Text nach den Fotos













Mit einem Kollegen sprach ich am Funk über einen Urlaub, den ich mit meiner Frau in der Steiermark verbrachte. In einem sehr schönen Hotel in Bad Mitterndorf. Wir machten einen Ausflug zum Ödensee. Dort entdeckten wir Steinmännchen, diese waren uns ja nicht völlig unbekannt, aber sicherlich mehr als 1.000 hatten wir noch nie gesehen. Nur aus diesem Grund gibt es diese zahlreichen „Beweisfotos“.
Diese Fotos schickte ich bereits am Vortag, also vor unserem Funkgespräch, meinem Funkkollegen. Auch er war überrascht, dass es an einem Ort so viele Steinmännchen gibt.
Da wir beide noch etwas mehr über Steinmännchen erfahren wollten, sahen wir im Internet nach.
Bei WIKIPEDIA konnten wir etwas mehr über Steinmännchen erfahren:
Steinmännchen auch Steinmandl oder Steindauben genannt, sind aufeinander gestapelte Steine in Form kleiner Hügel oder Türmchen.
Sie sind eine archaische Form des Wegzeichens, werden aber bis heute weltweit errichtet. Die Markierung soll insbesondere in unwegsamem und unübersichtlichem Gelände – wie Gebirge, Hochgebirge, Steppe und Wüsten – die Orientierung erleichtern. Steinmännchen sind in allen besiedelten Gebieten der Erde verbreitet. In verschiedenen Kulturen sind mit ihnen weitere, oft religiöse Gebräuche verbunden. Diese Markierungen sind von den manchmal ähnlich aussehenden größeren Hügelgräber und Cairns zu unterscheiden; in manchen Sprachen (etwa Englisch oder Französisch) werden Steinmänner allerdings ebenfalls als Cairn bezeichnet. Ebenfalls zu unterscheiden sind diese Art der Steinhaufen von der sogenannten Steinbalance, die außer dem ästhetischen keinem weiteren Zweck dient.
Steinmänner in den Alpen und als Vermessungszeichen
Obwohl heute in den Alpen durch die alpinen Vereine viele Steige mit Farbmarkierungen und Schildern bezeichnet sind, gibt es noch zahlreiche Steige, Wege und Übergänge, die lediglich mit wenigen Steinmännern markiert sind.