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Mit einigen unheimlich erstaunten Kollegen sprach ich am Funk über diese unheimliche Großzügigkeit der Vize-Premierministerin aus Spanien.
Spaniens Vizepremierministerin Yolanda Diaz will allen jungen Bürgern 20.000 Euro schenken:
“Ein universelles Erbe in der Höhe von 20.000 Euro bei Erreichen der Volljährigkeit wird ein neues Recht sein, das jungen Menschen helfen wird, sich weiterzubilden, ihre berufliche Laufbahn zu beginnen und unabhängig zu werden”, erklärte die Vorsitzende der Plattform Sumar, die aus linken, grünen und kommunistischen Gruppierungen besteht. Die Auszahlung erfolgt laut ihrem Plan aber nicht sofort mit Erreichen des 18. Lebensjahrs, sondern “im Alter von 23 Jahren nach einem Beratungsprozess” durch eine neue Behörde.
Die Maßnahme würde rund zehn Milliarden Euro pro Jahr kosten, sagte Diaz zwei Wochen vor den Parlamentswahlen. Finanziert werden soll sie mit einer “neuen und ehrgeizigen Steuer auf große Vermögen”.
Meldung eines Funkkollegen: “Henry hast du eine Ahnung, ob Frau Diaz in psychiatrischer Behandlung ist?”
Meine Antwort: “Das entzieht sich leider meiner Kenntnis. Aber das mit den jährlichen Zusatzkosten von zehn Milliarden Euro soll man nicht zu eng sehen. Möchte euch gerne über die Staatsverschuldung von Spanien informieren. Diese bezieht sich auf die Schulden des Staates, deren Länder und Gemeinden und auch der Institutionen der öffentlichen Hand wie z. B. die Sozialversicherungen. Der Schuldenhaushalt lag im Zeitraum von 2000 bis 2021 zwischen 280,7 Milliarden und 1,21 Billionen Euro. Und nun seid doch ganz ehrlich, was sind dann schon zehn Milliarden Euro bei Schulden bis 1,21 Billionen Euro. Und nicht vergessen, bei den ehrgeizigen Steuern auf große Vermögen werden sicherlich sehr viele Euro in die Staatskassen fließen. Irren ist menschlich, hoffentlich war ich jetzt nicht zu menschlich.”