
Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über eine Meldung der Tageszeitung “Heute”.
Notarzt-Einsatz
Wespenstich in Hals – SPÖ-Nationalrat im Spital
Bei einer privaten Runde flog Alois Schroll plötzlich eine Wespe in den Mund und stach im Halsinneren zu. Freunde riefen den Notarzt.
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Wespenstich in Hals – SPÖ-Nationalrat im Spital
Nationalratsabgeordneter Alois Schroll (SPÖ)
Parlamentsdirektion/Johannes Zinner
Dramatische Szenen in Ybbs: Beim Plaudern mit Freunden am Sonntagnachmittag flog dem Ybbser Nationalratsabgeordnetem Alois Schroll plötzlich eine Wespe in den Mund. Im Innenhalsbereich stach das Insekt dann zu.
“Es war sofort alles an- bzw. zugeschwollen, meine Freunde riefen den Notarzt”, sagte Schroll.
Stachel steckte im Kehlkopfbereich
Die Rettungskette wurde sofort in Gang gesetzt, der Stachel steckte noch im Bereich des Kehlkopfes – der Nationalrat wurde ins St. Pöltner Spital auf die HNO-Abteilung gebracht.
Der Politiker bekam eine Infusion und eine Spritze, dann konnte der Wespenstachel entfernt werden. Als Schroll aufwachte, war er noch etwas orientierungslos: “Ich wusste überhaupt nicht, wo ich bin.”
Schroll: “Mir geht’s gut, der innere Hals ist noch etwas geschwollen, aber ich darf dann nach Hause gehen”, bei den Helfern bedankte sich der Politiker: “Das hat alles so sensationell zusammengespielt. Danke für die hervorragende, professionelle Betreuung und Pflege.“
Wortmeldung eines Funkkollegen: “Im Vorjahr, es war im August, stach mich eine Wespe in die Unterlippe. War natürlich nicht sehr angenehm, aber da ich nicht allergisch bin, hatte ich keine allzu großen Probleme. Bin zwar kein Wespenfan, aber angeblich sollen Wespen durchaus nützliche Insekten sein. Sie sollen ja überwiegend Vegetarier sein und ernähren sich, ähnlich wie die Bienen, von Zuckersäften. Bestäuben also auch Blüten.”
Zwischenruf eines anderen Kollegen: “Wird sicherlich so sein, dass Wespen auch Blüten bestäuben und deshalb nützlich sind. Dennoch glaube ich, dass ein Großteil der Bevölkerung mit Wespen keine Freude hat. Diese Insekten können recht lästig sein und so manches gemütliche Beisammensein sehr stören.”
Nicht ganz uninteressant – Folgende “Informationen” stammen aus dem Internet (nur einige)
Wer von einer Biene oder Wespe gestochen wird, merkt das meist sofort: Der Stich verursacht Schmerzen. Die Einstichstelle wird rot, kann anschwellen und jucken. Schuld ist das Gift, das die Insekten in den Körper abgeben.
Am Kaffeetisch und beim Grillen: Wespen stechen sobald sie sich bedroht fühlen. Vermeiden Sie deshalb heftige Bewegungen. Auch das Wegpusten der Tiere ist nicht ratsam: Das im Atem enthaltene Kohlendioxid gilt im Wespennest als Alarmsignal.
Wann sind die Wespen am aggressivsten?
Bei Wespen ist es so, dass die immer Mitte Spätsommer etwas aggressiver sind oder zumindest auf der Suche nach anderen Nahrungsmitteln sind und deshalb kommen sie eher in Kontakt mit uns Menschen.
Gefährlich sind Wespenstiche für Allergiker: Symptome wie Atemnot, Schwindel, Erbrechen oder Ohnmacht deuten auf eine schwere allergische Reaktion hin, die unbehandelt tödlich enden kann. In diesem Fall muss sofort der Notarzt gerufen werden.
Beim Stich können nun Krankheitserreger übertragen werden. Daher ist es wichtig, Wespengift möglichst aus der Einstichstelle zu entfernen. Sonst kann eine Infektion drohen, die im schlimmsten Fall zu einer Blutvergiftung, einer sogenannten Sepsis, führt.