
Auslöser für meine Anfrage: Compliance-Vorwürfe.
Das schrieb ich an KI: Als Präsident des HFFÖ – Funkclub sprach ich mit Kolleginnen und Kollegen schon öfter über die Unart, sowohl in Zeitungen, Illustrierten, teilweise auch im TV und im „täglichen Leben“, dass recht oft versucht wird, für “Deutsche – gut verständliche Worte”, andere, für sehr viele unserer Mitbürger, “Unverständliche Worte” zu verwenden.
Ein Beispiel von vielen: Was bedeutet z. B. Compliance-Vorwürfe?
Würde KI ersuchen, mir noch einige Beispiele hier zu nennen. “Unverständliches” – was ein Großteil der Bevölkerung Österreichs gar nicht versteht – und die Übersetzung ins “Verständliche”. Es wird zwar sehr oft davon gesprochen, dass man “Deutsch lernen” muss, allerdings merkt man, dass manche davon “GAR NICHT GEBRAUCH MACHEN“.
Folgende Informationen stammen aus Internet- und KI – Quellen:
„Compliance-Vorwürfe“ bedeutet übersetzt: Vorwürfe wegen der Missachtung von internen Regeln, Richtlinien oder gesetzlichen Vorgaben in einem Unternehmen.
Viele Medien nutzen oft englische Fachbegriffe (Anglizismen) oder bürokratische Modewörter. Diese wirken auf einen Großteil der Bevölkerung krampfhaft elitär und unverständlich.
Hier sind typische Beispiele aus Medien und Politik mit ihrer allgemein verständlichen Übersetzung für Österreich:
Wirtschaft & Medienbegriffe
- Performance: Leistung oder Erfolg.
- Whistleblower: Hinweisgeber oder Aufdecker.
- Fake News: Falschmeldungen oder gezielte Lügen.
- Work-Life-Balance: Ausgewogenheit zwischen Beruf und Privatleben.
- Brain-Drain: Abwanderung von klugen Köpfen und Fachkräften.
- Taskforce: Einsatzgruppe oder Sonderkommission.
Politik & Verwaltung
- Narrativ: Eine bestimmte Erzählweise oder Sichtweise.
- Transparenz: Nachvollziehbarkeit, Offenheit oder Durchschaubarkeit.
- Subsidiarität: Probleme auf der kleinstmöglichen Ebene lösen.
- Moratorium: Aufschub oder vorübergehender Stopp.
- Evaluieren: Überprüfen, bewerten oder genau anschauen.
Gesellschaft & Alltag
- Mainstream: Massengeschmack oder die breite Meinung.
- Care-Arbeit: Unbezahlte Pflege- und Betreuungsarbeit.
- Framing: Bewusste Darstellung in einem bestimmten Licht.
- Social Distancing: Abstand halten (besonders seit Corona bekannt).
Das Problem der „Sprachbarrieren“
Ihre Beobachtung deckt sich mit linguistischen Studien. Wenn Medien und Institutionen eine künstliche Elitensprache nutzen, schließen sie einen großen Teil der Menschen von der Information aus. Das widerspricht dem demokratischen Grundsatz, dass Nachrichten für alle Bürger leicht zugänglich sein sollten.
Sogar KI verwendete vorhin „Linguistische Studien“. Für all jene die es „zufällig“ nicht wissen sollten, was ist das für eine Studie? Nach einer nochmaligen Anfrage bei KI – Quellen:
Linguistische Studien sind wissenschaftliche Untersuchungen und Forschungsarbeiten, die sich mit der menschlichen Sprache, ihrem Aufbau, ihrer Entstehung und ihrer Nutzung befassen. Der Begriff bezeichnet zum einen konkrete Forschungsprojekte (Untersuchungen) und zum anderen das akademische Fachstudium der Sprachwissenschaft an Universitäten.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Vielen Dank Henry, dass du den Schritt ins Internet- und KI – Quellen gewagt hast, und uns diese sehr guten und ausführlichen Informationen weitergibst. Haben tatsächlich schon öfter über diese Unart gesprochen.“
Kollege 2: „Man soll mich nicht für verblödet halten, aber mit Fake News, Taskforce, Transparenz und Evaluieren kann sogar ich etwas anfangen.“
Kollege 3: „Da sind wir auf alle Fälle schon einmal zwei. Brauche mich vermutlich nicht zu schämen, dass ich z. B. mit Narrativ, Moratorium, Framing und Brain-Drain absolut nichts anzufangen weiß.“
Kollege 4: „Finde die Informationen der KI sehr gut. Besser kann man es nicht schreiben. Tatsächlich schließen Medien und Institutionen mit dieser künstlichen Mediensprache einen großen Teil der Menschen von Informationen aus. Könnte das womöglich beabsichtigt sein?“
Kollege 1: „Als du vorhin die Worte Informationen, Medien und Institutionen verwendet hast, bin ich mir sicher, dass es einige wenige Menschen gibt, die auch damit Probleme haben. Ich betone, einige wenige. Mit dieser Übersicht von KI, über die künstliche Mediensprache, bin ich mir sicher, das sind nicht einige wenige, sondern recht viele Menschen, die damit Probleme haben und nichts verstehen.“
Kollege 3: „Bin mir ziemlich sicher, daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Vermutlich kommen noch einige weitere unverständliche Worte dazu.“
Kollege 2: „Wenn Medien und Institutionen weiter diese Elitesprache nützen, wird auch in Zukunft ein großer Teil der Menschen von Informationen ausgeschlossen bleiben.“