107 Eine Zigarette kostet 295 Euro!

Mit einem Kollegen sprach ich heute am Funk über eine „Unglaublichkeit“.

Beide hatten wir die Tageszeitung „Heute“ gelesen – diese berichtete:

Eine Zigarette kostet 295 Euro!

Wirbel um Transporter-Strafe

Die Flut an Beschwerden über „123-Transporter“ reißt nicht ab. Besonders die Strafen für das Rauchen im Fahrzeug lassen Kunden vor Wut glühen: „Hier wird ordentlich abkassiert!“

Wir berichteten mehrmals über das Unternehmen, jetzt erhebt „Heute“ – Leser Alpaslan schwere Vorwürfe gegen die Firma: Dem Wiener wurden während der Leihe eines Mietwagens über 2.400 Euro abgebucht – bis das Konto leer war. Darunter befanden sich angeblich auch irrsinnige Gründe, Geld vom Konto abzuziehen. So kostete eine Zigarette in dem Mietwagen Alpaslan stolze 295 Euro.

Für vermeintliche Vergehen wie Geschwindigkeitsüberschreitungen oder Rauchen im Auto wurden dem Familienvater innerhalb weniger Stunden 41 Mal (!) Geldsummen in Gesamthöhe von etwa 2.400 Euro abgebucht.

Im Minutentakt musste Alpaslan mitansehen, wie das Guthaben auf seinem Bankkonto schrumpfte. Laut ihm ohne Einwilligung und offensichtlich ohne Möglichkeit, sich dagegen zu wehren, verlor der Transporter-Kunde sein ganzes Geld. Als das Konto leer war, konnte nichts mehr abgebucht werden. Auf Anfragen an das Unternehmen gab es bisher keinerlei Reaktionen.

Sowohl mein Funkkollege als auch ich, fanden es nahezu unglaublich, dass man für das Rauchen „einer Zigarette“ im Fahrzeug 295 Euro zu bezahlen hat. Die Vorgangsweise dieser Firma fanden wir mehr als ungewöhnlich. Sicherlich ist es nicht in Ordnung, wenn das Rauchverbot nicht beachtet wird. Was die Geschwindigkeitsüberschreitungen betrifft, kann das sicherlich recht teuer werden. Wie oft gab es diese innerhalb von wenigen Stunden? Es scheint allerdings tatsächlich so zu sein, dass es bei dieser Firma „123-Transporter“ nicht mit rechten Dingen zugeht. Denn wieso reißen die Beschwerden nicht ab?


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