82 Polizei rüstet sich für Bandenkrieg in Wien

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Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über Bandenkrieg in Wien.

Die Tageszeitung “Heute” berichtete…

Bandenkrieg mit Messern und Pistolen – in mehreren Bezirken (von Claus Kramsl)

Syrer gegen Tschetschenen mitten im Wohngebiet! Von Freitag auf Samstag fielen Schüsse, Sonntag gegen 00.40 Uhr konnte die Polizei eine Gewalteskalation verhindern. Sonntagabend der nächste Alarm!

Zwei Großeinsätze für die Polizei innerhalb von zwei Nächten beim Anton-Kummerer-Park in Brigittenau: Freitag gegen 21,40 Uhr hatten sich Syrer und Tschetschenen eine Massenprügelei geliefert. Auch Messer, Pfefferspray, Schlagwaffen  und Pistolen kamen dabei zum Einsatz.

Fazit: zwei Verletzte durch Schusswaffen, eine durch Messerattacke. Als die Polizei eintraf, flohen die jungen Männer – sie sollen zwischen 15 und Anfang 20 sein. In der folgenden Nacht lief der Notruf erneut heiß: Zeugen meldeten bewaffnete Personen in der Gegend um den Anton-Kummerer-Park. Aufgrund der Vorkommnisse von Freitagnacht war die Polizei rasch vor Ort, führte 24 Personenkontrollen durch, stellte Messer und einen Pfefferspray sicher.

Sonntagabend gegen 22 Uhr Alarm in Meidling: Mehrere Personen gingen beim Bahnhof aufeinander los, zahlreiche Polizeistreifen und ein Hubschrauber waren im Einsatz, laut “Krone” wieder ein Bandenkrieg. Die Polizei erhöht jetzt die Streifentätigkeit.

Wortmeldung eines Funkkollegen: “Solche Bandenkriege sind Wasser auf die Mühlen von vielen Bürgern, die ohnehin nicht allzu begeistert sind, von gewalttätigen Ausländern. Bin mir sicher, dass es genug Tschetschenen und Syrer gibt, die in Wien leben und sich unauffällig verhalten. Es gibt auch viele Asylanten, die sich an unsere Gesetze halten. Für diese Menschen ist es natürlich sehr nachteilig, wenn es zu solchen Aktionen kommt. Wir haben ja auch am Funk schon öfter gehört, die gehören alle abgeschoben. Somit werden doch wieder viele in einen Topf geworfen. Bleibt nur zu hoffen, dass solche Massenprügeleien selten bis gar nicht mehr vorkommen. Wien könnte jetzt sehr gut die Polizistinnen und Polizisten brauchen, die schon seit vielen Jahren fehlen.”

Es gab zwar noch mehrere sehr ausführliche und nicht besonders “freundliche” Wortmeldungen von den Kollegen – deshalb habe ich diese auch hier nicht gebracht.


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