362 Charlotte ist jetzt die erste KI-Polizistin

AUSFÜHRLICHER BEITRAG!

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über eine „Besonderheit“. Es gibt nun die erste KI-Polizistin.

Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:

„I bin ka Mensch“ – Charlotte ist jetzt die erste KI-Polizistin

„Hallo, Herr Landespolizeidirektor: I freu mi, Teil deines Teams zu sein.“ Mit diesen Worten stellt sich Charlotte in einem Video der Polizei in OÖ vor. Die digitale Beamtin ist die erste KI-gestützte virtuelle Mitarbeiterin der heimischen Exekutive. Charlotte erklärt gleich selbst in feschem OÖ-Dialekt, was sie von anderen Beamten unterscheidet: „I seh aus wie ein Mensch, i sprech wie ein Mensch, aber i bin ka Mensch.“ Sie kommt vorerst einmal im Cyber Crime Training Center der Polizei zum Einsatz.

Vor kurzer Zeit führten meine Kollegen und ich bereits über KI ein Funkgespräch. Dazu schrieb ich auch den Beitrag Nr. 360 (KI – „Sonnenaufgang“ oder „Sonnenuntergang“???)

Bringe hier nochmals einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen:

Bei unseren Gesprächen über KI sagte ein Funkkollege: „KI – Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang?“

Ein anderer Kollege sagte: „Was vermutlich vielen von uns zu denken gibt, der enorme Stromverbrauch. So soll ja bereits ein einziges KI – Rechenzentrum so viel Energie verbrauchen, wie eine Kleinstadt. Hoffentlich gibt es nicht zu viele KI-Rechenzentren. Werden durch KI nicht auch sehr viele Arbeitsplätze vernichtet? Hoffentlich werden wir nicht alle bald von KI gesteuert. Also ich zähle nicht zu den KI-Fans.“

Vermutlich ist die „Künstliche Intelligenz“ nicht mehr aufzuhalten, denn es gibt sie bereits.

Sowohl meine Funkkollegen als auch ich hätten niemals gedacht, dass so etwas überhaupt möglich ist.

Über diese Zeitungsmeldung – Charlotte ist jetzt die erste KI-Polizistin – sprach ich mit den Kollegen auch am Funk.

Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Kollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.

Kollege 1: „Hätte nicht gedacht, dass es bereits eine KI-Polizistin gibt.“

Kollege 2: „Was mich überrascht hat, war der Einstieg von Charlotte bei der Landespolizeidirektion von Oberösterreich mit den Worten, hallo Herr Landespolizeidirektor, i freu mi, Teil deines Teams zu sein. Da ich diesen Zeitungsartikel von Heute vor mir liegen habe, konnte ich euch diesen ungewöhnlichen Einstieg wortwörtlich vorlesen. Diese Vorstellung gab es zwar nur per Video, für mich aber doch mehr als ungewöhnlich.“

Kollege 3: „Diese erste KI-Polizistin ist aber nur eine von KI gestützte virtuelle Mitarbeiterin der heimischen Exekutive.“

Kollege 4: „Was mich doch interessiert hätte, wenn diese KI-Polizistin im Cyber Crime Training Center der Polizei zum Einsatz kommt, was sie da für Tätigkeiten verrichtet?“

Kollege 1: „Was für die Zukunft zu befürchten ist, dass KI doch viele Arbeitsplätze kosten wird. Aber was wir bereits vor einigen Tagen festgestellt haben, vermutlich ist die „Künstliche Intelligenz“ nicht mehr aufzuhalten, denn es gibt sie bereits. Da wird es auch wenig nützen, wenn auch viele dagegen sind. Allerdings darf man nicht vergessen, es gibt auch viele Befürworter der KI. Manche sind sogar hellauf begeistert.“

Kollege 3: „Was mich sehr interessiert hätte, wie leben wir in der Zukunft mit KI? Ist KI der Sonnenaufgang, oder der Sonnenuntergang?

Kollege 2: „Vermutlich erscheine ich euch als recht ungebildet, aber was ist eigentlich ein Cyber Crime Training Center der Polizei?“

Um diesbezüglich eine genaue Information zu bekommen, machte ich (Henry) noch einen Blick ins Internet.

Folgende Informationen stammen aus Internet- und KI – Quellen:

Ein Cybercrime-Training-Center (CCTC) der Polizei ist eine hochmoderne, praxisnahe Ausbildungs- und Fortbildungseinrichtung für Polizistinnen und Polizisten, um sie gezielt auf die Herausforderungen der digitalen Kriminalität vorzubereiten. Im Zuge der Kriminaldienstreform der österreichischen Polizei werden diese speziellen Zentren flächendeckend in allen Bundesländern eingerichtet und sind organisatorisch in das jeweilige Landeskriminalamt eingegliedert.

Zentrale Aufgaben und Ziele

Beweissicherung am Tatort: Beamte lernen, wie sie vor Ort wichtige digitale Spuren und kriminalistische Hinweise erkennen und rechtssicher sichern.

Praxisnahe Simulationen: In speziell ausgestatteten Szenarienräumen werden aktuelle Bedrohungen wie Deepfakes, Erpressungen oder Hacking-Angriffe realitätsnah trainiert.

Technisches Hintergrundwissen: Vermittlung von fundiertem Wissen in den Bereichen IT-Forensik und digitale Ermittlungsmethoden.

Zielgruppen und Ausbildungskonzept

Die Zentren bieten gestaffelte Module für unterschiedliche Dienstgrade und Spezialisierungen an:

Verpflichtende Basisausbildung: Alle Polizistinnen und Polizisten (inklusive Polizeischüler) durchlaufen Grundmodule (z. B. 32 Unterrichtseinheiten im Burgenland), um im Dienstbetrieb die richtigen Fragen stellen zu können.

Spezialkurse: Weiterführende Fachkurse für den Kriminaldienst sowie vertiefende Fortbildungen für spezialisierte IT-Verfahrensermittler.

Trainer aus der Praxis: Neben festem Lehrpersonal unterrichten aktive Ermittler aus dem Dienst, die aktuelle Fallbeispiele direkt in den Unterricht einbringen.

Als ich meine Funkkollegen über diese Informationen berichtete, waren sie sehr erstaunt, was es in diesem Training Center der Polizei alles gibt.


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