258 Eisbär-Mama adoptiert Waisenjunges

Mit einem Kollegen, der auch regelmäßig die Tageszeitung „Heute“ liest, sprach ich am Funk über eine sehr seltene Beobachtung.

„Heute“ berichtete:

Eine seltene Beobachtung gelang Eisbärforschern in der kanadischen Hudson Bay: Ein mit GPS-Sender verfolgte Eisbärmama hatte von einem Tag auf den anderen plötzlich zwei Jungtiere statt nur einem, beide etwa 10 bis 11 Monate alt. Wie ein DNA-Vergleich nun bewies, sind die beiden keine Geschwister. Bei 4.600 beobachteten Eisbären in 45 Jahren sei das der erste derartige Fall, sind sich die Wissenschafter fasziniert. Sie vermuten einen starken Mutterinstinkt als Motiv: „Wir glauben, dass sie ein Junges nicht einfach schreiend in der Tundra zurücklassen konnte“, so ein Forscher.

Mein Funkkollege und ich fanden, dass dies ein sehr berührendes und recht ungewöhnliches Motiv dieser Eisbär-Mama war. Immerhin war es, wie die Wissenschafter mitteilten, bei 4.600 beobachteten Eisbären in 45 Jahren der erste derartige Fall. Wichtig ist, dass dieses schreiende Junge doch noch eine Mama bekommen hat.


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