
Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über das Thema Tragödien.
Eine furchtbare Urlaubstragödie ereignete sich in Brasilien.
Die Kronenzeitung berichtete:
Brasilien. Es sollte ein harmloser Spaß im Urlaub werden, doch für Carlos Cerasomma endete ein harmloses Melonen-Wettessen tödlich. Der vierfache Vater nahm im Ferienort von Sao Pedro an einem Wettbewerb teil, bei dem Teilnehmer ein Stück Wassermelone essen sollten – möglichst schnell und ohne Hände. Als Hauptpreis winkte eine Portion Pommes Frites. Doch Carlos verschluckte sich und erstickte vor den Augen seiner Familie.
Seine Ehefrau Kimberly erhebt jetzt schwere Vorwürfe: Vom Hotelpersonal beherrschte niemand das Heimlich-Manöver. Erst nach 25 Minuten trafen Sanitäter ein. Da war es schon zu spät.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Ein Tragödie, dass dieser Mann an solch einem harmlosen Spaß erstickte. Ganz schlimm war es sicherlich für die gesamte Familie, dass Carlos auch noch vor seiner Frau und seinen Kindern erstickte.“
Kollege 2: „Dass seine Ehefrau, in ihrer Verzweiflung schwere Vorwürfe erhebt, ist zu verstehen. Allerdings wird es auch bei anderen Wettessen kaum Vortester geben. Vermutlich wird man dieses Hotel kaum klagen können.“
Kollege 3: „Besonders tragisch ist, dass wegen dieses Melonen-Wettessens eine Frau zur Witwe wird und vier Kinder zu Halbweisen.“
Kollege 4: „Es ist sicherlich schon öfter vorgekommen, dass sich Menschen verschluckten und erstickten, ohne an einem Wettessen teilgenommen zu haben. Leider dauerte es immerhin 25 Minuten, bis Sanitäter eintrafen. Vielleicht hätten sie, bei früherem Eintreffen, Carlos doch noch retten können.“