Älterer Beitrag

| Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über eine offizielle Aufforderung der Stadt Zürich. Die Tageszeitung Heute berichtete darüber. ELTERN SOLLEN NICHT MEHR PAPA UND MAMA HEISSEN Zürich empfiehlt Eltern, wie sie privat mit ihren Kindern reden sollen: Der Newsletter der Mütter- und Väterberatung, die zum Sozialen Dienst der Stadt gehört, empfiehlt “gendersensible” Erziehung. So sollen Eltern, wenn sie über andere Familien sprechen, nicht mehr Wörter wie Vater und Mutter oder Papa und Mama in den Mund nehmen. Stattdessen soll man diese Bezeichnung umgehen, zum Beispiel geschlechtsneutral sagen: “der Elternteil von Peter” oder “die Betreuungsperson von Johanna”. Außerdem empfiehlt man, sich in unterschiedlichen sozialen Umgebungen zu bewegen, also den Kontakt zu Patchworkfamilien, Alleinerziehenden und Regenbogenfamilien (Kinder mit gleichgeschlechtlichen Erziehungsberechtigten) zu suchen. Es geht aber nicht nur ums Reden: Eltern sollen ihre “eigene geschlechtliche Prägung und den daraus resultierenden Kleidungsgeschmack für das Kind zurückstellen. “ECHO? EHER NEGATIV… Es waren mehrere Kollegen am Funk, die ihre Kommentare abgaben. DIESE WAREN NICHT EHER NEGATIV – SONDERN NUR NEGATIV! Bitte alle Leserinnen und Leser um Verständnis, dass ich diese Kommentare nicht schreibe, da sie einige “recht unschöne Worte” enthielten. Die harmloseste Wortmeldung eines Funkkollegen: “Ich würde jetzt gerne allen Eltern in Zürich sagen: LASST EUCH DOCH BITTE NICHT ZUM AFFEN MACHEN.” Gab den Funkkollegen noch ein kleines Beispiel als Vergleich: Der 7 Jahre alte Peter sagt zu seiner Mama: Mama, beim Martin wird es leider keine Geburtstagsparty geben, denn seine Mama ist plötzlich krank geworden. Könnte in Zukunft im schlimmsten Fall auch so gesagt werden: Mein Elternteil, beim Martin wird es leider keine Geburtstagsparty geben, denn seine Betreuungsperson ist plötzlich krank geworden. |