261 Sie ist erst 12, studiert aber schon an der Uni

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über eine Jugendliche, die für Aufsehen sorgt.

Die Tageszeitung „Heute“ berichtete:

Deutsche Jugendliche sorgt für Aufsehen

Schon in der 1. Klasse Volksschule wurde Lina Heider als „hochbegabt“ identifiziert. Sie übersprang daraufhin die restliche Volksschulzeit und maturierte nach fünf Jahren Gymnasium mit elf Jahren als Deutschlands jüngste Maturantin. Da hatte sie bereits beide Teile von Goethes „Faust“ gelesen. Nun hat Lina, mittlerweile zwölf Jahre alt, an der Universität Bonn ein Volkswirtschaftsstudium begonnen. Von Überforderung keine Spur: Es macht Spaß und ist besser als Schule.“ Diese habe sie zuletzt „durchgehend gelangweilt“, so das Wunderkind. Jetzt sitzt sie mit Studenten, die teilweise doppelt so alt sind wie sie, gemeinsam im Hörsaal. Freunde zu finden, fällt ihr dennoch nicht schwer: „Ich hatte noch nie das Gefühl, ausgeschlossen zu werden“, so die selbstbewusste Überfliegerin.

Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4:

Kollege 1: „Es ist nahezu unglaublich, dass ein Mädchen mit 12 Jahren bereits an der Uni studiert. Sie behauptet auch, dass ihr das Studium Spaß macht und besser als die Schule sei. Sie war in der Schule keinesfalls überfordert, sondern eher unterfordert und zuletzt sogar durchgehend gelangweilt.“

Kollege 2: „Dieses Mädchen darf man ohne Übertreibung als Wunderkind bezeichnen.“

Kollege 3: „Nach der ersten Klasse Volksschule bereits die restliche Volksschulzeit überspringen und nach fünf Jahren war sie mit 11 Jahren Deutschlands jüngste Maturantin. Für mich unvorstellbar, dass es so etwas überhaupt gibt.“

Kollege 4: „Liebe Freunde, dieses Wunderkind wird ja auch älter und vermutlich einen Freund haben. Sollte Lina heiraten, kann ihr Ehemann zwar auf sie recht stolz sein, aber ganz leicht wird er es mit einem ehemaligen Wunderkind, so glaube ich, nicht haben.“

Kollege 2: „Vielleicht hat es ihr Ehemann leichter als man denkt, denn schließlich kann doch aus diesem Wunderkind durchaus eine Wunderfrau werden.“

Kollege 3: „Bin sehr beeindruckt von Lina, aber eine Ehefrau zu haben, die noch gescheiter als ich ist, wäre für mich nur schwer erträglich.“

Kollege 1: „Ist denn nicht jetzt schon das Leben mit deiner Frau für dich schwer erträglich, da auch sie schon gescheiter ist als du. Was ich jetzt gesagt habe, brauchst du nicht allzu ernst nehmen, denn auch was du vorhin gesagt hast, wird wohl kaum jemand von uns ernst genommen haben.“


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