
Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über das Thema: Ramadan in den Schulen.
Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:
Für knapp 800.000 Muslime in Österreich hat nun der Ramadan begonnen. Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang dürfen Gläubige jetzt weder essen noch trinken – und das bis zum 19. März.
Zu gravierenden Problemen führt das in manchen Schulen. Kinder seien unterzuckert und völlig kraftlos.
Evelyn Kometter, Vorsitzende des Dachverbands der Elternvereine der Pflichtschulen Österreichs warnt: „Reihenweise kippen Kinder, die fasten, im Unterricht weg.“ Auf Nachfrage erklärt sie: „Sie werden richtig ohnmächtig.“ „Das wirkt sich überall aus, nicht nur im Turnunterricht oder bei Schularbeiten“, beschreibt die oberste Elternvertreterin, „die sind richtig eingeschränkt.“ Weiters sagt die Kärntnerin: „Während der Wachstums-schübe haben die Kinder einen ganz anderen Tagesrhythmus – die sind fertig. Außerdem schlafen sie zu wenig, da sie bis spät in der Nacht essen.“
Übrigens: Zumindest laut Webseite der islam.at heißt es, dass Kinder ausdrücklich von der strengen Fastenpflicht ausgenommen sind.
Für rund 1,9 Milliarden Muslime auf der Welt hat der Fastenmonat bereits begonnen.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Hätte nicht gedacht, dass es schon fast 800.000 Muslime in Österreich gibt. Es ist vermutlich für manche von uns schwer vorstellbar, dass ihr Glaube so weit geht, dass sie immerhin 30 Tage lang von der Morgendämmerung bis Sonnenuntergang auf Essen, Trinken, Rauchen und Sex verzichten.“
Kollege 2: „Auch ich finde das beachtlich. Der Glaube aller Muslime in Ehren, aber dass der Ramadan laut Zeitungsmeldung bei Kindern in den Schulen zu solch großen Problemen führt, überraschte mich sehr. Sie sollen unterzuckert und völlig kraftlos sein. Kein Wunder, wenn auch sie von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang auf Essen und Trinken verzichten, oder verzichten müssen.“
Kollege 3: „Auch ich sage, der Glaube aller Muslime in Ehren, aber auf alle Fälle sollte man doch Kinder von dieser Enthaltsamkeit befreien. Die Zeitung schreibt ja, reihenweise kippen Kinder, welche fasten, im Unterricht weg. Manche werden sogar ohnmächtig.“
Kollege 4: „Bleibt nur zu hoffen, dass doch der überwiegende Teil der vielen gläubigen Muslime ihre Kinder von dieser Fastenpflicht befreit. Laut einer Webseite heißt es aber ohnehin, dass Kinder ausdrücklich von der strengen Fastenpflicht ausgenommen sind.“
Kollege 1: „Was passiert eigentlich, wenn ein Kind, welches so lange weder essen noch trinken darf, verstirbt. Werden die Eltern dann bestraft?“
Kollege 2: „Die Frage, wie werden sie bestraft? Wenn es fast 800.000 Muslime in Österreich gibt, wird ja dieses Problem, dass doch einige Kinder weder essen noch trinken dürfen, bekannt sein. Was unternimmt man dagegen?“
Kollege 4: „Der Ramadan wird auch für viele erwachsene Gläubige eine sehr große Belastung sein.“