




























Vor einigen Tagen hatten wir ein Funkertreffen unseres HFFÖ – Funkclub. Natürlich sprachen wir recht ausführlich über unser Haupthobby Funk. Einige Kolleginnen und Kollegen fragten mich auch über mein weiteres Hobby – Insektenforschung.
Seit fast 40 Jahren zählt die „Erforschung des Mikrokosmos“ (Insektenforschung) zu meinen Hobbys. Habe bereits über 4000 Insektenpräparate selbst angefertigt. Bei meinen Forschungstätigkeiten (Bestimmungen von Präparaten, Beobachtungen, Beantwortung diverser Fachfragen) war mir besonders die hilfreiche Unterstützung der Universität Wien – Fakultät Naturwissenschaft – Abteilung Evolutionsbiologie sehr wichtig.
Die Kolleginnen und Kollegen fragten mich, ob ich vielleicht darüber etwas in meiner Homepage bringen könnte. Fotos von einigen, von mir angefertigten Präparaten, würde sie sehr interessieren.
Natürlich kann ich hier keinesfalls von allen 4000 Insektenpräparaten Fotos bringen.
Als kleinen Einblick bringe ich hier einige Fotos.
Wenn z. B. auf dem Foto steht: Buckelzikade – über 30 Jahre gesucht – so bedeutet das natürlich nicht, als hätte ich über 30 Jahre nichts anderes getan, als nach einer Buckelzikade zu suchen. Gemeint ist damit, dass es sehr schwierig war, diese zu finden – nach über 30 Jahren fand ich diese auch.
Ganz am Beginn gibt es auch zwei Fotos von einer Lok aus Holland. Sehr deutlich zu sehen, wie viele Insekten z. B. bei Zugfahrten getötet werden.
Diverse Insekten wurden von mir in „Fangbehältern“ gefangen und in diesen Behältern „schockgefrohren“. Es würde etwas zu umfangreich sein, wenn ich hier ganz genau beschreiben würde, wie es zum fertigen Präparat kommt.
Laut dem Leiter der Universität Wien – Fakultät Naturwissenschaft – Abteilung Evolutionsbiologie, ist schockgefrieren die humanste Tötungsart. Genau das passiert auch in der Natur, bei Kälteeinbrüchen. Auch was das Schmerzempfinden betrifft, haben angeblich Insekten (also wirbellose Tiere) nahezu kein Schmerzempfinden.
Im Internet ist zu lesen:
Die Schmerzempfindung im Tierreich ist komplex und variiert stark. Während Wirbeltiere ein ausgeprägtes Schmerzsystem besitzen, ist die Schmerzverarbeitung bei Insekten weniger verstanden und wahrscheinlich grundlegend anders. Die gängige Annahme eines fehlenden Schmerzerlebens bei Insekten ist jedoch vereinfachend und bedarf weiterer Forschung.