
| Mit zwei Kollegen sprach ich am Funk über Banden-Teenies in Wien, die sich bewaffnen. Die Tageszeitung “Heute” berichtete… Nach einer blutigen Gewalteskalation in Wien wird nun weiter Öl ins Feuer gegossen: In einem Telegram-Kanal wird die tschetschenische Community aufgefordert, sich zu bewaffnen. Nachdem es zu Gewalttaten mit mehreren Verletzten in den Bezirken Brigittenau, Leopoldstadt und in Meidling gekommen war, sind die rivalisierenden Gruppen nun weiter auf Konfrontationskurs. Es handelt sich dabei um Tschetschenen und Türken, die offensichtlich Probleme mit Syrern und Afghanen haben. Auf einem Telegram-Kanal mit rund 3.800 Followern wird die tschetschenische Community dazu aufgerufen, sich ernsthaft zu bewaffnen: “Wir Admins bitten euch um einen Gefallen, geht nicht raus ohne Messer oder Waffe habt mit euch.” Und es wird gedroht: “Wir werden diese Hunde beseitigen, keine Sorge. “Über einen Tschetschenen (29) wurde die U-Haft verhängt. Der Projektmanager soll mehrere Landsmänner zum Anton-Kummerer-Park in der Brigittenau chauffiert haben. Dort waren Gruppen mit Holzlatten, Messern und Pistolen aufeinander losgegangen. Wortmeldung eines Kollegen: “Wenn man von solchen rivalisierenden Gruppen in Zeitungen oder Fernsehen erfährt, darf man sich nicht wundern, dass es schon recht viele Menschen in Wien gibt, die sagen, schickt dieses Gesindel heim. Allerdings ist das nicht so einfach. Wo ist heim? Denke immer an unseren bereits verstorbenen Kollegen, wenn er sagte, ich wüsste schon wie es geht, rein in den Flieger und ab in die Heimat. Auch du Henry, hast es ihm damals schon öfter am Funk gesagt, jedes Flugzeug welches von Wien starte, muss natürlich erst vom jeweiligen Zielflughafen eine Landeerlaubnis haben. Und da wird es sehr problematisch.“ “Zwischenruf des anderen Kollegen: “Es gibt sicherlich Afghanen, Syrer, Türken und Tschetschenen, die unauffällig sind, mit denen es keine Probleme gibt. Leider tragen aber solche Vorfälle in unserer Stadt dazu bei, dass man alle in einen Topf wirft. Die Bösen, aber leider auch die Guten.” |