
Mit drei Kollegen sprach ich am Funk über eine ganz böse, aber nahezu unvorstellbare Tat von Ameisen.
Die Tageszeitung “Heute” berichtete darüber…
Sie sind nur 3 Millimeter klein, aber der Schrecken der Bewohner in der deutschen Stadt Kehl am Oberrhein: Die Ameisen, ursprünglich aus Nordafrika stammend, belegen scharenweise Verteilerkästen, das führt zu Ausfällen bei Telefon und Internet. Damit nicht genug: Sie haben eine Fläche von vier Hektar so untertunnelt, dass Gehwege aufgerissen sind. Laut “Bild” wird die Lage immer dramatischer, weil die Ameisen jetzt sogar in die Häuser eindringen.
Wortmeldung eines Funkkollegen: “So dramatisch ist in unserem Wochenendhaus in Niederösterreich die Lage schon länger. Habe da schon vor einigen Tagen im Internet nachgesehen, denn Ameisen sollen ja auch nützlich sein. Ameisen verbessern den Boden. Sie sorgen dafür, dass liegende Holzstämme oder Baumstümpfe schneller verrotten und wieder zu wertvoller Erde werden. Außerdem tragen sie durch den Neubau oder Umbau ihrer Nester dazu bei, dass der Waldboden durchmischt und durchlüftet wird. Pflanzen können dadurch besser wachsen. Ist ja alles recht schön und gut, aber dann sollen sie in der Natur bleiben und den Waldboden aufmischen. In der Küche am Fußboden und in der Abwasch finden meine Frau und ich müssen diese Tiere weder etwas durchmischen noch durchlüften.”
Zwischenruf eines Funkkollegen: “Bei euch im Wochenendhaus kann ich das ja noch eher verstehen, dass ihr mit Ameisen gesegnet seid. Aber bei uns in Wien im zweiten Stock wurden wir auch schon heimgesucht. Es gab sogar eine schöne Ameisenstraße durch einen Teil unseres Wohnzimmers. Finden wir uns damit ab, denn sie sind sicherlich recht fleißige Tiere und vor allem auch nützlich.”