
Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über eine recht erfreuliche Meldung in der „Kronen Zeitung“:
Personalhöchststand bei der Polizei
Neuaufnahmen sichern den Personalstand:
32.500 Polizistinnen & Polizisten im Dienst
„Der aktuelle Personalstand bei der Polizei wird durch weitere Aufnahmen abgesichert. Die Stärkung der Exekutive für die Sicherheit der Menschen in unserem Land wird dadurch fortgesetzt“, so bringt Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) die Aufnahmeplanung für das Jahr 2026 auf den Punkt.
Konkret werden ab September bundesweit insgesamt 580 weitere Polizeischülerinnen und -schüler in die Ausbildung aufgenommen. 1.400 Neuaufnahmen sind für heuer geplant und zum Teil bereits umgesetzt.
Wegen vieler Personalabgänge in den vergangenen Jahren stand das Ministerium vor einer gewaltigen Herausforderung. „Durch Aufnahmen ist es nicht nur gelungen, Abgänge auszugleichen, sondern den Personalstand auszubauen“, heißt es aus dem Ministerium.
„Personalabgänge werden 1:1 nachbesetzt.“ Die Zahl der Polizistinnen und Polizisten in den vergangenen zehn Jahren ist um mehr als 4.100 angewachsen.
Christoph Matzl
Vielleicht nicht ganz uninteressant, der Anteil an Frauen in der Exekutive steigt stetig und liegt bei den Neuaufnahmen mittlerweile bei etwa 40 Prozent.
In Wien sind laut aktuellen Angaben von Anfang 2026 rund 7.300 Polizistinnen und Polizisten im Dienst.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Sicherlich recht erfreulich, dass in Wien rund 7.300 Polizistinnen und Polizisten ihren Dienst versehen. Auch sehr erfreulich, dass sich in den letzten 10 Jahren der Personalstand bei der Polizei in Österreich um 4.100 erhöht hat.“
Kollege 2: „Allerdings wird es auch einige Menschen in unserem Österreich geben, die weit weniger erfreut sind, dass es nun bei der Polizei einen Personalhöchststand gibt.“
Kollege 3: „Was mich überrascht hat, dass der Frauenanteil bei den Neuaufnahmen bei ca. 40 Prozent liegt.“
Kollege 4: „Kann mich noch recht gut daran erinnern, als es die ersten Polizistinnen gab, also die, welche bereits eine Schusswaffe tragen durften, da haben so manche gemeint, was sollen die schon bei einem Raufhandel ausrichten. Oder bei der Verfolgung bzw. Festnahmen von gewalttätigen Personen. Andere allerdings waren der Ansicht, dass eine junge, gut ausgebildete und durchtrainierte Polizistin mehr bringt, als ein bereits älterer, in die Jahre gekommener Kollege mit Übergewicht. Soll aber keine Kritik an den älteren Polizisten sein, die haben in ihren vielen Dienstjahren sicherlich schon viel geleistet.“
Kollege 1: „Möchte jetzt keinesfalls schlecht über unsere Polizei sprechen, aber mich wundert es, obwohl es einen Personalhöchststand bei der Polizei gibt, dass es zwar in Wien Funkstreifenwagen gibt, aber kaum bzw. gar keine Fußstreifen.“
Kollege 3: „Meine Familie und ich verbrachten recht oft Urlaub in Italien. Fuhren auch schon viel Autobahnkilometer. Polizei war nahezu keine zu entdecken. Meine Frau sagte mir dann immer, da sind eben sehr viele Zivilstreifen im Einsatz.“
Kollege 2: „Ich glaube, ich kann da für uns alle sprechen, in der heutigen Zeit Polizistin oder Polizist zu sein, ist mit Sicherheit kein leichter Beruf und obendrein nicht ungefährlich. Sind wir also alle froh, dass es die Polizei gibt.“