
Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über einen ganz außergewöhnlichen Millionär.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Millionär fuhr 740 Mal schwarz: Zugverbot! Gericht sprach ihn wegen Betrugs schuldig.
Ein kurioser Gerichtsprozess beschäftigt die Briten. 740 Mal soll Joseph M. (53) mithilfe eines Tricks nur einen Teil seiner Pendelstrecke bezahlt haben. Dabei war der Mann bis vor Kurzem Abteilungsleiter bei der Großbank HSBC, ist laut Anklage Millionär. Wie er aufflog, ist nicht bekannt. Sehr wohl aber, dass er für die Erschleichung der Dienstleistung enorme kriminelle Energie an den Tag legte. So benutzte er für den digitalen Ticketkauf falsche Namen und Adressen. Der Schaden laut Southeastern Railway: 6.700 Euro. Das Gericht verurteilte M. wegen Betrugs zu zehn Monaten bedingter Haft, Sozialstunden und einem Zugfahrverbot. Dabei fehlte es M. definitiv nicht am nötigen Kleingeld. Er schickte sich im Vorjahr selbst in den Ruhestand.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollegen 1, Kollegen 2, Kollegen 3 und Kollegen 4.
Kollege 1: „Was mich immer wieder überrascht, wir sprachen am Funk doch schon über viele ungewöhnliche Ereignisse. Es kommen aber immer wieder neue ungewöhnliche Ereignisse dazu. Es ist kaum vorstellbar, dass es ein Millionär nötig hat, 740 Mal schwarz zu fahren.“
Kollege 2: „Glaube nicht, dass es dieser Millionär wirklich nötig hatte, so oft schwarz zu fahren. Vermutlich suchte er einen gewissen Nervenkitzel.“
Kollege 3: „Auf alle Fälle ist es mehr als beachtlich, dass er es überhaupt geschafft hat, 740 Mal schwarz zu fahren. Das Gericht sprach ihn wegen Betrugs schuldig und ein Zugverbot hat er nun auch. Den angerichteten Schaden wird er sicherlich bezahlen müssen. Auch nicht gerade angenehm, wenn ein Millionär zu zehn Monaten bedingter Haft verurteilt wird.“
Kollege 4: „Dieser Schwarzfahrer hat doch auch sicherlich Freunde und Bekannte. Wie steht er nun als verurteilter Straftäter da. Könnte mir durchaus vorstellen, das einige seiner Freunde und Bekannten mit ihm nichts mehr zu tun haben wollen.“
Kollege 1: „Es gibt doch diesen Ausspruch, ehrlich währt am längsten. Trifft für diesen Millionär sicherlich nicht zu. Vielleicht eher dieser Ausspruch, Geld verdirbt den Charakter.“
Kollege 2: „Vielleicht sollte man diese Großbank, in denen dieser Kriminelle auch Abteilungsleiter war, noch etwas genauer unter die Lupe nehmen. Würde mich nicht wundern, wenn er auch dort seine kriminelle Energie eingesetzt hat.“
Kollege 3:
Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über einen ganz außergewöhnlichen Millionär.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Millionär fuhr 740 Mal schwarz: Zugverbot! Gericht sprach ihn wegen Betrugs schuldig.
Ein kurioser Gerichtsprozess beschäftigt die Briten. 740 Mal soll Joseph M. (53) mithilfe eines Tricks nur einen Teil seiner Pendelstrecke bezahlt haben. Dabei war der Mann vor Kurzem Abteilungsleiter bei der Großbank HSBC, ist laut Anklage Millionär. Wie er aufflog, ist nicht bekannt. Sehr wohl aber, dass er für die Erschleichung der Dienstleistung enorme kriminelle Energie an den Tag legte. So benutzte er für den digitalen Ticketkauf falsche Namen und Adressen. Der Schaden laut Southeastern Railway: 6.700 Euro. Das Gericht verurteilte M. wegen Betrugs zu zehn Monaten bedingter Haft, Sozialstunden und einem Zugfahrverbot. Dabei fehlte es M. definitiv nicht am nötigen Kleingeld. Er schickte sich im Vorjahr selbst in den Ruhestand.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollegen 1, Kollegen 2, Kollegen 3 und Kollegen 4.
Kollege 1: „Was mich immer wieder überrascht, wir sprachen am Funk doch schon über viele ungewöhnliche Ereignisse. Es kommen aber immer wieder neue ungewöhnliche Ereignisse dazu. Es ist kaum vorstellbar, dass es ein Millionär nötig hat, 740 Mal schwarz zu fahren.“
Kollege 2: „Glaube nicht, dass es dieser Millionär wirklich nötig hatte, so oft schwarz zu fahren. Vermutlich suchte er einen gewissen Nervenkitzel.“
Kollege 3: „Auf alle Fälle ist es mehr als beachtlich, dass er es überhaupt geschafft hat, 740 Mal schwarz zu fahren. Das Gericht sprach ihn wegen Betrugs schuldig und ein Zugverbot hat er nun auch. Den angerichteten Schaden wird er sicherlich bezahlen müssen. Auch nicht gerade angenehm, wenn ein Millionär zu zehn Monaten bedingter Haft verurteilt wird.“
Kollege 4: „Dieser Schwarzfahrer hat doch auch sicherlich Freunde und Bekannte. Wie steht er nun als verurteilter Straftäter da. Könnte mir durchaus vorstellen, das einige seiner Freunde und Bekannten mit ihm nichts mehr zu tun haben wollen.“
Kollege 1: „Es gibt doch diesen Ausspruch, ehrlich währt am längsten. Trifft für diesen Millionär sicherlich nicht zu. Vielleicht eher dieser Ausspruch, Geld verdirbt den Charakter.“
Kollege 2: „Vielleicht sollte man diese Großbank, in denen dieser Kriminelle auch Abteilungsleiter war, noch etwas genauer unter die Lupe nehmen. Würde mich nicht wundern, wenn er auch dort seine kriminelle Energie eingesetzt hat.“
Kollege 3: „Überraschte mich auch, dass sich ein Abteilungsleiter selbst in den Ruhestand schicken kann. Bei uns scheint das nicht so einfach zu sein.”