht küssen und als Krönung, andere Personen im Haus sind, damit sie nicht schwach werden. Mit dem ersten Kuss bei ihrer Hochzeit, war es mit Sicherheit eine unglaubliche Hochzeit.“
209 Zweijährige als Göttin

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über eine nahezu unvorstellbare Tradition.
Die „Kronenzeitung“ berichtete darüber:
Zweijährige als Göttin
Aryatara Shakya (2) ist die neue Kindergöttin von Nepal. Um für diese Rolle ausgewählt zu sein, müssen Kinder einer bestimmten Kaste angehören, Aussehensmerkmale erfüllen und das Horoskop muss passen. Das Kind wird bis zum Einsetzen der Menstruation von der Außenwelt abgeschottet. Die uralte Tradition steht im heftigen Kritikfeuer von Menschenrechtsorganisationen.
Dazu gab es auch noch folgende Meldung im Internet:
8. Oktober 2025 um 09:05 Uhr
von Johanna Werning
Aryatara ist gerade einmal zwei Jahre alt – und wird schon verehrt!
Denn das kleine Mädchen wird die neue Kumari Nepals, damit ist sie offiziell eine Göttin – jedoch aus Fleisch und Blut. Die Zweijährige lebt fortan in einem Palast. Sie trägt feine Kleidung, Goldarmreifen, Perlen und Schminke. Nur selten darf sie den Palast verlassen. Ihre Füße dürfen nie den Boden berühren.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Hätte nicht gedacht, dass es in der heutigen Zeit noch solche grausamen Traditionen gibt. Es wundert mich daher auch nicht, dass diese uralte Tradition im heftigen Kritikfeuer von Menschenrechtsorganisationen steht. Anscheinend hat man es aber bis heute noch immer nicht geschafft, dass diese grausame Tradition verboten wird.“
Kollege 2: „Kann mir durchaus vorstellen, dass die Eltern, obwohl sie von ihrer Tochter sehr lange getrennt sein werden, sehr stolz darauf sind, dass gerade ihre Tochter die neue Kindergöttin von Nepal geworden ist.“
Kollege 3: „Ganz genau wissen wir es allerdings nicht, ob ihre Eltern nur stolz sind. Kann durchaus sein, dass sie auch sehr traurig sind, weil ihre Tochter doch sehr lange Zeit von der Außenwelt total abgeschottet wird.“
Kollege 4: „Unvorstellbar, was dieses arme Kind leidet, abgeschottet von der Außenwelt, getrennt von ihren Eltern. Spielen und Kontakte mit anderen Kindern wird es nicht geben. Man hat diesem Mädchen die Jugend gestohlen.“
Kollege 3: „Diese arme Göttin lebt zwar in einem Palast, wird besonders fein bekleidet, trägt Goldarmreifen, Perlen und Schminke. Das Schlimmste ist, dass sie nur ganz selten den Palast verlassen darf, und ihre Füße nie den Boden berühren dürfen. Für mich ebenfalls unvorstellbar, dass diese grausame Tradition noch immer nicht verboten wurde.“
207 Größter Autostau der Welt auf 36 Spuren

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über den größten Autostau der Welt. Dieses Gespräch fand bereits vor einigen Tagen statt.
Die Kronenzeitung berichtete darüber:
China. Fast 1 Milliarde Chinesen verreiste in Ferienwoche. Viele, die aufs Auto setzten, standen lange im Stau.
Die Mautstelle Wuzhuang öffnete alle 36 Spuren, doch auch das half nichts: Nichts ging mehr, und es bildete sich der größte Autostau der Welt!
Grund für das extreme Verkehrsaufkommen auf der Hushan-Autobahn (G40), einer der wichtigsten Ost-West-Verbindungen des Landes, war die sogenannte Goldene Woche im Reich der Mitte. In dieser traditionellen Ferienwoche, die mit dem Nationalfeiertag am 1. Oktober offiziell beginnt, verreisten laut offiziellen Angaben des chinesischen Verkehrsministeriums in diesem Jahr sage und schreibe fast 1 Milliarde Menschen.
Die meisten absolvierten Verwandtenbesuche in andere Teile des Landes. Die gigantische Autoschlange bildete sich am vorletzten Tag der achttägigen Ferien zum Nationalfeiertag und dem Mondfest. Der Rekord-Ansturm legte nicht nur die G40 für mehrere Stunden lahm, auch Flughäfen und Bahnhöfe wurden regelrecht gestürmt. Die G40 verbindet die Küstenmetropole Schanghai, Suzhou und Nanjing mit dem Landesinneren.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Wie oft haben wir schon über das Thema Stau gesprochen. Vor allem im Urlauberreiseverkehr gab es auch bei uns in Österreich schon zahlreiche Staus auf Autobahnen.“
Kollege 2: „Allerdings solche gigantische Staus, wie diese in China, gab es zum Glück bei uns noch nie.“
Kollege 3: „Wie oft haben wir auch schon gesagt, es wäre gut, wenn es auf den Autobahnen mehr Spuren geben würde. Auf dieser Autobahn in China gibt es sogar unvorstellbare 36 Spuren, und dennoch steckten zehntausende Fahrzeuge fest.“
Kollege 4: „Man kann sich ja kaum vorstellen, dass zehntausende Menschen zugleich auf dieser Autobahn unterwegs waren.”
Kollege 1: „Zwar gibt es in China sehr viele superreiche Chinesen, aber auch sehr viele arme Chinesen. Jedenfalls bin ich mir ganz sicher, in diesem größten Autostau der Welt steckte mit Sicherheit kein armer Chinese mit seinem Auto fest.“
Kollege 3: „Zumindest ist das der Beweis, dass es zum Glück auch in China, noch Milliarden von Chinesen gibt, die sich doch noch ein Auto leisten können.“
Kollege 2: „Was ich mich frage, gab es im größten Autostau der Welt auch Rettungsgassen? Was geschieht, wenn in diesem Superstau jemand ärztliche Hilfe benötigt? Es wird bei solch einem Superstau auch genug Menschen geben, die ihre Notdurft verrichten müssen, aber wo?
Kollege 1: „Abschließend kann ich für uns alle sagen, schätzen wir uns glücklich, dass wir in unserem kleinen Österreich und nicht in dem riesengroßen Reich der Mitte leben.“
206 Drei Ärzte für 12.000 Bürger

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über den unglaublichen Ärztemangel in manchen Gebieten von Österreich.
Die „Kronenzeitung“ berichtete schon vor einige Tagen darüber:
Drei Ärzte für 12.000 Bürger
Die Uhr tickt im östlichen Weinviertel: Findet man keine Nachfolger, kommen im Bereich der Kassenärzte auf die Bürger der Regionen Dürnkrut und Zistersdorf schwere Zeiten zu!
Je weiter weg von Ballungszentren, umso schwieriger wird es in der Regel, Kassenärzte zu bekommen. Zwei Bürgermeister im Weinviertel, deren Gemeinde- und Einzugsgebiete nebeneinander liegen und zusammen knapp 12.000 Einwohner umfassen, sind momentan besonders von der Misere betroffen.
Obwohl: In Dürnkrut hat Gemeindechef Stefan Istvanek bereits längere Zeit zwei Mediziner an der Angel. „Einer übernimmt eine Ordination und würde auch schon mit dem Vorgänger kooperieren. Für den anderen haben wir schon ein Gemeindegebäude fixiert – beide erhalten einen Zuschuss.“ Istvanek ärgert sehr, dass es mit der Kommunikation zu den entscheidenden Stellen sehr schwierig sei: „Ein Bürger hat sogar in Eigenregie ein Rundschreiben aufgesetzt, als wir darüber sprachen“, so das Gemeindeoberhaupt. Betroffen sind 6000 Bürger.
Die Situation spitzt sich in der Region insofern zu, dass auch in der Nachbarkommune Zistersdorf ab März nächsten Jahres im schlimmsten Fall nur noch ein Arzt für mehr als 6000 Bewohner der Großgemeinde zur Verfügung steht. „Die Stelle wurde absichtlich bereits schon vor einem Jahr ausgeschrieben“, sagt Bürgermeister Elmar Schöberl – der „im schlimmsten Fall Patienten auch auf die Nachbargemeinden aufteilen“ müsste.
Immerhin artet die Bewerbung von Ärzten nicht in ein „Gemeinderingen“ aus: Keiner der befragten Ortschefs verrät offiziell die Unterstützungen, den man den Medizinern anbietet. Das wäre unfair den kleineren Gemeinden gegenüber“, kommentierten beide unisono. Die Zuteilung ist Sache der Gesundheitskasse und Ärztekammer. In Niederösterreich tritt man aber erst wieder am 9. Dezember zusammen. Die Wurzel des Übels ist dieselbe: „Früher entschieden wir oft über 30 Bewerber, derzeit sind es pro Sitzung oft nur ein paar. Manche sagen auch ab oder wählen eine andere Region“, argumentiert man seitens der Ärztekammer, warum es mit der Entscheidung länger dauert. Wie akut die Situation am Land ist, hat ein Weinviertler Gemeindechef so kommentiert: „In einem Gespräch mit einem Bestatter wurde thematisiert, dass er sich bald darum Sorge machen müsse, bei einem Todesfall in absehbarer Zeit rechtzeitig einen Mediziner zu finden…“
Andreas Leisser
Elmar Schöberl, Bürgermeister von Zistersdorf:
In der Gemeinde haben wir zwei Kassenärzte. Für den Doktor, der im März in Pension geht, gäbe er schon Unterstützung durch die Gemeinde – in Zeiten knapper Budgets nicht selbstverständlich.
Stefan Istvanek, Bürgermeister von Dürnkrut:
Da hat man zwei Ärzte, die sich bereits einbringen wollen – und man lässt sich Monate Zeit, sie dann zuzulassen. Im letzten Jahr wurde auch eine 100.000-Euro-Förderung dafür gestrichen.
Dazu gab es auch zahlreiche Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Einige bringe ich hier. Bezeichne diese mit Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Wenn es für 12.000 Bürger nur noch drei Ärzte gibt, braucht man sich nicht wundern, wenn einige der Bürgerinnen und Bürger sagen, wir leben in einer Bananenrepublik.“
Kollege 2: „Befürchte fast, dass es sich bei diesem unfassbaren Ärztemangel in diesen Großgemeinden um keine Einzelfälle handelt.“
Kollege 3: „Vermutlich wird es in Österreich an vielen Stellen einen Ärztemangel geben. Nur wird man es auch baldigst schaffen, diesen Mangel zu beheben.“
Kollege 4: „Die Frage stellt sich, wer trägt dafür die Schuld. Viele werden sagen, die Regierung. Einer der Gründe für diese unhaltbaren Zustände, das liebe fehlende Geld. Viele Förderungen wurden gestrichen. Aber auch junge Ärztinnen und Ärzte stellen gewisse Forderungen. Bezugsfertige Ordinationen, Mitspracherecht, Förderungen. Überlastungen wie in diesen Großgemeinden sind für manche sicherlich nicht erstrebenswert.”
Kollege 1: „Man kann nur hoffen, dass es für ganz Österreich in Zukunft eine ausreichende ärztliche und medizinische Versorgung gibt. Denke wieder an den Satz – die Hoffnung stirbt zuletzt.“
196 Erster Mensch hat mehr als 500 Milliarden $

Er war zwar nicht der ERSTE MENSCH AUF DEM MOND, aber er ist der ERSTE MENSCH AUF DER ERDE MIT MEHR ALS 500 MILLIARDEN DOLLAR
Dieser Mensch ist Elon Reeve Musk.
Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über Musk.
Die “Kronenzeitung” berichtete über diesen Milliardär:
Musk hat als 1. Mensch mehr als 500 Milliarden $
Laut Echtzeit-Daten von Forbes überschritt Tesla-Boss die Marke am Mittwochnachmittag.
Viele von uns werden nicht alles über diesen Menschen wissen.
Im Internet – Wikipedia – gibt es über Musk folgende Informationen:
Elon Reeve Musk (28.Juni 1971 in Pretoria, Südfrankreich) ist ein südafrikanisch-kanadisch-US-amerikanischer Unternehmer und Milliardär. Er wurde als Gründer und technischer Leiter des PayPal-Vorgängers X.com und des Raumfahrtunternehmens SpaceX sowie als Leiter und Mitinhaber des Elektroautoherstellers Tesla bekannt. Darüber hinaus gründete er weitere Unternehmen und hält seit 2022 eine Mehrheitsbeteiligung an dem Mikrobloggingdienst X (vormals Twitter).
Musk verfügt über ein Vermögen von etwa 500 Milliarden US-Dollar und ist damit der reichste Mensch der Welt. Mit seiner finanziellen und medialen Macht beeinflusst er in erheblichem Ausmaß den öffentlichen politischen Diskurs weltweit. Er vertritt libertäre Ansichten und (seit 2022) vorwiegend politisch rechte Standpunkte. Neben seinen Aktivitäten in den Vereinigten Staaten unterstützt er rechtspopulistische und rechtsextreme Parteien in Europa und Südamerika. Durch seine Beiträge auf X wurde er auch für das Verbreiten von Verschwörungstheorien und für provokante Äußerungen bekannt, die unter anderem als wissenschaftlich unhaltbar, Panikmache, antisemitisch und transphob sowie als „Trollen” kritisiert wurden.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: “Nahezu unvorstellbar, dass ein Erdenbürger über 500 Milliarden Dollar hat. Für mich ist auch unvorstellbar, dass man mit ehrlicher Arbeit solch ein gigantisches Vermögen verdienen kann.”
Kollege 2: “Wäre interessant wie wohl und sicher sich so ein Milliardär eigentlich fühlt. Wenn meine Frau und ich einen Waldspaziergang machen, auch ohne Personenschutz, fühlen wir uns recht sicher. Wie sicher würde sich Musk bei solch einem Spaziergang fühlen?”
Kollege 3: “Vermutlich nimmt sich Musk für so einen, für ihn sicherlich nicht ganz ungefährlichen Spaziergang, gar keine Zeit. Denke, dass Musk nicht nur Fans hat, sondern auch sehr viele Gegner.”
Kollege 4: “Durch seine Verschwörungstheorien und recht provokanten Meldungen die er schon verbreitete, hat er sich mit großer Sicherheit genügend Feinde geschaffen. Bin mir ganz sicher, dass der überwiegende Teil der Menschen dieses Riesenvermögen gar nicht haben möchten und lieber mit weit weniger Geld in Zufriedenheit leben wollen.”
194 Container ersetzt jetzt den Dorfarzt

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über Container, die Dorfärzte ersetzen sollen.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Container ersetzt jetzt den Dorfarzt
Als Maßnahme gegen den Ärztemangel am Land stellt Frankreich bis Jahreswechsel in 100 Gemeinden „Selbstbedienungsboxen“ auf. Kostenpunkt: 50.000 Euro. Nach Terminvereinbarung kann man den Container, der mit Blutdruckmessgerät, Stethoskop & Co ausgestattet ist, mit einem PIN-Code betreten. Ein Arzt leitet die Untersuchung per Videostream. Geöffnet ist 7 Tage die Woche von 8 bis 20 Uhr. Sogar die Desinfektion funktioniert automatisch mit keimtötenden UV-C-Strahlen.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Hätte niemals gedacht, dass es so etwas jemals geben wird. Dass man einen Dorfarzt durch einen Container ersetzt.“
Kollege 2: „Vor allem in solch einem großen Ausmaß. Immerhin will man wegen des Ärztemangels in 100 Gemeinden solche Boxen aufstellen.“
Kollege 3: „Finde die Bezeichnung Selbstbedienungsboxen recht treffend. Kranke und Hilfesuchende sollen sich dann unter Anleitung eines Arztes per Videostream selbst behandeln.“
Kollege 4: „Bin mir ganz sicher, dass viele Menschen enttäuscht und auch verärgert sein werden, dass fehlende Dorfärzte durch diese Selbstbedienungsboxen ersetzt werden sollen. Also ein Ersatz für einen fehlenden Arzt können solche Boxen niemals sein.“
Kollege 1: „Denke, dass sehr viele Menschen der Politik und den Politikern die Schuld geben, dass es so weit gekommen ist.“
Kollege 2: „Für mich stellt sich die Frage, wer trägt eigentlich die Schuld, dass es so weit gekommen ist? Was sollen Politiker wirklich gegen diesen Ärztemangel tun. Manche werden sagen, vielleicht wäre eine bessere Bezahlung eine Möglichkeit. Vermutlich fehlt auch in Frankreich, wie in vielen Ländern dafür das Geld.“
Kollege 3: „Man kann nur hoffen, das durch diesen Ärztemangel nicht viele Menschen noch größere gesundheitliche Probleme bekommen, oder sogar früher sterben werden.”
Hoffentlich sehen die Container etwas besser aus, als der Container auf meinem Symbolfoto.“
193 Tiger tötet Freund von Joe Exotic


Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über einen fürchterlichen Zwischenfall. Star wurde während einer Show von einem Tiger totgebissen.
Die “Kronenzeitung” berichtete darüber:
USA. Ryan Easley galt als Star der Tigerdressur-Szene, hatte Tiere von keinem Geringeren als Joe Exotic übernommen, dem berüchtigten “Tiger King”. Jetzt ist der 37-Jährige tot. Bei einer Show im familieneigenen Zoo in Oklahoma griff ihn ein Tier vor den Augen seiner Frau und seiner Tochter an. Es war ein Tiger, den er selbst mit der Flasche großgezogen hatte. Für Easley kam jede Hilfe zu spät.
Den Tigertrainer und Jo Exotic verband eine langjährige Freundschaft. Vor etwa 15 Jahren hatte Easley sogar ein Winterquartier für seine Tiger in Exotics Zoo errichtet. Exotic, der im April 2019 für einen Auftragsmord zu 21 Jahren Haft verurteilt worden war, meldete sich auf Facebook zu Wort: “Wir alle gehen Risiken ein, niemand kann dem Tiger die Schuld geben.”
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: “Was mich sehr wundert, dass gerade ein Tiger, den Easley mit der Flasche großgezogen hatte, diesen während einer Show totgebissen hat.”
Kollege 2: “Muss natürlich für seine Frau und seine Tochter, welche bei dieser Show anwesend waren, fürchterlich gewesen sein, als sie das mitansehen mussten.”
Kollege 3: “Tiger sind eben sehr gefährlich. Obwohl angeblich Angriffe auf Menschen relativ selten vorkommen.”
Kollege 4: “Die Meinung von Exotic, welcher sich auf Facebook zu Wort gemeldet hat, wird stimmen. Wir alle gehen Risiken ein, niemand kann dem Tiger die Schuld geben.”
Kollege 1: “Habe jetzt ganz kurz im Internet nachgesehen. So wurden z. B. in Indien zwischen 2014 und 2020 320 Menschen durch Tiger getötet. Unser Henry, der sich schon viele Jahre mit der Erforschung des Mikrokosmos – Insektenforschung beschäftigt, weiß aber, dass gerade durch Mücken weit mehr Menschen getötet werden. Jährlich sollen es 725.000 sein.”
192 Axolotl – nicht schön aber ein WUNDER DER NATUR!

Ein Kollege fragte mich am Funk, ob ich den Namen von dem Tier kenne, welches angeblich über die Fähigkeit verfügt, Gliedermaßen, Organe und sogar Teile des Gehirns und Herzens wiederherzustellen. Mir war dieser Name aus einer ORF – Sendung bekannt – das Tier heißt Axolotl. Sagte meinem Kollegen aber, dass ich mich diesbezüglich noch informieren werde.
Das Internet – Wikipedia – war diese Informationsquelle.
Der Axolotl ist ein rein aquatisch lebender mexikanischer Schwanzlurch aus der Familie der Querzahnmolche, der natürlicherweise nur als Dauerlarve auftritt. Axolotl erreichen die Geschlechtsreife, ohne ihre äußere Larvengestalt zu verändern und eine bei Amphibien sonst übliche Metamorphose zu durchlaufen.
Länge: 23 cm Encyclopedia of Life /
Art: Axolotl
Erhaltungszustand: Vom Aussterben bedroht (Abnehmend)
Encyclopedia of Life
Wissenschaftlicher Name: Ambystoma mexicanum
Familie: Querzahnmolche (Ambystomatidae)
Gattung: Eigentliche Querzahnmolche (Ambystoma)
ohne Rang: Amphibien (Lissamphibia)
Was ist das Besondere an einem Axolotl?
Axolotl – Wikipedia
Axolotl verfügen über die Fähigkeit, Gliedermaßen, Organe und sogar Teile des Gehirns und Herzens wiederherzustellen. Die Regenerate sind in der Regel keine Verkrüppelungen, sondern vollständig und funktionstüchtig.
Diese Fähigkeiten sind unglaublich. Mein Funkkollege und ich waren uns einig – schön ist dieses Tier nicht, aber dennoch ein Wunder der Natur. Uns ist kein Tier bekannt, welches Gliedmaßen, Organe und sogar Teile des Gehirns und Herzens wiederherstellen kann.
Allerdings stellten wir uns die Frage – wie kann man überhaupt feststellen, dass Teile des Gehirns und des Herzens wiederhergestellt werden können?
Auf alle Fälle haben wir, mit dieser Information aus dem Internet, wieder etwas dazugelernt!
228 Eltern sollen Babys um Wickel-Erlaubnis bitten

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über einen unglaublichen „Leitfaden“ einer Universität.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Kurioser Leitfaden für Kleinkindpädagogen
Eltern sollen Babys um Wickel-Erlaubnis bitten
Ein neuer Leitfaden der australischen Deakin University für Kleinkind-Erzieher sorgt für Stirnrunzeln. Darin wird empfohlen, Babys vor dem Windelwechsel um „Zustimmung“ zu bitten. Außerdem sollen stets korrekte Begriffe wie „Vulva“, „Penis“ oder „Anus“ verwendet werden. Auf Ablenkung durch Spielzeug soll verzichtet werden. Damit soll schon früh ein gesundes Körperbewusstsein entwickelt werden. „Eltern sollen nicht warten, bis ihre Kinder Teenager sind, um über (un)angemessene Berührungen sprechen“, so die Forscherinnen. Dass das Baby noch gar nicht antworten kann, ist egal. Entscheidend sei die Botschaft, die dadurch vermittelt werde: „Dein Körper gehört dir“. Das soll die Kinder später besser vor Übergriffen schützen, sind die Expertinnen überzeugt.
Zu dieser Zeitungsmeldung gab es auch einig Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Vorrangig gehören auf alle Fälle sämtliche dieser kuriosen Leitfäden für Kleinkindpädagogen beim Altpapier entsorgt.“
Kollege 2: „Vielleicht wäre zu überdenken, ob man den Forscherinnen, welche für diesen kuriosen Leitfaden die Verantwortung tragen, nicht einen anderen Beruf empfehlen sollte. Durchaus möglich, dass diese Damen auch schon sehr gute Arbeit geleistet haben. Egal, wie auch immer, überdenken sollte man es auf alle Fälle.“
Kollege 3: „Wir haben in den vielen Jahren, in denen wir am Funk schon Gespräche geführt haben, über sehr viele ausgefallene und unglaubliche Themen gesprochen. Diese Wickel-Erlaubnis zählt sicherlich zu den unglaublichsten.“
Kollege 4: „Bin mir sicher, mit diesem neuen Leitfaden hat man dieser australischen Universität sehr geschadet. Auch die Kleinkind-Erzieher werden sich über diese Uni ihren Teil gedacht haben.“
Kollege 1: „Wir alle haben Kinder. Kann mir nicht vorstellen, dass meine Frau und ich unseren Sohn, als er noch ein Baby war, um Wickel-Erlaubnis gebeten hätten. Welche Antwort hätte er gegeben. Bääääää. Hätte das ja oder nein geheißen.“
Kollege 3: „Wären diese Leitfadenproduzentinnen auch für Pflanzen zuständig, die hätten auch in einem Leitfaden für das richtige behandeln von Pflanzen geschrieben, jede Pflanze soll um Erlaubnis gebeten werden, ob sie auch gegossen werden will. Die hätte zwar nicht bääääää gesagt, sondern gar nichts. Aber man hätte nachher genauso wenig gewusst, wie bei einem Baby.“
Kollege 2: „Außerdem finde ich es auch mehr als ungewöhnlich, dass man Begriffe wie Vulva, Penis oder Anus verwenden soll. Ob dadurch schon früh ein gesundes Körperbewusstsein entwickelt werden kann, wird sicherlich von jedem normaldenkenden Menschen bezweifelt werden.“
Kollege 1: „Wir sind auf alle Fälle der Tageszeitung Heute für diesen Bericht recht dankbar. Denn wie hätten wir sonst erfahren, welche Unglaublichkeiten es gibt. Und ihr wisst alle, wir haben schon über recht viele Unglaublichkeiten gesprochen.“
Kollege 4: „Wir wollen nicht ganz ungerecht sein, vielleicht sollte man in manchen Fällen auf die Ablenkungen durch Spielzeug verzichten. Da haben diese Expertinnen womöglich recht. Ganz wichtig ist doch, dass durch diesen kuriosen Leitfaden keinem Baby etwas passiert ist.“
157 Wer schläft täglich in einem Bett, mit jemand den man gar nicht mag?

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über dieses außergewöhnliche Thema. Nachdem es von mir kam, informierte ich mich bereits am Vortag im Internet etwas genauer über diesen „Jemand“. Dieser „Jemand“ ist die Hausstaubmilbe (Zeichnung am Beginn dieses Beitrags).
Schon vor einiger Zeit gab es im ORF eine Sendung über die Hausstaubmilben.
Es sind nur einige Informationen aus dem Internet. War überrascht, wie ausführlich über diese unliebsamen Gäste in unseren Betten berichtet wurde:
Hausstaubmilben
Es ist gut zu wissen, dass sich im Bett bis zu 1,5 Millionen Hausstaubmilben aufhalten können und sich diese ganz einfach vermehren.
Leintücher und Decken nehmen Schweiß und abgestorbene Hautzellen auf, die den Milben als Nahrung dienen. Mit der Zeit können so allergische Reaktionen oder Asthma entstehen.
Hausstaubmilben sind etwa 0,1 bis 0,5 mm groß und weiß. Ihr Körper trägt haarförmige Borsten.
Experten empfehlen, das Bett nach dem Aufstehen mehrere Stunden lang zu lüften, denn die frische Luft und das Licht sind für die Beseitigung der Parasiten förderlich.
Menschen verlieren jeden Tag etwa zwei Gramm Hautschuppen und Haare – ein wahres Festmahl für Milben der Gattung Dermatophagoides. Diese Hausstaubmilben, auch Bettmilben genannt, leben in Innenräumen, besonders im Bett oder in Polstermöbeln. Die Milben sind nicht mal einen halben Millimeter lang und mit bloßem Auge nicht zu erkennen. Hausstaubmilben leben nicht auf Mensch oder Tier und saugen kein Blut oder andere Körperflüssigkeiten. Allerdings können Eiweiße in ihren Ausscheidungen eine Hausstaubmilbenallergie auslösen. Laut wissenschaftlichen Schätzungen hat fast jede bzw. jeder vierzehnte Deutsche eine Hausstaubmilbenallergie. Wenn allergische Personen den kontaminierten Staub einatmen, haben sie mit einer laufenden Nase, tränenden Augen und Halskratzen zu kämpfen.
Wie sieht ein Milbenbefall bei Menschen aus?
Die Symptome bei einem Milbenbefall können bei Menschen sehr unterschiedlich sein. Möglich sind Hautveränderungen wie Rötungen und Hautausschlag, mitunter kann starker Juckreiz auftreten. Handelt es sich um eine Milbenart, die von Hund oder Katze auf den Menschen übergegangen ist, sind oft Hautstellen betroffen, die im täglichen Leben eng mit dem Tier in Kontakt sind (z. B. Unterarme). Generell gilt: Wenn Sie auffallende Symptome bei sich entdecken, sollten Sie auf jeden Fall direkt Ihren betreuenden Arzt/betreuende Ärztin kontaktieren.
Lebenszyklus und Vermehrung
Hausstaubmilben sind getrenntgeschlechtig, wobei die Männchen deutlich kleiner sind als die Weibchen (Weibchen erreichen ein Lebendgewicht von 5,8 Mikrogramm, Männchen nur 3,5). Nach der Kopula legen die Weibchen die Eier ab, allerdings nicht als Gelege, sondern einzeln über einen langen Zeitraum verteilt. Die Lebensdauer der Weibchen ist stark von Temperatur und Luftfeuchte abhängig und auch von Art zu Art etwas verschieden; sie reicht von etwa 30 bis zu 100 Tagen. In dieser Zeit legen sie zwischen 40 und 80 Eier ab. Aus den Eiern schlüpft eine Deutonymphe (Larve), welche sich in eine Tritonymphe wandelt, aus der die adulten Tiere hervorgehen (zwei Larvenstadien). Jeder Umwandlungsschritt ist dabei mit einer Ruheperiode unterschiedlicher Länge verbunden, während derer die Tiere erheblich widerstandsfähiger gegen widrige Umweltbedingungen sind. Die gesamte Lebensperiode vom Ei zum Geschlechtstier ist sehr variabel; sie dauert unter günstigen Bedingungen etwa 30 bis 50 Tage.
Hausstaubmilben kommen beinahe ausschließlich in menschlichen Wohnungen vor.
Es hätte noch wesentlich mehr Informationen über diese Hausstaubmilbe gegeben.
Zu diesen über 1,5 Millionen ungewollten Besuchern – in allen unseren Betten – gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese mit Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Auch ich habe vor einiger Zeit diese ORF Sendung über diese Hausstaubmilben gesehen. Denke, es wäre für uns alle besser gewesen, wir hätten über diese Tiere gar nichts erfahren.“
Kollege 2: „Gerade wir haben am Funk über sehr viel unliebsame und ungute Themen gesprochen, dass es jetzt auf dieses Thema auch nicht mehr ankommt. Wäre allerdings ein Lügner, wenn ich jetzt sagen würde, es ist mir egal mit wieviel Millionen Tiere ich in meinem Bett schlafe.“
Kollege 3: „Man kann nur hoffen, dass es nicht auch Leserinnen und Leser gibt, die nicht sehr glücklich sind, dass sie hier diesen Beitrag gelesen haben.
Kollege 4: „Es ist für mich nahezu unvorstellbar, dass sich in einem Bett bis zu 1,5 Millionen dieser grässlichen Hausstaubmilben befinden. Vielleich ein Vorteil, dass sie so klein sind, dass man sie gar nicht sieht. Ein Nachteil, dass es sie aber dennoch gibt.“
Kollege 3: „Henry hat ja eigentlich nur ein Thema aufgegriffen, über welches der ORF schon vor einiger Zeit berichtet hat. Bin mir sicher, dass diese ORF Sendung damals weit mehr Frauen gesehen haben, als Frauen diesen Beitrag hier lesen werden.”
Kollege 1: „Leider können durch diese Milben auch bei manchen Menschen allergische Reaktionen und sogar Asthma auftreten.”
36 Gewalt im Kreißsaal

Mit einem Kollegen sprach ich am Funk über eine nahezu unvorstellbare Meldung:
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Gewalt im Kreißsaal
Mutter schildert: „Einer sprang mir auf den Bauch, einer schnitt mich auf“
Wien
31.07.2024 18:00
Celina K. mit ihrer neugeborenen Tochter – die Geburt und die Zeit danach empfand sie als Tortur.
Celina K. erhebt schwere Vorwürfe gegen ein Wiener Spital: Sie kam für eine sichere Geburt und ging schwer traumatisiert. „Ein Arzt sprang mir auf den Bauch, einer schnitt mich auf“, sagt sie. Gewalt im Kreißsaal ist ein Problem mit System.
Celina K. war, als sie schwanger wurde, klar, dass sie unbedingt natürlich gebären wollte. Für ein Geburtshaus, so wie sie es sich eigentlich gewünscht hätte, war es zu spät. Die Gynäkologin, bei der sie in Wien in Behandlung war, arbeitet als Oberärztin an einer großen Klinik und empfahl ihr, das Baby dort zur Welt zu bringen. „Als Erstgebärende kannte ich mich nicht aus und habe meiner Ärztin blind vertraut“, so Celina K. „Wichtig wäre eine Hebamme gewesen, aber darüber wurde ich nicht aufgeklärt.“
Sowohl mein Funkkollege als auch ich konnten es gar nicht glauben, dass es solche Vorfälle in Spitälern in Wien überhaupt geben kann.
Allerdings konnten wir uns nicht vorstellen, wie ein Arzt einer Gebärenden auf den Bauch springt. Dieser Vorfall wird sicherlich noch aufklärungsbedürftig sein.
40 Aus einer Rostlaube wurde ein recht schöner “Chevi”



Am 15.05.2024 brachte ich bereits diesen Beitrag. Allerdings fehlte damals ein Foto von diesem Chevi, wie er als “Rostlaube” aussah. Einige Funkkollegen ersuchten mich, ich möge auch ein Foto von der “Rostlaube” bringen.
Nun gibt es dieses Foto. Unzählige Teile wurden da noch “gesammelt”. Diese vielen Einzelteile waren auch nicht gerade billig und sehr schwer zu bekommen. Dennoch hat sich der große Aufwand gelohnt. Es entstand ein recht schöner Oldtimer. Ob dieser auch allen gefällt, kann ich nicht sagen.
41 Giraffe zog im US-Safaripark zwei Jahre altes Mädchen aus dem Auto

Sowohl ein Kollege als auch ich lasen in der “Kronenzeitung” über einen sehr ungewöhnlichen Zwischenfall. Wir sprachen auch am Funk darüber.
Schreckensmoment
Houston. Schocksekunden für eine junge Familie in den USA: Sie fuhren im offenen Jeep durch einen Safaripark in Texas. Als sich eine Giraffe näherte, streckte die Tochter (2) die Hand mit Tierfutter aus, während die Mutter mit dem Handy filmte. Doch plötzlich schnappte die Giraffe das Mädchen und zog es kräftig in die Höhe. Zum Glück ließ das Tier aber rasch vom Kind ab, das in die Arme der Mutter fiel.
Das Mädchen blieb unverletzt und bekam vom Park eine Stoffgiraffe geschenkt. “Wir werden sicher wiederkommen”, erklärt der Vater. “Wir sind weder auf Giraffe noch Park sauer.”
Mein Funkkollege und ich waren der Meinung, dass es sehr leichtsinnig war, dass man dieses Mädchen eine Giraffe füttern ließ. Das Tier hätte sie auch an den Fingern schwer verletzen können. Wenn die Giraffe dieses Mädchen noch weiter in die Höhe gezogen hätte, wäre es vielleicht nicht in die Arme der Mutter gefallen und hart aufgeschlagen.
Mit einem offenen Jeep durch einen Safaripark zu fahren ist sicherlich nicht ganz ungefährlich. Zum Glück blieb das Mädchen unverletzt. Ihre Eltern werden hoffentlich durch diesen Vorfall in Zukunft noch besser auf ihre Tochter achten.
2 Papagei starb nach Schnabel-OP

Mit einem Kollegen sprach ich am Funk über eine recht ungewöhnliche Klage.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Papagei tot: Familie klagt Tierarzt!
Paar aus NÖ fordert Trauergeld
Papagei nach Schnabel-OP tot – Familie will 10.000 Euro
Der schlaue Vogel starb nach einer Schnabel-OP. Laut den Besitzern soll der Tierarzt schuld sein, der Fall beschäftigte schon die Staatsanwaltschaft!
Von Thomas Peterthalner
Tierfreundin Doris L. (55) lernte in Libyen nicht nur ihren Mann (60) kennen – sondern befreite in der Hauptstadt Tripolis auch einen süßen Babypapagei aus den Fängen herzloser Tierhändler. “Sie werden in Burkina Faso gefangen und in Röhren gesteckt. Was überlebt, wird verkauft”, berichtet die Niederösterreicherin. Nach drei Jahren in Libyen brachten das Ehepaar Papagei Jacky in einer Transportbox nach Österreich. “Er war chronisch krank, die VetMed-Uni Wien hat uns geholfen, ihn aufzupäppeln”, so die Öl-Managerin.
Verhängnisvolle Schnabel-OP
Trotz seiner Wehwehchen war der süße Vogel ständig zu Späßchen aufgelegt, saß gerne auf der Schulter ihres Ehemanns. “Er war seine Bezugsperson”, erzählt Doris L. “Jacky war überall mit dabei, genau wie unsere drei Söhne, unser Hund und unsere Katze.” Doch im Vorjahr fiel der Tierfreundin auf, dass Jackys Schnabel immer länger wurde. “Wir wollten ihm den Schnabel ein bisschen abfräsen lassen”, erklärt Doris L.
Leider verstarb “Jacky” nach einer Schnabel-Operation in Wien.
Lustiger Vogel flatterte in den Himmel
Doch der Besuch bei einem Tierarzt brachte keine Besserung. “Der Arzt entdeckte etwas in der Nase, Jacky wurde operiert.” Von der Narkose sollte sich der lustige Vogel nie mehr erholen. “Er bekam noch Antibiotika und eine Infusion. In der Nacht darauf starb er.” Laut Obduktion der VetMed-Uni war eine Sepsis die Ursache für Jackys Ableben. “Wir kommen mit einem gesunden Vogel und gehen mit einem toten heim”, ärgert sich Doris L. über den Wiener Tierarzt. Dieser sei unfreundlich gewesen und habe den armen Vogel angeblich zu fest gedrückt. Die Trauer um Jacky war unvorstellbar groß, die Familie ist noch immer am Boden zerstört.
Bei jeder Operation gibt es immer ein Risiko. Dass diese Familie um ihren Jacky trauert, ist verständlich. Für meinen Kollegen und mich nicht ganz verständlich, dass dieser Wiener Tierarzt diesen Papagei angeblich zu fest gedrückt hat. Ob diese Familie auch ein Trauergeld in der Höhe von 10.000 Euro bekommen wird, so finden wir, ist äußerst fraglich.“
Da ich kein passendes Papageienfoto hatte, machte ich eine Symbolskizze. Hoffe, dass man darauf doch noch einen Papagei erkennen kann.
6 Jeder Mensch darf in England ein Lama sein

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über eine Ministerin, welche die Politik spaltete.
Die Tageszeitung “Heute” berichtete:
Radikale Gender-Ministerin spaltet Politik
Jeder Mensch darf in England ein Lama sein
Nachdem ihr Vorgänger über rassistische Chat-Nachrichten “gestolpert” war und zurücktreten musste, trat Ashley Dalton seine Nachfolge als Gesundheitsministerin in der britischen Labour-Regierung an. Nach ihrer Antrittsrede im Londoner Unterhaus warf ihr die konservative Opposition rasch eine Sammlung ihrer “woken” Ansichten um die Ohren. So habe sie vor acht Jahren online gepostet, dass man sich auch mit Penis als Frau identifizieren könne. Auf die provokante Gegenfrage, ob man sich auch als Lama identifizieren darf, reagierte sie unbeeindruckt: “Ja, und man sollte sie mit Würde und Respekt behandeln.”
Zu dieser radikalen Gender-Ministerin gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese mit Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Scherzhafte Wortmeldung – Kollege 1: “Da muss ein Mann in England recht vorsichtig sein, wenn er ein weibliches Lama am Hals krault. Wenn dieses Lama zufällig eine Dame ist, die gerade an diesem Tag zu einem Lama wurde, denn jeder Mensch darf ja in England eines sein. Da könnte es durchaus eine Anzeige wegen sexueller Belästigung geben. Welcher Mann darf schon ungestraft eine fremde Dame am Hals kraulen?”
Kollege 2: “Es ist für mich immer wieder interessant, wenn man einer Politikerin oder einem Politiker, den man nicht mag, Dinge vorwirft, die schon viele Jahre zurückliegen. In diesem Fall waren es acht Jahre.”
Kollege 3: “Immerhin hat aber diese Ministerin gepostet, dass man sich auch mit Penis als Frau identifizieren könne. War sicherlich ein Fressen für die konservative Opposition. Hat man ihr ja sehr gerne, auch noch nach acht Jahren, um die Ohren geworfen.”
Kollege 4: “Das beweist uns doch nur, dass viele Politikerinnen und Politiker mit Leib und Seele Politiker sind und sich auch Dinge um die Ohren werfen.”
Kollege 2: “Habe mir im Internet auch schon Videos angesehen, da warf man sich im Parlament nicht nur etwas um die Ohren, da wurden Politiker auch handgreiflich, sie rauften. Ungewöhnlich, aber für alle von euch, die es interessiert, im Internet zu sehen. Sie kämpfen also für ihre Bürgerinnen und Bürger.”
8 Dieb verspeiste Millionen-Ohrringe

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über einen Kriminellen, der Diamantohrringe verspeiste, nur um einer möglichen Bestrafung zu entgehen.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Dieb verspeiste Millionen-Ohrringe
„Ohne Beweise kein Prozess“ dachte sich wohl jener 32-jährige Texaner, der sich bei Tiffany’s 770.000 Euro teure Diamantohrringe vorführen ließ, dann aber plötzlich das Weite suchte. Nach kurzer Flucht wurde er auf der Autobahn angehalten. Davor dürfte er die Ohrringe verschluckt haben, wie sich beim Röntgen auf der Polizeiwache herausstellte.“
Über diesen außergewöhnlichen Diebstahl gab es auch Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Für mich kaum vorstellbar, dass es überhaupt möglich war, diese extrem teuren Diamantohrringe wie Erdnüsse zu verspeisen.“
Kollege 2: „Ich frage mich nur, wie war das überhaupt möglich. Bei der Vorführung von Diamantohrringen im Wert von 770.000 Euro müssten doch zumindest zwei Angestellte anwesend sein. Die werden doch hoffentlich keine Personalnot haben.“
Kollege 3: „Nachdem dieser Dieb unbemerkt Diamantringe entwenden konnte, musste er doch kurze Zeit unbeaufsichtigt gewesen sein. Eine Vorgangsweise, die für mich völlig unverständlich ist.“
Kollege 4: „Bin mir ziemlich sicher, wären diese Ohrringe beim Röntgen auf der Polizeiwache nicht zu sehen gewesen, hätte die Versicherung nichts bezahlt. Gehe davon aus, dass diese verspeisten Ohrringe auf ganz natürliche Weise vom Dieb wieder ausgeschieden wurden. Es ist besser, wenn jemand diese Diamantohrringe kauft, nicht unbedingt weiß, welch abenteuerlichen Weg diese schon gemacht haben. Stellt euch vor, eine sehr reiche und feine Dame trägt dann Diamantohrringe, die schon in einem Menschendarm waren. Nach der Ausscheidung und hoffentlich sehr guten Reinigung hat sie diese dann bekommen.“
Bei Wikipedia ist zu lesen:
Tiffany & Co. ist ein 1837 in New York gegründeter Juwelier aus den Vereinigten Staaten. Das Unternehmen für hochpreisigen Schmuck, Armbanduhren, Edelsteine sowie Accessoires international bekannt und verfügt über ein globales Filialnetzwerk mit über 300 Ladengeschäften. Seit 2021 ist Tiffany & Co. ein Teil der französischen LVMH Moet Hennessy – Louis Vuitton SE.
Dieser Vorfall, so könnten wir uns alle vorstellen, wird Tiffany doch eher sehr peinlich gewesen sein.
10 Robbe verirrte sich in US-Innenstadt

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über eine Robbe, die sich in einer Stadt verirrte.
Die „Kronenzeitung“ berichtete:
Robbe verirrte sich in US-Innenstadt
USA. Polizisten rückten erst aus, als Augenzeugen Beweisfotos schickten.
Als die ersten Notrufe einlangten, glaubte die Polizei von New Haven an einen Scherz. Erst mit Bildern überzeugten Passanten die Beamten davon, dass da tatsächlich ein Seehundbaby über die Hauptstraße robbte. Sofort rückte Officer Tyler Camp aus. Zwei Stunden lang hielt er den kleinen Grau-Seehund von der Straße fern, bis Experten kamen und das Tier zum Strand brachten.
Doch am nächsten Tag geschah das Unglaubliche. Das Tier tauchte wieder mitten in Downtown New Haven auf. Diesmal entschieden die Retter, den Seehund ins Aquarium zu bringen. Dort wird er nun mit Fisch gefüttert und liebevoll aufgepäppelt, bis er stark genug ist, um in die Natur zurückzukehren.
In einer Online-Abstimmung erhielt er jetzt auch einen Namen: „Chappy“!
Der kleine Seehund wurde in der Chapel Street gefunden. Darum setzte sich bei der Namenswahl „Chappy“ durch.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese mit Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Mich überraschte nicht, dass die Polizei an einen Scherz glaubte. Vermutlich wird es weltweit noch nie vorgekommen sein, dass sich eine Robbe in eine Innenstadt verirrte.“
Kollege 2: „War sicherlich nicht ungefährlich, da dieser kleine Seehund über die Hauptstraße robbte. War nicht ganz einfach, ihn zwei Stunden von der Straße fern zu halten.“
Kollege 3: „Fand es ja schon unglaublich, dass sich ein Seehund in eine Innenstadt verirrt. Allerdings auch nahezu unglaublich, dass dieses Tier bereits am nächsten Tag wieder zurückkehrte.“
Kollege 4: „Habe ganz kurz im Internet nachgesehen, gibt es da einen Unterschied zwischen Robbe und Seehund. Mein Smartphone liegt neben meinem Funkgerät und ich lese euch nun einige Zeilen vor. Da steht, ist jede Robbe ein Seehund? Mit Seehund und Robbe ist es wie mit Apfel und Obst: Robbe ist der Oberbegriff für mehrere Arten, Seehund ist eine Art. Ohrenrobben, Hundsrobben und das Walross. Hoffe sehr, ihr seid auch wieder um einiges gescheiter geworden, so wie auch ich.“
Kollege 1: „Das ist ja vermutlich einer der Hauptgründe, warum wir funken. Da werden wir sehr oft um einiges gescheiter. Ein kleines Problem habe ich dabei. Ich kann mir nicht jeden Schmarrn merken.“
Kollege 2: „Wichtig ist, es ist niemand zu Schaden gekommen. Man hat für diesen kleinen Seehund doch noch einen goldenen Mittelweg gefunden. Er wird nun mit Fisch gefüttert, liebevoll aufgepäppelt und wenn er wieder ganz fit ist, darf er in die Natur zurück.“
19 Autoschlüssel immer dabei

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über Chipimplantate in der Hand.
Die Tageszeitung “Heute” berichtete darüber…
Autoschlüssel immer dabei: Wiener hat Chip in der Hand
Seine Leidenschaft für Sicherheitstechnik geht unter die Haut:
Der Wiener Technik-Freak Thomas Urbanek hat sich bereits zum fünften Mal einen Chip in die Hand implantieren lassen, um seinen Autoschlüssel immer dabei zu haben.
Mit insgesamt vier Chips in seinen Händen kann er nicht nur sein Auto öffnen, sondern auch in seine Wohnung und ins Büro gelangen, Alarmanlagen steuern und sogar bargeldlos bezahlen.
Trotz der ungewöhnlichen Technik hat er keine Angst, dass seine Hand gewaltsam abhandenkommt, da alles doppelt gesichert ist.
Wortmeldung eines Funkkollegen: “Vielleicht habe auch ich gewisse Leidenschaften. Allerdings solch eine Leidenschaft ist mir unvorstellbar. Hätte nie gedacht, dass sich ein Mensch bereits zum fünften Mal einen Chip in seine Hand implantieren lässt. Ob sich das lohnt für Wohnung, Büro, Steuerung der Alarmanlagen, bargeldlos bezahlen und Öffnung seines Autos. Vielleicht hat es sich aber doch gelohnt, wie wäre dieser Wiener in die Zeitung gekommen. Nun spricht man von ihm. Vermutlich werden es viele Menschen nicht allzu klug finden, was dieser Sicherheitsunternehmer getan hat.”
Zwischenruf eines anderen Kollegen: “Auch ich finde es nicht allzu klug, was dieser Mann seinen Händen zumutet. Ob das alles sehr gesund ist, bezweifle ich.”
Alle Menschen, die vielleicht auch Chipsimplantate in ihren Händen haben möchten, sollen bitte bedenken:
Die Hand ist so feingliedrig wie komplex aufgebaut. Ihre Muskeln und Gelenke können sich vielfältig und mit großer Präzision bewegen. Auch die Kraftverteilung ist optimal. Die Hände können fest zupacken und mit schweren Gewichten hantieren, aber auch Nähgarn durch ein Nadelöhr fädeln.
Gleichzeitig ist die Hand verletzlich, denn die relativ dünnen Knochen, die Sehnen, Nerven und Blutgefäße liegen direkt unter der Haut und sind von wenig schützendem Muskel- und Fettgewebe bedeckt.
Nur die Handfläche ist durch eine robuste Sehnenplatte (Aponeurose) geschützt, die einen kraftvollen Griff erlaubt. Die Hände werden täglich stark beansprucht und befinden sich oft in der Nähe gefährlicher Werkzeuge. Handverletzungen und verschleißbedingte Beschwerden an den Händen sind daher sehr häufig. (Information aus dem Internet)
28 Für ein Foto – 20 Minuten nicht bewegen

Mit Kollegen und Mitgliedern unseres HFFÖ-Funkclubs besuchte ich vor einiger Zeit das Pfeilburgmuseum in Fürstenfeld. Sehr viel „Interessantes“ aus längst vergangener Zeit gab es da für uns zu sehen. Auch einen ganz besonderen Fotoapparat (siehe Foto)…
Liebe Leserinnen und Leser – leset und staunet – bis das Foto endlich im „Kasten“ war, durfte man sich 20 Minuten lang nicht bewegen.
Nahezu unvorstellbar – aber es dauerte eben so lange…
29 Nutzlose Medikamente

Vermutlich haben es auch meine Funkkollegen schon vermutet, aber es gibt sie tatsächlich: Nutzlose Medikamente …
Um es gleich am Beginn dieses Beitrags klarzustellen, der überwiegende Teil der bei uns in Österreich angebotenen Arzneimittel ist mit Sicherheit nicht nutzlos. Für viele Krankheiten und Leiden gibt es die verschiedensten Arzneimittel, ohne die vermutlich so manche Menschen gar nicht mehr leben würden.
Viele Mediziner behaupten, dass bei der Einnahme von Arzneien auch der Patient wesentlich zur „Wiedererlangung der Gesundheit“ beitragen kann (manche meinen bis zu 50%), wenn er (sie) fest an die positive Wirkung glaubt.
Meine eigene, inzwischen schon längst verstorbene Mutter, war ein „Paradebeispiel“ dafür, wie man es nicht machen soll. Egal wofür sie auch immer diverse Pulver (teilweise auch von ihrem Arzt verordnet) einnehmen sollte, nach relativ kurzer Zeit (sie hatte da kaum 3-4 Pulver eingenommen) sagte sie bereits: „Die Pulver helfen mir nicht, es ist überhaupt noch nicht besser geworden“. Sie stellte daraufhin auch öfter die von ihrem Arzt verordneten Medikamente ein, obwohl ich ihr sagte, sie müsse etwas mehr Geduld haben. Wenn man bedenkt, dass viele Krankheiten und „Wehwehchen“ nicht in kurzer Zeit entstehen, dann braucht sich auch niemand zu wundern, wenn Arzneimittel nicht immer in kurzer Zeit helfen. Keine Frage, schmerzstillende Mittel sollten sehr wohl in kurzer Zeit schmerzlindernd wirken, aber sonst ist doch eher etwas Geduld angesagt.
Schlechte Nachricht gibt es für alle Schmerzgeplagten, Verschnupften und Krankheitsanfälligen: Laut österreichischen und deutschen Medizin-Experten bleibt angeblich jedes dritte rezeptfreie Medikament ohne Wirkung.
Darüber doch etwas geschockt sind nicht nur die Patienten: Ob Aspirin Complex, Grippostad C, Wick MediNait, oder Thomapyrin intensiv – laut einer Untersuchung der „Stiftung Warentest“ sind alle diese Arzneimittel nutzlos.
Jetzt plagt mich etwas mein schlechtes Gewissen, vielleicht waren auch manche von meiner Mutter eingenommenen Arzneimittel tatsächlich nutzlos?
In Deutschland wurden 2000 rezeptfreie Präparate überprüft. Ergebnis: Jedes dritte angebliche „Wundermittelchen“ fiel durch! Für österreichische Ärzte und Experten ist das keine Überraschung: „Aktuell sind sehr viele Medikamente auf dem Markt, deren positive Wirkung zwar theoretisch nachgewiesen wurde, die aber keinerlei praktischen Erfolge zeigen“.
Möge niemand von euch solch nutzlose Arzneimittel einnehmen.
Scherzhafter Lösungsvorschlag:
BITTE JEDES DRITTE NUTZLOSE ARZNEIMITTEL WEGLASSEN!
113 Bär im Wienerwald
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Vermutlich für viele Leserinnen und Leser unvorstellbar, dass es im Wienerwald Bären gibt. Ein Funkkollege meinte: “Warum nicht? Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren und Heidelbeeren gibt es ja auch. Ach so, da sind Bären mit ä gemeint.”
Dieses ganz besondere Ereignis liegt schon viele Jahre zurück. Als ich meinen Kollegen am Funk darüber erzählte, waren sie sehr erstaunt.
Bin schon seit frühester Jugend ein leidenschaftlicher Radfahrer. Nachdem ich schon seit meiner Geburt in Wien wohne und da meinen Hauptwohnsitz habe, fahre ich auch recht gerne, falls es die Zeit erlaubt, mit meinem Rad ins Gütenbachtal. Es war an einem Samstag im Oktober, noch zeitig in der früh. Sehr dichter Nebel zog durchs Gütenbachtal. Bei meiner Rückfahrt wollte ich auch noch beim Pappelteich vorbeifahren. Bei einem Teil dieses Ausflugs musste ich, da es zum Pappelteich recht steil bergauf ging, das Rad auch schieben. Als ich am Waldrand bei einer sehr dichten Gebüschgruppe vorbeiging, bemerkte ich, im Abstand von ca. 5 Metern, den Hinterteil von einem sehr großen Tier. Dunkelbraunes sehr dichtes Fell – aber was war das für ein Tier? Hirsch und Rehe, da kenne ich die “Hinteransicht”. Für Reh, Wolf oder Fuchs war dieses Tier viel zu groß. Ein Bär im Wienerwald? Es wurde in den letzten Wochen schon öfter gesprochen, dass es angeblich auch Bären in Österreich geben soll. Zähle mich keinesfalls zu den ängstlichen Menschen, aber um ganz ehrlich zu sein, ein etwas mulmiges Gefühl hatte ich schon. Schob mein Fahrrad ganz vorsichtig bergauf Richtung Pappelteich, als mir ein Mann entgegenkam. Er grüßte mich und fragte, ob ich vielleicht zufällig sein schon wieder ausgebüxtes Lama gesehen hätte. Keinen Bären im Wienerwald, sondern ein Lama im Wienerwald hatte ich gesehen. Ging mit dem Mann wieder an die Stelle zurück, wo ich dachte, einen Bären gesehen zu haben. Wir brauchten nicht lange zu suchen, der Mann fand sein Lama wieder. Auch meine Funkkollegen waren etwas verwirrt, als ich ihnen von diesem Mann erzählte, der sein Lama suchte. Wer geht schon mit einem Lama im Wienerwald spazieren? Als ich mit diesem Mann und seinem Lama in Richtung Pappelteich ging, bemerkte ich eine größere Schafherde und noch ein Lama. Der Mann war also Schäfer (übrigens die Herde von der Gemeinde genehmigt). Er sagte mir noch: “Es wundert mich nicht, dass sie mein Lama von hinten für einen Bären gehalten haben. Hat ja wirklich ein Fell wie ein Bär und ausgefressen ist es auch. Nicht umsonst hat es den Spitznamen Bärli von mir bekommen.” Wünschte dem Schäfer noch einen schönen Tag und er möge gut auf sein “Bärli” aufpassen. Ein Kollege sagte noch am Funk: “Henry ich bin gar nicht so sicher, ob es mir nicht genau so ergangen wäre. Wer denkt schon daran, dass er im Wienerwald in einem dichten Gebüsch ein solch großes Tier entdeckt. Außerdem war es ja, wie du erzählt hast, auch noch sehr neblig. Aber so falsch bist du gar nicht gelegen. Es war kein Bär, sondern ein Bärli im Wienerwald.”
39 Krokodile können auch zärtlich sein

Am Funk sprach ich schon mit recht vielen Kolleginnen und Kollegen über sehr viele unterschiedliche Themen. Großteils über Zeitungsmeldungen, TV Nachrichten, persönliche Erlebnisse und auch viel “Wissenswertes” aus dem Internet.
Da ich in dieser Funkrunde mit zwei Kollegen über das Thema “Krokodile” sprach, hatte ich mich diesbezüglich bereits am Vortag über Internet etwas genauer informiert.
Internet – PETA
Das Krokodil: Einige faszinierende Fakten – bringe hier nur einen kleinen Teil – über Krokodile – von Jasmin Huebner
Krokodile leben seit über 200 Millionen Jahren auf der Erde.
Die Reptilien sind nicht nur extrem anpassungsfähig und exzellente Jäger, sondern auch sehr verspielt und sogar zärtlich im Umgang mit ihrem Nachwuchs.
Krokodile sind Urzeitreptilien
Krokodile haben bereits gelebt, als es noch Dinosaurier gab. Die Reptilien haben sich im Laufe der Jahrmillionen kaum verändert, können sich jedoch an verschiedene Lebensbedingungen anpassen – und sich daher im Gegensatz zu Dinosauriern bis heute durchsetzen.
Krokodile leben fast auf der ganzen Welt verbreitet.
Insgesamt gibt es 23 Krokodilgattungen, die teilweise nur schwer voneinander unterscheidbar sind.
Krokodile wachsen ihr ganzes Leben
Die größten Krokodile werden bis zu sechs Meter lang, die kleinsten erreichen nur eine Länge von 1,20 Metern. Leistenkrokodile als größte Tiere ihrer Art können bis zu 2.000 Kilogramm schwer werden.
Überlebenskünstler: Krokodile kommen monatelang ohne Nahrung aus
Krokodile sind wie alle Reptilien wechselwarme Tiere. Im Vergleich zu Warmblütern haben Krokodile einen geringeren Energieumsatz: Säugetiere setzen etwa 80 Prozent ihrer Nahrung in Energie um, um die durchschnittliche Körpertemperatur von 37 Grad Celsius aufrechtzuerhalten. Im Gegensatz dazu benötigen Krokodile für die Regulation der Körpertemperatur nur zehn Prozent der Nahrung.
Krokodile können daher ohne Probleme mehrere Wochen und Monate ohne Nahrung auskommen: Leistenkrokodile essen beispielsweise nur circa 50 Mal im Jahr. Besonders große Tiere können sogar länger als ein Jahr ohne Mahlzeit auskommen.
Alligatoren halten „Winterschlaf“
Als wechselwarme Tiere passen sich Krokodile und Alligatoren ihrer Umgebungstemperatur an. Krokodile können überall leben, wo die Durchschnittstemperatur nicht unter 15 Grad Celsius sinkt, Alligatoren können auch bei etwas kühleren Temperaturen überleben.
Perfektionierte Jagdtechniken
Im Laufe der Evolution haben Krokodile sich an ihren feuchten Lebensraum angepasst: Sie haben hervorragende Augen und einen sensiblen Geruchssinn. Als Lauerjäger warten sie geduldig, bis zu den Augen untergetaucht auf Beute – meist ragen nur noch die Nasenlöcher und Teile des Rückens aus dem Wasser. Manchmal verharren sie tage- oder wochenlang im Flussbett, bis sich eine passende Gelegenheit ergibt. In ihrem Mund befinden sich 60 bis 70 Zähne, die immer wieder ausfallen und durch neue ersetzt werden. Damit Krokodile unter Wasser nicht mit geöffnetem Mund ertrinken, haben sie eine Klappe im Rachen, die nach Bedarf geöffnet und geschlossen werden kann. Ihre Zähne nutzen Krokodile nicht zum Kauen, weil sie einen starren Unterkiefer haben; sie verschlingen ihre Beute ganz oder in Stücken. Um Stücke von ihrer Beute zu lösen, drehen sich Krokodile oft schnell um ihre eigene Achse. Auch wenn Krokodile an Land zunächst unbeholfen wirken, können sie auch über kurze Strecken schnelle Sprints einlegen.
Wortmeldung eines Funkkollegen: “Hätte nicht gedacht, dass Krokodile auch zärtlich sein können. Henry ich glaube, als du dieses Krokodil fotografiert hast, wusstest du ja noch gar nicht, dass die auch zärtlich sein können. Zwar nur mit ihrem Nachwuchs, aber immerhin. Dass Krokodile sehr lang werden können, war mir bekannt. Aber eine Länge von bis zu sechs Metern war mir neu. Auch die Leistenkrokodile mit 2.000 Kilo sind mehr als beachtlich. Bin sehr froh, dass ich kein Leistenkrokodil bin, monatelang ohne Nahrung, unvorstellbar. Sicherlich wird es noch weit mehr über die Krokodile im Internet geben. Sicherlich nicht uninteressant.”
59 Wegen einem Cent als Räuber verhaftet

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über eine außergewöhnliche Verhaftung.
Die “Kronenzeitung” berichtete:
Miami. 41-Jähriger bat in US-Bank um Geld, obwohl er gar kein Konto hatte. Michael Fleming hatte in der Citicen First Bank in der Kleinstadt Lady Laje im US-Staat Florida einen Auszahlungsschein ausgefüllt und dem Angestellten am Schalter hingelegt. Die Summe darauf: 0,01 Dollar. Als der Bankbeamte den 41-Jährigen informierte, dass er ihm den Cent nicht auszahlen könne, weil Fleming gar kein Konto hatte, sagte dieser: “Soll ich jetzt das andere Wort sagen?” Laut Polizei habe der Kassier befürchtet, dass es sich um einen Banküberfall handelt und sein Leben in Gefahr ist. Also duckte er sich hinter Panzerglas und drückte den Alarmknopf. Fleming hingegen setzte sich seelenruhig auf einen Stuhl in der Bank und ließ sich von der Polizei ohne Zwischenfall festnehmen. “Ich habe gedacht, der Bankbeamte würde mir den Cent auszahlen.”
Trotz dieses wirren Plans hat die Staatsanwaltschaft von Sumter County beschlossen, dem bislang nicht vorbestraften Mann wegen “Banküberfall ohne Waffe” den Prozess zu machen. Darum sitzt Fleming jetzt in Untersuchungshaft, weil er sich 5000 Dollar Kaution nicht leisten kann. Wie auch: Er hat ja nicht einmal einen Cent in der Tasche.
Wortmeldung eines Funkkollegen: “Natürlich war diese Vorgangsweise mehr als ungewöhnlich. Denke fast, er wollte nur provozieren und austesten, was nun geschieht. Aber diesen Mann wegen Banküberfall ohne Waffe den Prozess zu machen, finde ich doch etwas übertrieben. Nun sitzt er in Untersuchungshaft, dort wird er auch einige Zeit bleiben, denn er hat ja die 5000 Euro Kaution nicht.”
Ein anderer Kollege meinte: “Ich glaube eher, dass dieser Mann nicht alle Hühner am Balkon hat.”
Für alle Leserinnen und Leser – wir alle kennen diesen “Ausspruch” des Kollegen – er meint damit, dass dieser Mann nicht ganz normal ist.
60 Bub (11) brach 70 Mal ein

Mit einem Kollegen sprach ich am Funk über einen erst 11 Jahre alten Intensivstraftäter.
Folgende Meldung der Tageszeitung “Heute”:
Bub (11) brach 70 Mal ein.
Elf Jahre alt, 100 Mal ausgebüxt, 70 Einbrüche – jetzt muss ein junger marokkanischer Intensivstraftäter in Hamburg in ein Heim.
Mein Funkkollege meinte: “Dieser junge Straftäter ist vermutlich schwer verhaltensgestört. Würde sicherlich intensive Hilfe benötigen. Bei 70 Einbrüchen könnte er auch ein Kleptomane sein. Anscheinend hat man bis jetzt, trotz seiner bereits 70 Einbrüche, noch kein Mittel gefunden, um diesen jungen Straftäter wieder auf den rechten Weg zu führen.”
Laut Internet:
Als Kleptomanie wird ein pathologischer Impuls zum Stehlen bezeichnet. Sie zählt zur Gruppe der Impulskontrollstörungen sowie zum Spektrum der Zwangsstörungen (“obsessive-compulsive disorders”). Der Begriff stammt aus der Monomanielehre des französischen Psychiaters Jean Étienne Esquirol.
63 Trotz Unschuld: 43 Jahre Gefängnis
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Mit zwei Kollegen sprach ich am Funk über eine unvorstellbare Gefängnisstrafe.
Die “Kronenzeitung” berichtete…
Jefferson City. Sandra Hemme (63) ist endlich ein freier Mensch. Im Bundesstaat Missouri wurde sie vor 43 Jahren wegen Mord zu einer lebenslangen Haft verurteilt. Neue Beweise konnten sie entlasten.
Wie viele Unschuldige wurden hingerichtet?
Nach Einschätzung von Amnesty International wurden im Zeitraum von 1900 bis 1985 in den USA 350 Menschen zum Tode verurteilt, die unschuldig gewesen seien. In 88 Fällen von ihnen sei erst postum die Unschuld festgestellt worden.
Wie oft werden Unschuldige verurteilt?
Bei einer Untersuchung von 7482 Todesurteilen von 1973 bis Ende 2004 gelangten US-Forscher zu dem Schluss, mehr als 4 % der zum Tode verurteilten Straftäter seien unschuldig.
Da ein Großteil unserer HFFÖ – Funkkolleginnen und Funkkollegen die Deutsche Staatsbürgerschaft haben, fand ich es nicht ganz uninteressant, auch diese Information hier zu bringen.
Wie viele Menschen werden Unschuldig verurteilt?
Wie viele Menschen in Deutschland bereits unschuldig zu Gefängnisstrafen verurteilt wurden, ist laut Burkhard Benecken ein völlig unerforschtes Gebiet. Studien gibt es darüber keine. Der erfahrene Strafverteidiger schätzt, dass mindestens zehn Prozent der Straftäter in deutschen Gefängnissen zu Unrecht einsitzen. 07.07.2023
Unschuldig hinter Gittern: Spektakuläre Justizirrtümer in Deutschland
Auch in einem modernen Rechtsstaat wie Deutschland landen immer wieder Menschen zu Unrecht im Gefängnis. Falschaussagen, Ermittlungsfehler, mangelhafte Gutachten: Die Gründe für Fehlurteile sind vielschichtig.
Wortmeldung eines Kollegen: “Es es ist nahezu unvorstellbar, dass leider immer wieder unschuldige Menschen hohe Haftstrafen bekommen, manche sogar lebenslängliche. Es ist meiner Meinung nach noch immer besser, im Zweifel für den Angeklagten***, als die Verurteilung von völlig unschuldigen Menschen.”
Zwischenruf des anderen Kollegen: “Man muss sich in diese Menschen hineindenken, die sich oft viele Jahre völlig unschuldig in Gefängnissen befinden. Sowie die Dame, die 43 Jahre unschuldig im Gefängnis war. Mit 20 Jahren, denke ich, war für sie ihr Leben keinesfalls noch lebenswert. Oder hatte sie noch immer einen Hoffnungsschimmer?”
***Im Zweifel für den Angeklagten
Dieser strafrechtliche Grundsatz besagt, dass immer dann, wenn ein Umstand nicht zweifelsfrei geklärt werden kann, der für die Angeklagte/den Angeklagten günstigere als Tatsache angenommen werden muss. 10.04.2024
233 Für manche etwas verwirrend – GRÜN und ROT für eine Fahrtrichtung

Einigen Kollegen erzählte ich am Funk über eine persönlich erlebte Besonderheit. GRÜN und ROT für eine Fahrtrichtung.
Am 24. November 2025 um 17:45 Uhr fuhren meine Frau und ich mit dem Auto auf der Triester Straße stadteinwärts. Knapp vor der Kreuzung Triester Straße – Ketzergasse – Ortsstraße entdeckten wir eine Besonderheit (siehe Skizze). Es gab einen grünen Pfeil und ROT für eine Fahrtrichtung – Triester Straße stadteinwärts. Keine Frage, sowohl meine Frau als auch ich waren uns einig, da stimmt etwas nicht. Auf dieser sehr stark befahrenen Kreuzung sicherlich nicht ungefährlich. Zum Glück leben wir im „Mobiltelefonzeitalter“ (Datenfunk). Ich meldete auch diese sehr verwirrende Besonderheit.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Diesen hatte ich bereits am Vortag die Skizze dieser etwas verwirrenden „Ampelschaltung“ geschickt.
Bezeichne diese Wortmeldungen mit Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Hätte nicht gedacht, dass es so etwas überhaupt gibt. Gerade diese Kreuzung ist doch sehr stark befahren.“
Kollege 2: „Hat man diese Signalanlage nicht richtig überprüft. Anscheinend dürfte man da schon einen sehr großen Fehler gemacht haben.“
Kollege 3: „Was wäre nun gewesen, wenn doch ein Verkehrsteilnehmer, da ja der Grüne Pfeil stadteinwärts freie Fahrt angezeigt hat, gefahren wäre und einen schweren Unfall verursacht hätte?“
Kollege 4: „Vielleicht hätte ein Verkehrssachverständiger darauf hingewiesen, dass zwei rote Ampeln mehr zählen, als ein grüner Pfeil.“
Kollege 1: „Ganz so einfach kann man es sich nicht machen. Zwei rote Ampeln zählen mehr als ein grüner Pfeil. Zum Glück ist nichts passiert. War gut, dass Henry das gleich gemeldet hat. Hoffentlich wird diese verwirrende Signalanlage bald wieder in Ordnung gebracht.
Konnte meinen Funkkollegen mitteilen, diese wurde in Ordnung gebracht. Als meine Frau und ich am 27. November 2025 um 18:10 Uhr mit dem Auto wieder zu dieser Kreuzung kamen, merkten wir, dass diese „Signalanlage“ sogar umgebaut wurde. Es war nun alles wieder sehr gut erkennbar. Gleichzeitiges GRÜN und ROT für eine Fahrtrichtung gab es also nicht mehr. Anscheinend dürfte es auch in diesem Bereich in der Zeit der „Fehlanzeige“ keinen Unfall gegeben haben. Markierungen der Polizei nach einem Unfall waren nicht erkennbar.
234 Die Fahrzeuge der Wiener Linien umrunden täglich fünf Mal die Erde!!!

Es ist zwar schon einige Zeit her, da sprach ich mit einigen Kollegen am Funk über das Thema: „Zufriedene Öffi-Fahrgäste“ (Beitrag 11).
Auch gestern sprach ich mit einigen Kollegen am Funk sehr ausführlich über das Thema Öffis. Für all jene Besucherinnen und Besucher – gibt auch viele die im „Ausland“ leben – was bedeutet „Öffis“.
Öffis = Autobus, Straßenbahn und U-Bahn in Wien.
Warum sprachen wir eigentlich wieder über dieses Thema. Ein Kollege fragte mich, ob das stimmen kann, dass die „Öffis“ täglich mehrmals die Erde umrunden.
Über Internet gab es genauere Informationen:
Was leisten die Wiener Linien
Wiener Öffis in Zahlen
Wussten Sie, dass die Wiener Linien das sechstgrößte Straßenbahnnetz der Welt betreiben? Dass unsere Fahrzeuge jeden Tag fünf Mal die Erde umrunden? Und dass 1,3 Millionen Menschen in Wien ein Dauerticket für die Öffis besitzen, aber nur halb so viele ein eigenes Auto?
Die Öffis sind das beliebteste Fortbewegungsmittel in Wien ❤️
2,4 Millionen Fahrgäste fahren jeden Tag mit unseren Bussen, Bims und U-Bahnen.
2024 waren 873 Millionen Fahrgäste mit den Öffis unterwegs. Das entspricht einer Steigerung um fast 7% gegenüber 2023. (Hinweis: Nach einem Systemfehler wurden die Zahlen für 2023 neu berechnet und auf 817 Millionen Fahrgäste aktualisiert.)
1,3 Millionen Menschen sind Öffi-Stammkund*innen und besitzen ein Dauerticket der Wiener Linien.
Immer mehr Menschen halten den Öffis als Stammkund*innen die Treue, immer weniger besitzen ein eigenes Auto. 2024 besaßen 1,3 Millionen Menschen – so viele wie noch nie – eine Jahreskarte oder ein anderes Dauerticket der Wiener Linien, aber nur noch 736.000 ein eigenes Auto. Damit bleibt ein Trend, der bereits seit 2015 besteht, unangefochten: Es gibt in Wien mehr Öffi-Stammkund*innen als zugelassene PKW.
34% ihrer Wege legen die Wiener*innen mit den Öffis zurück.
Das entspricht einem Drittel und damit deutlich mehr als den 25% (einem Viertel) der Wege, die in Wien mit dem Auto zurückgelegt werden.
1% beträgt der Anteil der Öffis am ökologischen Fußabdruck der Stadt Wien.
Und das, obwohl die Wiener*innen 34 Prozent ihre Wege mit den Öffis zurücklegen. Der Grund: Öffis nutzen Platz und Ressourcen viel besser als der motorisierte Individualverkehr.
Rund 900 Menschen finden in einem einzigen U-Bahn-Zug Platz.
Um dieselbe Anzahl von Menschen zu befördern, wären 790 PKW nötig. (In einem PKW sitzen durchschnittlich 1,14 Personen.)
5 Mal pro Tag umrunden unsere Fahrzeuge die Erde.
Unsere Fahrzeuge haben im Jahr 2024 insgesamt rund 78 Millionen Kilometer zurückgelegt. Pro Tag fahren unsere Busse, Bims und U-Bahnen 214.000 Kilometer – das entspricht fünf Mal dem Erdumfang. Die meisten Kilometer legen unsere Busse zurück (ca. 50%), gefolgt von den Straßenbahnen (ca. 30%) und den U-Bahnen (ca. 20%).
Wien hat das sechstgrößte Straßenbahnnetz der Welt.
Die Wiener Linien betreiben das größte regionale Verkehrsnetz Österreichs. Es umfasst rund 84 Kilometer U-Bahn- und 893 Kilometer Buslinien. Das Straßenbahnnetz ist mit einer Betriebslänge von 171 Kilometern das sechstgrößte der Welt. Zur Infrastruktur der Wiener Linien gehören nicht nur Gleise und Tunnelanlagen, sondern auch 109 U-Bahn-Stationen, drei Busgaragen, zehn Straßenbahnremisen, drei U-Bahn-Betriebsbahnhöfe und die Hauptwerkstätte in Simmering.
900 Fahrzeuge sind zu Spitzenzeiten gleichzeitig im Netz unterwegs.
In ihnen finden gleichzeitig rund 210.000 Menschen Platz.
80% der Öffi-Fahrgäste fahren bereits elektrisch und emissionslos.
Denn unsere U-Bahnen, Straßenbahnen und E-Busse werden mit Strom betrieben, der aus erneuerbaren Quellen stammt.
Zu 100% aus erneuerbaren Energiequellen stammt der Strom für unsere Fahrzeuge.
Auf zehn Buslinien fahren wir bereits komplett elektrisch und abgasfrei. Im Laufe des Jahres 2025 werden drei weitere Linien auf Busse mit emissionsfreien Antrieben umgestellt.
Mehr als 9.500 Menschen aus rund 60 Nationen arbeiten bei den Wiener Linien.
Rund die Hälfte unserer Mitarbeiter*innen arbeitet im Betrieb als Buslenker*in, Bim- oder U-Bahn-Fahrer*in. 2024 haben die Wiener Linien 337 Straßenbahnfahrer*innen, 105 U-Bahn-Fahrer*innen und 199 Buslenker*innen neu ausgebildet. Daneben gibt es bei den Wiener Linien aber noch viele andere Berufe – insgesamt kann man bei uns in über 100 Jobprofilen arbeiten. Außerdem bieten wir ein ausgezeichnetes Lehrprogramm an; 2024 haben die Wiener Linien über 300 Lehrlinge in zukunftsträchtigen Berufsfeldern ausgebildet.
Mit Zustimmung meiner Funkkollegen, welche sich sehr für die Öffis interessierten, machte ich auch einen längeren „Funkdurchgang“ – hatte ihnen den kompletten Text vorgelesen.
Darüber gab es auch einige Wortmeldungen meiner Kollegen. Bezeichne diese mit Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Also stimmt es tatsächlich, dass die Öffis mehrmals täglich die Erde umrunden. Sogar fünf Mal, das ist für mich nahezu unvorstellbar.“
Kollege 2: „Wenn ich mich jetzt nicht irre, fahren die Wiener Linien 214.000 Kilometer täglich. Finde, das sollten alle Öffi-Benutzer wissen, wenn sie etwas länger bei einer Haltestelle auf diese warten müssen. Könnte man alle Fahrpläne einhalten, würde es sicherlich weit weniger lange Wartezeiten geben. Ist aber leider recht oft gar nicht möglich, denn nicht nur Autos stecken im Stau, auch die Öffis. Ausgenommen natürlich die U-Bahnen.”
Kollege 3: „Hätte nicht gedacht, dass gerade die Busse die meisten Kilometer fahren. Mehr als beachtlich, es gibt über 100 U-Bahnstationen“.
Kollege 4: „Die Busse fahren also 50 % der gesamten Kilometer. Das hat mich sehr überrascht, dachte die U-Bahnen fahren mehr Kilometer. Da bin ich mit meiner Annahme völlig falsch gelegen. Gerade die fahren die wenigsten Kilometer.“
Kollege 3: „Wenn ich in nächster Zeit wieder über 12 Minuten bei der Haltestelle Alt Erlaa auf einen 66A warte, dann werde ich an die ausführlichen Informationen von heute denken. Fünf Mal um die Erde. Sechs Mal um die Erde, vielleicht wären dann manche Wartezeiten noch etwas kürzer.“
Kollege 1: „Ihr kennt mich ja alle schon länger. Bin in meinem Leben schon sehr oft mit der U-Bahn gefahren und habe diese auch am Funk schon öfter gelobt. Wartezeiten mit drei Minuten sind sicherlich mehr als lobenswert. Es wird auch Fahrgäste geben, die über die Wiener Linien schimpfen. Da fällt mir dieser Ausspruch ein, wer schimpft der kauft.“
Kollege 2: „Eigentlich können wir alle, sind ja gebürtige Wiener, die schon viele Jahre auch in Wien leben, mit den Wiener Linien recht zufrieden sein.“
Kollege 4: “Und bitte vergesst nicht – Die Öffis sind das beliebteste Fortbewegungsmittel in Wien ❤️“
235 Frau beißt Polizist blutig / Frau beißt Polizistin in Finger / Frau beißt Mann Zunge ab / Frau beißt Mann zu fest in den Po




Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über etwas „Unglaubliches“.
Gleich 4 Frauen bissen zu!
Es gab darüber zwar längere Zeitungsmeldungen, versuche diese „Frauenbisse“ aber etwas kürzer zu schildern.
Frau beißt Polizist blutig
Wilde Szenen in Wien – Josefstadt: Im Bereich des Hernalser Gürtels befand sich eine Slowakin (31) „aufgrund persönlicher Beziehungsprobleme offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand“, heißt es vonseiten der Polizei. Weil die Gefahr bestand, dass sich die Frau etwas antut, rückten Beamte und ein Amtsarzt an. Die Frau verhielt sich aggressiv, verbiss sich in die Hand eines Polizisten und fügte ihm eine blutende Wunde zu. Beide wurden ins Spital gebracht.
Frau beißt Polizistin in Finger
„Aggressive Personen am Franz-Josefs-Kai“ lautete die Alarmierung . Vor Ort trafen die Polizisten einen Mann (51) und seine betrunkene Partnerin (32) an. Da sich die Frau nicht ausweisen konnte, begleiteten die Beamten die Kolumbianerin in ihre Wohnung. Dort wurde sie immer aggressiver, bewarf ihren Freund mit Gegenständen und schlug ihm ins Gesicht. Bei der Festnahme trat sie einen Polizisten, und biss einer Beamtin so fest in den Finger, dass diese ins Spital musste. Die Frau ist in Gewahrsam.
Frau beißt Mann Zunge ab
Ein bizarrer Fall endete am Straflandesgericht mit einem Freisprung: Eine Frau (29), die einem Bekannten in einer Notsituation die Zunge abgebissen hatte, wurde freigesprochen. Das Gericht sah keine Notwehrüberschreitung – die Frau habe sich nur gegen einen Angriff gewehrt, so die Urteilsbegründung. Der Mann hat versucht, sie zu küssen. Als sie das abwehrte, wurde er aggressiv, beschimpfte sie – und griff ihr schließlich in die Hose. Da biss sie zu.
Frau beißt Mann zu fest in den Po
Eine Schauspielerin hatte bei der Aufführung des Paulus-Manker-Stücks “Alma – A Show Biz ans Ende” im Südbahnhotel Semmering (NÖ) einen Kollegen zu fest in den Po gebissen. Es gab eine Diversion: 2.100 Euro Schmerzensgeld für den Biss, Freispruch für sexuelle Belästigung.
Zu diesen “4 Frauenbissen” gab es auch mehrere Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Diese wollte ich aber hier nicht bringen – waren viel zu lang und ausführlich.
Drei kurze Wortmeldung einiger Kollegen:
Kollege 1: “Bin ja direkt froh, dass ich so eine liebe, nette und zahme Frau habe. Nach diesen vier Frauenbissen überlegt vielleicht schon mancher Mann, ob er seiner Partnerin nicht einen Beißkorb anlegen soll.”
Kollege 2: “Mit den Beißkörben für Frauen könnte es etwas schwierig werden. Ich glaube, solche Beißkörbe dürfte es noch gar nicht geben.”
Kollege 3: “Bitte machen wir doch die lieben Frauen nicht schlecht. Das waren mit Sicherheit nur vier Ausnahmefälle.”
Auf alle Fälle hätten die Kollegen Frauen so eine Bissigkeit gar nicht zugetraut.
237 Kaum vorstellbar – Kamele statt Pferde für Fiaker


Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über Fiakerpferde, welche „Jemand“ schon vor Monaten durch Kamele ersetzen wollte.
Wir alle wollten wissen, seit wann es eigentlich Fiaker in Wien gibt.
Für solche Fragen ist natürlich ein Blick ins Internet sehr zu empfehlen.
Mit dem Frühling ziehen jedes Jahr die Fiaker und ihre Gespanne wieder in die Wiener Innenstadt ein. Während der Wintermonate ist nur ein Drittel der Wiener Fiaker im Einsatz; diese Zeit wird genutzt, um die zum Teil fast 100 Jahre alten Kutschen aufwendig zu restaurieren.
Die Fiaker sind eine Wiener Institution, wie der Stephansdom, der Wurstelprater oder das Riesenrad. Und das nicht allein für die vielen Touristen, die sich eine Kutschfahrt durch die Stadt leisten wollen, sondern auch für die Wienerinnen und Wiener selbst. Eine Fiakerfahrt ist sicher die gemütlichste Art des Sightseeings – wenn auch nicht die günstigste.
Im Jahr 1693 wurde die erste Fiakerlizenz in Wien erteilt – und bereits um 1700 sollen schon 700 Fiaker unterwegs gewesen sein.
Der Höchststand lag bei rund 1.000, um das Jahr 1900. Heute sind rund 320 Fiakerpferde vor ihre Kutschen gespannt, und seit 1984 werden manche von diesen auch von Kutscherinnen geführt. Auch sie müssen die traditionelle Zunftkleidung und die Melone – diese ist verpflichtend – tragen. Und trotz aller Kritik, vor allem von Tierschutzorganisationen, wäre das Stadtbild ohne die Fiaker, die wienerischsten aller Taxis, ganz sicher nicht mehr dasselbe.
Seit vielen Jahren schon sind die Arbeitszeiten der Fiakerpferde streng begrenzt. Jeder Fiaker, jede Fiakerin muss ein Fahrtenbuch führen, in dem auch Pausen und Fütterungen eingetragen werden müssen; ein Fiakerpferd darf nicht mehr als 18 Tage im Monat arbeiten. So will es das Gesetz. Das Wichtigste für die Stadt und ihre Bewohner ist allerdings, dass der Fiaker bzw. die Fiakerin in den allermeisten Fällen ein Original ist – und immer schon war. Davon zeugen nicht zuletzt die Denkmäler, die ihnen in Wien gesetzt wurden.
Übrigens am 1. August 2017, 15:08 bekamen in Wien – Innere Stadt – bei 35,4 Grad Fiakerpferde erstmals hitzefrei.
Fahrer mussten unverzüglich ihre Standplätze räumen. Wer unerlaubt wiedergekommen ist, wurde angezeigt.
Von meinen Funkkollegen gab es dazu auch einige Wortmeldungen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Sicherlich gibt es viele Menschen, denen diese Fiakerpferde leidtun. Sie haben es tatsächlich nicht ganz leicht. Zwar wurden schon vor vielen Jahren die Arbeitszeiten dieser Pferde streng begrenzt. Sie dürfen angeblich auch nicht mehr als 18 Tage im Monat arbeiten.“
Kollege 2: „Finde es auch sehr gut, dass auch Fahrtenbücher geführt werden. Pausen und Fütterungen müssen eingetragen werden.“
Kollege 3: „Was dieses Thema Fiaker bzw. Fiakerpferde betrifft, gibt es eben recht unterschiedliche Ansichten. Die einen wollen auch in Zukunft die Fiakerpferde und die Fiaker in Wien haben. Sie sind der Meinung, dass diese ein Original sind und immer schon waren. Die anderen, vor allem Tierschutzorganisationen und viele Tierliebhaber wollen diese Fiakerpferde und Fiaker in Wien nicht mehr haben.“
Kollege 4: „Mag schon sein, dass für viele das Stadtbild ohne die Fiaker nicht mehr dasselbe sein wird.“
Kollege 2: „Zum Glück brauchen wir nicht entscheiden, Fiaker ja, oder Fiaker nein. Für den Berufsstand der Fiaker wäre allerdings ein nein sehr schlimm. Was sollen die dann alle machen. Sehr viel wurde sicherlich investiert. Allerdings für uns alle kaum vorstellbar, bei Hitze Kamele statt Fiakerpferde.“
238 Löwin zerfleischt Eindringling in Zoo

Mit einem Kollegen sprach ich am Funk über eine schockierende Meldung der Tageszeitung „oe24“:
Löwin zerfleisch Eindringling in Zoo
Brasilien. In Brasilien hat eine Löwin einen Mann getötet, der unerlaubt in ihr Gehege im Zoo eingedrungen war. Der Vorfall ereignete sich in der touristischen Küstenstadt Joao Pessoa im Nordostendes südamerikanischen Landes. Der Tierpark werde bis zum Abschluss der Untersuchungen geschlossen.
Der Mann sei bisher nicht identifiziert worden. Videos auf Social Media zeigen, wie der Mann über ein Gitter auf einer Mauer läuft und dann an einem Baum in das Gehege der Löwin im Zoo hinunterrutscht. Als die Löwin merkt, dass sich der Mann im Baum befindet, läuft sie dorthin und zieht ihn herunter. Man sieht, wie sich im Gebüsch etwas bewegt und wie der Mann noch kurz käuft.
Mein Funkkollege und ich waren der Meinung, dieser Mann war nicht leichtsinnig, sondern wahnsinnig. Läuft über ein Gitter auf einer Mauer und rutscht dann an einem Baum in das Gehege der Löwin im Zoo. Die Löwin zieht den Mann vom Baum und zerfleischte ihn. Wir stellten uns allerdings nochmals die Frage, war dieser Mann leichtsinnig, wahnsinnig, war es eine Mutprobe oder war er geistesgestört.
240 Mann lag Tage unter Bett, um Ex auszuspionieren

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über einen außergewöhnlichen Stalker.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Mann lag Tage unter Bett, um Ex auszuspionieren
Sein Schnarchen entlarvte den Stalker
Was für ein Schreck für eine Frau aus dem französischen Elsass: Mitten in der Nacht wachte sie auf, weil sie unter dem Bett plötzlich ein Schnarchen hörte. Wie sich herausstellte, handelte es sich um ihren Ex-Mann – dieser hatte sich mehrere Nächte hier versteckt, um seine ehemalige Gemahlin auszuspionieren…
Der Mann wurde geschnappt und stand jetzt in Straßburg vor Gericht. Dabei kam heraus, dass er sich nicht nur in das Haus seiner Ex-Frau, wo diese mit ihrem kleinen Sohn wohnte, eingeschlichen hatte – er hatte sich auch Zugang zu ihrem Mobiltelefon verschafft und Nachrichten an ihre männlichen Bekannten verschickt. Dazu kamen Drohungen. Vor Gericht bekam der Stalker nun die Rechnung: Er erhielt ein Jahr auf Bewährung und strenge Auflagen. Doch die hatte er schon zuvor ignoriert.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Was für mich total unverständlich ist, dass dieser Stalker Tage unter dem Bett seiner Ex lag und die das nicht schon früher gemerkt hat.“
Kollege 2: „Kann mir auch nicht vorstellen, dass die Ex ihren Ex-Mann erst bemerkte, als er unter ihrem Bett lag und schnarchte.“
Kollege 3: „Obwohl die Zeitung über diesen Stalker berichtete, bleibt es für mich eine nahezu unglaubliche Geschichte. Er hätte sich mehrere Nächte im Haus versteckt und dann auch noch unter dem Bett seiner Ex. Und man hat das mehrere Nächte nicht bemerkt.“
Kollege 4: „Vielleicht ist seine Ex schwerhörig. Das wäre noch eine annähernd logische Erklärung.“
Kollege 1: „Angeblich hatte sich dieser Stalker auch Zugang zu ihrem Mobiltelefon verschafft und Nachrichten an männliche Bekannte seiner Ex verschickt, sogar mit Drohungen. Um ehrlich zu sein, ich kann mir das gar nicht vorstellen, dass alles so abgelaufen ist.“
242 Österreich reich wie nie! Haushalte sitzen schon auf 936,7 Milliarden Euro

Mit vier Kollegen sprach ich am Funk über einen für uns unvorstellbaren Reichtum.
Nachdem wir alle fast regelmäßig die Tageszeitung „Heute“ lesen, sind wir recht gut über manch unvorstellbare Dinge und Ereignisse informiert.
„Heute“ berichtete über diesen für uns und auch manche Leserinnen und Leser unvorstellbaren Reichtum:
Österreich reich wie noch nie!
Getrieben von den unsicheren Zeiten, haben Haushalte 2024 gut 29,5 Milliarden Euro zur Seite gelegt. Laut Analyse der Nationalbank ist das der höchste jemals verzeichnete Wert. Parallel ist unser Geldvermögen auf ein Rekordhoch von 936,7 Milliarden Euro geklettert. Was die Erhebung der OeNB noch zeigt:
Aktien Mit Stand Juni 2025 hatten wir 197,3 Milliarden in Wertpapieren angelegt – das sind rund 50 % mehr als noch im Jahr 2020.
Krypto Erstmals erhoben: Erst 3,9 % der Haushalte besitzen Krypto-Assets. Halter sind typischerweise junge, gebildete, männliche Städter.
Frauen ärmer Single-Männer kommen auf ein Finanzvermögen von 28.400 Euro, Single-Frauen auf 24.600 Euro.
Schulden Nur 30 % der Haushalte müssen Kredite abzahlen.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Somit gibt es wieder für uns alle die Bestätigung, wir jammern recht oft auf höchstem Niveau. Ich hoffe ihr glaubt auch alle, dass Österreich so reich ist, wie noch nie.“
Kollege 2: „Bin gar nicht so sicher, dass auch alle Österreicherinnen und Österreicher auch glauben, dass bei uns die Haushalte schon auf 935,7 Milliarden Euro sitzen.“
Kollege 3: „Bis jetzt ist mir scheinbar entgangen, dass ja auch ich, nachdem ich gebürtiger Österreicher bin, zu denen gehören, die so reich wie noch nie sind. Wenn die Haushalte schon auf Milliarden Euro sitzen, habe ich meine Frau in Verdacht, dass womöglich sie auf dem Geld sitzt und ich dadurch von dem vielen Geld noch gar nichts bemerkt habe.“
Kollege 3: „Bin mir fast sicher, dass es einige Österreicherinnen und Österreicher gibt, die sich jetzt nicht so ganz auskennen. Österreich hat derzeit Staatsschulden von 416 Milliarden, 610 Millionen, 654 Tausend und 436 Euro. Bin deshalb so ausgezeichnet informiert, weil ich gerade im Internet bin und mir die Staatsschulden der Republik Österreich ansehe.“
Kollege 4: „Auch ich zähle mich jetzt nicht zu den Unwissenden. Mache ebenfalls gerade einen Blick ins Internet. Immer vorausgesetzt, dass alle Angaben richtig sind, sind wir bei einer Übersicht der 100 reichsten Länder der Welt 2024, geordnet nach BIP, auf Platz Nummer 17. Wir dürfen nicht vergessen, dass es 195 Länder weltweit gibt. Also steht doch Österreich gar nicht so schlecht da.“
Kollege 1: „Will jetzt keinesfalls als der Obergescheite dastehen. BIP klingt so unscheinbar. Bruttoinlandsprodukt ist aber eine gängige Maßeinheit. Was ich bereits heute schon gesagt habe, wir jammern anscheinend doch öfter auf höchstem Niveau.“
Kollege 2: „Gar manche Österreicherinnen und Österreich werden es nicht ganz verstehen, über 416 Milliarden Euro Staatsverschuldung. Österreich ist so reich wie noch nie und die Haushalte sitzen schon auf über 936 Milliarden Euro. Liebe Freunde, um ehrlich zu sein, ich verstehe es auch nicht.“
Kollege 1: „Bin jetzt doch der Obergescheite. Die Österreicherinnen und Österreicher sind eben mit fast 937 Milliarden wesentlich reicher als der Staat, mit einer Staatsverschuldung von über 416 Milliarden.“
Kollege 4: “Die Frage stellt sich, wäre es besser, wenn es genau umgekehrt wäre?”
236 Längster Flug der Welt dauert 29 Stunden

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über eine sehr außergewöhnliche Meldung einer Zeitung.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Von China nach Argentinien
Unendlich: Längster Flug der Welt dauert 29 Stunden
Wer gerne im Flugzeug sitzt, für den gibt es jetzt gute Nachrichten. Ab 4. Dezember fliegt China Eastern Airlines direkt von Shanghai nach Buenos Aires (Argentinien). Zwar dürfen die Passagiere beim Tankstopp in Neuseeland kurz aussteigen – dennoch gilt die Verbindung mit 29 Stunden Reisedauer nun als längster Direktflug der Welt.“
Zu dieser außergewöhnlichen Zeitungsmeldung gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Konnte mir bis jetzt gar nicht vorstellen, dass ein Flug 29 Stunden dauert.“
Kollege 2: „Für mich nahezu unglaublich, dass es überhaupt solche unendlich lange Flüge gibt.“
Kollege 3: „Würde mich sehr interessieren, ob ein Flugzeug dieser China Eastern Airlines, welche 29 Stunden unterwegs ist, überhaupt voll besetzt ist. Denke mir, es werden nur wenige Passagiere sein, die sich das antun.“
Kollege 4: „Vielleicht gibt es doch für einige die dringende Notwendigkeit, von Shanghai rasch nach Buenos Aires zu kommen.“
Kollege 2: „Ich glaube du hast das mit rasch nicht ganz ernst gemeint. 29 Stunden sind für mich nicht rasch.“
Kollege 4: „Auf alle Fälle wird man von Shanghai, mit dieser China Airline, rascher nach Buenos Aires kommen, als mit irgendeinem anderen Verkehrsmittel. Allerdings wird es auch Flüge geben, also nicht diesen Direktflug, wo man zwar noch länger benötigt, aber sicherlich mit einigen Zwischenstopps besser erträglich.“
Kollege 1: „Stelle mir das furchtbar vor, 29 Stunden, bis auf den kurzen Ausstieg in Neuseeland, in einem Flugzeug zu sitzen. Kurze Spaziergänge im Flugzeug werden vermutlich nicht erlaubt sein. “
Kollege 3: „Also Urlauber werden bei diesem längsten Flug der Welt wohl kaum an Bord sein.“
Kollege 4: „Wäre interessant, wieviel dieser unendliche Flug eigentlich kostet.“
Kollege 2: „Bin mir jedenfalls ganz sicher, dass keiner von uns in seinem Leben, einen Flug mit 29 Stunden Flugdauer machen wird.“
Kollege 3: „Sicherlich wäre auch interessant, wieviel dieser Flug kostet. Noch interessanter für mich wäre aber, wer eigentlich die Passagiere sind.“
Kollege 4: “Also genau heute, 4. Dezember 2025, beginnt der längste Flug der Welt.”
241 Ein sehr utopischer Truck


Es ist schon etwas länger her, da entdeckte ich vor einem Hotel in Himberg (NÖ) ein ganz außergewöhnliches Fahrzeug. Für mich war es ein „Utopischer Truck“. Natürlich machte ich von diesem Truck zwei Fotos, sieht man ja nicht alle Tage. Schickte diese auch an meine vier Funkkollegen, mit denen ich sehr oft Funkgespräche führe. Da ich etwas mehr über dieses Fahrzeug wissen wollte, informierte ich mich darüber im Internet.
Mit diesen vier Kollegen sprach ich nun am Funk über diesen „Utopischen Truck“ und gab ihnen auch einige Informationen (aus dem Internet):
Dallmeier: Mit Panomera auf Europa Tour
Der Show-Truck selbst ist – wie die Panomera auch – etwas Besonderes: Es handelt sich dabei um eine exklusive Zugmaschine vom Star-Designer Luigi Colani, die durch ihr außergewöhnliches und futuristisches Design sofort alle Blicke auf sich zieht. Unglaubliche 460 PS hat die Sattelzugmaschine! Damit kann der 16,5 m lange und 36 Tonnen schwere Truck elegant über die Straßen ziehen. Übrigens: Auch der Showtruck fügt sich nahtlos in die „Green Global Security”-Philosophie von Dallmeier ein: Die Colani-Designzugmaschine ermöglicht dank ihrer aerodynamischen Bauweise eine Kraftstoffersparnis bis zu 25% gegenüber einer herkömmlichen Zugmaschine!
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Auch ich hätte diesen Brummer als utopischen Truck bezeichnet. Hätte nicht gedacht, dass es überhaupt solche Fahrzeuge gibt.“
Kollege 2: „Und ich hätte nicht gedacht, dass solche Trucks überhaupt für den normalen Straßenverkehr zugelassen sind. Dass dieses Fahrzeug alle Blicke auf sich zieht, überrascht mich allerdings nicht.“
Kollege 3: „Ganz beachtlich finde ich auch die 460 PS. Was mich sehr interessiert hätte, wie gut der Lenker solch eines Trucks alles sehen kann. Würde meinen, dass die Sicht doch etwas schlechter sein wird, als bei normalen Trucks.“
Kollege 4: „Was ich besonders beachtlich finde, dass dieser Truck durch seine aerodynamische Bauweise bis zu 25% weniger Treibstoff benötigt, als normale Brummis.“
243 Für Babynamen-Tipp kassiert sie 30.000 Dollar


Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über eine Dame, die Unsummen kassiert.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Kalifornierin arbeitet als „Namensberaterin“
Für Babynamen-Tipp kassiert sie 30.000 $
Die Suche nach dem „richtigen“ Babynamen kann ganz schön schwierig sein. Familientradition, Trends, Karrierechancen – all diese Überlegungen spielen eine Rolle. Wo, wenn nicht in Kalifornien, könnte daraus eine Geschäftsidee geboren werden? In San Francisco bietet Taylor A. Humphreys den vielen Topverdienern des Silicon Valley ihre Dienste als „Baby-Namensberaterin“ an. Auf Instagram gewährt sie Einblicke in die teils skurrilen Anfragen: „Der Name sollte kraftvoll klingen, wenn er über eine Jacht gerufen wird“, heißt es da etwa. Im Schnitt 1.500 Dollar verdient die 37-Jähige pro Kunde. Von einer Namensliste um 200 Dollar über ein „VIP-Paket“ mit Ahnenforschung bis hin zu einer „Baby Name Branding“*** – Kampagne um 30.000 Dollar, um das „Markenpotenzial“ des Kindes voll auszuschöpfen, deckt sie alle Preissegmente ab – und schlichtet damit auch so manche Streitereien unter werdenden Eltern.
*** Frei aus dem Englischen übersetzt, bedeutet „Baby-Branding“ soviel wie ein „Baby mit einer Marke versehen“
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Was mich immer wieder überrascht, dass es doch recht viele unglaubliche Dinge gibt. Diese Dame mit den Babynamen-Tipps zu Höchstpreisen zählt da auf alle Fälle dazu.“
Kollege 2: „Was diese Kalifornierin für diese Tipps verlangt, ist ja ein Irrsinn. Bin mir sicher, dass da schon einige zum Affen gemacht wurden.“
Kollege 3: „Wer für Babynamen-Tipps solche Unsummen bezahlt, wurde nicht zum Affen gemacht, er zählt bereits zu ihnen.“
Kollege 4: „Es ist ja nur gut, dass da anscheinend zum überwiegenden Teil nur Topverdiener zur Kasse gebeten werden.“
Kollege 1: „Man kann dieser Dame aus Kalifornien vermutlich auch keine Ungesetzlichkeiten vorwerfen. Außerdem kommen ja werdende Eltern zu ihr, um ihre Dienste als Namensberaterin in Anspruch zu nehmen.“
Kollege 2: „Allerdings muss man doch so ehrlich sein, wer bezahlt nicht gerne 30.000 Dollar, wenn die Dame aus Kalifornien es schafft, manche Streitereien unter werdenden Eltern zu schlichten.“
Kollege 1: „Vielleicht soll man nicht vergessen, es gibt auch viele Eltern, die ihren Kindern Vornamen verpassen, mit denen diese lebenslänglich keine Freude haben. Als kleines Beispiel. Eine gute Bekannte von mir erhielt von ihren Eltern einen Vornamen, mit dem sie keinesfalls glücklich ist. Sie hat den Vornamen Hermenegildis. Diesen Vornamen fand ich auch im Internet nicht. Allerdings fand ich den Namen Hermenegild. Hermenegild war ein westgotischer Königssohn. In der katholischen Kirche wird er als Märtyrer verehrt.“
Kollege 3: „Möchte euch nur mitteilen, wer beliebte oder auch ausgefallene Vornamen sucht, um 16 Euro gibt es ein Taschenbuch.“
244 Welt rüstet um 2.300 Milliarden Euro auf

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über die weltweite Aufrüstung.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Welt rüstet um 2.300 Milliarden Euro auf
Unvorstellbare 2.322 Milliarden Euro gab die Welt im Vorjahr für Militärgüter aus. Ein Anstieg um über 20 % binnen eines Jahres – und ein Rekord. Größter Nutznießer dieser Entwicklung sind die USA. Von den 100 größten Rüstungsherstellern der Welt stammen 39 aus den USA – auf sie entfällt fast die Hälfte des Jahresumsatzes. Aber auch in Europa (ohne Russland) klingeln die Kassen: 26 der größten Konzerne haben hier ihren Sitz. Sie steigerten ihren Umsatz im Vorjahr um 13 Prozent auf 130 Milliarden Euro.
Wie ich erfahren habe, soll auch das Österreichische Bundesheer massiv aufrüsten. 4 Milliarden für Raketen, Drohnen und Nachfolger für die Eurofighter.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Sehr viele Länder dieser Welt haben ihr Militär, so wird jedenfalls behauptet, nur zur Verteidigung. Schade, dass sich nicht alle Länder daran halten.“
Kollege 2: „Es ist ja tatsächlich unvorstellbar, dass bereits im Vorjahr über 2.300 Milliarden Euro für Militärgüter ausgegeben wurde.“
Kollege 3: „Viele Menschen werden sagen, was hätte man mit diesen, bereits ausgegebenen Milliarden, alles tun können. Bekämpfung von Hungersnöten, Bekämpfung der Armut und sehr viele andere vernünftige Dinge.“
Kollege 4: „Das ist sicherlich richtig, aber man darf nicht vergessen, wie viele Menschen arbeiten in der Rüstungsindustrie. Auch unzählige Zulieferfirmen profitieren von der Rüstung. Allerdings ist das alles ein sehr hoher Preis.“
Kollege 3: „Auch unser Bundesheer rüstet mit 4 Milliarden auf.“
Kollege 2: „Sicherlich werden viele Menschen in unserem Land gegen die Beschaffung eines modernen Luftabwehrsystems sein. Vor allem die Ausgaben von 4 Milliarden Euro werden sehr viele als viel zu teuer bezeichnen. Auch das könnte, fast so ähnlich wie bei Corona, die Bevölkerung spalten.“
245 Maschine für Menschen-Wäsche

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über Menschen, die für ihre Reinigung 360.000 Euro ausgeben.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Maschine für Menschen-Wäsche
Wird ab jetzt verkauft
Etwas für Mutige: Die „Mirai Human Washing Machine“ ist ab jetzt für Sauberkeitsfanatiker käuflich zu erstehen. In 15 Minuten soll sie Männlein und Weiblein blitzblank machen. Reinlichkeit hat ihren Preis – saubere 360.000 Euro kostet die wilde Waschmaschine.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Wahnsinn hat eben seinen Preis. Glaube kaum, dass es viele Menschen gibt, die diese Form der Reinlichkeit als normal bezeichnen.“
Kollege 2: „Normal ist ja auch nicht, dass man Menschen für 15 Minuten in eine Waschmaschine steckt, damit sie dann blitzblank, also fast wie neu, aus dieser Waschmaschine entsteigen.“
Kollege 3: „Würde mich sehr interessieren, welche Vollkoffer überhaupt auf die Idee kamen, dass man solche Waschmaschinen herstellt.“
Kollege 4: „Mich wieder würde es sehr interessieren, wie viele dieser Waschmaschinen überhaupt verkauft werden.“
Kollege 1: „Werden mit Sicherheit nicht viele sein, allerdings hat man erreicht, dass man mit dieser idiotischen Erfindung sogar in Zeitungen steht.“
Kollege 2: „Und nicht nur das, wir sprechen sogar heute am Funk über diese idiotische Erfindung.“
Kollege 3: „Hoffentlich ersäuft nicht einer der Mutigen bei dieser 15 Minuten dauernden Totalwäsche.“
Kollege 1: „Jedenfalls müssen wir der Tageszeitung Heute für ihre ungewöhnlichen Meldungen, über die wir ja schon sehr oft sprachen, wieder recht dankbar sein.“
Kollege 2: „Was mich immer wieder überrascht, dass gerade diese Zeitung über solche Unglaublichkeiten berichtet. In anderen Zeitungen erfährt man von solchen Dingen nichts.“
Kollege 3: „Es ist zwar schon einige Zeit her, da habe ich gelesen, Studien ergaben, dass unser Gehirn im Leben vier Mal neu verdrahtet wird. Bei manchen Leuten kommt es da offenbar zu Fehlverbindungen. Die Erfinder dieser Maschine zählen da sicherlich auch dazu.“
246 Pensionist (82) zahlte neuen Bus für Caritas

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über einen sehr edlen anonymen Spender.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Wiener mit Herz kauft VW um 50.000 Euro
Pensionist (82) zahlte neuen Bus für Caritas
Im TV hörte ein Pensionist (82) von einem kaputten Kältebus der Caritas, der obdachlose Menschen in der Nacht Wärme und Hilfe bringt. Der Wiener wollte sofort helfen, rief bei der Caritas an und erklärte, einen neuen VW-Transporter kaufen zu wollen. Bei einem Gespräch wurden die Details geklärt und der 82-Jährige machte sein Versprechen wahr: Er spendete der Cartas einen neuen VW-Transporter im Wert von rund 50.000 Euro.
TV-Star Dirk Stermann berichtete bei der Präsentation des Gruft-Winterpakets von dem herzerwärmenden Fall. Da es sich um einen Kältebus handelt, wollte der Pensionist auf Extras nicht verzichten. „Er hat gesagt: Ich kaufe einen mit Lenkrad- und Sitzheizung. Ich hoffe, das ist okay für Sie“, so Stermann in der Gruft. Der Bus ist bereits auf den Straßen unterwegs, um Obdachlosen zu helfen. Der großzügige Spender will anonym bleiben.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Das ist wirklich ein herzerwärmender Fall. Gerade in Zeiten wie diesen, in denen man von wesentlich mehr negativen, als positiven Meldungen erfährt.“
Kollege 2: „Es handelt sich bei diesem edlen Spender um einen Pensionisten, der sicherlich über genügend Geld verfügt. Aber es wird genügend andere Menschen geben, die über sehr viel Geld verfügen und niemals so eine großzügige Spende gegeben hätten.“
Kollege 3: „Dieser Wiener mit Herz will zwar anonym bleiben, aber er hätte sich für diese edle Tat einige Pokale verdient.“
Kollege 4: „Es ist sehr schön zu erfahren, dass es in Zeiten wie diesen, auch noch solche Menschen gibt.“
Kollege 2: „Bin mir ganz sicher, dass man mit diesem neuen Kältebus doch einigen Obdachlosen und Menschen, die gerade in den Wintermonaten Hilfe benötigen, auch helfen kann.“
Kollege 1: „Weil es mich interessiert hat, habe jetzt noch im Internet bei WIKIPEDIA nachgesehen, in welchen Monaten Kältebusse unterwegs sind. Ein Kältebus, auch Wärmebus, Mitternachtsbus oder Winterbus, ist ein Angebot in der Obdachlosenhilfe. Zwischen November und März fahren haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter von Hilfsorganisationen nachts durch Großstädte und suchen Obdachlose auf. Die Kältebus-Mitarbeiter versuchen zunächst mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Sie bieten ihre Hilfe in Form von heißen Getränken, Kleidung oder einem warmen Schlafsack an. Wer aufgrund seines körperlichen oder geistigen Zustands nicht selbst in der Lage ist, eine Notschlafstelle aufzusuchen, bekommt das Angebot, in eine Notübernachtung gebracht zu werden. Erfolgreich ist das Konzept nur, wenn es von den Obdachlosen akzeptiert wird.“
Kollege 4: „Auf alle Fälle sind solche Kältebusse eine sehr hilfreiche Unterstützung für viele Menschen, die gerade in den Wintermonaten dringend Hilfe benötigen.“
248 Für Babynamen-Tipp kassiert sie 30.000 $

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über eine Dame, die Unsummen kassiert.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Kalifornierin arbeitet als „Namensberaterin“
Für Babynamen-Tipp kassiert sie 30.000 $
Die Suche nach dem „richtigen“ Babynamen kann ganz schön schwierig sein. Familientradition, Trends, Karrierechancen – all diese Überlegungen spielen eine Rolle. Wo, wenn nicht in Kalifornien, könnte daraus eine Geschäftsidee geboren werden? In San Francisco bietet Taylor A. Humphreys den vielen Topverdienern des Silicon Valley ihre Dienste als „Baby-Namensberaterin“ an. Auf Instagram gewährt sie Einblicke in die teils skurrilen Anfragen: „Der Name sollte kraftvoll klingen, wenn er über eine Jacht gerufen wird“, heißt es da etwa. Im Schnitt 1.500 Dollar verdient die 37-Jähige pro Kunde. Von einer Namensliste um 200 Dollar über ein „VIP-Paket“ mit Ahnenforschung bis hin zu einer „Baby Name Branding“ – Kampagne um 30.000 Dollar, um das „Markenpotenzial“ des Kindes voll auszuschöpfen, deckt sie alle Preissegmente ab – und schlichtet damit auch so manche Streitereien unter werdenden Eltern.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Was mich immer wieder überrascht, dass es doch recht viele unglaubliche Dinge gibt. Diese Dame mit den Babynamen-Tipps zu Höchstpreisen zählt da auf alle Fälle dazu.“
Kollege 2: „Was diese Kalifornierin für diese Tipps verlangt, ist ja ein Irrsinn. Bin mir sicher, dass da schon einige zum Affen gemacht wurden.“
Kollege 3: „Wer für Babynamen-Tipps solche Unsummen bezahlt, wurde nicht zum Affen gemacht, er zählte bereits zu ihnen.“
Kollege 4: „Es ist ja nur gut, dass da anscheinend zum überwiegenden Teil nur Topverdiener zur Kasse gebeten werden.“
Kollege 1: „Man kann dieser Dame aus Kalifornien vermutlich auch keine Ungesetzlichkeiten vorwerfen. Außerdem kommen ja z. B. werdende Eltern zu ihr, um ihre Dienste als Namensberaterin in Anspruch zu nehmen.“
Kollege 2: „Allerdings muss man doch so ehrlich sein, wer bezahlt nicht gerne 30.000 Dollar, wenn die Dame aus Kalifornien es schafft, manche Streitereien unter werdenden Eltern zu schlichten.“
Kollege 1: „Vielleicht soll man nicht vergessen, es gibt auch viele Eltern, die ihren Kindern Vornamen verpassen, mit denen diese lebenslänglich keine Freude haben. Als kleines Beispiel. Eine gute Bekannte von mir erhielt von ihren Eltern einen Vornamen, mit dem sie keinesfalls glücklich ist. Sie hat den Vornamen Hermenegildis. Diesen Vornamen fand ich auch im Internet nicht. Allerdings fand ich den Namen Hermenegild. Hermenegild war ein westgotischer Königssohn. In der katholischen Kirche wird er als Märtyrer verehrt.“
Kollege 3: „Möchte euch nur mitteilen, wer beliebte oder auch ausgefallene Vornamen sucht, um 16 Euro gibt es darüber ein Taschenbuch.“
249 Verbrecher war in Krippe versteckt

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über ein außergewöhnliches Versteck eines Verbrechers.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Verbrecher war in Krippe versteckt
Gut getarnt war ein Mann (38) aus Ghana, der sich mit seinem langen Mantel und einem biblischen Bart in die lebensgroße Weihnachtskrippe im Zentrum der süditalienischen Stadt Lecce einfügte. Ausgerechnet der Bürgermeister wurde aber bei näherer Betrachtung stutzig und rief die Polizei. Diese fand heraus: Nach dem Mann wurde bereits wegen Körperverletzung gefahndet – Festnahme.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Es ist sicherlich noch nie vorgekommen, dass sich ein Verbrecher in einer Weihnachtskrippe versteckt hat.“
Kollege 2: „Für mich unverständlich, dass er sich gerade in einer Weihnachtskrippe versteckte. Die Gefahr dort entdeckt zu werden, war doch sehr groß. Hätte es in der Stadt Lecce kein besseres Versteck gegeben?“
Kollege 3: „Auch ein Zufall, dass gerade der Bürgermeister diesen angeblich so gut getarnten Mann entdeckte und die Polizei verständigte.“
Kollege 4: „Wichtig ist, dass man diesen Verbrecher entdeckt hat und er von der Polizei festgenommen wurde.“
250 Weltrekord in Baum-Umarmung

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über einen sehr außergewöhnlichen Weltrekord.
Die „Kronenzeitung“ berichtete:
Weltrekord in Baum-Umarmung
Kenia. Gratulation! Truphena Muthoni stellte einen Weltrekord auf, weil sie 72 Stunden lang einen Baum umarmte. Die 22-jährige Klimaaktivistin will damit auf den Schutz unserer Wälder aufmerksam machen.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Habe bis jetzt nicht gewusst, dass es auch Weltrekorde für Baum-Umarmungen gibt. Vermutlich weiß das kaum jemand.“
Kollege 2: „Auf alle Fälle eine einzigartige Leistung, zu der man ihr gratulieren kann. Dieser Klimaaktivistin ist es gelungen, dass man von ihr spricht und über ihren Weltrekord auch in Zeitungen schreibt. Ganz besonders wichtig, dass diese junge Dame damit auf den Schutz unserer Wälder aufmerksam machen wollte.“
Kollege 3: „Ob durch diese Baumumarmung auch künftig etwas weniger Bäume gefällt werden, wage ich zu bezweifeln.“
Kollege 4: „Was aus dieser Zeitungsmeldung nicht hervorgeht, ob diese junge Dame, ohne Unterbrechung, tatsächlich 72 Stunden lang einen Baum umarmte. Für mich einfach unvorstellbar. Man konnte ihr etwas zu trinken und essen geben, aber 72 Stunden ganz ohne WC – Pausen?“
251 Autopanne durch Nüsse

Mit einem Kollegen sprach ich am Funk über eine sehr außergewöhnliche Autopanne.
In einem Autoklubjournal fand ich folgende Meldung:
Autopanne durch Nüsse
Nach einem Waldspaziergang streikte beim Auto von Ehepaar H. bei der Heimfahrt die Schaltung – nur noch erster und zweiter Gang funktionierten. In Sorge um das Getriebe fuhren sie in ein nahegelegenes Autoprüfzentrum, wo ein Techniker rasch die Ursache fand: Rund 20 Nüsse – vermutlich von einem eifrigen Eichhörnchen im Motorraum verstaut – sorgten für diese unvorhergesehene Panne.
Nach kurzer „Entrümpelung“ lief das Auto wieder einwandfrei und das Ehepaar nahm nicht nur ein funktionierendes Fahrzeug, sondern auch ein paar extra Nüsse und eine nette Anekdote mit nach Hause.
Mein Funkkollege und ich fanden es sicherlich nicht alltäglich, dass sich vermutlich ein Eichhörnchen einen Nussvorrat im Motorraum eines Autos angelegt hat. Wichtig war, man konnte dem Ehepaar helfen und deren Auto lief wieder einwandfrei. Auf alle Fälle noch besser ein Eichkätzchen legt sich in einem Motorraum einen Nussvorrat an, als es kommt ein Marder, legt sich zwar gar nichts an, aber knabbert Kabeln oder Schläuche an.
252 / Sekunden vor Einäscherung: Frau (65) wacht im Sarg auf

Mit einem Kollegen sprach ich am Funk über eine Frau, welche im Sarg wieder aufwachte.
Die Tageszeitung oe24 berichtete:
Thailand: Für tot erklärte 65-Jährige lebte
Bangkok. Die Angehörigen der Frau hatten den Sarg zum Tempel Wat Rat Prakongtham in Nonthaburi nahe Bangkok gebracht, wo die Feuerbestattung stattfinden sollte, wie die Zeitung „Bangkok Post“ unter Berufung auf Mitarbeiter berichtete. Der Tempel übertrug die Zeremonie per Livestream. Als der Sarg für die letzten Vorbereitungen vor der Einäscherung noch einmal geöffnet wurde, bemerkten die Mitarbeiter Bewegungen der Frau – und stellten fest, dass sie noch lebt. Sie wurde umgehend ins Krankenhaus gebracht.
Ein Arzt bestätigte, dass die Frau keinerlei Anzeichen eines Herzstillstandes oder Atemversagen gezeigt habe. Stattdessen habe sie an einem kritisch niedrigen Blutzuckerspiegel gelitten.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Es ist ja nahezu unvorstellbar, dass diese 65 Jahre alte Frau noch lebte. Wäre fürchterlich gewesen, wenn man nicht in den letzten Sekunden bemerkt hätte, dass sie noch am Leben ist.“
Kollege 2: „Es sterben Millionen von Menschen, und doch kam es schon vor, dass ganz wenige, zumindest hatte ich darüber gelesen, wieder ins Leben zurückkehrten. Auch diese Frau zählt nun dazu.“
Kollege 3: „Es musste doch der Arzt oder die Ärztin, welche den Tod dieser Frau feststellten, gemerkt haben, dass es ja doch noch Lebenszeichen gegeben hat. Nun bestätigte aber ein anderer Arzt, dass diese Frau keinerlei Anzeichen eines Herzstillstands oder Atemversagen hatte.“
Kollege 4: „Wäre sicherlich sehr interessant, wie so etwas überhaupt möglich ist.“
Kollege 1: „Sicherlich wird man diesen Fall noch genauer untersuchen. Wichtig ist, wenn diese Frau schon ins Leben zurückgekehrt ist, dass dieses auch für sie noch schön und lebenswert ist.“
Kollege 2: „Was empfanden die Angehörigen dieser Frau? Die Rückkehr von den Toten zu den Lebenden. Vermutlich war es ein großer Schock, aber auch Freude.”
253 Der Hund als Doktor hilft Menschen
Älterer Beitrag

Mit einem Kollegen, selbst langjähriger Hundebesitzer, sprach ich am Funk über ein recht ungewöhnliches Thema: „Der Hund als Doktor“.
Es ist zwar schon etwas länger her, da habe ich etwas über >Der Hund als Doktor< gelesen.
Ihr habt völlig richtig gelesen, obwohl kein einziges Semester Medizin studiert, niemals auf einer Universität gewesen und trotzdem „Doktor“. Natürlich dürft ihr das nicht ganz wörtlich nehmen. Eine Injektion wird keiner von euch jemals von einem Hund bekommen. Auch das Blutdruckmessen ist nicht unbedingt „Hundesache“.
Der Hund ist mit Sicherheit „Der beste Freund des Menschen“. All jene von euch, die schon ein- oder sogar mehrmals von Hunden gebissen wurden, werden vermutlich darüber anders denken. Aber einer meiner Lieblingsaussprüche – „Niemals alle in einen Topf werfen“! – Auch ich selbst wurde schon, in meinem etwas längeren Leben, von Hunden gebissen. In unserer Familie, bei Schwiegertochter und Sohn, gibt es eine „Berner Sennenhündin“ (Alissa – siehe Foto). Da es einen größeren Garten gibt, hat diese Hündin genügend Auslauf. Hat man nur eine kleine Wohnung, wäre es nicht empfehlenswert, sich solch eine Hund anzuschaffen.
„Der Hund als Doktor“ hilft Menschen.
Wie eine Studie beweist, haben Haustiere einen positiven Einfluss auf die Gesundheit des Menschen.
Das verblüffende Ergebnis einer groß angelegten Studie mit 12.000 Haushalten und 24.000 Personen besagt, dass die Zahl der Arztbesuche bei Menschen ohne Haustiere (speziell Hunden) um 18,5 Prozent höher lag als bei jenen, die Tiere halten.
Auch die Dauer des Zusammenlebens ist entscheidend. Offensichtlich profitieren vor allem jene Menschen davon, die ihr Tier länger als fünf Jahre besaßen.
Vor der Anschaffung eines Hundes sollte man niemals vergessen, es handelt sich um ein sehr sensibles Lebewesen, dass nicht nur die nötige Pflege, sondern auch Liebe und Zuneigung benötigt, die aber in den meisten Fällen wieder an das „Frauerl“, an das „Herrl“ oder aber auch an die ganze Familie zurückgegeben wird.
Mein Kollege und ich waren doch sehr von dieser Studie überrascht. Sollen doch angeblich die Zahl der Arztbesuche bei Menschen ohne Haustiere, speziell bei Hunden, um über 18 Prozent höher liegen, als bei jenen, die Tiere haben. Auch bei einer Dauer des Zusammenlebens, länger als fünf Jahre, sollen die Menschen davon profitieren.
Es wird niemand von uns solche Studien überprüfen können. Entweder man glaubt diesen, oder man glaubt ihnen nicht.
258 Eisbär-Mama adoptiert Waisenjunges

Mit einem Kollegen, der auch regelmäßig die Tageszeitung „Heute“ liest, sprach ich am Funk über eine sehr seltene Beobachtung.
„Heute“ berichtete:
Eine seltene Beobachtung gelang Eisbärforschern in der kanadischen Hudson Bay: Ein mit GPS-Sender verfolgte Eisbärmama hatte von einem Tag auf den anderen plötzlich zwei Jungtiere statt nur einem, beide etwa 10 bis 11 Monate alt. Wie ein DNA-Vergleich nun bewies, sind die beiden keine Geschwister. Bei 4.600 beobachteten Eisbären in 45 Jahren sei das der erste derartige Fall, sind sich die Wissenschafter fasziniert. Sie vermuten einen starken Mutterinstinkt als Motiv: „Wir glauben, dass sie ein Junges nicht einfach schreiend in der Tundra zurücklassen konnte“, so ein Forscher.
Mein Funkkollege und ich fanden, dass dies ein sehr berührendes und recht ungewöhnliches Motiv dieser Eisbär-Mama war. Immerhin war es, wie die Wissenschafter mitteilten, bei 4.600 beobachteten Eisbären in 45 Jahren der erste derartige Fall. Wichtig ist, dass dieses schreiende Junge doch noch eine Mama bekommen hat.
257 Schweizer Familie lebt seit 25 Jahren auf Boot – 20 Quadratmeter

Schweizer Familie lebt seit 25 Jahren auf Boot
Mit einem Kollegen sprach ich am Funk über eine Schweizer Familie, die seit 25 Jahren auf einem Boot lebt. Wir beide hatten schon früher von dieser Familie gehört. Genaueres konnten wir im Internet unter www.blick.ch erfahren:
Sechs Schwangerschaften auf hoher See
Eine Schweizer Familie hat mit ihren sechs Kindern ihr Daheim auf einem Segelboot gefunden. Für ihr Umweltprojekt sind die Schwörers seit 25 Jahren in den Weiten des Meeres unterwegs. Jetzt kommt ihr Leben ins Kino.
Auf 20 Quadratmeter Wohnraum inmitten des Ozeans sechs Kinder großziehen: Was für viele beengt oder gar gefährlich klingt, bedeutet für die Schwörers Freiheit und Geborgenheit. «Unsere Wände sind nicht das Schiff, sondern der Horizont. Das Dach ist der Himmel», sagt Dario Schwörer (56). Der Bergführer stach vor 25 Jahren mit seiner Frau Sabine (49) in See, um mit der Expedition TOPtoTOP die nächste Generation für den Klimaschutz zu begeistern. Die Schweizer Regisseurin Livia Vonaesch (39) hat die Familie während sieben Jahren immer wieder mit der Kamera begleitet: Jetzt kommt der Dok-Film <<Home ist he Ocean>> in die Schweizer Kinos.
Mein Funkkollege und ich hätten sehr viele Fragen an diese Schweizer Familie gehabt.
Nur einige der Fragen: Wie oft müsst ihr anlegen für diverse Lebensmittel, Wasser auftanken, wo lernen die Kinder, was passiert in Krankheitsfällen, wie läuft das Zusammenleben ab, wie stellt man sich die Zukunft der Kinder vor…
Wir hatte mit dem „Lesen im Internet“ etwas zu früh aufgehört, denn für einige unserer Fragen gab es bereits Antworten:
Sechs Kinder auf dem Ozean daheim
Anstatt sich für die Expedition oder Kinder zu entscheiden, machten die Schwörers beides. «Es war anfangs nicht leicht, Sabine zu überzeugen», erinnert sich Dario. Zwar sei seine Frau begeisterte Seglerin und Berggängerin, aber: «Sie spielt auch gerne Klavier. Also musste ich ihr versprechen, dass ich in jedem Hafen eines für sie organisiere.» Sei es in einem Kloster oder bei Privaten. Dario: «So haben wir überall auf der Welt Freundschaften geschlossen. Das ist unser großer Schatz.»
Dario Schwörer hat vor der Geburt des dritten Kindes einen Hebammen-Kurs gemacht.
Ein Klavier hat an Bord des 15-Meter-Segelschiffs keinen Platz, aber ein paar kleinere Instrumente sind mit dabei. Schließlich spielt sich das ganze Familienleben auf kleinstem Raum ab, vom Homeschooling bis zur Weihnachtsfeier. Die Auswanderer verbringen mehrere Monate im Jahr auf dem Meer, ankern in einem Hafen oder schlafen in ihrem Zelt. Unterwegs sind sie mit der Kraft des Windes beim Segeln, an Land ist die sport- und naturbegeisterte Familie zu Fuß, mit dem Velo und auf Skiern unterwegs. Zwischendurch arbeiten die Eltern an Land, er als Bergführer und sie als Krankenschwester. Als Klimatologe sammelt Dario in den entlegensten Orten der Welt Proben für Universitäten.
Für uns unvorstellbar, dass es so etwas überhaupt gibt. Zusammenleben einer Großfamilie – 25 Jahre auf 20 Quadratmeter.
Allerdings gab es ja doch einige „Landgänge“.
Das Foto am Beginn zeigt ein sehr großes, komfortables Schiff, da könnte man sich ein kürzeres Zusammenleben auf 20 Quadratmetern durchaus vorstellen.
243 Hund und sein Frauerl bissen zu


Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über eine bissige Frau und ihren bissigen Hund.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Hund und sein Frauerl bissen zu.
Hier wurde gleich zweimal zugeschnappt: Als Polizisten in der Wiener City eine Frau in der Wohnung aufsuchten, weil sie trotz Hundeverbots einen Vierbeiner hielt, eskalierte alles. Tatsächlich war der Samojede, der Tage zuvor einen anderen Hund totgebissen hatte, vor Ort. Doch seine Besitzerin wollte die Beamten nicht in die Wohnung lassen und versuchte, einen Uniformierten zu beißen. Nun sitzt der Samojede im TierQuar-Tier, sein Frauerl in der Justizanstalt.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Wir sprachen am Funk schon über recht viele recht ungewöhnliche Ereignisse. Könnte mich nicht erinnern, dass ein Hund einen anderen Hund totgebissen hat, und die Hundebesitzerin sogar einen Polizisten versuchte zu beißen.“
Kollege 2: „Nun sitzen sie beide. Der bissige Hund im Tierquartier, und seine fast bissige Besitzerin in der Justizanstalt.“
Kollege 3: „Es überrascht mich immer wieder, wenn Frauen zubeißen oder zubeißen wollen. Bei Hunden kann das schon vorkommen, aber bei Frauen?“
Kollege 4: „Zum Glück kommt es ja auch nicht oft vor, dass ein Hund einen anderen Hund tot beißt.“
259 Über 4.700 Bakterienarten besiedeln die Handinnenflächen


Mit einem Kollegen und langjährigen Freund sprach ich am Funk über das Thema: Erforschung des Mikrokosmos.
Da er sich sehr für Insekten und Kleinstlebewesen interessierte, lud ich ihn einige Tage später zu mir ein. Es sah sich auch einige von mir angefertigte Präparate (nur einige von 4.000) mit dem Mikroskop an.
Da ich mich schon seit vielen Jahren mit der Erforschung des Mikrokosmos (Insektenforschung / Bakterien und Kleinstlebewesen) beschäftige, konnte ich ihm auch einige Informationen geben.
Was allerdings Bakterien betrifft, konnte ich ihm keine Präparate zeigen, da keines meiner Mikroskope (Foto) für die Betrachtung von Bakterien geeignet ist.
Er fragte mich auch, ob ich ihm sagen kann, wie viele Bakterien es z. B. auf der Handinnenfläche gibt, bzw. überhaupt am oder im Körper eines Menschen. Darüber bekam er auch einige Informationen von mir.
MÖCHTE ALLE LESERINNEN UND LESER DIESES BEITRAGS WARNEN. ER KÖNNTE FÜR MANCHE ETWAS UNAPPETITLICH SEIN UND BEI MANCHEN AUCH RECHT UNGUTE GEFÜHLE AUSLÖSEN!
Auf den Handinnenflächen eines Menschen soll es über 4.700 Bakterienarten geben.
Bis zu 10 Millionen Bakterien im Schnitt sollen auf einem Quadratzentimeter menschlicher Haut leben.
Bis zu 80 Prozent aller ansteckenden Bakterien werden über die Hände übertragen. Erkältungen, Grippe oder auch ansteckende Magen-Darm-Infektionen.
Allerdings wäre ein Leben ohne Bakterien für uns gar nicht möglich. Sie sind zuständig für die Abwehr von anderen für uns schädlichen Mikroorganismen. Haut sowie unsere Schleimhäute. Auch im Mund haben feindliche Keime kaum eine Chance. Sie helfen auch beim Zersetzen von Eiweiß und stützen so unsere Verdauung.
Auch Spinnentierchen und Amöben krabbeln auf unseren Körpern herum und bis zu tausend Millionen Bakterien befinden sich in unserem Speichel.
Leider zählen wir Menschen selbst zu Bakterienschleudern. Ein gesunder Mensch verteilt rund 37 Millionen Bakterien pro Minute auf seine Umgebung.
Mein Funkkollege fragte mich auch, wie viele Bakterien der Mensch im Körper hat.
Der menschliche Körper wird von Billionen Bakterien bevölkert, vor allem im Darm.
Allein der Darm wird schätzungsweise von 40 bis 100 Billionen Bakterien bevölkert. Außer Bakterien kommen noch weitere Mikroorganismen wie Viren, Parasiten und Pilze hinzu.
Da ich meinen Kollegen mit nicht noch mehr Informationen überfordern wollte, beendete ich auch diese. Es hätte allerdings noch sehr viele weitere gegeben.
Mein Funkkollege bedankte sich und meinte noch am Ende meiner „Informationen“: „Also meiner Frau hätte mit Sicherheit nur gegraust. Der werde ich darüber nicht allzu viel erzählen. Die kreischt schon auf, wenn sie nur eine Spinne sieht. Für sie vermutlich unerträglich, wenn sie wüsste, dass auf ihr Spinnentierchen und Amöben herumkrabbeln und sich bis zu tausend Millionen Bakterien in ihrem Speichel befinden. Es war zwar recht interessant, was du mir da alles erzählt hast, aber wenn ich ehrlich bin, habe ich jetzt doch ein etwas ungutes Gefühl. Wenn ich daheim bin, werde ich mich sofort gründlich duschen.“
Meine Antwort: „Eine gründliche Mundspülung nicht vergessen. Das wird dir aber nicht allzu viel nützen, diese Bakterien und Kleinstlebewesen wird keiner mehr von uns los“.
Hoffe nur, dass all jene, die diesen Beitrag gelesen habe, nicht unter der riesigen Last von 100 Billionen Bakterien zusammenbrechen, die sie ständig mit sich herumschleppen müssen…
260 Frau von gerettetem Hirsch getötet

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über den tragischen Tod einer Frau.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Jodi P. (64) aus Ohio zog Kalb groß – nun wurde sie von dem Tier getötet
Ohio. Im Jahr 2013 wurde Jodi P. Zeugin, wie eine Hirschkuh von einem Auto getötet wurde. Sie fand daneben ein kleines Kalb – und entschied sich, das kleine Tier mit der Flasche großzuziehen.
Um das Tier behalten zu dürfen, gründete die US-Amerikanerin ein Rehabilitationszentrum für Hirsche – mit den Jahren kamen weitere Hirsche in die Auffangstation in der Gemeinde Stewartsville.
Am 15. November erhielt die Polizei einen Notruf. Jodi sei von einem ihrer Hirsche angegriffen worden. Als die Beamten eintrafen, befand sich Jodi schwer verletzt im Gehege.
Die Polizisten mussten den aggressiven Hirsch erschießen, um zu ihr zu kommen. Doch die 64-Jährige war schon tot.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Fast unvorstellbar, dass gerade der Hirsch, welchen diese Frau schon als Kalb liebevoll aufgezogen hat, diese Frau tötet.“
Kollege 2: „Ein sehr tragischer Tod dieser Frau. Es ist zwar schon einige Zeit her, da sprach ich in einem Sommerurlaub, den ich mit meiner Frau in der Steiermark verbrachte, mit einem Jäger über die Gefährlichkeit von Tieren, die es in unseren Wäldern gibt. Bei Wildschweinen war mir bekannt, eine Bache wird ihre Frischlinge immer beschützen, man soll auch deshalb nicht zu nahekommen. Wenn sich ein Wildschwein bedroht fühlt, kann es auch durchaus angreifen. Hirsche, so sagte mir der Jäger, sind eigentlich scheue Tiere, dennoch kann es Situationen geben, in denen sie gefährlich werden können. Hirschbullen in der Brunft und Hirschkühe mit einem Kalb.“
Kollege 3: „Auch für mich schwer vorstellbar, dass gerade dieser Hirsch, den Jodi schon als Baby mit der Flasche großgezogen hat, sie tötete.“
Kollege 4: „Sicherlich ist dieser tragische Vorfall für uns nicht ganz verständlich. Wenn wir an uns Menschen denken, haben nicht auch schon Söhne, die von ihren Müttern großgezogen wurden, diese getötet.“
261 Sie ist erst 12, studiert aber schon an der Uni

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über eine Jugendliche, die für Aufsehen sorgt.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Deutsche Jugendliche sorgt für Aufsehen
Schon in der 1. Klasse Volksschule wurde Lina Heider als „hochbegabt“ identifiziert. Sie übersprang daraufhin die restliche Volksschulzeit und maturierte nach fünf Jahren Gymnasium mit elf Jahren als Deutschlands jüngste Maturantin. Da hatte sie bereits beide Teile von Goethes „Faust“ gelesen. Nun hat Lina, mittlerweile zwölf Jahre alt, an der Universität Bonn ein Volkswirtschaftsstudium begonnen. Von Überforderung keine Spur: „Es macht Spaß und ist besser als Schule.“ Diese habe sie zuletzt „durchgehend gelangweilt“, so das Wunderkind. Jetzt sitzt sie mit Studenten, die teilweise doppelt so alt sind wie sie, gemeinsam im Hörsaal. Freunde zu finden, fällt ihr dennoch nicht schwer: „Ich hatte noch nie das Gefühl, ausgeschlossen zu werden“, so die selbstbewusste Überfliegerin.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4:
Kollege 1: „Es ist nahezu unglaublich, dass ein Mädchen mit 12 Jahren bereits an der Uni studiert. Sie behauptet auch, dass ihr das Studium Spaß macht und besser als die Schule sei. Sie war in der Schule keinesfalls überfordert, sondern eher unterfordert und zuletzt sogar durchgehend gelangweilt.“
Kollege 2: „Dieses Mädchen darf man ohne Übertreibung als Wunderkind bezeichnen.“
Kollege 3: „Nach der ersten Klasse Volksschule bereits die restliche Volksschulzeit überspringen und nach fünf Jahren war sie mit 11 Jahren Deutschlands jüngste Maturantin. Für mich unvorstellbar, dass es so etwas überhaupt gibt.“
Kollege 4: „Liebe Freunde, dieses Wunderkind wird ja auch älter und vermutlich einen Freund haben. Sollte Lina heiraten, kann ihr Ehemann zwar auf sie recht stolz sein, aber ganz leicht wird er es mit einem ehemaligen Wunderkind, so glaube ich, nicht haben.“
Kollege 2: „Vielleicht hat es ihr Ehemann leichter als man denkt, denn schließlich kann doch aus diesem Wunderkind durchaus eine Wunderfrau werden.“
Kollege 3: „Bin sehr beeindruckt von Lina, aber eine Ehefrau zu haben, die noch gescheiter als ich ist, wäre für mich nur schwer erträglich.“
Kollege 1: „Ist denn nicht jetzt schon das Leben mit deiner Frau für dich schwer erträglich, da auch sie schon gescheiter ist als du. Was ich jetzt gesagt habe, brauchst du nicht allzu ernst nehmen, denn auch was du vorhin gesagt hast, wird wohl kaum jemand von uns ernst genommen haben.“
264 Wolle nur von schwulen Schafen

Besucherinnen und Besuchern meiner Homepage, die schon einige meiner Beiträge gelesen haben, wird vermutlich aufgefallen sein, dass sehr oft am Beginn meiner Beiträge steht: Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über…
Dabei handelt es sich um vier Funkkollegen – alles gebürtige Wiener, welche auch in Wien wohnen – mit denen ich schon seit vielen Jahren recht oft Funkgespräche führe. Diese vier Kollegen und auch ich lesen sehr häufig die Tageszeitung „Heute“. Diese Zeitung bringt oft recht ungewöhnliche bzw. unglaubliche Meldungen, über diese sprechen wir dann auch am Funk. Bringe von diesen Gesprächen auch öfter einige Wortmeldungen dieser vier Funkkollegen.
Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über eine ganz unglaubliche Meldung der Tageszeitung „Heute“:
Wolle nur von schwulen Schafen
Ungewöhnliches Fashion-Debüt in New York: Erstmals wurde Mode präsentiert, die ausschließlich von homosexuellen Schafen stammt. Kein Scherz: In Deutschland wurden schwule Schafe vor dem Schlächter gerettet und bilden nun eine Herde – ihre Wolle wird von „I wool survive“ zu Designerstücken verarbeitet.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Wäre diese Zeitungsmeldung, Wolle nur von schwulen Schafen, ein Aprilscherz gewesen, im Dezember ohnehin sehr ungewöhnlich, hätte ich es niemals geglaubt.“
Kollege 2: „Für mich unvorstellbar, dass tatsächlich Mode präsentiert wird, die ausschließlich von homosexuellen Schafen stammen soll.“
Kollege 3: „Da die Zeitung Heute uns schon sehr viele ungewöhnliche, ja sogar unglaubliche Gesprächsthemen geliefert hat, denke ich, dass auch diese Meldung stimmt.“
Kollege 4: „Für mich stellt sich eine ganz wesentliche Frage. Wer kann überhaupt feststellen, ob ein Schaf schwul ist. Selbst bei Männern ist das nicht immer ganz einfach. Allerdings in den letzten Jahren bekennen sich doch so einige, sogar vor laufenden TV – Kameras, dass sie schwul sind. Nur bei Schafen kann ich mir das nicht vorstellen, die können doch nicht sprechen. Aber vermutlich gibt es einige Auserwählte, die Schafe ganz genau beobachten und dann feststellen, dass diese schwul sind.“
Kollege 2: „Das Wichtigste ist doch, dass schwule Schafe vor dem Schlächter gerettet wurden.“
267 Harmloses Melonen-Wettessen endete tödlich

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über das Thema Tragödien.
Eine furchtbare Urlaubstragödie ereignete sich in Brasilien.
Die Kronenzeitung berichtete:
Brasilien. Es sollte ein harmloser Spaß im Urlaub werden, doch für Carlos Cerasomma endete ein harmloses Melonen-Wettessen tödlich. Der vierfache Vater nahm im Ferienort von Sao Pedro an einem Wettbewerb teil, bei dem Teilnehmer ein Stück Wassermelone essen sollten – möglichst schnell und ohne Hände. Als Hauptpreis winkte eine Portion Pommes Frites. Doch Carlos verschluckte sich und erstickte vor den Augen seiner Familie.
Seine Ehefrau Kimberly erhebt jetzt schwere Vorwürfe: Vom Hotelpersonal beherrschte niemand das Heimlich-Manöver. Erst nach 25 Minuten trafen Sanitäter ein. Da war es schon zu spät.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Ein Tragödie, dass dieser Mann an solch einem harmlosen Spaß erstickte. Ganz schlimm war es sicherlich für die gesamte Familie, dass Carlos auch noch vor seiner Frau und seinen Kindern erstickte.“
Kollege 2: „Dass seine Ehefrau, in ihrer Verzweiflung schwere Vorwürfe erhebt, ist zu verstehen. Allerdings wird es auch bei anderen Wettessen kaum Vortester geben. Vermutlich wird man dieses Hotel kaum klagen können.“
Kollege 3: „Besonders tragisch ist, dass wegen dieses Melonen-Wettessens eine Frau zur Witwe wird und vier Kinder zu Halbweisen.“
Kollege 4: „Es ist sicherlich schon öfter vorgekommen, dass sich Menschen verschluckten und erstickten, ohne an einem Wettessen teilgenommen zu haben. Leider dauerte es immerhin 25 Minuten, bis Sanitäter eintrafen. Vielleicht hätten sie, bei früherem Eintreffen, Carlos doch noch retten können.“
268 Österreichische Schüler können die Uhr nicht lesen

Mit einem Kollegen sprach ich am Funk über das Thema: Österreichische Schüler können die Uhr nicht lesen.
Dieses Thema kam von mir, da ich zufällig im Internet – www.kosmos.at – folgendes gelesen habe:
Österreichische Schüler können die Uhr nicht lesen
Die Herausforderung des Uhrenlesens
Ein Lehrer aus Niederösterreich berichtet von seiner Erfahrung mit 16-jährigen Schülern, die nicht in der Lage sind, die Uhr zu lesen. Eine Fähigkeit, die normalerweise in der Sekundarstufe I erlernt werden sollte. Die Schüler können die grundlegenden Konzepte von halben und viertel Stunden nicht erfassen und haben Schwierigkeiten, Stunden- und Minutenzeiger zu unterscheiden. Auch regionale Zeitbegriffe wie „viertel drei“ oder „dreiviertel drei“ überfordern sie.
Uns überraschte das nicht, denn viele Schülerinnen und Schüler lesen die Zeit von ihren Handys ab. Mein Funkkollege und ich befinden sich bereits im fortgeschrittenen Alter, in unserer Jugend gab es noch Uhren in der klassischen Form. Also Stunden- und Minutenzeiger. Als Steigerung gab es auch noch den Sekundenzeiger. Hat auch bei uns eine Zeit gedauert, bis wir die Uhrzeit lesen konnten. Allerdings war das noch in der Volksschule.
Kleiner Trost – nicht nur in Österreich, auch in anderen Ländern sind viele 16-jährige Schüler nicht in der Lage, die Uhr zu lesen. Aber nicht nur Schüler!
272 Zug bis zu 26 Mal teurer als Flug


Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über die großen Preisunterschiede von „Zug und Flug“.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete bereits im August 2025:
Greenpeace-Check
Umweltfreundliches Reisen als Luxus
Das Klima kippt.
Doch wer umweltfreundlich mit dem Zug statt im Jet verreisen möchte, muss teils tief in die Tasche greifen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von Greenpeace, für die 143 Reiserouten (109 davon grenzüberschreitend) in Europa einem Preischeck unterzogen wurden.
Die Bilanz
Nur 39 % der internationalen Verbindungen waren mit dem Zug immer oder fast immer günstiger. Bei Inlandsstrecken waren es immerhin gut 70 %.
Österreich
Zugfahrten im Inland bzw. nach Deutschland waren im Check durchwegs günstiger als Flugtickets. Unterm Strich ist die Schiene international in 46 % der Fälle die billigere Variante.
Negativ-Spitzenreiter
14,99 € für den Flug, 389 € für den Zug! Zwischen Barcelona und London zahlt man fürs Reisen am Boden 26 Mal so viel wie in der Luft. Österreich-Ausreißer: London-Wien, wo die Bahn mit 266,90 € fast 13 Mal so viel kostet wie der Flug (21,11 €)
Hauptforderung
Der Zug als klimafreundliche Alternative müsse, so Greenpeace, auf allen Strecken in Europa günstiger werden.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Also mit fast 15 Euro für den Flug und fast 390 Euro für den Zug dürfte dieser Preisunterschied tatsächlich der Negativ-Spitzenreiter sein.“
Kollege 2: „Tatsächlich ein enormer Preisunterschied. Kennt wer von euch die Gründe, wieso das so ist?“
Kollege 3: „So weit ich weiß, zahlen ja Fluggesellschaften auf internationale Tickets keine Kerosinsteuer und auch keine Mehrwertsteuer.“
Kollege 4: „Genau so ist es, allerdings die Bahngesellschaften zahlen schon in vielen Ländern Energiesteuern und Mehrwertsteuern.“
Kollege 3: „Angeblich werden in vielen Ländern auch Trassennutzungsgebühren kassiert.“
Kollege 2: „Euer Wissen überrascht mich. Wenn das so ist, dann finde ich, ist das mehr als unfair.“
Kollege 3: „Wenn dich unser Wissen überrascht, das stammt aus dem Internet. Vermutlich haben wir uns wesentliche Dinge doch noch gemerkt. Habe allerdings schon viele andere Dinge längst vergessen.“
Kollege 1: „Bleibt nur zu hoffen, dass sich der Wunsch von Greenpeace bald erfüllen möge, und die Züge auf allen Strecken bald günstiger werden. Leider gibt es da ein sehr großes Problem, es fehlt leider hinten und vorne das nötige Geld.“
274 Duo überwältigt Auto-Einbrecher

Mit einigen Kollegen, welche auch die Tageszeitung „Heute“ gelesen haben, sprach ich am Funk über zwei Männer, die einen Auto-Einbrecher überwältigten.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
„Schützen unseren Besitz“:
Duo fasst Auto-Einbrecher
Auf frischer Tat erwischten Dario (33) und Mehmed (32) in Wien-Favoriten einen Autoeinbrecher. Der Mann saß noch im Mercedes des 33-Jährigen! Gemeinsam hielten sie ihn fest, bis die Polizei kam.
„Dario und ich waren gemeinsam unterwegs, gingen gerade zu meinem Auto, als wir den Mann in Darios Auto sahen, das gleich in der Nähe parkte“, erinnert sich Mehmed an den Vorfall am 3. Jänner bei der Quellenstraße. Die beiden Männer liefen zu dem Mercedes E-Klasse, der 33-jährige Autobesitzer riss die Fahrertür auf schrie den Einbrecher an. „Der Mann wollte daraufhin bei der Beifahrertür aussteigen und flüchten. Aber da stand schon ich und hab‘ die Tür zugeschlagen. Dabei wurde sein Bein eingeklemmt und er kam nicht weg“, schildert Mehmed. Er wählte den Notruf, nach wenigen Minuten war die Polizei da und nahm den Verdächtigen – ein Ungar (26), gegen den ein Aufenthaltsverbot bestand – fest. Er befindet sich laut Polizei in Gewahrsam.
Wie der Ungar in das Auto kam, ist den beiden Freunden schleierhaft, denn Einbruchsspuren gab es keine. Fix ist aber für die zwei Wiener: „Wir beschützen unseren Besitz!“
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Es ist sicherlich gut, wenn man seinen Besitz schützt. Die Frage stellt sich, schützen unter allen Umständen? Wenn auch den zwei Wienern, Dario und Mehmed, schleierhaft ist, wie der Ungar in das Auto kam, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass es unversperrt war. Bei einem Mercedes E-Klasse kommt man nicht so leicht rein, noch dazu gab es keine Einbruchsspuren.“
Kollege 2: „Keinesfalls unter allen Umständen seinen Besitz schützen. Was wäre gewesen, wenn sich dieser Einbrecher gewehrt hätte, z. B. mit einer Pistole. Er könnte aber auch einen, mit einer Pistole bewaffneten, Komplizen gehabt haben. Hätte dieser dann zur Waffe gegriffen und womöglich geschossen?“
Kollege 3: „Kein Besitz kann so schützenswert sein, dass man durch solche, oder ähnliche Zugriffe sein Leben riskiert. Wie oft ist es schon passiert, dass sich Kriminelle, wenn man sie bei Straftaten erwischt und festhalten will, auch wehren. Schusswaffen und Messer wurden schon öfter angewendet, und manche, die sich denen entgegenstellten, wurden schon verletzt oder sogar getötet.“
Kollege 4: „Da bin ich auch deiner Meinung. Auch die Polizei rät davon ab, selbst gegen Kriminelle vorzugehen. Wenn man uns vielleicht auch als Feiglinge bezeichnet, aber man darf nicht vergessen, wie viele Mutige haben ihren Mut schon mit dem Leben bezahlt.“
Kollege 1: „Wenn die zwei Wiener auch sagen, wir beschützen unseren Besitz, wird das auch immer gut ausgehen? Zum Glück ist diesmal noch alles gut ausgegangen und der Auto-Einbrecher konnte von der Polizei festgenommen werden.“
273 Polizist stiehlt Kollegin Nacktfotos: Geldstrafe

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über eine ungewöhnliche Affäre bei der Wiener Polizei. Sowohl meine Kollegen als auch ich, lasen in der Tageszeitung „Heute“ folgenden Bericht:
Polizist inspiziert Nacktbilder von Kollegin, kassiert Strafe
Ein Uniformierter knackte mit einem Ersatzschlüssel den Spind seiner Kollegin und entwendete „aus Neugierde“ eine Festplatte mit intimen Fotos. Die Bilder durchstöberte der Beamte dann im Büro. Brisante Nacktfoto-Affäre bei der Polizei. Ein Beamter soll sich – im Dienst – unerlaubt mit dem Reserveschlüssel aus der Kommandanten-Kanzlei am privaten Spind der feschen Kollegin „vergangen“ haben. Der findige Ermittler fand im Kasten eine in einer Holzkiste versteckte Festplatte vor, die er sogleich an seinem Arbeits-PC ganze acht Minuten lang „inspizierte“ und dabei auch explizite Bilder der Beamtin öffnete. Die Betroffene lebt in Scheidung und wollte ihre Erinnerungsfotos vor ihrem Verflossenen verstecken, ahnte nichts. Denn der Kollege versteckte nach dem Durchstöbern Datenträger und Spindschlüssel wieder an Ort und Stelle.
Nur weil der unerlaubte Zugriff protokolliert worden war, flog die Sache auf. Die Bundesdisziplinarbehörde beschäftigte sich mit der schlüpfrigen Causa: Zwar wird dem Beamten „kriminelle Energie“ attestiert, dennoch darf er vorerst seinen Job behalten. Wegen Verstößen gegen das Beamten-Dienstrecht und Missachtung der Privatsphäre bekam er allerdings einen saftigen „Strafzettel“ über 10.800 Euro aufgebrummt. „Ich war neugierig und habe mich für die Fotos interessiert“, gestand er ein. „Es war eine große Dummheit.“ Bei jedem weiteren Verstoß ist er seinen Beamten-Job nun los.
Dazu gab es einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Eine sehr ausgefallene Neugierde dieses Polizisten. Würde es eigentlich nicht als Neugierde, sondern als Frechheit bezeichnen, den Spind seiner Kollegin, ohne deren Wissen, zu öffnen.“
Kollege 2: „Von wem wusste eigentlich der Polizist von einer Festplatte mit intimen Fotos seiner Kollegin?“
Kollege 3: „War ja nur gut, dass dieser unerlaubte Zugriff auch protokolliert wurde. Nun beschäftigt sich auch die Bundesdiziplinarbehörde mit diesem Fall. Wenn ich nicht in Heute von dieser Bundesdiziplinarbehörde gelesen hätte, hätte ich gar nicht gewusst, dass es diese überhaupt gibt.“
Kollege 4: „Dieser neugierige Beamte bekam zwar eine recht hohe Strafe, in der Höhe von 10.800 Euro, allerdings hätte ich eher damit gerechnet, dass man diesen Polizeibeamten fristlos entlässt.“
Kollege 1: „Vielleicht wurde er auch deshalb noch nicht entlassen, da es bei der Polizei noch immer einen Personalnotstand gibt.“
Kollege 3: „Könnte auch sein, dass er eine sehr gute Dienstbeurteilung hat. Vermutlich schadet dieser Vorfall aber dem Ansehen der Polizei.“
278 “Installateur” kassiert 2.238 Euro für NICHTS

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über das Thema: 2.238 Euro für NICHTS kassiert.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Installateur kam, kassierte und tauchte ab
2.238 € weg! Notdienst nahm eine Familie aus
Wasser am Küchenboden, der Siphon defekt – nichts ging mehr. Am 1. Jänner geriet Elisabeth T. (58, Name von der Red. geändert) aus dem Bezirk Neusiedl am See (Burgenland) in eine Ausnahmesituation. Sie griff zum Telefon und rief einen Installateur-Notdienst an, landete bei einer zentralen Vermittlungsstelle für mehrere Bundesländer. Wenig später meldete sich ein „Installateur“. Er erschien dann auch mit einem Helfer, meinte aber, der defekte Siphon sei ein Spezialmodell, das man bestellen müsse. Dann kassierte das Team 2.238 Euro – angeblich für die Bestellung, die am nächsten Tag montiert werden sollte – und verschwand auf Nimmerwiedersehen!
Elisabeth T. will vor den Betrügern warnen, der Fall wurde bei der Polizei angezeigt.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Das war sicherlich kein schöner Neujahrsbeginn. 2.238 Euro für nichts kassieren ist ja nahezu unglaublich.“
Kollege 2: „Für mich aber genauso unglaublich, dass man für das angebliche Spezialmodell eines Siphons, welches man erst bestellen muss, über 2.200 Euro gleich bezahlte.“
Kollege 3: „Ein böses Gebrechen, in einer Wohnung oder in einem Haus, kann ja immer passieren. Aber mir wäre das nicht passiert, dass ich diesem Installateur 2.238 Euro gegeben hätte. Warum, weil ich gar nicht so viel Geld daheim gehabt hätte.“
Kollege 4: „Wir alle wissen ja, dass Notdienste nicht gerade billig sind. Aber dieser hohe Preis hätte mich sehr wohl stutzig gemacht. Hätte erst nach Fertigstellung des Defekts bezahlt. Glaube mich nicht zu irren, das ist doch der normale Ablauf. Zuerst die Ware, dann das Geld. Durchaus möglich, dass es für manche Firmen zu riskant ist, teure Ersatzteile zu bestellen, die aber dann, aus welchen Gründen auch immer, nicht bezahlt werden. Also kassieren sie bereits vorher.“
Kollege 1: „Vielleicht fragt auch ihr euch, was muss das für ein Spezialmodell sein, welches man am 1. Jänner bestellt und bereits am nächsten Tag montiert werden kann?“
Kollege 3: „Bleibt nur zu hoffen, dass man diesen Betrüger findet und die Dame das gesamte Geld, welches sie für nichts bezahlt hat, doch noch zurückbekommt.“
Kollege 2: „Wie sagt unser Henry öfter am Funk, man soll nicht alle in einen Topf werfen. Das werden auch wir nicht tun, denn es gibt genug Notdiensteinsätze mit denen die Leute sehr zufrieden waren, und vor allem sehr froh, dass es sie überhaupt gibt. Betrifft natürlich auch die Notdiensteinsätze der Installateure“.
279 Weißer Hund fährt schwarz: 133 € Strafe

Mit einer Kollegin sprach ich am Funk über eine 133 Euro hohe Strafe, für einen Schwarzfahrer. Der Schwarzfahrer war ein kleiner Malteser.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Weißer Malteser als Schwarzfahrer ertappt
Große Strafe für kleinen „Bobbi“ in Wiener Öffis
Eine junge Wienerin, die im Besitz einer Jahreskarte ist, ließ ihren kleinen Malteser bei ihrem Neffen. Allerdings hatte der junge Mann nicht am Schirm, dass „Bobbi“ auch einen Fahrschein benötigt. Zu seinem Pech kam es zu einer Fahrscheinkotrolle – und dabei flog der weiße Malteser als eiskalter Schwarzfahrer auf. Folge: 133 Euro Strafe.
Über Facebook bat die Frau die Wiener Linien, von der Strafe abzusehen, „da keine Absicht bestand, gegen die Beförderungsbedingungen zu verstoßen.“ Aber: „Auch bei diesen besonders süßen Hundeaugen“ können die Wiener Linien leider kein Auge zudrücken, so eine Sprecherin zu „Heute“. Kostenlos ist die Mitnahme eines Hundes ausschließlich für Besitzer einer Jahreskarte. In allen anderen Fällen ist ein ermäßigtes Einzelticket (1,60 Euro am Automaten) erforderlich. „Wer – egal ob Mensch, oder Tier – ohne gültiges Ticket unterwegs ist, muss bei einer Kontrolle mit einer Mehrgebühr rechnen“, so die Sprecherin.
Nicht nur meine Funkkollegin, auch manche Leserinnen und Leser dieser Zeitungsmeldung, werden die Strafe von 133 Euro für den kleinen Bobbi sehr hoch finden. Leider half da auch ein Schreiben an die Wiener Linien nichts, von der Strafe abzusehen, da ja keine Absicht bestand, gegen die Beförderungsbedingungen zu verstoßen. Auch für den kleinsten und süßesten Hund, drückten die Wiener Linien kein Auge zu.
Man müsste sich da immer erst vorher erkundigen, wann die Mitnahme von Hunden kostenlos ist. Natürlich wird das der Neffe der Dame nicht getan haben. Die Mitnahme kann nach Verkehrsbetrieb, Land und Region unterschiedlich sein. Bei der Deutschen Bahn z. B. reisen kleine Hunde ausschließlich in Transportboxen kostenlos.
Natürlich hätte man bereits bei der Fahrscheinkontrolle ein Auge zudrücken können. Das hat man nicht getan und sich eben streng an die Beförderungsbedingungen gehalten.
280 Cobra-Cop gesteht: Vermisste Frau ist tot

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über einen Frauenmord.
Tageszeitungen berichteten darüber
Kronenzeitung: Polizist verscharrte Todesopfer im Wald
Oe24: Sex-Unfall im Auto – Vermisste Schwangere von Cop getötet
Heute: Cobra-Cop gesteht: Vermisste Frau ist tot
Die Tageszeitung Heute – Bericht im Internet:
Johanna G. (34) ist tot
“Bei Sex-Unfall erwürgt” – Cobra-Polizist packt aus
Der Fall um die vermisste Steirerin Johanna G. scheint (fast) gelöst. Der verhaftete Cobra-Beamte legte nun ein Geständnis ab. Die 34-Jährige ist tot.
Der verdächtige Polizeibeamte saß seit Montagfrüh bei Kollegen von der Kripo, wurde von Ermittlern stundenlang bearbeitet. Der Grund: Wie berichtet, war der 30-Jährige der Letzte, den Johanna G. (34) vor ihrem Verschwinden am Freitag getroffen hatte.
Die Beharrlichkeit der Verhör-Spezialisten zeigte Erfolg. Am Dienstag gestand der Cobra-Cop, dass die Fitnesstrainerin tot ist. Seine Version, wie es dazu gekommen war: Zwischen Johanna G. und ihm sei es zu Intimitäten in einem Auto gekommen.
“Würgespiele”
Das habe, so der Polizist, zu “Würgespielen” geführt, die für die Frau schließlich tödlich geendet hätten. Eine Mord-Absicht streitet der Mann weiterhin ab, sprach von einem Unfall. In Panik habe der 30-Jährige dann den leblosen Körper der Frau in einem Loch verscharrt.
Die Hintergründe des Dramas müssen nun wohl vor Gericht geklärt werden
Johanna war schwanger
Denn entgegen der Aussage des Verdächtigen soll es zwischen dem Mann und der Fitnesstrainerin in letzter Zeit nicht zu Liebeleien, sondern zu Streit gekommen sein. Laut Informationen aus ihrem Umfeld war die Frau von ihm schwanger.
Allerdings lebte der Cobra-Beamte mit einer anderen zusammen. Eine Obduktion soll nun die genaue Todesursache von Johanna G. klären. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Dazu gab es einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Über diesen Mord gibt es recht unterschiedliche Zeitungsmeldungen. Nicht verwunderlich, da dieser Elite-Cop bei seinen Verhören auch widersprüchliche Angaben gemacht hat.“
Kollege 2: „Also ich kenne niemand, außer jetzt diesen Cobra-Beamten, bei dem es beim Sex zu Würgespielen gekommen wäre.”
Kollege 3: „Überrascht mich allerdings nicht, wer würde es schon jemanden erzählen, dass er beim Sex seine Partnerin würgt.“
Kollege 4: „Der Polizist sagte im Verhör, dass dieses Würgespiel schließlich tödlich geendet hätte. Dann streitet er noch eine Mord-Absicht ab. Wie stark muss er bei diesem perversen Würgespiel die Frau gewürgt haben, dass sie dabei den Tod fand. Und im Verhör bezeichnet er noch das alles als Unfall. Keine Frage, für die Polizei und ganz besonders für die Cobra ist dieser Mord mehr als schlimm.”
Kollege 2: „Ganz böse Zungen werden vielleicht behaupten, da seht ihr, bei der Polizei gibt’s ja auch Mörder und Kriminelle.”
Kollege 3: „Auch hier gilt wieder der Ausspruch von unserem Henry. Nicht alle in einen Topf werfen. Bin mir sicher, dass es sehr viele Menschen gibt, die froh sind, dass unsere Polizei für Ordnung und Sicherheit sorgt. Und einfach haben es Polizistinnen und Polizisten gerade in der heutigen Zeit sicherlich nicht. Auf alle Fälle gibt es weit ungefährlichere Jobs, mit wesentlich besserer Bezahlung.“
281 Lenker ließ den Motor laufen: 600 € Strafe

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über einen gnadenlosen Schnellrichter.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Vereisten Wagen geheizt: Mann muss 600 € zahlen
Ein gnadenloser Schnellrichter strafte ab
Eiskalter Polizeieinsatz in Wien-Ottakring: Ayhan C. wollte am Abend mit seinem Auto nach Hause fahren. Aufgrund der frostigen Temperaturen waren die Fenster seines Fahrzeugs stark vereist. Um freie Sicht zu bekommen, stieg er in seinen Wagen, startete den Motor und wartete rund drei Minuten, bis das Eis mithilfe des Heizsystems im Innenraum auftauen konnte. Doch dann wurde es turbulent.
Denn neben ihm stand ein Auto mit Zivilpolizisten samt Schnellrichter. Die kontrollierten den Lenker und herrschten ihn an: „Nach dem Start muss gefahren werden.“ Der Schnellrichter verhängte dann saftige 600 Euro Strafe.
Der Lenker versuchte zu erklären, dass er keinen Eiskratzer im Auto habe und lediglich auf das Auftauen der Scheiben wartete, doch ohne Erfolg. Das Warmlaufen des Motors im Stand ist nämlich streng verboten, da es eine Luftverunreinigung darstellt, so der ÖAMTC.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Auch ich würde diesen Schnellrichter als gnadenlos bezeichnen. Nicht nur gnadenlos, hat der überhaupt eine Ahnung von einem Strafrahmen? Dieser legt eben fest, wieviel sich eine Strafe zwischen Mindestmaß und Höchstmaß bewegen darf. Kann mir also nicht vorstellen, dass wegen des laufenden Motors eine Strafe von 600 Euro zu bezahlen war.“
Kollege 2: „Dieser Schnellrichter würde vermutlich einem Autofahrer, der in einer 30er Zone 40 km/h fährt, zu einer Strafe von 2.000 Euro verdonnern. Wenn er an diesem Tag vielleicht noch ganz schlecht drauf ist, dann kommt es womöglich noch zu einer Führerscheinabnahme.“
Kollege 3: „Also das könnte auch dieser gnadenlose Schnellrichter nicht machen, darum gibt es ja diesen Strafrahmen. Allerdings wissen wir alle, vor Gericht entscheidet dann der Richter, ob jemand 1 Jahr oder 5 Jahre bekommt. Strafrahmen zwischen 1 und 5 Jahre.”
Kollege 4: „Auch mir erscheint die Strafe von 600 Euro immens hoch. Aber nachdem wir ja alle bei dieser Amtshandlung nicht anwesend waren, wissen wir nicht, wie sich dieser Mann gegenüber dem Schnellrichter verhalten hat. Wir sprachen doch schon am Funk über Respektlosigkeiten gegenüber der Polizei. Da ist es schon vorgekommen, wenn ein Polizist von jemanden seine Autopapiere überprüfen wollte, dass dieser sagte, was du wollen? Vielleicht konnte der aber auch noch nicht so gut Deutsch und wollte eigentlich nur sagen, was wünschen sie? Es gab schon genug negative Vorfälle, in ein offenes Seitenfenster einer Polizeifunkstreife wurde schon hineingespuckt. Polizistinnen und Polizisten wurden schon oft beschimpft, manche auch tätlich angegriffen.“
Kollege 2: „Was ich etwas schlampig finde, dass dieser bestrafte Autofahrer in dieser Jahreszeit keinen Eiskratzer im Auto hatte.“
Kollege 1: „Ihr kennt doch sicherlich diesen Ausspruch, irren ist menschlich. Womöglich hat sich dieser Schnellrichter nur um eine Null geirrt. Also statt 600 Euro nur 60 Euro. Diese Strafe, so finde ich, wäre angemessen gewesen.“
282 Unser Familienliebling überbringt die Eheringe-sogar im Laufschritt



Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über ein recht schönes Thema – Hochzeiten.
Leserinnen und Leser werden schon gemerkt haben, dass wir am Funk über sehr viele verschiedene Themen sprechen.
Was bei manchen Hochzeiten doch recht unglaublich ist, wo diese schon stattgefunden haben.
Um hier nur einige anzuführen: In einer Tropfsteinhöhle, im Heißluftballon, unter Wasser im Taucheranzug, in einem Aquarium, über 1800 Meter Seehöhe, in edlem Gewand auf einer Burg mit Hofnarr und Akrobaten. Für mich eine der unglaublichsten Hochzeiten. Sie fand auf den Tragflächen eines fliegenden alten Doppeldeckers statt. Natürlich waren sowohl das Brautpaar als auch der Standesbeamte gut angegurtet.
Erzählte auch meinen Funkkollegen, dass mein Sohn schon vor einiger Zeit geheiratet hat. Keinesfalls so unglaublich, wie die vorher angeführten Hochzeiten. Aber vielleicht doch etwas ungewöhnlich. Wurden doch die Eheringe durch unseren Familienliebling, eine weiße Schweizer Schäferhündin, im Laufschritt zum Brautpaar gebracht.
Schickte meinen Kollegen auch Fotos von der geglückten Überbringung.
Auch meine Kollegen erzählten ihre Erlebnisse über Hochzeiten. Diese bringe ich aber hier nicht mehr, da sie viel zu umfangreich gewesen wären.
283 Ohne Nobelpreis kein Frieden?

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über eine besondere Information. Teletext – Seite 121 – „Ohne Nobelpreis kein Frieden?“:
US-Präsident Trump bekräftigt trotz des entschiedenen internationalen Widerstands seinen Anspruch auf Grönland. „Die Welt ist nicht sicher, bis wir die vollständige und totale Kontrolle über Grönland haben“, so Trump in einer heute veröffentlichen Mitteilung an Norwegens Ministerpräsidenten Störe.
Trump betont auch, dass Frieden für ihn nicht mehr das wichtigste politische Ziel sei. „Angesichts der Tatsache, dass ihr Land entschlossen hat, mir für die Beendigung von acht Kriegen und mehr nicht den Friedensnobelpreis zu geben, fühle ich mich nicht mehr verpflichtet, nur noch an Frieden zu denken“, so Trump wörtlich.
Da auch meine Kollegen am Funk diesbezüglich auf Seite 121 – Telext – diese Zeilen gelesen hatten, gab es einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Es ist sehr zu bezweifeln, dass durch die vollständige und totale Kontrolle über Grönland durch Trump, die Welt dadurch sicher sein wird.“
Kollege 2: „Bei Trump überraschen mich auch solche Aussagen nicht mehr.“
Kollege 3: „Besonders überrascht hat mich auch seine Aussage, dass er acht Kriege und mehr beendet hat, und man ihn dafür nicht den Friedensnobelpreis gab.“
Kollege 4: „Trotz allem müssen wir uns alle an den Gaza-Friedensplan erinnern. Da gab es auch im Oktober 2015 folgende Meldung. Immer wieder scheiterten die Gespräche zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas. Nun läuft die erste Phase des Plans und Trump inszeniert sich als Friedensstifter. Für viele galt er ja doch als Friedenstifter. Viele hätten ihn damals schon den Friedensnobelpreis verliehen.“
Kollege 2: „Vielleicht sollte man Trump doch eine ganz besondere Medaille für den Friedensnobelpreis geben. Beschriftung – TRUMP FIRST. Vielleicht gelingt es dann doch, dass er sich dadurch wieder verpflichtet fühlt, nur noch an Frieden zu denken. Wäre ein großer Schritt in die richtige Richtung.“
287 Teuerstes Schnitzel in Österreich kostet 699 Euro

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über das teuerste Schnitzel in Österreich.
Die „Kronenzeitung“ berichtete:
Kärnten
Teuerstes Schnitzel nicht in Wien, sondern am Millstätter See zu haben
In Wien muss man 398 Euro hinlegen, wenn man ein „Kaiser Franz“-Schnitzel aus fein marmoriertem Wagyu-Filet in der „Spelunke“ am Donaukanal genießen will.
Das ist nicht das teuerste Schnitzel in Österreich. 699 Euro kostet ein Schnitzel bei Peppino-Wirt Stefan Lercher aus Millstadt: „Wir haben ein Cordon bleu kreiert. Es besteht aus den besten Zutaten!“, betont er und will auf die hochwertige Qualität hinweisen: „Allein das Schnitzel kostet mich im Einkauf 380 Euro. Das Filet ist von einem Kobe Beef direkt aus Japan, mit der allerhöchsten Marmorierungsstufe-A5, BMS 12.“
Aus Neugierde machte ich noch einen Blick ins Internet. Folgendes gab es darüber zu lesen:
Das original Kobe Steak vom originalen japanischen Kobe Rind zergeht förmlich auf der Zunge. Der Geschmack – einzigartig! Nicht umsonst wird das ORIGINAL KOBE Rind / Rindfleisch auch das teuerste Fleisch der Welt genannt! Aufgrund der einzigartigen Genetik und der enorm aufwendigen Tierhaltung ist dieses Kobe Steak unvergleichbar zart und delikat und den Preis einfach wert.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Da hat ja Kärnten mit fast 700 Euro die Nase ganz schön weit vorne. Würde mich interessieren, wie oft dieses sündteure Schnitzel in einer Woche konsumiert wird.“
Kollege 2: „Denke, dass recht oft konsumiert wird. Vergessen wir alle nicht, es gibt immerhin doch einige Erdenbürger, bei denen spielen solch hohe Preise überhaupt keine Rolle.“
Kollege 3: „Was mich schon etwas überraschte, dass man bereits in einer Spelunke in Wien, für ein Schnitzel fast 400 Euro zu bezahlen hat. Allerdings die fast 700 Euro für dieses Superschnitzel am Millstätter See finde ich doch etwas utopisch.“
Kollege 4: „Was man natürlich nicht vergessenen darf, dass es sich dabei, zumindest wird es auch so im Internet beschrieben, um das teuerste Fleisch der Welt handelt.“
Kollege 2: „Also mich würde ein Schnitzel gar nicht reizen, wenn das Fleisch förmlich auf der Zunge zergeht, allerdings soll ja der Geschmack einzigartig sein. Trotzdem muss dieses Schnitzel nicht allen schmecken.“
Kollege 1: „Hätten wir das nötige Kleingeld, würden wir vielleicht nur aus Neugierde, doch dieses Cordon bleu genießen.“