
Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über das Thema „Zwei-Klassen-Medizin“ und „Arzt-Termine“.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Kassenpatienten brauchen viel Geduld
Facharzt-Termin: Bis zu 13-mal längere Wartezeit
Kassenpatienten warten bis zu 13-mal länger auf einen Facharzt-Termin als Patienten mit Zusatzversicherung. Das zeigt eine Studie der Plattform krankenversichern.at. Die größte Differenz gibt es bei Augenärzten. Kassenpatienten warten 52 Tage. Privatpatienten vier. Bei innerer Medizin beträgt das Verhältnis 64 zu acht Tagen.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Es wird sicherlich niemand überraschen, dass man durch eine Zusatzversicherung bei Fachärzten wesentlich schneller einen Behandlungstermin bekommt, als ein Kassenpatient.“
Kollege 2: „Sicherlich wird das niemanden überraschen, allerdings eine um 13-mal längere Wartezeit wird sehr wohl viele überraschen.“
Kollege 3: „Es ist tatsächlich unvorstellbar, dass man bei Augenärzten als Kassenpatient, erst nach 52 Tagen einen Behandlungstermin bekommt. Privatpatienten bekommen bereits nach vier Tagen einen Termin.“
Kollege 4: „Bei innerer Medizin sogar 63 Tage. Die Privaten haben es mit acht Tagen da um vieles besser.“
Kollege 1: „Was man aber keinesfalls vergessen darf, Zusatzversicherungen sind nicht gerade billig. Wenn man Fachärzte selbst bezahlen muss, so kann das mitunter sehr kostspielig sein. Für jene, die sich das finanziell auch leisten können, sicherlich kein Problem. Aber für viele Patienten, gerade in Zeiten wie diesen, ganz einfach nicht leistbar. Somit wird es auch in Zukunft die Zwei-Klassen-Medizin geben.“
Kollege 4: „Habe heute schon die Kronenzeitung gelesen. Gleich auf der Titelseite stand, „Spitals-Touristen“ kosten Milliarden. 6000 Behandlungen für ausländische Patienten pro Tag. Sicherlich eine sehr große Belastung für unser Gesundheitssystem. Wird sich auch sehr negativ auf Behandlungs-termine auswirken.“
Kollege 2: „Bleibt nur zu hoffen, dass es nicht immer so schlimm sein wird, denn es wurden ja auch immer die beiden Worte – bis zu – verwendet. Also durchaus möglich, dass man als einfacher Kassenpatient doch noch etwas früher einen Arzttermin bekommt.“
Kollege 3: “Bin mir aber auch sicher, dass es bei Akutfällen – z. B. ein Glassplitter steckt im Auge – eine Soforthilfe geben wird.

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Die Themen meiner Beiträge stammen zumeist aus Tageszeitungen, dem Internet, TV, ORF – Teletext oder persönlichen Erlebnissen – dazu gibt es auch einige Wortmeldungen der Funkkolleginnen bzw. Funkkollegen. Da es aber nicht immer möglich ist, mir bei längeren Wortmeldungen den gesamten Text “wortwörtlich” zu merken, mache ich auch Sprachaufnahmen. Diese werden dann nachträglich von mir angehört und der Text (teilweise gekürzt) in meine Beiträge geschrieben.
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