
Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über die weltweite Aufrüstung.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Welt rüstet um 2.300 Milliarden Euro auf
Unvorstellbare 2.322 Milliarden Euro gab die Welt im Vorjahr für Militärgüter aus. Ein Anstieg um über 20 % binnen eines Jahres – und ein Rekord. Größter Nutznießer dieser Entwicklung sind die USA. Von den 100 größten Rüstungsherstellern der Welt stammen 39 aus den USA – auf sie entfällt fast die Hälfte des Jahresumsatzes. Aber auch in Europa (ohne Russland) klingeln die Kassen: 26 der größten Konzerne haben hier ihren Sitz. Sie steigerten ihren Umsatz im Vorjahr um 13 Prozent auf 130 Milliarden Euro.
Wie ich erfahren habe, soll auch das Österreichische Bundesheer massiv aufrüsten. 4 Milliarden für Raketen, Drohnen und Nachfolger für die Eurofighter.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Sehr viele Länder dieser Welt haben ihr Militär, so wird jedenfalls behauptet, nur zur Verteidigung. Schade, dass sich nicht alle Länder daran halten.“
Kollege 2: „Es ist ja tatsächlich unvorstellbar, dass bereits im Vorjahr über 2.300 Milliarden Euro für Militärgüter ausgegeben wurde.“
Kollege 3: „Viele Menschen werden sagen, was hätte man mit diesen, bereits ausgegebenen Milliarden, alles tun können. Bekämpfung von Hungersnöten, Bekämpfung der Armut und sehr viele andere vernünftige Dinge.“
Kollege 4: „Das ist sicherlich richtig, aber man darf nicht vergessen, wie viele Menschen arbeiten in der Rüstungsindustrie. Auch unzählige Zulieferfirmen profitieren von der Rüstung. Allerdings ist das alles ein sehr hoher Preis.“
Kollege 3: „Auch unser Bundesheer rüstet mit 4 Milliarden auf.“
Kollege 2: „Sicherlich werden viele Menschen in unserem Land gegen die Beschaffung eines modernen Luftabwehrsystems sein. Vor allem die Ausgaben von 4 Milliarden Euro werden sehr viele als viel zu teuer bezeichnen. Auch das könnte, fast so ähnlich wie bei Corona, die Bevölkerung spalten.“