366 Waffen- und Munitions-Besitzpflicht für jeden “Haushalts-vorstand”

LÄNGERER BEITRAG

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über einige kuriose Gesetze.

Im Wochenmagazin „Die ganze Woche“ – Nr.27/26 gab es einen recht ungewöhnlichen Artikel über – Kuriose Gesetze:

Die 38.000-Einwohner-Stadt Kennesaw in Georgia führte in den 80ern eine Waffen- und Munitions-Besitzpflicht für jeden „Haushaltsvorstand“ ein, „um die Sicherheit und das allgemeine Wohlergehen der Stadt und ihrer Einwohner zu gewährleisten und zu schützen.“ Kontrollen gab es nicht.

Im Bundesstaat Missouri ist es verboten, mit Bären zu ringen. Eine Geldstrafe von bis zu 2.000 Dollar oder sogar ein Jahr Gefängnis drohen. Das Gesetz hat einen ernsten Hintergrund. Früher waren Kämpfe mit Bären ein beliebtes Spektakel. Schausteller entfernten den Tieren Zähne und Krallen.

So mancher Amerikaner darf keine Wäsche im eigenen Garten aufhängen. Das verbieten teilweise Hauseigentümer-Vereinigungen. In einigen Bundesstaaten gibt es zwar das „Recht auf Trocknen“. Wäscheleinen in den Vorgärten sind davon aber in der Regel ausgenommen.

In den 60er Jahren gab es im Bezirk Skamania (Washington) viele Sichtungen des „Bigfoot“ (wörtlich großer Fuß) – einer legendären riesigen Kreatur, halb Mensch, halb Affe. Es waren danach so viele Jäger unterwegs, dass eine Verordnung zum Schutz des Wesens beschlossen wurde. Bei Verletzung eines „Bigfood“ drohen ein Jahr Haft oder 1.000 Dollar Strafe. Das sollte verhindern, dass die Jäger Menschen gefährden.

So manches „verrückte“ Gesetz in den USA entpuppt sich als Märchen. So wird etwa immer wieder berichtet, dass es im Bundesstaat Minesota verboten ist, die Grenze mit einer Ente auf dem Kopf zu überschreiten. Ein solches Gesetz gab es nie, bestätigte ein dortiger Parlamentsvertreter.

Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.

Kollege 1: „Finde diese Gesetze, welche von der Ganzen Woche gebracht wurden, nicht nur kurios, sondern unglaublich. Vor allem die Waffen- und Munitions-Besitzpflicht für jeden Haushaltsvorstand. Da es keine Kontrollen gab, bin ich mir ziemlich sicher, dass sich doch einige Einwohner an diese Besitzpflicht gar nicht gehalten haben.“

Kollege 2: „Ganz schlimm finde ich, dass man früher mit Bären gerungen hat, denen man aber bereits Zähne und Krallen entfernt hat. Sicherlich nicht unter Betäubung.“

Kollege 3: „Finde auch das Verbot von diesen Hauseigentümer-Vereinigungen mehr als kurios, dass manche Amerikaner im eigenen Garten keine Wäsche aufhängen dürfen. Allerdings soll es in einigen Bundesstaaten das Recht auf Trocknen geben. Und genau so kurios, Wäscheleinen sind in den Vorgärten davon aber ausgenommen. Liebe Freude, habe schon öfter gesagt, Amerika ist anders. Daran hat sich bis heute scheinbar nichts geändert. Mit anders meinte ich aber nicht immer anders gut.“

Kollege 4: „In Washington soll es viele Sichtungen des Bigfoot gegeben haben. Es wurde sogar eine Verordnung zum Schutz dieses Wesens benötigt. Außerdem sollte auch verhindert werden, dass Jäger Menschen gefährden.“

Kollege 2: „Es wurde immer wieder behauptet, dass es in Minnesota verboten ist, die Grenze mit einer Ente auf dem Kopf zu überschreiten. Hat sich aber als Märchen entpuppt. Kein Märchen könnte es allerdings sein, dass es schon so manche Menschen gab, welche mit einem Vogel im Kopf die Grenze überschritten haben.“


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