
Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über eine Frau, welche im Sarg wieder aufwachte.
Die Tageszeitung oe24 berichtete:
Thailand: Für tot erklärte 65-Jährige lebte
Bangkok. Die Angehörigen der Frau hatten den Sarg zum Tempel Wat Rat Prakongtham in Nonthaburi nahe Bangkok gebracht, wo die Feuerbestattung stattfinden sollte, wie die Zeitung „Bangkok Post“ unter Berufung auf Mitarbeiter berichtete. Der Tempel übertrug die Zeremonie per Livestream. Als der Sarg für die letzten Vorbereitungen vor der Einäscherung noch einmal geöffnet wurde, bemerkten die Mitarbeiter Bewegungen der Frau – und stellten fest, dass sie noch lebt. Sie wurde umgehend ins Krankenhaus gebracht.
Ein Arzt bestätigte, dass die Frau keinerlei Anzeichen eines Herzstillstandes oder Atemversagen gezeigt habe. Stattdessen habe sie an einem kritisch niedrigen Blutzuckerspiegel gelitten.
Dazu gab es auch einige Wortmeldungen meiner Funkkollegen. Bezeichne diese als Kollege 1, Kollege 2, Kollege 3 und Kollege 4.
Kollege 1: „Es ist ja nahezu unvorstellbar, dass diese 65 Jahre alte Frau noch lebte. Wäre fürchterlich gewesen, wenn man nicht in den letzten Sekunden bemerkt hätte, dass sie noch am Leben ist.“
Kollege 2: „Es sterben Millionen von Menschen, und doch kam es schon vor, dass ganz wenige, zumindest hatte ich darüber gelesen, wieder ins Leben zurückkehrten. Auch diese Frau zählt nun dazu.“
Kollege 3: „Es musste doch der Arzt oder die Ärztin, welche den Tod dieser Frau feststellten, gemerkt haben, dass es ja doch noch Lebenszeichen gegeben hat. Nun bestätigte aber ein anderer Arzt, dass diese Frau keinerlei Anzeichen eines Herzstillstands oder Atemversagen hatte.“
Kollege 4: „Wäre sicherlich sehr interessant, wie so etwas überhaupt möglich ist.“
Kollege 1: „Sicherlich wird man diesen Fall noch genauer untersuchen. Wichtig ist, wenn diese Frau schon ins Leben zurückgekehrt ist, dass dieses auch für sie noch schön und lebenswert ist.“
Kollege 2: „Was empfanden die Angehörigen dieser Frau? Die Rückkehr von den Toten zu den Lebenden. Vermutlich war es ein großer Schock, aber auch Freude.”