Älterer Beitrag

Mit einem Kollegen, selbst langjähriger Hundebesitzer, sprach ich am Funk über ein recht ungewöhnliches Thema: „Der Hund als Doktor“.
Es ist zwar schon etwas länger her, da habe ich etwas über >Der Hund als Doktor< gelesen.
Ihr habt völlig richtig gelesen, obwohl kein einziges Semester Medizin studiert, niemals auf einer Universität gewesen und trotzdem „Doktor“. Natürlich dürft ihr das nicht ganz wörtlich nehmen. Eine Injektion wird keiner von euch jemals von einem Hund bekommen. Auch das Blutdruckmessen ist nicht unbedingt „Hundesache“.
Der Hund ist mit Sicherheit „Der beste Freund des Menschen“. All jene von euch, die schon ein- oder sogar mehrmals von Hunden gebissen wurden, werden vermutlich darüber anders denken. Aber einer meiner Lieblingsaussprüche – „Niemals alle in einen Topf werfen“! – Auch ich selbst wurde schon, in meinem etwas längeren Leben, von Hunden gebissen. In unserer Familie, bei Schwiegertochter und Sohn, gibt es eine „Berner Sennenhündin“ (Alissa – siehe Foto). Da es einen größeren Garten gibt, hat diese Hündin genügend Auslauf. Hat man nur eine kleine Wohnung, wäre es nicht empfehlenswert, sich solch eine Hund anzuschaffen.
„Der Hund als Doktor“ hilft Menschen.
Wie eine Studie beweist, haben Haustiere einen positiven Einfluss auf die Gesundheit des Menschen.
Das verblüffende Ergebnis einer groß angelegten Studie mit 12.000 Haushalten und 24.000 Personen besagt, dass die Zahl der Arztbesuche bei Menschen ohne Haustiere (speziell Hunden) um 18,5 Prozent höher lag als bei jenen, die Tiere halten.
Auch die Dauer des Zusammenlebens ist entscheidend. Offensichtlich profitieren vor allem jene Menschen davon, die ihr Tier länger als fünf Jahre besaßen.
Vor der Anschaffung eines Hundes sollte man niemals vergessen, es handelt sich um ein sehr sensibles Lebewesen, dass nicht nur die nötige Pflege, sondern auch Liebe und Zuneigung benötigt, die aber in den meisten Fällen wieder an das „Frauerl“, an das „Herrl“ oder aber auch an die ganze Familie zurückgegeben wird.
Mein Kollege und ich waren doch sehr von dieser Studie überrascht. Sollen doch angeblich die Zahl der Arztbesuche bei Menschen ohne Haustiere, speziell bei Hunden, um über 18 Prozent höher liegen, als bei jenen, die Tiere haben. Auch bei einer Dauer des Zusammenlebens, länger als fünf Jahre, sollen die Menschen davon profitieren.
Es wird niemand von uns solche Studien überprüfen können. Entweder man glaubt diesen, oder man glaubt ihnen nicht.