
Am Funk sprach ich schon mit recht vielen Kolleginnen und Kollegen über sehr viele unterschiedliche Themen. Großteils über Zeitungsmeldungen, TV Nachrichten, persönliche Erlebnisse und auch viel “Wissenswertes” aus dem Internet.
Da ich in dieser Funkrunde mit zwei Kollegen über das Thema “Krokodile” sprach, hatte ich mich diesbezüglich bereits am Vortag über Internet etwas genauer informiert.
Internet – PETA
Das Krokodil: Einige faszinierende Fakten – bringe hier nur einen kleinen Teil – über Krokodile – von Jasmin Huebner
Krokodile leben seit über 200 Millionen Jahren auf der Erde.
Die Reptilien sind nicht nur extrem anpassungsfähig und exzellente Jäger, sondern auch sehr verspielt und sogar zärtlich im Umgang mit ihrem Nachwuchs.
Krokodile sind Urzeitreptilien
Krokodile haben bereits gelebt, als es noch Dinosaurier gab. Die Reptilien haben sich im Laufe der Jahrmillionen kaum verändert, können sich jedoch an verschiedene Lebensbedingungen anpassen – und sich daher im Gegensatz zu Dinosauriern bis heute durchsetzen.
Krokodile leben fast auf der ganzen Welt verbreitet.
Insgesamt gibt es 23 Krokodilgattungen, die teilweise nur schwer voneinander unterscheidbar sind.
Krokodile wachsen ihr ganzes Leben
Die größten Krokodile werden bis zu sechs Meter lang, die kleinsten erreichen nur eine Länge von 1,20 Metern. Leistenkrokodile als größte Tiere ihrer Art können bis zu 2.000 Kilogramm schwer werden.
Überlebenskünstler: Krokodile kommen monatelang ohne Nahrung aus
Krokodile sind wie alle Reptilien wechselwarme Tiere. Im Vergleich zu Warmblütern haben Krokodile einen geringeren Energieumsatz: Säugetiere setzen etwa 80 Prozent ihrer Nahrung in Energie um, um die durchschnittliche Körpertemperatur von 37 Grad Celsius aufrechtzuerhalten. Im Gegensatz dazu benötigen Krokodile für die Regulation der Körpertemperatur nur zehn Prozent der Nahrung.
Krokodile können daher ohne Probleme mehrere Wochen und Monate ohne Nahrung auskommen: Leistenkrokodile essen beispielsweise nur circa 50 Mal im Jahr. Besonders große Tiere können sogar länger als ein Jahr ohne Mahlzeit auskommen.
Alligatoren halten „Winterschlaf“
Als wechselwarme Tiere passen sich Krokodile und Alligatoren ihrer Umgebungstemperatur an. Krokodile können überall leben, wo die Durchschnittstemperatur nicht unter 15 Grad Celsius sinkt, Alligatoren können auch bei etwas kühleren Temperaturen überleben.
Perfektionierte Jagdtechniken
Im Laufe der Evolution haben Krokodile sich an ihren feuchten Lebensraum angepasst: Sie haben hervorragende Augen und einen sensiblen Geruchssinn. Als Lauerjäger warten sie geduldig, bis zu den Augen untergetaucht auf Beute – meist ragen nur noch die Nasenlöcher und Teile des Rückens aus dem Wasser. Manchmal verharren sie tage- oder wochenlang im Flussbett, bis sich eine passende Gelegenheit ergibt. In ihrem Mund befinden sich 60 bis 70 Zähne, die immer wieder ausfallen und durch neue ersetzt werden. Damit Krokodile unter Wasser nicht mit geöffnetem Mund ertrinken, haben sie eine Klappe im Rachen, die nach Bedarf geöffnet und geschlossen werden kann. Ihre Zähne nutzen Krokodile nicht zum Kauen, weil sie einen starren Unterkiefer haben; sie verschlingen ihre Beute ganz oder in Stücken. Um Stücke von ihrer Beute zu lösen, drehen sich Krokodile oft schnell um ihre eigene Achse. Auch wenn Krokodile an Land zunächst unbeholfen wirken, können sie auch über kurze Strecken schnelle Sprints einlegen.
Wortmeldung eines Funkkollegen: “Hätte nicht gedacht, dass Krokodile auch zärtlich sein können. Henry ich glaube, als du dieses Krokodil fotografiert hast, wusstest du ja noch gar nicht, dass die auch zärtlich sein können. Zwar nur mit ihrem Nachwuchs, aber immerhin. Dass Krokodile sehr lang werden können, war mir bekannt. Aber eine Länge von bis zu sechs Metern war mir neu. Auch die Leistenkrokodile mit 2.000 Kilo sind mehr als beachtlich. Bin sehr froh, dass ich kein Leistenkrokodil bin, monatelang ohne Nahrung, unvorstellbar. Sicherlich wird es noch weit mehr über die Krokodile im Internet geben. Sicherlich nicht uninteressant.”