
Mit einem Kollegen sprach ich am Funk über die Gefährlichkeit von E-Bikes, E-Mopeds und Scooter.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtet:
Sehr bedenkliche Zahlen: 9.800 Menschen wurden 2024 nach E-Bike-Unfällen im Spital behandelt (plus 10 Prozent). Auch Wien bleibt von der Entwicklung nicht verschont. Wie Daten des Kuratoriums für Verkehrssicherheit zeigen, kam es in der Hauptstadt zu einem tödlichen Unfall – bundesweit waren es 20. Laut Mobilitätsminister Peter Hanke sollen Regeln für E-Mopeds, Scooter und E-Bikes verschärft werden.
Mein Funkkollege meinte: „Mich wundert es nicht, dass manche E-Biker, als auch Scooter-Fahrer gefährlich leben. Einige von ihnen sind eben viel zu schnell unterwegs. Einige beherrschen auch diese Fahrzeuge nicht. Es wird sicherlich kein Fehler sein, wenn man die Regeln für E-Mopeds, Scooter und E-Bikes verschärft.“
Wortmeldung von mir: „Besitze zwar selbst kein E-Bike, habe mir aber schon öfter in einem Sommerurlaub in der Steiermark ein E-Bike ausgeliehen. Keine Frage, E-Bikes sind sicherlich eine sehr gute Erfindung. Allerdings soll jede Benützerin und jeder Benützer eines E-Bikes bedenken, dass es doch Unterschiede zu einem normalen Fahrrad gibt. Fuhr mit einem E-Bike auf eine etwas höher gelegene Alm. Mit einem normalen Fahrrad hätte ich diese Steigung kaum bewältigt. Alles funktionierte ganz ausgezeichnet. Allerdings bei der Abfahrt war höchste Vorsicht geboten. Es war ein geschotterter Wirtschaftsweg, den ich nur in Schrittgeschwindigkeit fuhr. Als ich nur minimal etwas schneller wurde, rutschte mir das Vorderrad weg. Stürzte zwar nicht, fuhr aber dann wieder in Schrittgeschwindigkeit, bis es nicht mehr so steil war. Vermutlich wird es auch einige E-Biker geben, die weit flotter als ich diese Abfahrt fuhren. Stürze sind aber da nicht ganz auszuschließen.“