
| Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über einen außergewöhnlichen Polizeieinsatz in Wien Liesing. Die Tageszeitung “Heute” berichtete… Dauerläuten zwischen 4 Uhr und 5.30 Uhr in Liesinger Wohnhaus Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt: In einem Wohnkomplex in der Carlbergergasse hing vor einiger Zeit der Haussegen gehörig schief. Ein Wecker auf 4 Uhr Früh gestellt – und offenbar vergessen, in wieder auszuschalten. Die Folge: nerviges Dauerläuten bis 5.30 Uhr – und sogar ein Polizeieinsatz. Denn einem Nachbarn des ausgeschlafenen Mieters ging der morgendliche Lärm so auf die Nerven, dass er die Exekutive alarmierte. Die rückte auch aus und hinterließ eine Botschaft an der Eingangstür zum Wohnhaus: “Es ist zu unterlassen, den Wecker von 4 bis 5.30 Uhr durchgehend läuten zu lassen. Ansonsten drohen Anzeigen.” Wortmeldung eines Funkkollegen: “Das war tatsächlich ein außergewöhnlicher Polizeieinsatz. Solch einen Einsatz wird es vermutlich noch nie gegeben haben. Es gibt allerdings tatsächlich Wecker, die auch den stärksten Tiefschläfer aufwecken sollen. Viel mehr hätte die Polizei auch nicht tuen können, außer die Botschaft an der Eingangstür.” Wortmeldung von mir: “Genau ober mir wohnt ein sehr netter Mann mit seiner Familie. Wir sind auch sehr gut befreundet. Auch der hat größte Probleme mit dem munter werden. Hat zwar einen sehr lautstarken Wecker, den er aber kaum hört. Er hat aber das Glück, dass seine Frau die etwas später zur Arbeit muss, ihn doch noch rechtzeitig kräftig wachrüttelt. Er erzählte mir von seinem sehr festen Schlaf. Auch ein Kanonenschuss könnte ihn nicht wecken. Denke aber, da hat er ein bisschen übertrieben.” |