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Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über eine Fahrt mit dem Polizeiboot „Wien“, der Wasserpolizei. Ein Kollege und ich (siehe Foto am Beginn) fuhren vor einiger Zeit mit diesem Polizeiboot.
Wir wurden von den Beamten der Wasserpolizei sehr freundlich empfangen. Wir sprachen bei dieser Fahrt auch ausführlich über das Thema „Funk“. Die Polizeibeamten erzählten uns auch über einige ihrer recht interessanten, aber nicht immer ganz ungefährlichen Diensterlebnisse.
Natürlich wollten wir auch etwas mehr über Wasserpolizei und das Polizeiboot „Wien“ wissen. Wir wurden auch sehr gut informiert.
Allerdings gab es im Internet noch genauere Informationen über die Wasserpolizei und die „Wien“:
Die Wasserpolizei verfügt über 9 Polizeiboote – vom Kabinenboot bis zur Zille. Dies dient dazu, um eine bestmögliche Abwicklung von Einsätzen, Lebensrettungen, Seenotbergungen und Kontrollmaßnahmen zu gewährleisten.
Das wohl bekannteste Boot ist das Polizeiboot „Wien“, ein 15,5 Meter langes und 3,9 Meter breites Kabinenboot. Das Polizeiboot „Wien“ verfügt über folgende Ausstattung: Eisverstärkung am Rumpf, somit sind Fahrten durch geschlossene Eisdecken kein Problem! – Der 700 PS starke Motor ist extrem Abgas arm und auch für Biodiesel geeignet. Das 15 Tonnen schwere Schiff kann somit auf 40 km/h beschleunigt werden. – Die Kabine kann hermetisch abgeschottet werden, damit man auch in kontaminierte Bereiche einfahren kann, um Personen zu retten oder zu bergen. Die Luft wird über Dräger Systeme gefiltert in das Steuerhaus geblasen. – Die Motoren werden bei Explosion-Schutzfahrten im kontaminierten Bereich mit Wasser gekühlt, damit das Polizeiboot keine Zündquelle sein kann. – Die gesamte Technologie des Polizeiboots Wien ist für ein circa 40 Meter langes Personenschiff ausgelegt, wie insbesondere die Steuereinrichtung und das Motormanagement. – Es verfügt über einen Radar mit dem „DoRIS“ (DonauRiverInformationsService), wo zur Nachtfahrtauglichkeit mittels Radar zusätzlich eine überlagernde Abbildung des Verkehrsgeschehens auf der Donau dargestellt wird:.) Die Darstellung Taktischer Verkehrsbilder .) Daten zur Abfrage über den Standort der Schiffe .) Darstellung der Schifffahrtsrouten und sonstigen polizeilich notwendigen Informationen der einzelnen Schiffe- 3-D Grafikecholot – Bordeigene Kamera – Typhon Horn und Typhon Licht – Bordeigene Sprechanlage zum Vor- und Achterschiff – Bordeigenes Telefon – Schiffsfunk- und Polizeifunkanlage- Bordeigene Alarmanlage mit Türsensoren, Bewegungsmelder und Bilgewasseralarm- Zwei Hochleistungssuchscheinwerfer mit je 1000 Watt Leistung – Notstromaggregat- Ein Beiboot für Rettungszwecke, Taucheinsätze mit Tauchern und auch für Sucheinsätze mit Spürhunden- Eine Lenzstation mit zwei Pumpen, um:.) aus den einzelnen Sektionen eventuell eingedrungenes Wasser auspumpen zu können.) ein fremdes Schiff vor dem Sinken bewahren zu können; .) auch als Löschboot bis zum Eintreffen der Feuerwehr tätig sein zu können.
Wortmeldungen einiger Funkkollegen. Bezeichne diese mit Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Lieber Henry, war sicherlich sehr interessant, was du uns alles über die Wien erzählt hast. Bitte um Verständnis, alles habe ich mir allerdings nicht gemerkt.
Kollege 2: „Was mich sehr interessiert hätte, was hat dieses Polizeiboot eigentlich gekostet?
Kollege 3: „Kann mir gut vorstellen, dass dieses Boot, mit der reichlichen Ausstattung, nicht ganz wartungsarm sein wird.“
Kollege 4: „Was mich etwas überraschte, dass es die Bezeichnung Wasserpolizei gibt. Kann mich noch daran erinnern, dass es früher die Bezeichnung Strompolizei gab“.